Alle wissen es.
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Description
Book Information
Author Description
Noèl Funke ist Diplom-Informatiker und seit mehr als 25 Jahren in der Cybersecurity- und Hacker-Szene aktiv. Was als Begeisterung für die Hacker-Szene vor mehr als 30 Jahren begann, wurde zu seiner beruflichen und gesellschaftlichen Mission. Er berät Unternehmen, Konzerne und öffentliche Einrichtungen in Informationssicherheit, Cyberrisiken und Social Engineering. Seine Fachbeiträge erschienen in verschiedenen Fachzeitschriften wie c't, iX, KES, aber auch in Medien wie Die Zeit oder Süddeutsche Zeitung. Er spricht auf zahlreichen nationalen und internationalen Konferenzen über Cybersecurity als gesellschaftliche Verantwortung und Human Hacking. Nach einigen Jahren in Nepal, wo er den Hochweg des Great-Himalaya-Trail beging und an drei 8000er Besteigungen teilnahm, initiierte er dort sein erstes Schulprojekt für digitale Bildung. Als Gründer von Hackers4Good e.V. engagiert er sich seit fast 20 Jahren in Deutschland und international für digitale Kompetenz und die Stärkung von Kindern und Jugendlichen gegen Cybermobbing, Sexting, Hass & Hetze und digitaler Gewalt.
Posts
Direkt, praxisnah und verständlich
Bereits ab der ersten Seite merkt man relativ schnell, dass dieses Buch kein typisches Sachbuch sein möchte. Statt trockener Theorien oder endloser Studien wird hier ein ganz anderer Ansatz verfolgt. Es geht darum, digitale Gewalt verständlich zu machen, und zwar für Jugendliche genauso wie für Erwachsene. Dabei liegt der Fokus klar auf den Gefahren des Internets, die im Alltag oft unterschätzt werden. Es geht jedoch nicht nur darum, diese sichtbar zu machen, sondern vielmehr darum, ein gewisses Verständnis zu schaffen und gleichzeitig Hilfestellung zu geben. Wie kann man reagieren? Wie kann man sich schützen? Genau hier setzt das Buch an und bietet mehr als nur reine Aufklärung. Was mich besonders begeistert hat, ist der durchdachte Aufbau der Inhalte. Dieser erinnert ein wenig an einen Eisberg. Zuerst wird ein grundlegendes Verständnis geschaffen, bevor schrittweise tiefer in die verschiedenen Problembereiche eingetaucht wird. Jedes Kapitel beginnt mit thematischem Storytelling und lebhaften Vergleichen. Darauf aufbauend folgen Definitionen und weiterführende Inhalte. Studien unterstreichen zusätzlich die Relevanz der Themen und sensibilisieren durch ihre erschreckenden Zahlen. Besonders gelungen sind auch die Praxisbeispiele, die das vermittelte Wissen greifbarer machen und nachhaltig im Gedächtnis verankern. Unterstützt wird das Ganze zusätzlich durch die Gestaltung. Wichtige Punkte werden hervorgehoben, passende Bilder sowie strukturierte Stichpunkte sorgen dafür, dass der Text aufgelockert wird und nicht überfordert. Kleine Zitate regen zusätzlich zum Nachdenken an und lassen zentrale Inhalte nochmals wirken. Somit werden komplexe Themen aufgebrochen und häppchenweise präsentiert, ohne dass man den Überblick verliert. Auch der Schreibstil war für mich persönlich großartig. Jedes Kapitel ist in zwei Teile gegliedert, einmal für Jugendliche und einmal für Erwachsene. Das klingt im ersten Moment simpel, ist aber unglaublich effektiv umgesetzt. Die Jugendabschnitte sind deutlich emotionaler, direkter und sprechen ihre Zielgruppe wirklich auf Augenhöhe an. Danach folgen die Erwachsenenparts, die kompakter gehalten sind und die wichtigsten Punkte nochmals aufgreifen. Nichts wirkt unnötig kompliziert, gleichzeitig aber auch nicht zu vereinfacht. Trotz der vielen positiven Aspekte gibt es jedoch ein paar kleinere Kritikpunkte. Mir persönlich sind an einigen Stellen Wiederholungen aufgefallen. Gerade bei den Handlungsempfehlungen hätte ich mir stellenweise etwas mehr Variation gewünscht. Auch manche Beispiele ähneln sich, wodurch ein wenig die Abwechslung fehlt. Zudem war für mich nicht immer ganz klar, auf welche Studien sich konkret bezogen wird. Das ist nicht weiter dramatisch, da die Themen ineinandergreifen, dennoch empfand ich es beim Lesen teilweise als etwas repetitiv. Leider ist mir auch das Kapitel „Zocken ist keine Ausrede für Beleidigungen“ etwas negativ im Kopf geblieben. Der Ansatz war gut, gerade der Fokus auf toxische Sprache ist sehr relevant, aber einzelne Aussagen konnte ich nicht ganz nachvollziehen. Fazit: Ein sehr zugänglicher und zugleich wichtiger Leitfaden, der sowohl Jugendlichen als auch Erwachsenen ein grundlegendes Verständnis für digitale Gewalt vermittelt. Durch klare Strukturen, verständliche Erläuterungen, einen zielgruppengerechten Schreibstil sowie anschauliche Beispiele gelingt es Noèl Funke, komplexe Themen greifbar und nachvollziehbar aufzubereiten. Es geht nicht darum zu belehren, sondern Denkanstöße zu geben. Trotz kleiner Kritikpunkte kann ich das Buch insgesamt nur wärmstens empfehlen.

