Against White Feminism

Against White Feminism

Paperback
4.3136
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Description

Rafia Zakarias Grundlagentext zu weißem Feminismus im Taschenbuch. Alle Frauen brauchen Feminismus, aber der Feminismus schließt nicht alle Frauen ein. Diese vielbeachtete, brillante Polemik weist den Weg zu wahrer Gleichberechtigung. Seit Beginn der Frauenbewegung gibt eine bestimmte Art Frauen den Ton an: bürgerliche Frauen aus westlichen Nationen, die vor allem eins sind – 'weiß'. Doch während sie in Vorstandspositionen aufsteigen, bleibt politische Unterstützung für alle anderen Frauen aus. Rafia Zakarias brillante Polemik enthüllt das rassistische Erbe der Frauenbewegung. Sie zeigt, wie der Wunsch nach Gleichberechtigung auf Vorurteilen und Ausbeutung fußt und wie ein gemeinschaftlicher Kampf für politische Teilhabe aussehen kann.

Book Information

Main Genre
Specialized Books
Sub Genre
Society & Social Sciences
Format
Paperback
Pages
256
Price
18.50 €

Author Description

Rafia Zakaria ist Autorin, Anwältin und Aktivistin. Sie setzt sich weltweit für Menschenrechte ein. Von 2009 bis 2014 war sie Teil des Aufsichtsrates von Amnesty International USA. Artikel von ihr erschienen u.a. im Guardian und der New York Times. Zakaria wuchs in Karatschi auf und lebt heute in Pakistan und den USA.

Posts

27
All
4

Macht mir deutlich, wie wichtig es ist, offen zu bleiben für verschiedene Weltsichten und für die eigene Veränderung. Große Empfehlung

4

Rafia Zakaria kritisiert in ihrem Buch "Against White Feminism: Wie 'weißer' Feminismus Gleichberechtigung verhindert" dass Feminismus, der üblicherweise ein Weißer Feminismus ist, die Bedürfnisse von BIPOC nicht berücksichtigt oder sogar Fortschritte der Gleichberechtigung auf dem Rücken marginalisierter Gruppen ausgetragen werden, ihre Situation also verschlechtert wird. Dies erläutert sie anhand vieler anschaulicher Beispiele, teilweise auch eigener Erfahrungen. Auch wenn die Beispiele teilweise sehr schwarz-weiß gezeichnet sind, enthalten sie viel (schmerzhafte) Wahrheit, so dass das Buch sehr zum Nachdenken und zum Überprüfen der eigenen Sichtweisen und Handlungen anregt.

5

In diesem Buch geht es darum aufzuzeigen das der Feminismus oft von weißen Frauen gemacht wird ohne sich mit der Situation der anderen Frauen auseinanderzusetzen und diese eher von oben herab sehen obwohl es durchaus auch Feminismus Bestrebungen gab noch vor dem der weißen Frau und es auch einige nicht weiße Feministinnen gab die aber in Vergessenheit geraten sind. Trotz allem möchte die Autorin keine Spaltung sondern sucht Weg für einen gemeinsamen Weg. Sehr interessant und man kommt gut durch

5

Für die Evolution der feministischen Bewegung

Umfassendes Werk über Machtverhältnisse innerhalb der feministischen Bewegung, die oft gewisse Menschen profitieren lässt, ohne wirklich etwas an den Strukturen zu ändern und darüber hinaus den westlichen Feminismus anderen Kulturen überzustülpen versucht. Das Buch ist in seinen Forderungen konsequent, lässt gleichzeitig aber Raum um Brücken zu bauen. Das ist genau das, was mir mMn gesellschaftlich aktuell am meisten brauchen. Sollte man gerade als politisch interessierte Person, die sich als progressiv versteht unbedingt lesen. [Bezieht sich vor allem auf den "weißen Feminismus" in den USA, allerdings sehen wir hier in Europa zum Teil ja ähnliche Muster, auf die sich das übertragen lässt (dazu sei an der Stelle auch "Weißen Feminismus Canceln" von Sibel Schick empfohlen).]

