Ferryman: Der Tod ist nur der Anfang - Roman - Nach dem Weltbestseller »Der Übergang« der neue große Roman von Bestsellerautor Justin Cronin. -

Ferryman: Der Tod ist nur der Anfang - Roman - Nach dem Weltbestseller »Der Übergang« der neue große Roman von Bestsellerautor Justin Cronin. -

Ebook
3.9242

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Book Information

Main Genre
N/A
Sub Genre
N/A
Format
Ebook
Pages
721
Price
19.99 €

Characteristics

1 reviews

Mood

Sad
Funny
Scary
Erotic
Exciting
Romantic
Disturbing
Thoughtful
Informative
Heartwarming
40%
13%
18%
N/A
65%
25%
80%
84%
25%
30%

Protagonist(s)

Likable
Credible
Developing
Multifaceted
70%
77%
62%
76%

Pace

Fast0%
Slow100%
Moderate0%
Variable0%

Writing Style

Simple0%
Complex100%
Moderate0%
Bildhaft (100%)Außergewöhnlich (100%)

Posts

70
All
4.5

Dystopisches Setting mit Inception Vibes😵

Ok ich fands echt genial. Ich kannte den Autor von seiner anderen Reihe "der Übergang ", die ich damals geliebt habe! Als ich gesehen habe das er endlich ein neues Buch rausbringt, welches auch noch dystopisch angehaucht ist, musste ich zuschlagen und wurde belohnt. Alles spielt auf einer abgeschotteten Insel, die vor der restlichen Welt, die vor Hungernöten, Naturkatasprophen usw. geschützt ist. Viele Intrigen uns Geheimnisse gilt es hier zu lüften. Das letzte Drittel hat sich ein bisschen wie ein Fiebertraum gelesen, aber im guten Sinne ! 😆 Das Buch hat definitiv einen Hype verdient, mal was ganz anderes was man sonst immer sieht von einem wirklich genialem Auto 🤗 Ab und zu hatte es ein paar Längen. Dennoch wirklich lesenswert 🤩

Dystopisches Setting mit Inception Vibes😵
5

Phänomenal 😍😍😍

Anders lässt sich dieses Buch nicht beschreiben❣️ Bei "Ferryman" von Justin Cronin wusste ich schon vorher, dass da was Großes auf uns zukommt. Das allerdings hab ich so jedoch nicht erwartet!♥️ Die Geschichte schlägt auf über 700 Seiten um sich und reißt alles mit! Hier stimmt einfach alles! Die Handlung beginnt stark und fesselt auf beeindruckende Weise. Man bleibt stets in Ungewissheit über Prospera mit seinen vielfältigen Charakteren und fühlt sich gezwungen weiterzulesen! 👍 Keine Seite zuviel, jeder Satz sitzt, und das in dem detailliert besonderen Schreibstil, den wir schon von "Der Übergang" kennen! Die Auflösung, Hintergründe, Plot-Twists sind grandios und treffen den Nerv der Zeit punktgenau ❣️❣️ Wichtige Themen wurden perfekt eingearbeitet und lassen einen grübelnd zurück! "Ferryman" ist definitiv ein Buch, das nachwirkt! Ein monumentales Meisterwerk und eins meiner neuen Lieblingsbücher mit seltener 5⭐ Wertung ❣️ Pflichtlektüre für alle!

Phänomenal 😍😍😍
4

Inception meets Matrix meets Dark Matter

Uff, das war mal ein wilder Ritt! Mit über 700 Seiten hatte ich ordentlich Respekt vor diesem Buch, aber ich bin durch die Seiten geflogen wie die Oranios. Eine Mischung aus SciFi und Dystopie, verschlingend, vielschichtig, vielleicht sogar ein wenig wirr (zumindest in meinem Kopf). Hat mich stellenweise sehr an Inception, aber auch Matrix und Dark Matter erinnert. Die springenden Kapitel erfordern Aufmerksamkeit, aber haben die Dynamik der Geschichte auch sehr vorangetrieben.

Inception meets Matrix meets Dark Matter
5

Nur selten ließ mich ein Buch mit solch einem Gefühl zurück wie dieses… Kennt ihr das Gefühl? Ihr wünschte, ich könnte es noch einmal zum ersten Mal lesen

5

Wow. Mega spannend und unterhaltsam, Seite für Seite

Von Anfang an, jedes Kapitel war mega spannend und interessant. Nach ungefähr einem Viertel, kam bei mir zum Ersten Mal der Gedanke: Okay, es kommt noch so viel, wie soll sich das noch steigern/wie soll es weitergehen/was soll denn noch passieren?! Nach der Hälfte der gleiche Gedanke. Nach dreiviertel des Romans nochmal. Und jedes Mal wurde es einfach noch besser und interessanter. Und ständig hatte ich dieses: "WAS??? Oh mein Gott" in meinem Kopf... Ich kann das Buch einfach nur empfehlen. Man wird nicht enttäuscht. Spannend vom Anfang bis zum Schluss.

