All about Africa
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Description
Ein Kontinent, unzählige Geschichten
Auf vielen Weltkarten erscheint Afrika , der zweitgrößte Kontinent der Erde, sehr viel kleiner als es tatsächlich ist. Grund dafür ist eine Kartografiemethode, die im 16. Jahrhundert Seefahrenden bei der Navigation helfen sollte. Länder am Äquator werden maßstabsgetreu darstellt, aber je weiter man nach Süden oder Norden abweicht, desto ungenauer wird das Bild. Unsere Wahrnehmung ist verzerrt - und das liegt auch an der Darstellung Afrikas in den Medien, wo der Kontinent meist nur im Zusammenhang mit negativen Nachrichten auftaucht.
Dabei hat dieser Erdteil so viel mehr zu bieten. Das ist der Ausgangspunkt für Stève Hiobis Sachbuch: Der mit dem Grimme-Online-Award ausgezeichnete Afrofluencer klärt über die Geschichte des vielseitigen Kontinents auf und teilt sein Wissen über Afrika mit uns. So zeigt er beispielsweise, dass der Kaiserschnitt zuerst in Uganda erfolgreich durchgeführt wurde und analysiert, warum der Kolonialismus noch lange nicht vorbei ist. Immer im Blick bleibt die Frage: Was hat das mit uns zu tun? Ein faktenreiches und unterhaltsames Buch über einen Kontinent, in dem nicht nur die Wiege der Menschheit, sondern auch ihre Zukunft liegt.
Book Information
Author Description
Stève Hiobi, geboren 1986 in Kamerun, ist ein deutsch-kamerunischer Instagramer, TikToker und gilt als der einflussreichste deutsche »Afrofluencer«. Auf seinen Kanälen geht es um all das, was gerne in den Medien vernachlässigt wird, aber den afrikanischen Kontinent so interessant macht: Geschichte, Kultur, Musik und Gesellschaft. 2023 gewann Hiobi für seine aufklärerische Arbeit den Grimme-Online-Award in der Kategorie Information. Er lebt mit seiner Familie in Heidelberg.
Posts
Er hatte es nicht leicht: ich hatte Anfang des Jahres "Afrika ist kein Land" von Dipo Faloyin gelesen, was mich schwer beeindruckt und mir die Lust auf mehr gemacht hat. "All about Afrika" ist ein weiterer (guter!) Überblick über die vielfältige Geschichte der afrikanischen Länder und Kulturen. Auch hier kann man viel lernen (und man merkt auch hier, dass man einfach gar nichts weiß). Ich fand es sprachlich nur nicht ganz so gut wie Faloyins Buch und die Themen wirkten oft "schnell abgehandelt". Alles in allem aber sehr lesenswert — ich würde empfehlen, erst Stève Hiobi und danach Dipo Faloyin zu lesen, da Stève mehr Überblicksarbeit und Dipo dann für vieles die Detailarbeit leistet.
Ich war zwar überfordert mit soviel Informationen und Namen aber es ist trotzdem ein interessantes Buch . Teilweise war ich unfassbar wütend darüber was die Europäer/ weißen Menschen für schlimme Dinge dem afrikanischen Kontinent und der Bevölkerung angetan haben . Bis heute wirkt das alles nach und ist immer noch tief in der Gesellschaft verwurzelt. Sollte jeder lesen!!!
Ein gutes & informatives Buch. Man hatte den Autor oft bildlich vor sich und konnte sich gut vorstellen, wie er genau das gerade in seinen Videos erzählt. Ab und zu hat mir der rote Faden gefehlt, ab und zu wurde zu sehr abgewichen & in anderen Momenten fehlte die Tiefe. Man merkt, dass es teilweise eher zu gesprochenen Worten passt als zu geschriebenen. Im Ganzen sehr lesenswert und informativ.
Total interessant, aber auch echt langatmig...
