Unzertrennlich: Über den Tod und das Leben

Unzertrennlich: Über den Tod und das Leben

Ebook
4.3112
Andre GorzExistentielle PsychotherapieStanford UniversityRollo May

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Book Information

Main Genre
N/A
Sub Genre
N/A
Format
Ebook
Pages
321
Price
9.99 €

Posts

19
All
3

Traurig, ehrlich und unverfälscht

Ich fand es sehr interessant und aufschlussreich. Ist jedoch auch harte Kost und nicht immer leicht verdaulich und trotzdem bereichernd zur richtigen Zeit.

5

herzzerbrechend

Diese „Geschichte“ basiert auf wahren Begebenheiten. Sie wurde von den Autoren selbst geschrieben. Mich hat das Buch wirklich sehr mitgenommen und ich habe unglaublich viel geweint. Ein must read für mich, weil es einfach zeigt wie das Leben auch laufen kann.

5

Wie bereitet man sich auf den Tod des*der geliebten Partner*in vor? Wie auf die Aussicht auf das alleinige Zurückbleiben, wie auf den eigenen Tod? In diesem sehr persönlichen Buch des Ehepaars Irv und Marilyn Yalom teilen sie dies mit uns. Natürlich ist das Buch unfassbar traurig. Zugleich ist es aber auch sehr ermutigend und schön und die Erfahrungen, die das Ehepaar Yalom zu teilen bereit waren, sehr wertvoll.

5

Ein großartiges Buch über das Älterwerden, Krankheit, Tod, Trauer, das Leben und die Liebe. Abwechselnd erzählen Irvin und Marilyn Yalom über ihr Leben nach Marilyns Krebsdiagnose: ehrlich, authentisch und bewegend. Und auch wenn ich Irvin Yalom als Autor schon lange schätze, haben diese sehr persönlichen Bekenntnisse meine Bewunderung noch vertieft ebenso wie die berührenden Kapitel, die Marilyn verfasst hat.

5

„Unsere Beziehung begann und endete mit Büchern. Bei unserer ersten Begegnung waren wir fünfzehn Jahre alt, und Marilyn erzählte mir, sie habe die Schule geschwänzt, weil sie die ganze Nacht aufgeblieben war, um Margaret Mitchells tausendseitiges Vom Winde verweht zu Ende zu lesen. Ich war sofort entzückt von ihr. Auch ich war fasziniert von Romanen, und Marilyn war die erste Person, die ich kannte, die meine Leidenschaft fürs Lesen teilte. Schon bald verliebten wir uns, und seitdem sind wir unzertrennlich.“

5

„Viele der frühen Entdecker in meinem Bereich - Sigmund Freud, Anna Freud, Melanie Klein, John Bowlby - schlossen, dass ein frühes Trauma, selbst wenn es in präverbale Zeiten zurückreicht, seinen Tribut fordert. Es hinterlässt deutliche Spuren im späteren Erwachsenen und hat Auswirkungen auf sein Wohlergehen, seine innere Ruhe und sein Selbstwertgefühl. Dies gilt selbst für die späten Phasen des Lebens.“

5

Ein unglaublich trauriges Buch über den Tod, die Vergänglichkeit, das Leben, den Abschied und die Liebe. Wunderschön, ergreifend und inspirierend zugleich!

Das Thema Tod und Abschiednehmen sind oftmals Tabu-Themen in der Gesellschaft, weil viele Menschen Angst vor dem Abschied, dem Alleinsein und dem Tod selbst haben. Doch die beiden Autoren des Buches wagen sich genau an diese Themen, die in ihrem Leben so erschreckend nahe gerückt sind. Abwechselnd berichten die beiden darüber und wie es für sie persönlich war, Marilyns Krankheitsdiagnose zu hören und zu erleben. Wie es für sie war, dem Tod plötzlich ganz nah zu sein und den Abschied direkt vor Augen zu haben. Sie sprechen über das gemeinsame alt werden, über die Liebe und die Gefühle zwischeneinander und über die Auseinandersetzung mit dem bevorstehenden Tod. In jedem Wort, in jedem Buchstaben und auf jeder Seite spürt man die Liebe und die Nähe zwischen Irvin und seiner Frau Marilyn. Das Buch ist geprägt von Trauer und Liebe. Von Tränen und Lächeln. Dadurch, dass es in dem Buch um wahrhaftige Menschen und deren Lebensgeschichte geht, hat mich das Buch emotional noch viel mehr mitgenommen und mich fühlen lassen!! Fazit: Ein unglaublich trauriges Buch über den Tod, die Vergänglichkeit, das Leben, den Abschied und die Liebe. Wunderschön, ergreifend und inspirierend zugleich!

