Abschied von Hermine

Abschied von Hermine

Softcover
4.4125
TrauerBloggerinMarianengrabenSterben

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Description

Wir müssen alle sterben

Wir Menschen, die Tiere im Wald und definitiv fast jede Büropflanze dieser Welt – alle müssen irgendwann sterben. Zieht der Tod in unserem Umfeld ein, bringt er Schmerz mit und hinterlässt Lücken in unseren Reihen und Herzen, die nur schwer oder gar nicht wieder zu schließen sind. Oft denken wir dann: warum, warum, warum? Und genau hier setzt dieses Buch an, denn als Biologin geht Jasmin Schreiber den Dingen gern auf den Grund. Sie sieht sich an, was Leben überhaupt ist und was mit uns im Laufe der Zeit passiert, wenn wir altern. Sie betrachtet die Zellen, aus denen wir bestehen, wir treffen mit ihr ungewöhnlich jung gebliebene Kiefern, schwimmen mit unsterblichen Quallen und durchschreiten gemeinsam das Tal der Trauer. Am Beispiel ihres verstorbenen Hamsters Hermine erfahren wir außerdem, was passiert, wenn ein Körper verwest. Und wieso dieser Prozess auch Chancen birgt – für andere. Denn es lebt und stirbt sich einfach besser, wenn wir verstehen, dass der Tod zwar unschön ist, wir ihn aber trotz allem brauchen.

»Wie liebevoll die Autorin das Leben erklärt! Ich will meine Begeisterung teilen wie eine Zelle.« Micky Beisenherz

Book Information

Main Genre
Specialized Books
Sub Genre
Society & Social Sciences
Format
Softcover
Pages
288
Price
16.50 €

Author Description

Jasmin Schreiber ist Biologin, Schriftstellerin und eine der umtriebigsten Wissenschaftsjournalistinnen des Internets. Wenn sie nicht gerade zwischen Flora und Fauna kleine Expeditionen zu Farn und Gliederfüßern durchführt, schreibt sie sich auf die Spiegel-Bestsellerliste und bringt Geschichten aus Wissenschaft und Natur im Podcast bugtales.fm zusammen. 1988 in Frankfurt am Main geboren, studierte sie Biologie in Marburg und Wien. Ihr Debütroman Marianengraben erschien 2020, zuletzt erschienen der Roman Der Mauersegler und ihr aktuelles Sachbuch 100 Seiten über Biodiversität. Mit ihrem Newsletter Schreibers Naturarium bringt Jasmin Schreiber spannende Tiergeschichten, News zu Pflanzen, Ökosystem und die Welt der Wissenschaften ins Mail-Postfach. Dass Humor und Natur so wunderbar zusammengehen, beweisen auch Jasmins kluge Alltagsbeobachtungen auf Twitter und Instagram unter @lavievagabonde. Sie lebt aktuell zusammen mit einer Vielzahl von Tieren in Hamburg und Frankfurt.

Posts

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All
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"Abschied von Hermine" ist ein überaus informatives Sachbuch über das Thema Tod und Sterben. Dabei verleihen skurrile Anekdoten, witzige Illustrationen und der lockere, erfrischende Schreibstil dem Buch einen Charme, den ich selten bei Sachbüchern mit diesem Thema gefunden habe, die ja häufig doch eher staubtrocken daherkommen. Für mich war "Abschied von Hermine" nicht nur gute und lehrreiche Unterhaltung, sondern ich habe auch einige faszinierende Dinge über unsere Tier- und Pflanzenwelt gelernt.

5

Der Tod als Teil des Lebens

Jasmin Schreiber setzt sich in diesem Buch mit einem Thema auseinander, mit dem man sich eigentlich nicht gern beschäftigt: dem Tod. Am Beispiel ihres hier im Buch kürzlich verstorbenen Hamsters erklärt sie, was in unserem Körper passiert, wenn wir sterben. Weil der Tod für uns nicht greifbar und nicht kontrollierbar ist, macht er Angst. Erst recht, weil es immer noch ein Tabuthema in unserer Leistungsgesellschaft ist. Ich mag ihre Bücher sehr gern, weil sie es schafft, Biologie nahbar zu machen - sowohl in Sachbuchform als auch in ihren Romanen. Locker, manchmal mit einem Schmunzeln, und trotzdem kritisch und tiefgehend. Das Thema beschäftigt mich persönlich schon eine Weile. Deshalb habe ich eigentlich recht spontan zu dem Buch gegriffen. Ich fand es wieder sehr gelungen, wie sachlich und gleichzeitig einfühlsam Jasmin Schreiber an das Thema herangeht. Wer eine Anleitung für den „richtigen“ Umgang mit Tod oder Trauer erwartet, wird sie hier nicht finden. Wie die Autorin mehrfach in dem Buch betont: Es gibt kein richtig und kein falsch. Ich konnte auf jeden Fall einiges für mich mitnehmen.

4

Ein ,nicht ganz so verklemmt, gutes Sachbuch🤣

Ich habe zwar immer noch Angst vorm Tod - das Buch hat ihm dennoch ein wenig seinen Schrecken genommen

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2024_#66 🐹

Wenn ich öfter mal Klappentexte läse, wäre ich wohl nicht so überrascht gewesen, mich auf einmal inmitten eines Sachbuch statt eines Roman wiederzufinden😅 war aber nicht schlimm und ich fand das Buch richtig, richtig gut. Auch im Sachbuch kommt Jasmin Schreibers toller Schreibstil zum Einsatz, sodass spannende biologische Themen verständlich und humorvoll vermittelt werden. Aber auch die emotionale Seite, die man von ihren Büchern kennt, kommt nicht zu kurz🥹 Ich fand es hochinteressant und einfach richtig toll🥰 große Empfehlung!

2024_#66 🐹
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Über das Leben, das Sterben und den Tod 🐹

Jasmin Schreiber erzählt in „Abschied von Hermine“ auf eine unglaublich liebevolle Art und Weise, dass der Tod, Teil von jedem Leben ist. Da ich selbst meinen Bruder bereits verloren habe, hab ich manche Sätze richtig gefühlt.- „Trauer tut scheiße weh, anders kann man es nicht sagen. Der Schmerz kann so groß werden, dass man denkt, es zerreiße einen komplett.“ Wer sich mit einer wissenschaftlichen Herangehensweise mit dem Thema Leben, Tod und Trauer beschäftigen möchte, der sollte das Buch auf jeden Fall lesen. 📚

Über das Leben, das Sterben und den Tod 🐹
5

Ein super Buch, total gut erklärt und vor allem dennoch mit lustigen Sätzen untermalt. Man kann sehr viele Eindrücke mitnehmen und auch besser verstehen, wie verschiedene Prozesse von statten gehen.

