The sword of Kaigen: Eine theonitische Kriegsgeschichte

The sword of Kaigen: Eine theonitische Kriegsgeschichte

Hardback
4.5241

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Description

Es ist besser, im Krieg zu sterben, als in Friedenszeiten zu rosten.

Eine Mutter, die darum kämpft, ihre gewalttätige Vergangenheit zu verdrängen, ein Sohn, der darum kämpft, seine gewalttätige Zukunft zu begreifen, ein Vater, der blind ist für die Gefahr, die sie alle bedroht. Wird die Matsuda-Familie die Kraft haben ihr Reich zu verteidigen, wenn die Winde des Krieges ihre Halbinsel erreichen? Oder werden sie sich gegenseitig zerfleischen, bevor die wahren Feinde überhaupt die Küsten erreichen? Hoch oben an einem Berghang am Rande des Kaigenese-Reiches leben die mächtigsten Krieger der Welt, Übermenschen, die in der Lage sind, das Meer zu heben und Eisklingen zu schwingen. Seit Hunderten von Jahren haben die Kämpfer der Kusanagi-Halbinsel die Feinde des Imperiums in Schach gehalten und ihrer gefrorenen Landzunge den Namen "Das Schwert von Kaigen" eingebracht.

Der vierzehnjährige Mamoru wurde in die legendäre Matsuda-Familie von Kusanagi hineingeboren und kannte schon immer seine Bestimmung: die Kampftechniken seiner Familie zu beherrschen und seine Heimat zu verteidigen. Doch als ein Außenseiter auftaucht und den Vorhang über Kaigens angebliches Zeitalter des Friedens lüftet, wird Mamoru klar, dass er vielleicht nicht mehr viel Zeit hat, um zu dem Kämpfer zu werden, zu dem er herangezogen wird. Schlimmer noch, das Imperium, zu dessen Verteidigung er bestimmt ist, könnte auf einem Fundament von Lügen stehen.

Misaki sagte sich, dass sie die Leidenschaften ihrer Jugend hinter sich gelassen hatte, als sie in das Matsuda-Haus einheiratete. Entschlossen, eine gute Hausfrau und Mutter zu sein, versteckte sie ihr Schwert und alles aus ihrer Zeit als Kämpferin in einem fernen Land. Doch mit ihrem heranwachsenden Sohn, der Fragen über die Außenwelt stellt, der Bedrohung durch eine bevorstehende Invasion auf dem Meer und ihrem eiskalten Ehemann, der ihre Nerven reizt, findet Misakis Kämpfernatur wieder den Weg zurück an die Oberfläche.

Book Information

Main Genre
Fantasy
Sub Genre
Epic
Format
Hardback
Pages
624
Price
25.70 €

Characteristics

11 reviews

Mood

Sad
Funny
Scary
Erotic
Exciting
Romantic
Disturbing
Thoughtful
Informative
Heartwarming
81%
17%
18%
4%
84%
23%
82%
67%
23%
61%

Protagonist(s)

Likable
Credible
Developing
Multifaceted
75%
83%
85%
88%

Pace

Fast18%
Slow9%
Moderate55%
Variable18%

Writing Style

Simple0%
Complex27%
Moderate73%
Bildhaft (100%)Poetisch (36%)Außergewöhnlich (64%)

Posts

65
All
4

4⭐️ – hat mich emotional mehr getroffen, als ich erwartet habe 👇🏽

The Sword of Kaigen hat mich vor allem durch sein Setting überrascht. Ich bin mit einer ganz anderen Erwartung reingegangen (eher klassische Samurai-Welt) – umso unerwarteter war der technologische Aspekt. Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase hat genau dieser Kontrast aber erstaunlich gut funktioniert und der Welt insgesamt sogar mehr Eigenständigkeit verliehen. 💭 Was mir gefallen hat: – sehr greifbare, vielschichtige Figuren, die emotional wirklich tragen – hohe Intensität in den familiären und persönlichen Konflikten – ein Setting, das auf den zweiten Blick deutlich mehr Tiefe hat als zunächst gedacht – einzelne Szenen, die lange nachwirken und nicht schnell „verpuffen“ 💭 Was für mich nicht ganz rund war: – der Einstieg braucht etwas Geduld, bis man wirklich im Flow ist – gegen Ende wirkte ein zusätzlicher Handlungsstrang zunächst etwas fremd und hat kurz den Rhythmus gebrochen – insgesamt ein paar Passagen, die sich etwas langsamer ziehen Trotzdem: Am Ende fügt sich vieles stimmig zusammen, und gerade die emotionale Wirkung bleibt stark hängen. Das Buch arbeitet eher leise, aber nachhaltig. Für mich ein Titel, der Zeit und Offenheit braucht – sich dann aber genau dafür auch wirklich lohnt.

4⭐️ – hat mich emotional mehr getroffen, als ich erwartet habe 👇🏽
4.5

Ich übertreibe nicht, wenn ich sage, dass es für mich eines der aufwühlendsten und genialsten Fantasybücher war💔🏔 "Wenn es zu viel wird, ein Mann zu sein, werde ich zum Berg".

Das war ein Buch zwischen 4,5 und 5,5 ⭐️🫣 Wow, ich habe sooo unendlich viel zu dem Buch zu sagen, und doch werden hier meine Worte dem Buch niemals gerecht. Das Buch, und vorallem die Protagonisten haben mich auf eine wirklich tiefgehende Art und Weise bewegt ...Ihr wisst gar nicht wie oft mir die Tränen kamen😢💔 Und das nicht unbedingt weil in einer Kriegsgeschichte Menschen sterben..nein, sondern weil die Autorin die Dynamiken zwischen den verschiedenen Charakteren soooo gut rübergebracht hat. Es geht hier hauptsächlich um Misaki und Mamouro. Mamouro ist der älteste Sohn eine der mächtigsten Fanilien im Kaiserreich, somit lastet von Geburt an recht viel Druckaufträge ihn, und Misaki ist seine Mutter. Wir haben hier also eine unglaublich starke, und bewegende Mutter Sohn Beziehung, die mich so sehr berührt hat 💔 Das Reich ist stark geprägt vom Patriarchat und Misaki, die Hausfrau und 5-fache Mutter ist, passt da nicht rein, denn sie wollte eigentlich nie Hausfrau (und Mutter) werden...Aber da sie in dieser Welt nichts zu sagen hat, hat sie nun einmal 5 Kinder von einem kaltherzigen Mann bekommen😢 Es dreht sich sehr viel um die Beziehung von Mamouro und Misaki, und wie sie sich entwickelt. Aber auch die Beziehung zu dem distanzierten Vater Takeru und die restlichen Familiendynamiken spielen eine große Rolle. Zudem gibt es hier eine Regierung, die nicht so ist wie sie scheint, viel Propaganda, Sexismus und vielleicht auch ein wenig Rassismus werden hier behandelt...Liebe ich 😜 Das Worldbuilding fand ich absolut genial, ohne Ausnahme ‼️ Die Magie fand ich toll beschrieben und die Einblicke in die Vergangenheit von Misaki haben ihr noch viel mehr Charaktertiefe gegeben 🥰 Ich habe sie wirklich einfach nur geliebt, eine so starke Frau 😍 Eigentlich war es bis zu gefühlt 80% des Buches ein ganz klares 5⭐️ Buch und mehr...warum dann doch "nur" 4,5? Weil, was war das bitte für ein Ende ???? Häää? Absolut überhaupt nicht rund, vorallem weil es ein Einzelband ist. Wäre es ne Reihe, wäre es ohne Zweifel 5 Sterne... Aber es wurden zum Ende hin noch Handlungsstränge aufgemacht die soooo viele Fragen aufwerfen, und die bleiben jetzt einfach so im Raum? Fand ich überhaupt nicht passend 😭 I mean, was ist mit dem entführten Mädchen, mit den Ranganesen und wie wird das Kaiserreich weiterhin vorgehen? Ne sorry....das ist doch kein Abschluss für ein Einzelband...🫠😭 Aber naja....M.L.Wang ist ne Fantasyqueen👸🏻 Wann bringt sie ein neues Buch raus ? 🫣

Ich übertreibe nicht, wenn ich sage, dass es für mich eines der aufwühlendsten und genialsten Fantasybücher war💔🏔
"Wenn es zu viel wird, ein Mann zu sein, werde ich zum Berg".
5

Definitiv ein Meisterwerk für mich! Mich hat schon länger kein Buch mehr so in den Bann gezogen. Angefangen beim Schreibstil, es war wirklich schön zu lesen. Man konnte sich alles gut vorstellen und das Worldbuilding war richtig gut. Wie die einzelnen Charaktere beschrieben wurden und vor allem die Gefühlswelt von Misaki hat mich in den Bann gezogen. Die Dynamik zwischen den Charakteren war so schön. Auch wenn es durchaus auch traurig war. Ich hab da richtig mitgelitten. Am Anfang tat ich mir aber doch schwer rein zu kommen. Aber das ist ein persönliches Problem von mir mit Romanen im asiatischen Setting, da ich noch nicht so viele gelesen habe. Das sollte ich aber definitiv ändern.

4.5

Die Gerechtigkeit führt eine flüsternde Klinge

Mitsuki sollte mit ihrem Leben zufrieden sein: als Tochter eines alten Kriegerhauses hat sie in eine mächtige Familie eingeheiratet, für ihre Zukunft ist gesorgt. Doch die Realität sieht anders aus: die trostlose Halbinsel, auf der ihre Familie residiert, ist nicht nur vom Rest der Welt abgeschnitten, am Horizont zieht auch Krieg herauf. Während ihr Sohn unbequeme Wahrheiten aufdeckt und Misaki mit mehr als nur ihrer Vergangenheit kämpft, müssen die Krieger Kaigens feststellen: die wahre Gefahr kommt nicht von außen, sondern von innen… Betrachtet man „The Sword of Kaigen“, mit seinem an traditioneller asiatischer Schwertkunst orientierten Design und liest den Klappentext, dann könnte man erwarten, hier eine eher historisch inspirierte Geschichte zu lesen. Folglich wird man in den ersten Kapiteln sehr verwirrt sein, wenn man von Flugzeugen und Fernsehern liest. Tatsächlich ist dieses Buch sehr gut darin, Erwartungen zu umgehen und etwas völlig anderes zu präsentieren. Die Autorin vermischt geschickt traditionsreiche Geschichte asiatischer Krieger mit einem faszinierenden Magiesystem und jeder Menge Gesellschaftskritik. Die Kombination aus Magie und moderner Welt funktioniert erstaunlich gut, einfach weil die Autorin beim Aufbau ihrer Welt keine Mühen gescheut hat. Dieses Buch ist eher nichts für Fantasy-Einsteiger, denn um zu verstehen, was passiert, braucht man sowohl das Glossar, als auch das Namensverzeichnis und die Karte ständig, sonst ist man verloren. „The Sword of Kaigen“ ist kein Buch zum Nebenbei-Lesen, sondern eines, für das man sich Zeit nehmen und sich konzentrieren (und dem man einiges Gefasel über Blutlinien verzeihen) muss. An der Seite von Misaki und ihrem Sohn Mamoru lernen wir eine Welt kennen, die von Ungerechtigkeit und Härte geprägt ist, treffen verbitterte und ehrbare Charaktere gleichermaßen, die sich alle durch gut herausgearbeitete Komplexität auszeichnen. Der Fantasy-Aspekt steht hier nicht im Vordergrund, er ist einfach da, schlicht ein Teil der Welt. Es geht eher um die Geschichte der Familie, die um ihr Überleben kämpft, während gnadenlose Herrscher die Welt zu ihren Füßen in Schutt und Asche legen. Dieses Buch ist nachdenklich, oft brutal und politisch, es beobachtet und kritisiert, wird beim Lesen frustrieren und traurig, aber auch stolz auf lieb gewonnene Charaktere machen. Zum Ende hin wird die Handlung dann beinahe schon ruhig, denn am Schluss geht es nicht mehr groß um Kämpfe, viel eher um die Menschen, die diese überstanden haben, ihre Perspektive, ihren Optimismus und die Stärke ihrer Gemeinschaft. „The Sword of Kaigen“ ist ein Buch, das nur einen Ausschnitt einer viel größeren Geschichte einer faszinierenden, wenn auch grausamen Welt erzählt, das nachdrücklich in Erinnerung bleibt und auffordert, nicht still zu bleiben.

