Steine schmeißen
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Description
»Mit Natürlichkeit und Humor positioniert sich Fritz an der Schwelle zu einer neuen Form feministischer Selbstreflexion.« Elisa Schüler, F.A.Z.
Book Information
Author Description
Sophia Fritz wurde 1997 in Tübingen geboren. Sie studiert Drehbuch an der Hochschule für Fernsehen und Film München und erarbeitet für verschiedene Produktionsfirmen Serienformate. Für ihre literarischen Kurztexte hat sie zahlreiche Literaturpreise und Stipendien erhalten, sie schreibt für DIE ZEIT. »Steine schmeißen« ist ihr Romandebüt.
Posts
Ein melancholischer Roman mit einem Schreibstil, bei dem einen Moment braucht, um wirklich in die Geschichte reinzufinden. Außerdem gibt es bei Redeanteilen keine Anführungszeichen, was es manchmal schwer macht, Gedankengänge und Gespräche zu unterscheiden. ABER die Geschichte ist irgendwie verletzlich schön und ich habe selten über so authentische, alle auf ihre eigene Art verlorene, Charaktere gelesen.
Durch das Buch habe ich mich echt durchgequält – abbrechen wollte ich aber auch nicht. Der Satzbau ist wirr, die Kommas fliegen wild rum und bei der wörtlichen Rede checkt man oft gar nicht, wer gerade spricht. Die Story wirkte oberflächlich, Spannung kam kaum auf und das Ende war irgendwie seltsam. Vielleicht war ich aber auch einfach nicht die Zielgruppe oder hab’s nicht kapiert? Lass mich hier gerne aufklären 😅

War leider nicht mein Fall. Was ich noch am meisten mochte, war der Schreibstil, wobei ich mir sicher bin, dass nicht alle damit zurechtkommen. Es gibt keine Anführungszeichen für wörtliche Rede, sodass diese mit den Gedanken der Protagonistin verschwimmt, was ich sehr passend fand. Ich mochte auch die genutzten Vergleiche, Bilder und Beschreibungen und die unterschwellige Ironie, die dabei mitschwingt. Was ein bisschen schade ist, ist, dass bei meiner Ausgabe zumindest das Korrektorat nicht besonders stark (falls überhaupt existent) war, sodass zwischendurch doch plötzlich Anführungszeichen auftauchen, Satzzeichen fehlen oder doppelt sind oder manchmal ganze Wörter fehlen. Auch die grundsätzliche Idee fand ich extrem spannend: alles innerhalb einer Nacht spielen zu lassen und dabei unausgesprochene Geheimnisse und Konflikte hochkochen zu lassen. Dabei ist allerdings Fremdgehen das zentrale Thema und das ist schlicht in Thema, das mich persönlich nicht wirklich abholt. Das Konzept einer Beziehung, die eigentlich schon seit langem nicht mehr läuft, hätte interessant sein können, allerdings scheiterte es für mich an der Umsetzung. Die Protagonistin fand ich weitgehend einfach nur unfassbar unsympathisch, allerdings nicht auf eine interessante Weise, sondern nur auf eine, bei der ich dauernd bei den Dingen, die sie tut, sagt oder denkt, die Augen verdrehen musste. Ich hatte absolut keine Ahnung, was genau sie jetzt eigentlich will, mir fehlte jedes Bewusstsein dafür, was ihre Handlungen oder Aussagen bei anderen auslösen und gefühlt inzeniert sie sich ständig als Opfer. Insgesamt konnte ich zu keiner der Charakteren wirklich einen Bezug herstellen. Ab irgendeinem Punkt fand ich das Buch somit auch nur noch extrem langweilig und war froh, als ich durch war.
What the ausgekotzte Poetry Slam Scheiße war das bitte? Wenn jeder Satz ein Vergleich ist, dann sorry, ist dein Buch einfach nicht gut. Und dieses Buch kommt besonders pseudo sarkastisch und pseudo intellektuell daher, dass es einfach nur nervig ist. Die Handlung war auch nicht vorhanden, vielleicht minimal und erinnerte eher an einen Tumblr-Blog aus dem Jahr 2014.