5

Jedes Leben ist unterschiedlich, einzigartig – und doch eint uns alle, ob Mensch, Tier oder Pflanze, dass wir alle sterben müssen. Doch bis es soweit ist, passiert so einiges; was genau, erklärt Jasmin Schreiber in „Abschied von Hermine“. Sie nimmt uns mit auf eine Reise in die Welt der Biologie, der Mythologie und der Psychologie, denn sie alle sind wichtig, um die Prozesse zu verstehen, die vom Leben und Sterben handeln. Und um all diese Aspekte, die zunächst sehr abstrakt erscheinen, verständlicher, nahbarer zu machen, begleiten wir Hermine, einen Dschungarischen Zwerghamster, auf all diesen Etappen. Mit unglaublich viel Humor und Empathie erklärt Jasmin Schreiber zunächst anschaulich biologische Grundlagen von der Entstehung des Lebens auf zellulärer Ebene, dem Erwachsen werden in all seinen Facetten und streut immer wieder kuriose und wissenswerte Beispiele aus der Tier- und Pflanzenwelt ein, beispielsweise das geheime Leben der Nacktmulle oder die größten Pilze der Welt. Sie erörtert die Sehnsüchte und Möglichkeiten der Unsterblichkeit und wieso das gar nicht so vernünftig wäre, ewig zu leben, die umfassenden Prozesse, die bei der Verwesung von statten gehen und welche Nutznießer sich daran erlaben können. Doch all dem geht der Prozess des Sterbens voran, der vor allem durch seine Undurchschaubarkeit, seine Individualität und manchmal auch Brutalität erschreckend sein kann – umso wichtiger ist es, sofern das möglich ist, sich Hilfe zu suchen. Anhand einer fiktiven Krankheitsgeschichte schafft Jasmin Schreiber es, selbst so einen einschneidenden Teil des Lebens, der uns alle ereilen wird, behutsam darzustellen in all seinen Facetten und Folgen. Wenn dieser Punkt des Lebens gekommen, die Schwelle in eine andere Welt überschritten ist, gibt es zahlreiche Möglichkeiten, den verstorbenen Körper und Geist zu bewahren und ihm zu gedenken, und die Vielfalt an Huldigungen, die von Kulturen, Völkern und Religionen durchgeführt werden, hat mich fasziniert – und teils auch erschrocken. Die alten Ägypten pflegten beispielsweise die Tradition, das Gehirn des Verstorbenen durch die Nase zu verquirlen, um den Körper anschließend einbalsamieren und konservieren zu können. Neben all dem Wissen, das die Autorin sensibel und leicht verständlich vermittelt und durch Anekdoten und Pointen in den Gedanken festigt, haben mir ihre liebevollen Skizzierungen unglaublich gut gefallen. Nicht nur lockern sie die doch harte Kost immens auf, sind sie auch für das visuelle Übertragen des Gelernten in das eigene Wissensdepot essentiell. „Abschied von Hermine“ ist eine umfassende, empathische Reise zu einem festen Bestandteil unseres Lebens, die Licht in dieses dunkle Thema bringt und, einer herzlichen Umarmung gleich, alle Ängste nimmt.

5

Humorvolles Sachbuch

Jasmin Schreiber widmet sich in "Abschied von Hermine" dem unvermeidlichen Thema Sterben. Auf lockere und humorvolle Weise begleiten die Lesenden das Leben von Hamster Hermine. Von ihrer Entstehung bis zu ihrem Zerfall nimmt uns die Autorin in alle Stadien eines Lebens auf biologischer Ebene mit, erklärt was wann wie mit welchen Zellen geschieht und welche Lebewesen an dem Vorgang der Zersetzung beteiligt sind. Grandios anschaulich. An dieser Stelle der friendly reminder von der Autorin und mir, sich mit Themen wie Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung zu beschäftigen. Denkt immer daran, ihr macht die nicht nur für euch, sondern auch für die Menschen, die Entscheidungen treffen müssen, wenn ihr es nicht mehr könnt. Selten hat mich ein Sachbuch so gefesselt trotz des traurigen Themas.

Humorvolles Sachbuch
5

Ich habe das Buch direkt als es ankam angefangen zu lesen und erst mitten in der Nacht aufgehört, als ich die letzte Seite umgeblättert hatte. Was für ein Buch! Jasmin Schreiber schafft es einen an die Hand zu nehmen und behutsam, lustig und spannend an dieses Thema heranzuführen. Dabei nähert sie sich dem Thema aus einer Mischung von Biologie (keine Sorge, man versteht alles, egal wie gut die Schulkentnisse noch sind), persönlicher Erfahrung und Philosophie.Hermine, ihr Hamster, begleitet einen bei dieser Reise und hilft die Schwere des Themas sehr flauschig zu gestalten und reicht einem behutsam die Pfote, um sich mit der Vielfalt dieser Themen auseinanderzusetzen.Danke für dieses Buch, die großartigen Zeichnungen und das viele Wissen, das zwischen diesen Buchdeckeln schlummert. Ich bin sehr begeistert und kann es wirklich jedem ans Herz legen.

4.5

Jasmin Schreiber ist Biologin und Autorin. Nach Marianengraben mein 2. Buch von ihr. Ihre Art zu schreiben und Prozesse zu erklären, ziehen einen direkt in den Bann. Da ist dieser Humor, der die an sich schwere Thematik leichter macht. Als Leser betrachten wir zunächst das Leben, beschäftigen uns dann mit dem Altern, nähern uns möglicher Unsterblichkeit, und sterben und enden gemeinsam im Tod. Dabei stets der Blick auf die Natur und Jasmin‘s Hamster Hermine. Sehr viel Neues gelernt, über Tiere, Zellen, das Jenseits und individuelle Trauer. Sie konnte mir ein bisschen die Angst nehmen und mir ist mehr bewusst, inwiefern Leben und Sterben zusammengehören und warum das so ist. Und natürlich das Bewusstsein, dass wir alle nur dieses eine Leben haben, denn niemand weiß, was danach kommt. Für sich zu leben und die Chance ergreifen, das Leben zu erfahren und zu gestalten, in all‘ seinen Facetten, und trotzdem nicht vergessen, dass wir eine Gemeinschaft sind. Kooperation statt Feindschaft. ,,Wir sollten uns um uns kümmern, um unsere körperliche und seelische Gesundheit, damit wir möglichst viel von diesem einen Leben haben.‘‘ Und natürlich nicht zu vergessen: weibliches Empowerment! Definitiv nicht mein letztes Buch von ihr ❤️

3.5

Empfehlenswert!