Die Gerechtigkeit führt eine flüsternde Klinge
5

Eindringlicher Schreibstil, tiefe Figuren und pure emotionale Zerstörung. Ein absolutes Highlight.

Nach „Blood Over Bright Haven“ wusste ich, dass ich mehr von M. L. Wang lesen muss und „The Sword of Kaigen“ hat mich komplett gebrochen. Der Schreibstil ist unfassbar eindringlich, präzise und brutal ehrlich. Dieses Buch verlangt volle Konzentration und genau das macht es so intensiv. Nichts daran ist beiläufig, alles sitzt. Was mich am tiefsten getroffen hat, ist wie sehr dieses Buch Empathie lehrt. In dieser Form habe ich das noch nie erlebt. Die Geschichte ist extrem charakterfokussiert, die Figuren sind tief, vielschichtig und erschreckend menschlich. Die Charakterentwicklung ist so eindrücklich, dass sie weh tut. Besonders berührt hat mich, dass die Protagonistin eine Mutter ist, mitten im Geschehen, mit einer Vergangenheit, die sie nicht loslässt. Die zweite Perspektive ist ihr vierzehnjähriger Sohn. Erzählt wird aus der dritten Person im Duo POV und emotional wirkt das enorm. Das Worldbuilding ist komplex und dicht. Das Glossar und das Namenverzeichnis waren sehr hilfreich, gerade weil sich Namen je nach Anrede verändern. Das Magiesystem hat mich anfangs leicht an Avatar erinnert, auch wenn ich es nie gelesen oder geschaut habe. Es ist außerdem stark ausgearbeitet und sehr greifbar. Die Kampfszenen sind genial geschrieben, klar, bildhaft und unglaublich intensiv. Dieses Buch hat mich zum Weinen gebracht wie kein anderes. Je näher ich dem Ende kam, desto mehr habe ich mich gefragt, wie das alles noch aufgehen soll und als es dann da war, ergab es einfach Sinn. Genau so musste diese Geschichte enden. Die zweite Hälfte ist extrem intensiv. Themen wie Krieg, Propaganda und Patriarchat prägen alles. Ich bin ohne Vorwissen gestartet und bin sehr froh darüber. Ich mag es nicht zu sagen, dass ein Buch das beste ist, das ich je gelesen habe, aber wenn, dann ist es dieses. Eine klare Empfehlung für alle, die Fantasy lieben, wenn sie politisch, komplex, charaktergetrieben und brutal sein darf. Für mich ist es ein absolutes Lebenshighlight. 🥹

Eindringlicher Schreibstil, tiefe Figuren und pure emotionale Zerstörung. Ein absolutes Highlight.
3

Viele Fragen, wenige Antworten

Die ersten 30% hatte ich das Gefühl, ich lese ein Buch in einer anderen, mir fremden Sprache (naja, war ja auch irgendwie so 😂). Dann habe ich irgendwann reingefunden und ab dann konnte ich auch flüssiger lesen. Trotzdem hat das Buch ganz ganz viele Fragen aufgeworfen, aber kaum welche beantwortet. Das fand ich sehr schade. Auch das Ende war nur so mittelmäßig befriedigend. Der Schreibstil an sich war sehr bildgewaltig und mitreißend. Einmal hatte ich feuchte Augen und Gänsehaut. Trotzdem war es stellenweise sooo zäh. Empfehlen würde ich das Buch daher leider nicht. Dafür sind mir zu viele Fragen offen geblieben.

3

21/2026 📖

The Sword of Kaigen ist sprachlich wirklich gut geschrieben. Es gibt Passagen, in denen ich richtig in die Geschichte eingetaucht bin und intensiv mitgefühlt habe. Allerdings wird der Lesefluss durch die vielen Fremdwörter stark gebremst. Und jedes Mal im Glossar nachzuschlagen, ist es für mich einfach nicht. Beim lesen möchte ich mich fallen lassen können. Das hat mich immer wieder aus der Geschichte herausgerissen und war für mich einfach nur anstrengend zu lesen. Vermutlich habe ich deshalb so lange dafür gebraucht. Ab etwa 60 % hat mich die Geschichte leider nicht mehr so fesseln können. Sie zog sich für mich, und viele Fragen bleiben auch jetzt noch unbeantwortet, sodass ich auf den großen Hype leider nicht aufspringen kann. Insgesamt ein Buch mit sehr starken emotionalen Momenten und gutem Schreibstil, aber mit einigen Schwächen und verwirrendem strukturellen Aufbau.

4.5

»Was bist du?«, flüsterte Takeru. Etwas Größeres als ich selbst, erkannte sie. »Ich bin Matsuda Misaki.« Sie sagte das mit Stolz und Aufrichtigkeit, wie niemals zuvor. »Ich bin deine Frau.« Und sie griff ihn an… 😭

OMG dieses Buch ist einfach etwas ganz Besonderes. 🥹❤️ Die Geschichte ist einzigartig und fühlt sich komplett anders an als vieles, was ich bisher gelesen habe. Ich habe zuerst ihr anderes Buch Blood over Bright Heaven gelesen und war davon schon unglaublich begeistert. Das war für mich mein absolutes Jahreshighlight 2025 😍 Deshalb wusste ich sofort, dass ich auch dieses Buch unbedingt lesen muss. Und ich wurde absolut nicht enttäuscht. Ganz im Gegenteil. Die Geschichte geht unter die Haut, so wie man es von ihren Büchern kennt. Die Augen bleiben nicht immer trocken 😢. Die Protagonisten sind alle großartig. Es gab wirklich niemanden, den ich nicht mochte. Misaki war atemberaubend. Eine unglaublich starke Frau, die mich tief beeindruckt hat 💪✨ Die Autorin schafft es wieder einmal, Themen wie Frauenunterdrückung und gesellschaftliche Rollenbilder sensibel und eindringlich in die Geschichte einzuweben. Takeru, ihr Ehemann, verhält sich am Anfang definitiv fragwürdig und entspricht nicht dem Bild des perfekten Ehemanns. Trotzdem konnte ich ihn nie hassen. Von Anfang an hatte ich das Gefühl, dass da mehr hinter seinem Verhalten steckt. Weiter hinten im Buch versteht man sehr viel besser, warum er so ist, wie er ist. Mehr möchte ich dazu nicht sagen, um niemanden zu spoilern 😉 Mamoru, dieser absolute Ehrensohn, war für mich ein echtes Highlight 🥹 Ein so starker vierzehnjähriger Junge, mutig, loyal und einfach einzigartig. Überhaupt ist die gesamte Geschichte intensiv, wunderschön und gleichzeitig schmerzhaft. Genau diese Mischung macht das Buch für mich so besonders ❤️ Ein kleiner Punkt, der für mich nicht ganz perfekt war, sind die vielen japanischen Begriffe und Namen. Davon gibt es wirklich sehr viele und man kommt am Anfang ein wenig durcheinander. Der Glossar ist ziemlich lang. Ich habe kaum hineingeschaut und versucht, ohne ihn auszukommen. Das hat auch gut funktioniert, aber man braucht definitiv etwas Zeit, um richtig in die Welt hineinzufinden. Trotzdem ist dieses Buch ein absolutes Herzensbuch für mich 🥰 Emotional, tiefgründig, stark geschrieben und mit Figuren, die man nicht mehr vergisst. Wer epische, tragische und gleichzeitig wunderschöne Geschichten liebt, sollte dieses Buch unbedingt lesen 📖✨

»Was bist du?«, flüsterte Takeru.
Etwas Größeres als ich selbst, erkannte sie. »Ich bin Matsuda Misaki.« Sie sagte das mit Stolz und Aufrichtigkeit, wie niemals zuvor. »Ich bin deine Frau.« Und sie griff ihn an… 😭
5

„Ein Jahrzehnt später würde der fünfzehnjährige Hiroshi als der jüngste Schwertkämpfer bekannt werden, der jemals die Flüsternde Klinge gemeistert hatte. Was die Welt niemals erfahren würde: dass er der ZWEITjüngste war.“ 💔

Einzelband (Es gab weitere Bände zu den Theoniten und es sollte noch weitere geben, aber die Autorin hat alles offline nehmen lassen und aktuell plant sie nicht, die Reihe wieder aufzunehmen.) Achtung - bei dieser Geschichte handelt es sich nicht um cozy Romantasy! Es ist düster und beklemmend. Die Welt ist komplex und ich habe vor allem das Glossar am Anfang sehr häufig gebraucht. Es hat auch ein bisschen gedauert, bis ich richtig drin war, aber dann 🤯 Die Protagonisten waren so toll geschrieben und ihre charakterliche Entwicklung war so nachvollziehbar. Ich habe so viel gefühlt beim Lesen - aber hautsächlich war ich wütend und traurig. Ich kann es gar nicht in Worten fassen. Emotional Damage at it’s best and I‘m not well. Kann’s nur empfehlen, insbesondere für Fans von RF Kuang‘s Poppy War’s 🥺 schade, dass die anderen Bücher der Reihe nicht mehr verfügbar sind bzw es keine weiteren geben wird.