Ein unglaublich trauriges Buch über den Tod, die Vergänglichkeit, das Leben, den Abschied und die Liebe. Wunderschön, ergreifend und inspirierend zugleich!
5

So ein schönes Buch! Herzergreifend, sehr ehrlich und voller Liebe. Man konnte sich wahrhaftig in die aktuelle Lebenssituation von Irv und Marilyn Yalom einlesen. Was mir auch sehr gefiel, war, dass es viele schöne Bilder hatte, was einem diese Geschichte noch näher bringt. Auch das „Tagebuch“ schreiben von Irv nach dem von Marilyn war sehr eindrücklich. Man kann viel aus diesem Buch mitnehmen, wie das Älterwerden, Trauerbewältigung, Bezug zu dem Tod und bedingungslose und langjährige Liebe. Das Buch ist eine echte Herzensempfehlung!

5

Lesehighlight ❣️

Dieses Buch zu lesen war nicht nur sehr bewegend sondern auch zum Nachdenken anregend. Irvin & Marilyn haben die Kapitel abwechselnd aus ihrer Sicht geschrieben. Beide haben so einen sehr intimen und intensiven Einblick in ihre Gefühls- & Gedankenwelt gegeben. Er hat über seine Sorgen, das Älterwerden, das Loslassen, die Ängste um Marilyn und das alleinige Zurückbleiben sowie seinen schrittweisenden Rückzug seiner Arbeit als Psychotherapeut geschrieben. Marilyn hat über den Verlauf ihrer Erkrankung, die Wirkung und den daraus resultierenden Folgen der Behandlungsmaßnahmen geschrieben. Ebenso über den Wunsch, sich ein selbstbestimmtes Ende zu setzen. Weitere Einblicke sind u.a.: - die Gestaltung des Zusammenlebens in den letzten gemeinsamen Monaten - die Anteilnahme durch Angehörige und zahlreichen Freunden - Rückblicke ihrer Beziehungsgeschichte - die Beschreibung und Reflexion des Alltagslebens von Irvin in den ersten Monaten als Witwer Zwischen all diesen Einblicken spürt man regelrecht die Liebe, Achtung und den gegenseitigen Respekt zueinander. Fazit: Die Geschichte einer großen Liebe die über den Tod hinausgeht. Berührend, bewegend und zum Nachdenken anregend. Eine absolute Leseempfehlung!

5

Bei einem Buch, das sich ausschließlich um das Thema Sterben dreht sollte man meinen es wäre furchtbar deprimierend und traurig, oder? Könnte man, ja. Aber davon merkt man hier keine Spur! Marylin und Irvin Yalom sind zwei ganz außergewöhnliche Menschen und wichtige Persönlichkeiten in ihren Fachbereichen(Kulturwissenschaft, Psychotherapie), beide haben bereits dutzende Bücher veröffentlicht. Dieses sollte etwas ganz besonderes werden. Ein Ratgeber und eine Hilfe für sie beiden, aber auch für die zukünftigen Leser. Ein Schreibprojekt als Bewältigungsstrategie quasi. Beide werden älter, Marilyn wird sterben - aber was macht das eigentlich mit einem selbst? Und was macht das mit dem Partner, mit der Beziehung, mit Angehörigen und Freunden? Abwechselnd schreiben beide ihre Gedanken und Gefühle nieder, ähnlich einem Tagebuch, und man bekommt so eine tollen Blick auf beide Sichtweisen und Erlebenswelten. Auch wie sie sich auf dieser letzten gemeinsamen „Reise“ entwickeln. Für mich als Leser vereint dieses Buch einfach alles! Es war raurig und melancholisch, und gleichzeitig hoffnungsvoll und wunderschön! Zwischendurch meinte ich mein Herz würde brechen wenn ich weiterlese. Vielleicht ist es das auch ein wenig. Aber nur um gleichzeitig auch wieder zusammengesetzt und mit vielen tröstenden Pflastern versehen zu werden. Das Thema Tod, Sterben und Abschied nehmen, sowie die damit verbundenen Emotionen, das alles wird auf so sensible Art und Weise dargelegt, und gleichzeitig wird nichts beschönigt sondern bleibt durchweg ehrlich und echt! Ich hätte nicht gedacht dass mich dieses Buch so überwältigten beeindruckt zurück lassen würde. Ich bin froh es gelesen zu haben.

