Als ich mich verlor, habe ich dich gefunden

Als ich mich verlor, habe ich dich gefunden

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4.53

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Description

Alaska Jahr 2196/2197 Wie würde eine Welt aussehen, die von Männern zerstört wurde? Zoe kennt die Antwort, denn das ist ihre Realität. Nach einer großen, von Männern herbeigeführten Katastrophe haben Frauen die Macht übernommen und die "Niemannswelt" gegründet. Um die Bevölkerung zu schützen, wurden Männern alle Rechte entzogen. Sie leben überwacht und eingesperrt in Laboren, wo sie für unterschiedliche Forschungen herangezogen werden. Als junge Dozentin arbeitet Zoe an der Universität und lehrt das Fach "Männliche Psychologie". Ihr Leben läuft rund, bis der Tag kommt, an dem ihre Mutter verstirbt. Die einzige Hinterlassenschaft: Ein rätselhafter Brief. Fast zeitgleich bekommt Zoe einen Job im Labor angeboten. Sie soll Gespräche mit dem Mann führen, der mit niemandem spricht - Flynn. Er ist der erste Mann, dem sie je begegnet. Zoe ahnt nicht, wie sehr diese Begegnung ihr ganzes Leben verändern wird. Ihr Weltbild gerät ins Wanken und Gefühle entstehen, die nicht sein dürfen. Ist das der Beginn von etwas Großem? Eine Gesellschaft der Frauen, eine Politik der Überlebenden, ein düsteres Geheimnis und eine Liebe, die stärker ist als das System. Carina Bartsch ist zurück. Mit einer Wucht an Emotionen erzählt sie die ungewöhnlichste und intensivste Liebesgeschichte aller Zeiten.

Book Information

Main Genre
Romance
Sub Genre
Fantasy
Format
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Pages
N/A
Price
48.99 €

Characteristics

1 reviews

Mood

Sad
Funny
Scary
Erotic
Exciting
Romantic
Disturbing
Thoughtful
Informative
Heartwarming
75%
14%
31%
2%
67%
10%
94%
100%
56%
16%

Protagonist(s)

Likable
Credible
Developing
Multifaceted
52%
71%
84%
76%

Pace

Fast0%
Slow0%
Moderate100%
Variable0%

Writing Style

Simple0%
Complex0%
Moderate100%

Posts

1
All
4.5

Das ist keine Liebesgeschichte. Das ist keine Romance. Es ist eine verdammte Dystopie. Eine gut getarnte, denn die meisten Bewohner halten es für eine Utopie oder zumindest sehr nah dran. Es ist erschreckend wie die Frauen in der forschungseinrichtung von den Probanden reden im besonderen von diesen einem speziellen. Natürlich geht es auch ein bisschen um den Alltag der Protagonistin nicht nur um die Gespräche mit dem Insassen aber alter Schwede warum zur Hölle war dieses Buch in der Rubrik Liebesromane gekennzeichnet.... Naja ok der Untertitel klingt bissle so... 4,5*

Eine Welt ohne Männer oder zumindest die Zivilisation ohne Männer. Passiert ist das ganze angeblich weil die Welt zu voll war und die Regierungen einen Lösungsweg eingeschlagen haben der nach hinten losgegangen ist. Man wollte die Population eindämmen und hat ein Virus verbreitet dass Männer unfruchtbar macht, vor allem natürlich in den ärmeren Region der Welt. In Europa und anderen wohlhabenderen Regionen wurde zeitgleich ein gegenmittel verteilt alles unauffällig natürlich. Das Virus hat nur leider mehr getan als Männer unfruchtbar zu machen. Viele Menschen sind gestorben sogar sehr viele, Thanos wäre stolz auf das Virus so viele sind gestorben. Das einzige was mich an dieser Ausgangssituation extrem irritiert hat, ist das es um 2040 rum also gar nicht so weit weg zeitlich passiert sein soll und zwar weil die Männer das geplant haben. Also die Männer in den Regierungen und wohlhabende Männer und einfach Leute mit Macht und Einfluss. Aber als ob die Männer zu dem Zeitpunkt sich einen Plan ausgedacht haben, der die reproduktivität von Männern eindämmt. Seit Generationen werden ständig neue verhütungsmittel für Frauen erforscht und entdeckt oder erfunden und bei Männern lässt man das sein weil da gibt's ja zu viele nebenwirkungen lass das mal lieber die Frauen händeln. Also entweder ist es irgendwie so eine logiklücke für mich zumindest, denn natürlich wäre es sinnvoller das männliche Geschlecht zu stoppen weil das quasi immer fruchtbar ist und nicht wie die Frauen nur ein paar Tage im Monat aber wenn der ganze Scheiß ungefähr zwei jetzt Zeit passiert sein soll nie im Leben. Nie im Leben. Oder es kommt halt raus dass die Frauen die Geschichte umgeschrieben haben um selbst besser dazustehen weil in Wirklichkeit die das Virus entwickelt haben und zwar um Männer zu töten und es war gar kein Unfall oder irgendwie so. Würde mich nicht wundern, ich habe auch so die Vermutung dass noch andere Dinge nicht so sind wie behauptet. Mal abgesehen davon dass manche Dinge definitiv nicht so sind wie behauptet. Die Angestellten in den Einrichtungen sagen fast wortwörtlich Dinge über menschliche Wesen, Männer, wie in unserer aktuellen Zeit über Tiere für Massentierhaltung oder die Forschung gesprochen wird. Denn die Protagonistin fragt sich zu Recht ob die Männer denn glücklich sein können und bekommt zu Antwort, dass die es ja nicht anders kennen und ansonsten ja auch gar nicht mehr am Leben wären. Was ist noch schlimmer macht, dass dieser eine besondere Mann es eben noch anders kennt weil er draußen geboren wurde gefangen wurde und wie ein Alien gefangen gehalten wird. Regelmäßig wird auf all das aufmerksam gemacht was die Männer den Frauen jahrhundertelang angetan haben was Sie uns in unserer aktuellen Welt auch immer noch antun. Diese schrecklichen Dinge von schrecklichen Menschen begangen werden als Ausrede benutzt männlichen Wesen Empathie abzusprechen. Es wird so getan als wären Männer Menschen zweiter Klasse und nicht so viel wert wie Frauen und dass der Schutz der Frauen über allem steht. Es scheint gesellschaftlicher Konsens zu sein, dass Männer von Grund aus brutal und niederträchtig sind. Es gibt so viele gute Dinge in der Gesellschaft die hier geschrieben wird, aber manche gehen halt auch mit schlechten Dingen einher und andere werden offensichtlich missbraucht von denjenigen die die Macht inne haben. Die Antragstellung zur Schwangerschaft ist vielleicht ein wenig übertrieben andererseits wäre es vermutlich nicht schlecht wenn Familien oder auch Singles falls genügend finanzielle Rücklagen vorhanden sind, sich mehr damit auseinandersetzen würden was es bedeutet ein Kind zu haben und es großzuziehen. Und das bestenfalls bevor man schwanger wird. Der informationsfluss hingegen ist erschreckend.

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