The Book Eaters: Wie viele Menschen würdest du opfern, um dein ...

The Book Eaters: Wie viele Menschen würdest du opfern, um dein ...

Ebook
3.724

By using these links, you support READO. We receive an affiliate commission without any additional costs to you.

Book Information

Main Genre
N/A
Sub Genre
N/A
Format
Ebook
Pages
497
Price
12.99 €

Characteristics

1 reviews

Mood

Sad
Funny
Scary
Erotic
Exciting
Romantic
Disturbing
Thoughtful
Informative
Heartwarming
54%
14%
39%
14%
56%
43%
64%
40%
14%
32%

Protagonist(s)

Likable
Credible
Developing
Multifaceted
50%
22%
64%
34%

Pace

Fast0%
Slow0%
Moderate100%
Variable0%

Writing Style

Simple0%
Complex0%
Moderate100%

Posts

6
All
3

Ein Buch über Loyalität und wie weit sie gehen kann. Umgeben von einer düsteren Parallelwelt voll Wissen verschlingender Wesen 📚🐍

Das Buch ist nichts für schwache Nerven! Die junge Devon wächst behütet auf einem abgelegenen Anwesen umgeben von ihrer Familie auf, jedoch trügt der Schein. Durch ihre eigene kindliche Rebellion muss ihr Bruder die Familie verlassen und als dann auch noch ein neugieriger menschlicher Besuch auftaucht, bekommt die heile Welt Risse. Devon soll wie alle Frauen der patriarchalen Gesellschaft der Buchesser heiraten und für eine andere Familie ein Kind austragen. Ein traumatischen Erlebnis, von dem sie sich nie erholen wird, denn nach drei Jahren müssen die Mütter zurück in ihre Herkunftsfamilie. Bei ihrer zweiten Heirat möchte sie gewappnet für den Verlust sein, doch es kommt alles anders und ein Kampf um Leben und Tod beginnt. Ihre Familien, allen voran ihr Bruder, werden zum unerschütterlichen Gegner. Mich hat die Welt der Buchesser fasziniert. Durch den Konsum von Büchern wird nicht nur der Magen gefüllt, sondern auch Wissen aufgenommen. Mit Beklemmung bemerkte ich politisch kritische Parallelen zur Warnung in Georg Orwells Roman 1984, die wirklich unter die Haut gingen. Wissen und Sprache sind Macht! Auch den Umgang mit "andersartigen" Individuen und fanatischer Religiosität und Tradition fand ich so haarstreubend gut in eine Parallelwelt verlegt, sodass die unvierselle Kritik nicht von der Hand zu weisen ist. Das Buch hallt nach, obwohl mich die Protagonist*innen und die Handlung an sich gar nicht so richtig abgeholt haben. Mir fiel es an vielen Stellen schwer, Sympathie für die Handelnden zu empfinden, denn vieles war schon sehr grausam! Ich habe jetzt übrigens ein Problem mit der Vorstellung von Zungen in meinem Ohr 😂🤢

Ein Buch über Loyalität und wie weit sie gehen kann.
Umgeben von einer düsteren Parallelwelt voll Wissen verschlingender Wesen 📚🐍
4.5

Wie weit würdest du gehen, um deine Familie zu beschützen?

[Unbezahlte Werbung | Rezensionsexemplar] 🌟 Bewertung: 4,5/5 ✨ 📖 Band: Einzelband ⸻ 📚 Inhalt Was wäre wenn es menschliche Wesen gäbe, die Bücher essen könnten? Devon gehört dazu - bis ihr Sohn mit einer dunkleren Art von Hunger geboren wird. Nun besteht ihr Leben aus Angst, Flucht und Verrat. Jeden Tag stellt sie sich die Frage: Werde ich mit meinem Sohn ein friedliches Leben führen können? ⸻ ✨ Meine Meinung Schreibstil & Atmosphäre Der Schreibstil war für mich angenehm zu lesen. Die Atmosphäre und die Umgebung sind realistisch gestaltet. Ich hatte das Gefühl alles live mitzuerleben. Besonders die Zeitsprünge haben mir gut gefallen. Charaktere Die Figuren haben mir richtig gut gefallen! Die unsympathischen Charaktere habe ich gehasst, die sympathischen sofort ins Herz geschlossen. Sie haben Tiefe. Jeder hat eine andere, aber trotzdem für die Story Sinn ergebende, Geschichte. Der Leser lernt die Charaktere nach und nach kennen, wie auch die Protagonistin. So wächst der Leser in der Story, was ich sehr schön und unterhaltsam fand. Handlung & Spannung Es war düster, es war spannend und ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen. Überrascht hat mich, dass das Buch viel besser war, als ich erwartet hatte. Der Klappentext hat mich gelockt, doch die Geschichte hat mich an sich gekettet und nicht losgelassen. Emotion & Vibes Die Emotionen durch das ganze Buch lassen sich schwierig erklären, weil irgendwie alles mit dabei war. Die richtige Portion Humor, Ernsthaftigkeit aber auch Spannung. Nichts kam zu kurz. Kritikpunkte Den einzigen Kritikpunkt den ich habe, ist das Ende. Es hat mich nicht komplett zufrieden gestellt. Die Geschichte ist noch nicht zu Ende erzählt, obwohl es ein Einzelband sein soll. Es sind noch einige Fragen offen und das stört mich ein wenig. Ansonsten aber rundum ein schönes Buch! ⸻ 💕 Fazit Wer eine kurze, düstere und spannende Geschichte für Zwischendurch mag, der kann bei diesem Buch einfach nichts falsch machen.

