All of the Marvels
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Description
'Magnificently marvellous' Junot Diaz
'An account of how a motley gang of accidental collaborators created a vernacular mythology out of the dodgiest of commercial occasions ... a revelation' Jonathan Lethem
Every schoolchild recognises their protagonists: the Avengers, the X-Men, your friendly neighbourhood Spider-Man. The superhero comics that Marvel has published since 1961 make up the biggest self-contained work of fiction ever created: over half a million pages and counting. Eighteen of the 100 highest-grossing movies of all time are based on it. And not even the people telling the story have read the whole thing.
But Douglas Wolk did. In All Of The Marvels, a critic and superfan takes on the epic to end all epics. What he finds is a magic mirror of the past 60 years, from the atomic terrors of the Cold War to the political divides of our present. The result is an irresistible travel guide to the magic mountain at the heart of popular culture.
Book Information
Posts
Eigentlich sollte ein Buch wie dieses gar nicht existieren, weil die Prämisse nahezu unmöglich erscheint. Doch die Liebe zu Marvel Comics ist es, die Douglas Wolk nicht nur durch sein Experiment trägt, sondern auch aus jedem einzelnen Kapitel spricht.
„All of the Marvels“ von Douglas Wolk ist ein irrwitziges, fast unmögliches Projekt – und genau darin liegt sein Zauber. Über 27.000 Marvel-Comics, erschienen seit den 1960ern, bilden die Grundlage für Wolks Reise durch das wohl umfangreichste fortlaufende Erzähluniversum der Popkultur. Von Spider-Man über Captain America, Thor und die X-Men bis hin zu obskuren Figuren wie Man-Thing oder Shang-Chi: Wolk hat sie alle gelesen – wirklich alle – und daraus eine übergeordnete Geschichte geformt. Anstatt klassische Leseempfehlungen abzuarbeiten, schreibt Wolk keinen Kanon, sondern einen Reiseführer durch dieses gigantische narrative Labyrinth. Er zeigt, wie sich Figuren über Jahrzehnte im Kreis drehen, wie sich Geschichten verändern und doch wiederholen, wie Autor*innenwechsel ganze Heldenbiografien neu ausrichten – und wie dieses ständige „zweiter Akt“-Gefühl das Marvel-Universum prägt. Sein Ansatz ordnet das Chaos, ohne ihm die Magie zu nehmen. Besonders berührend ist die spürbare Liebe, die Wolk dem Medium Comic entgegenbringt: den unzähligen Autor*innen und Künstlern, den Architekten wie Stan Lee, Steve Ditko und Jack Kirby, den Experimenten, Fehltritten und genialen Momenten, die Marvel zu dem gemacht haben, was es heute ist. „All of the Marvels“ ist daher nicht nur Analyse, sondern Hommage: an das Erzählen, an Popkultur, an die schiere Freude am Eintauchen in fremde Welten. Und genau das macht das Buch zu einer überraschend leichten, unterhaltsamen Lektüre. Selbst in den dunklen oder mir bislang unbekannten Ecken des Marvel-Universums habe ich mit Wolk neue Wege entdeckt. Wege, die ich vielleicht bald selbst betreten werde.
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'Magnificently marvellous' Junot Diaz
'An account of how a motley gang of accidental collaborators created a vernacular mythology out of the dodgiest of commercial occasions ... a revelation' Jonathan Lethem
Every schoolchild recognises their protagonists: the Avengers, the X-Men, your friendly neighbourhood Spider-Man. The superhero comics that Marvel has published since 1961 make up the biggest self-contained work of fiction ever created: over half a million pages and counting. Eighteen of the 100 highest-grossing movies of all time are based on it. And not even the people telling the story have read the whole thing.
But Douglas Wolk did. In All Of The Marvels, a critic and superfan takes on the epic to end all epics. What he finds is a magic mirror of the past 60 years, from the atomic terrors of the Cold War to the political divides of our present. The result is an irresistible travel guide to the magic mountain at the heart of popular culture.
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Eigentlich sollte ein Buch wie dieses gar nicht existieren, weil die Prämisse nahezu unmöglich erscheint. Doch die Liebe zu Marvel Comics ist es, die Douglas Wolk nicht nur durch sein Experiment trägt, sondern auch aus jedem einzelnen Kapitel spricht.
„All of the Marvels“ von Douglas Wolk ist ein irrwitziges, fast unmögliches Projekt – und genau darin liegt sein Zauber. Über 27.000 Marvel-Comics, erschienen seit den 1960ern, bilden die Grundlage für Wolks Reise durch das wohl umfangreichste fortlaufende Erzähluniversum der Popkultur. Von Spider-Man über Captain America, Thor und die X-Men bis hin zu obskuren Figuren wie Man-Thing oder Shang-Chi: Wolk hat sie alle gelesen – wirklich alle – und daraus eine übergeordnete Geschichte geformt. Anstatt klassische Leseempfehlungen abzuarbeiten, schreibt Wolk keinen Kanon, sondern einen Reiseführer durch dieses gigantische narrative Labyrinth. Er zeigt, wie sich Figuren über Jahrzehnte im Kreis drehen, wie sich Geschichten verändern und doch wiederholen, wie Autor*innenwechsel ganze Heldenbiografien neu ausrichten – und wie dieses ständige „zweiter Akt“-Gefühl das Marvel-Universum prägt. Sein Ansatz ordnet das Chaos, ohne ihm die Magie zu nehmen. Besonders berührend ist die spürbare Liebe, die Wolk dem Medium Comic entgegenbringt: den unzähligen Autor*innen und Künstlern, den Architekten wie Stan Lee, Steve Ditko und Jack Kirby, den Experimenten, Fehltritten und genialen Momenten, die Marvel zu dem gemacht haben, was es heute ist. „All of the Marvels“ ist daher nicht nur Analyse, sondern Hommage: an das Erzählen, an Popkultur, an die schiere Freude am Eintauchen in fremde Welten. Und genau das macht das Buch zu einer überraschend leichten, unterhaltsamen Lektüre. Selbst in den dunklen oder mir bislang unbekannten Ecken des Marvel-Universums habe ich mit Wolk neue Wege entdeckt. Wege, die ich vielleicht bald selbst betreten werde.