Nachdem ich „Marianengraben“ so geliebt habe, war es an der Zeit ein zweites Werk der Autorin zu lesen. „Abschied von Hermine“ war so gar nicht das, was ich erwartet habe. Im positiven Sinne aber! Ich konnte echt viel lernen - insbesondere über die Tierwelt. Auch das Thema „Trauer“ wurde meiner Meinung nach sehr respektvoll behandelt und es hatte wirklich schöne Passagen drin. Auf jeden Fall empfehlenswert, wenn man sich gerade genug „ready“ und stabil fühlt über den Tod zu lesen. 3.5 Sterne

5

Sachbuch-Highlight

Dieses Buch stand viel zu lange im Regal und war für mich ein kleines Highlight! Super informativ, witzig, rührend... für mich ein rund um gelungenes Sachbuch! Ich habe bereits im Kollegen- und Freundeskreis mit Wissen rund um Nacktmulle und Verwesung geglänzt.

5

Ein Sachbuch, welches aber supergut unterhält Achtung: HIGHLIGHT

Ein Sachbuch, aber so charmant und humorvoll geschrieben, dass man sich verlieren kann darin und gar nicht mehr aufhören will seinen Wissensdurst zu stillen. Ich bin absolut und restlos begeistert wie anschaulich Wissenschaft in diesem Buch beschrieben ist und kann euch „Abschied von Hermine“ sehr ans Herz legen! Jasmin Schreiber holt die Leser:innen vom Stand 0 (Zellaufbau, Zellteilung) ab und führt über beispielhafte Ausführungen verschiedener Lebewesen zur Fortpflanzung, zum Altern, dem Tod und der Trauer. Immer wieder mit dabei ist die kleine Hamsterdame Hermine. Ich wurde gelehrt mein Pilzomlett nun sehr zu huldigen, habe eine Quallenart kennen gelernt, die quasi ein Phönix ist, habe mich mehr mit Nacktmullen auseinander gesetzt wie vorher noch nie in meinem Leben und noch so vieles mehr! Und, liebe Jasmin, die Überlegung zu Cyborgs in der Menschheit kam mir auch schon oft. 😉 In meiner Familie ist dann wohl auch ein Cyborg! 🤩 Wie cool ist eigentlich das?! Und dieser Cyborg bekommt das Buch ganz bald ausgeliehen oder ein eigenes Exemplar geschenkt. Das gegendert wurde im Buch fand ich auch super und hat mich überhaupt nicht im Lesefluss gestört. Das Buch erschien im März 2021 beim Goldmann Verlag und kostet als Taschenbuch 16,00 €. Mein Exemplar hab ich bei rebuy ergattert :) Ich gebe hier volle 5 von 5 ⭐️

3

Ich habe etwas gebraucht, mich dem Buch zu widmen, weil naja, der Tod ist nicht gerade leichte Kost. Ich war dann aber sehr froh, über den lockeren Schreibstil und das es erstmal gar nicht so um den Tod ging, im Gegenteil, das Leben. Dabei gab es auch einige Ausflüge in die Pflanzen- und vor allem Tierwelt, die ich sehr interessant fand. Insgesamt fand ich das Buch gut geschrieben, leider hat es mir oft an Tiefe gefehlt, es gab einige interessante Themen, auf die kurz eingegangen wurde, zu denen ich gerne noch mehr gelesen hätte.

5

Bin riesige Verehrerin dieser Autorin, hab schon die beiden Romane geliebt. Und dieses Sachbuch ist auch wieder eine grandiose Reise, auf die wir Leser*innen mitgenommen werden. Wie der Titel sagt, geht es um Leben, Sterben und Tod, und das auf eine sehr angemessene, unterhaltsame und informative Art und Weise. Ich mag es besonders, dass die Autorin aufzeigt, wie komplex so vermeintlich einfache Fragen wie "was heißt lebendig", "was heißt tot" sind und wie verschieden die Theorien dazu sein können.

5

Sehr interessant, liebevoll und tröstlich.

Jasmin Schreiber gelingt es mit ihrem Buch „Abschied von Hermine“, den Tod von verschiedenen Seiten zu betrachten. So wird der Zustand angeschaut, aber auch was mit dem sterbenden Lebewesen passiert, weshalb der Tod wichtig ist und wieso dieser ebenso notwendig ist, sowohl biologisch als auch sozial und evolutionär. Mit ihrem Hamster Hermine nimmt uns Jasmin mit auf eine Entdeckungsreise, wobei die lesende Person niemals allein gelassen wird. Ebenso ist nie eine gruselige Stimmung vorhanden sondern ganz viel Liebe und manchmal etwas Trauer. Mir hat das Buch die Angst vorm Tod und Sterben genommen und gleichzeitig wurde das Tabu gebrochen, nicht über den Tod und das Sterben zu sprechen. Einfach großartig!!!

4

Wer der Meinung ist, Sachbücher seien meist trocken, langweilig und langatmig, der sollte jetzt aufmerksam werden - vor allem wenn ein Quäntchen Interesse für den Bereich Biologie oder allgemein zum Thema Leben, Tod und Sterben besteht! Die Autorin nimmt den Tod ihres Geliebten Hamsters Hermine zum Aufhänger um uns alles rund um das „Davor“, „danach“ und den Prozessen dazwischen nahezubringen. Der Schreibstil ist dabei so einfach wie genial - mega unterhaltsam! Die Inhalte reichen von einfacher Zellbiologie, was Leben ausmacht, vom Anfang, über die Entwicklung bis zum Tod und was Sterben bedeutet. Hier werden Bögen zu unterschiedlichsten Bereichen gezogen, sodass ein „Rundumpaket“ entsteht. Exkurse in die Geschichte, Soziologie, Psychologie,.. Gespickt wir das Ganze mit dutzenden faszinierenden Infos, perfekt um mal mit „(unnützem) Wissen“ zu glänzen! Wusstet ihr z.B. dass bei Nacktmullen nur die Königin fruchtbar ist, nach ihrem Tod aber plötzlich die anderen Weibchen fruchtbarwerden… bis die neue Thronfolgerin sich hervorgekämpft hat, dann werden die anderen wieder „unfruchtbar“! Oh und nach dem Sex altern männliche Nacktmulle übrigens rasanter!

