Alle kriegen Kinder, ich zweifle
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Description
Kluge und überraschende Antworten auf eine der größten Fragen im Leben einer Frau.
Will ich Mutter werden? Diese Frage stellt sich früher oder später fast jede Frau – so auch Verena Kleinmann. Doch obwohl sie sich lange vorstellt, einmal Kinder zu bekommen, spürt sie auch mit Ende 30 keinen unbedingten Kinderwunsch. Während die Freundinnen eine nach der anderen schwanger werden, nagen die Zweifel: Werde ich es bereuen, wenn ich keine Kinder bekomme? Bin ich dann einsamer oder unglücklicher? Und welche gesellschaftlichen Erwartungen beeinflussen meine Entscheidung? Verena Kleinmann geht ihren Gefühlen nach und findet überraschende und beruhigende Antworten auf eine der größten Fragen im Leben. Sie spricht mit Frauen mit und ohne Kinder über ihre Lebensentwürfe und alltäglichen Erfahrungen und mit Psychotherapeut:innen und Wissenschaftler:innen über Zugehörigkeit und Erfüllung jenseits von Familie. Ein empathisches, kluges und unterhaltsames Buch, das Frauen ermutigt, ihren Gefühlen auf den Grund zu gehen und die eigene Lebensgestaltung selbstbewusst in die Hand zu nehmen.
Book Information
Author Description
Verena Kleinmann ist Journalistin und Podcasterin. Sie wohnt in Heidelberg, arbeitet als Autorin beim Hessischen Rundfunk (ARD) und berät Gründerinnen im Bereich Marketing und Social Media. Es ist eines ihrer zentralen Anliegen, Menschen verschiedener Generationen, Herkunft und Meinungen zusammenzubringen und über feministische Themen aufzuklären. Ihre Inhalte vermittelt sie auch als Stand-Up-Comedienne, auf ihrem Instagram-Kanal @verenakleinmann und in ihrem Podcast «Kein Kinderwunsch» (ARD).
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Tolles Hörbuch (lässt sich bei Reado nur leider nicht als Hörbuch tracken)
Ich habe bereits den Podcast "Kein Kinderwunsch" von der Autorin gehört und habe das Buch als schöne Ergänzung betrachtet. Verena Kleinmann setzt sich in dem Buch mit vielen verschiedenen Familienkonzepten auseinander, spricht mit Psycholog*innen sowie Therapeut*innen, aber auch mit Eltern oder Menschen, die sich bewusst gegen Kinder entschieden haben. Ich konnte mich mit sehr vielen Gedankengängen der Autorin identifizieren. Ich bin so wie sie eher auf einem Spektrum unterwegs. Oft kann ich mir vorstellen Kinder zu haben, aktuell ist es ein ziemlich klares nein. Ich würde es für die Zukunft jedoch nie ganz ausschließen. Was die Autorin sehr umtreibt ist, wie das Leben im Alter ohne Kinder aussehen könnte. Besucht einen dann niemand im Altersheim? Aber auch hier wird klar, dass Familienleben eben nicht nur Eltern und Kinder sind, sondern auch Freundschaften und deren Kinder. Ich glaube wir sind zu sehr geblendet von dem klassischen Familienbild von Mutter, Vater, Kind und übersehen, dass Lebensentwürfe ganz individuell gestaltbar sind. Was mir erneut klar geworden ist, was für mich auch sehr dagegen spricht Mutter zu werden, ist die systematische Benachteiligung von Frauen. Nicht nur finanzielle Einbußen, sondern auch der gesellschaftliche Druck, der einfach viel höher auf Frauen lastet als auf Männer. Frauen sind nach wie vor mehr auf die Mutterrolle festgelegt als Männer auf die Vaterrolle. Es gibt die Worte Mutterglück, Mutterinstinkt, Rabenmutter, bemuttern - für den Vater gibt es diese Worte nicht. Zufall? Oder Ergebnis des Patriarchats? Ich könnte hier noch sehr viel mehr zu schreiben. Letztendlich ist das Kinderthema ein sehr persönliches. Das Buch hat mir aufjeden Fall geholfen noch ein wenig klarer für mich zu werden. Positiv ist vor allem, dass die Autorin keine der Seiten gegeneinander ausspielt. Es werden lediglich viele Fakten geliefert, verschiedene Lebensentwürfe präsentiert und ihre Gedankengänge dazu. Aufjeden Fall sehr empfehlenswert.
Ein progressives Werk zum Thema Kinderfrage
Ein kurzweiliges und intensives Buch von Verena Kleinmann, die bereits einen herausragenden Podcast zum Thema (K)ein Kinderwunsch geschaffen hat. Neben gesellschaftlichem Druck, ambivalenten Gefühlen und alternativen Lebensmodellen begleitet die Journalistin dabei das Thema aus unterschiedlichen Perspektiven und mit neuen Impulsen zu betrachten. Das Schönste daran: kein Lebensmodell ist das bessere sowie alles kann, nichts muss. Sie beschreibt sehr wertfrei und bedacht darauf, dass jeder Mensch eine eigene Definition davon hat was ein glückliches Leben bedeutet und wie Familie in unserer heutigen Gesellschaft aussieht - auch außerhalb konservativer gesellschaftlicher Normen und Rollen. Eine ganz klare Leseempfehlung!