4.5

Pflichtlektüre für einen wirklich intersektionalen Feminismus!

Against White Feminism von Rafia Zakaria ist für mich eine absolute Pflichtlektüre für alle, die sich als Feminist*innen bezeichnen. Das Buch zeigt eindrücklich, wie stark Weißsein viele feministische Debatten und Strukturen geprägt hat und wie wichtig es ist, die Perspektiven von Women of Color ernsthaft mitzudenken. „Eine Bewegung, die unter ihren eigenen Anhänger*innen nicht für Gerechtigkeit sorgen kann, wird ihre Ziele für Gerechtigkeit nicht erreichen.“ Zakaria macht deutlich, dass Feminismus nicht funktionieren kann, wenn er Unterschiede unsichtbar macht. Frauen sind keine homogene Gruppe: Erfahrungen unterscheiden sich je nach Race, Religion, Klasse oder Herkunft, etwa zwischen weißen Frauen, Women of Color oder muslimischen Frauen. Statt so zu tun, als gäbe es diese Unterschiede nicht, fordert das Buch dazu auf, sie anzuerkennen und mitzudenken. Auch wenn mir einige der Argumente schon bekannt waren, hat mir das Buch trotzdem noch einmal sehr klar einen Spiegel vorgehalten und viele Zusammenhänge geschärft. Augenöffnend, klug und absolut empfehlenswert für alle, die Feminismus wirklich intersektional verstehen wollen.

4.5

Exklusivität im Feminismus•Rassismus

„Against White Feminism - Wie Weisser Feminismus Gleichberechtigung verhindert” von Rafia Zakaria ist eine Analyse der westlichen feministischen Bewegung und ihrer oft unbewussten Exklusivität. Mit einem Hintergrund als Menschenrechtsanwältin und Aktivistin bringt Zakaria eine fundierte Perspektive in die Diskussion ein und beleuchtet, wie der dominante 'weiße' Feminismus nicht nur andere Stimmen marginalisiert, sondern auch die Ziele der Gleichberechtigung behindert. Zakaria argumentiert, dass der 'weiße' Feminismus – ein Feminismus, der hauptsächlich von weißen, meist wohlhabenden Frauen dominiert wird – die Erfahrungen und Bedürfnisse von Frauen anderer Ethnien, Klassen und Kulturen häufig ignoriert. Sie zeigt auf, wie diese Art von Feminismus strukturell benachteiligte Gruppen ausschließt und oft unbewusst rassistische und koloniale Strukturen reproduziert. Ein zentrales Thema des Buches ist die Kritik an der Vorstellung, dass westliche feministische Lösungen universell anwendbar sind. Zakaria verdeutlicht, dass viele dieser Lösungen kulturell spezifisch sind und oft nicht die Lebensrealitäten von Frauen in nicht-westlichen Kontexten berücksichtigen. Sie plädiert für einen intersektionalen Ansatz, der die vielfältigen und sich überschneidenden Formen von Unterdrückung anerkennt und bekämpft. Zakarias Schreibstil ist klar und überzeugend, wodurch sie auch komplexe Themen zugänglich macht. Ihre Argumentation ist durch zahlreiche persönliche Anekdoten und Fallstudien gut untermauert. Insgesamt ist „Against White Feminism” ein Werk, das zum Nachdenken anregt und das Bewusstsein für die Notwendigkeit einer inklusiveren feministischen Bewegung schärft. Es ist ein Muss für alle, die sich mit den Herausforderungen und Chancen des modernen Feminismus auseinandersetzen möchten. Mit einer Bewertung von 4,5/5 ist es nicht nur eine empfehlenswerte Lektüre, sondern auch ein Aufruf zur Veränderung.

4

Wichtiges Buch mit wichtiger Message!