4

Nicht perfekt, dennoch packend

Justin Cronin, wer kennt sie nicht, seine "Passage- Trilogie". Ich musste tatsächlich nachschauen, wann ich diese beendet habe: 2016. Also wurde es unbedingt Zeit für Nachschub zu sorgen. Gemeinsam mit anderen Bloggerinnen habe ich mit diesem Buch pünktlich zum Jahresbeginn 2025 gestartet. Trotz freier Tage war ich überrascht, wie schnell ich in diesem Buch hinein gefunden habe, wie schnell mein Gehirn angefangen hat Zusammenhänge zu erkennen und wie schnell ich mich mit einigen Figuren im Buch unheimlich wohl gefühlt habe und unbedingt wissen wollte, wie es mit ihnen weitergeht. Prospera, die Hauptinsel der Inselgruppe, die der Autor für dieses Buch erschaffen hat. Nicht weit entfernt, befinden sich zwei weitere Inseln, namens Annex und Nursery. Auf Annex leben die Arbeiter und Nursery ist für alle Bewohner sowohl der Anfang, als auch das Ende ihres Lebens. Auf Prospera findet das eigentliche Leben statt. Die Menschen, die dort leben, vermissen so gut wie nichts. Alle haben gute Jobs, ein wunderschönes Haus, einen liebenden Ehepartner und keine Sorgen. Proctor Bennett, die Hauptfigur und auch der Namensgeber dieses Buches ist der Ferryman, auf deutsch: der Fährmann. Er bringt erkrankte oder alte Bewohner rüber zur Nursery. Ein wichtiger Job, mit dem er sich bisher sehr gut arrangiert hat. Bis der Tag kommt, an dem er einen besonderen Menschen begleiten soll. Er erhält zu dem eine kryptische Nachricht, die sein bisheriges Leben sehr schnell in Frage stellt. Plötzlich bekommt er einen ganz anderen Blick auf die ganzen Geschehnisse auf der Insel. Und wir als Leser ebenso. Als Leser machen wir auch immer wieder einen Abstecher auf die Arbeiterinsel Annex. Hier scheint es, als ob eine Art Untergrundorganisation die Machenschaften auf Prospera schon längst durchschaut haben. Die Ankunft naht und es tun sich immer mehr Aufstände auf. Ich mochte vor allem das Ankommen auf der Insel und die anfänglich vorgestellten Menschen mit ihren ganz eigenen Geschichten. Proctor's Begegnungen mit Thea und Caeli werden mir besonders in Erinnerung bleiben. Je tiefer man in die Geschichte und diese vollkommen andere Welt eintauchte, desto klarer wurde mir, wie komplex diese Welt und somit auch dieses Buch sein wird. Proctor's Verhalten fällt Oberhäuptern der Insel negativ auf und sie beschließen ihn zu eliminieren, was im Kopf des Autors bedeutet, dass er selbst auf die Insel Nursery gebracht werden soll. Der Autor gewährt uns faszinierende, wie auch schockierende Einblicke, wie es auf dieser Insel von Statten geht. Und dann wagt Proctor einen Sprung, der alles auf den Kopf stellt und das Buch in einem komplett anderen Licht darstellt. Wer die Inhaltsangabe bei Büchern allgemein nichts liest, sollte meine Rezension ab hier beim Fazit weiterlesen, da ich im folgenden kurz auf diese Eingehen werde. In der Überschrift der Inhaltsangabe werden Wörter wie Westworld, Inception und Snowpiercer erwähnt. Alle drei sagen mir nichts, was für euch gleich ein kleiner Hinweis sein wird, wie selten ich in diesem Genre unterwegs bin. Ich wollte mir das neue Werk von Justin Cronin dennoch nicht entgehen lassen. Eine Art Dystopie war es von Anfang an und diese lese ich ab und zu recht gerne. Worin ich mich absolut nicht wiederfinde, es auch einfach nicht verstehe bzw. visualisieren kann, ist die Welt des Science-Fiction. Heißt, sobald wir unsere Welt verlassen, ist mein Kopf raus und ich schwebe durch die Lüfte. Ich habe keine Ahnung, woher diese Blockade kommt, aber sie ist da. Ich habe mich wieder so darüber geärgert, dass ich das letzte Drittel des Buches im Anschluss des Lesens nochmal gehört habe. Natürlich hat der Autor hier eine große Idee umgesetzt, auch wenn ich sie mir etwas "realitätsnaher" gewünscht hätte. Es ist okay. Umso mehr freue ich mich, dass mir der Schreibstil und Aufbau seines Buches wieder sehr gut gefallen haben, so dass ich tatsächlich mit dem Gedanken spiele, die Passage - Trilogie im kommenden Jahr erneut zu lesen. Fazit: Ein großartiger Start mit einer noch größeren Idee zum Buch, die der Autor gekonnt nach und nach versucht ins rechte Licht zu rücken. Dreiviertel des Buch habe ich unheimlich gern und mit einer Sogwirkung gelesen. Leider konnte mich das letzte Drittel des Buches einfach interessehalber nicht mehr abholen. Dennoch ist es ein rundes und auch schönes Ende, mit dem ich die Geschichte sehr gut beenden konnte. Für alle Cronin- Fans, die mit Sci-Fi- Elementen umgehen können, eine Empfehlung

Nicht perfekt, dennoch packend
4.5

Sehr fesselnd! Es hat sich beim lesen immer wieder so angefühlt wie eine Geschichte in einer Geschichte in einer Geschichte. Wirklich ein grandioses Buch mit einer sehr genialen und unerwarteten Auflösung!

4.5

Wenn der Tod soviel mehr ist...