3

Nachdem ich „Marianengraben“ so geliebt habe, war es an der Zeit ein zweites Werk der Autorin zu lesen. „Abschied von Hermine“ war so gar nicht das, was ich erwartet habe. Im positiven Sinne aber! Ich konnte echt viel lernen - insbesondere über die Tierwelt. Auch das Thema „Trauer“ wurde meiner Meinung nach sehr respektvoll behandelt und es hatte wirklich schöne Passagen drin. Auf jeden Fall empfehlenswert, wenn man sich gerade genug „ready“ und stabil fühlt über den Tod zu lesen. 3.5 Sterne

5

• ABSCHIED VON HERMINE • Seit ihrem Roman „Marianengraben“ verfolge ich literarisch die wunderbare Autorin Jasmin Schreiber. Mit „Abschied von Hermine“ hat Schreiber ein sehr interessantes Sachbuch rund um das Thema Sterben geschaffen. Dabei steht der persönliche Abschied, das Leben, die Vergänglichkeit durch das Altern und der Tod ihres Hamsters

5

Super interessant!

Die Autorin schafft es hier sehr charmant und mit einer Prise Humor uns das Leben, das Sterben und den Tod zu erklären. Das Buch enthält jede menge wissenswerter Fakten und das Lesen hat einfach Spaß gemacht, trotz des unangenehmen Themas.

5

Ganz viel Liebe für dieses Buch

5

Für ein Sachbuch sehr kurzweilig geschrieben. So lasse ich mir gern das Sterben und das Drumherum erklären.

5

„Abschied von Hermine“ ist nach ihrem grandiosen Roman „Marianengraben“ Jasmin Schreibers erstes Sachbuch. In diesem nimmt sie uns mit auf eine Reise durch das Leben – von seiner Entstehung, über den Alterungsprozess, das Sterben und den Tod an sich bis hin zum Thema Trauer. Auf dieser Reise begleitet uns irgendwie auch Hermine, Jasmin Schreibers Zwerghamsterdame. Für mich als ehemalige Hamsterhalterin ein Pluspunkt und einer, der auch für die eine oder andere Träne sorgte. Die Autorin hat eine besondere Art zu schreiben - ihr gelingt die perfekte Balance aus Wissensvermittlung, Humor und persönlicher Note. Als studierte Biologin haben alle ihre Erklärungen Hand und Fuß, sind aber auch für Laien gut verständlich und werden durch ihre witzigen Zeichnungen noch illustriert und aufgelockert. Die Sprache ist bildhaft, klar und stellenweise auch ungemein lustig. Wer also eher auf extrem textlastige Sachbücher voller Schachtelsätze und Fachbegriffe steht, wird hier definitiv nicht fündig werden. Den Rest erwarten spannende Anekdoten aus der Natur, so zum Beispiel über die Königin der Nacktmulle, das widerstandsfähige Bärtierchen oder unsterbliche Quallen. Mit Absicht lenkt die Autorin dabei den Blick auf Arten, die sonst nicht unbedingt zu unseren Lieblingstieren zählen und erstaunt uns mit interessanten Fakten. Wussten Sie zum Beispiel, dass Nacktmulle echte Superheld*innen sind, die überdurchschnittlich alt werden, einen Krebsschutz in ihren Zellen haben und noch dazu schmerzunempfindlich sind? Nein? Ich auch nicht. „Abschied von Hermine“ umfasst viele wissenschaftliche Passagen, in denen es einiges zu lernen gibt: von Biologie und Genetik zu Kultur und Religion und den jeweiligen Begräbnisritualen. Ein wenig gruselig wird es, wenn sie sich mit all den Tierchen beschäftigt, die nach unserem Ableben unseren Körper aufsuchen. Und auch Persönliches kommt in diesem Buch nicht zu kurz. Trotz ihrer Beschäftigung mit dem Thema, macht auch der Autorin das Sterben immer noch Angst. Auf der anderen Seite ist da für sie aber der Gedanke, dass alles Leben letztendlich nur durch Sterben fortbestehen kann – und das finde ich sehr tröstlich. Einziger Kritikpunkt des Buches? Es ist viel zu schnell zu Ende!

5

Unglaublich interessant! Lehrreich, unterhaltsam - so hätte Biologie-Unterricht aussehen sollen in der Schule. Ich würde sofort fünfzehn weitere Sachbücher der Autorin lesen. *** (Fast) jeder muss mal sterben. Du, ich und auch Hermine. Dieses Sachbuch erzählt so liebevoll vom Tod und allem was damit verbunden ist, das man sich glatt zurück in den Biologie Unterricht wünscht. Und ja, dieser Satz ist mein voller Ernst. Wenn ich garantiert Jasmin Schreiber als meine Bio-Lehrerin haben kann gebe ich Brief und Siegel dass ich sofort wieder in die Schule gehen würde. Das erste Buch der Autorin, ein Roman namens MARIANENGRABEN, wurde sehr gelobt auf Bookstagram als auch in den übrigen Bücher-Bubbles. Sowas schreckt mich ja gerne ab und ich habe deshalb noch nicht dazu gegriffen bisher. Bei diesem Buch handelt es sich allerdings um ein Sachbuch. *** Ich liebe es makaber. Wenn ich eine neue Stadt besuche google ich immer: creepy sights in xy, graveyards in xy, ghost stories xy ... Ich liebs makaber. Katakomben, Friedhöfe, Serienmörder-Stadtfürhungen - Hauptsache creepy. Das Interesse am Tod ist bei mir schon lange vorhanden. Das fing schon mit Medical Detectives an - kennt ihr noch oder? Ein ganzes Sachbuch über die Biologie des Todes - das musste einfach einziehen bei mir. *** Egal was ihr euch unter Sachbuch vorstellt, schiebt das gleich mal beiseite. Denn hier wartet ein ganz besonderes Schmankerl auf euch. Es ist völlig gleich ob ihr in Biologie in der Schule gut wart oder nicht, dieses Buch reißt noch den größten Bio-Muffel vom (Schul-)Hocker. Die Autorin schafft es mir großartigem Humor, einfacher Formulierung und spannenden Fakten den Prozess rund um das Ableben von Lebewesen zu beschreiben. *** Neben dem klassichen 'Tod' und den biologischen Vorgängen drum herum beschäftigt sie sich aber auch mit der Psyche. Und hier muss ich sagen habe ich sehr viel gelernt. Jasmin Schreiber beleuchtet das Sterben in allen Fassetten und hat einige sehr weise Sätze in diesem Buch verewigt die ich mir zu Herzen nehme. Kann das Buch beim Trauern helfen? Meiner Meinung nach ja. Denn obwohl hier das Thema ist: Tod und Sterben - hinterlässt das Buch ein leichtes Gefühl. Ich bewundere die Natur noch ein bisschen mehr, bin ein wenig neugieriger auf biologische Prozesse und auf jeden Fall deutlich aufmerksamer was meine mich umgebende Flora und Fauna angeht. Aber auch psychisch - der Tod mag unvermeidbar sein, schwer, traurig, herzzerreißend aber auch wundervoll auf seine ganz eigene Art und Weise.

