Der Ruf der Kalahari
Buy Now
By using these links, you support READO. We receive an affiliate commission without any additional costs to you.
Description
Die Inspiration zum Weltbestseller Der Gesang der Flusskrebse: Mark und Delia Owens Seite an Seite mit Wildtieren in der Kalahari-Wüste - jetzt in edler Neu-Ausstattung mit Farbfotografien und Goldfolie
Wir begleiten Mark und Delia Owens auf ihrer lebensgefährlichen Reise in das Herz der Kalahari-Wüste Botswanas. Mit nicht viel mehr als einem Fernglas und zwei Schlafsäcken im Gepäck, machen sich die beiden Zoologen 1974 auf in die Wildnis Afrikas - tausende Kilometer entfernt von Straßen, anderen Menschen oder der nächsten Wasserquelle. In dieser Einöde leben die Owens‘ Seite an Seite mit der Löwin Blue, der Hyäne Pepper, Schakalen, Wildhunden und Giraffen, während sie die Geheimnisse des Lebens in einem der letzten unberührten Gebiete der Erde enthüllen.
Dieser mitreißende Klassiker des Nature Writing entführt uns in eines der letzten unberührten Gebiete der Erde, getrieben von der tiefen Liebe zur Natur. Der Ruf der Kalahari erscheint als aktualisierte Neuübersetzung in exklusiver Sonderausstattung inklusive unveröffentlichter Farbfotografien. Tauchen Sie ein in die Magie der Kalahari und lassen Sie sich von diesem packenden Bericht mitreißen!
Bei Fragen zur Produktsicherheit, wenden Sie sich bitte an: [email protected]
Book Information
Author Description
Delia Owens erforschte über zwanzig Jahre als Zoologin zusammen mit ihrem damaligen Mann Mark in verschiedenen afrikanischen Ländern Elefanten, Löwen und Hyänen. Ihr Roman Der Gesang der Flusskrebse ist eines der erfolgreichsten US-amerikanischen Debüts aller Zeiten. Sie lebt auf einer Farm in North Carolina mit Pferden, Braunbären und unzähligen Vogelarten.
Posts
Für mich war Der Ruf der Kalahari von Mark Owens und Delia Owens ein wirklich eindrucksvolles Buch, das mir noch länger im Kopf geblieben ist, da ich bisher nicht viel in diese Art von Büchern gelesen hatte. Man merkt beim Lesen sehr deutlich, wie hart das Leben dort tatsächlich ist – mit Hitze, Wassermangel und völliger Isolation – und gleichzeitig wird die Faszination dieser Wildnis unglaublich lebendig dargestellt. Ich hatte oft das Gefühl, selbst mitten im Geschehen zu sein. Am spannendsten bzw. interessantesten fand ich die Beobachtungen der Tiere, vor allem der Löwen und Hyänen. Es war interessant zu sehen, wie komplex ihr Verhalten ist und dass sie teilweise richtige „Persönlichkeiten“ haben. Manchmal fand ich das Buch allerdings etwas langatmig, besonders wenn der Alltag im Camp sehr ausführlich beschrieben wurde. Auch das diese Tätigkeiten eine ständige wiederholte bedeuteten, natürlich sind das alles wichtige Aufgaben, aber am Anfang wurden diese bereits ausführlich beschrieben, weshalb es mich leicht gestört hat das immer und immer wieder lesen zu müssen. Insgesamt würde ich sagen, dass das Buch für mich eine gelungene Mischung aus Abenteuer, Wissenschaft und persönlichem Erlebnis ist. Es ist kein klassischer spannender Roman von Anfang bis Ende, sondern eher ein Erfahrungsbericht. Gerade deshalb fand ich es aber so interessant und würde es auf jeden Fall weiterempfehlen, vor allem an alle, die sich für Natur, Tiere oder echte Geschichten interessieren.