📚"Unser Leben beginnt und endet im Schlaf"📚 Proctor Bennett lebt auf Prospera und sein Beruf ist seine Leidenschaft. Als Fährmann ist er das Bindeglied zwischen dieser heilen und sonnigen Inselwelt und der Nursery. Dem Ort, wo jene hingehen, die lange genug im Überfluss gelebt haben. Doch Proctor ist anders als seine Mitmenschen, denn im Gegensatz zu ihnen träumt er. Und als der Fährmann dann seinen Vater auf die letzte Reise schicken soll, kippt alles. Eines ist aber klar: das Herz und das Unterbewusstsein haben mehr Macht, als man denkt. 📚 Dieses Buch macht sprachlos. Denn (wieder einmal) schafft Justin Cronin es, dass ich das Buch nicht weglegen konnte. Das ich unbedingt weiterlesen wollte, tiefer in diesen Kaninchenbau eintauchen musste. Es ist eine wilde Mischung aus Science Fiction, Dystopie und Thriller. Aber auch Liebe spielt eine große Rolle, letzten Endes vielleicht sogar DIE eine Rolle. Lest es, ihr werdet es nicht bereuen! Cheers 📚

Wenn der Tod soviel mehr ist...
3.5

Man wird ins kalte Wasser geworfen – und das ist genau richtig so. Cronin etabliert von der ersten Seite eine Welt, in der irgendetwas nicht stimmt, ohne dass man zunächst den Finger drauf legen kann. Dieses unterschwellige Unbehagen ist der Motor des Buches, und er läuft die ganze Zeit auf Hochtouren. Denn Ferryman lebt von einer einzigen, alles beherrschenden Frage: Was steckt wirklich dahinter? Diese Spannung trägt das Buch mühelos bis zum Twist – der ist, typisch Cronin, wirklich stark. Wer den Autor kennt, ahnt vielleicht grob die Richtung, das mindert den Effekt aber kaum. Etwas auf der Strecke bleibt dabei der Protagonist. Er bleibt blass, und je weiter die Geschichte voranschreitet, desto mehr nervt eine gewisse Elon-Musk-Energie, die er entwickelt – das hätte es nicht gebraucht. Auch der Epilog versucht es etwas zu sehr mit der großen Geste und landet dabei im Kitschigen. Unterm Strich aber: ein Pageturner, der sich zügig wegliest und mit einem richtig guten zentralen Einfall punktet.

4

Ganz anders als erwartet, manchmal verwirrend, aber dennoch sehr fesselnd.

3.5

Ein dystopischer Roman, der eine Mischung aus Science-Fiction, Mystery und philosophischem Gedanken bietet. Genau diese Mischung hat es mir zunächst ein wenig schwer gemacht, in die Geschichte zu finden. Besonders beeindruckend ist, wie vielschichtig die Charaktere gestaltet sind. Vieles, was auf dem ersten Blick logisch erschien, Charaktere, die unbewusst der einen oder anderen Seite zugeordnet wurden, ist im Endeffekt ganz anders.

3

Irgendwie konnte mich das Buch nicht so ganz begeistern, auch wenn ich die Grundidee super fand. Auch war der Beginn vielversprechend und geheimnisvoll, dann wurde es mir aber zu wirr.

4

Rein in den Kaninchenbau 🐇✨🌠🌌

Wo soll ich nur anfangen? Vielleicht damit, dass mich Ferryman aus einer langwierigen Leseflaute rausgeholt hat. Seit der Passage Trilogie bin ich ein Fan von Cronins Schreibstil. Ferryman reiht sich da nahtlos ein. Jedoch vermute ich, dass das Genre und die zugrundeliegende Auflösung des Buches nicht jedem Leser gefallen wird. Ferryman handelt von Procter Benett, der auf Prospera, einer idyllischen Insel mit Hilfspersonal, lebt und als Fährmann, die Inselbewohner in ein neues Leben geleitet. Denn auf Prospera gibt es keinen Tod, sondern die Bewohner werden ab einem bestimmten Zeitpunkt neu belebt. Allerdings ohne Erinnerungen und ohne zu träumen. Jedoch beschleicht Proctor ein Gefühl, dass mit Prospera und seinen Bewohnern etwas nicht stimmt... Was mir gleich aufgefallen ist, dass Cronin zwischen Auktorialen und Ich-Erzähler wechselt. Der Fokus liegt dabei auf Proctor, dessen Gefühlswelt am ausführlichsten geschildert wird. Er ist der Ankerpunkt dieses Romans. Am Anfang sind die Mystery-Elemente sehr stark vorhanden, so dass man miträtselt. Das erhöht auch die Spannung des Buches. Jedoch lässt sich Cronin viel zu lange Zeit, die Auflösung zu präsentieren. Dies führte bei mir zu einer Frustration. Es wurden viele wirre Handlungen geschildert, die in noch mehr verwirrenden Situationen mündeten. Zeitweise wusste ich nicht, was mir Cronin eigentlich erzählen wollte. Diesen Gang in den Kaninchenbau muss man ertragen können, sonst bricht man dieses Buch ab. Die anderen Charaktere, außer dem Protagonisten, sind alle recht blass geblieben, was durchaus Sinn ergibt, wenn man die Auflösung kennt. Im letzten Drittel wird es zudem philosophisch. Existenzielle Fragen werden aufgeworfen. Das Ende bleibt offen. Schlussendlich würde ich Ferryman nur Leser empfehlen, die damit klar kommen, dass die Geschichte bis zur Seite 550 sehr seltsam und absurd ist und ein roter Faden fehlt. Dieser findet sich im letzten Drittel und ob einem die Auflösung gefällt, ist bekanntlich Geschmackssache. Für mich war Ferryman eine unterhaltsame Achterbahnfahrt. Die Auflösung habe ich zwar recht früh erahnt, aber nicht im Detail vorhergesehen. Von mir gibt es eine Leseempfehlung.

5

Wilde Mischung aus Dystopie, Science Fiction und Thriller

Wenn es möglich wäre, würde ich dem Buch 6 Sterne geben. Nachdem mich die "Passanger"-Trilogie schon so unfassbar gefesselt hatte, dachte ich nicht, dass Justin Cronin noch eins draufsetzen kann... aber ich wurde eines besseren belehrt. In dem Buch ist nichts so, wie es scheint. Im letzten Drittel wird nochmal alles auf den Kopf gestellt und man fiebert bis zu letzten Seite mit, wie die Geschichte denn nun endet. Absolut unvorhersehbar und spannend; was auch an dem einzigartigen Stil von Cronin liegt. Der Mann ist einfach ein grandioser Geschichtenerzähler. Ich bin schon auf das nächste Projekt von ihm gespannt. Absolute Leseempfehlung!