Wie weit würdest du gehen, um deine Familie zu beschützen?
3.5

The Handmaid’s Tale meets Fantasy & Horror Wie weit würdest du als Mutter gehen, um dein Kind zu retten?

In Sunyi Deans „The Book Eaters“ geht es um Devon, eine Buchfresserin in einer patriarchalen Gesellschaft. In dieser Welt wird Hunger und Wissen durch das Essen von Büchern gestillt – manche Wesen stillen ihren Hunger sogar mit menschlichen Gedanken. Die Protagonistin Devon entwickelt sich in dieser Welt von einer unterdrückten Frau zu einer Kämpferin, die sich entschlossen gegen das System auflehnt, um ihren Sohn zu schützen, und überschreitet dabei moralische Grenzen. Das Buch thematisiert beeindruckend Mutterschaft, Moral, Trauma, Geschlechterrollen und Macht. Der Text schildert schonungslos Grenzüberschreitungen und wirkt deshalb fordernd oder auch überfordernd. Aus diesem Grund ist dieser Roman möglicherweise nicht für alle Leser*innen geeignet. Das Buch erinnert stark an Margaret Atwoods „The Handmaid’s Tale“ aufgrund seiner starken Kritik an patriarchalen Gesellschaften, die Frauen unterdrücken und ihre Reproduktionsrechte kontrollieren. Die verzweifelte Suche nach Freiheit und die Rolle der Mutterschaft sind in beiden Büchern zentrale Themen. Fazit: „The Book Eaters“ ist ein mutiges und originelles Debüt, welches zum Nachdenken anregt, aufwühlt und lange nach dem Lesen im Gedächtnis bleibt – ob gut oder schlecht.

The Handmaid’s Tale meets Fantasy & Horror

Wie weit würdest du als Mutter gehen, um dein Kind zu retten?
3.5

Düster und brutaler als erwartet

Nachdem ich den Klappentext gelesen habe, wusste ich, ich muss das Buch lesen. Das ca. erste Viertel habe ich wirklich inhaliert und war sofort in der Geschichte drin, welche in der Vergangenheit und Gegenwart erzählt wird. Überrascht hat mich vor allem die düstere Atmosphäre und Brutalität, welche mit einer erschreckenden Normalität vorgetragen wird. Es werden sensible Themen wie patriarchale Strukturen, Mutterschaft und Freiheitsberaubung eingebunden, welche durchaus triggern können. Ab der Hälfte ungefähr habe ich mich bis zum Ende hin eher durchgeschleppt. Dem Worldbuilding wurde nur wenig Raum gegeben und auch die Hauptprotagonistin war für mich sehr unsympathisch. Klar, sie soll nicht als reine Symphatieträgerin gesehen werden, aber ich fühlte ihre Rolle als liebende Mutter überhaupt nicht. Auch die Nebenprotagonisten blieben eher schwach. Die Geschichte hat wirklich mega viel Potential, aber ich denke, mehr Tiefe bei dem Protagonisten und dafür weniger Brutalität hätte der Geschichte nicht geschadet.

4.5

Ich habe das Buch verschlungen

Der Roman von Sunyi Dean "The Book Eaters" entführt uns in die Welt der Buchesser. Und damit ist nicht unser Verständnis gemeint, dass man Bücher verschlingt. Nein, diese Spezies lebt unter uns und ernährt sich wortwörtlich von Büchern. Dadurch können sie auch viel Wissen anhäufen. Wir begleiten im Kern Devon und ihren Sohn Cai, welcher ein Gedankenesser ist. Somit kann er sich nicht von Büchern ernähren sondern benötigt Menschen und deren Seele, welche er sich einverleibt. Gefankenesser sind geächtet, sodass Devon ausbricht und alles für ihren Sohn und sein Überleben tut. Die Geschichte spielt auf mehreren Zeitebenen, zum einen Devons Vergangenheit als "Prinzessin", deren Aufgabe es ist die Buchesser nicht aussterben zu lassen. Es erinnert daher auch am "Tje Handmaids Tale", denn das Weltbild der Buchesser ist geprägt durch patriarchalische Strukturen, Frauen werden unterdrückt und gewaltsam zu Ehen und Kindern gezwungen. Das Buch besticht durch eine beklemmende Stimmung, eine Protagoniston, die keine Symathieträgerin ist aber dafür für ihr Kind und die Liebe zu diesem wirklich alles gibt und hierbei auch moralischen Grenzen sprengt! Es ist definitiv kein Feel-Good-Roman - gewaltsame Szenen werden bildhaft beschrieben - es wirft auch kritische Fragen und Aspekte auf, prangert patriarchalische Strukturen an und besticht durch eine spannende Erzählweise, da viele Geheimnisse und Plottwists eingewoben sind.

5

"Du würdest die ganze Welt verzerren um mir zu helfen und ich glaube, das täte ich auch für dich(...)" Das Buch ist sehr gut gewesen und ich habe es verschlungen wie die Buchesser Bücher verschlingen würden. Das Buch gibt sehr viel Story, es gibt keine Plotholes oder sonstiges in der Richtung (meine Meinung). Ebenfalls, kann man viel Analysieren.

Create Post