Als ich das Buch in der Hand hatte dachte ich mir, dass ich viel zu wenig über Afrika weiß, also habe ich es mitgenommen. Ich weiß gar nicht was ich erwartet hab, wahrscheinlich mehr über Kultur und weniger über Geschichte. Vielleicht wäre es für mich auch hilfreich gewesen am Anfang jedes Kapitels einen kurzen Zeitstrahl zu haben. So waren mir das einfach zu viele Namen und Zahlen und gemerkt hab ich mir glaub ich nicht viel.
Ich bin erst seit kurzem auf Instagram und gar nicht auf TikTok vertreten, deshalb war mir Stève Hiobi bisher kein Begriff. Ich bin eher zufällig auf sein Buch "All about Africa" gestoßen. "All about Africa" als Buchtitel zu wählen, ist natürlich eine ganz schöne Ansage. Und selbst als eine Person, die lediglich Schulwissen über Afrika vorweisen kann, war mir klar, dass Stève Hiobi natürlich NICHT alles über Afrika in einem Buch (zumal mit gerade einmal 256 Seiten inklusive eines umfangreichen Anhangs) präsentieren kann. Was Stève Hiobi aber super geschafft hat, das ist, einen tollen ersten Einblick in die Vielfalt Afrikas zu bieten. Es obliegt dann den interessierten Leser*innen, sich gegebenenfalls weiter mit diesem Kontinent zu beschäftigen. Mir hat zunächst vor allem Stève Hiobis Schreibstil gefallen. Er wendet sich direkt an seine*n jeweilige*n Leser*in, so dass ich oft den Eindruck hatte, er spräche direkt zu mir. Das fand ich super, zumal mich dieser lockere Stil gut bei der Stange gehalten hat, eben weil nicht an ein trockenes Sachbuch erinnerte und dadurch zu keiner Zeit Langeweile aufkam. Die Kapitel an sich sind nicht lang. Sie wirkten dadurch auf mich immer ein bisschen wie eine Einladung, einfach ein bisschen weiterzulesen. Ja, es fiel mir schwer, das Buch beiseite zu legen. Aufgrund der Größe Afrikas, der vielen verschiedenen Länder und damit einhergehend der vielen verschiedenen Völker sowie Sitten und Gebräuche und geschichtlichen Hintergründe, kann der Autor in vielen Belangen nur an der Oberfläche kratzen. Hiobi erhebt aber auch nie den Anspruch, mehr abliefern zu wollen. Er selbst ist sich darüber im Klaren, dass Afrika zu vielfältig ist, um dem Kontinent und seinen Bewohner*innen mit nur einem Buch gerecht werden zu können. Was Hiobi aber ganz wunderbar schafft ist, den Kontinent und seine Menschen abseits von weißem Überlegenheitsdenken zu präsentieren. Er geht auf das vorkoloniale Afrika genauso ein wie das heutige, moderne Afrika. Einen großen Raum nimmt auch der Kolonialismus ein, den Hiobi sehr gut einzuordnen weiß. Ebenso wie alle anderen Themenfelder, die Hiobi in seinem Buch aufgreift, hat auch dieses meiner Meinung nach genau die richtige Länge, um seine Leser*innen erstens bei der Stange zu halten und zweitens trotzdem das Wesentliche herauszuarbeiten. "All about Africa" habe ich als eine Einladung verstanden, mir mit diesem Buch erst einmal einen Überblick abseits des gängigen Schulwissens zu verschaffen und dann für mich zu entscheiden, welche Themen mich so sehr interessieren, dass ich mich anderweitig näher mit ihnen beschäftige. Fazit: "All about Africa" ist ein super Einstieg für alle, die sich näher mit dem Kontinent Afrika und seinen Bewohner*innen beschäftigen möchten. Inhalt und Erzählstil sind eine Einladung, uns wenigstens ein bisschen mit Afrika und seiner Geschichte und seinen Menschen zu beschäftigen. Ich kann das Buch nur empfehlen!
