Abfahrt in den Tod
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Description
Book Information
Author Description
Marc Girardelli, Jahrgang 1963, ist einer der erfolgreichsten alpinen Skirennläufer aller Zeiten. Er gewann unter anderem fünfmal den Gesamtweltcup. Seit seinem Rückzug aus dem Spitzensport ist er als Unternehmer und Kolumnist für verschiedene Zeitungen tätig. Marc Girardelli lebt mit seiner Familie in der Schweiz.
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An sich ist die Geschichte flüssig zu lesen und Langeweile kommt so gut wie keine auf. Wenn es auch einige Kleinigkeiten gegeben hat, die mich gestört haben, so hat mir die Geschichte doch recht gut gefallen. Trotzdem werde ich die zwei Folgebände vorerst weder lesen noch kaufen, dafür gab es mir dann doch zu wenig Spannung. Empfehlen würde ich dieses Buch all jenen, die sich gerne ein wenig Ski Alpin nach Hause holen wollen und sich auch für die Thematik interessieren, da sie doch ziemlich viel Raum einnimmt.
Das neue Setting des Krimis war für mich ein absolutes Highlight. Als ehemalige Skirennläuferin war es umso erfrischender, einen Krimi zu lesen welcher mit dem Skisport zu tun hat. Zudem wird man gleich am Anfang mitten ins Geschehen geworfen und das Rennfieber hat den Leser sofort im Griff. Als ehemaliger Profi-Skirennläufer konnte Marc Girardelli die Gefühle seines Protagonisten perfekt vermitteln. Obwohl ich mich frage, ob ein Läufer während des Laufes tatsächlich so viel denkt, wie Marc Gassmann es in diesem Moment tut. Wenn ich mich an meine Zeit zurückerinnere, was schon viele Jahre her ist, dann gab es für mich während dem Lauf nur mich und die Piste. Naja, man darf nicht vergessen, dass Menschen auch unterschiedlich sind. Ebenfalls sehr gefallen hat mir die Vermischung von Realität und Fiction. So liest man beispielsweise einige bekannte und berühmte Namen und es wird immer wieder Bezug zu wahren Begebenheiten genommen. Gleichzeitig erfährt man auch, wie es in etwa hinter den Kulissen des Skisports zu und hergeht. Leider gibt es aber auch gewisse Szenen, die meiner Meinung nach, vollkommen unglaubwürdig sind. Beispielsweise als Marcs kurzzeitiger Personenschützer neben ihm die Trainingspiste runterfährt oder auch dass Marc an polizeilichen Ermittlungen und Befragungen teilnimmt. Des Weiteren diskutiert Andrea die Ermittlungsergebnisse lieber mit Marc als mit ihrem Vorgesetzten und ihrem Team, was ziemlich unprofessionell ist. Der Krimi hat mich mit manchen Wendungen positiv überrascht und ist kaum vorhersehbar, bis auf das Happy End zum Schluss. Bezüglich des Täters, entwickeln sich plötzlich viele Nebenfiguren zu möglichen Verdächtigen, weshalb die Protagonisten lange im Dunkeln tappen. Dabei wird auch der Leser geschickt an der Nase rumgeführt.
Marc Gassmann will es noch einmal wissen und kurz vor Ende der Weltcupsaison steht er auf Platz zwei der Rangliste. Die Führung zu übernehmen gelingt ihm leider nicht, da ihm beim Lauberhorn-Rennen Teile einer abstürzenden Drohne treffen. Hier kommt seine Ex-Freundin Andrea Brunner ins Spiel, die von ihrem Chef daraufhin als Personenschutz für ihn abgestellt wird und die herausfinden soll, was hinter den Drohbriefen an ihn steckt. Marc Giradelli und Michaela Grünig liefern hier einen Krimi, der nicht nur einen tiefen Einblick in den Alltag eines Profiskirennfahrers bietet, sondern auch sympathische Protagonisten und ein überraschendes Ende. Die Beschreibung der Lauberhornabfahrt nimmt einen mit auf die Piste und man bekommt einen Eindruck, welch körperliche Belastung solch eine Abfahrt bedeutet. Interessant und lustig fand ich teilweise die Erläuterungen der FIS-Regeln (Schuhe müssen an den Füßen getragen werden). Wer nicht regelmäßig Rennen im Fernsehen verfolgt wurde hier mit allen Infos versorgt, die man braucht um den Skizirkus überhaupt zu verstehen. Themen wie Doping, Sponsoring und Sportwetten kommen auch mit vor und Marcs Manager ist die perfekte Figur um zu zeigen das der Kommerz und Geldgier auch im Profiskisport ihren Platz haben. Mir hat das Buch ausgesprochen gut gefallen, es lies sich toll lesen und ich wollte unbedingt wissen, was denn nun hinter den Anschlägen auf Marc steckt. Einzig die Zwischenschübe eines Unbekannten haben mich manchmal etwas aus dem Lesefluss genommen. Allerdings waren die zum Verständnis durchaus gut. Von mir daher eine volle Leseempfehlung für Freunde guter Krimis und natürlich für Skifans.
