Pick me Girls

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2.5

In Teilen nachvollziehbar, in Teilen leider nicht

In diesem Buch setzt sich Sophie Passmann kritisch mit dem Phänomen der sogenannten „Pick Me Girls“ auseinander – Frauen, die sich bewusst von anderen Frauen abgrenzen, um Anerkennung, insbesondere von Männern, zu erhalten. Sie beleuchtet dabei gesellschaftliche Rollenbilder, weibliche Sozialisation und die Auswirkungen patriarchaler Strukturen auf das Verhalten von Frauen. Ihre Überlegungen untermauert sie mit zahlreichen persönlichen Erfahrungen und regt die Leserinnen und Leser dazu an, eigene Verhaltensweisen sowie gesellschaftliche Erwartungen kritisch zu hinterfragen. Mich konnte das Buch allerdings nur teilweise überzeugen. Viele der beschriebenen Erfahrungen und Beobachtungen kamen mir bekannt vor, sodass ich mich in einigen Passagen durchaus wiedergefunden habe. Gleichzeitig war es beruhigend zu sehen, dass viele dieser Erlebnisse kein individuelles Phänomen sind, sondern von zahlreichen Frauen geteilt werden. Interessant fand ich vor allem die Themen und Denkansätze, die ich zuvor noch nicht bewusst hinterfragt hatte und mit denen ich mich durch die Lektüre intensiver auseinandergesetzt habe. Trotzdem hatte ich an einigen Stellen das Gefühl, dass Sophie Passmann sich zu sehr in Ausschweifungen verliert und zentrale Gedanken unnötig kompliziert formuliert. Zudem wirkte der Tonfall stellenweise recht anklagend, nicht nur gegenüber patriarchalen Strukturen, sondern teilweise auch gegenüber anderen Frauen. Das erschien mir widersprüchlich, da das Buch doch eigentlich für mehr Verständnis und Solidarität unter Frauen werben möchte. Fazit: Das Buch enthält viele wichtige und treffende Beobachtungen und liefert spannende Denkanstöße. Gleichzeitig empfand ich die Argumentation stellenweise als zu verklausuliert und nicht immer überzeugend. Ein Buch mit relevanten Themen, auch wenn ich nicht alle Schlussfolgerungen und Positionen der Autorin teilen konnte.

In Teilen nachvollziehbar, in Teilen leider nicht
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Auch wenn es auf diesem Blog vielleicht nicht so wirkt: Ich war selbst sehr lange ein Pick-me-Girl und weiß deswegen, wovon ich spreche, wenn ich über dieses Thema schreibe. Ich war überzeugt davon, anders als alle anderen Mädchen und Frauen zu sein und dass Freundschaften mit Jungs generell besser seien, da unter Frauen Zickenkrieg herrsche. Außerdem dachte ich, dass Jungs interessanter seien, denn wofür interessieren sich Mädchen bitte außer die Farbe Pink, Barbies, (damals) Justin Bieber und Make up? Habe ich so gedacht, weil ich Frauen aktiv niedermachen wollte? Himmel, nein. Habe ich das aus Egoismus, Hass, Narzissmus gemacht, weil ich mich über andere stellen wollte? Nein, ebenfalls nicht. Für mich war das Selbstschutz. Ich hatte in meiner Kindheit damit zu kämpfen, Freundschaften zu schließen und bekam zu spüren, wie bösartig Kinder sein können. Und mit Kinder meine ich hier, bezogen auf meine Vergangenheit, meist andere Mädchen. Man kombiniere diese Erlebnisse mit Alltagssexismus, der mir durch verschiedenste Medien anerzogen wurde - fertig war die kleine Pick-me-Mira. Wie ich aus diesem ekelhaften Mindset wieder rausfand? Zwei Dinge: Erstens habe ich irgendwann angefangen, feministische Texte zu lesen und bekam so deutlich gezeigt, welche Glaubenssätze ich verinnerlicht hatte, ohne dass ich es wusste. Und zweitens: Freundschaften mit anderen Frauen. Irgendwann habe ich festgestellt, dass die meisten Frauen, die ich näher kennenlernte, eigentlich doch ganz nett sind. Viele davon sind spannend, bringen ihre eigene Geschichte mit, haben ähnliche Interessen wie ich oder aber auch andere Interessen, die plötzlich zu meinen werden, weil sie so viel Begeisterung dafür an den Tag legen, dass mich das einfach nicht kalt lassen kann. Long story short: Ich war ein Pick-me-Girl. Inzwischen bin ich keines mehr. Gleiches behauptet Sophie Passmann für sich. Natürlich musste ich dieses Buch also lesen, denn bisher sind nur wenige Bücher zu dieser Erfahrung erschienen. Ich habe mir ein feministisches Sachbuch oder eine Essaysammlung erwartet, vielleicht garniert mit einigen privaten Anekdoten aus dem Leben der Autorin. Bekommen habe ich leider nur eine Autobiographie - das hat mich überrascht, denn der Klappentext und der Titel suggerieren, dass hier über eine Erfahrung gesprochen wird, die viele junge Frauen gemacht haben. Und auch von irgendeiner Art des Feminismus konnte ich hier nichts spüren, leider. Ein ganz großes Problem, das ich mit diesem Buch habe, ist die Tatsache, dass Passmann hier Allgemeingültigkeit suggeriert, die meiner Meinung nach einfach nicht zutrifft. So verkauft sie dann leider stellenweise ihre persönliche Meinung als Fakt, hält es aber leider nicht für nötig, diese "Fakten" auch mit Quellen, Zahlen oder irgendetwas anderem zu belegen als persönliche Anekdoten. Und das reicht einfach nicht, tut mir leid. Einige Aussagen, die hier getroffen werden, halte ich für eher... abenteuerlich, um einen möglichst positiven Begriff zu verwenden. Wie kann man als Autorin, die von sich selbst behauptet, Feministin zu sein, mehrfach behaupten, dass Frauen generell langweiliger und weniger spannend sind als Männer? Dass Frauen weniger Interessen haben? Die Argumentation dahinter ist folgende: Die Autorin selbst hat nur wenige eigene Interessen. Und das trifft jetzt auf ALLE Frauen zu, weil ...? Diesen Sprung konnte ich nicht nachvollziehen und ich halte eine solche Aussage für gefährlich - und leider passiert das in diesem Buch öfter, dass Passmann eigene Erlebnisse und Meinungen nimmt und behauptet, dass so alle Frauen denken. Für genauso gefährlich halte ich folgende Aussage auf Seite 139 meiner Ausgabe: "Ich weiß, dass ich heute besser aussehe als mit Anfang 20. Ich weiß das, weil ich heute oft sexuell belästigt werde." Ähm... Pardon me? Sexuelle Belästigung hat nichts mit Schönheit oder Attraktivität zu tun. Sexuelle Belästigung ist kein Kompliment, nicht lustig, kein Spiel und ganz sicher kein Wettbewerb. Ich dachte, mir fallen die Augen raus, als ich dieses Kapitel gelesen habe, denn dieser Satz fasst das ganz gut zusammen. Alles in allem hatte ich vor allem folgenden Eindruck: Die Autorin will gefallen, immer noch. Sie will nicht anecken, zumindest nicht bei Männern. Dieses Buch wurde für Männer verfasst, ist an Männer gerichtet, aber nicht an Frauen - was schon auf den ersten Seiten sichtbar wurde, nämlich dadurch, dass Männer eine eigene Einleitung bekommen, in denen ihnen Honig dafür ums Maul geschmiert wird, dass sie dieses Buch zur Hand nehmen. Dieses Buch ist Beweis dafür, dass man auch dann noch Pick-me-Girl sein kann, wenn man eigentlich bereits erwachsen ist, alle Fakten zu diesem Thema auf dem Tisch hat und von sich selbst behauptet, dass man kein Pick-me-Girl mehr ist. Das finde ich sehr schade, denn das Ziel des Buches, das durch den Klappentext eigentlich recht klar porträtiert wurde, wurde so meiner Meinung nach leider verfehlt. Das ganze Werk wirkte auf mich zusätzlich etwas unstrukturiert. Ich konnte den roten Faden nicht erkennen. Das Thema war: Pick-me-Girls. Aber was denn eigentlich das Ziel der Autorin ist, warum sie sich für genau diesen Aufbau entschieden hat, wurde für mich bis zum Ende nicht sichtbar. Mein Fazit? Das bisher wohl schwächste Buch der Autorin. Ich persönlich würde sogar so weit gehen, dieses Buch als problematisch zu bezeichnen.