4

Rezensionsexemplar Ein Buch über das Leben und den Tod. Ein Buch darüber wie Leben entsteht, wie es sich entwickelt und letztendlich endet. Die Autorin, Biologin schreibt humorvoll, verständlich und informativ. So nimmt sie ihren Zwerghamster Hermine als Beispiel und erklärt wie Zellteilung, Wachstum und das Altern von statten geht. Was definiert ein Lebewesen? Wann beginnt das Leben und wann der Tod? Und warum brauchen wir den Tod sogar? Solche und mehr spannender Fragen widmet sich die Autorin. Sie geht auf verschiedene faszinierende Lebewesen ein, wie Bärentierchen, Quallen oder den Nacktmull. Was sie besonders macht oder welche anderen Lebewesen ein besonderes hohes Lebensalter erreichen und warum. Anekdoten zur Unsterblichkeit, das Streben nach ewiger Jugend oder warum man damals testamentarisch veranlasst hat, ab wann man beerdigt werden möchte. Wir lesen von explodierenden Walen, darüber welche Krabbeltiere so auf einer Leiche angetroffen werden können und über deren Aufgaben. Wir erfahren auch von Bestattungsriten aus verschiedenen Glaubensrichtungen und deren Vorstellungen vom Jenseits. Sie geht auch darauf ein das jeder Mensch anders trauert und sich dafür nicht zu schämen braucht. Für mich ein wirklich spannendes und bereicherndes Buch. Welches mich auch hin und wieder, trotz des Themas, zum schmunzeln gebracht hat.

4

Der Tod und der Umgang damit ist heutzutage immer noch ein Thema welches gerne übergangen wird.

Der Großteil der Menschen hat Angst vorm Tod, weil es ein großes mysteriöses Thema ist. Jasmin Schreiber beantwortet in „Abschied von Hermine“ die biologische Seite zum Thema Tod. Vom Beginn des Lebens bis zum letzten Atemzug. Dabei stellt sie die biologischen Abläufe für Laien super verständlich am Tod ihres eigenen Hamsters Hermine dar. Dem doch sehr ernste und emotionale Thema nimmt Sie, mit Anekdoten und Ausflüge ins Tierreich, die Schwere. Ein liebevoll geschriebenes Buch , welches aufklärend und erklärend zum Thema Tod ist, welcher uns alle irgendwann selbst betreffen wird.

4

Ich trauere momentan selbst um eine liebe Person und muss sagen, dass mir das Buch viele neue und wunderbare Ansichten zum Thema Tod und Trauer gezeigt hat. Die Autorin schreibt sehr charmant und immer mit einer Prise Witz, was das Ganze leichter gemacht hat. Man lernt super viele und interessante Fakten. Und hey, wie cool ist es bitte, wenn aus meinem Tod irgendwann (hoffentlich) neues Leben entstehen kann?! Jasmin Schreiber schafft mit ihrem Buch einen sehr guten Begleiter und auch wenn sie keine allgemeingültige Antwort für den Tod und das "Danach" hat (wer hat die schon), ist diese Lektüre niemals umsonst gewesen! Absolut empfehlenswert, egal, ob man selbst trauert oder sich einmal mit den Tod auseinandersetzen möchte. Und nochwas - wie cool können Hamster, insbesondere Hermine, eigentlich sein?

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Klappentext Wir Menschen, die Tiere im Wald und definitiv fast jede Büropflanze dieser Welt – alle müssen irgendwann sterben. Zieht der Tod in unserem Umfeld ein, bringt er Schmerz mit und hinterlässt Lücken in unseren Reihen und Herzen, die nur schwer oder gar nicht wieder zu schließen sind. Oft denken wir dann: warum, warum, warum? Und genau hier setzt dieses Buch an, denn als Biologin geht Jasmin Schreiber den Dingen gern auf den Grund. Sie sieht sich an, was Leben überhaupt ist und was mit uns im Laufe der Zeit passiert, wenn wir altern. Sie betrachtet die Zellen, aus denen wir bestehen, wir treffen mit ihr ungewöhnlich jung gebliebene Kiefern, schwimmen mit unsterblichen Quallen und durchschreiten gemeinsam das Tal der Trauer. Am Beispiel ihres verstorbenen Hamsters Hermine erfahren wir außerdem, was passiert, wenn ein Körper verwest. Und wieso dieser Prozess auch Chancen birgt – für andere. Denn es lebt und stirbt sich einfach besser, wenn wir verstehen, dass der Tod zwar unschön ist, wir ihn aber trotz allem brauchen. Meine Meinung Das Cover des Buches ist voller Liebe zum Detail gestaltet worden und stimmt auf das Thema des Buches ein. Auch im Verlauf des Buches finden sich immer liebevoll erstellte Illustrationen, die das Verständnis unterstützen. Das Buch handelt vom Lauf des Lebens – der Geburt, dem Altern und dem Tod. Zum Ende hin geht es zudem um das Thema Trauer. Besonders Tod und Trauer sind natürlich sehr emotionale Themen, die Autorin geht im Buch dabei auch sehr sensibel vor. Genial finde ich die Grundidee das ganze Thema anhand ihres Hamsters zu erklären, denn dadurch hat das Buch einen persönlichen roten Faden, der immer wieder den Kreis schließt. Natürlich findet die Autorin aber auch immer wieder den Bezug zum Menschen. Jasmin Schreiber erklärt die biologischen Aspekte sehr verständlich. Biologische Grundprozesse werden vereinfacht und ohne unnötiges Fachchinesisch dargestellt, sodass ihr wirklich jeder folgen kann. Der Schreibstil von Jasmin Schreiber ist sehr angenehm. Das Buch lässt sich locker-leicht lesen. Das Buch ist sehr humorvoll geschrieben, aber an den richtigen Stellen auch sensibel und ernst verfasst. Es hat sich beim Lesen fast so angefühlt als säße ich mit einer Tasse Tee neben der Autorin und würde das Thema mit ihr besprechen. Fazit „Abschied von Hermine“ ist eine interessantes, leicht verständliches und liebevoll illustriertes Buch über den Lauf des Lebens, dass ich empfehlen kann!