Die Gedanken in diesem Buches haben mich sehr bereichert und mir einen neuen Blickwinkel auf den modernen Feminismus gegeben. Allerdings hatte es trotz seiner Kürze doch einige "Längen", was für mich vor Allem am Schreibstil lag. Ich kam teils sehr sehr langsam voran. Trotzdem ein Buch mit dem sich jeder beschäftigen sollte "damit es für jede Frau, die sich selbst als Feministin bezeichnet, unabhängig von 'race', sozialer Klasse, Nationalität oder Religion, einen Weg nach vorne gibt und einen Grund, dem Feminismus treu zu bleiben".

Wichtiges Buch mit wichtiger Message!
5

Unangenehmes, wirklich extrem unangenehmes Buch, das im feministischen Diskurs einen sehr wichtigen und offenbar dringend notwendigen Beitrag leistet. Die Theorien und dargelegten Fallbeispiele aus der Geschichte des Feminismus sind zweifelsohne unbequem zu lesen, aber augenöffnend und lösungsorientiert formuliert. Die Autorin klagt nicht nur an, sondern nennt explizite Lösungsansätze für die Zukunft eines echten intersektionalen, politischen Feminismus.

4.5

Super interessante und differenzierte Aufarbeitung, am Anfang fand ich es etwas schwierig rein zu kommen.

5

White Tears incoming!

„Weißer Feminismus ist nicht einfach blind für Rassismus. Er lebt von ihm.“ Liebe Weiße Feministinnen, dieses Buch ist keine Gesprächseinladung – es ist eine Abrechnung. Rafia Zakaria zerlegt eure heiligen Überzeugungen und zeigt, wie euer Feminismus andere Frauen ausschließt, koloniale Denkmuster reproduziert und sich selbst als Maßstab aller Dinge setzt. Ihr wollt echte Gleichberechtigung? Dann hört auf, euch selbst als Heldinnen zu inszenieren. Wahre Gleichberechtigung braucht einen dekolonialen Blick und muss Klassenstandpunkte mitdenken – denn am Ende ist es egal, ob wir von einer Frau oder einem Mann ausgebeutet werden. Eure Privilegien sind kein feministischer Erfolg – sie sind Teil des Problems. Wenn euer Feindbild also der Mann und nicht die herrschende Klasse ist, habt ihr nichts begriffen. „Wer nicht bereit ist, Macht abzugeben, will keinen Feminismus – nur eine bequeme Erweiterung der eigenen Privilegien.“ Also hört endlich auf zu heulen und lest dieses Buch.

4.5

Rage bait oder "wem der Schuh passt, Cinderella"

Ein Buch, das auf 256 Seiten den Rassismus im Feminismus aufdeckt. Ungeschönt. Unbequem. Unvermeidlich. 📓Rafia Zakarias spricht in ihrem Buch "Against White Feminism: Wie 'weißer' Feminismus Gleichberechtigung verhindert" scharfzüngig und polemisch über die rassistisch gefärbte Vergangenheit des Feminismus und zeigt, wie man es heute besser machen kann. ♀️Das Buch ist eine Mischung aus autobiografischen Ereignissen der Autorin und kollonialgeschichtlichen Ereignissen, die eindrucksvoll und schmerzhaft zeigen, wie weiß geprägt Feminismus bis heute ist. Sie macht die Privilegien weißer Feministinnen sichtbar und macht deutlich, wo auch in feministischen Strukturen rassistische Muster immernoch vorherrschen. ♀️Sie sagt zu Beginn des Buches ganz klar, dass sich weiße Menschen möglicherweise von ihrem Text angegriffen fühlen werden und das glaube ich sofort, sind mir beim hören doch direkt 1-2 Menschen eingefallen, die Rafia Zakarias widersprechen würden. Weil er unbequem ist. Weil er wahr ist. Weil er von uns weißen Feministinnen eine ehrliche Reflektion fordert. Schließlich kann man leider feministisch handeln und gleichzeitig rassistische Muster weiter reproduzieren. Manchmal sind Frauen auch nur alte weiße Männer. Sind wir ehrlich, wie oft rechtfertigen wir uns, obwohl wir eigentlich tief in uns drin wissen, dass der Andere Recht hat? Erwischt. ♀️Am Ende kann Feminismus nur erfolgreich sein, wenn er FLINTA* und BIPoC mitdenkt. Nur dann, sind wir ALLE wirklich gleichberechtig. Ein vielleicht unbequemes Buch, das ich absolut empfehlen kann.

