Ocean – Gefangen im Blau
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Description
Ein fesselnder Pageturner mit Schauplatz hoher See
Was dich nicht umbringt, macht dich stärker – so heißt es zumindest. Doch Helen scheint an einem schrecklichen Erlebnis fast zu zerbrechen. Da schlägt ihr Mann einen gemeinsamen Segeltörn vor – ein Abenteuer, das sie von dem Erlebten ablenken soll. Doch auf hoher See haben sie dann mit ganz unerwarteten Gefahren zu kämpfen … In ihrer Jugend haben sich Helen und Frank an Bord der Innisfree kennengelernt und ineinander verliebt. Jahre später sticht das Ehepaar mit Sohn Nicholas und Pflegetochter Sindi erneut in See, in der Hoffnung, dass ein Segeltörn über den Atlantik ihre fragile Familie wieder zusammenbringt. Denn Helen ist nicht mehr dieselbe, seit eine Tragödie ihr ein unverstellbares Opfer abverlangt hat und sie beinahe das Leben gekostet hätte – wäre sie nicht von einem Fremden gerettet worden, den sie nicht mehr aus ihren Gedanken kriegt. Helens Obsession und die Geheimnisse innerhalb der Familie machen den Törn zunehmend zu einem Albtraum – bis auch der Ozean sich gegen sie wendet und es plötzlich kein Entkommen mehr zu geben scheint … Ein ebenso mitreißendes wie brillant geschriebenes Drama, in dem eine Frau mit den überwältigenden Kräften der Natur und des Herzens konfrontiert wird.
„Eindringlich und poetisch... spricht jede Frau an, die jemals geliebt hat und Angst hatte, zu verlieren.“ – Jane Campbell, Autorin von Kleine Kratzer
Book Information
Author Description
Polly Clark ist eine mehrfach ausgezeichnete Schriftstellerin. Geboren in Toronto, lebt sie heute auf einem Hausboot in London. Ihr Roman Tiger stand auf der Shortlist für den Scottish National Book Award und erzählt von einer Frau, die mit einem verletzten Raubtier so stark in Verbindung geht, dass es sie retten oder vernichten kann. Ihr neuer Roman Ocean – Gefangen im Blau beschäftigt sich erneut mit der Zerbrechlichkeit der menschlichen Psyche und der Wucht der Natur.
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
*Abbruch*
Der Schreibstil der Autorin ist wirklich toll! Das war dann aber auch alles an diesem Buch.. Und zu Beginn hat mich die tragische Geschichte mitgenommen und ich dachte ich weiß worauf ich mich dabei einlasse... Nunja, das war ein absoluter Flop! Was da passiert ist und was das für ein Ende genommen hat, ich bin so enttäuscht. Leider wurde meiner Meinung nach das Potenzial eine emotional, tragische Story zu schreiben, überhaupt nicht ausgeschöpft, nicht mal angerührt. So schade... Ich habe die letzten 4 oder 5 Kapitel auch übersprungen und dann die allerletzte Seite gelesen und das hat definitiv gereicht.
Enttäuschend, leider Ich hatte mich so auf dieses Buch gefreut, nachdem mir der Vorgänger „Tiger“ richtig gut gefallen hatte. Leider, leider blieb dieser Roman hinter meinen Erwartungen zurück. Dabei hätte es so gut werden können! Helen muss ein traumatisches Erlebnis verarbeiten, welches sie so nachhaltig verändert, dass es einen harten Cut in ihrem Alltag braucht. Ihr Ehemann Frank schlägt vor mit dem Segelboot, auf dem sie sich kennengelernt haben den Atlantik zu überqueren. Auch der 12jährige Sohn Nicholas und Sindi, eine Schülerin von Helen, die ihre Familie verloren hat, sollen mitkommen. Die Reise soll Helen heilen und die Familie so wieder zusammenwachsen. Soweit die Theorie! Doch auf dem Ozean geht es plötzlich nur noch ums nackte Überleben. Sehr überraschend fand ich, dass der eigentliche Segeltörn erst nach circa 180 Seiten startet. Vorher gibt es sehr viel Drama und eine übertriebene Obsession von Helen ihrem Retter gegenüber. Helen war mir durchweg unsympathisch, und sie handelte oft irrational. Die Geschichte war durchaus spannend, aber durch die übertriebene Vielfalt der Dramen auch extrem unglaubwürdig. Kurz bevor die Familien- Crew in See gestochen ist, war ich fast soweit, das Buch abzubrechen. Die Erlebnisse auf dem Segelboot und die Wandlung der Geschichte in einen Abenteuerroman haben mich dann aber doch motiviert weiterzulesen. Insgesamt konnte mich das Buch aber leider nicht überzeugen, viel zu viel Drama, Charaktere, in die ich mich nicht hineinfühlen konnte und einfach keine gute Geschichte. Sehr schade!