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Ein Kontinent, unzählige Geschichten
Auf vielen Weltkarten erscheint Afrika , der zweitgrößte Kontinent der Erde, sehr viel kleiner als es tatsächlich ist. Grund dafür ist eine Kartografiemethode, die im 16. Jahrhundert Seefahrenden bei der Navigation helfen sollte. Länder am Äquator werden maßstabsgetreu darstellt, aber je weiter man nach Süden oder Norden abweicht, desto ungenauer wird das Bild. Unsere Wahrnehmung ist verzerrt - und das liegt auch an der Darstellung Afrikas in den Medien, wo der Kontinent meist nur im Zusammenhang mit negativen Nachrichten auftaucht.
Dabei hat dieser Erdteil so viel mehr zu bieten. Das ist der Ausgangspunkt für Stève Hiobis Sachbuch: Der mit dem Grimme-Online-Award ausgezeichnete Afrofluencer klärt über die Geschichte des vielseitigen Kontinents auf und teilt sein Wissen über Afrika mit uns. So zeigt er beispielsweise, dass der Kaiserschnitt zuerst in Uganda erfolgreich durchgeführt wurde und analysiert, warum der Kolonialismus noch lange nicht vorbei ist. Immer im Blick bleibt die Frage: Was hat das mit uns zu tun? Ein faktenreiches und unterhaltsames Buch über einen Kontinent, in dem nicht nur die Wiege der Menschheit, sondern auch ihre Zukunft liegt.
Book Information
Author Description
Stève Hiobi, geboren 1986 in Kamerun, ist ein deutsch-kamerunischer Instagramer, TikToker und gilt als der einflussreichste deutsche »Afrofluencer«. Auf seinen Kanälen geht es um all das, was gerne in den Medien vernachlässigt wird, aber den afrikanischen Kontinent so interessant macht: Geschichte, Kultur, Musik und Gesellschaft. 2023 gewann Hiobi für seine aufklärerische Arbeit den Grimme-Online-Award in der Kategorie Information. Er lebt mit seiner Familie in Heidelberg.
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Er hatte es nicht leicht: ich hatte Anfang des Jahres "Afrika ist kein Land" von Dipo Faloyin gelesen, was mich schwer beeindruckt und mir die Lust auf mehr gemacht hat. "All about Afrika" ist ein weiterer (guter!) Überblick über die vielfältige Geschichte der afrikanischen Länder und Kulturen. Auch hier kann man viel lernen (und man merkt auch hier, dass man einfach gar nichts weiß). Ich fand es sprachlich nur nicht ganz so gut wie Faloyins Buch und die Themen wirkten oft "schnell abgehandelt". Alles in allem aber sehr lesenswert — ich würde empfehlen, erst Stève Hiobi und danach Dipo Faloyin zu lesen, da Stève mehr Überblicksarbeit und Dipo dann für vieles die Detailarbeit leistet.
Ich war zwar überfordert mit soviel Informationen und Namen aber es ist trotzdem ein interessantes Buch . Teilweise war ich unfassbar wütend darüber was die Europäer/ weißen Menschen für schlimme Dinge dem afrikanischen Kontinent und der Bevölkerung angetan haben . Bis heute wirkt das alles nach und ist immer noch tief in der Gesellschaft verwurzelt. Sollte jeder lesen!!!
Ein gutes & informatives Buch. Man hatte den Autor oft bildlich vor sich und konnte sich gut vorstellen, wie er genau das gerade in seinen Videos erzählt. Ab und zu hat mir der rote Faden gefehlt, ab und zu wurde zu sehr abgewichen & in anderen Momenten fehlte die Tiefe. Man merkt, dass es teilweise eher zu gesprochenen Worten passt als zu geschriebenen. Im Ganzen sehr lesenswert und informativ.
Total interessant, aber auch echt langatmig...