5

Rafia Zakaria berichtet davon, wie sie als PoC und junge Frau mit Feminist*innen in den USA in Kontakt kam und schnell gemerkt hat, dass ihre eigenen Erfahrungen und Bedürfnisse im weißen Feminismus keinen Platz haben. Auch historisch arbeitet sie auf, wie weiße Feminist*innen systematisch Women of Color ignorieren oder sogar ausnutzen, um von ihnen zu profitieren - oft in der Rolle des white saviours, der weißen Retter*in. Als Beispiele dafür führt die Autorin Kolonialismus, den US-Krieg in Afghanistan oder auch den heutigen Umgang von NGOs mit PoC auf. Immer wieder zeichnet sich ab, dass weiße Menschen (oder hier speziell weiße Feminist*innen) der Meinung sind, besser über die Lebensrealität von BiPoCs Bescheid zu wissen als Betroffene selbst, um anschließend fragwürdige Entscheidungen für diese zu treffen - und dann keine Verantwortung für die Konsequenzen tragen zu wollen. Aufgrund der Erfahrungen und dem Wohnort von Rafia Zakaria ist das Buch sehr US-fokussiert, allerdings fällt es nicht schwer, einige der Beispiele auch auf Europa oder speziell Deutschland zu übertragen. Rafia Zakaria betont zudem, dass sie keinesfalls Feminist*innen, die weiß sind, aus dem Feminismus ausschließen will. Im Gegenteil, sie möchte, dass gemeinsam an einem Feminismus gearbeitet wird, indem White Supremacy (weiße Vorherrschaft) keinen Platz mehr hat. Obwohl ich dachte, schon einiges über das Thema zu wissen, habe ich dich viel Neues von Rafia Zakaria gelernt und mochte den Mix von eigenen und globalen Erfahrungen sehr. Übersetzt von Simoné Goldschmidt-Lechner.

4.5

Extrem lehrreich

Ich habe viele Themen (wie zum Beispiel intersektionalität) durch „against white feminism“ viel besser verstehen können. Ich habe extrem viel über Indien in der Zeit der britischen Besatzung gelernt und mich mit vielen Themen dadurch befasst die mir bisher noch nicht so zugänglich waren. Ich glaube der Inhalt des Buches bereichert viele Diskussionen und schafft eine bessere Grundlage, um über Diskriminierungen zu sprechen und sie zu bekämpfen. Dazu möchte ich betonen, dass das Buch für ein Sachbuch „leicht“ verständlich geschrieben ist wie ich finde und deshalb echt für jede*n gemacht ist. Durch die eigenen Anekdoten von Rafia Zakaria vergisst man oft, dass man ein Sachbuch liest.

4.5

Ein sehr interessantes Buch mit einigen klugen Gedanken. Viele Beispiele, die die Probleme erklären. Ich werde auf jeden Fall noch länger drüber nachdenken.

4

„[Es gibt] unabhängig von race, sozialer Klasse, Nationalität oder Religion, einen Weg nach vorne und einen Grund, dem Feminismus treu zu bleiben.“

Rafia Zakaria zeigt in ihrem Buch die Schattenseiten des „weißen“ Feminismus auf und verdeutlich mit Beispielen auf globaler Ebene, warum es wichtig ist sich als „weiße“ Person seinen Privilegien bewusst zu sein. Mir hat das Buch dabei geholfen ein tieferes Verständnis für den vorherrschenden Rassismus unter den Feministinnen zu erlangen. Schwierig war es für mich konkrete Situationen und Zahlen, die gegenwärtige Situationen in den USA widerspiegeln sollen, auf Deutschland zu übertragen. Außerdem findet für mich an einigen Stellen eine zu große Vermischung aus subjektiv wahrgenommenen Ereignissen und globalen Zusammenhängen statt. Ich bin froh, dass Zakaria mit dem Schreiben des Buches den Weg der Konfrontation eingegangen ist und ehrlich davon berichtet, wie strukturelle Unterdrückung in den feministischen Bewegungen heute noch dafür sorgt, dass Frauen sich gegenseitig unterdrücken. Das Buch ist für jede Feministin, die den Anspruch hat, für die Gleichberechtigung für alle (!) Frauen zu kämpfen.

