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The Return of the Native

3.8(9)
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English
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About the book

The Return of the Native (1878) returns readers to the fictional Edgon Heath, a quiet village on the English countryside, where a taboo tale of thwarted desire pits societal norms against humanity’s natural appetites.Through a cast of tragic characters, Hardy constructs a web of deceit and heartbreak in the quiet village of Edgon Heath, its denizens shackled by their conflicting desires for romance and status. Eustacia Vye takes center stage, her agency and flawed ideals propelling the plot along towards its deadly conclusion. To undercut these notably modern themes and characters, the novel also retains an air of classical tragedy. The more each character struggles against their fate, the more they are ensnared by the tendrils of time, place, and action. Those who wish to leave the quiet village to live a lavish life find themselves trapped, while those who wish only to live by their good works find a tumultuous world that refuses to accept them. It is a cautionary tale, a clear warning that when ephemeral societal norms trump humanity’s fundamental drive towards passion and love, only grief will follow.Since our inception in 2020, Mint Editions has kept sustainability and innovation at the forefront of our mission. Each and every Mint Edition title gets a fresh, professionally typeset manuscript and a dazzling new cover, all while maintaining the integrity of the original book. With thousands of titles in our collection, we aim to spotlight diverse public domain works to help them find modern audiences. Mint Editions celebrates a breadth of literary works, curated from both canonical and overlooked classics from writers around the globe.

Editions (43)

ISBN9798888976821
PublisherMint Editions
Publication Date08/18/26
Pages434

Reviews & Ratings

9 ratings

2 reviews

3.8

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  • tante_tanja
    tante_tanja

    542 Followers

    4.0

    Diese Neuauflage von Thomas Hardys Roman aus dem Jahre 1878 würdigt den Roman mit einer eher schlichten und zufriedenstellenden Taschenbuchausgabe. Im Original lautet der Titel "The Return of the native" (zu deutsch etwa: Die Rückkehr des Einheimischen), daher mag der hier verwendete Buchtitel etwas seltsam anmuten. Verschlungen oder vielmehr atmosphärisch dicht ist die Geschichte aber allemal. Meisterlich gelingt es Hardy mit der stilisierten Darstellung der südenglischen Heidelandschaft eine wichtige Rolle in diesem ansonsten höchst menschlichen Drama zu verankern. Auf dem Schauplatz der urwüchsigen Landschaft wird mit Leidenschaft agiert, aber es finden sich auf Tugenden wie selbstlose Liebe und beständige Treue zwischen Ginstergestrüpp und Heidekraut. Nicht nur die Landschaft, auch die Figuren seines Werkes hat Thomas Hardy wohl sehr bewusst stilisiert. Es ist klar die Welt des Autors und keine reales Bild, auch wenn die beschriebenen Emotionen und Dramen sehr lebensecht wirken. Gerade in der Überzeichnung und bewussten Inszenierung liegt die Kraft von Hardys intensiven Beschreibungen. Obwohl er sehr wohl auch gesellschaftliche Schranken und Missstände kritisieren möchte, welche die Gesellschaft seiner Tage prägen, geht es ihm offensichtlich um ganz andere Dinge. Es ist die Verbindung zwischen Mystik und Religion, zwischen Heidentum und Christenheit, die ihn fasziniert. So zelebriert er mit Genuss, wie sehr Eustacia einer griechischen Göttin des Olymp gleicht und zeigt auf, welche fatalen Folgen es hat, wenn religiöse Engstirnigkeit moralische Urteile die Natur der ungezähmten Schönheit zerstören. An der Person des Clym, den seine Mutter stolz einen Akademiker nennt, deckt er die Gefahren sogenannter Bildung auf das schlichte Gemüt auf. Der Naturbusche wird zum Denker mit ungewissen Folgen für seine Umwelt, denn statt nach weltlichen Tugenden wie Reichtum und Ruhm zu streben, hat es sich Mr. Yeobright zum Entsetzen seiner Mutter in den Kopf gesetzt, den schlichten Gemütern seiner Heimat die Vorzüge von Bildung zukommen zu lassen. Als Clym sich dann auch noch in die geistreiche und zauberhafte Eustacia verliebt, droht ein Orkan durch Mrs. Yeobrights Weltbild zu fegen. Ihr Augenstern und Sohn gerät auf einen gefährlichen Pfad und selbst eine liebende Mutter scheint den aufziehenden Sturm menschlicher Dramen nicht mehr aufhalten zu können. Interessant ist der Hinweis zu Ende des Romans, dass der Schluss der Geschichte vom Autor am Anfang anders geplant war, wie in der vorliegenden Version. Wie der Autor dazu anmerkt, "führten bestimmte Umstände bei der Veröffentlichung als Fortsetzungsroman zu einer Änderung dieser Absicht. Die Leser können also zwischen diesen beiden Schlüssen wählen, und diejenigen, die strenge künstlerische Maßstäbe anlegen, mögen den konsequenteren Schluss als den wahren betrachten". An dieser Anmerkung kann man bereits erkennen, wie sehr sich der Autor schon vom Diktat des viktorianischen Romangerüstes entfernte, auch wenn es ihm schwerfiel, seine Absichten tatsächlich umzusetzen. FAZIT Ein intensives Leseerlebnis in Thomas Hardys Welt! Das macht süchtig, auch wenn man am Ende ziemlich durchgeschüttelt zurück bleibt, von diesen Stürmen dramatischer Leidenschaften.

    Jul 18, 2024

  • nettebuecherkiste
    nettebuecherkiste

    130 Followers

    3.0

    Thomas Hardy ist mir mal wieder zu melodramatisch. Aber die Leistung von Alan Rickman als Sprecher ist herausragend.

    Sep 28, 2022

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