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Ganz okay. Musste ein paar mal schmunzeln weil ich es 1:1 nachfühlen kann

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Ein Buch, dass nachhallt❤️‍🔥🥰! Hörbuch 🎧

"Pick me Girls", von Sophie Passmann geschrieben und gelesen, war ein richtig gutes Hörbuch (Leseempfehlung inklusive hier oben 😄🥰). Dieses Buch setzt sich nicht nur mit dem Patriachismus auseinander, sondern auch mit der toxischen, sowie verletzlichen Weiblichkeit und dem Feminismus etc. und ist auch ein sehr persönliches Buch der Autorin. Sie schrieb es für andere heranwachsende Frauen und irgendwie auch für sich selbst (wie selber sagt).☺️ Unverblümt, ungeschönt und sehr direkt (❤️‍🔥) führt Sophie Passmann einem vor Augen, was die Filmbranche, Zeitschriften, Gesellschaft und Elternhaus etc. heranwachsenden Teenagern versuchen zu erzählen und das dieses sehr prängend ist, für die Zeiten im Erwachsenenalter. An manchen Stellen im Buch fühlte ich mich so komplett in meine Jugend zurückversetzt, womit ich echt nicht rechnete✌🏻😄. Hin und wieder teilte ich nicht ihre Meinung, dann wiederum schmunzelte ich und lachte ich. Und egal, was man erlebte... Irgendwie haben wir ähnliche Dinge erlebt und Entscheidungen getroffen, die uns heute ausmachen. Wir sind Alle irgendwie doch uns sehr ähnlich, als dass der Satz greifen könnte:"Ich bin anders als andere Frauen."❤️‍🔥

3

Pick me Passi

Passmann bewegt sich in einem emotionalen Spannungsfeld zwischen Selbstmitleid, Frauenverachtung und Überheblichkeit, wobei sie in einem imaginären Raum agiert, in dem sie keine Beweise für ihre Ansichten liefern muss.Es ist erstaunlich, wie jemand derart interessante Gedanken formulieren kann, ohne dabei logische Argumente aufzustellen. Es entsteht der Eindruck, dass Passmann ihren Selbsthass auch anderen Frauen wünscht, nur um das Gefühl der Einsamkeit zu überwinden.Im Grunde ist dies ein Buch von einer Frau, die laut eigener Aussage plötzlich schön wird und damit nicht umgehen kann. Das ist frustrierend, denn Feminismus ist keine Frage der Fuckability. Dennoch ist das Buch auf eine komische Art relateable, man findet sich in einigen Erzählungen wieder und man bleibt verwirrt zurück.

5

Auf jeden Fall lesenswert

Ich habe ein wahnsinnig augenöffnendes Buch hinter mir. Sophie Passmann schildert eindrucksvoll Erfahrungen junger Frauen in einer modernen Welt, in der sich Männer nicht so modern benehmen, wie es angebracht wäre. Und nein, Männer sind nicht das einzige Hindernis in dieser Gleichung. Eine durchaus berechtigte Gesellschaftskritik, die schon zu Teenager-Zeiten anfängt. Gerade die ersten Kapitel, besonders das über Tumblr, waren für mich, „so relatable“. Das Buch regt definitiv zum nachdenken und bei vielen hoffentlich auch zum Umdenken an. Auch wenn ich befürchte, dass ein großer Teil der sinnvollsten Zielgruppe dieses Werk nicht lesen wird sondern höchstens beim Schrottwichteln als Gag-Geschenk verschenken würde. Häufig frage ich mich, ob ich nicht das männliche Pendant zu einem Pick Me Girl bin.

Auf jeden Fall lesenswert
1

0,0 Lesespaß

Inhaltlich mag es gut sein und es gab ein paar interessante bzw. erkenntnisreiche Stellen und es ist sicherlich wichtig, dass es ein solches Buch gibt. Dafür den einen Stern. ABER ich habe bisher nicht mal annähernd ein so unstrukturiertes, chaotisches und sprunghaftes Buch ohne jeglichen roten Faden gelesen. Dazu kommen die extrem verschachtelten Sätze, die man nach seiner ersten Seminararbeit hinter sich lassen sollte, weil es nicht cool ist, auf intellektuell zu machen, sondern einfach nur anstrengend für den Leser. Daher leider Quälerei pur.