5

Jasmin Schreibers erstes Buch „Mariannengraben“ war eins meiner Jahreshighlights im letzten Jahr und selbstmurmelnd musste „Hermines Abschied“ sofort auch bei mir einziehen. Ohne das ich da lang auf den Klappentext geschaut hätte. Und tatsächlich habe ich hier einen Roman erwartet und kein Sachbuch. Es gab einen kleinen „Huch“ Moment am Anfang, aber der war dann relativ schnell einem sehr lang anhaltendem „Ui“ gewichen. Jasmin Schreiber ist Biologin und Sterbebegleiterin und in „Hermines Abschied“ schreibt sie genau darüber. Über Biologie und übers Sterben. Immer dabei – Hamsterdame Hermine, die nach ihrem Hamsterleben in Jasmin Schreibers Wohnung nun als bildhafte und niedliche Anschauungshilfe zum Thema Leben, Sterben und Tod in einem Buch ein Denkmal gesetzt wurde. Nicht das schlechteste Hamstervermächtnis wie ich finde. Ich muss ja sagen, über den Tod zu sprechen ist mir unangenehm. Mir ist klar – irgendwann gehen wir alle den Weg alles Irdischen, aber es ist schwierig für mich einmal ganz ernsthaft über den eigenen Tod nachzudenken. Bis jetzt. Der Tod und vor allem auch das Sterben, ist sicher nicht nur für mich ein schwieriges Thema, aber Jasmin Schreiber hat es mir leicht gemacht. Diese Mischung aus klinischer Biologie, einer humorvollen Bemerkung hier und da, einer niedlichen Hermine und klaren Worten, wo sie angebracht sind, hat dieses doch einigermaßen schmale Buch zu einem sehr interessanten und spannendem Sachbuch gemacht. Ich habe hin und wieder grinsen müssen, das Kapitel über das Sterben hat mich zum weinen gebracht und wenn die Autorin beschreibt, wie Hermines kleiner toter Hamsterkörper zur Lebensgrundlage der verschiedensten Tierchen wird, hab ich mich wieder gefreut. Und ganz klar den Gedanken verworfen jemals in einer Kiste in der Erde zu verschwinden. „Hermines Abschied“ hat mir gut gefallen. Die Autorin ist sehr klar und unaufgeregt in ihren Ansichten, will nichts herunterspielen und vor nichts Angst machen, sondern nur aufklären um – so hatte ich wenigstens das Gefühl – mich, bzw. den Leser, einfach an den Gedanken zu gewöhnen, dass nichts für immer ist. Dabei macht sie Exkurse in die Tierwelt, erklärt Biologische Prozesse im Entstehen des Lebens, im Leben selbst und auch im Sterben (Ich habe den Satz „Mitochondrien sind die Kraftwerke der Zelle“ so gefeiert!), macht Schlenkerer über religiöse Ansichten zum Leben nach dem Tod (oder besser – zum Leben nach dem Sterben) und schafft es auch noch Star Trek mit einzubauen. Ein wirkliches gutes Buch, das es wert ist gelesen zu werden. Auch zwei oder dreimal. Außerdem siezt mich die Autorin in ihrem Buch, da komm ich mir wichtig und erwachsen vor. Sterben macht mir trotzdem noch Angst. Der Tod ist immer noch eine Mischung aus absolutem Kontrollverlust und meinem Unvermögen mir das „nicht sein“ vorstellen zu können (natürlich, wie auch?). Aber „Hermines Abschied“ war auf jeden Fall für mich ganz persönlich ein erster Schritt zum Willen hin mich damit zu beschäftigen. Vermutlich ist es noch eine ganze Weile unheimlich über das eigene Dahinscheiden nachzudenken. Aber vielleicht nicht für immer. Wobei. Was ist schon für immer?

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Jasmin Schreiber hätte ich gerne als Biologielehrerin gehabt.

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Meine Meinung Nach ihrem erfolgreichen Debütroman »Marianengraben« und ihrem neuesten Roman »Der Mauersegler«, in denen sich die studierte Biologin und ehrenamtliche Sternenkindfotografin/Trauerbegleiterin Jasmin Schreiber bereits mit den Themen Tod, Trauer und Trauerbewältigung befasst und mir damit Leseerlebnisse bescherte, die unter die Haut gingen, kam ich nicht umhin, einen Blick in ihr Sachbuch »Abschied von Hermine« zu werfen. »Abschied von Hermine« ist ein tolles Einstiegsbuch, um sich mit den grundlegenden Abläufen und Vorgängen beim Leben, Sterben, Tod und der folgenden Trauer zu befassen, und das auf eine empathische, manchmal zum Schmunzeln lustige und manchmal zum Weinen traurige, Art und Weise, wie sich Jasmin Schreiber die Materie vornimmt und für Jedermann bzw. Jederfrau leicht verständlich präsentiert. Leben, Sterben und Tod sind Aspekte des Daseins, die uns alle früher und später selbst betreffen und mit denen man sich eigentlich gar nicht so gern auseinandersetzen möchte. Jasmin Schreiber ist es jedoch mit ihren sachlichen Ausführungen am Beispiel des Leben und Sterbens ihrer Hamsterdame Hermine gelungen, die biologischen und faktischen Vorgänge mit einem Augenzwinkern zu erklären und dabei auch noch interessantes Wissen über Tiere und Pflanzen einzustreuen. Aufgelockert wird alles mit einigen skizzenhaften Zeichnungen, die ungemein zur Veranschaulichung beitragen. Biologische Vorgänge und wissenswerte Informationen zur Natur und dem unendlichen Kreislauf von Leben und Sterben, ergeben ein schlüssiges Gesamtbild, das zum Nachdenken anregt. Um religiöse und philosophische Betrachtungen macht die Autorin dabei kein großes Aufheben, sodass eine klare Linie entsteht, die dennoch Platz für Ausschweifungen zu Star Trek, Bärtierchen und Co. lassen. Außerdem wird »Abschied von Hermine« durch die Begleitung der putzigen Hamsterdame auf jeden Fall leichter verdaulich, als würde die Sachlage anhand eines Menschen beschrieben. Bei der Lektüre von »Abschied von Hermine« habe ich stellenweise vergessen, dass es sich hierbei um Sachliteratur handelt, denn Jasmin Schreiber vermittelt ihr Wissen auf eine unterhaltsame Weise, die dem schweren Thema mit ungewohnter Leichtfüßigkeit begegnet und das Ganze liest sich zudem wie eine ungezwungene Plauderei. Fazit Eine absolute Leseempfehlung für alle, die sich mit dem unweigerlichen Ende unseres Lebens befassen wollen. »Abschied von Hermine« ist ein prägnantes Sachbuch über den Kreislauf des Lebens, bei dem man schnell vergisst, dass es sich um Sachliteratur handelt. -------------------------------- © Bellas Wonderworld; Rezension vom 17.02.2022

