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Poetry & Drama

Germinal

4.1(14)
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About the book

Germinal, named after the spring month in the French Republican Calendar, is often considered to be Zola's masterpiece. The book follows Étienne Lantier, a young man whose career as a railway worker is abruptly cut short after he attacks a superior. He arrives in Montsou, a coal mining town in the north of France, to begin a new life in a different industry. And the only industry around is mining coal.Étienne quickly befriends the locals as he embraces his new life in the mines, but the abject poverty of the miners shocks him, and he soon begins reading about socialism. When the owners of the mine conspire to lower the miners' wages, Étienne seizes the opportunity and convinces the town to strike.Zola's depiction of the mining town is shockingly bleak in its detail. He spent months researching the conditions of real-life miners, even going so far as pose as a government official so that he could descend into a mine personally. His encounter with a mining horse-brought underground as a foal to haul coal, never to see the light of day again-affected him so much that he wrote the animal into the plot. Montsou itself is a fully-realized town, with families and characters leading interconnected and nuanced lives across generations: lives so destitute, grueling, and filthy that Zola had to repeatedly defend his work against claims of hyperbole.Ultimately, the novel was a rallying cry for the workers of the world in an era when communist and socialist ideas were beginning to spread amongst the impoverished working class. The shabby but good-hearted inhabitants of Montsou, so blatantly oppressed by the bourgeois mine owners, are a blank slate for workers of any industry to identify with, and identify they did: Germinal inspired socialist causes for decades after its publication, with crowds chanting "Germinal!" at Zola's funeral.

Editions (20)

ISBN9791043134432
PublisherLes prairies numériques
Publication Date02/27/26
Pages638

Reviews & Ratings

14 ratings

4 reviews

4.1

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  • bilsenkraut
    bilsenkraut

    49 Followers

    4.0

    Mannomann, das war mehr Spannung als in den meisten Thrillern vorhanden ist. Mir hat es sehr gut gefallen, wie Zola die Probleme aller Schichten darstellt und wie diese persönlichen Probleme den Menschen immer viel schlimmer vorkommen als die Probleme der anderen. So denkt Hennebeau dass die Arbeiter doch froh sein könnten, schließlich können sie sich frei lieben, was ist da schon eine Mahlzeit mehr oder weniger. Dass diese Liebe in keinster Hinsicht frei, erfüllend oder glücklich ist, sieht er nicht. Genauso wenig sehen die Arbeiter dass das Leben des reichen Hennebeau nicht so zufrieden ist, trotz des vollen Bauches und des Luxus. Ohne hier jemals scharf zu urteilen, stellt Zola diese Gegensätze erstaunlich authentisch dar. Der Arbeiter wird bei Zola nicht romantisiert, Grausamkeiten, sexuelle Gewalt und Sadismus sind hier an der Tagesordnung, selbst unter den Kindern. Auf der anderen Seite herrscht absolutes Unverständnis der höheren Schichten gegenüber den Sorgen und dem Elend der Arbeiterklasse. Sympathiefiguren sucht man hier vergebens. Dafür erhält man eine hervorragende Gesellschaftsstudie und mehr Spannung als meine Nerven teilweise verkraften konnten.

    Jan 21, 2023

  • semjon
    semjon

    73 Followers

    5.0

    Ein überraschend beeindruckendes Buch. Nachdem ich vor kurzem mit [b:Nana|371456|Nana|Émile Zola|https://i.gr-assets.com/images/S/compressed.photo.goodreads.com/books/1174236758l/371456._SY75_.jpg|89633] keinen großen Gefallen beim erstmaligen Zugang zu Zola gefunden hatte, waren meine Erwartungen bei diesem Arbeiterroman nicht besonders groß. Zola verstand es, die genaue Sprache des Milieus zu treffen, in dem er seine Romane ansiedelte, was wiederum erklärt, dass ich von Anfang in Geschichte des Maschinisten Étienne Lantier gezogen, der in einer nordfranzösischen Grube eine Anstellung unter Tage im Kohlebergbau annimmt. Die Arbeitsbedingungen sind unmenschlich und die Entlohnung alles andere als leistungsgerecht. Die Arbeiterfamilien können kaum ihre Grundbedürfnisse mit dem kargen Lohn befriedigen und sobald ein Verdiener der Familie ausfällt, beginnt das Hungern. Als die Grubenbesitzer eine verkappte Lohnkürzung durchsetzen wollen, kann der gebildete Étienne die Arbeiter zum Streik überreden. Doch bei diesem Arbeitskampf sitzen sie am kürzeren Hebel und so nimmt der Streik einen dramatischen Ausgang. Erstaunlich ist, dass Zola den Spagat schafft, einerseits die Arbeiter im Allgemeinen oder Étienne im Speziellen nicht zu glorifizieren und andererseits doch klare Stellung zu beziehen und das Unrecht an den Arbeitern anzuprangern. Dabei wird nicht Schwarz-Weiß gemalt, denn er stellt die Arbeiter- und die Kapitalistenfamilien jeweils mit ihren Stärken und Schwächen dar. Die Arbeiterfamilien sind keine verschworene, tugendhafte Gemeinschaft. Neid, Missgunst, Hass, Gewalt, Trunkenheit und sexuelle Erniedrigung sind die Laster, die es dem Leser erschweren, hier Identifikationsfiguren zu finden. Einer der wenigen komplett negativ dargestellten Figuren, der dicke Krämer des Dorfes, findet im Zuge der gewaltsamen Ausschreitungen den Tod. Seine Leiche wird im Anschluss von den Furien des Dorfes auf brutalste Weise geschändet. Das Buch ist gewiss nichts für zarte Gemüter. Die finalen Szenen, bei der viele der Hauptpersonen nach einen Sabotageakt unter Tage sterben müssen, war unheimlich eindringlich geschrieben und ging mir mehr nach, als das ich das eigentlich zulassen wollte. Ein Buch, was mich emotional so stark bewegt wie Germinal, muss ich einfach gut bewerten, auch wenn die hellsichtigen Worte Zolas auf den letzten Seiten, bei denen er die Revolution der Arbeitermassen für das 20. Jahrhundert voraussiehst, für meinen Geschmack eine Spur zu theatralisch waren. Nach der Lektüre kann ich nun gut verstehen, warum Zola so ein umstrittener Autor seiner Zeit war. Das ist nicht nur naturalistisch, dass absolut schonungslos auf die brutalste Weise. Ein Klassiker, den man wirklich gelesen haben sollte.

    Feb 23, 2024

  • violi
    violi

    2 Followers

    4.0

    Бедность, нищета, буржуазия, вера в лучшую жизнь и желание заполучить её быстро… к каждого своя правда

    Бедность, нищета, буржуазия,  вера в лучшую жизнь  и желание заполучить её быстро… к каждого своя правда

    Feb 11, 2024

3 of 4 reviews

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