4.5

Ein Muss

Sollten man lesen. Ich denke ich muss es auch noch ein paar Mal lesen, um wirklich die volle Tragweite zu verstehen. Ich stimme nicht mit allen überein, aber ich konnte doch viel lernen und neue Denkanstöße gewinnen.

Hat mir ziemlich gut gefallen ☺️ hab auf jeden Fall wieder was gelernt!

5

Ein Must-Read für Feminist:innen und alle, die es noch werden wollen!

"[...] the assumption that all women stand together with the same disadvantages against men is flawed. All white women enjoy white racial privilege, whereas women of color are affected not simply by gender inequality but also by racial inequality." Was auf den ersten Blick so selbstverständlich klingt, hat aber tatsächlich weitreichende Folgen und wird leider im feministischen Mainstream Diskurs allzu oft übersehen. Rafia Zakaria geht es genau darum, dieses Problem sichtbar zu machen. Sie schreibt über globale Zusammenhänge, erläutert historische Kontexte und spart nicht an konkreten Beispielen - letztere sind meist auf die USA bezogen, lassen sich aber meist unschwer auf Europa umlegen. "Against White Feminism" erfordert Zeit, Aufmerksamkeit und Konzentration. Das Buch ist in acht Kapitel unterteilt, die nur lose miteinander zusammenhängen und auch gut einzeln gelesen werden können. Rafia Zakarias Schreibstil ist akademisch, präzise und detailliert. Auch wenn das Buch recht dünn ist, sollte man sich genug Zeit dafür nehmen, um all die Informationen auch tatsächlich verarbeiten und einordnen zu können - für mich daher auf keinen Fall eine Abendlektüre. Während mir durchaus bewusst war, dass wir vieles was Feminismus und die Gleichberechtigung der Geschlechter betrifft durch eine Weiße, westliche Linse betrachten, habe ich hier zum ersten Mal auch ganz bewusst über politische Konsequenzen gelesen und nachgedacht. Auch die weitreichendem Zusammenhänge zwischen Feminismus und Kapitalismus waren mir zwar nicht ganz neu, aber ich habe sie bisher noch nie so konsequent durchgemacht. Die Lektüre war für mich daher auf jeden Fall horizonterweiternd und ich kann das Buch jedem empfehlen, der sich für Feminismus interessiert - auch wenn man sich schon mit dem Thema beschäftigt hat, wird man hier viel Neues und Interessantes lesen! Vor allem für jene, die sich für einen intersektionalen Feminismus stark machen, ist es ganz sicher ein Must-Read!

3.5

Hmm ich bin sehr Zwiespalten. Es gab gute Themen/ auch interessante Aspekte und ich konnte so manches markieren, aber so wirklich umgehauen hat es mich nicht. Es gab zu viele Wiederholungen, zu viel Drumherum- Gerede usw.

3

3⭐️

Ich werde aus diesem Buch insgesamt viel mitnehmen, über vieles nachdenken und einiges hinterfragen. Es gab viele interessante Denkanstöße und ich konnte der Autorin an vielen Stellen begeistert zustimmen. Ich muss jedoch auch sagen, dass ich mich an einigen Formulierungen, Pauschalisierungen und allgemeinen Aussagen sehr gestört habe (z.B Stichwort Asexualität). Daher vergebe ich hier nur drei Sterne. Trotzdem würde ich das Buch (mit Einschränkungen) empfehlen.