Ein Buch, das Jugendliche sowie Eltern und Lehrer lesen sollten.
Inhalt: Alle Jugendlichen verbringen sehr viel Zeit im Internet, egal ob auf Instagram, beim Gaming oder auf Discord. Doch was ist, wenn der Rückzugsort zu einem Albtraum wird? Wie kann man sich vor Cybermobbing, Grooming, Fake News etc. schützen? Schreibstil: Gleich vorneweg: Ich fand es gut, dass am Ende jedes Kapitels ein Abschnitt für Erwachsene war. Dort wird immer noch einmal beschrieben, wie sich Eltern und Lehrer bei Cybermobbing, Grooming etc. verhalten sollen. Dies fand ich sehr gut. Die anderen Abschnitte waren für Jugendliche und es war sehr verständlich geschrieben und sehr aufklärend. Es gab viele Wiederholungen im Buch, doch so hatte ich das Gefühl, dass es dem Autor sehr wichtig war. So wurde es auch verständlich gemacht. Fazit: Ich glaube, das Thema wird immer wichtiger und es betrifft so viele Jugendliche. Es sollten nicht nur Jugendliche das Buch lesen, sondern auch Erwachsene und Vertrauenspersonen. Danke, dass ich das Buch lesen durfte, ich kann vieles für meine Arbeit mitnehmen.

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Noèl Funke ist Diplom-Informatiker und seit mehr als 25 Jahren in der Cybersecurity- und Hacker-Szene aktiv. Was als Begeisterung für die Hacker-Szene vor mehr als 30 Jahren begann, wurde zu seiner beruflichen und gesellschaftlichen Mission. Er berät Unternehmen, Konzerne und öffentliche Einrichtungen in Informationssicherheit, Cyberrisiken und Social Engineering. Seine Fachbeiträge erschienen in verschiedenen Fachzeitschriften wie c't, iX, KES, aber auch in Medien wie Die Zeit oder Süddeutsche Zeitung. Er spricht auf zahlreichen nationalen und internationalen Konferenzen über Cybersecurity als gesellschaftliche Verantwortung und Human Hacking. Nach einigen Jahren in Nepal, wo er den Hochweg des Great-Himalaya-Trail beging und an drei 8000er Besteigungen teilnahm, initiierte er dort sein erstes Schulprojekt für digitale Bildung. Als Gründer von Hackers4Good e.V. engagiert er sich seit fast 20 Jahren in Deutschland und international für digitale Kompetenz und die Stärkung von Kindern und Jugendlichen gegen Cybermobbing, Sexting, Hass & Hetze und digitaler Gewalt.