5

Pick Me Girls von Sophie Passmann ist für mich ihr bislang ehrlichstes, persönlichstes und zugleich wichtigstes Buch. Mit großer Offenheit und viel Selbstironie beschreibt sie Verhaltensweisen, Denkmuster und Prägungen, die viele Frauen – besonders Millennials – nur allzu gut kennen. Gerade diese schonungslose Ehrlichkeit macht das Buch so stark. Passmann schreibt über Feminismus ohne belehrend zu sein oder den moralischen Zeigefinger zu heben. Stattdessen nimmt sie die Leser*innen mit in ihre eigenen Widersprüche, Unsicherheiten und Lernprozesse. Sie zeigt, wie das Aufwachsen in einer Zeit zwischen Popkultur, Schönheitsidealen und internalisiertem Sexismus viele von uns geprägt hat – oft subtiler, als man es wahrhaben möchte. Ich habe mich beim Lesen immer wieder ertappt gefühlt, musste schmunzeln, manchmal schlucken, mich aber vor allem verstanden fühlen. Das Buch regt stark zur Selbstreflexion an, ohne zu verurteilen, und schafft genau dadurch einen ehrlichen Zugang zu feministischen Fragen. Ein kluges, relevantes und sehr persönliches Buch, das lange nachwirkt und für mich ein absolutes Lesehighlight ist.

Post image
3

Zwiegespalten

Ich mag Sophie Passmann super gerne und habe mich auf das Buch gefreut. Im Großen und Ganzen ein wichtiges Thema, aber im Endeffekt ist mir die Message nicht ganz klar. Es zeigt größtenteils auf, wie Millennials im Patriarchat zu Frauen wurden und wie schambehaftet dieses Teils war. Ich habe mich in vielen Passagen wiedergefunden, mehr aber auch nicht. Die Sätze waren mir oftmals zu verschachtelt und es fehlte der rote Faden.

3

Stellenweise zäh

Ich habe mich selbst in vielen der geschilderten Situationen wiedererkannt und konnte den Gedanken der Autorin daher gut folgen. Leider wirkte das Buch unstrukturiert: Es ging gefühlt durcheinander, was es gleichzeitig auch zäh machte.

4.5

"Ich wusste das ich mit Anfang 20 jung war, dass ich aber auch außerordentlich dumm war, fiel mir erst Jahre später auf."

Sophie Passmann spricht hier Aber tausenden Mädchen aus der Seele. Ich habe mich hunderte Male wiedergefunden und so viele Situationen nach empfinden können. Ich habe Pick me Girls als Hörbuch gehört und habe es sehr geliebt Sophie Passmann zuzuhören. Sie benennt auf den Punkt genau die Leben und Leiden junger heranwachsender Mädchen und beschreibt das kollektive Trauma das viele Frauen erlebt haben. Eine ganz große Empfehlung und das in dem Fall mal nicht für Männer, sondern für die jungen Mädchen die heute heranwachsen. Ich wünschte ich hätte dieses Hörbuch mit 14 hören können bzw das Buch lesen. Vielleicht wären mir so einige Sachen erspart geblieben.

"Ich wusste das ich mit Anfang 20 jung war, dass ich aber auch außerordentlich dumm war, fiel mir erst Jahre später auf."
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im Zwiespalt

Sophie Passmann beschreibt in ihrem Buch das Aufwachsen als Frau. Dabei geht es nicht nur um ihr eigenes Aufwachsen, sondern ihre Erfahrungen können wahrscheinlich die meisten Frauen teilen. Es geht darum, dass wir alle sogenannte Pick me Girls sind und/oder waren, denn Frauen wollen von Männern wahrgenommen werden und sich von anderen Frauen unterscheiden. Ich finde die Ansätze und Erfahrungen, die Sophie Passmann in diesem Buch zusammengetragen hat grundlegend nachvollziehbar und gut. In einigen Teilen konnte ich mich selbst wiederfinden. Allerdings hat mir ein wenig der „Rote Faden“ gefehlt und zu 100% wusste ich nicht, wo die Autorin mit dem Buch hinwollte. Wahrscheinlich ist es wie mit den meisten Büchern - man zieht sich selbst das daraus, was zu einem passt.

4.5

„Ich war nicht direkt hässlich, ich war nur für Männer, die ich im Alltag treffen musste, in der Regen nicht sexuell verwertbar genug, um mich mit Anstand zu behandeln.“ „Ja, unsere Mütter waren auch nur Kinder ihrer Mütter. Aber manche Frauen, die heute eben erwachsen geworden sind mit Kylie Jenner und Drive-by-Botox-Terminen, werden auch Mütter. Irgendeine Generation muss also anfangen, es besser zu machen.“ „Ich hatte nicht versucht, besser auszusehen, sondern einfach weniger, wie ich selbst.“ „Ich war auch ‚anders als die anderen Frauen in meinem Alter‘, das ist ein Satz, den Dozenten und Lehrer sagen, wenn sie Frauen treffen, die bereits als Teenager genauso klug sind wie sie selbst als Erwachsene.“ „Frauen sind Pick me Girls, weil es einfach ist. Es ist einfacher, sich zu überlegen, wer man eigentlich sein könnte. Es ist einfacher, als sich damit zu konfrontieren, aus welchen Gründen man was mit sich machen lässt.“

Erstmal habe ich gefühlt das ganze Buch mit Post it’s markiert. 😅🫣 „Pick me girls“ war für mich das allererste feministische Buch, was auch langsam mal Zeit wurde, weil ich mich selbst auch als Feministin bezeichne und identifiziere. Dieses Buch war eines der wenigen, was mich seit Monaten mal wieder dazu motiviert hat, weiterzulesen und wo ich unglaublich viel Lust hatte, dazuzugreifen und weiter zulesen. Ich fand es sehr spannend, das Buch zu lesen und konnte viele Aspekte gut nachvollziehen und konnte mich selbst auch oft wieder finden in dem, was Sophie Passmann über ihre eigene Jugend geschrieben hat. Zwar sagt die Autorin, dass das Buch keine Autobiografie ist, aber trotzdem ist es einfach die Erzählung und die rückblickende Meinung und Sicht auf ihre Jugend aus heutiger Sicht und über die Frau, die sie heute ist. Sie hat das zu Papier gebracht, was so viele andere Frauen denken und sich wenige trauen, auszusprechen. Jedoch fand ich, dass sie einige Sachen sehr verallgemeinert hat oder in „dchwarz weiß“ dargestellt hat. Trotzdem ein gutes Buch, was weder mein letztes feministisches Buch war, noch mein letztes von Sophie Passmann. Ich freue mich jetzt schon auf all die weiteren feministischen Bücher! 🥳🫶✨