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Normalerweise lese ich keine Sachbücher, aber dieses ist von Jasmin Schreiber und ich habe "Marianengraben" so geliebt, dass es einfach sein musste. Abgesehen davon passte aber auch das Thema sehr gut. Wenn man in seinem Leben Menschen und Tiere bei ihrem letzten Weg begleitet hat, fängt man an, sich ganz anders als zuvor mit dem Tod zu beschäftigen. Dieses Buch hilft dabei und gibt einem nochmal ganz andere Gedankenanstöße. Danke dafür. Jasmin schreibt schonungslos und somit ehrlich und das gefällt mir sehr. Ich bin froh, dass ich zu diesem Buch gegriffen habe.

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Über den Tod spricht man nicht. Ich zumindest nicht. Ich setze mich höchstens dann mit ihm auseinander, wenn ich nicht anders kann. Weil zum Beispiel ein Mensch in meiner Umgebung gestorben ist oder dem Tod plötzlich sehr nahe gekommen ist oder weil irgendjemand denkt, dass er oder sie plötzlich über den Tod sprechen muss. Ansonsten ist der Tod höchstens als fantastisches Element einer Geschichte oder eines Films in Ordnung. Ja, mein Umgang mit dem Thema ist vielleicht nicht unbedingt gesund. Der Tod macht mir Angst. Nicht weil ich irgendwann selbst sterben muss, damit kann ich umgehen. Eher weil ich nicht will, dass Menschen plötzlich aus meinem Leben verschwinden und ich weiß, dass sie für immer weg sind. Jasmin Schreibers Buch zu lesen, war für mich daher auch fast eine Art Tabubruch. Ihr Roman "Marianengraben" gehörte zu meinen Lieblingen 2020 - deswegen habe ich ihr genug vertraut, um mich zusammen mit ihr mit diesem Thema zu beschäftigen. Und ich habe Recht behalten: Ihr Sachbuch ist einfach wunderbar! Gerade weil sie einen anderen Ton verwendet als ich erwartet hätte. Das ganze Buch ist von einem feinen Humor durchzogen, der Ton ist fröhlich, ich musste oft lächeln, manchmal sogar laut lachen. Da sind wirklich tolle Illustrationen (zum Beispiel von einer Zelle mit Hamsterohren) und die ganze Zeit ist der Hamster Hermine an unserer Seite, um uns durch das Thema zu begleiten. Dieses Buch ist ein Wohlfühlbuch - was ich absolut nicht erwartet hätte! Trotz dem vielleicht eher ungewöhnlichen Stil wirkte das Buch auf mich seriös. Schreiber beweist großes biologisches Wissen und Talent, das auch zu vermitteln. Hätte ich sie als Biologielehrerin gehabt, wäre ich vielleicht doch in die Naturwissenschaften gegangen. Wir lernen hier zuerst darüber, was es denn aus biologischer Perspektive eigentlich heißt, am Leben zu sein und wie das mit dem älter werden funktioniert. Dann geht es darum, was es bedeutet zu sterben. Anschließend widmet sich die Autorin der Frage, was denn eigentlich nach dem Tod kommt. Zuerst aus biologischer Perspektive, dann aus kultureller und psychologischer. Am besten gefielen mir die Kapitel über die Biologie. Mein Fazit? Klare Leseempfehlung. Ein wirklich tolles Buch!

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Ich fand es sehr spannend mich auch mal mit solch einem doch eher grausigen Thema auseinander zu setzen. Die Autorin nimmt uns dabei mit auf die letzte Reise ihres Hamsters Hermine und beschreibt anhand dessen einiges zum Thema Leben, Sterben und dem Tod selbst. Jasmin Schreiber schafft es dabei sehr gut, einen dieses schwierige Thema auf eine faszinierende und teils auch humorvolle Weise näher zu bringen. Trotzdem fehlt es ihr nicht an Ernsthaftigkeit wissenschaftliche Fakten zu vermitteln und dies auch sehr anschaulich. Das Buch ist ebenfalls wunderschön gestaltet und mit vielen kleinen Zeichnungen der Autorin verziert. Für mich ein wirklich gelungenes Buch und eine klare Kaufempfehlung für alle, die sich auch mal etwas genauer mit dem Thema beschäftigen möchten.

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So ein wunderschönes Buch über Leben, Sterben und Tod. Die „Banalität“ des Lebens wirkt vor dem Hintergrund Hermines und vieler anderer Tierchen so viel leichter und erträglich.