„Ein Jahrzehnt später würde der fünfzehnjährige Hiroshi als der jüngste Schwertkämpfer bekannt werden, der jemals die Flüsternde Klinge gemeistert hatte. Was die Welt niemals erfahren würde: dass er der ZWEITjüngste war.“ 💔
2

ABRUCH-REZENSION

Es tut mir leid, aber für mich war das Buch leider eine große Enttäuschung. Ich wollte es wirklich lieben, vor allem weil ich sehr gerne Romane lese die im Krieg spielen, aber mit dieser Geschichte bin ich einfach nicht warm geworden. Die Idee ist gut, der Krieg wirklich dramatisch, schonungslos und real dargestellt, aber die vielen, ich glaube Japanischen Wörter haben durchwegs verhindert, dass auch nur irgendeine Art von Lesefluss entsteht. Nach über der Hälfte habe ich aufgegeben. Wieder ein Hype, den ich leider Null nachvollziehen kann.

ABRUCH-REZENSION
4

Komplexe Fantasy zwischen Krieg, Familie und Pflicht

Rezensionsexemplar// Sword of Kaigen ist eine Fantasy Geschichte die in einer fiktiven Welt spielt, welche an Japan angelehnt ist. In dieser Welt gibt es Magie die auf den Elementen basiert und unsere Protagonisten sind der Wasser/Eis Magie mächtig und zusätzlich sehr versiert im traditionellen Schwertkampf. Die ganze Geschichte ist ziemlich komplex zu lesen, da es wirklich extrem viele Begriffe gibt, die man kennenlernen und mit denen man zurecht kommen muss. Selbst die Zeiteinheiten haben eigene Namen bekommen. Wir lesen das Buch aus 3 POVs und der Erzählerperspektive. Ich mochte vor allem Mamorus POV sehr gerne! Die Kampfszenen waren super geschrieben und die Charaktere waren such sehr gut ausgearbeitet. Es gab allerdings auch ein paar negative Aspekte. Das Buch ist ein Standalone, allerdings gibt mir das Ende ein Gefühl von „Es geht noch weiter“ und das finde ich etwas unbefriedigend. Das Buch hätte zu einem früheren Zeitpunkt enden können, ohne die angesprochenen Handlungsstränge, dann hätte ich es besser gefunden. Man muss bei dem Buch wissen worauf man sich einlässt: Es ist ein Familiendrama/Kriegsgeschichte in einem patriarchalischen und sehr traditionellen System. Das macht es stellenweise auch unbequem. Das Weltbild wurde für mich nicht konsequent genug gebrochen, sondern eher hingenommen, was ich persönlich schade fand. Es gab zwar Entwicklungen in die Richtung, allerdings fand ich es zu wenig. Es ist auf jeden Fall kein leichtes, aber trotzdem ein gutes Buch. Wer epische Fantasy mit Fokus auf Charaktere, Familiendynamiken und Krieg sucht, wird hier fündig!

4.5

Selten eine so gute Präsentation von Trauma und Trauer gelesen

Das Buch ist eine sehr emotionale und aufwühlende Geschichte mit einer starken Protagonistin, die zur Abwechslung tatsächlich mal eine starke Heldin mit Ecken, Kanten und Schwächen ist. Der Erzählstil ist mMn sehr gut und führt einen in gutem Tempo durchs Buch, auch wenn mir manche Kapitel etwas zu lang waren. Der "Sturm" war so eindringlich und verheerend beschrieben, dass ich gefühlt über die gesamte Mitte des Buches den Atem angehalten habe. Die Figuren sind sehr gut geschrieben und es findet mehr Charakterentwicklung statt als gedacht. Ich bin froh, dass sich manche meiner Befürchtungen nicht bewahrheitet haben. Insgesamt generell eine Empfehlung für Standalone Fantasy und/ostasiatischen Setting. Einen halben Punkt Abzug gibt es, weil mir am Ende zu viele offene Fragen bleiben, die teils auch unnötig aufgeworfen und nicht beantwortet wurden (Entführungen). Das hätte man runder abschließen können. Auch die ganze Robin Story hätte ich nicht unbedingt gebraucht und besonders am Ende nicht in der Ausführlichkeit nochmal gebraucht.

5

5 🌟 Manchmal ist das Ende kein Sieg, sondern das schmerzhafte Verblassen eines Sturms, der uns verändert zurücklässt. M.L. Wang hat kein Buch geschrieben, sie hat ein Erbe geschaffen!

Dieses Buch sollte mit einer Packung Taschentücher und einer Notfall-Hotline geliefert werden. Nachdem ich Blood Over Bright Haven gelesen hatte (und emotional zerlegt wurde), dachte ich wirklich ich wäre emotional abgehärtet. Ich dachte, ich wüsste wie sich ein literarischer Schlag in die Magengrube anfühlt. Spoiler: Ich wusste gar nichts! 🥺😭 ​Ich saß bis halb fünf morgens hellwach im Bett, mitten im tiefsten ugly crying, das ich je wegen einer Geschichte hatte. Ich konnte nicht aufhören. M.L. Wang schreibt nicht einfach nur über Gefühle, sie lässt einen jedes einzelne Beben, jede Kälte und jeden Funken Verzweiflung am eigenen Leib spüren. Es wird einem nicht einfach nur beschrieben, dass jemand leidet, man ertrinkt förmlich in der Wucht ihrer Emotionen. ​Und Leute, Misaki ist eine Legende!! Sie war eine der talentiertesten, tödlichsten Kämpferinnen ihrer Zeit. Eine absolute Urgewalt! Man verbringt das halbe Buch damit, sich fassungslos zu fragen: Wieso? Warum nimmt so eine brillante Frau freiwillig diese Rolle der stillen, gehorsamen Ehefrau ein? Warum lässt sie sich in dieses Korsett aus Tradition und Unterdrückung zwängen? Ihr innerer Kampf, dieses vergrabene Feuer wiederzufinden, ist einfach nur meisterhaft. ​Und dann ist da Mamoru. 🥺 Mein Herz blutet allein bei seinem Namen. Ein so aufrichtiger, unfassbar guter Junge. Die Art wie er seine Mutter liebt und respektiert ohne ihre wahre Kraft zu kennen, hat mich Zeile für Zeile mehr zerstört. Ihn durch die Augen einer Frau zu sehen, die an einem Punkt der Geschichte mit einer Realität konfrontiert wird, die alles bisher Geglaubte in Stücke reißt, ist die Definition von emotionalem Wahnsinn. ​Selbst Takeru, ihr unnahbarer Ehemann hat mich fassungslos zurückgelassen. Er ist kein klassisches Monster sondern ein Gefangener seiner eigenen steinernen Welt, unfähig zu den Emotionen nach denen man beim Lesen so verzweifelt schreit. Wenn es dann am Ende zu dieser einen, absolut filmreifen Konfrontation kommt, bei der endlich alle Masken fallen und die wahre Stärke ausbricht, hält man buchstäblich den Atem an. Das Ende ist ein sanftes, ruhiges Nachgeplätschere, das man nach diesem emotionalen Tsunami auch bitter nötig hat um überhaupt wieder runterzukommen. Es schließt zwar Misakis Seelenfrieden auf eine Weise ab, die mich tief bewegt hat aber gleichzeitig lässt es einen mit dem Gefühl zurück, dass die Geschichte dieser Welt noch lange nicht vorbei ist. Man schlägt das Buch zu und bleibt mit 1000 Gedanken im Kopf zurück. Fassungslos, melancholisch und hoffnungslos verliebt in diese Geschichte. ​Dieses Buch ist eine Schande für meinen Schlafrhythmus, aber ein Geschenk für meine Seele. Wenn ihr wissen wollt, wie sich ein absoluter Totalschaden anfühlt lest es! Aber sagt nicht, ich hätte euch nicht gewarnt! 💔😭✨

5 🌟 Manchmal ist das Ende kein Sieg, sondern das schmerzhafte Verblassen eines Sturms, der uns verändert zurücklässt. M.L. Wang hat kein Buch geschrieben, sie hat ein Erbe geschaffen!
5

Absolutes Highlight 🌊❄️🏔

Vorab erstmal vielen lieben Dank nochmal an die liebe @reading.hideout dass ich dieses Buch bei ihrem Gewinnspiel gewinnen durfte, ich habe mich so sehr gefreut 🥰 nun zu meiner Meinung: Anfänglich fand ich es etwas schwer in das Buch reinzukommen. Die vielen fremdsprachigen Begriffe haben es wirklich etwas kompliziert gemacht und man musste erstmal warm werden damit. Außerdem war es teilweise etwas zu ausführlich bei eher unwichtigeren Dingen. Den Flashback mit Firebird fand ich zb sehr unnötig und hätte man sich auch gut sparen können (was wahrscheinlich daran liegt, dass es kein Standalone hätte sein sollen)🙈 bis ca 50% hatte ich wirklich Zweifel ob das Buch hält was es verspricht, weil man ja so gutes gehört hat und es bis dahin ziemlich ruhig war. Und ja.. Nach 50% fängt es erst richtig an 🤯 Ab da war es so spannend geschrieben, die Charaktere und die Story haben mich so, so tief berührt und ich musste mehrmals weinen 🥹 ich fands auch wirklich toll geschrieben mit den verschiedenen POVs von Sohn und Mutter. Das war mein erstes Buch was ich gelesen habe, in dem es hauptsächlich um Krieg geht und ich muss sagen für mich war wirklich alles so unvorhersehbar, ich hatte keine Ahnung was als nächstes passiert. Ich glaube ich habe selten ein Buch gelesen, wo die Welt, das Magiesystem, die Charaktere selbst und ihre Entwicklung & ihre Verstrickungen miteinander so toll ausgearbeitet waren wie hier. Fazit: Trotz anfänglicher Schwierigkeiten, ein absolutes Lesehighlight für mich ❤️ Ich denke dieses Buch wird nicht für jeden was sein, aber wer mit vielen japanischen Begriffen und mit dem Fakt, dass zum Schluss nicht alles aufgeklärt wird und Interpretationsfreiraum bleibt klarkommt, wird hier eine tolle, emotionale und spannende Kriegsgeschichte mit wunderbar ausgearbeiteten Charakteren bekommen ☺️ ✍️ Zum Schluss noch mein Lieblingszitat: "Du hast das Richtige für deine Familie und dein Land getan, obwohl ich denke ... keiner von uns hat das Richtige für dich getan."

Absolutes Highlight 🌊❄️🏔
5

⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ Highlight.