„Ich war nicht direkt hässlich, ich war nur für Männer, die ich im Alltag treffen musste, in der Regen nicht sexuell verwertbar genug, um mich mit Anstand zu behandeln.“

„Ja, unsere Mütter waren auch nur Kinder ihrer Mütter. Aber manche Frauen, die heute eben erwachsen geworden sind mit Kylie Jenner und Drive-by-Botox-Terminen, werden auch Mütter. Irgendeine Generation muss also anfangen, es besser zu machen.“

„Ich hatte nicht versucht, besser auszusehen, sondern einfach weniger, wie ich selbst.“

„Ich war auch ‚anders als die anderen Frauen in meinem Alter‘, das ist ein Satz, den Dozenten und Lehrer sagen, wenn sie Frauen treffen, die bereits als Teenager genauso klug sind wie sie selbst als Erwachsene.“

„Frauen sind Pick me Girls, weil es einfach ist. Es ist einfacher, sich zu überlegen, wer man eigentlich sein könnte. Es ist einfacher, als sich damit zu konfrontieren, aus welchen Gründen man was mit sich machen lässt.“
4.5

Girl power 🌸🩷🎀

Girl power 🌸🩷🎀
4

Dieses Buch hätte ich gerne mit Anfang 20 gelesen.

Es hält einem auf ehrliche und schonungslose Weise den Spiegel vor. Sophie Passmann spricht Wahrheiten aus, die weh tun können. Ich habe mich in einigen Beschreibungen wiedererkannt und gemerkt, wie tief die gesellschaftliche Erwartungen von Anfang an uns prägen. Dieses Buch schafft Klarheit und ermutigt zur Selbstreflexion. Gerne hätte ich das Buch mit Anfang 20 gelesen. Hier wird sich mit den Rollenbildern, Selbstwert und weiblicher Identität ehrlich auseinandergesetzt.

4

Es fühlt sich an wie eine Versöhnung mit dem eigenen Teenager-Selbst.

Sie spricht in vielen Punkten aus meinem Herzen und gibt mir das Gefühl, mich für frühere Dinge, Gedanken, Emotionen nicht schämen zu müssen, sondern sie einfach als Teil meines Wachstums zu sehen und jetzt das Beste draus zu machen.

5

Das Buch hätte ich in meiner Jugend gebraucht, wir sind nicht allein mit all unseren Unsicherheiten und Problemen, das hat mir auch jetzt noch geholfen, fantastisch gelesen/geschrieben.

4.5

„Ich wollte immer gefallen – vor allem Männern. Und dabei habe ich mich selbst verloren.“

Pick Me Girls ist kein gemütlicher feministischer Essay – es ist ein harter, schonungsloser Blick auf das eigene Frausein. Sophie Passmann erzählt mit brutaler Ehrlichkeit von ihrer Jugend, von Schönheitsdruck, Essstörungen und dem tief verinnerlichten Wunsch, „richtig“ weiblich zu sein. Sie beschreibt, wie sie sich damals von anderen Frauen abgrenzte, nicht aus Bosheit, sondern aus einem verzweifelten Versuch, irgendwo dazuzugehören – und von Männern gesehen zu werden. Beim Lesen habe ich mich in vielem wiedererkannt. Passmann bringt Erfahrungen und innere Widersprüche auf den Punkt, für die ich lange keine Worte hatte. Das war oft unangenehm – nicht, weil sie übertreibt, sondern weil sie so treffend beschreibt, was viele kennen, aber selten aussprechen. Ihr Buch fordert dazu heraus, das eigene Verhalten und Denken neu zu betrachten. Pick Me Girls ist keine Anleitung zur Emanzipation. Es ist ein radikaler, persönlicher Text, der zeigt, wie widersprüchlich und kompliziert weibliche Sozialisation sein kann. Und gerade deshalb ist es so wichtig. Es ist kein Buch für alle. Wer nie mit sich selbst und seinem Platz in der Welt gerungen hat, wird damit vermutlich wenig anfangen können – oder es sogar ablehnen. Aber für alle, die sich irgendwann zwischen Anpassung, Selbstzweifeln und dem Wunsch nach Zugehörigkeit verloren haben, trifft dieses Buch einen wunden Punkt. Und genau darin liegt seine Stärke.

„Ich wollte immer gefallen – vor allem Männern. Und dabei habe ich mich selbst verloren.“
5

Meisterwerk

“Dieses Buch hier will gar nichts besser wissen. Es will nur das tun was Männer seit Generationen tun, gemeinsame Erfahrungen archivieren. “

3.5

Ich mag Sophie Passmanns schnellen und sarkastischen Schreibstil. Allerdings muss ich gestehen, dass ich ihren manchmal zackigen Kehrtwendungen nicht immer folgen kann kann oder möchte (bspw. beim Thema Schönheitsoperationen). Allerdings berührt mich ihre persönliche Herangehensweise und auch ich (als alter weißer Mann, wie Sophie Passmann mich wohl bezeichnen würde) kann nach der Lektüre von "Pick me Girls" besser nachvollziehen, was Mädchen und junge Frauen heutzutage durchmachen müssen.

2.5

Ach ich würde Passmanns Bücher so gerne mögen.. eine so kluge und sympathische Person (mit perfekt sitzendem Pony) und dann wieder nur ein pseudofeministischer, sehr kurzer Roman. Stellenweise Lesenswert aber meist verworren, mit viel IchIchIch und Wiederholungen. Schade

Ach ich würde Passmanns Bücher so gerne mögen.. eine so kluge und sympathische Person (mit perfekt sitzendem Pony) und dann wieder nur ein pseudofeministischer, sehr kurzer Roman. Stellenweise Lesenswert aber meist verworren, mit viel IchIchIch und Wiederholungen. Schade
3

Welche Frau wärst du, wenn es das Patriarchat nicht gäbe?