4

Es wird sehr toll dargestellt wie sich der Feminismus selbst blockiert und wie PoC in den herrschenden Strukturen ungehört bleiben. Auch toll ist es, dass die Autorin eigene Erfahrungen und stetig wechselnde Beispiele einbringt. Etwas Abzug jedoch, da ich anfangs das Gefühl hatte, dass zu sehr auf einem Argument rumgeritten wurde. (Hier kann ich mich auch irren.)

4

Ein Lesemuss - für alle weißen Personen, die ihre Previlegien checken wollen!

3

eher 3.5 hab das buch vor einem jahr angefangen aber irgendwie nie zu ende gelesen - jetzt schon. es war gut, manchmal hat mir aber in den einzelnen kapiteln eine intension / roter faden gefehlt + einige themen wurden mir zu kurz angeschnitten. trotzdem interessant und aufschlussreich, wenn man noch nicht viele berührungspunkte mit intersektionalität hatte.

4

"Against white feminism" von Rafia Zakaria hat mich beeindruckt, überwältigt und sprachlos zurückgelassen. Das Lesen des Buchs hat mich einiges an Arbeit abverlangt, aber im Positiven! Ich musste immer wieder Pause machen, mein Verhalten hinterfragen und mich auf die Perspektiven einlassen. Rafia Zakaria ist in Pakistan geboren und mit 17 Jahren, aufgrund einer arrangierten Ehe mit einem Pakistanischen Amerikaner, in die USA gekommen. Sie studierte gegen seinen Willen Jura, und floh samt Kind in ein Frauenhaus. Das Buch startet mit einer Anekdote über ihr Leben. Es geht um viele Themen, unter anderem um weißes Retter:innentum und die Missachtung der Rechte von Women of Color durch weiße Feminist:innen und und und. Für mich ist "against white feminism" ein augenöffnendes Buch, das ich nur allen empfehlen kann und möchte. Lest dieses Buch. Übersetzung von Simoné Goldschmidt-Lechner.

5

Eins der interessantesten Bücher über Feminismus, die ich je gelesen habe, beinhaltet aber sehr viel Geschichte, was mich normalerweise nicht so interessiert, hierbei aber schon :)

2

„Against white feminism“ thematisiert die Problematik und Schattenseiten des weißen Feminismus und deckt auf, wieso dieser patriarchale Strukturen und Konstrukte von Binärität weiterhin reproduziert. In einem eher narrativen Schreibstil erzählt die Autorin Rafia Zakaria über verschiedene Dimensionen des weißen Feminismus. Dabei spricht sie vom weißen Retter*innenkomplex, sexpositiven Feminismus, Ehrenmorden und der weißen feministischen Dominanzgesellschaft. Durch den narrativen Charakter bewegt sich die Thematik auf einer niedrigschwelligen Ebene, sodass kaum Bezüge zu wissenschaftlichen fundierten Theorien Bezug genommen wird. Das fand ich schade, weil sehr wichtige Themen wie die Intersektionalität und Differenzforschung sehr wenig Platz im Buch erhalten haben. Anfangs hatte ich teilweise das Gefühl, dass die Autorin weiterhin unbewusst weißen Feminismus reproduziert, da sie selbst Binärität herstellt und dich kaum kritisch hinterfragt. Begriffe wie Empowerment, Intersektionalität und Differenz werden sehr spät eingeführt. Wobei diese Begrifflichkeiten elementar für den Diskurs sind. Das Feminismusverständnis der Autorin war meines Erachtens nicht intersektional gedacht, wodurch man nicht von Feminismus reden kann. Denn Feminismus richtet sich nicht nur an Frauen, sondern an alle FLINTA und marginalisierte Gruppen. Vielleicht schafft das Buch für weiße Menschen einen ersten Schritt in die Thematik, regt aber nicht wirklich zum reflexiven machtkritischen Nachdenken an. Denn wieso wird nicht über den Erfolg von PoC und queeren Frauen gesprochen? Wieso wird nur über deren Unterdrückung und Diskriminierung gesprochen?

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