Durch Zufall bin ich über dieses Buch gestolpert. Die Autorin war mir natürlich von "Der Gesang der Flusskrebse" bekannt und ich war sehr gespannt auf dieses Buch. Nach dem Lesen würde ich es irgendwo zwischen Sachbuch, Reisebericht und Biographie einordnen. Die Kapitel werden entsprechend gekennzeichnet ob sie von Delia oder Mark Owens geschrieben wurden. Den allergrößten Teil hat Mark Owens geschrieben. Falls der ein oder andere auf irgendeinen Bezug zu "Der Gesang der Flusskrebse" hofft, den muss ich leider enttäuschen. Der Untertitel "Die Inspiration zum Weltbestseller Der Gesang der Flusskrebse ist wohl eher dem Marketing geschuldet. Ich habe das Buch auf jeden Fall sehr gerne gelesen auch wenn es doch so manche Länge und Wiederholung gab. Man muss auf jeden Fall sehr naturverbunden sein um an diesem Buch Gefallen zu finden.
Wildlife experience in der Kalahari
Hin und wieder lese ich sehr gern Bücher über die Tierwelt, unsere Erde, die Natur. In diesem Buch begleiten wir ein Ehepaar in den 1970/80ern, die aufbrechen, um in der Kalahari zu forschen. Immer wieder kommt es zu Rückschlägen, fehlenden Geldmitteln, Krisen durch Kämpfe, Brände, Krankheiten sowie die Folgen der enorm schwierigen Witterungsbedingungen vor Ort. Man bekommt „live“ mit, welche Bedingungen diese Forscher auf sich nehmen, um eine bisher für Menschen gänzlich unbekannte Region und ihre Tierwelt zu erforschen. An vielen Punkten im Buch habe ich richtig mitgefiebert in der Hoffnung „es muss doch weitergehen“. Man erhält faszinierende Einblicke in das wilde, gänzlich von der Zivilisation abgeschnittenen, Leben der Tiere, die nie zuvor Menschen begegnet sind. Besonders rührend, sind die von den Autoren beschriebenen Begegnungen mit verschiedenen Tierarten - die mal erschreckend, beängstigend, mal aber auch sehr erheiternd und einfach nur wunderschön sind. Auch, dass bestimmte Tiere Namen bekommen und immer wieder auftauchen, schafft eine gewisse Verbindung und Spannung. Emotionen kamen im Verlauf des Buches bei mir allerhand auf. Richtig schön sind auch die Fotos - es hätten gern noch viel mehr sein dürfen 🤩 Leider gibt es auch dort Gebiete, in denen gejagt werden darf, um damit Geld zu machen, und auch andere Arten der Ausbeutung und Brutalität gegenüber den Tieren bleibt nicht unerwähnt… diese Passagen fielen mir unheimlich schwer zu lesen und haben mich sehr wütend und betroffen gemacht. Alles in allem, ist es wirklich beeindruckend, was die beiden Autoren für ihre Forschung ausgehalten und dabei auf die Beine gestellt haben. Sie haben einen großen Beitrag zu der Erforschung der Kalahari geleistet und zum Schutz etlicher Tiere beigetragen. Wer sich für derartige Sachbücher begeistern kann, wird gewiss nicht enttäuscht werden! 4,5/5 ⭐️ für eine faszinierende, teils nervenaufreibende und wunderschöne Lektüre über die Erforschung der Kalahari!
⭐️⭐️⭐️⭐️ Interessanter Einblick ins Forscherleben in den 1970ern in Afrika
Ich war zwar im Urlaub in Griechenland, aber gedanklich bin ich mit Mark und Delia Owens (ja, die von den Flusskrebsen!) durch die Kalahari gestreift. In der Neuauflage des Nature-Writing-Klassikers aus dem Jahr 1984 #DerRufDerKalahari beschreiben sie ihre Forschungsarbeit in einem abgelegenen Camp jenseits der Zivilisation. Am Anfang hat mich das Buch etwas herausgefordert, denn wie die beiden ihr Leben in Afrika starten, fand ich sehr blauäugig und weltfremd. Des öfteren habe ich über ihre Entscheidungen, die teilweise wirklich lebensgefährlich waren, den Kopf geschüttelt und mich gefragt wie studierte, erwachsene Leute so agieren können. Aber zum Glück ging letztlich alles gut und als die Forschungsgelder dann flossen, nahm das Buch hauptsächlich die Tierforschung in den Fokus und ich war wieder versöhnt 😅 Ihre Beobachtungen des Sozialverhaltens von Löwenrudeln, Hyänen und weiterer Kalahari-Bewohner zeigten von Respekt und Demut vor der Tierwelt und gaben einen interessanten Einblick in das harte Alltagsleben in einem unwirtlichen Landstrich. Insgesamt habe ich das Buch also dennoch als sehr bereichernd empfunden und gebe gern eine Leseempfehlung.