Helen überlebt ein Bombenanschlag und ist danach nicht mehr die selbe. Sie steht kaum noch auf, verbringt ganze Tage im Schlafanzug und entwickelt eine starke Obsession zu ihrem Retter. Sie schreibt unendlich viele Briefe an ihn, versucht ihn immer wieder zu finden. In ihrer Ehe mit Frank kriselt es hingegen gewaltig. Sie haben Geheimnisse voreinander und nicht mehr viel gemeinsam. Der gemeinsame Sohn Nicholas leidet darunter und flüchtet sich in die virtuelle Welt. Plötzlich steht auch noch Sindy vor der Tür, eine ehemalige Schülerin von Helen, die nicht mehr nach Hause will. Um die Familie zu retten, wollen Helen und Frank einen Segeltörn machen. Doch der wird anders als gedacht. Haie, Stürme und die inneren Spannungen in der Familie stellen die vier auf eine harte Probe und der Segeltörn wird zum Überlebenskampf. Dieses Buch hat es in sich. Teilweise war es so spannend, dass ich es kaum aus der Hand legen konnte. Dann hab ich mich wieder sehr über die Story gewundert. Die Protagonisten blieben mir weitestgehend fremd, deren Verhalten konnte ich meistens nicht nachvollziehen. Im Mittelteil hatte der Roman so einige Längen aber beim letzten Drittel war ich völlig gefesselt und wollte unbedingt wissen wie die Story endet. Die Angst und die Anspannung der Protagonisten war deutlich spürbar. Das wurde hier toll beschrieben. Auch die Szenen mit den Haien fand ich toll, auch wenn ich so ein schwarz/weiss mit den „bösen“ Tieren nicht sehr mag. Die große Stärke des Buches ist definitiv die Spannung. Zwischendurch dachte ich fast, ich hab einen Thriller erwischt. Leider war für mich die Story etwas zu viel. Da wäre weniger mehr gewesen.
Nein für mich nicht gut …
Der Text auf dem Umschlag lässt vermuten, dass die Geschichte zum größten Teil auf dem Ozean sich abspielt. Dem ist leider nicht so. Gefühlt ist die erste Hälfte langwidrig zum Lesen, wo es hauptsächlich um die psychische Belastung einer Frau, welche ein Opfer eines Bombenanschlag war. In der zweiten Hälfte ging es dann endlich auf das Segelboot, und die Geschichte überholte sich immer wieder von neuen. Zu wenig Seiten für zu viel Inhalt. Die Schicksalsschläge könnten sich schon so abgespielt haben, aber die psychische Verarbeitung irgendwie unglaubwürdig.