Wow… wo soll ich anfangen. Ich hab ein bisschen gebraucht, um richtig in das Buch reinzukommen, wegen meiner Leseflaute. Aber es hat mir total geholfen, dass ich mich mit japanischer Kultur auskenne, so konnte ich sofort in die Geschichte eintauchen. Was ich richtig gut finde, ist, dass die Geschichte nicht typisch aufgebaut ist. Der Höhepunkt ist nicht am Ende, sondern schon in der Mitte. Der Schmerz, der Schock, die Aussichtslosigkeit, alles passiert in der Mitte. Und danach erleben wir das Leben danach. Wir sehen, wie die Charaktere mit Verlust umgehen, welche Probleme auf sie zukommen und wie sie zu sich selbst finden oder ihr Leben ändern müssen, um glücklich zu sein. So etwas liest man nicht oft, und es war total erfrischend. Dazu kommen noch Themen wie Propaganda, Macht, die Kontrolle durch den Kaiser und wie leicht die Wahrheit verdreht wird. Auch die veralteten Vorstellungen von Rollenaufteilung werden angesprochen und wie die Protagonistin versucht, aus diesen auszubrechen. Das macht die Geschichte noch intensiver und nachdenklicher. Dieses Buch nimmt einen komplett mit. Es macht traurig, wütend, fassungslos und gleichzeitig bewundernd. Es geht um Familie, Liebe, Verlust, um Schmerz, der nie ganz verschwindet, und darum, dass man trotzdem weitermachen muss, weil das Leben wertvoll ist. Ich hatte während des Buches so viele Tränen und einige Momente haben mich stark an Hayao Miyazakis Film Die letzten Glühwürmchen erinnert. Auch der Schreibstil der Autorin, wie sie den Charakteren Facetten gibt und eine Welt aufbaut, so etwas in einem Standalone zu schaffen, ist unglaublich. Gehört auf jeden Fall von jetzt an in meine Liste der Lieblingsautorinnen.

⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ Highlight.
4

Auch wenn die Vielzahl japanisch geprägter Namen und Begriffe anfangs Konzentration verlangt, entfaltet sich schnell ein gewaltiges Kopfkino: Schneelandschaften, kämpfende Krieger, Elementarmagie und Charaktere, die einen gleich an sich binden. Die Geschichte verbindet epische Fantasy mit einer persönlichen Handlung über Familie, Erwartungen und unausgesprochene Sehnsüchte. Besonders die innere Entwicklung der Figuren hat mich berührt. Es geht um Stolz, Mutterschaft, Loyalität und die Kraft zu haben, alte Muster und Überzeugungen abzulegen. Ein starkes Buch, Abzug gibt es für ein für mich nicht so stimmiges Ende, aber das ist Geschmacksache.

Auch wenn die Vielzahl japanisch geprägter Namen und Begriffe anfangs Konzentration verlangt, entfaltet sich schnell ein gewaltiges Kopfkino: Schneelandschaften, kämpfende Krieger, Elementarmagie und Charaktere, die einen gleich an sich binden. Die Geschichte verbindet epische Fantasy mit einer persönlichen Handlung über Familie, Erwartungen und unausgesprochene Sehnsüchte. Besonders die innere Entwicklung der Figuren hat mich berührt. Es geht um Stolz, Mutterschaft, Loyalität und die Kraft zu haben, alte Muster und Überzeugungen abzulegen. Ein starkes Buch, Abzug gibt es für ein für mich nicht so stimmiges Ende, aber das ist Geschmacksache.
4

Was ich an diesem Buch besonders bewundernswert finde, ist die Tatsache, dass es ein Einzelband ist. In Zeiten, in denen scheinbar jede Geschichte als Trilogie geplant wird, war das eine wohltuende Abwechslung. Gerade im Fantasybereich sind Mehrteiler oft sinnvoll, um Weltbau und Magiesystem ausführlich zu erklären – aber eben nicht immer notwendig. Dieses Buch hat eindrucksvoll gezeigt, dass man auch auf vergleichsweise wenigen Seiten ein komplexes Magiesystem etablieren, tiefgreifende Beziehungen aufbauen sowie politische und gesellschaftliche Strukturen erschaffen – und sogar wieder einreißen oder reparieren – kann. Eine wirklich große erzählerische Leistung. Besonders gefallen hat mir dabei der Schreibstil: für mich der Inbegriff von „Show, don’t tell“.

In vielen Punkten kann ich mich der Begeisterung anderer Leser*innen nur anschließen. Gleichzeitig frage ich mich jedoch, ob die Autorin sich bewusst eine Tür für einen möglichen zweiten Band offengelassen hat. Der Einschub zu Misakis Vergangenheit zu Beginn empfand ich als recht ausschweifend und etwas störend im Lesefluss. Um zu zeigen, dass sie weltoffen und erfahren ist, hätte es für mich weniger Hintergrundinformation gebraucht. Zudem wird dieser Handlungsstrang recht abrupt beendet, indem mit einem Besuch und Gesprächen alles geklärt wird. Auch die Geschichte rund um den Attentäter wirkt auf mich noch nicht vollständig abgeschlossen. Ich könnte mir gut vorstellen, dass hier Raum für eine Fortsetzung besteht – vielleicht sogar aus Robins Perspektive. Die Szenen rund um Mamoru waren für mich besonders intensiv. Insgesamt sind die Kampfszenen herausragend geschrieben. Vor allem der Kampf zwischen den Eheleuten hat mich beeindruckt: Der Einsatz von Metaebenen, wechselnden Perspektiven und unterschiedlichen Wahrnehmungsebenen war großartig inszeniert und hat mich regelrecht umgehauen. Der Spannungsbogen des Buches ist insgesamt etwas ungewöhnlich, weshalb mich das Ende emotional nicht ganz so stark abgeholt hat. Dennoch bleibt ein sehr gelungenes Werk, das mich bestens unterhalten, zum Nachdenken angeregt und emotional berührt hat. Ein starkes Buch – wenn auch für mich knapp unter der Höchstwertung.

5

Ich habe die Geschichte gerade beendet und bin wirklich ergriffen. Der Buch Untertitel "Eine theonitische Kriegsgeschichte" ist sehr gut gewählt. Man liest hier eine fiktive Kriegsgeschichte im feudal anmutenden jedoch technisierten Japan/Samurai Setting, die sich aber so echt anfühlt das es schon weh tut. Man weiss nicht was dramatischer ist: der Krieg als solches oder das Familen Drama der Matsudas. Die Charaktere in diesem Buch haben sehr viel Tiefe, sind glaubwürdig und machen alle aufgrund von Krieg, persönlichen Verlusten und Aufarbeitung von Traumata ihre individuelle Entwicklung durch. Am Ende werden nicht alle Fragen die in der Geschichte aufgeworfen werden geklärt, was ich jedoch nicht schlimm finde, da der Fokus des Buches doch klar auf der Familie Matsuda und ihrem Dorf liegt. Die Welt als solche würde sicher sehr viel mehr für eventuelle Fortsetzungen hergeben aber auch als Standallone ist es einfach klasse. Was man abseits der Handlung und Charaktere ansprechen muss ist das Namens-wirrwarr was man gerade anfangs im Kopf erst mal sortieren muss. Man gewöhnt sich jedoch daran. Lediglich die Zeitangaben waren nicht immer richtig einzuordnen. "The Sword of Kaigen" zählt für mich jetzt schon zu meinen Jahres-Highlights und ist eine außergewöhnliche Geschichte die auch zum Nachdenken anregt.

5

Ich hatte etwas Angst dieses Buch zu lesen. Allein das Namensverzeichnis😅🙈. Aber ich hab es nicht bereut! Ja, die Namen sind hin und wieder viel, aber ich kam dann doch sehr gut zurecht, selbst ohne hinten nachzuschauen. Das Buch hatte eine unfassbare Sogwirkung auf mich. Super spannend, gleichzeitig war es sehr entspannt zu lesen und ich flog nur so durch die Seiten. Ich mag eigentlich keine Kampfszenen, aber diese hier waren so mega gut und bildhaft beschrieben. Ausnahmsweise konnte ich sie mir tatsächlich einmal total gut vorstellen. Hat mir total gefallen! Auch die Charaktere sind sehr lebendig, vielfältig und entwickeln sich unglaublich gut! Das Ende hat mich anfangs etwas verwirrt. Ich will nicht spoilern. Aber um so länger ich darüber nachdenke, um so mehr passt es total gut, denn es ist kein Buch in dem die Welt gerettet werden soll. Es geht um ganz andere Dinge, die sehr deutlich wurden. Daher 5 Sterne und ich habs echt geliebt!❤️

Post image
5

Episch und aufwühlender Roman, der mehr ist, als die üblichen High Fantasy Geschichten 🌟

Das Schwert Kaigens - als dieses sehen sich die Bewohner der Halbinsel Shirojima. Das Kriegerhaus Matsuda vereint Tradition und Macht mit ihrer einzigartigen Fähigkeit, Eis in eine Klinge zu verwandeln, die selbst Stahl besiegen kann. In diese Familie heiratete Misaki ein. Sie ist mittlerweile eine 4fache Mutter und hat ihre blutige Vergangenheit bestmöglich verdrängt und sich ihrer unterwürfigen Rolle halbwegs angepasst. Ihr Sohn Mamoru scheitert am Erbe der flüsternden Klinge und versucht den Ansprüchen seiner Lehrer und seines Vaters als Krieger gerecht zu werden. Bis der Krieg vor der Tür steht... Besonders eindrucksvoll war die Tiefe der Charaktere. Nach den anfänglichen Schwierigkeiten bezüglich der Bezeichnungen und Zugehörigkeiten war ich tief in der Geschichte und verfolgte gespannt die Schicksale der Protas. Das Buch las sich wirklich intensiv, die Gedanken von Misaki, ihre innere Zerrissenheit zwischen ihrer Identität, ihrer Familie und den Erwartungen Takerus an sie konnte ich bis zum Schluss mitfühlen. Wunderschön, tragisch und ein Funken Magie. Sehr empfehlenswert für alle, die komplexe asiatisch angelegte Highfantasy Geschichten mögen.

4

Ein Auf und Ab der Emotionen

4.5

Manchmal liegt wahre Stärke nicht im kämpfen selbst, sondern darin Mut zu finden weiter zu machen und Frieden zu finden! Genau dies lehrte mich The Sword of Kaigen mit einer Urgewalt, die ich niemals erwartet hätte. Ein großes Dankeschön an meinen #reallifebookboyfriend 😍 er hat so so viel und sehr gut recherchiert weil er ohne mein Zutun ein Buch für mich finden möchte, welches es in meine Highlights dieses Jahr schafft. The Sword of Kaigen ist kürzlich erst auf deutsch erschienen, der ET in Englisch war aber bereits 02/19 und außer auf YouTube im englischen Raum habe ich tatsächlich noch nie ein Sterbenswörtchen von diesem Buch gehört…sehr sehr schade! Umso mehr freue ich mich Euch einen unfassbar guten #highfantasy #standalone mit wunderschönen und bewegenden asiatischen Einflüssen empfehlen zu können! Wir haben hier ein unglaublich gutes Worldbuilding, die Autorin nutzt beispielsweise den Unterricht des Protagonisten um uns in diese Welt hineinzuziehen (sehr clever gemacht), tolle Fantasy-Thematiken, sehr sehr coole Kämpfe und Skills und diese ganz besondere Tiefgründigkeit und Bedeutsamkeit wie es sie wohl nur im asiatischen Kreis gibt. Einen Protagonisten der mit Unbeugsamkeit ein Erbe in den Schoß gelegt bekommt und dies zu hinterfragen beginnt. Eine Protagonistin die von einer kaum zu zähmenden jungen Frau zu einer in ein stoisches Raster passenden Ehefrau und Mutter wird und ihre wahre Stärke und Kraft auf eine Art mit uns findet die ich selten gelesen habe. Ein tragischer Schicksalsschlag und das Ende haben mich zuerst etwas „enttäuscht“, doch dieses Buch hallt nach, beschäftigt und regt zum grübeln an…so steht am Ende fest, auch schlimme Dinge sind nötig um den Kern und die Tiefe einer guten Story zu verdeutlichen! Ich könnte ein ganzes Video zu diesem Buch machen aber viel mehr möchte ich Euch gar nicht vorweg nehmen, aber das ist definitiv eine dicke fette Empfehlung von mir und ob es in meine Highlights kommt 🐭 seht ihr bald…

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5

Ich fand es einfach nur genial, auch wenn mir das Ende noch ein bisschen zu offen ist…🫠

5

Highlight!