Wie eine Reise in die Wildnis.
Am Anfang hat es etwas gedauert bis ich mich an den Erzählstil gewöhnt hatte. Und bis zum Schluss hätte ich es besser gefunden, wenn die Zitate von der jeweiligen weiblichen oder männlichen Stimme gelesen worden wäre. Es hätte viel für das Leseerlebnis getan. Aber abgesehen davon, ist es eine unglaublich berührende Geschichte, die heutzutage, mit Social Media wohl im Erlebnis anders laufen würde. Jede und jeder der die Tiere in der Wildnis liebt wird diese Geschichte mögen. Wunderschön und traurig zugleich.
Wahnsinn! 🤩
Wir fehlen die Worte um dieses Buch, diese unbeschreiblichen Erlebnisse von Mark und Delia Owens zu beschreiben. 1974 macht sich das Zoologen-Paar mit One-Way Tickets auf den Weg nach Botswana um im Central Kalahari Game Reserve die Schabracken-Hyänen genauer zu erforschen. Mit dabei? Einen alten Geländewagen, zwei Ferngläser und Schlafsäcke. Mut, Idealismus und der stetige Forscherdrang bringen das Paar immer weiter voran. Jahr für Jahr, das Leben mitten im Nirgendwo, tausende Kilometer entfernt von jeglicher Zivilisation, Strom oder fließend Wasser. Die einzigen Nachbarn sind Löwen, Hyänen, Wildhunde und Schakale. Und viele andere Wildtiere. Man kann sich kaum vorstellen, dass die Owens sieben Jahre im Deception Valley in der Kalahari verbracht haben. Die Forschungen haben sie damals noch mit Stift und Papier notiert. Diese komplette Abgeschiedenheit von der Zivilisation ist kaum zu greifen. Ich selbst war nur drei Tage im Central Kalahari Game Reserve - aber diese immer noch so unberührte und unberechenbare Natur ist einfach unglaublich und einzigartig.
Wer „Der Gesang der Flusskrebse“ gelesen hat und nun einen ebenso spannenden Roman mit einer durchdachten Hintergrundgeschichte erwartet, wird bei „Der Ruf der Kalahari“ definitiv enttäuscht. Zwar war es prinzipiell interessant, so viel über die Tierwelt in der Wildnis zu erfahren, doch ich habe hin und wieder darüber nachgedacht, das Buch abzubrechen. Es hat sich stellenweise eher wie eine viel zu lange und eintönige Dokumentation, verpackt in einem Buch, angefühlt. Das Marketing empfinde ich daher als frech und irreführend, auch wenn der Schreibstil durchaus gelungen ist.
Wow! Für alle Tierliebhaber und eigentlich für jeden/ jede, dem/ der etwas an der Umwelt und den Profiten der globalen Vernetzung liegt und viel Wissenswertes erfahren möchte!
Man darf „den Ruf der Kalahari“ nicht mit dem Gedanken an einen unterhaltsamen oder spannenden Roman lesen. Das Buch ist von den Zoologen Delia und Mark Owens geschrieben und handelt von deren Forschungsarbeit von über 6 Jahren in der Kalahari Wüste in Botswana. Man lernt nicht nur viel über die Menschen und Kultur dort, sondern vor allem viel über die Tiere in der Wüste. Es ist unglaublich beeindruckend, wie sehr man mitfiebert bei dem Gedanken an den Überlebenskampf der Löwen Bones oder Muffet, oder wie sehr man sich über den Wurf der Hyänen Star und Patches freut. Das Buch geht unter die Haut. Vor allem wenn zwei Forschende gegen Wilderei, Jäger, das Bohren nach Bodenschätzen und gegen das Aussterben von mehreren Tausende Antilopen und Gnus kämpfen. Sie kämpfen um Tiere, welche sich mittlerweile wie Haustiere anfühlen und welche sie unter extremen Bedingungen und mit größtem Respekt über sechs Jahre erforscht haben. Ein sehr spannendes und wichtiges Buch mit vielen Höhen und Tiefen.

