Albertos verlorener Geburtstag

Albertos verlorener Geburtstag

Hardback
4.212
Suche Nach VergangenheitGroßvater Und EnkelLebensweisheit

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Description

Der 7-jährige Tino ist erschüttert, als er erfährt, dass sein geliebter Großvater Alberto nicht weiß, wann er geboren ist, und deshalb noch nie Geburtstag gefeiert hat. Dabei ist das doch der eine, wundervolle Tag, der einem allein gehört und an dem man sich so sehr geliebt fühlt! Nur hat Alberto als Kind im spanischen Bürgerkrieg sein Gedächtnis verloren, und damit auch dieses besondere Datum. Nie hat er nach Spuren seiner Vergangenheit gesucht, aber jetzt, am Ende seines Lebens, überredet Tino ihn zu einer Reise quer durch Spanien, zurück zu jenem Waisenhaus und den Menschen, die vielleicht mehr über Alberto wissen könnten als er selbst.

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Generational Novels
Format
Hardback
Pages
336
Price
17.50 €

Author Description

Von Kindheit auf ist Diana Rosie in der Welt herumgekommen, hat in Hongkong, London und Peru gelebt. Mittlerweile hat sie sich auf dem Land niedergelassen und schreibt in ihrem Cottage in Shropshire.Von Beruf ist Diana Rosie Werbetexterin und hat mit ihrer Arbeit zahlreiche Preise gewonnen und Websites für populäre Marken geschaffen

Posts

6
All
3

Ich hab es wirklich gerne gelesen und war sicher, dass ich 4 Sterne vergebe - aber am Ende war alles doch etwas zu "dick aufgetragen". Ich habs trotzdem gerne gelesen... Ich überlege noch...

4

"Albertos verlorener Geburtstag" von Diana Rosie ist die Geschichte eines Lebens und einer Reise. Das zeigt das Buchcover auch sehr schön. Der Umschlag ist in kräftigen Farben, doch sehr harmonisch gehalten und das Bild zeigt die beiden Hauptfiguren in Eintracht miteinander auf ihrem Weg. Die Länge ist angemessen, klar hätte noch mehr eingebaut und somit die Geschichte ausgedehnt werden können, aber so war es ein entspanntes Leseerlebnis, bei dem eigentlich nichts zu viel oder zu wenig war. Die Hauptperson des Buches, Alberto, ist bereits alt, er hatte ein langes und erfülltes Leben, doch etwas fehlt, denn an seine frühe Kindheit kann er sich nicht erinnern. Bisher lebt er gut damit und weigerte sich seiner Vergangenheit nachzuhängen. Doch als er auf seinen Enkelsohn Tino aufpassen muss und dieser voller Entsetzen feststellt, dass sein Großvater keinen Geburtstag hat, da muss auch Alberto langsam einsehen, dass man die Vergangenheit vielleicht nicht immer ruhen lassen sollte. Der kleine Tino setzt sich in den Kopf den Geburtstag seines Opas herauszufinden und so begeben sich die beiden auf eine Reise in die Vergangenheit, die für beide sehr wichtig wird. Das Buch erzählt sehr schön in Rückblicken die Geschichte von Albertos Leben und das immer aus den Perpektiven verschiedener Charaktere. Mal direkt beteiligt, mal nur indirekt, der Zusammenhang verdichtet sich zwischen Rückblenden und aktueller Story mehr und mehr und am Ende ergibt sich ein komplettes Bild, Albertos Kindheit. Die Personen sind alle nicht besonders auffällig oder ausgeprägt, aber sie haben jede ihren eigenen Charakter und Stellenwert in der Geschichte und passen gut hinein. Die Geschichte ist süß erzählt und die Verbindung zwischen Enkel und Großvater ist wirklich niedlich. Man schließt die Charaktere direkt ins Herz und mag gar nicht mehr aufhören zu lesen. Das Ende hat mir ganz besonders gut gefallen, es hat sich gut in die Geschichte eingereiht und war sogar ein bisschen überraschend.