Als ich das Buch in der Hand hatte dachte ich mir, dass ich viel zu wenig über Afrika weiß, also habe ich es mitgenommen. Ich weiß gar nicht was ich erwartet hab, wahrscheinlich mehr über Kultur und weniger über Geschichte. Vielleicht wäre es für mich auch hilfreich gewesen am Anfang jedes Kapitels einen kurzen Zeitstrahl zu haben. So waren mir das einfach zu viele Namen und Zahlen und gemerkt hab ich mir glaub ich nicht viel.
Ich bin erst seit kurzem auf Instagram und gar nicht auf TikTok vertreten, deshalb war mir Stève Hiobi bisher kein Begriff. Ich bin eher zufällig auf sein Buch "All about Africa" gestoßen. "All about Africa" als Buchtitel zu wählen, ist natürlich eine ganz schöne Ansage. Und selbst als eine Person, die lediglich Schulwissen über Afrika vorweisen kann, war mir klar, dass Stève Hiobi natürlich NICHT alles über Afrika in einem Buch (zumal mit gerade einmal 256 Seiten inklusive eines umfangreichen Anhangs) präsentieren kann. Was Stève Hiobi aber super geschafft hat, das ist, einen tollen ersten Einblick in die Vielfalt Afrikas zu bieten. Es obliegt dann den interessierten Leser*innen, sich gegebenenfalls weiter mit diesem Kontinent zu beschäftigen. Mir hat zunächst vor allem Stève Hiobis Schreibstil gefallen. Er wendet sich direkt an seine*n jeweilige*n Leser*in, so dass ich oft den Eindruck hatte, er spräche direkt zu mir. Das fand ich super, zumal mich dieser lockere Stil gut bei der Stange gehalten hat, eben weil nicht an ein trockenes Sachbuch erinnerte und dadurch zu keiner Zeit Langeweile aufkam. Die Kapitel an sich sind nicht lang. Sie wirkten dadurch auf mich immer ein bisschen wie eine Einladung, einfach ein bisschen weiterzulesen. Ja, es fiel mir schwer, das Buch beiseite zu legen. Aufgrund der Größe Afrikas, der vielen verschiedenen Länder und damit einhergehend der vielen verschiedenen Völker sowie Sitten und Gebräuche und geschichtlichen Hintergründe, kann der Autor in vielen Belangen nur an der Oberfläche kratzen. Hiobi erhebt aber auch nie den Anspruch, mehr abliefern zu wollen. Er selbst ist sich darüber im Klaren, dass Afrika zu vielfältig ist, um dem Kontinent und seinen Bewohner*innen mit nur einem Buch gerecht werden zu können. Was Hiobi aber ganz wunderbar schafft ist, den Kontinent und seine Menschen abseits von weißem Überlegenheitsdenken zu präsentieren. Er geht auf das vorkoloniale Afrika genauso ein wie das heutige, moderne Afrika. Einen großen Raum nimmt auch der Kolonialismus ein, den Hiobi sehr gut einzuordnen weiß. Ebenso wie alle anderen Themenfelder, die Hiobi in seinem Buch aufgreift, hat auch dieses meiner Meinung nach genau die richtige Länge, um seine Leser*innen erstens bei der Stange zu halten und zweitens trotzdem das Wesentliche herauszuarbeiten. "All about Africa" habe ich als eine Einladung verstanden, mir mit diesem Buch erst einmal einen Überblick abseits des gängigen Schulwissens zu verschaffen und dann für mich zu entscheiden, welche Themen mich so sehr interessieren, dass ich mich anderweitig näher mit ihnen beschäftige. Fazit: "All about Africa" ist ein super Einstieg für alle, die sich näher mit dem Kontinent Afrika und seinen Bewohner*innen beschäftigen möchten. Inhalt und Erzählstil sind eine Einladung, uns wenigstens ein bisschen mit Afrika und seiner Geschichte und seinen Menschen zu beschäftigen. Ich kann das Buch nur empfehlen!