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1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
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Kluge und überraschende Antworten auf eine der größten Fragen im Leben einer Frau.
Will ich Mutter werden? Diese Frage stellt sich früher oder später fast jede Frau – so auch Verena Kleinmann. Doch obwohl sie sich lange vorstellt, einmal Kinder zu bekommen, spürt sie auch mit Ende 30 keinen unbedingten Kinderwunsch. Während die Freundinnen eine nach der anderen schwanger werden, nagen die Zweifel: Werde ich es bereuen, wenn ich keine Kinder bekomme? Bin ich dann einsamer oder unglücklicher? Und welche gesellschaftlichen Erwartungen beeinflussen meine Entscheidung? Verena Kleinmann geht ihren Gefühlen nach und findet überraschende und beruhigende Antworten auf eine der größten Fragen im Leben. Sie spricht mit Frauen mit und ohne Kinder über ihre Lebensentwürfe und alltäglichen Erfahrungen und mit Psychotherapeut:innen und Wissenschaftler:innen über Zugehörigkeit und Erfüllung jenseits von Familie. Ein empathisches, kluges und unterhaltsames Buch, das Frauen ermutigt, ihren Gefühlen auf den Grund zu gehen und die eigene Lebensgestaltung selbstbewusst in die Hand zu nehmen.
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Verena Kleinmann ist Journalistin und Podcasterin. Sie wohnt in Heidelberg, arbeitet als Autorin beim Hessischen Rundfunk (ARD) und berät Gründerinnen im Bereich Marketing und Social Media. Es ist eines ihrer zentralen Anliegen, Menschen verschiedener Generationen, Herkunft und Meinungen zusammenzubringen und über feministische Themen aufzuklären. Ihre Inhalte vermittelt sie auch als Stand-Up-Comedienne, auf ihrem Instagram-Kanal @verenakleinmann und in ihrem Podcast «Kein Kinderwunsch» (ARD).
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Tolles Hörbuch (lässt sich bei Reado nur leider nicht als Hörbuch tracken)
Ich habe bereits den Podcast "Kein Kinderwunsch" von der Autorin gehört und habe das Buch als schöne Ergänzung betrachtet. Verena Kleinmann setzt sich in dem Buch mit vielen verschiedenen Familienkonzepten auseinander, spricht mit Psycholog*innen sowie Therapeut*innen, aber auch mit Eltern oder Menschen, die sich bewusst gegen Kinder entschieden haben. Ich konnte mich mit sehr vielen Gedankengängen der Autorin identifizieren. Ich bin so wie sie eher auf einem Spektrum unterwegs. Oft kann ich mir vorstellen Kinder zu haben, aktuell ist es ein ziemlich klares nein. Ich würde es für die Zukunft jedoch nie ganz ausschließen. Was die Autorin sehr umtreibt ist, wie das Leben im Alter ohne Kinder aussehen könnte. Besucht einen dann niemand im Altersheim? Aber auch hier wird klar, dass Familienleben eben nicht nur Eltern und Kinder sind, sondern auch Freundschaften und deren Kinder. Ich glaube wir sind zu sehr geblendet von dem klassischen Familienbild von Mutter, Vater, Kind und übersehen, dass Lebensentwürfe ganz individuell gestaltbar sind. Was mir erneut klar geworden ist, was für mich auch sehr dagegen spricht Mutter zu werden, ist die systematische Benachteiligung von Frauen. Nicht nur finanzielle Einbußen, sondern auch der gesellschaftliche Druck, der einfach viel höher auf Frauen lastet als auf Männer. Frauen sind nach wie vor mehr auf die Mutterrolle festgelegt als Männer auf die Vaterrolle. Es gibt die Worte Mutterglück, Mutterinstinkt, Rabenmutter, bemuttern - für den Vater gibt es diese Worte nicht. Zufall? Oder Ergebnis des Patriarchats? Ich könnte hier noch sehr viel mehr zu schreiben. Letztendlich ist das Kinderthema ein sehr persönliches. Das Buch hat mir aufjeden Fall geholfen noch ein wenig klarer für mich zu werden. Positiv ist vor allem, dass die Autorin keine der Seiten gegeneinander ausspielt. Es werden lediglich viele Fakten geliefert, verschiedene Lebensentwürfe präsentiert und ihre Gedankengänge dazu. Aufjeden Fall sehr empfehlenswert.
Ein progressives Werk zum Thema Kinderfrage
Ein kurzweiliges und intensives Buch von Verena Kleinmann, die bereits einen herausragenden Podcast zum Thema (K)ein Kinderwunsch geschaffen hat. Neben gesellschaftlichem Druck, ambivalenten Gefühlen und alternativen Lebensmodellen begleitet die Journalistin dabei das Thema aus unterschiedlichen Perspektiven und mit neuen Impulsen zu betrachten. Das Schönste daran: kein Lebensmodell ist das bessere sowie alles kann, nichts muss. Sie beschreibt sehr wertfrei und bedacht darauf, dass jeder Mensch eine eigene Definition davon hat was ein glückliches Leben bedeutet und wie Familie in unserer heutigen Gesellschaft aussieht - auch außerhalb konservativer gesellschaftlicher Normen und Rollen. Eine ganz klare Leseempfehlung!