Wir reisen mit den jungen Biologen Mark und Delia in das deception valley tief in der Kalahariwüste, um die Wildtiere dort zu erforschen. Dabei erleben wir unzählige lebensgefährliche Situationen, aber genauso viele magische Momente in der Wildnis. Leider wird der Lebensraum durch Düren und die Interessen der Menschen bedroht. Die beiden Forscher versuchen alles, um die Tiere zu schützen. Für mich war das Buch auf der eine Seite sehr abenteuerlich und spannend, die Beschreibung des Alltag mit den Tieren hingegen hat mich tiefenentspannt und geerdet. Ich bewundere den Mut und die Willensstärke von Delia und Marc, sich dem Leben in der Wüste zu stellen und so viel für den Schutz der Tiere zu geben! Wirklich beeindruckend, welche Entbehrungen und Gefahren sie ausgehalten haben, um so mit den Tieren zu leben. Diesen einzigartigen Einblick in die Tierwelt der Kalahari empfehle ich jedem weiter! Ich denke, die Geschichte sensibilisiert für den Zusammenhang der Tier- und Menschenwelten auf unserer Erde und die Verantwortung, die daraus für den Menschen entsteht. Allerdings hätte mir die Darstellung der Lebenswirklichkeit der Menschen in Botswana detaillierter gewünscht. Ich kann mich am meisten an grausame Darstellungen des Wilderns erinnern, aber kaum an Begründungen des Verhaltens der Menschen z.B. Armut, wenig Bildung,etc. Ich denke, man sollte sich bewusst sein, dass die Geschichten eben in erster Linie für die Situation der Tierwelt sensibilisieren möchte und nicht den Anspruch hat, die komplexen Zusammenhänge in Botswana im Detail darzustellen. Trotzdem bewerte ich dieses faszinierende, autobiografische Meisterwerk mit fünf Sternen!
Description
Die Inspiration zum Weltbestseller Der Gesang der Flusskrebse: Mark und Delia Owens Seite an Seite mit Wildtieren in der Kalahari-Wüste - jetzt in edler Neu-Ausstattung mit Farbfotografien und Goldfolie
Wir begleiten Mark und Delia Owens auf ihrer lebensgefährlichen Reise in das Herz der Kalahari-Wüste Botswanas. Mit nicht viel mehr als einem Fernglas und zwei Schlafsäcken im Gepäck, machen sich die beiden Zoologen 1974 auf in die Wildnis Afrikas - tausende Kilometer entfernt von Straßen, anderen Menschen oder der nächsten Wasserquelle. In dieser Einöde leben die Owens‘ Seite an Seite mit der Löwin Blue, der Hyäne Pepper, Schakalen, Wildhunden und Giraffen, während sie die Geheimnisse des Lebens in einem der letzten unberührten Gebiete der Erde enthüllen.
Dieser mitreißende Klassiker des Nature Writing entführt uns in eines der letzten unberührten Gebiete der Erde, getrieben von der tiefen Liebe zur Natur. Der Ruf der Kalahari erscheint als aktualisierte Neuübersetzung in exklusiver Sonderausstattung inklusive unveröffentlichter Farbfotografien. Tauchen Sie ein in die Magie der Kalahari und lassen Sie sich von diesem packenden Bericht mitreißen!
Bei Fragen zur Produktsicherheit, wenden Sie sich bitte an: [email protected]
Book Information
Author Description
Delia Owens erforschte über zwanzig Jahre als Zoologin zusammen mit ihrem damaligen Mann Mark in verschiedenen afrikanischen Ländern Elefanten, Löwen und Hyänen. Ihr Roman Der Gesang der Flusskrebse ist eines der erfolgreichsten US-amerikanischen Debüts aller Zeiten. Sie lebt auf einer Farm in North Carolina mit Pferden, Braunbären und unzähligen Vogelarten.