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Marc Girardelli, Jahrgang 1963, ist einer der erfolgreichsten alpinen Skirennläufer aller Zeiten. Er gewann unter anderem fünfmal den Gesamtweltcup. Seit seinem Rückzug aus dem Spitzensport ist er als Unternehmer und Kolumnist für verschiedene Zeitungen tätig. Marc Girardelli lebt mit seiner Familie in der Schweiz.
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An sich ist die Geschichte flüssig zu lesen und Langeweile kommt so gut wie keine auf. Wenn es auch einige Kleinigkeiten gegeben hat, die mich gestört haben, so hat mir die Geschichte doch recht gut gefallen. Trotzdem werde ich die zwei Folgebände vorerst weder lesen noch kaufen, dafür gab es mir dann doch zu wenig Spannung. Empfehlen würde ich dieses Buch all jenen, die sich gerne ein wenig Ski Alpin nach Hause holen wollen und sich auch für die Thematik interessieren, da sie doch ziemlich viel Raum einnimmt.
Das neue Setting des Krimis war für mich ein absolutes Highlight. Als ehemalige Skirennläuferin war es umso erfrischender, einen Krimi zu lesen welcher mit dem Skisport zu tun hat. Zudem wird man gleich am Anfang mitten ins Geschehen geworfen und das Rennfieber hat den Leser sofort im Griff. Als ehemaliger Profi-Skirennläufer konnte Marc Girardelli die Gefühle seines Protagonisten perfekt vermitteln. Obwohl ich mich frage, ob ein Läufer während des Laufes tatsächlich so viel denkt, wie Marc Gassmann es in diesem Moment tut. Wenn ich mich an meine Zeit zurückerinnere, was schon viele Jahre her ist, dann gab es für mich während dem Lauf nur mich und die Piste. Naja, man darf nicht vergessen, dass Menschen auch unterschiedlich sind. Ebenfalls sehr gefallen hat mir die Vermischung von Realität und Fiction. So liest man beispielsweise einige bekannte und berühmte Namen und es wird immer wieder Bezug zu wahren Begebenheiten genommen. Gleichzeitig erfährt man auch, wie es in etwa hinter den Kulissen des Skisports zu und hergeht. Leider gibt es aber auch gewisse Szenen, die meiner Meinung nach, vollkommen unglaubwürdig sind. Beispielsweise als Marcs kurzzeitiger Personenschützer neben ihm die Trainingspiste runterfährt oder auch dass Marc an polizeilichen Ermittlungen und Befragungen teilnimmt. Des Weiteren diskutiert Andrea die Ermittlungsergebnisse lieber mit Marc als mit ihrem Vorgesetzten und ihrem Team, was ziemlich unprofessionell ist. Der Krimi hat mich mit manchen Wendungen positiv überrascht und ist kaum vorhersehbar, bis auf das Happy End zum Schluss. Bezüglich des Täters, entwickeln sich plötzlich viele Nebenfiguren zu möglichen Verdächtigen, weshalb die Protagonisten lange im Dunkeln tappen. Dabei wird auch der Leser geschickt an der Nase rumgeführt.
Marc Gassmann will es noch einmal wissen und kurz vor Ende der Weltcupsaison steht er auf Platz zwei der Rangliste. Die Führung zu übernehmen gelingt ihm leider nicht, da ihm beim Lauberhorn-Rennen Teile einer abstürzenden Drohne treffen. Hier kommt seine Ex-Freundin Andrea Brunner ins Spiel, die von ihrem Chef daraufhin als Personenschutz für ihn abgestellt wird und die herausfinden soll, was hinter den Drohbriefen an ihn steckt. Marc Giradelli und Michaela Grünig liefern hier einen Krimi, der nicht nur einen tiefen Einblick in den Alltag eines Profiskirennfahrers bietet, sondern auch sympathische Protagonisten und ein überraschendes Ende. Die Beschreibung der Lauberhornabfahrt nimmt einen mit auf die Piste und man bekommt einen Eindruck, welch körperliche Belastung solch eine Abfahrt bedeutet. Interessant und lustig fand ich teilweise die Erläuterungen der FIS-Regeln (Schuhe müssen an den Füßen getragen werden). Wer nicht regelmäßig Rennen im Fernsehen verfolgt wurde hier mit allen Infos versorgt, die man braucht um den Skizirkus überhaupt zu verstehen. Themen wie Doping, Sponsoring und Sportwetten kommen auch mit vor und Marcs Manager ist die perfekte Figur um zu zeigen das der Kommerz und Geldgier auch im Profiskisport ihren Platz haben. Mir hat das Buch ausgesprochen gut gefallen, es lies sich toll lesen und ich wollte unbedingt wissen, was denn nun hinter den Anschlägen auf Marc steckt. Einzig die Zwischenschübe eines Unbekannten haben mich manchmal etwas aus dem Lesefluss genommen. Allerdings waren die zum Verständnis durchaus gut. Von mir daher eine volle Leseempfehlung für Freunde guter Krimis und natürlich für Skifans.