Sophie Passmans Buch „Pick Me Girls“ wollte ich lesen, weil ich ein höchst ambivalentes Verhältnis zu ihr habe. Manchmal finde ich sie saucool, interessant, inspirierend und klug. In anderen Phasen muss ich sie hingegen meiden, weil ich sie kindisch, überzogen, zu unkritisch und nichtssagenden finde. Damit meine ich natürlich nicht Sophie als Privatperson, sondern Sophie Passmann als Person des öffentlichen Lebens, die in Podcasts und Shows auftritt und auf ihrem Instagram Kanal unterhält. Man könnte sagen „Pick Me Grils“ hat dieses Verhältnis perfekt auf den Punkt gebracht, weil es all diese Aspekte in sich trägt. In ihrem Memoir setzt die Autorin sich auf verschiedene Lebensphasen und -situationen bezogen damit auseinander, wie fremdbestimmt oder besser Männerbestimmt ihr Verhalten war. Wie sehr sie sich nach männlicher Anerkennung sehnte, danach im männlichen Blick als eine gute Frau registriert zu werden, die umanstrengend, cool und schön ist. In ihrer offenen Art bringt Sophie den Lesenden näher, dass eigentlich jede Frau zumindest Teile dieser Prägung kennen, die bereits im Kindesalter beginnt und im Teenie Alter perfektioniert wird. 👍 Was mir gut gefallen hat: Ich habe mich an vielen Stellen im Text wiedererkannt, hab mich verstanden gefühlt oder hatte die Erkenntnis, dass es anscheinend anderen Frauen in vielen Dingen genauso geht wie mir. Sophie formuliert einige sehr kluge Gedanken und stellt sie völlig ungeschönt zur Schau, die Gefahr in Kauf nehmend, dass Kritiker*innen Textteile völlig auseinander nehmen, weil sie widersprüchlich sind oder peinlich. Ich würde behaupten, in diesem Buch steckt eine riesige Portion Mut und auch wenn ich während des Lesens manchmal Zweifel hatte, ob Sophie die Meinung der anderen zu bestimmten Themen wirklich so egal ist, muss ich am Ende des Buchs anerkennen, dass es ihr zumindest so egal ist, dass sie sich traut, es zu veröffentlichen. 👎 Was mir nicht so gut gefallen hat: Das was mich immer stört, wenn ich Sophie gerade wieder doof finde: Ihre Verallgemeinerungen. Sie schreibt von ihren persönlichen Erfahrungen und bezichtigt alle Frauen, die selben gemacht zu haben. Vielleicht meint sie es nicht so, aber wenn man „alle Frauen“ schreibt, dann versteht man es eben so. „Viele Frauen“ oder „manche Frauen“ hätte mir da deutlich besser gefallen. Und wie das mit Memoiren so ist, waren ein paar einfach belanglos für mich als Leserin. ✌️ Fazit: Wenn man es schafft„Pick Me Girls“ als die persönliche Erfahrung und Auseinandersetzung der Autorin zu lesen, ist es witzig, leicht zu lesen, bringt AHA-Effekte und auch Tiefsinnigkeit. Man muss bloß über die vielen Verallgemeinerungen und manchmal auch Widersprüche hinweg lesen und darf nicht jeden Satz auf die Goldwaage legen. Herzlichen Dank @kiwi_verlag für das Rezensionsexemplar 🧡

5

Ich feier dieses Buch!

Mich hat dieses Buch total ergriffen und schock-überrascht! Ich kann alles, was Sophie schreibt, zu 100% unterschreiben und hatte das Gefühl, sie beschreibt mich, meine Jugend und mein Erlebtes zu 100%! Durch dieses Buch zu erkennnen, gar nicht alleine mit all dem Erlebten zu sein, ist gleichermaßen berührend, erleichternd und auch erschütternd zugleich! Ich feier dieses Buch sehr und bin Sophie Passmann unglaublich dankbar, all das Komplexe in so klare und so extrem ehrliche Worte zu bringen! Ich empfinde einen starken Wunsch nach mehr Offenheit unter uns Frauen und mehr Verschwesterung! Mich hat es extremst abgeholt!

Ich feier dieses Buch!
4

Sehr offenes und intimes Buch. Eindrucksvoll verschiedene Etappen der eigenen Entwicklung beschrieben. Phasenweise bekommt man als männlicher Leser aufgezeigt wie beschissen man sich schon selbst verhalten hat. Alles in allem eine absolute Bereicherung und komplette Leseempfehlung

2.5

Ja, noch eine weitere Passmann-Rezension. Ich habe das Buch im Frühjahr, recht kurz nachdem bekannt wurde, dass ein neues Buch von Sophie Passmann erscheint, bestellt. Hätte ich es gekauft nach all den Diskussionen in den letzten Wochen rund um Sophie Passmann? Vermutlich eher nicht. Zugegeben. Ich war lange Fan von Sophie Passmann. Wir sind beide im selben Jahrgang geboren, ich konnte mich lange zumindest an einigen Stellen gut mit ihr identifizieren. Aber beim Lesen des Buches ist mir klar geworden, dass wir uns in unterschiedliche Richtungen entwickelt haben. Das Thema klingt erstmal verheißungsvoll. Man hätte ein gutes Sachbuch darüber schreiben können, warum Frauen im Patriarchat (eher unfreiwillig) zu Pick Me Girls werden. Dies wurde im Buch zumindest angerissen. Aber letztendlich handelt es sich für mein Empfinden um eine sehr lange Kolumne, die vor allen Dingen aus den persönlichen Erfahrungen von Sophie Passmann besteht. Ich bin mir sicher, dass es viele gute Studien und wissenschaftliche Quellen gibt, mit der man diese Anekdoten hätte untermauern können. Leider ist dies aber gar nicht passiert. Stattdessen geht es alleine um die Erfahrungen von Sophie Passmann. Klar, mit denen können sich viele Personen identifizieren. Aber sie sind halt auch eins: Weiß und privilegiert. Diese Selbstreflexion hat mir leider komplett gefehlt. An einer Stelle schreibt sie, dass dieses Buch „vielleicht am allermeisten für mich ist.“ Und ja, bei diesem Eindruck würde ich sofort mitgehen. Das Thema hätte in meinen Augen viel Potenzial gehabt. Leider wurde dies absolut nicht genutzt, da die persönlichen Erfahrungen von Sophie Passmann im Vordergrund stehen. Umso mehr würde ich mir jetzt ein Buch zu dem Thema z. B. von Ann-Kristin Tlusty oder Margarete Stokowski wünschen. 2,5 ⭐️

4

Sophie Passmann ist so alt wie ich. Das macht sie mir direkt sympathisch. Wir sind zur selben Zeit aufgewachsen, haben ähnliche Filme gesehen, sind von ähnlichen Serien beeinflusst worden und gehören demnach zur selben Generation Frau. Ich kann sehr gut nachvollziehen, was sie in "Pick me Girls" schreibt und erzählt. So vieles davon finde ich in meinem eigenen Lebenslauf wieder.. es ist eben genau so, wie sie beschreibt: du bist nicht allein. Du bist nicht die Einzige. Es sind so viele, die dasselbe erleben. Und genau das kann man aus diesem Buch mitnehmen: wir sind nicht allein.