4

Die Geschichte beginnt damit, dass der in die Jahre gekommene Mann Alberto, auf seinen Enkel Tino aufpassen muss, nachdem dessen Vater aufgrund eines Unfalls im Krankenhaus liegt. Bei einem Gespräch erfährt Tino, dass sein Grossvater Alberto bis heute nicht weiss, wann er eigentlich geboren wurde. Diese Tatsache erschüttert den kleinen Tino zutiefst, denn seiner Meinung nach sollte jeder Mensch seinen Geburtstag kennen. Und genau deshalb beschliessen die beiden, sich auf die Suche nach Albertos Geburtstag zu machen. Die Kapitel sind dabei abwechselnd aus verschiedenen Perspektiven und verschiedenen Zeiten beschrieben. Die Gegenwart wechselt sich dabei regelmässig mit Geschehnissen aus den 1930er Jahren ab, so dass man als Leser nach und nach mehr über Albertos Vergangenheit erfährt. Ich fand diese Erzählweise sehr interessant und abwechslungsreich. Ausserdem musste man nicht bis zuletzt warten, um dann alles auf einen Schlag zu erfahren. Während dem Lesen lernt man verschiedene Charaktere kennen, die eine grosse Rolle in Albertos Vergangenheit gespielt haben. Dabei wird deutlich, dass die meisten Wegbegleiter Albertos früher oder später ein schlimmes Schicksal erfahren haben. Was genau passiert ist, möchte ich an dieser Stelle aber natürlich nicht verraten. Das Buch ist kurzweilig und weiss durchaus zu unterhalten. Man kann es kaum aus der Hand legen, weil man unbedingt mehr über Albertos Vergangenheit erfahren möchte. Die Autorin hat einen sehr angenehmen und bildhaften Schreibstil, so dass man sich richtig in das spanische Ambiente einfühlen kann. Ausserdem merkt man, dass sie sich viele Gedanken um Albertos Vergangenheit gemacht hat, denn am Ende des Buches schliesst sich der Kreis und die verschiedenen Erzählungen werden zu einem Ganzen. Da mir aber noch das gewisse Etwas gefehlt hat, damit ich das Buch zu meinen absoluten Lieblingsbüchern zählen könnte, vergebe ich dem Buch 4 von 5 Sternen.

5

Bewertet mit 5 Sternen Zum Buch: Tino ist sieben Jahre alt, als sein Papa einen Unfall hat und im Krankenhaus liegt. Da seine Mama beim Papa ist, muss Tino bei seinem Opa Alberto bleiben. Nun stellt Tino fest, dass Alberto nicht weiß wann er Geburtstag hat und so machen sich die beiden auf die Suche nach Albertos Vergangenheit und nach seinem Geburtstag ... Meine Meinung: Ein wunderschönes Buch mir einer unglaublich berührenden Geschichte. Immer abwechselnd wird in der Gegenwart und in der Vergangenheit erzählt. Schritt für Schritt nähern wir uns der Geburt von Alberto und seine Geschichte hat mich richtig gepackt. Es ist jetzt kein spannender Thriller, oder eine gefühlsduselige Liebesgeschichte sonder eher ein Buch welches gerne übersehen wird. Dabei hat es mich wirklich gefangen und sehr gut unterhalten. Sehr gerne möchte ich mehr solch wunderschönen Geschichten lesen. Fazit: Ein Buch, genau nach meinem Geschmack. Ichmag es, wenn es über zweierlei Zeiten geht und mit Familiengeheimnissen kann man mich auch immer Ködern. Dieses Buch hat alles, was gute Unterhaltung braucht. Einen schönen Schreibstil und wunderbare Worte. Einfach ein Genuss.