Wilde Mischung aus Dystopie, Science Fiction und Thriller
3.5

Der Tod ist erst der Anfang liest sich leicht und wird im Verlauf spannender, verliert aber durch zu schnelle und knappe Passagen an Tiefe. Trotz kleiner Schwächen ist es ein gutes Buch mit starken Ideen und realistischer Zukunftsvision.

Rezension: Ferryman – Der Tod ist erst der Anfang Ferryman: Der Tod ist erst der Anfang lässt sich angenehm leicht lesen und bietet einen unkomplizierten Einstieg. Gerade zu Beginn bleibt jedoch lange unklar, wohin die Reise führt – man hat das Gefühl, durch eine neue Welt zu stolpern, ohne genau zu wissen, was einen erwartet. Mit der Zeit wird die Geschichte deutlich stimmiger und spürbar spannender. Besonders die Zukunftsszenarien sowie die Ansichten über Gesellschaft und Entwicklung wirken überraschend realistisch und machen den Reiz des Buches aus. Allerdings verliert das Werk an manchen Stellen an Tiefe. Einige Abschnitte sind zu schnell erzählt oder zu knapp gehalten, wodurch Potenzial liegen bleibt. Auch die sozialkritischen/Umwelt Elemente wirken manchmal etwas unausgewogen und hinterlassen einen Beigeschmack. Trotz dieser Schwächen bleibt Ferryman ein gutes Buch atmosphärisch, interessant und mit starken Ideen. Mit etwas mehr Zeit, Raum für Entwicklung und mehr Eigenoriginalität hätte es jedoch zu einem echten Highlight werden können.

3

War okay und anderes als erwartet.

4

Der Zugang zur Handlung gestaltet sich zuweilen recht langatmig und anstrengend aber nicht nur aufgrund David Nathans großartiger Vertonung lohnt das Durchhalten.

5

HIGHLIGHT! Was für eine Endzeit-Geschichte, die wichtige Fragen stellt, atmospärisch erzählt wird und mit tollen Charakteren überzeugt!

3.5

Positiv: Komplex, gut durchdacht, interessante Wendungen und Entwicklungen. Negativ: Thematisch nicht ganz neu, zeitweise unnötig in die Länge gezogen, nicht in allen Punkten (für meinen Geschmack) zufriedenstellend aufgelöst. Fazit: Gut und lesenswert, aber für mich nicht das erhoffte Highlight.

4.5

Genialer Pageturner - Nichts ist so wie es scheint

Justin Cronin liefert uns mit seinem neuen Roman eine Mischung aus Sci-Fi, Dystopie und Thriller - ein absoluter Pageturner von der ersten Seite an! „Ein Leben ohne Schmerz, ohne Trauer, ja, sogar ohne Tod. Eine Welt, in der die Menschen alle ihre Sorgen vergessen konnten.“ (S.595) „Jeder von uns wird geboren als funkelnde Seele, gekleidet nur in unser Neusein. Das Leben macht uns zu dem, was wir sind. Ihr wart das eine, jetzt werdet ihr lernen etwas anderes zu sein.“ (S.682) Das ist das Szenario: die Welt ist durch Klimaveränderungen und damit einhergehenden Umweltkatastrophen, Kriegen und Seuchen ein unliebsamer Ort geworden. Weit entfernt von jeglicher Landmasse existiert vollkommen verborgen und geschützt durch eine elektromagnetische Barriere der Inselstaat Prospera; dieser besteht aus 3 Inseln. Auf der ersten Insel, der Prospera, leben die Prosperaner ein glückliches Leben in Wohlstand und unter herrlichsten Wetterbedingungen. Auf der zweiten Insel, dem Annex, lebt das Hilfspersonal, das über die Protonbrücke nach Prospera kommt. Die kleinste der drei Inseln ist die Nursery, nur mit der Fähre zu erreichen, und hier wird es spannend; die Prosperaner leben ewig - allerdings leben sie immer wieder neue Leben. Wenn ein Prosperaner an seinem Lebensabend angekommen ist, fährt er mit dem Schiff zur Nursery und unterläuft dort dem Prozess der Iteration. Was dieser ist und wie er genau abläuft, ist Niemandem bekannt. Aber man wird als neues 16-jähriges Individuum wiedergeboren, dass dann zurück nach Prospera kommt, als Mündel von einem Ehepaar angenommen wird und dem ein neues Leben voller Freude und Wohlstand bevorsteht, ohne Erinnerung an das bzw. die vorhergegangenen Leben. Man darf Prospera nicht verlassen, denn das könnte die Existenz des gesamten Inselstaats gefährden. Aber wer würde das auch schon wollen, wo man die Chance hat, bis in alle Ewigkeit glückliche Leben zu leben? Wir begleiten Proctor, der den Job des „FERRYMAN“ inne hat. Das bedeutet, dass er Menschen, die bereit sind für die Iteration, zur Fähre begleitet. Manche Prosperander treten freiwillig oder auf eigenen Wunsch die Iteration an, weil sie wissen, es ist an der Zeit, es gibt aber auch Prosperaer, die sich zunächst wehren oder ihr altes Leben nicht verlassen wollen. Hier ist Einfühlingsvermögen gefragt, über welches Proctor verfügt. Proctor ist nun 42 Jahre alt und obwohl er ein scheinbar perfektes Leben hat, ist er irgendwie nicht glücklich, ihm fehlt irgendetwas, sein Leben fühlt sich unvollkommen an. Er hat jede Nacht lebhafte Träume, die ihn beschäftigen und ihm Fragen aufwerfen. Und dann passieren zwei Dinge, die sein Leben völlig durcheinanderbringen und Proctor beginnt, seine gesamte Welt und seine Existenz infrage zu stellen und geht auf die Suche nach Antworten…. Dieses Buch hat mich total an den Film „Die Truman Show“ erinnert, was meine Begeisterung für dieses Buch noch weiter entfacht hat. Dieses Konstrukt, dass Jemand das Grundgefühl hat, mit seiner Welt und seiner Existenz könnte irgendetwas nicht stimmen, finde ich persönlich hochspannend und es ist auch philosophisch: Was macht ein Leben aus? Was bedeutet Glück? Kann man wahre Freude empfinden, wenn man kein Leid kennt und macht nicht gerade der Wechsel zwischen verschiedenen Emotionen aus, dass wir diese auch wahrhaftig erleben und schätzen können? Diese Geschichte ist ein einziger „Mindfuck“ und ich liebe sowas total!! Cronin konnte mich total überraschen und absolut fesseln - richtig genial!