Was für ein überraschendes Abenteuer! Das ist mal wieder sehr feine Fantasy! Die Geschichte nahm mich sehr schnell in Beschlag. Ein asiatisches Setting, eher in alten Zeiten angesiedelt, mit Schwertkämpfern – genau mein Geschmack. Dazu noch die wechselnde Sicht zwischen Sohn und Mutter, was genau den richtigen Schwung hineinbrachte. Ich war neugierig, wohin mich die Reise bringt, wie sich die Charaktere entwickeln und was diese Welt so alles bereithält. Das Worldbuilding ist sehr gut integriert: Nach und nach entdeckt man das Magiesystem und die politischen Gegebenheiten. Sehr gelungen sind auch die Charaktere. Besonders die zwischenmenschlichen Beziehungen haben mir gut gefallen, denn mit der Zeit wird schön aufgezeigt, dass hier sehr viel Tiefe dahintersteckt und vieles nicht so schwarz-weiß ist, wie es auf den ersten Blick erscheint. Es ist von Seite 1 an spannend und hat keinerlei Längen. Die Kapitel sind zwar relativ lang, aber ich flog nur so darüber hinweg. Denn vieles, was passiert, ist überraschend – für mich war das meiste nicht vorhersehbar, was wirklich Spaß machte. Besonders die Welt und ihre Magie fand ich sehr faszinierend. Schon lange hat mich kein Buch mehr so neugierig auf weitere Geschichten gemacht. Denn diese Welt wirkt groß, und ganz leicht schwingt bereits eine mögliche weitere Geschichte mit. Ein Stand-alone-Fantasybuch, das beweist, dass es keine mehrteilige Reihe braucht, um hervorragend zu sein. Ebenfalls ohne eine heiße Liebesgeschichte, die gefühlt mehr im Vordergrund steht als die eigentliche Handlung. Daher absolute Empfehlung!

Highlight!
5

Wahnsinnig gutes Buch. Komplexe Fantasy, originell und hochgradig intensiv. Es ist nicht leicht rein zu kommen auf Grund der verschiedenen Dialekte, Ausdrücke und Bezeichnungen, allerdings bin ich mit Hilfe des Verzeichnisses am Ende gut klar gekommen. Es behandelt Sexismus, Indoktrination, Gewalt allerdings auch viel Liebe und Einsicht. Eine klare Leseempfehlung.

5

Wow! Was für eine großartige Geschichte!

"Als ich in deinem Alter war, musste ich Wahrheiten ins Gesicht sehen, die die Welt zu zerbrechen schienen. Das passiert, wenn du in Kontakt mit Menschen kommst, die nicht ganz sind wie du. Mit der Zeit verstehst du, dass die Welt gar nicht zerbrochen ist. Sie hat nur ... mehr Teile, als du dachtest. Sie passen alle zusammen, nur vielleicht nicht so, wie du es dir vorgestellt hast, als du jung warst." M. L. Wang konnte mich im März diesen Jahres beteits mit "Blood over Bright Haven" überraschen. Nun hat der Adrian Verlag auch ihren Military-Fantasy-Roman "The Sword of Kaigen" von Henriette Ahrent übersetzen lassen und was soll ich sagen ... dieses Buch ist wirklich eine Wucht! Doch erst einmal worum es geht: Der 14-jährige Mamoru ist der älteste Sohn der legendären Matsuda-Familie. Einer Familie, die die mächtigsten Krieger des Reiches hervorbringt. Krieger, die mit ihren Kräften das Meer aufpeitschen können, die Klingen und Drachen aus Eis erschaffen, um ihre Feinde und die Feinde des Kaiserreichs in die Knie zu zwingen. Mamoru lebt mit seinen Eltern und Geschwistern in Takayubi - einer Stadt hoch oben über dem Meer, in einer Region, die noch an alten Traditionen festhält. Eines Tages kommt ein Fremder mit seinem Sohn nach Takayubi und das ist der Moment, in dem Mamorus Welt beginnt zu bröckeln. Der Moment, in dem er erkennen muss, dass die Geschichte aus Lügen besteht. Dass der Kaiser nicht der beschützende Vater ist, sondern ein selbstsüchtiger Tyrann, der Kriege für seine Zwecke führt und die Menschen dann durch Propaganda so lenkt wie er sie braucht. Und dann ist da noch Mamorus Mutter Misaki, die mit Mamorus Vater verheiratet wurde, obwohl ihr Herz einem anderen gehört. Doch damit das Reich stark bleibt, braucht es starke Nachfahren und das bedeutete, dass Misaki in die mächtige Matsuda-Familie einheiraten musste. Für Misaki bedeutete dies Selbstaufgabe. Sie musste ihre Leidenschaft für das Kämpfen begraben, denn ein Schwert gehört nicht in Frauenhände. Frauen sind lediglich eine Zier und für Heim und Herd verantwortlich. Doch als die Feinde Takayubi angreifen und die Männer versuchen ihre Heimat zu beschützen, muss Misaki ihre Familie beschützen. "Er war an das Gefühl von Blut in all seinen Konsistenzen gewöhnt, aber er war nicht vorbereitet auf eine Welt, die darin getränkt war." Wang hat hier wieder eine großartige Geschichte geliefert. Die Welt mutet sehr japanisch an und die Krieger erinnern an die alten Samurai. Das lieferte eine sehr erhabene, heroische Stimmung, die sich durch die Geschichte zieht. Auch macht Wang hier deutlich, wie sehr manchmal die Tradition mit der Moderne kämpft und wie oft Hass entsteht, weil man sein Gegenüber nicht versteht bzw. weil man seine eigene kleine Welt bedroht sieht. Doch was dieses Buch im Kern ausmacht, sind vor allem die menschlichen Beziehungen. Die zwischen Mann und Frau, Mutter und Sohn, Bruder und Schwester und vor allem auch zwischen den einzelnen Frauen. Wangs Charakterzeichnungen sind so real, so menschlich und ihre einzelnen Figuren haben eine unglaubliche Tiefe. Die Kraft, die diesem Buch innewohnt, ist es deutlich zu machen, wie viel Kraft doch in jeder Frau steckt. Wie sehr Frauen über sich hinauswachsen können und was Frauen alles ertragen können. Diese Kraft hat mir wirklich imponiert. "Zuhören hat noch nie einen Mann dümmer gemacht, aber es hat viele Menschen klüger gemacht." M. L. Wang ist ab sofort definitiv eine Autorin, die ich im Auge behalten werde. Und wenn ihr Lust auf Military-Fantasy mit Tiefgang habt, dann kommt ihr an "The Sword of Kaigen" nicht vorbei.

Wow! Was für eine großartige Geschichte!
4

Es ist besser zusammen in den Sonnenuntergang zu schauen...

Sword of Kaigen ist geprägt von asiatischer Kultur. Das macht die Geschichte ebenso interessant wie sie es kompliziert macht, zumindest für mich. Doch abseits dessen findet sich hier alles was man sich von einem richtig guten Fantasy Buch wünscht. Ein cooles Magiesystem. Spannende und tiefgehende Charaktere. Wechselnde Perspektiven. Ruhige schöne Momente, tragische, wie auch actiongeladene Passagen. Kurz um, eine fantastische Geschichte.

5

Jupp, ganz klar, das war der Hammer!

The Sword of Kaigen von M. L. Wang, 615 Seiten, 2025, @adrian_verlag, gebunden ⭐⭐⭐⭐⭐ Ich wusste vieles von dem, was The Sword of Kaigen verhandelt. Zumindest dachte ich das. Macht, Propaganda, Loyalität, Schuld, die Frage nach Wahrheit und danach, wie sehr wir sie überhaupt aushalten wollen. Und auch die Fragen nach der Rolle von Frauen, nach Erwartungen, nach Pflicht und Selbstaufgabe sind keine neuen. Wenn man eine gewisse Strecke Leben hinter sich hat, kennt man all das. Vielleicht trifft das Buch genau deshalb so hart. Es arbeitet mit einer fast chirurgischen Präzision. Nicht laut, nicht effekthascherisch, sondern ruhig, konzentriert, unerbittlich. Schicht um Schicht werden Schutzmechanismen entfernt, bis man plötzlich nackt dasteht mit Wahrheiten, die man kennt und trotzdem lieber auf Abstand hält. Besonders stark ist dabei der feministische Blick des Romans. Nicht laut, nicht als einfache Gegenüberstellung von Unterdrückung und Befreiung, es ist eher ein schmerzhafter innerer Prozess. Welche Rolle wurde mir zugeschrieben? Welche habe ich selbst angenommen? Was ist Pflicht, was Loyalität, und wo beginnt Selbstaufgabe? Welche Rolle spielt Tradition? Das Buch zeigt Frauen, die zweifeln, die hadern, die sich schämen für ihre Wünsche und gleichzeitig erkennen, wie tief Erwartungen und Ideologien in ihnen verankert sind. Gehirnwäsche und Propaganda wird hier nicht nur politisch, sondern auch privat sichtbar. Was mich ebenfalls getroffen hat, ist die Konsequenz, mit der das Buch Unvermeidbarkeiten stehen lässt. Nicht alles lässt sich verhindern. Nicht alles lässt sich auflösen. Manche Dinge passieren, weil Systeme existieren, weil Rollen weitergegeben werden, weil Menschen glauben, richtig zu handeln. Erkenntnis allein reicht nicht aus, um sich davon zu befreien. The Sword of Kaigen ist keine Fantasy zum Wegträumen. Es ist ein Buch, das nach dem Zuklappen weiterarbeitet. Still. Hartnäckig. Und lange.

Jupp, ganz klar, das war der Hammer!
5

Mein erstes Highlight in diesem Jahr. Toller Genre-Mix mit Elementar-Magie und wahnsinnig intensiv erzählt.