4

Bei einem Gespräch mit seinem Großvater Alberto erfährt der 7-jährige Tino, dass sein Apu, wie er ihn liebevoll nennt, nicht weiß, wann er geboren ist. In seiner Kindheit hat Alberto sein Gedächtnis verloren. Es war zur Zeit des Spanischen Bürgerkriegs, und der Junge wuchs im Waisenhaus auf, weil niemand wusste, wohin er gehört. Tino ist entsetzt, dass sein Großvater noch nie seinen Geburtstag gefeiert und noch nie Geschenke bekommen hat. Er beschließt, seinem Apu zu helfen, und gemeinsam machen sich die beiden auf eine Reise, die sie zu Albertos Wurzeln führen soll. Anfangs entschließt sich Alberto nur seinem Enkel zuliebe zu dieser Reise in die eigene Vergangenheit, aber je länger sie unterwegs sind und bekannte Orte von damals besuchen, umso stärker wird auch das Bedürfnis des alten Mannes, zu erfahren, wer er eigentlich wirklich ist und woher er kommt. Die Rahmengeschichte, die sich in der Gegenwart abspielt, ist in der dritten Person und im Präteritum geschrieben. Die dazwischen eingeflochtenen Kapitel aus den Jahren 1931 bis 1937 sind aus der Sicht verschiedener Personen geschildert, die damals mit dem kleinen Alberto Kontakt hatten. Diese Abschnitte sind im Präsens und in der 1. Person verfasst. Der Aufbau des Romans wirkt dadurch etwas außergewöhnlich, aber der Grund dafür ist verständlich, denn die Personen schildern die Situation aus ihrer damals gegenwärtigen Sicht und sind zum Teil in der Handlung in der Jetzt-Zeit gar nicht mehr am Leben. Das Verhältnis zwischen Großvater und Enkel ist sehr schön und feinfühlig dargestellt, und man begleitet sie gerne auf dieser Reise ins Innere Spaniens und bei ihren Nachforschungen. Hier ist man als Leser immer einen Schritt voraus, was das Wissen um Albertos Schicksal und die diversen Verbindungen zwischen den Protagonisten angeht. Einiges , was der Leser im Verlauf der Handlung erfährt, bleibt den Hauptcharakteren bis zuletzt vorenthalten. Der Schreibstil ist eher einfach, denn es wird ja häufig die Sicht eines Siebenjährigen dargestellt. Es gibt viele schöne und stimmungsvolle Momente, die hier geschildert werden. Man erfährt zwar auch vieles über die Schrecken des damals herrschenden Bürgerkriegs, aber insgesamt ist die Geschichte doch eher bedächtig, man könnte fast sagen, harmonisch. In den letzten Kapiteln geht es jedoch dann plötzlich alles sehr schnell. Nach einem Zeitsprung, der nur kurz in kleinen Rückblicken abgehandelt wird, obwohl hier noch einiges an wichtigen Dingen passiert, endet die Geschichte ziemlich abrupt, was mich dann doch ein wenig enttäuscht hat. Insgesamt ist der Roman wirklich schön und lesenswert. Albertos Suche nach seinen Wurzeln und die Rolle seines Enkels dabei sind weitgehend gut ausgearbeitet, wenn auch manches Mal dem Zufall etwas stärker nachgeholfen wurde. Darüber konnte ich hinwegsehen, weil es die Handlung vorwärts gebracht hat, aber dieses Ruck-Zuck-Ende hat mich irritiert und gestört; ich fand es fast ein wenig lieblos, besonders Alberto gegenüber. Und so musste ich auf den letzten Seiten meinen bis dahin sehr guten Eindruck noch einmal revidieren.

4

Eine schöne Geschichte über ein Opa, der im Waisenhaus, während des spanischen Bürgerkrieges, groß geworden ist und seine Herkunft und seinen Geburtstag nicht kennt. Sein Enkelsohn will unbedingt herausfinden, wann sein Großvater Geburtstag hat und die beiden machen sich auf eine Reise in die Vergangenheit. Auch wenn das Buch nicht sehr viel über den Bürgerkrieg vermittelt, kann man sich vorstellen, wie schwierig es damals war. Wer gehörte zu welcher Seite, wie die Gefahr immer präsent war und wie hart die Anhänger von Franco durch gegriffen haben. Die Suche nach dem verloren Geburtstag ist nette, leicht geschriebene Lektüre. 3,5 Sterne.

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