Genialer Pageturner - Nichts ist so wie es scheint
4.5

Super spannender dystopischer Thriller mit SciFi-Elementen. Inbegriff eines Pageturners für mich! 🛳️😊

"Worte stehen einem nur im Weg, so wie die Welt einem nur im Weg steht. Man muss hindurchschauen, um herauszufinden, was wirklich darunter ist." Ferryman war mein erstes Buch von Justin Cronin (ich hatte die Passage-Trilogie mal vor längerer Zeit angefangen aber nie weiterverfolgt, zähle die daher nicht). Und es war ein Buch, was mich aus einer Leseflaute holen würde, hätte ich eine gehabt. Ein Buch, was ich nicht aus der Hand legen konnte. Eines, was ich so "weggeatmet" habe, dass ich nicht mal neue Kapitel bemerkte. Das ist für mich als langsame Genuss-Leserin sehr untypisch. Aber dieses Buch war fast durchgehend so spannend, dass ich den ganzen Tag nur lesen wollte und nicht mal eine Woche für stolze 713 Seiten brauchte. Vorweg: ich liebe die Filme Inception, Shutter Island und Matrix. Nimmt man noch die Truman Show dazu, erinnert diese Mischung stark an Ferryman. Ich musste beim Lesen sehr oft an die Filme denken, Cronin hat sich bestimmt davon inspirieren lassen. Das hat mich aber überhaut nicht gestört. Fast durchgehend hatte ich beim Lesen das Gefühl: Moment mal, was ist hier überhaupt los, was ist hier real, was nicht, wer dreht hier durch? Und ich liebe solche Art von Geschichten. Getoppt hat das ein echt genial gemachter Plottwist gegen 3/4 des Buches. Der Schreibst war so toll, dass ich durch die Seiten geflogen bin. Ich hatte viel Kopfkino und fand die Charaktere sehr spannend. Auch die Szenerie war meiner Meinung nach top ausgedacht und beschrieben. Zwischendurch fanden sich sogar poetische Passagen und auch solche, die Träume, menschliche Bindungen und Liebe beinhalten. Das hat meinen Nerv total getroffen! Das einzige, was ich etwas zu bemängeln habe, ist das Ende. Dies war mir doch etwas zu "kitschig" und aalglatt und passte für mich nicht so ganz zum restlichen recht düsteren Setting, auch wenn es nachvollziehbar war. Aber irgendwie hätte ich mir da am Ende noch einen kleinen Twist oder weiteren "Mindfuck"-Moment gewünscht. Insgesamt echt ein sehr unterhaltsames, spannendes und geniales Buch. Ich könnte es mir auch richtig gut als Verfilmung vorstellen!

Super spannender dystopischer Thriller mit SciFi-Elementen. Inbegriff eines Pageturners für mich! 🛳️😊
5

Absolutes Highlight! Eine Geschichte genau nach meinem Geschmack, für mich passte hier einfach alles! Ein dystopischer Sci-Fi Roman mit den Fragen und Themen, die unsere Welt derzeit bewegen. Sprachlich ebenfalls top.

4

Cronin ist für mich einer der größten Geschichtenerzähler unserer Zeit und daran lässt auch sein neustes Werk, "Ferryman" keinen Zweifel. Vorab sollte man sich allerdings darauf einstellen, dass dies kein Buch für Freunde schneller und leicht zugänglicher Unterhaltung ist, zumal man bis zur abschließenden und ans Geniale grenzenden Auflösung einen zu langen Atem und zu viel Geduld braucht. Sicherlich kein Buch für Jedermann, für mich persönlich aber ein Highlight. Ich liebe es sehr, wenn sich bei einer Geschichte von Vornherein das Gefühl einstellt, dass Kunstschaffende, ohne Rücksicht auf Verluste, einer Vision oder einem bestimmten Konzept folgen. Das ging mir schon bei der "Passage" - Trilogie so und das war auch hier nicht anders. Das ist meist genau eines der Dinge, die für mich oftmals den Unterschied ausmachen und das ich in einer Bücherwelt, die sich ab und an gerne selbst kopiert und im "Einheitsbrei" einkuschelt, auch nicht aufgeben werde zu suchen!

5

Konnte es nicht aus der Hand legen. Philosophie in kleinen Häppchen, Spannung, Gesellschaftskritik, persönliche Entwicklungen und Schicksale. Meisterhaft fesselnd.