Mein erstes Highlight in diesem Jahr. Toller Genre-Mix mit Elementar-Magie und wahnsinnig intensiv erzählt.
3

Auf einer abgelegenen Halbinsel droht den legendären Kriegern des Kaigen-Imperiums eine Invasion. Im Zentrum stehen Misaki, eine Mutter mit einer verborgenen Vergangenheit, und ihr Sohn Mamoru, der beginnt, die Propaganda seines Landes zu hinterfragen. Als der Krieg über sie hereinbricht, müssen sie erkennen, dass Tradition und Ehre allein sie nicht vor der grausamen Realität der Moderne schützen können. Das Buch bietet ein atmosphärisches, asiatisch inspiriertes Setting und ein wirklich spannendes Magiesystem, das auf der Manipulation von Elementen basiert. Dennoch blieb mein Leseerlebnis insgesamt eher durchwachsen. Trotz der dramatischen Ereignisse fand ich leider wenig emotionalen Zugang zur Geschichte und blieb eher distanzierte Beobachterin. Mich störte der Einzug moderner Technik in eine Welt, die ansonsten so stark historisch-traditionell wirkte. Dieser Kontrast fühlte sich für mich nicht stimmig an. Der Aufbau des Romans ist ungewöhnlich und die Charaktere sind zweifellos gut gezeichnet. Allerdings griff das Ende einen völlig neuen Aspekt auf, der auf mich leider wie „angeklebt“ wirkte und nicht organisch aus der bisherigen Handlung gewachsen war. Wie schon in "Blood over Bright Haven" zeigt M. L. Wang, dass sie tolle Geschichten schreiben kann, dieses Buch konnte mich aber aufgrund der genannten Punkte nicht vollends überzeugen.

5

ohne Worte zutiefst bewegend...

Ein Lieblingsbuch. Ich habe schon "Blood over Bright Haven" gefeiert, aber mit diesem Werk hat mich M.L.Wang einfach direkt ins Herz getroffen. So viele zutiefst menschliche Themen werden verwoben. Aber am herausragensten ist für mich die Sichtweise, aus der hier Fantasygeschichte geschrieben wird - die Sichtweise einer Mutter und Frau. Ihr Weg ist ein Weg der inneren Reifung und Versöhnung mit sich selbst und anderen, auch das empfand ich als ungewöhnlich für eine Fantasygeschichte. Hier wird um Beziehung und Kontakt gerungen in einer erzkonservativen Welt, in der genau das nicht vorkommen darf. Gefangen in traditionellen Mustern bleibt jeder in der ihm zugeteilten Rolle zutiefst einsam in sich selbst verpackt - das sind die unausgesprochenen Spielregeln, die nicht hinterfragt werden. Bis sie doch hinterfragt werden und eine Bedrohung sich nähert, die die Charaktere zwingt über ihren Tellerrand zu schauen und über sich selbst und ihre steifen Rol len hinauszuwachsen. Abgesehen von der Tiefe der Themen ist der Mut der Autorin hervorzuheben eine Frau und Mutter darzustellen, mit all ihren widersprüchlichen und widerstreitenden Gefühlen, Beweggründen und auch Abgründen, die sie in sich trägt und mit denen sie ringt. Zurück blieb eine tiefe Stille und Bewegtheit.

3

Ein sehr unausgewogenes Buch das am Ende so viele Fragen offen lässt

Ich bin hin und hergerissen. Die ersten 200 Seiten waren schrecklich anstrengend. Durch viele fremde Begriffe und Titel. Ein Glossar für das man ein Glossar braucht ist da nicht besonders hilfreich. Ein flüssiges Lesen war absolut nicht möglich. Zum Großteil hatte ich das Gefühl viele Informationen völlig umsonst zu bekommen. Ich hätte der Geschichte auch prima ohne all diesen geschichtlichen und kulturellen Kontext folgen können. Der mittlere Teil war absolut perfekt. Mitreißend, spannend und so atmosphärisch geschrieben. Ich habe Tränen vergossen und war hasserfüllt. Die Entwicklung der Charakter war wunderbar beschrieben und hat wirklich viel Spaß gemacht. Und das Ende war dann wieder reine Enttäuschung. Es sind so viele Fragen ungeklärt. Ich habe nicht das Gefühl, dass die Geschichte hier einen runden Abschluss bekommen hat. Es beschäftigt sich durch die Blume mit sehr vielen schwierigen Themen und geht wirklich gut und respektvoll damit um. Aber alles in allem habe ich das Gefühl dieses Buch wollte zu viel und hat dadurch eine Menge verloren. Ich kann in vielen Details zu Hintergrund, Geschichte und Kultur keinen Mehrwert für die Geschichte feststellen. Ebenso ist mir nicht klar warum ich Worte in einer anderen Sprache für die Monate, Zeitspannen, Entfernungen und Geld lernen musste.

4.5

Die Geschichte einer Familie

Erwachsene, komplexe Themen in einer weitreichenden Fantasiewelt. Zu keinem Zeitpunkt hätte ich erwarten können, was als nächstes passiert. Ich habe noch nie so viel ins Glossar blättern müssen, weil extrem viele unbekannte Begriffe vorkamen, die nichtmal bei ihrer ersten Erwähnung erklärt worden. Das war ein bisschen anstrengend, aber ich gewöhnte mich irgendwann daran. Ich wünschte, es gäbe eine Fortsetzung, denn gerade zum Ende hin wurde so viel angerissen.

5

𝑹 𝒆 𝒛 𝒆 𝒏 𝒔 𝒊 𝒐 𝒏 𝑴𝒆𝒊𝒏𝒆 𝑴𝒆𝒊𝒏𝒖𝒏𝒈 Dies war mein allererstes 𝐇𝐢𝐠𝐡 𝐅𝐚𝐧𝐭𝐚𝐬𝐲 Buch. Normalerweise lese ich nur Romantasy, aber @thebubblybiblio hat so davon geschwärmt, dass ich es auch unbedingt lesen wollte. Und was soll ich sagen - ich habe es nicht bereut. Dieses Buch sieht auf den ersten Blick wie eine Geschichte über Krieg, Ehre und Magie aus, aber man merkt sehr schnell das es noch viel tiefer geht. 🫶 In dem Buch geht es um eine Familie, die in einer abgeschiedenen, traditionellen Region lebt. Wir tauchen ein wie die Charaktere dort leben und unter Erwartungen und alten Regeln leiden. Die Magie und die Kämpfe sind beeindruckend und so spannend geschrieben. ⚔️ Doch das besondere an diesem Buch sind die Charaktere und ihre inneren Konflikte. Vor allem geht es um die Mutter 𝐌𝐢𝐬𝐚𝐤𝐢 und um ihren Sohn 𝐌𝐚𝐦𝐨𝐫𝐮. Vor allem die Kapitel von Misaki haben mich persönlich am meisten gefesselt. Es geht nämlich auch viel um das Mutter sein. Und da ich auch ganz bald Mutter bin, hatten mich so viele Momente tief berührt. ❤️ Absolutes 𝐇𝐈𝐆𝐇𝐋𝐈𝐆𝐇𝐓 und ganz große #leseempfehlung ! Eure 𝓒𝓸𝓻𝓲𝓷𝓷𝓪

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Misaki war eine Kriegerin mit einem Verlangen nach Gewalt, doch das änderte sich nach ihrer Heirat mit Takeru. Nun erfüllt sie ihre gesellschaftliche Rolle als Hausfrau und Mutter. Ihr ältester Sohn Mamoru muss feststellen, dass nicht alles so ist, wie das Kaiserreich ihn glauben lassen will. Das Setting dieses Buches ist sehr japanisch inspiriert. Das erkt .an an den Namen und darsn, dass immer wieder japanische Wörter vorkommen. Diese sind zwar im Glossar am Ende des Buches erläutert, war ir aber manchmal trotzdem etwas zu viel. Muss es wirklich für Maßeinheiten andere Begriffe geben? Aber vielleicht spricht da nur meine Ignoranz. Überrascht war ich dann aber doch davon, dass es in dieser fiktiven Welt doch recht modern zugeht mit Fernsehern, Flugzeugen usw.. Das Dorf in dem die Handlung spielt ist jedoch sehr traditionell geprägt und wirkt eher wie man es aus typischen Fantasyromanen kennt. Dieses Buch war...interessant. Vor allem in Bezug auf die Struktur. Über weite Strecken lang war ich sehr gut unterhalten. Das "große Ding" passiert dann etwa bei der Hälfte und etwas später kommt das "große emotionale Ding". Und danach kommt... die Aufarbeitung? Diese ist vor allem in Bezug auf Misaki sehr emotional und toll geschrieben. Die übergeordneten Konflikte der Welt gehen aber unter und werden nicht zu Ende geführt. Etwa 100 Seiten vor dem Ende wurde ich etwas nervös, weil es noch so vieles gab, dass meiner Meinung nach zwingend behandelt werden müsste, es aber immer klarer wurde, dass nicht mehr genug Seiten bleiben. Ganz am Ende werden dann noch einige weitere Konflikte eingeführt, die eindeutig auf eine Fortsetzung deuten, die anscheinend aber nicht kommen wird. Und so fiel das Ende für mich recht unbefriedigend aus. Es wirkt einfach überhaupt nicht wie ein Einzelband. Als Start einer Reihe wäre es aber sehr vielversprechend.

4

Gute Geschichte aber anstrengend zu lesen

Die Geschichte ist sehr interessant. Mal echt was anderes und super geschrieben. Aber für mich war es durch die ganzen japanischen Namen und Begriffe anstrengend. Jedes Schwert hat ja einen Namen, viele Familien spielen mit. Alle haben natürlich japanische Namen und für mich war es sehr schwer dies auseinanderzuhalten. Es ist nicht ersichtlich ob es männlich, weiblich oder halt ein Schwert ist 😅 Jedesmal hinten ins Glossar zu schauen (welches auch noch extrem umfangreich ist) war mir zu umständlich. Zumal ich dann ja auch noch aus meinem Lesefluss herausgerissen werde 🤷🏼‍♀️ Für alle die damit überhaupt kein Problem haben eine absolute Empfehlung von mir!!!