5

Nichts erwartet, viel bekommen.

Ich habe nichts von dem Buch erwartet, aber es hat mich berührt, bewegt und echt gefesselt. Ein wirklich gutes Buch.....Lest es!

4

Regt zur Diskussion an

Ich bin tatsächlich mit dem Gedanken an ein eher klassisches Sachbuch herangegangen, schnell wurde jedoch klar, dass es sich vielmehr um ein sehr persönliches Buch handelt (fast wie eine Aufarbeitung ihrer eigenen Kindheit und Jugend). Sehr direkt und ehrlich beschreibt Sophie, wie äußere Erwartungen das eigene Denken prägen können. Dabei ist der Text fast durchgehend kritisch, gegenüber gesellschaftlichen Strukturen, aber auch sich selbst gegenüber. Gerade diese Aspekte haben das Buch für mich sehr stark gemacht. Allerdings muss ich sagen, dass für mich persönlich oft zu stark verallgemeinert wurde. An manchen Stellen hätte ich mir mehr Raum für andere weibliche Lebensrealitäten und Biografien gewünscht. Dieser Kritikpunkt ergibt sich für mich allerdings auch daraus, dass ich, wie anfangs erwähnt, mit einer anderen Erwartung an das Buch herangegangen bin. Gibt es eine Leseempfehlung von mir? Definitiv, denn das Buch regt zum Nachdenken und zur Diskussion an! Nicht, weil es alle Antworten liefert, sondern weil es Fragen stellt, die unbequem sein können. 🙌

5

Der Schreibstil hat mir richtig gut gefallen und ich fand es auch schön, etwas über die Autorin zu erfahren. In manchen Dingen habe ich mich auch selbst wiedererkannt.

3.5

Welche Version von mir wäre ich, wenn es das Patriachat nicht gäbe...?

Ich habe das Buch als Hörbuch gehört und da es recht kurz ist und Sophie ihr Buch selbst sehr angenehm gelesen hat, war ich innerhalb kürzester Zeit damit durch. Schreibstil und Tempo waren gut gewählt und leichtgängig. Zum Inhalt kann ich sagen, dass ich nicht immer dergleichen Meinung war, aber wann ist das schon so? Ich habe mich in vielen Situationen wieder erkannt, ich habe mich teilweise ertappt gefühlt und auch ein paar Aha-Momente gehabt. Ich mochte die Vergleiche oder Hinweise auf die Popkultur der 2000er und die manchmal humorvolle und selbstironische Art der Autorin, trotz der teils schweren Kost. Denn in Gänze geht es vor allem um das Patriarchat und wie, vor allem weiblich gelesene Kinder, Teenager und junge Frauen, sozialisiert werden. Nämlich dahingehend die beste, schönste, "unanstrengendste" und unkomplizierteste Version für die Männerwelt zu sein. Es ist erschreckend welche Abgründe sich da auftun. Und ja, es gab selbstverständlich auch Aussagen oder Verallgemeinerungen, denen ich nicht oder nur teilweise zustimme. Und das kann ich feststellen und akzeptieren. Ich finde es aber nicht akzeptabel, dass es anscheinend absolut perfekte, inklusive FemistInnen gibt, deren einzige Aufgabe es ist, nach Fehlern oder Gründen zu suchen, warum eine bekannte, weiße, privilegierte cis Frau, auf keinen Fall eine "richtige" Feministin sein kann, absolut alles falsch ist, was sie sagt und sie dann runter zu machen und bloßzustellen. No go für mich. Ich fühle mich nach Beenden des Buches vor allem verbunden. Nicht mit Sophie Passmann, sondern mit Frauen. Ich würde gern sagen mit allen Frauen, aber ich kann nicht aller Frauen Lebensrealitäten nachvollziehen.

4

Puh, ich hab mich gesehen und ertappt gefühlt. Ein sehr gutes Buch, das mich gleichzeitig bestärkt und wütend macht. Aber das ist ja bei feministischen Themen nichts neues. Klare Leseempfehlung. In dem Buch steckt so viel drin, dass ich es auf jeden Fall bei Zeiten erneut lesen werde.

4.5

Ein ehrliches und reflektiertes Buch. Hab mich oft darin wieder gefunden. Sehr flüssiger und leichter Schreibstil. Sollte man gelesen haben.

4

Passmann Fans werden es lieben!

Sophie Passmann beschreibt unterhaltsam und schonungslos typische Verhaltensmuster von jungen Frauen insbesondere aus ihrer eigenen Vergangenheit. Da das Buch, das laut Vorwort gerade keine Autobiographie sein soll, dann doch sehr persönlich wird, war für mich nicht alles immer nachvollziehbar, man erkennt sich jedoch auch selbst in der ein oder anderen Anekdote wieder. Wer Sophie aus Fernsehen und Podcasts kennt, wird es mögen!

4

Ehrlich ohne belehrend zu sein.

Habe das Buch als Hörbuch gehört und dadurch, dass es von der Autorin selbst gelesen wird, hat es etwas noch persönlicheres. Sonst gar nicht mein Genre, wurde mir aber empfohlen. Habe mich oft wieder erkannt und das ein oder andere Mal auch etwas ertappt gefühlt, ohne dass ich das Gefühl hatte belehrt zu werden.

3.5

Irgendwie gut, aber habe Kritik.