5

Justin Cronin - für mich der größte Geschichtenerzähler. Habe jeden Seite, jede Zeile geliebt.

4

Dieser dystopische Sci-Fi-Thriller mit interessanten Überraschungen und einer grandiosen WTF-Wendung im letzten Viertel hat mich mit der schönen Erzählweise sehr gut unterhalten. Den Einstieg empfand ich zwar als etwas hingezogen, dann nimmt die Geschichte aber immer mehr an Fahrt auf und dank den vielschichtigen Figuren und philosophischen Ansätzen fällt es zunehmen schwer, das Buch aus der Hand zu legen. Justin Cronin zeigt nach der sehr empfehlenswerten Passage-Trilogie erneut, dass er ein großer Geschichtenerzähler ist, und dass er eine gute Story auch in einem Einzelband wirken lassen kann. Dieser Thriller ist zwar weniger zugänglich, lässt man sich aber darauf ein und findet gefallen am tollen Worldbuilding hier, wird man nicht enttäuscht sein und am Ende einiges, das zum Nachdenken anregt.

2

Ich kann den Hype nicht nachvollziehen. Für mich reicht es überhaupt nicht an die Trilogie heran. Ziemlich langweilig und wirr.

5

Das Buch zieht einen wie ein Mahlstrom gnadenlos und unaufhörlich in die Tiefe….kein entrinnen. Hat etwas von Andreas Eschbach in Bestform. Die Geschichte ist spannend, dystopisch und verwirrend zugleich. Nachdem der Spannungszenit überschritten wurde, hinkt die Geschichte auf den letzten 50 Seiten. Trotzdem absolute und uneingeschränkte Leseempfehlung

4

Toller SciFi Roman mit erstaunlich aktuellem Hintergrund und erschreckendem Blick auf eine mögliche Zukunft

Tatsächlich fällt dieser Roman etwas aus meiner Lese-Komfortzone. Am ehesten würde ich es dem dystopischen SciFi zuordnen. Dennoch hatte mich die Story ab der ersten Seite gepackt. Der Schreibstil war flüssig und an jedem Ende der Kapitel hatte man ein kleines Cliffhanger-Gefühl, sodass man einfach weiterlesen musste. Und darum geht es: Prospera liegt als paradiesische Insel mitten im nirgendwo. Was sich außerhalb der Grenzen abspielt weiß niemand so genau. Die Menschen verbringen ihr Leben damit sich um Kunst und Kultur zu bemühen und ihren Hobbies nachzugehen. Wenn sie ein gewisses Alter erreichen, werden sie mit einer Fähre zur Nursery, einer für Einwohner Prisperas sonst unzugänglichen Insel, gefahren, in der sie auf wundersame Weise wiedergeboren werden und der Kreislauf ihres quasi ewigen Lebens von vorne beginnt. Doch nach einem seltsamen Zwischenfall am Fähranleger, beginnt der Fährmann Proctor die Vorgänge auf Prospera zu hinterfragen.

5

Absolutes Highlight

Dieses Buch ist sicher jetzt schon mein Jahreshighlight. Über 700 Seiten und keine einzige davon fand ich langweilig. Die Story ist voller Spannung, Gänsehautmomente und Plottwists. Das Ende hingegen ist so unaufgeregt und leise, dass der größte Plottwist fast schon darin untergeht, mich jedoch ruhig und zufrieden das Buch zuklappen ließ. Das beste Buch, das ich bisher gelesen habe.

5

🪐 Jahres-Highlight 🪐

Es war das erste Buch des Autors für mich. Der Schreibstil war der blanke Wahnsinn. Auf seine eigene Art und Weise spannend, bedrückend schön. Einfach passend zur Handlung. Die Handlung war etwas langwierig, aber es passte perfekt zum Geschehen. Die Wendungen, die die Handlung genommen hat, fügten sich am Ende wie ein Puzzle perfekt zusammen. Und der Autor hat es geschafft, dass ich mal wieder zu Post Its und sogar zum Marker gegriffen habe, um meine liebsten Stellen zu kennzeichnen. FAZIT: Ich werde definitiv den anderen Büchern des Autors eine Chance geben. Das Gesamtpaket ist einfach eine 10 / 10. Klare Empfehlung für Leser, die sich für SI-FI begeistern können, oder einen Einstieg darin suchen. 🪐 Justin Cronin ist da genau der Richtige. 🥰

4.5

Was für eine großartige Reise

Das Buch nimmt einen mit in eine zunächst sehr mysteriöse Handlung. Man weiß nicht, was eigentlich los ist und als dann klar wird, wohin die Reise geht, stand mir kurzzeitig der Mund offen. Ich hatte nicht mit dem Plottwist gerechnet. Für mich persönlich war der Einstieg ins Buch irgendwie minimal sperrig, aber das hat sich schnell gelegt. Tolles Buch mit großartigen Ideen und sympathischem Haupt-Charakter 😍

2

Es macht irgendwie kein Sinn

Ich habe versucht mich auf das Buch einzulassen, weil ich seine Trilogie geliebt habe. Dieses Buch war für mich sehr verwirrend und es hat mich fast in eine leseflaute gehaun. Es ist zwar gut geschrieben, mit einigen Übersetzungsfehler. Die Story selber hat zu wenig Spannung und lässt sich zähflüssig lesen. Auch bin ans ende des Buches habe ich nicht wirklich verstanden worum es letztendlich geht.

4.5

Wow, was soll ich sagen.. Ich konnte kaum aufhören zu lesen, dann kam die Verwirrung, Erkenntnis und das Verstehen. Trotz der Dicke des Buches hatte es zu keiner Zeit Längen, auch wenn ich manchmal nicht wusste was ich da gerade lese. Nach dem beenden bleibt etwas zurück.