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Direkt, praxisnah und verständlich
Bereits ab der ersten Seite merkt man relativ schnell, dass dieses Buch kein typisches Sachbuch sein möchte. Statt trockener Theorien oder endloser Studien wird hier ein ganz anderer Ansatz verfolgt. Es geht darum, digitale Gewalt verständlich zu machen, und zwar für Jugendliche genauso wie für Erwachsene. Dabei liegt der Fokus klar auf den Gefahren des Internets, die im Alltag oft unterschätzt werden. Es geht jedoch nicht nur darum, diese sichtbar zu machen, sondern vielmehr darum, ein gewisses Verständnis zu schaffen und gleichzeitig Hilfestellung zu geben. Wie kann man reagieren? Wie kann man sich schützen? Genau hier setzt das Buch an und bietet mehr als nur reine Aufklärung. Was mich besonders begeistert hat, ist der durchdachte Aufbau der Inhalte. Dieser erinnert ein wenig an einen Eisberg. Zuerst wird ein grundlegendes Verständnis geschaffen, bevor schrittweise tiefer in die verschiedenen Problembereiche eingetaucht wird. Jedes Kapitel beginnt mit thematischem Storytelling und lebhaften Vergleichen. Darauf aufbauend folgen Definitionen und weiterführende Inhalte. Studien unterstreichen zusätzlich die Relevanz der Themen und sensibilisieren durch ihre erschreckenden Zahlen. Besonders gelungen sind auch die Praxisbeispiele, die das vermittelte Wissen greifbarer machen und nachhaltig im Gedächtnis verankern. Unterstützt wird das Ganze zusätzlich durch die Gestaltung. Wichtige Punkte werden hervorgehoben, passende Bilder sowie strukturierte Stichpunkte sorgen dafür, dass der Text aufgelockert wird und nicht überfordert. Kleine Zitate regen zusätzlich zum Nachdenken an und lassen zentrale Inhalte nochmals wirken. Somit werden komplexe Themen aufgebrochen und häppchenweise präsentiert, ohne dass man den Überblick verliert. Auch der Schreibstil war für mich persönlich großartig. Jedes Kapitel ist in zwei Teile gegliedert, einmal für Jugendliche und einmal für Erwachsene. Das klingt im ersten Moment simpel, ist aber unglaublich effektiv umgesetzt. Die Jugendabschnitte sind deutlich emotionaler, direkter und sprechen ihre Zielgruppe wirklich auf Augenhöhe an. Danach folgen die Erwachsenenparts, die kompakter gehalten sind und die wichtigsten Punkte nochmals aufgreifen. Nichts wirkt unnötig kompliziert, gleichzeitig aber auch nicht zu vereinfacht. Trotz der vielen positiven Aspekte gibt es jedoch ein paar kleinere Kritikpunkte. Mir persönlich sind an einigen Stellen Wiederholungen aufgefallen. Gerade bei den Handlungsempfehlungen hätte ich mir stellenweise etwas mehr Variation gewünscht. Auch manche Beispiele ähneln sich, wodurch ein wenig die Abwechslung fehlt. Zudem war für mich nicht immer ganz klar, auf welche Studien sich konkret bezogen wird. Das ist nicht weiter dramatisch, da die Themen ineinandergreifen, dennoch empfand ich es beim Lesen teilweise als etwas repetitiv. Leider ist mir auch das Kapitel „Zocken ist keine Ausrede für Beleidigungen“ etwas negativ im Kopf geblieben. Der Ansatz war gut, gerade der Fokus auf toxische Sprache ist sehr relevant, aber einzelne Aussagen konnte ich nicht ganz nachvollziehen. Fazit: Ein sehr zugänglicher und zugleich wichtiger Leitfaden, der sowohl Jugendlichen als auch Erwachsenen ein grundlegendes Verständnis für digitale Gewalt vermittelt. Durch klare Strukturen, verständliche Erläuterungen, einen zielgruppengerechten Schreibstil sowie anschauliche Beispiele gelingt es Noèl Funke, komplexe Themen greifbar und nachvollziehbar aufzubereiten. Es geht nicht darum zu belehren, sondern Denkanstöße zu geben. Trotz kleiner Kritikpunkte kann ich das Buch insgesamt nur wärmstens empfehlen.

Ein Buch, das Jugendliche sowie Eltern und Lehrer lesen sollten.
Inhalt: Alle Jugendlichen verbringen sehr viel Zeit im Internet, egal ob auf Instagram, beim Gaming oder auf Discord. Doch was ist, wenn der Rückzugsort zu einem Albtraum wird? Wie kann man sich vor Cybermobbing, Grooming, Fake News etc. schützen? Schreibstil: Gleich vorneweg: Ich fand es gut, dass am Ende jedes Kapitels ein Abschnitt für Erwachsene war. Dort wird immer noch einmal beschrieben, wie sich Eltern und Lehrer bei Cybermobbing, Grooming etc. verhalten sollen. Dies fand ich sehr gut. Die anderen Abschnitte waren für Jugendliche und es war sehr verständlich geschrieben und sehr aufklärend. Es gab viele Wiederholungen im Buch, doch so hatte ich das Gefühl, dass es dem Autor sehr wichtig war. So wurde es auch verständlich gemacht. Fazit: Ich glaube, das Thema wird immer wichtiger und es betrifft so viele Jugendliche. Es sollten nicht nur Jugendliche das Buch lesen, sondern auch Erwachsene und Vertrauenspersonen. Danke, dass ich das Buch lesen durfte, ich kann vieles für meine Arbeit mitnehmen.