Posts
Für mich war Der Ruf der Kalahari von Mark Owens und Delia Owens ein wirklich eindrucksvolles Buch, das mir noch länger im Kopf geblieben ist, da ich bisher nicht viel in diese Art von Büchern gelesen hatte. Man merkt beim Lesen sehr deutlich, wie hart das Leben dort tatsächlich ist – mit Hitze, Wassermangel und völliger Isolation – und gleichzeitig wird die Faszination dieser Wildnis unglaublich lebendig dargestellt. Ich hatte oft das Gefühl, selbst mitten im Geschehen zu sein. Am spannendsten bzw. interessantesten fand ich die Beobachtungen der Tiere, vor allem der Löwen und Hyänen. Es war interessant zu sehen, wie komplex ihr Verhalten ist und dass sie teilweise richtige „Persönlichkeiten“ haben. Manchmal fand ich das Buch allerdings etwas langatmig, besonders wenn der Alltag im Camp sehr ausführlich beschrieben wurde. Auch das diese Tätigkeiten eine ständige wiederholte bedeuteten, natürlich sind das alles wichtige Aufgaben, aber am Anfang wurden diese bereits ausführlich beschrieben, weshalb es mich leicht gestört hat das immer und immer wieder lesen zu müssen. Insgesamt würde ich sagen, dass das Buch für mich eine gelungene Mischung aus Abenteuer, Wissenschaft und persönlichem Erlebnis ist. Es ist kein klassischer spannender Roman von Anfang bis Ende, sondern eher ein Erfahrungsbericht. Gerade deshalb fand ich es aber so interessant und würde es auf jeden Fall weiterempfehlen, vor allem an alle, die sich für Natur, Tiere oder echte Geschichten interessieren.
Durch Zufall bin ich über dieses Buch gestolpert. Die Autorin war mir natürlich von "Der Gesang der Flusskrebse" bekannt und ich war sehr gespannt auf dieses Buch. Nach dem Lesen würde ich es irgendwo zwischen Sachbuch, Reisebericht und Biographie einordnen. Die Kapitel werden entsprechend gekennzeichnet ob sie von Delia oder Mark Owens geschrieben wurden. Den allergrößten Teil hat Mark Owens geschrieben. Falls der ein oder andere auf irgendeinen Bezug zu "Der Gesang der Flusskrebse" hofft, den muss ich leider enttäuschen. Der Untertitel "Die Inspiration zum Weltbestseller Der Gesang der Flusskrebse ist wohl eher dem Marketing geschuldet. Ich habe das Buch auf jeden Fall sehr gerne gelesen auch wenn es doch so manche Länge und Wiederholung gab. Man muss auf jeden Fall sehr naturverbunden sein um an diesem Buch Gefallen zu finden.
Wildlife experience in der Kalahari
Hin und wieder lese ich sehr gern Bücher über die Tierwelt, unsere Erde, die Natur. In diesem Buch begleiten wir ein Ehepaar in den 1970/80ern, die aufbrechen, um in der Kalahari zu forschen. Immer wieder kommt es zu Rückschlägen, fehlenden Geldmitteln, Krisen durch Kämpfe, Brände, Krankheiten sowie die Folgen der enorm schwierigen Witterungsbedingungen vor Ort. Man bekommt „live“ mit, welche Bedingungen diese Forscher auf sich nehmen, um eine bisher für Menschen gänzlich unbekannte Region und ihre Tierwelt zu erforschen. An vielen Punkten im Buch habe ich richtig mitgefiebert in der Hoffnung „es muss doch weitergehen“. Man erhält faszinierende Einblicke in das wilde, gänzlich von der Zivilisation abgeschnittenen, Leben der Tiere, die nie zuvor Menschen begegnet sind. Besonders rührend, sind die von den Autoren beschriebenen Begegnungen mit verschiedenen Tierarten - die mal erschreckend, beängstigend, mal aber auch sehr erheiternd und einfach nur wunderschön sind. Auch, dass bestimmte Tiere Namen bekommen und immer wieder auftauchen, schafft eine gewisse Verbindung und Spannung. Emotionen kamen im Verlauf des Buches bei mir allerhand auf. Richtig schön sind auch die Fotos - es hätten gern noch viel mehr sein dürfen 🤩 Leider gibt es auch dort Gebiete, in denen gejagt werden darf, um damit Geld zu machen, und auch andere Arten der Ausbeutung und Brutalität gegenüber den Tieren bleibt nicht unerwähnt… diese Passagen fielen mir unheimlich schwer zu lesen und haben mich sehr wütend und betroffen gemacht. Alles in allem, ist es wirklich beeindruckend, was die beiden Autoren für ihre Forschung ausgehalten und dabei auf die Beine gestellt haben. Sie haben einen großen Beitrag zu der Erforschung der Kalahari geleistet und zum Schutz etlicher Tiere beigetragen. Wer sich für derartige Sachbücher begeistern kann, wird gewiss nicht enttäuscht werden! 4,5/5 ⭐️ für eine faszinierende, teils nervenaufreibende und wunderschöne Lektüre über die Erforschung der Kalahari!