Ein Muss für Freunde von Wind und Wellen
Eines meiner Guilty Pleasures sind Bücher über das Segeln. Wie gerne würde ich mal einen großen Segeltörn entlang der Küste Afrikas machen oder durch die Karibik. Naja, ein Urlaub mit der Sea Cloud würde mir vielleicht schon reichen. Nach der Lektüre dieses Romans bin ich mir nämlich nicht mehr so sicher, ob ich selber navigieren möchte. Helen und Frank haben sich auf der Innisfree kennen und lieben gelernt. Jahre später leben sie ein gleichmütiges Leben an Land. Sie haben mittlerweile einen zwölf jährigen Sohn – Nicholas. Helen ist eine beliebte Lehrerin, wenn sie auch ungewöhnlich Lernmethoden verwendet, und Frank hat eine Fotoagentur. Helen ist gerade mit dem zweiten Kind schwanger als sie ein schwerer Schicksalsschlag ereilt, der sie in James Arme treibt. Eine posttraumatische Belastungsstörung stellt Helens Emotionen auf den Kopf. Frank kann damit so gar nicht umgehen. Um ihre Beziehung zu retten, macht er sich auf die Suche nach dem Schiff, auf dem ihre Liebe begann und findet es auch. Beide sehen ihre Chance darin, ihr ganzes Hab und Gut zu verkaufen, das Schiff zu renovieren und mit ihrem Sohn auf einen Segeltörn quer über den Atlantik zu gehen. Und dann taucht Sindi auf, eine Schülerin Helens, die aus ganz anderen Verhältnissen stammt. Kurz entschlossen entscheidet Frank, dass sie mitkommt. Auf See verwandelt sich der geplante Törn in eine Reise auf einem Narrenschiff Clark hat einen unglaublich packenden Roman geschrieben, in dem das Schiff, die Navigation das Meer und die Unwägbarkeiten der Witterung, den Rahmen für ein Familiendrama bilden. Hier haben sich aber auch wirklich 4 Gestalten zusammen getan, bei denen man schon von Anfang an ahnt, dass sie eine gehörige Portion Unzuverlässigkeit und Naivität mitbringen. Eine schwer traumatisierte Frau, ein verletzter Mann, der seine fragile Männlichkeit nicht in den Griff kriegt, eine durchgeknallte Sechzehnjährige, deren sadistisches Potenzial, schon vorher zu Tage trat und ein zwölfjähriger pubertierender, der eigentlich überhaupt keinen Bock auf das Ganze hat. Dass das nicht gut geht, war mir von Anfang an klar. Immer wieder gibt es neue Informationen, die vorher nicht angeteasert wurden, aber auf die ich irgendwie doch gelauert habe. Das Verhalten der einzelnen Personen ist oft unberechenbar und auch nicht immer schlüssig. Das macht das Ganze manchmal etwas spektakulär, ohne dass man die Wurzel des Handelns erkennt. Besonders Helen scheint stoisch und oft unemotional zu sein, obwohl sie allen Anlass dazu hätte ausflippen. Ob das mit ihrer traumatischen Erfahrung zusammen hängt kann ich manchmal nicht in Zusammenhang bringen. Das Sindi zu Übersprungshandlungen neigt ist ziemlich schnell offensichtlich. Aber was soll man auch mit ihr anstellen, wenn man auf hoher See ist und weit und sich breit keine andere Möglichkeit bietet, als es mit den Menschen an Bord aushalten zu müssen? was mich allerdings oft ein bisschen gewundert hat, ist wie Helen und Frank an die ganze Segelgeschichte rangehen. Eigentlich hat man den Eindruck, dass sie dazu fähig sind, haben sie doch beide auf dem Schiff gearbeitet. Dann hat man aber wiederum den Eindruck, dass sie nicht wirklich einen Plan haben und sich der Tragweite ihres Vorhabens nicht bewusst sind. Mir hat das Lesen dieses Buches aufgrund der spannenden und rasanten Handlung wirklich viel Spaß gemacht. Die Emotionen waren nicht immer pointiert gesetzt. Manchmal haben mich die Aktionen der Crewmitglieder etwas irritiert. Ich habe das dann immer auf die besondere psychische Verfassung der einzelnen Personen geschoben. Was mich wirklich überzeugen konnte, war die Atmosphäre auf See. Die Dramatik, die dann oft mit der Witterung ein hergeht, ist den Handlungen gleichgesetzt. Das hat mir gut gefallen. Ein spannendes und aufwühlendes Lesevergnügen, was ich gerne allen weiter empfehle. P.S. Noch nie hat ein Übersetzerinnen-Name besser gepasst.