Gute Geschichte aber anstrengend zu lesen
4

Wenn die Hausfrau die Sturmtruppler zerlegt 🔪🍳

Erzählt wird in der dritten Person Vergangenheit, in einem Ton, der so lange ruhig bleibt, bis man fast vergisst, ein Fantasy-Buch in der Hand zu halten, bevor die zweite Hälfte einem den Boden unter den Füßen wegzieht. Der Fokus liegt auf Emotionen und der Sorte Familie, bei der man beim Abendessen spürt, wie unter dem Tisch jemand leise kocht. Was dieses Buch wirklich trägt, ist Misaki, und zwar mühelos. Der Rest der Figuren kann froh sein, überhaupt im selben Roman zu stehen. Sie ist eine vielseitige Mutterfigur, die still wütet, während sie lächelt und bei der man sich irgendwann dabei ertappt, dass man sich am liebsten neben sie auf die Tatami setzen und den Kopf an ihre Schulter legen würde, um sich von ihr erklären zu lassen, warum die Welt so kaputt ist. Die Familiengeschichte drumherum funktioniert, weil sie nicht auf große Gesten setzt, sondern auf das, was zwischen den Figuren unausgesprochen bleibt. Dazu kommen Kampfszenen, in denen man beim Lesen den Kopf einzieht und morally-grey-Figuren, die man gleichzeitig umarmen und anzeigen möchte. Die zweite Hälfte gehört zu den stärksten, die ich in dem Genre gelesen habe und ist wahrscheinlich der Grund, warum so viele Leute diesem Buch 5 Sterne geben und dann weinend ins Bett gehen. Allerdings hat das Buch auch Stellen, an denen die Augenbraue oben bleibt. Die Schulpropaganda funktioniert problemlos, da ein ganzes Land vergessen hat, was Nachfragen ist. Auch die Eiskräfte sind so eine Sache. Mitten in den Kampfszenen wird entdeckt, dass sie eigentlich Massenvernichtungswaffen sind. Da frage ich mich, warum diese Leute jemals irgendein Problem hatten. Hinzu kommt, dass Misaki nach Jahren am Herd eine Performance hinlegt, bei der ausgebildete Kämpfer aussehen wie Sturmtruppler, die aus zwei Metern Entfernung danebenschießen. Aber trotz allem, wer Literatur sucht, durch die man scrollen kann wie durch einen Feed, ist hier falsch. Misaki würde einen dafür ohnehin nur mitleidig ansehen. Für sie allein lohnt sich nämlich das Lesen und die zweite Hälfte reißt mit einer Wucht mit, die den eigenen Sarkasmus im Nachhinein ein bisschen kleinlaut aussehen lässt. Man legt das Buch weg, wischt sich die Augen und denkt: okay, 4 Sterne, aber ich bin widerwillig gerührt. 🥹

5

Es gibt einfach so viele tolle Stellen!

Also Zwischenfazit ist: großartiges Buch!

Es gibt einfach so viele tolle Stellen!
5

Eine epische, fantastische und emotionale Familiengeschichte

Danke an den @adrianverlag, dass er mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat. Gleich vorneweg für mich ein ganz klares Jahreshighlight. Inhalt: Mamoru ist ein 14-jähriger Junge, der auf einer kleinen Insel aufwächst. Sein Vater ist einer der mächtigsten Krieger, und er soll dies weiterlehren. Alles, was zählt, ist, das Reich und den Kaiser zu beschützen. Mamoru hat dies nie infrage gestellt, bis ein neuer Mitschüler kommt und alle Geschichten und Ereignisse infrage stellt. Misaki hat, nachdem sie in die Matsudo Familie eingeheiratet hat, ihr Schwert und ihre Kämpfernatur abgelegt. Doch als die Familie und das Dorf bedroht werden, muss sie ihre alte Stärke wieder hervorholen, um ihre Familie zu beschützen. Schreibstil: Gleich vorneweg, ich habe mit vielem gerechnet, aber nicht, dass mich das Buch so mitnimmt und ich gelacht, geweint und mit den Charakteren verzweifelt bin. Es gab bei den Protagonisten so viele Entwicklungen und dann kam eine Wendung nach der anderen und durch viele Aspekte wurde es noch spannender. Das Buch hat so viele gesellschaftskritische Aussagen und gerade in der heutigen Zeit ist es umso wichtiger, solche Bücher zu lesen, um zu hinterfragen. Charaktere: Mamoru will nur seinem Vater Ehre erweisen, und erst durch den neuen Mitschüler fängt er an, Geschichte und Propaganda zu hinterfragen. Dadurch macht er eine große Entwicklung und kommt auch seiner Mutter Misaki wieder näher. Misaki wirkt auf den ersten Blick unsicher und unglücklich. Durch ihre Geschichte merkt man schnell, dass sie eine richtig starke Person ist, die aber ihre Werte vertritt. Doch auch sie macht eine Entwicklung in Bezug auf ihre Mutterschaft und auch generell zu ihrem Umfeld, und für mich ist sie der Charakter, der sich am meisten in mein Herz geschlichen hat. Fazit: Für mich ein Jahreshighlight und eine tolle, fantastische, gesellschaftskritische und emotionale Geschichte.

Eine epische, fantastische und emotionale Familiengeschichte
5

Großartig, komplexe Geschichte

Mit “The Sword of Kaigen “ legt M. L. Wang ein unfassbar berührendes und doch auch grausames Werk über Krieg, Familie und Politik vor. Es ist sehr komplex und zog mich voll in den Bann. Das asiatisch-japanische Setting fand ich wunderschön. Durch die detaillierten Beschreibungen haben sich tolle Bilder in meinem Kopf geformt. Mit Misaki, Mamoru und Takeru bekommt man tolle unterschiedliche und abwechslungsreiche Protagonisten. Mamoru wächst sehr traditionell und auch provinziell auf. Ihm fehlt der Blick über den Tellerrand. Das Weltbild, das sein Leben bestimmt hat, wird durch einen neuen Schüler erschüttert. Dieser innere Konflikt und die beginnende Reflexion fand ich toll dargestellt. Mit Misaki gibt es eine unfassbar starke Frauen- und Mutterfigur. Sie hat mich unfassbar stark berührt mit ihren Zweifeln und ihrem Hadern mit ihrem Leben jetzt und ihrer Vergangenheit. Es machte mir Gänsehaut, als sie sich endlich traut, ihr Inneres nach außen zu kehren. Takeru hat mich vor allem zum Ende hin sehr überrascht. Sein Kampf mit Misako war sehr bewegend, denn er beginnt endlich zu sehen. Und trotzdem hat das Buch nicht ohne Grund den Untertitel “Kriegsgeschichte”. Die Angriffe und Kämpfe sind sowohl grausam als auch in gewisser Weise magisch aufgrund der Wasser- und Luftmagie. Es verschleiert aber nicht die Gräuel des Krieges und Fassungslosigkeit und Verzweiflung. Die Politik dahinter ist nicht immer komplett zu erkennen (das finde ich gar nicht so schlecht, denn oft versteht man die Komplexität der Politik nicht in Gänze). Dieses Buch hat auch unfassbar tolle Momente und auch Metaphern, die sich in der Magie des Wassers spiegeln. Wasser ist immer in Bewegung und wandelbar, so wie sich auch Misaki anpasst. Ich liebe den Moment, als sich nach dem Angriff alle Frauen versammeln und wirklich sprechen und den Mut finden, ihre Gedanken auszudrücken. Nur das letzte Kapitel ließ mich etwas verwirrt zurück. Es wurde eine Brücke geschlagen, aber auch vieles offen gelassen. Leseempfehlung? Auf jeden Fall!

4

Das war keine leichte Kost. Düsteres Setting mittrn im Krieg. Eine Geschichte voller Schmerz und Leod aber auch Hoffnung und Liebe. Viele viele Namen und chin. Begriffe, also sehr komplex. Hab deshalb auch so lange dafür gebraucht.

5

Komplexe, tiefgreifende Geschichte

Eine Rezension für dieses Buch zu schreiben, ist aufgrund seiner Vielschichtigkeit herausfordernd. Die Autorin M.L. Wang hat mich schon mit ihrem Buch „Blood over Bright Haven“ überzeugt. In „The Sword of Kaigen“ stellt sie nicht nur ihren außerordentlichen Schreibstil unter Beweis, sondern auch die Kunst, eine außergewöhnliche, komplexe Geschichte zu erzählen. An der äußersten Spitze des Kaigenesischen Kaiserreichs, auf der Halbinsel Kusanagi, lebt eine tief verwurzelte Dorfgemeinschaft. Hier sind uralte Kriegerfamilien angesiedelt, deren Wissen über Generationen weitergegeben wird. Die Familien werden auch „The Sword of Kaigen“ genannt, denn im letzten Krieg mit dem benachbarten Staat Ranga haben diese Familien Kaigens Spitze verteidigt und gehalten. In eine dieser Familien hat Misaki eingeheiratet. Sie stammt selbst aus einer mächtigen Familie und ist im Kampf ausgebildet, blickt auf eine blutige Vergangenheit zurück. Doch bei ihrer Heirat muss sie diesen Teil von sich, zusammen mit ihrem Schwert, begraben. Denn in der Matsuda-Familie herrschen alte Traditionen, die für Misaki einzig die Mutterrolle vorsehen. Ihr Wert wird anhand ihrer vier Söhne bemessen, die Misaki der Familie geboren hat. Ihr ältester Sohn Mamoru ist in dem Wissen aufgewachsen, dass sein Weg in der Ausbildung zum Krieger liegt. Schon mit vierzehn Jahren verfügt er über große Macht. Als ein Junge von außerhalb des Kaiserreichs an seine Schule wechselt und die Geschichte Kaigens anzweifelt, entfacht in Mamoru eine große Wut und Unsicherheit. Als ein Krieg am Horizont aufzieht, werden sie alle getestet: Die Kriegerfamilien in ihrer Kampffähigkeit, die Matsudas in ihrem Glauben an das Kaiserreich und Misaki auf ihren Platz in der Familie. Meinung und Fazit: Wie oben schon geschrieben, ist das Buch unheimlich komplex. Es gibt viele Denkanstöße, Raum für Weiterentwicklung und hervorragend geschriebene Kampfszenen. Anhand der Geschichte wird sichtbar, welche Macht und welches Wissen in den vermeintlich rückständigen Dörfern schlummert. Die Geschichte hat mich tief berührt und beeindruckt. Das Buch fordert seinen Leser:innen aber auch etwas ab, denn es ist gespickt mit einer eigenen Sprache, die nicht innerhalb des Textes übersetzt wird – dafür ist das Verzeichnis da. Anfangs bin ich darüber gestolpert, habe mich aber schnell an die Begriffe gewöhnt und gemerkt, dass durch sie die beschriebene Kultur noch greifbarer wird. Für mich ein grandioses Buch, das Zeit und Engagement abverlangt, dafür mit einer tiefgreifenden Geschichte belohnt.

Komplexe, tiefgreifende Geschichte
4

Irgendwie habe ich etwas ganz anderes erwartet und wurde daher etwas enttäuscht, aber trotz allem habe ich die Geschichte sehr genossen und das Werk ist auf seine Art wirklich einzigartig!

Irgendwie habe ich etwas ganz anderes erwartet und wurde daher etwas enttäuscht, aber trotz allem habe ich die Geschichte sehr genossen und das Werk ist auf seine Art wirklich einzigartig!
3.5

Leider kein Highlight, aber dennoch ein gutes Buch.