Description
»Mit Natürlichkeit und Humor positioniert sich Fritz an der Schwelle zu einer neuen Form feministischer Selbstreflexion.« Elisa Schüler, F.A.Z.
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Author Description
Sophia Fritz wurde 1997 in Tübingen geboren. Sie studiert Drehbuch an der Hochschule für Fernsehen und Film München und erarbeitet für verschiedene Produktionsfirmen Serienformate. Für ihre literarischen Kurztexte hat sie zahlreiche Literaturpreise und Stipendien erhalten, sie schreibt für DIE ZEIT. »Steine schmeißen« ist ihr Romandebüt.
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Ein melancholischer Roman mit einem Schreibstil, bei dem einen Moment braucht, um wirklich in die Geschichte reinzufinden. Außerdem gibt es bei Redeanteilen keine Anführungszeichen, was es manchmal schwer macht, Gedankengänge und Gespräche zu unterscheiden. ABER die Geschichte ist irgendwie verletzlich schön und ich habe selten über so authentische, alle auf ihre eigene Art verlorene, Charaktere gelesen.
Durch das Buch habe ich mich echt durchgequält – abbrechen wollte ich aber auch nicht. Der Satzbau ist wirr, die Kommas fliegen wild rum und bei der wörtlichen Rede checkt man oft gar nicht, wer gerade spricht. Die Story wirkte oberflächlich, Spannung kam kaum auf und das Ende war irgendwie seltsam. Vielleicht war ich aber auch einfach nicht die Zielgruppe oder hab’s nicht kapiert? Lass mich hier gerne aufklären 😅

War leider nicht mein Fall. Was ich noch am meisten mochte, war der Schreibstil, wobei ich mir sicher bin, dass nicht alle damit zurechtkommen. Es gibt keine Anführungszeichen für wörtliche Rede, sodass diese mit den Gedanken der Protagonistin verschwimmt, was ich sehr passend fand. Ich mochte auch die genutzten Vergleiche, Bilder und Beschreibungen und die unterschwellige Ironie, die dabei mitschwingt. Was ein bisschen schade ist, ist, dass bei meiner Ausgabe zumindest das Korrektorat nicht besonders stark (falls überhaupt existent) war, sodass zwischendurch doch plötzlich Anführungszeichen auftauchen, Satzzeichen fehlen oder doppelt sind oder manchmal ganze Wörter fehlen. Auch die grundsätzliche Idee fand ich extrem spannend: alles innerhalb einer Nacht spielen zu lassen und dabei unausgesprochene Geheimnisse und Konflikte hochkochen zu lassen. Dabei ist allerdings Fremdgehen das zentrale Thema und das ist schlicht in Thema, das mich persönlich nicht wirklich abholt. Das Konzept einer Beziehung, die eigentlich schon seit langem nicht mehr läuft, hätte interessant sein können, allerdings scheiterte es für mich an der Umsetzung. Die Protagonistin fand ich weitgehend einfach nur unfassbar unsympathisch, allerdings nicht auf eine interessante Weise, sondern nur auf eine, bei der ich dauernd bei den Dingen, die sie tut, sagt oder denkt, die Augen verdrehen musste. Ich hatte absolut keine Ahnung, was genau sie jetzt eigentlich will, mir fehlte jedes Bewusstsein dafür, was ihre Handlungen oder Aussagen bei anderen auslösen und gefühlt inzeniert sie sich ständig als Opfer. Insgesamt konnte ich zu keiner der Charakteren wirklich einen Bezug herstellen. Ab irgendeinem Punkt fand ich das Buch somit auch nur noch extrem langweilig und war froh, als ich durch war.
What the ausgekotzte Poetry Slam Scheiße war das bitte? Wenn jeder Satz ein Vergleich ist, dann sorry, ist dein Buch einfach nicht gut. Und dieses Buch kommt besonders pseudo sarkastisch und pseudo intellektuell daher, dass es einfach nur nervig ist. Die Handlung war auch nicht vorhanden, vielleicht minimal und erinnerte eher an einen Tumblr-Blog aus dem Jahr 2014.