3

Eine sehr rührende Geschichte.

4

Klug und ehrlich geht dieses Buch direkt ins Herz. Eine tolle aber auch traurige biographische Einsicht in die letzten Monate einer einzigartigen Ehe. Irv und Marilyn waren über 60 Jahre verheiratet und gewähren hier einen Einblick in die letzten Monate und die Zeit nach Marilyns Tod.

5

Es lässt mich nachdenklich zurück. Ich hab das Buch als getragen von einer jahrzehntelangen innigen Liebe und einer dennoch fast nüchternen Ehrlichkeit, die uns alle betrifft, empfunden. Ich denke, es wird mich noch eine gute Weile begleiten.

5

Klappentext Irvin D. Yalom, einer der angesehensten Psychotherapeuten Amerikas, wird am 13. Juni 2021 neunzig Jahre alt. Er gilt als Klassiker der existentiellen Psychotherapie, seine Lehrbücher und Romane erscheinen weltweit und erreichen Millionen. Seine Frau Marilyn Yalom, eine renommierte Kulturwissenschaftlerin und Autorin, starb im letzten Herbst nach 65jähriger Ehe. Als klar war, dass ihre Krankheit zum Tode führen würde, begannen beide ein Buch zu schreiben - das am Ende Irvin D. Yalom alleine fertigstellen musste. Es ist die Geschichte einer ungewöhnlichen Liebe und herausragenden intellektuellen Beziehung. Ein großes Alterswerk, das alle existentiellen Themen berührt, die uns angehen. Meine Meinung Das Cover des Buches gefällt mir wirklich gut. Auch die im Buch enthaltenen Fotos fand ich toll, da man so noch ein besseres Bild von Irvins und Marilyns Leben bekommen hat. Das Buch von Irvin und Marilyn Yalom zu lesen war sehr bewegend und bereichernd. Der Titel des Buches könnte nicht besser passen. Irvin und Marilyn sind wirklich unzertrennlich, auch über den Tod hinaus. Das Buch ist aus der Sicht von Marilyn und Irvin geschrieben, der Sicht der Sterbenden und des Angehörigen sowie letztendlich des Überlebenden. Es war sehr interessant zu lesen, wie zwei Menschen die selbe Situation auffassen, welche Ängste und Sorgen sich das Paar umeinander macht. Die Sicht beider war sehr gut nachvollziehbar – Irvin, der am Leben seiner Frau festhalten möchte und Marilyn, die von ihrem Leiden erlöst werden möchte. Mich haben die Schilderungen der beiden emotional sehr berührt und zum Nachdenken angeregt. Im Buch geht es um viele Themen, die uns alle irgendwann betreffen. Es geht nicht nur um das Sterben, sondern auch um das Älterwerden, das Aufgeben der Arbeit im Alter, das Loslassenmüssen und Sorgen, die man sich am Lebensende macht. Der Schreibstil des Ehepaars Yalom hat mir gut gefallen. Das Buch lässt sich sehr angenehm lesen. Zudem kann man wirklich gut mitfühlen, da beide ihren Gedanken und Gefühlen freien Lauf lassen. Fazit „Unzertrennlich: Über den Tod und das Leben“ ist das bewegende Buch eines unzertrennlichen Paars, das zum Nachdenken anregt. Leseempfehlung!

3.5

Kein Ratgeber, aber eine schöne Geschichte über zwei sich liebende, bei dem der eine Abschied von seiner geliebten Frau nehmen muss.

Ein echter Schinken. 😃 Ich selbst habe ein paar Passagen übersprungen, weil ich sie nicht so nachvollziehen konnte, da es dort um den Weg von ihrer Krankheit zum Tod ging. Ich fand es super schön, dass die beiden dieses Buch zusammen geschrieben haben. Es ist ihr Lebenswerk und am Ende wird nochmal beschrieben, wie fürsorglich sie auch nach ihrem Tod ist. Da sie mit diesem Buch ihrem Mann eine Aufgabe gegeben hatte, um mit ihrem Tod umzugehen und sich nicht aufzugeben.

4

Ich habe immer so zwei Kapitel pro Tag gelesen und gemerkt, wie ich Tag um Tag trauriger wurde. Vor allem im letzten Drittel, wo es um Irvins Trauer ging, wurde ich selbst ein bisschen depressiv... Also bitte mit Vorsicht genießen. Alles in allem aber ein gutes Buch um sich vor Augen zu halten, dass wir alle irgendwann gehen müssen und dass es sich lohnt in vollen Zügen zu leben.