Eigentlich ist alles, was in dem Buch passiert, ganz furchtbar. Und bis zu den letzten ca. 25% habe ich nicht ein Mal ein positives Gefühl beim Lesen verspürt; es war nur schlimm. In der Mitte hat sich die Geschichte für mich auch ein bisschen gezogen, allgemein ist nicht viel passiert. Dennoch ein insgesamt gelungenes Buch, allein durch die Charaktere und insbesondere die Charakterentwicklung. Es regt zum Nachdenken an. Die Atmosphäre des Buchs hat mir auch sehr gut gefallen. Ich würde dieses Buch nicht unbedingt empfehlen, dafür aber zu 100% „Blood over bright Haven“ von dieser Autorin.

5

Ein Buch, das mich tief beeindruckt hat und eine Empfehlung für alle, die asiatisch angehauchte Fantasy mögen.

Was war das letzte Buch, das euch geschenkt wurde? „The Sword of Kaigen“ hat mich vor Weihnachten als Überraschung vom Adrian Verlag erreicht. Ich hatte schon darüber nachgedacht das Buch zu lesen und bin umso glücklicher über den Anstoß dies zu tun. Worum geht’s? Misaki lebt mit ihrer Familie im Bergdorf Takayubi. Ihr Mann gehört zu einem mächtigen Kriegerclan. Doch Misaki ist unglücklich in der arrangierten Ehe, die sie dazu gezwungen hat die Liebe ihres Lebens aufzugeben. Als feindliche Truppen Kaigen angreifen, müssen sie und ihr Sohn Mamoru entscheiden wo ihre Loyalitäten liegen. Denn im Kaiserreich Kaigen ist nicht alles wie es scheint. Meinung: „The Sword of Kaigen“ schildert mit viel Einfühlungsvermögen, was Krieg mit einer Gemeinschaft anstellt. Es geht um die Macht von Propaganda und die Balance zwischen Moderne und Tradition. Gleichzeitig erzählt das Buch von Familie und darüber wie man damit umgeht, wenn das Leben andere Wege einschlägt als man möchte. Das Konzept die Geschichte aus der Perspektive von Mutter und Sohn zu erzählen fand ich sehr erfrischend. Ein großer Fokus liegt auf der Ehe von Misaki und ihrem Mann Takeru. Auch das fand ich toll, weil man kaum von Paaren liest, die bereits zusammen sind. Misaki und Takeru müssen im Zuge der Tragödie lernen von einer Zweckgemeinschaft zu einem echten Ehepaar zu werden, das die Schwächen und Fehler des anderen annimmt und gemeinsam nach vorne blickt. Was meine Lesefreude etwas getrübt hat, waren die vielen Fremdworte, die einfach in den Text geworfen wurden und die man im Glossar nachschlagen musste. Das hätte man anders lösen können. Außerdem kann das offene Ende verwirrend sein. Das liegt daran, dass „The Sword of Kaigen“ zu einem größeren Kosmos gehört. Die Autorin hat sich laut ihrer Internetseite jedoch entschieden die Reihe nicht weiterzuführen. Fazit: Ein Buch, das mich tief beeindruckt hat und eine Empfehlung für alle, die asiatisch angehauchte Fantasy mögen. Ich möchte mich an dieser Stelle nochmals ganz herzlich beim Adrian Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.

Ein Buch, das mich tief beeindruckt hat und eine Empfehlung für alle, die asiatisch angehauchte Fantasy mögen.
5

Wow 😭

Seit langen hat mich nichts so begeistert und mitgerissen wie dieses Buch! Von Anfang bis Ende mein absolutes Highlight

4

Zwischen Pflicht und Familie

M.L. Wang nimmt uns im Buch The Sword of Kaigen mit in eine Fantasy Geschichte, welche in einer fiktiven Welt spielt, welche an Japan angelehnt ist. Wir begeben uns in eine Welt in der es die Magie der Elemente gibt und die Protagonisten des Wassers/ Eises sehr mächtig erscheinen. Zusätzlich aber auch der traditionellen Schwertkampf können oder erlernen müssen. Die Geschichte ist stellenweise ziemlich komplex zu lesen, was durch die extrem vielen Begriffe, welche man kennengelernt und mit denen man zurecht kommen muss. Die Zeiteinheiten, welche man im Buch findet haben eigene Namen. Das Buch wird aus drei POV Erzählerperspektiven erzählt. Die Kampfszenen sind sehr gut beschrieben, genau wie die Charakteren sehr gut ausgearbeitet wurden. Wer nach einer Fantasy Geschichte mit dem Fokus auf Familiendynamiken und Krieg sucht ist mit diesem Buch jedenfalls richtig.

4.5

„Ihr werdet stark und mächtig sein. Ihr werdet etwas finden, wofür es sich zu kämpfen lohnt, und ihr werdet eure Chance bekommen, zu kämpfen. Eines Tages.“ The Sword of Kaigan ist keine einfache Geschichte. Sie ist hart und ist tief in die Gefühle der einzelnen Charaktere hineingeschrieben. Ich glaube, sie war nicht das, was ich eigentlich erwartet hatte. Ich glaube keiner, würde das, was eigentlich hinter dieser Geschichte steckt, in diesem HighFantasy-Buch vermuten. Macht euch auf viele Schwertkämpfe, einen anderen Schwerpunkt bei der Charakterentwicklung und beim Worldbuilding, als ihr zunächst vermuten werdet, und auf den ein oder anderen Schockmoment gefasst. Im Buch geht es um eine abgelegene Region im Kaiganesischen Imperium - dort lebt eine mächtige Kriegerfamilie, die mit Klingen aus Eis kämpft und das Wasser kontrollieren kann. Mamoru ist auf dem besten Weg ein ebenso mächtiger Krieger zu werden wie sein Vater, der eisige Takeru (über den wir später auch noch einiges erfahren). Doch als eines Tages ein Junge von außerhalb an die Akademie kommt, auf der er unterrichtet wird, und behauptet, dass er und alle anderen vom Kaiserreich belogen werden, muss sich Mamoru entscheiden. Zur gleichen Zeit hält seine Mutter Misaki ihre Vergangenheit begraben. Unter den Dielenbrettern ihres Hauses ruht ihr Schwert … Bis zu jenem verhängnisvollen Tag, der alles verändern soll. Wir lernen zuerst Mamoru kennen, mit seinem gefestigten Wertesystem, mit seinen Wünschen und geradlinigen Zielen. Ein großer Kämpfer werden und wenn nötig für das Kaiserreich sterben. Oh, wie gerne bin ich dem Jungen auf der Schwelle zum Mann gefolgt und habe mit ihm seine Schule, sein Haus, seine kleinen Brüder und die Umgebung kennengelernt. Doch Wang wäre nicht Wang, wenn sie es den Charakteren so einfach machen würde. Bald muss Mamoru alle seine Überzeugungen in Frage stellen. Misakis Perspektive war ebenso spannend. Mit Mitte 30 versucht sie den Haushalt der Familie zu führen und ihre Kinder zu erziehen - und ihrem Mann möglichst wenig Fläche zu bieten für sein Missfallen. Aber da war doch noch ein Schwert? Misaki hat nämlich noch eine Vergangenheit, in der sie gar nicht so brav war! Die Vergangenheit wird in Rückblicken beleuchtet - und oh, habe ich da eine andere Misaki erlebt! Während Mamoru seine Identität erst noch finden muss, sucht Misaki eher nach einer Linie zwischen den zwei Welten: Die Welt, in der sie lebt und nach der sie sich sehnt. Doch auch das ist nicht einfach. In diesem Buch steht die Liebe zwischen Mutter und Kind ganz klar im Vordergrund. Misaki würde für ihre Kinder alles tun - und das reißt den Leser emotional in die tiefsten Abgründe. Diese Gefühle, dieses Herauskitzeln der Löwin, wenn die Not am größten ist, ist für mich der eigentliche Kern und die eigentliche Stärke des Buches! Mit Misaki, mit ihrem Zorn und ihren emotionalen Gräben, die sie selbst geschaffen hat, muss man einfach mitfühlen. Warum vergeben ich dann nur 4,5 Sterne? Weil mich das Buch nicht wirklich vollkommen für sich vereinnahmen konnte. Trotz der großartigen Inszenierung, den verschlungen außergewöhnlichen Pfaden, denen die theonitische Kriegsgeschichte folgt, und dem asiatischen Setting, habe ich das Buch über einige Strecken mit einer kleinen Distanz gelesen, ehe es mich wieder zwischen die Seiten gezogen hat. Aber es ist trotzdem ein richtig gutes Buch! HighFantasy mit einem asiatischen Setting zwischen Tradition und Moderne und Figuren, wie ihr sie euch berührender kaum vorstellen könnt. Eine klare Leseempfehlung.

2

Das Buch hatte das Potential, eine Geschichte über eine Frau zu erzählen, die trotz aller widrigen Umstände zu sich selbst steht, und sich vom Zwang des belanglosen Lebens einer unglücklichen Ehefrau zu befreien.

Aber genau das ist nicht passiert. Diese Frau war unglaublich talentiert, hatte fortschrittliche Ideen und die Kraft, alles zu erreichen, was sie wollte. Die einzig gute und selbstbestimmte Szene in diesem Buch, war der Streit mit ihrem Ehemann. Das ganze Buch habe ich auf diesen Moment gewartet, und wollte die Emanzipation unserer Hauptfigur sehen. Doch obwohl sie in dem Moment die Chance auf Rache, Freiheit oder einfach Gerechtigkeit, nach so vielen Jahren voller Quälereien, hatte, ist sie vor ihrem Mann eingeknickt. Sie war wieder die unterwürfige Ehefrau, und das ist sie geblieben. Die Message am Ende war dann wohl, dass eine Frau, wenn man sie lange genug zwingt, schon ihre Rolle als Ehefrau und Mutter annehmen will und wird.

2.5

Also, dieses Buch hat mich echt überhaupt nicht überzeugt. Ich dachte, so eine Kriegsgeschichte könnte ganz spannend sein, vor allem mit diesem Setting. Aber es hat mich gar nicht gecatcht. Die ersten 300 Seiten waren sehr langatmig, es ist nicht wirklich etwas passiert und es ging abwechselnd immer wieder um Mamorus Leben sowie das seiner Mutter in der Gegenwart und Vergangenheit. Es war zwar ganz interessant, ein paar mehr Infos zu Misaki zu bekommen, aber wirklich spannend war es nicht. Dann kam die Schlacht und da kam endlich etwas Fahrt in die Geschichte, das fand ich dann auch richtig gut. Danach allerdings überkam mich wieder die Langeweile, sodass ich das Buch schlussendlich abbrechen musste. An sich kein schlechtes Buch, stellenweise fand ich es auch wirklich schön zu lesen und auch interessant aber alles in allem leider gar nichts für mich gewesen.

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