Ich finde das Thema mega interessant und ein paar Dinge konnte ich auch gut relaten (das letzte Kapitel hat nochmal gehittet). Aber ich hatte eine andere Kindheit/Jugend und kann mich mit vielem auch nicht identifizieren. Aber das ist ja auch nicht unbedingt nötig, um das Buch gut zu finden. Jedoch kam mir alles sehr negativ vor (natürlich sind manche Themen auch einfach mies) und manche Dinge sehe ich einfach anders. Ich finde Frauen (Menschen insgesamt!) zum Beispiel sehr interessant und verbringe gerne Zeit mit ihnen und was „langweilig“ an anderen Menschen ist, liegt ja im Auge des Betrachters. Ich verstehe aber ihre subjektive Sichtweise und denke sie spricht vielen Frauen aus der Seele. Man sollte m.M. Nach ausschließlich das in seiner Freizeit tun, was einem Spaß bereitet. Es ist meiner Meinung nach etwas schade wie fixiert sie auf „andere Frauen“ scheint. Who cares ob man Aufregend ist, solange man selbst Glücklich damit ist? :) wirkt für mich wie eine Abwertung, die mehr mit ihr Selbst zu tun hat als mit Tatsachen. Ps. ich liebe Mean Girls, schon so oft geschaut und gibt mir ein gutes Gefühl ^^

3

Ich bin verwirrt. Das Buch war irgendwie interessant und irgendwie auch nichts Neues. Irgendwie empowernd und irgendwie zurückwerfend. Ich habe mich in manchen Situationen wiedererkannt und gedemütigt gefühlt, mit anderen wiederum konnte ich garnicht relaten und mich hat die Annahme wütend gemacht, dass (fast) alle Frauen so sind oder so etwas schon erlebt haben. Kurz: ich weiß nicht ob ich das Buch gut oder schlecht finde, deshalb gibt’s die goldene Mitte von mir. Was ich allerdings sagen kann es hat sich gezogen…

Ich bin verwirrt. Das Buch war irgendwie interessant und irgendwie auch nichts Neues. Irgendwie empowernd und irgendwie zurückwerfend. Ich habe mich in manchen Situationen wiedererkannt und gedemütigt gefühlt, mit anderen wiederum konnte ich garnicht relaten und mich hat die Annahme wütend gemacht, dass (fast) alle Frauen so sind oder so etwas schon erlebt haben.
Kurz: ich weiß nicht ob ich das Buch gut oder schlecht finde, deshalb gibt’s die goldene Mitte von mir.

Was ich allerdings sagen kann es hat sich gezogen…
4

Das Buch hätte ich als Jugendliche gebraucht…

Ich habe mich an einigen Stellen wieder gefunden und bin froh, dass ich früher nicht die einzige war die so gedacht hat. Das Buch regt stark zum nachdenken an .

4

Als Zeitkapsel ist dieses Buch wirklich lesenswert. Ich habe mich oft wiedererkannt und war zu Tränen gerührt.

4.5

Das Buch hat sich angefühlt wie eine Umarmung von Frau Passmann. Ich habe mich selten in meiner Rolle als Frau weniger alleine gefühlt. Danke dafür!

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Na ja ... geht so

𝙳𝚊𝚜 𝙿𝚑ä𝚗𝚘𝚖𝚎𝚗 𝚍𝚎𝚛 𝙿𝚒𝚌𝚔 𝙼𝚎-𝙶𝚒𝚛𝚕𝚜 𝚖𝚊𝚌𝚑𝚝 𝚜𝚎𝚒𝚝 𝚎𝚒𝚗𝚒𝚐𝚎𝚛 𝚉𝚎𝚒𝚝 𝚊𝚞𝚏 𝚃𝚒𝚔𝚃𝚘𝚔 𝚍𝚒𝚎 𝚁𝚞𝚗𝚍𝚎. 𝙻𝚊𝚞𝚝 𝚄𝚛𝚋𝚊𝚗 𝙳𝚒𝚌𝚝𝚒𝚘𝚗𝚊𝚛𝚢 𝚒𝚜𝚝 𝚎𝚒𝚗 𝙿𝚒𝚌𝚔 𝙼𝚎-𝙶𝚒𝚛𝚕 „𝚎𝚒𝚗 𝙼ä𝚍𝚌𝚑𝚎𝚗, 𝚍𝚊𝚜 𝚖ä𝚗𝚗𝚕𝚒𝚌𝚑𝚎 𝙱𝚎𝚜𝚝ä𝚝𝚒𝚐𝚞𝚗𝚐 𝚜𝚞𝚌𝚑𝚝, 𝚒𝚗𝚍𝚎𝚖 𝚎𝚜 𝚒𝚗𝚍𝚒𝚛𝚎𝚔𝚝 𝚘𝚍𝚎𝚛 𝚍𝚒𝚛𝚎𝚔𝚝 𝚊𝚗𝚍𝚎𝚞𝚝𝚎𝚝, 𝚍𝚊𝚜𝚜 𝚜𝚒𝚎 𝚗𝚒𝚌𝚑𝚝 𝚠𝚒𝚎 𝚍𝚒𝚎 𝚊𝚗𝚍𝚎𝚛𝚎𝚗 𝙼ä𝚍𝚌𝚑𝚎𝚗 𝚒𝚜𝚝. 𝙼𝚑𝚑𝚑...𝚎𝚒𝚗𝚎 𝙰𝚞𝚝𝚘𝚋𝚒𝚘𝚐𝚛𝚊𝚏𝚒𝚎, 𝚍𝚒𝚎 𝚎𝚒𝚐𝚎𝚗𝚝𝚕𝚒𝚌𝚑 𝚔𝚎𝚒𝚗𝚎 𝚜𝚎𝚒𝚗 𝚜𝚘𝚕𝚕𝚝𝚎. 𝚂𝚘 𝚜𝚝𝚊𝚗𝚍 𝚎𝚜 𝚣𝚞𝚖𝚒𝚗𝚍𝚎𝚜𝚝 𝚊𝚞𝚏 𝚍𝚎𝚗 𝚎𝚛𝚜𝚝𝚎𝚗 𝚂𝚎𝚒𝚝𝚎𝚗. 𝙽𝚊 𝚐𝚞𝚝, 𝚒𝚗 𝚟𝚒𝚎𝚕𝚎𝚗 𝙿𝚞𝚗𝚔𝚝𝚎𝚗 𝚍𝚊𝚌𝚑𝚝𝚎 𝚒𝚌𝚑 》𝚏ü𝚑𝚕 𝚒𝚌𝚑《 𝚞𝚗𝚍 𝚒𝚗 𝚍𝚒𝚎𝚜𝚎𝚗 𝙼𝚘𝚖𝚎𝚗𝚝𝚎𝚗 𝚑𝚊𝚝𝚝𝚎 𝚖𝚒𝚌𝚑 𝚍𝚊𝚜 𝙱𝚞𝚌𝚑 𝚊𝚞𝚌𝚑. 𝙰𝚕𝚕𝚎𝚛𝚍𝚒𝚗𝚐𝚜 𝚏𝚊𝚗𝚍 𝚒𝚌𝚑 𝚊𝚞𝚌𝚑 𝚍𝚊𝚏ü𝚛 𝚊𝚗𝚍𝚎𝚛𝚎 𝙰𝚋𝚜𝚌𝚑𝚗𝚒𝚝𝚝 𝚣𝚞 ü𝚋𝚎𝚛𝚑𝚎𝚋𝚕𝚒𝚌𝚑 𝚟𝚘𝚖 𝚂𝚌𝚑𝚛𝚎𝚒𝚋𝚜𝚝𝚒𝚕 𝚑𝚎𝚛 𝚞𝚗𝚍 𝚍𝚊𝚗𝚗 𝚠𝚊𝚛 𝚎𝚜 𝚍𝚘𝚌𝚑 𝚎𝚒𝚗𝚎 𝙰𝚞𝚝𝚘𝚋𝚒𝚘𝚐𝚛𝚊𝚏𝚒𝚎