3

Schön, aber langwierig

Schöne Familiengeschichte aber irgendwie langwierig zu lesen.

2

I enjoyed the part where Marilyn expressed her thoughts and feeling about death. the idea of writing a book together before she dies is unique and certainly difficult. The love story they tell in the book is a perfect love story, which sounds a bit cheesy and unrealistic. Reaching the end of the book I felt mix feeling about Irvin and how he dealt with grief. I am aware that we all grief differently, for me the last pages were not necessary.

5

Erst im Dezember las ich „Wie man wird, was man ist“ von Irvin D. Yalom, was mir diesen von mir geschätzten Autor nochmal ein Stück näher gebracht hat. Schon in dieser Autobiografie war mir aufgefallen, mit wie viel Wärme und Bewunderung er über seine Frau Marilyn, Kulturwissenschaftlerin und selbst Autorin, schreibt, so dass sich ganz automatisch meine Sympathie auch auf sie erstreckte. Umso mehr war ich betroffen, als ich nun erfuhr, dass Marilyn im letzten Herbst starb. Als fest stand, dass ihre Krankheit zum Tode führen würde, begannen beide ein Buch zu schreiben – das am Ende Irvin D. Yalom alleine fertigstellen musste. „Unzertrennlich“ lautet der Titel des Buches der durch 65 Ehejahre verbundenden Eheleute, in dem Irv im April 2019 beginnt, abwechselnd mit Marilyn über die Gefühle und Gedanken bis zu ihrem Tod schreibt und schließlich 125 Tage danach mit einem Brief an sie schließt. „Ich kann noch schreiben, und dieses gemeinsame Projekt mit Marilyn ist ein Lebenselexier, nicht nur für sie, sondern auch für mich.“ (S. 83 – Irv im August) Tiefe Ehrlichkeit und stete Reflektion sind sicherlich die treibenden Kräfte, die ihn und Marilyn auszeichnen – und die auch das vorliegende Buch so unvergleichlich und wertvoll machen. Hier wird nichts schöngeredet, es wird um jede Nuance gekämpft, um das zu erreichen, was man Authentizität nennt. Das allmähliche Sterben bis hin zum begleiteten Suizid von Marilyn ist gesäumt von Irv’s Schmerz über den bevorstehenden Verlust und durchsetzt von Gedanken bezüglich seiner eigenen Sterblichkeit. Denn Irv wird im Juni 2021 neunzig Jahre alt und ist immer davon ausgegangen, dass Marilyn ihn überleben würde. Doch nun bereitet Marilyn ihren Abschied vor und sehnt sich aufgrund des größer werdenden Leidendrucks immer mehr den Tod herbei. Beide schildern ihre ganz persönlichen Gedanken und Gefühle, legen ihre Schmerzen und Schwächen offen. Beim Lesen fühlt man mit ihnen und nimmt an ihrer Geschichte Anteil. Als schließlich für Irv die Zeit des Lebens nach dem Tod von Marilyn beginnt, durchlebt man mit ihm die Verzweiflung und schließlich seine Versuche, sich als Therapeut an das zu erinnern, was er Patientinnen und Patienten in seiner Situation geraten oder in seinen Büchern geschrieben hatte. Auch muss er sich neu organisieren und Entscheidungen darüber treffen, welche Dinge von ihr bleiben sollen und was weg darf. Keine einfache Thematik und doch ist „Unzertrennlich“ für mich ein wunderbares Erinnerungsbuch an Marilyn Yalom mit vielen privaten Familienbildern, abgedruckten Trauerreden und liebevollen Gedanken von Irv. Gleichzeitig ist es ein Buch über das Älterwerden und allmähliche Abschiednehmen vom Leben. „[…] so glaube ich tatsächlich, dass Menschen, die im Sterben liegen – wenn sie zum Nachdenken Zeit haben -, dazu neigen, das Leben, das sie gelebt haben, zu bewerten. Gewiss ist das bei mir der Fall. Und ohne selbstzufrieden im falschen Sinne sein zu wollen, habe ich den Eindruck, dass ich keinen Schaden angerichtet habe und mich dem Ende ohne viel Bedauern und wenig Schuld nähern kann.“ (S. 172 – Marilyn im November)

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