A Chip and a Chair
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Da steh' ich schon, des Chaos, vielgeliebter Sohn! - J. W. von Goethe -
Die vergangenen Ereignisse haben Levi und Dominic enger als je zusammengeschweißt und alles könnte so schön sein, wenn die Pik-Sieben nicht wäre. Ein Massengrab in der Wüste scheint brauchbare Spuren zu liefern und endlich hat Levi das Gefühl, der Lösung ein Stück näher gekommen zu sein. Doch dann gerät er in die Schusslinie von Utopia, einer Neonazi-Organisation, die ganz eigene Pläne mit der Stadt der Sünde hat und Las Vegas in Atem hält. Um die Stadt, die Levi so sehr am Herzen liegt, zu retten, muss er Bündnisse eingehen, die ihm und all seinen Freunden das Genick brechen könnten. Doch gerade, als er glaubt, jetzt ist alles verloren, bekommt er von unerwarteter Seite Hilfe und Unterstützung. Ich bin absolut geflasht und vom Ende auf der einen Seite geplättet, auf der anderen Seite begeistert. Mit dieser Wendung hätte ich noch nicht mal ansatzweise gerechnet. Man muss es erstmal hinbekommen, dass einem das Herz blutet, wenn der Bösewicht am Ende von dannen zieht. Und da ist es egal, ob dieser nun im Schusswechsel stirbt, oder “nur” verhaftet wird. Das hat Cordelia Kingsbridge hier auf jeden Fall wunderbar inszeniert. Es ist etwas anderes, wenn ein trauernder Vater im Affekt den Mörder seines Kindes erschlägt und dann für eben diese Tat ins Gefängnis muss oder ob bei einem Serienmörder Planung und Berechnung hinter den einzelnen Taten steckt. Normalerweise können “normal denkende” Menschen die Motive von Serienmördern nicht so wirklich nachvollziehen, denn sie sind oft eigennützig und von Befriedigung von Verlangen geprägt. Aber ein Serienmörder, der Selbstjustiz übt, weil das Rechtssystem einfach Mist gebaut oder versagt hat. Wie soll einem da an dessen Ende nicht das Herz bluten? Die Serie gehört zu meinem Jahreshighlight und das, obwohl sie normalerweise gar nicht in mein Beuteschema passt. Aber ich bin sehr froh, dass ich auf mein Bauchgefühl gehört habe und mich für die ersten beiden Teile um ein Rezensionsexemplar beworben habe.

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Da steh' ich schon, des Chaos, vielgeliebter Sohn! - J. W. von Goethe -
Die vergangenen Ereignisse haben Levi und Dominic enger als je zusammengeschweißt und alles könnte so schön sein, wenn die Pik-Sieben nicht wäre. Ein Massengrab in der Wüste scheint brauchbare Spuren zu liefern und endlich hat Levi das Gefühl, der Lösung ein Stück näher gekommen zu sein. Doch dann gerät er in die Schusslinie von Utopia, einer Neonazi-Organisation, die ganz eigene Pläne mit der Stadt der Sünde hat und Las Vegas in Atem hält. Um die Stadt, die Levi so sehr am Herzen liegt, zu retten, muss er Bündnisse eingehen, die ihm und all seinen Freunden das Genick brechen könnten. Doch gerade, als er glaubt, jetzt ist alles verloren, bekommt er von unerwarteter Seite Hilfe und Unterstützung. Ich bin absolut geflasht und vom Ende auf der einen Seite geplättet, auf der anderen Seite begeistert. Mit dieser Wendung hätte ich noch nicht mal ansatzweise gerechnet. Man muss es erstmal hinbekommen, dass einem das Herz blutet, wenn der Bösewicht am Ende von dannen zieht. Und da ist es egal, ob dieser nun im Schusswechsel stirbt, oder “nur” verhaftet wird. Das hat Cordelia Kingsbridge hier auf jeden Fall wunderbar inszeniert. Es ist etwas anderes, wenn ein trauernder Vater im Affekt den Mörder seines Kindes erschlägt und dann für eben diese Tat ins Gefängnis muss oder ob bei einem Serienmörder Planung und Berechnung hinter den einzelnen Taten steckt. Normalerweise können “normal denkende” Menschen die Motive von Serienmördern nicht so wirklich nachvollziehen, denn sie sind oft eigennützig und von Befriedigung von Verlangen geprägt. Aber ein Serienmörder, der Selbstjustiz übt, weil das Rechtssystem einfach Mist gebaut oder versagt hat. Wie soll einem da an dessen Ende nicht das Herz bluten? Die Serie gehört zu meinem Jahreshighlight und das, obwohl sie normalerweise gar nicht in mein Beuteschema passt. Aber ich bin sehr froh, dass ich auf mein Bauchgefühl gehört habe und mich für die ersten beiden Teile um ein Rezensionsexemplar beworben habe.