⭐️⭐️⭐️⭐️ Interessanter Einblick ins Forscherleben in den 1970ern in Afrika
Ich war zwar im Urlaub in Griechenland, aber gedanklich bin ich mit Mark und Delia Owens (ja, die von den Flusskrebsen!) durch die Kalahari gestreift. In der Neuauflage des Nature-Writing-Klassikers aus dem Jahr 1984 #DerRufDerKalahari beschreiben sie ihre Forschungsarbeit in einem abgelegenen Camp jenseits der Zivilisation. Am Anfang hat mich das Buch etwas herausgefordert, denn wie die beiden ihr Leben in Afrika starten, fand ich sehr blauäugig und weltfremd. Des öfteren habe ich über ihre Entscheidungen, die teilweise wirklich lebensgefährlich waren, den Kopf geschüttelt und mich gefragt wie studierte, erwachsene Leute so agieren können. Aber zum Glück ging letztlich alles gut und als die Forschungsgelder dann flossen, nahm das Buch hauptsächlich die Tierforschung in den Fokus und ich war wieder versöhnt 😅 Ihre Beobachtungen des Sozialverhaltens von Löwenrudeln, Hyänen und weiterer Kalahari-Bewohner zeigten von Respekt und Demut vor der Tierwelt und gaben einen interessanten Einblick in das harte Alltagsleben in einem unwirtlichen Landstrich. Insgesamt habe ich das Buch also dennoch als sehr bereichernd empfunden und gebe gern eine Leseempfehlung.

Wie eine Reise in die Wildnis.
Am Anfang hat es etwas gedauert bis ich mich an den Erzählstil gewöhnt hatte. Und bis zum Schluss hätte ich es besser gefunden, wenn die Zitate von der jeweiligen weiblichen oder männlichen Stimme gelesen worden wäre. Es hätte viel für das Leseerlebnis getan. Aber abgesehen davon, ist es eine unglaublich berührende Geschichte, die heutzutage, mit Social Media wohl im Erlebnis anders laufen würde. Jede und jeder der die Tiere in der Wildnis liebt wird diese Geschichte mögen. Wunderschön und traurig zugleich.
Wahnsinn! 🤩
Wir fehlen die Worte um dieses Buch, diese unbeschreiblichen Erlebnisse von Mark und Delia Owens zu beschreiben. 1974 macht sich das Zoologen-Paar mit One-Way Tickets auf den Weg nach Botswana um im Central Kalahari Game Reserve die Schabracken-Hyänen genauer zu erforschen. Mit dabei? Einen alten Geländewagen, zwei Ferngläser und Schlafsäcke. Mut, Idealismus und der stetige Forscherdrang bringen das Paar immer weiter voran. Jahr für Jahr, das Leben mitten im Nirgendwo, tausende Kilometer entfernt von jeglicher Zivilisation, Strom oder fließend Wasser. Die einzigen Nachbarn sind Löwen, Hyänen, Wildhunde und Schakale. Und viele andere Wildtiere. Man kann sich kaum vorstellen, dass die Owens sieben Jahre im Deception Valley in der Kalahari verbracht haben. Die Forschungen haben sie damals noch mit Stift und Papier notiert. Diese komplette Abgeschiedenheit von der Zivilisation ist kaum zu greifen. Ich selbst war nur drei Tage im Central Kalahari Game Reserve - aber diese immer noch so unberührte und unberechenbare Natur ist einfach unglaublich und einzigartig.