4

mal was komplett anderes. hat sich auch nicht angefühlt wie 720 seiten!

3.5

Ein guter Mix aus Dystopie und Sci-Fi mit einem Touch Philosophie.

Ferryman ist ein solides Werk, in dem Stärken und Schwächen recht ausgewogen sind. Cronin entwirft eine atmosphärische, scheinbar perfekte Welt mit bildhaften Beschreibungen und glaubwürdigen Figuren. Der Spannungsaufbau funktioniert gut – vor allem gegen Ende wurde das Buch für mich zum Pageturner. Allerdings gibt es einige Längen, und stellenweise wird die Erzählweise so seltsam, dass ich nicht mehr sicher war, ob die Handlung real ist oder nur eingebildet. Auch die vielen Namen haben mich zwischendurch den Überblick verlieren lassen. Manche Dialoge wirken unnötig hochgestochen und waren für mich schwer zugänglich. Trotzdem: ein spannender, unterhaltsamer Roman mit überraschenden Wendungen – empfehlenswert für alle, die sich auf komplexe Geschichten einlassen möchten.

5

Eine Achterbahn der Gefühle. Zwischendurch wusste ich gar nicht, wo mir der Kopf steht. Immer wieder kommen neue Twists, neue Dinge, die man niemals im Leben erwartet hätte und dann der große "Knall". Plötzlich scheint alles klar, logisch zu sein, um im nächsten Moment doch wieder ganz anders abzulaufen. Ich habe jede Seite dieses Buches genossen und es regelrecht verschlungen. Ich kann dieses Buch wirklich jedem ans Herz legen, der Dystopien mag und unvorhergesehene Plots liebt!

4.5

Ruhige, geheimnisvolle Sci-Fi, die mehr Fragen stellt als beantwortet. Der Plot zieht langsam an – und endet in einem Mindfuck, der hängen bleibt. 🤌😌

Wo fang ich bei Ferryman nur an? Dieses Buch fühlt sich an wie ein intensiver Traum, den man nach dem Aufwachen kaum in Worte fassen kann. Die Geschichte spielt in der scheinbar perfekten Welt Prospera, in der ein „Fährmann“ Menschen an das Ende ihres bisherigen Lebens begleitet. Mehr verrate ich nicht – nur so viel: Diese Perfektion trügt gewaltig. Der Roman ist ruhige, tiefgründige Science-Fiction mit starken Mystery-Vibes. Weniger Technik, mehr Mensch, viele Rätsel und lange weiß man gar nicht, worum es eigentlich geht – im positiven Sinne. Die Welt ist originell, die Figuren spannend, auch wenn mir der langsame Aufbau stellenweise etwas zu lang war. Die Auflösung war dann aber ein kompletter Mindfuck: überraschend, mutig und ehrlich gesagt bin ich mir nicht sicher, ob ich am Ende wirklich alles verstanden habe. 😂Trotzdem (oder gerade deswegen) bleibt das Buch lange im Kopf. Fazit: Ein atmosphärischer, komplexer Roman für alle, die gern grübeln, Geduld mitbringen und Sci-Fi mögen, die mehr fragt als erklärt. 👌

Ruhige, geheimnisvolle Sci-Fi, die mehr Fragen stellt als beantwortet. Der Plot zieht langsam an – und endet in einem Mindfuck, der hängen bleibt. 🤌😌
3.5

Interessante und gut geschriebene Dystopie…

…aber leider ist die Auflösung etwas underwhelming , wobei der Schluss wieder ziemlich befriedigend ist

4

Nach Jahren endlich ein neuer Roman von Justin Cronin. Eine wilde Mischung aus Utopie und Sci-Fi. Spannend, aber zum Teil auch verwirrend. Cronin wollte viel… Kann ich mir gut als Verfilmung vorstellen.

5

Ein wahrer Genuss meiner geliebter Sci-Fi Filme als Buch!

Ihr liebt Matrix, Inception, die Insel, Cloud Atlas und andere sehr dystopische und abgedrehte Filme? Dann ist Ferryman ein Volltreffer! Ja, sind wir ehrlich, das Rad wird auch hier nicht neu erfunden und alles hat man schon einmal gelesen oder gesehen, aber für mich hat es den guten Eindruck in keinster Weise geschmälert. Im Gegenteil, ich freute mich über den Wiedererkennungswert dieser einmaligen Filme und es könnte nicht besser in ein Buch gebracht werden. Proctor Bennet lebt sein Leben auf einer Insel, weit abgeschottet jeglicher anderen Zivilisation und hat feste Strukturen in seinem Leben. Er ist der Fährmann und wenn die Mitbewohner ihren Zenit überschritten haben, geleitet er sie zur Fähre und ihnen wird ein neues Leben in dieser Welt geschenkt. Proctor seine Welt wird auf den Kopf gestellt, als sein Vater sich ebenso für diesen Schritt entscheidet und mit seinem letzten Weg alles ins Rollen bringt. Die Charaktere sind ausreichend gezeichnet, dass man weiß, wer wer ist und wie sie vermutlich handeln würden, aber trotzdem ist noch viel Spielraum für Neues, Überraschendes. Der Schreibstil ist wie immer großartig, erzählerisch und so umschreibend, als würde man neben Proctor stehen und das Ganze wie im Film betrachten. Nach zwei Drittel des Buches haut uns ein Plotttwist um und das Buch nimmt einen völlig anderen Weg, aber immer noch spannend und so ereignisreich. Stellenweise überschlagen sich die Ereignisse im kompletten Buch, das man kurz innehalten muss zum Sortieren. Auch bis zum Schluss hin, hielt es immer eine Überraschung bereit und war in jeglicher Hinsicht verwirrend. Ich wüsste nicht, warum man dieses Buch nicht einmal versuchen sollte und sich von den Geschehnissen überrumpeln zu lassen.