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Vielleicht gehöre ich zu den wenigen Menschen die noch nie von Sophie Passmann gehört hatten, war also völlig unvoreingenommen. Spannendes Thema dachte ich. Ich habe mich auch in manchen Teilen des Buches tatsächlich wieder erkannt. Allerdings fehlte mir völlig der rote Faden. Zurück blieb die Frage: Was wollte die Autorin mit diesem Buch erreichen?

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Augenöffnendes Buch über den Kampf von Frauen um Anerkennung von Männern und gegen die eigene Scham

Sophie Passmann reflektiert anhand ihrer eigenen Erfahrungen über ihr Gefühl als Mädchen und Frau ständig falsch und nicht gut genug zu sein. Ihre These ist, dass die Anerkennung der Männer die wichtigste Währung ist und sie beschreibt, wie viele Frauen ihre eigenen Bedürfnisse hinten an stellen und ihre eigenen Grenzen immer wieder überschreiten, um in Männeraugen beliebt zu sein. Sie schreibt, dass sie immer dachte, sie wäre die Einzige, die sich falsch und nicht gut genug fühlt, dabei ist es ein Phänomen, dass die meisten Frauen fühlen. Das Buch ist sehr persönlich geschrieben. Sophie Passmann ruft ihre Meinung in die Welt hinaus und belegt nur anhand ihrer eigenen Lebenserfahrungen. Manchmal wundert man sich daher über ihre Meinungen und nicht immer folgt sie einem roten Faden. Trotzdem: ich mag das Buch. Es ist spannend. Es ist unterhaltsam und macht Spaß und es bietet immer wieder Aha-Momente, in denen man sich als Frau wieder erkennt und über sein eigenes Leben reflektieren kann.

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Witzig, ehrlich, schmerzhaft wahr

Pick Me Girls fühlt sich an wie eine kleine Zeitreise zurück in die eigene Jugend – vor allem für Millenials ✨. Das Buch taucht in die Frage ein: Warum wollten wir eigentlich immer „anders“ oder „besser“ sein als andere Mädchen? Mit viel Witz, klarem Blick und einem sehr ehrlichen Ton erzählt die Autorin vom ewigen Balanceakt zwischen dem Wunsch nach Anerkennung von außen und dem oft mühsamen Weg zu sich selbst. Sie zeigt, wie sehr uns Popkultur, Schönheitsideale und das Patriarchat geprägt haben – oft ohne, dass wir es damals überhaupt gemerkt haben. Beim Lesen erkennt man sich ständig wieder. Es tut manchmal weh, alte Muster und Gedanken wieder hochzuholen – aber das Buch verurteilt nicht. Es streut Salz in alte Wunden, ja, aber es klebt auch liebevoll ein Pflaster drauf 🩹. Der Schreibstil ist super angenehm. Locker, klug, direkt – manchmal zum Lachen, manchmal zum Schlucken. Pick Me Girls ist keine trockene Theorie, sondern fühlt sich an wie ein ehrliches Gespräch mit einer Freundin, die genau weiß, wie sich das alles angefühlt hat 💕. Ein kluges, witziges und absolut authentisches Buch über das Aufwachsen als Mädchen in einer Welt, die oft alles andere als leicht war – und darüber, wie wir heute anders damit umgehen können.

Witzig, ehrlich, schmerzhaft wahr
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Ich fand das Buch sehr gut. An vielen Stellen hab ich mich bzw. Verhaltensweisen von mir wiedererkannt, die ich bisher nicht hinterfragt habe. Das Buch hat mich zum nachdenken gebracht, ebenso wie mich selbst/mein Verhalten an der ein oder anderen Stelle zu hinterfragen.

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Mein erstes Buch von Sophie Passmann und mit Sicherheit nicht das letzte. Sie bietet eine interessante Sichtweise und sehr persönlich Einblicke in ihr Leben.

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Hat mich nachdenken lassen und in meiner Weltanschauung weitergebracht

Sophie Passmann wie man sie kennt und liebt, nimmt das Bild von Pick-me-Girls soweit auseinander, dass ich jetzt keine Frau mehr so nennen möchte. Extrem persönlich hat sie ausgearbeitet, warum sie jahrelang neidisch darauf war, wenn ihre Freundinnen belästigt worden sind, weil sie die männliche Validierung als die einzig Wahre erdachte. Auch der Abschnitt über Schönheitseingriffe ist super klug und einfühlsam. Man kann an sich selber nichts machen lassen, ohne unterbewusst auch allen anderen Frauen damit zu sagen, dass sie mit ihren Lippen oder Hintern nicht schön genug sind um den Schönheitsstandards gerecht zu werden. Klare Leseempfehlung!

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Ein Hörbuch das ich an einem Stück durchgehört habe. Sehr authentisch und persönliches Buch der Autorin, dass sie selbst eingesprochen hat.

Ein sehr persönliches Buch der Autorin, die kritisch und reflektieren auf ihre Vergangenheit schaut. Vor allem die heutige Sicht auf die damalige Zeit, auf ihre Vergangenheit und ihre eigene Erfahrung und wie sie heute darüber denkt. Zudem geht es um "Pick me girls". Was steckt dahinter und der Frage, war etwa Meridith Grey aus Greys Anatomy eins der ersten Pick me Girls? Pick me. Choose me. Love me. Sehr flüssig erleben wir zwischen Zusammenhänge von Scham und Schweigen, ihre Unzufriedenheit mit sich selbst und wie sie zu der Person wurde, die sie heute ist. Kritisch beäugt sie das damalige und heutige Frauenbild. Eine lohnenswerte Biografie, dass viel mehr thematisiert als man denkt. Kann ich nur empfehlen!

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