Wer „Der Gesang der Flusskrebse“ gelesen hat und nun einen ebenso spannenden Roman mit einer durchdachten Hintergrundgeschichte erwartet, wird bei „Der Ruf der Kalahari“ definitiv enttäuscht. Zwar war es prinzipiell interessant, so viel über die Tierwelt in der Wildnis zu erfahren, doch ich habe hin und wieder darüber nachgedacht, das Buch abzubrechen. Es hat sich stellenweise eher wie eine viel zu lange und eintönige Dokumentation, verpackt in einem Buch, angefühlt. Das Marketing empfinde ich daher als frech und irreführend, auch wenn der Schreibstil durchaus gelungen ist.
Wow! Für alle Tierliebhaber und eigentlich für jeden/ jede, dem/ der etwas an der Umwelt und den Profiten der globalen Vernetzung liegt und viel Wissenswertes erfahren möchte!
Man darf „den Ruf der Kalahari“ nicht mit dem Gedanken an einen unterhaltsamen oder spannenden Roman lesen. Das Buch ist von den Zoologen Delia und Mark Owens geschrieben und handelt von deren Forschungsarbeit von über 6 Jahren in der Kalahari Wüste in Botswana. Man lernt nicht nur viel über die Menschen und Kultur dort, sondern vor allem viel über die Tiere in der Wüste. Es ist unglaublich beeindruckend, wie sehr man mitfiebert bei dem Gedanken an den Überlebenskampf der Löwen Bones oder Muffet, oder wie sehr man sich über den Wurf der Hyänen Star und Patches freut. Das Buch geht unter die Haut. Vor allem wenn zwei Forschende gegen Wilderei, Jäger, das Bohren nach Bodenschätzen und gegen das Aussterben von mehreren Tausende Antilopen und Gnus kämpfen. Sie kämpfen um Tiere, welche sich mittlerweile wie Haustiere anfühlen und welche sie unter extremen Bedingungen und mit größtem Respekt über sechs Jahre erforscht haben. Ein sehr spannendes und wichtiges Buch mit vielen Höhen und Tiefen.

Wir reisen mit den jungen Biologen Mark und Delia in das deception valley tief in der Kalahariwüste, um die Wildtiere dort zu erforschen. Dabei erleben wir unzählige lebensgefährliche Situationen, aber genauso viele magische Momente in der Wildnis. Leider wird der Lebensraum durch Düren und die Interessen der Menschen bedroht. Die beiden Forscher versuchen alles, um die Tiere zu schützen. Für mich war das Buch auf der eine Seite sehr abenteuerlich und spannend, die Beschreibung des Alltag mit den Tieren hingegen hat mich tiefenentspannt und geerdet. Ich bewundere den Mut und die Willensstärke von Delia und Marc, sich dem Leben in der Wüste zu stellen und so viel für den Schutz der Tiere zu geben! Wirklich beeindruckend, welche Entbehrungen und Gefahren sie ausgehalten haben, um so mit den Tieren zu leben. Diesen einzigartigen Einblick in die Tierwelt der Kalahari empfehle ich jedem weiter! Ich denke, die Geschichte sensibilisiert für den Zusammenhang der Tier- und Menschenwelten auf unserer Erde und die Verantwortung, die daraus für den Menschen entsteht. Allerdings hätte mir die Darstellung der Lebenswirklichkeit der Menschen in Botswana detaillierter gewünscht. Ich kann mich am meisten an grausame Darstellungen des Wilderns erinnern, aber kaum an Begründungen des Verhaltens der Menschen z.B. Armut, wenig Bildung,etc. Ich denke, man sollte sich bewusst sein, dass die Geschichten eben in erster Linie für die Situation der Tierwelt sensibilisieren möchte und nicht den Anspruch hat, die komplexen Zusammenhänge in Botswana im Detail darzustellen. Trotzdem bewerte ich dieses faszinierende, autobiografische Meisterwerk mit fünf Sternen!