Ein wahrer Genuss meiner geliebter Sci-Fi Filme als Buch!
4

Spannend, überraschend, gute Charaktere. Hat viel Spaß gemacht, auch wenn es an einigen Stellen verwirrend war.

3.5

Dieses Buch hat definitiv etwas besonderes, aber man braucht einen langen Atem.

4

Eine überraschende Wendung

Der Klappentext von "Ferryman" erinnert an bereits bekannte Geschichten - doch dann kommt der Plott Twist und man sitzt wirklich erstmal staunend da, denn damit hat man in keinster Weise gerechnet. Die Geschichte von Proctor Bennett, dem Fährmann, liest sich flüssig, man kann sich in der Welt gut orientieren und auch die einzelnen Protagonisten fügen sich gut ins Gesamtbild ein. Kurz vor dem Twist wird es aber doch etwas wirr, man weiß stellenweise nicht wo genau in der Handlung man sich gerade befindet - daher ein Stern Abzug. Trotzdem eine klare Leseempfehlung!

5

Was für ein Weltenaufbau! Konnte das Buch kaum weg legen. Spannung von Anfang an und unvorhersehbare Plotttwists!

3.5

Boah schwierig das zu definiern, nicht ganz mein übliches Genre - dementsprechendnwerde ich mich kurz halten. Zu Anfang war die Story teilweise etwas verwirrend - worum gehts jetzt da eigentlich? Als Proctor selbst - unter zweifelhaften Gründen - zur Aufzucht gebracht wird jedoch von dort fliehen kann, nimmt das Ganze schon etwas mehr Form an, die Lösung aller Geheimnisse findet sich jedoch nur ausserhalb Prospera und hat mich schon sehr überrascht -> naja halt nicht mein Standard Genre Den Schlussendlichen Ausweg den Proctor für sich gewählt hat fand ich passend Ja, wers gerne / lesen oder hören möchte, gerne, ich würde jetzt aber keine 100% Empfehlung aussprechen

5

Ferryman - Ein grandioser Roman

Wow. Was für eine tolle Geschichte Cronin uns hier bietet. Eine Welt mit interessanter Prämisse, Charaktere, die gut miteinander harmonieren und trotz 720 Seiten (Hardcover) keine Längen. Die Welt, in die der Leser entführt wird ist die paradiesisch anmutende Insel Prospera, auf der die Schönen und Reichen ihr Leben genießen. Auf der zweiten Insel, dem Annex, leben die Arbeiter und Bediensteten unter sehr viel weniger netten Umständen. Und zuletzt gibt es noch Insel 3, die Nursery, von der alles Leben ausgeht und wo es endet. In dieser Welt begleiten wir den titelgebenden Fährmann Proctor Bennet, der für die Regierung arbeitet und das Lebensende der Prosperianer begleitet und verwaltet. Alles ist wie es sein soll, bis Proctor einem kleinen Mädchen begegnet und er seinen Vater abwickeln muss. Er beginnt sich seltsam zu fühlen....was geht hier vor sich in Prospera? Hier tiefer auf den Inhalt einzugehen oder Vergleiche mit existenten popkulturellen Phänomenen zu ziehen birgt eine große Gefahr für Spoiler. Also lasse ich es hierbei bewenden. Durchgehend spannend erzählt Justin Cronin seine Geschichte und hält die Spannung sehr lange (auch sehr sehr gut) aufrecht. Man will einfach wissen, was da los ist. Die Aufklärung ist das Lesen auf alle Fälle wert und ist ein würdiger Abschluss dieses Romans.

3.5

Am Ende bleibt für mich ein solides, gut durchdachtes Buch mit starken Ansätzen, spannenden Gedankenexperimenten und einem stimmigen Schluss – aber eben kein absolutes Highlight. Wer Dystopie, Sci-Fi und philosophische Fragen mag und Geduld mitbringt, dürfte hier dennoch auf seine Kosten kommen. ✨️

"Ferryman – Der Tod ist erst der Anfang" von Justin Cronin entführt in eine scheinbar perfekte Welt, die von Anfang an eine leise Unruhe unter der glatten Oberfläche trägt. Prospera wirkt idyllisch und privilegiert, doch genau diese Perfektion wirft Fragen auf und sorgt für eine geheimnisvolle Grundstimmung, die mich neugierig gemacht hat. 🏝️ Der Einstieg liest sich angenehm, aber auch etwas orientierungslos. Lange wusste ich nicht so recht, wohin die Geschichte will. Erst nach und nach entfaltet sich das größere Bild, dann gewinnt der Roman spürbar an Spannung. Besonders die Ideen rund um Gesellschaft, Zukunft und Lebensverlängerung sind interessant und wirken überraschend realistisch. 🤖 Stilistisch hat mich Cronin überzeugt. Die Sprache ist oft bildhaft und atmosphärisch, stellenweise fast poetisch. Gleichzeitig verliert die Geschichte zwischendurch an Tiefe. Einige Passagen sind sehr knapp, andere ziehen sich, sodass nicht jedes Potenzial voll ausgeschöpft wird. Auch thematisch ist nicht alles neu, was erzählt wird. 🌫️

5

Meisterhaft

Ein grandioses Buch das mir echt richtig gut gefallen hat.

 Meisterhaft
5

Absolut genial. Fesselnd, emotional, spannend. Dieses Buch hat mich in Gedanken noch tagelang begleitet.

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