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2 🌟 Achtung, diese Rezension ist ab 18! 🔞, enthält Spoiler und die Zerstörung meiner letzten Nervenzellen.
Das Buch fängt an wie ein Traum für jeden, der Final Fantasy VII liebt. Ich dachte, ich bekomme einen eigenen Sephiroth-Albtraum-Lover: mysteriös, unheimlich und tragisch, mit langen silbernen (zugegeben eher weißen) Haaren. Die Idee, dass er und die Protagonistin die Reinkarnation einer uralten Liebe sind, fühlte sich so episch an. Die Sephiroth-Fantasie war real in diesem Buch, zumindest anfangs. Aber dann verliert sich die Story leider komplett. Ich fühlte mich in einem Strudel aus unnötigen Details, verwirrenden Charakteren und Handlungssträngen gefangen, die am Ende kaum eine Rolle spielen. Ich konnte mir nicht merken, wer jetzt wer ist, und nach einer Weile war es mir auch egal. Die Story tritt auf der Stelle, während man sich durch seitenlange "mein Amon!"-Seufzer quält, als gäbe es kein Morgen mehr. Was mich aber am meisten aus der Bahn geworfen hat, war die Art, wie die Autorin von Amon und seiner Männlichkeit schreibt. Die ganze Zeit wird betont, wie unnatürlich groß er ist, und seine Erscheinung wird fast schon poetisch beschrieben nur um dann mit einem Cockring geerdet zu werden. ( Ich schwöre, dabei wäre ich fast, an meinem Kaffee erstickt.) Ich habe das gelesen und musste laut loslachen. Ein Dämon mit diesem Accessoire? Das konnte ich nicht glauben. Dann wird sein Penis auch noch so übertrieben glorifiziert, dass er angeblich so groß ist, dass sie kaum ihre Lippen um seine Spitze bekommt. Kurz gesagt, er hat ein Regenrohr in der Hose! Das war so absurd, dass es jegliche Spannung zerstört hat. Als wäre das nicht genug, bekommt der Sephiroth-Verschnitt auch noch einen Hulk-Modus, verwandelt sich in so einen überdimensionierten Echsenmenschen... und was will die Protagonistin sofort? Na klar, mit dem Echsen-Hulk-Dämon sex haben! Und da wird dann erst richtig ins Detail gegangen, inklusive Befriedigung mit dem (zusätzlichen) Schwanz, als ob das alles total normal und romantisch wäre. Die Geschichte verliert sich komplett in diesen Szenen, die weder mysteriös noch sexy sind. Ständig wird nur über "ficken" gesprochen, was die poetische Sprache am Anfang vollkommen überflüssig macht. Und ja, es gab zwischendrin auch wirklich süße, romantische Momente und Gespräche, in denen man die tiefe Verbindung zwischen den beiden spüren konnte. Aber die konnten die Story leider nicht mehr retten. Am Ende habe ich mich nur gefragt, warum eine so vielversprechende Geschichte so seltsam werden muss. Ich habe das Buch nur zu Ende gelesen, weil ich eine Antwort wollte, aber die habe ich nicht wirklich bekommen, nur noch mehr Fragen und das Gefühl, meine Gehirnzellen beim Lesen verloren zu haben.

Aug 29, 2025
2 🌟 Achtung, diese Rezension ist ab 18! 🔞, enthält Spoiler und die Zerstörung meiner letzten Nervenzellen.
Das Buch fängt an wie ein Traum für jeden, der Final Fantasy VII liebt. Ich dachte, ich bekomme einen eigenen Sephiroth-Albtraum-Lover: mysteriös, unheimlich und tragisch, mit langen silbernen (zugegeben eher weißen) Haaren. Die Idee, dass er und die Protagonistin die Reinkarnation einer uralten Liebe sind, fühlte sich so episch an. Die Sephiroth-Fantasie war real in diesem Buch, zumindest anfangs. Aber dann verliert sich die Story leider komplett. Ich fühlte mich in einem Strudel aus unnötigen Details, verwirrenden Charakteren und Handlungssträngen gefangen, die am Ende kaum eine Rolle spielen. Ich konnte mir nicht merken, wer jetzt wer ist, und nach einer Weile war es mir auch egal. Die Story tritt auf der Stelle, während man sich durch seitenlange "mein Amon!"-Seufzer quält, als gäbe es kein Morgen mehr. Was mich aber am meisten aus der Bahn geworfen hat, war die Art, wie die Autorin von Amon und seiner Männlichkeit schreibt. Die ganze Zeit wird betont, wie unnatürlich groß er ist, und seine Erscheinung wird fast schon poetisch beschrieben nur um dann mit einem Cockring geerdet zu werden. ( Ich schwöre, dabei wäre ich fast, an meinem Kaffee erstickt.) Ich habe das gelesen und musste laut loslachen. Ein Dämon mit diesem Accessoire? Das konnte ich nicht glauben. Dann wird sein Penis auch noch so übertrieben glorifiziert, dass er angeblich so groß ist, dass sie kaum ihre Lippen um seine Spitze bekommt. Kurz gesagt, er hat ein Regenrohr in der Hose! Das war so absurd, dass es jegliche Spannung zerstört hat. Als wäre das nicht genug, bekommt der Sephiroth-Verschnitt auch noch einen Hulk-Modus, verwandelt sich in so einen überdimensionierten Echsenmenschen... und was will die Protagonistin sofort? Na klar, mit dem Echsen-Hulk-Dämon sex haben! Und da wird dann erst richtig ins Detail gegangen, inklusive Befriedigung mit dem (zusätzlichen) Schwanz, als ob das alles total normal und romantisch wäre. Die Geschichte verliert sich komplett in diesen Szenen, die weder mysteriös noch sexy sind. Ständig wird nur über "ficken" gesprochen, was die poetische Sprache am Anfang vollkommen überflüssig macht. Und ja, es gab zwischendrin auch wirklich süße, romantische Momente und Gespräche, in denen man die tiefe Verbindung zwischen den beiden spüren konnte. Aber die konnten die Story leider nicht mehr retten. Am Ende habe ich mich nur gefragt, warum eine so vielversprechende Geschichte so seltsam werden muss. Ich habe das Buch nur zu Ende gelesen, weil ich eine Antwort wollte, aber die habe ich nicht wirklich bekommen, nur noch mehr Fragen und das Gefühl, meine Gehirnzellen beim Lesen verloren zu haben.
Aug 29, 2025