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Meine Meinung Nach ihrem erfolgreichen Debütroman »Marianengraben« und ihrem neuesten Roman »Der Mauersegler«, in denen sich die studierte Biologin und ehrenamtliche Sternenkindfotografin/Trauerbegleiterin Jasmin Schreiber bereits mit den Themen Tod, Trauer und Trauerbewältigung befasst und mir damit Leseerlebnisse bescherte, die unter die Haut gingen, kam ich nicht umhin, einen Blick in ihr Sachbuch »Abschied von Hermine« zu werfen. »Abschied von Hermine« ist ein tolles Einstiegsbuch, um sich mit den grundlegenden Abläufen und Vorgängen beim Leben, Sterben, Tod und der folgenden Trauer zu befassen, und das auf eine empathische, manchmal zum Schmunzeln lustige und manchmal zum Weinen traurige, Art und Weise, wie sich Jasmin Schreiber die Materie vornimmt und für Jedermann bzw. Jederfrau leicht verständlich präsentiert. Leben, Sterben und Tod sind Aspekte des Daseins, die uns alle früher und später selbst betreffen und mit denen man sich eigentlich gar nicht so gern auseinandersetzen möchte. Jasmin Schreiber ist es jedoch mit ihren sachlichen Ausführungen am Beispiel des Leben und Sterbens ihrer Hamsterdame Hermine gelungen, die biologischen und faktischen Vorgänge mit einem Augenzwinkern zu erklären und dabei auch noch interessantes Wissen über Tiere und Pflanzen einzustreuen. Aufgelockert wird alles mit einigen skizzenhaften Zeichnungen, die ungemein zur Veranschaulichung beitragen. Biologische Vorgänge und wissenswerte Informationen zur Natur und dem unendlichen Kreislauf von Leben und Sterben, ergeben ein schlüssiges Gesamtbild, das zum Nachdenken anregt. Um religiöse und philosophische Betrachtungen macht die Autorin dabei kein großes Aufheben, sodass eine klare Linie entsteht, die dennoch Platz für Ausschweifungen zu Star Trek, Bärtierchen und Co. lassen. Außerdem wird »Abschied von Hermine« durch die Begleitung der putzigen Hamsterdame auf jeden Fall leichter verdaulich, als würde die Sachlage anhand eines Menschen beschrieben. Bei der Lektüre von »Abschied von Hermine« habe ich stellenweise vergessen, dass es sich hierbei um Sachliteratur handelt, denn Jasmin Schreiber vermittelt ihr Wissen auf eine unterhaltsame Weise, die dem schweren Thema mit ungewohnter Leichtfüßigkeit begegnet und das Ganze liest sich zudem wie eine ungezwungene Plauderei. Fazit Eine absolute Leseempfehlung für alle, die sich mit dem unweigerlichen Ende unseres Lebens befassen wollen. »Abschied von Hermine« ist ein prägnantes Sachbuch über den Kreislauf des Lebens, bei dem man schnell vergisst, dass es sich um Sachliteratur handelt. -------------------------------- © Bellas Wonderworld; Rezension vom 17.02.2022

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Jasmin Schreibers erstes Buch „Mariannengraben“ war eins meiner Jahreshighlights im letzten Jahr und selbstmurmelnd musste „Hermines Abschied“ sofort auch bei mir einziehen. Ohne das ich da lang auf den Klappentext geschaut hätte. Und tatsächlich habe ich hier einen Roman erwartet und kein Sachbuch. Es gab einen kleinen „Huch“ Moment am Anfang, aber der war dann relativ schnell einem sehr lang anhaltendem „Ui“ gewichen. Jasmin Schreiber ist Biologin und Sterbebegleiterin und in „Hermines Abschied“ schreibt sie genau darüber. Über Biologie und übers Sterben. Immer dabei – Hamsterdame Hermine, die nach ihrem Hamsterleben in Jasmin Schreibers Wohnung nun als bildhafte und niedliche Anschauungshilfe zum Thema Leben, Sterben und Tod in einem Buch ein Denkmal gesetzt wurde. Nicht das schlechteste Hamstervermächtnis wie ich finde. Ich muss ja sagen, über den Tod zu sprechen ist mir unangenehm. Mir ist klar – irgendwann gehen wir alle den Weg alles Irdischen, aber es ist schwierig für mich einmal ganz ernsthaft über den eigenen Tod nachzudenken. Bis jetzt. Der Tod und vor allem auch das Sterben, ist sicher nicht nur für mich ein schwieriges Thema, aber Jasmin Schreiber hat es mir leicht gemacht. Diese Mischung aus klinischer Biologie, einer humorvollen Bemerkung hier und da, einer niedlichen Hermine und klaren Worten, wo sie angebracht sind, hat dieses doch einigermaßen schmale Buch zu einem sehr interessanten und spannendem Sachbuch gemacht. Ich habe hin und wieder grinsen müssen, das Kapitel über das Sterben hat mich zum weinen gebracht und wenn die Autorin beschreibt, wie Hermines kleiner toter Hamsterkörper zur Lebensgrundlage der verschiedensten Tierchen wird, hab ich mich wieder gefreut. Und ganz klar den Gedanken verworfen jemals in einer Kiste in der Erde zu verschwinden. „Hermines Abschied“ hat mir gut gefallen. Die Autorin ist sehr klar und unaufgeregt in ihren Ansichten, will nichts herunterspielen und vor nichts Angst machen, sondern nur aufklären um – so hatte ich wenigstens das Gefühl – mich, bzw. den Leser, einfach an den Gedanken zu gewöhnen, dass nichts für immer ist. Dabei macht sie Exkurse in die Tierwelt, erklärt Biologische Prozesse im Entstehen des Lebens, im Leben selbst und auch im Sterben (Ich habe den Satz „Mitochondrien sind die Kraftwerke der Zelle“ so gefeiert!), macht Schlenkerer über religiöse Ansichten zum Leben nach dem Tod (oder besser – zum Leben nach dem Sterben) und schafft es auch noch Star Trek mit einzubauen. Ein wirkliches gutes Buch, das es wert ist gelesen zu werden. Auch zwei oder dreimal. Außerdem siezt mich die Autorin in ihrem Buch, da komm ich mir wichtig und erwachsen vor. Sterben macht mir trotzdem noch Angst. Der Tod ist immer noch eine Mischung aus absolutem Kontrollverlust und meinem Unvermögen mir das „nicht sein“ vorstellen zu können (natürlich, wie auch?). Aber „Hermines Abschied“ war auf jeden Fall für mich ganz persönlich ein erster Schritt zum Willen hin mich damit zu beschäftigen. Vermutlich ist es noch eine ganze Weile unheimlich über das eigene Dahinscheiden nachzudenken. Aber vielleicht nicht für immer. Wobei. Was ist schon für immer?

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Kurzweilig, sehr interessant und eine sehr herliche Erzähler:innenstimme! Kann ich nur empfehlen.

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Kurzweilig, sehr interessant und eine sehr herliche Erzähler:innenstimme! Kann ich nur empfehlen.

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Wie süß können Illustrationen sein? Jasmin Schreiber: ja. Ein sehr sehr süßes und lehrreiches Buch über den Tod und was alles mit ihm zusammenhängt.

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Warmherzig und mit viel Wortwitz setzt sich Autorin und Biologin Jasmin Schreiber mit dem Leben und dem Tod auseinander. Ein unterhaltsames Buch, in dem vor Allem das schwierige Thema Tod nicht "totgeschwiegen" wird. Alles erzählt anhand von Leben und Sterben der Hamsterdame Hermine. Für jeden Leser, der an Biologie interessiert ist aber sich für Alle die quasi "nebenher" noch etwas lernen wollen

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Ein ganz tolles, spannendes, lustiges und informtives Sachbuch. Habe es in 2 Tagen durchgesuchtet. Danke Jasmin.

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