Verlust, Liebe, Drama: Ich blieb deprimiert, verwundert und begeistert zurück
**** Mein Eindruck **** Ein Buch, bei dem mir durchgehend der Mund offenstand. Selten habe ich mich so schwergetan, eine klare Meinung zu einer Geschichte zu entwickeln wie hier. Denn dieses Buch führt einen in die dunkelsten Abgründe menschlicher Emotionen – zu Sehnsüchten, Schmerz, Wut und Zerrissenheit. Helen und Frank haben sich emotional vollkommen voneinander entfernt und fügen sich gegenseitig tiefes Leid zu. Ob es einen Weg zurück gibt? Der Ozean scheint – zumindest meiner Interpretation nach – selbst eine Meinung dazu zu haben. Diese düstere, erdrückende und zugleich fesselnde Atmosphäre hat mich deprimiert, aber auch in ihren Bann gezogen. Beim Lesen fühlte ich mich isoliert von der Außenwelt, hineingezogen in etwas, das ich nicht ganz greifen konnte – und gerade deshalb nicht loslassen wollte. Clark hat eine besondere Art, Verlust, Liebe und Leben literarisch zu verarbeiten. Hier ist nichts wie erwartet oder gar bequem. Das Buch ist anspruchsvoll, aber dennoch flüssig zu lesen – was Raum für eigene Gedanken lässt. Nur wusste ich selten, wohin mich diese Gedanken führen sollten. Ich konnte keine klare Haltung entwickeln, und genau das hat mich irritiert. Aber vielleicht war das genau der Punkt: Nicht alles muss greifbar oder einzuordnen sein. Das Ende wiegt ebenso schwer wie der Rest – düster, offen, bedrückend. Einzelne Episoden erinnerten fast an einen Psychothriller, andere an eine tieftraurige Tragödie. Letztlich war es mir beinahe eine Spur zu viel: Fiebertraum trifft Drama, Grenzen verschwimmen, Realität wird Gefühl. Und doch – interessant war es allemal. **** Empfehlung? **** Ein Buch für alle, die bereit sind, sich auf ein emotionales und erzählerisch herausforderndes Leseerlebnis einzulassen. Wer dunkle, ungewöhnliche Geschichten mag, in denen Liebe, Verlust und existenzielle Fragen miteinander ringen, wird hier eine literarisch beeindruckende und verstörende Novität entdecken. Kein leichter Stoff – aber definitiv eindrucksvoll.
Sternebewertung fiktiv
Ich liebe das Meer – aber es macht mir auch Angst. Und dieser Thriller hat genau diesen Nerv getroffen… Ocean – Gefangen im Blau erzählt die Geschichte einer Ehe, einer traumatisierten Frau und eines Segeltrips, der alles verändern soll. Was ruhig beginnt, wird zur filmreifen Katastrophenkette auf offener See. Während ich mich durch die erste Hälfte eher träge gelesen habe, explodiert die zweite fast zu sehr. Alles, was Hollywood über Ozean-Horror weiß, steckt hier drin: Sturm, Schiffbruch, Trauma, Überlebenskampf. Vieles wirkt überzeichnet, teilweise absurd und dennoch, ich war unterhalten. Wie nach einem Kinofilm, der keine Spuren hinterlässt, aber für 2 Stunden fesselt. Wenn du Lust auf einen actionreichen, vorhersagbaren Ozean-Thriller für den Urlaub hast, aber bitte nicht am Strand lesen! 😉
FamilyDynamik & Schicksalsschläge
Wenn der Traum von Freiheit das einzige ist was bleibt -Rezensionsexemplar- . Genre: FamilienDynamik & Drama. Segelboot & das Sehnen nach Glück. Ein Roman vielschichtig, mit Twists & so einigen Schicksalsschlägen. Tolle Charaktere & ein mitreißender Roman! . Setting: Helen ist schwanger, doch bei einem UBahnAttentat verliert sie es, während ein Fremder sie rettet. So richtig kann sie damit nicht abschließen & sucht den Fremden, für den sie nun schwärmt. Bevor ihre Familie daran zerbricht, suchen sie das Boot, auf dem sie damals ihren Mann kennengelernt hat & starten zu ihrem Restart Freiheit - eine Weltumseglung. Doch die Schicksalsschläge verfolgen sie. Was einen nicht zerstört, macht einen stärker - oder wie war das? . Schnapp dir einen Kaffee & Macht dich gefasst, das Buch wirkt nach.
OCEAN – Gefangen im Blau Polly Clark ET: 30.05.2025 Helen und Frank stehen kurz vor dem Ende ihrer Ehe, als Helen mit 42 Jahren noch einmal schwanger wird. Das ungeplante Kind soll ihrer Beziehung neuen Halt geben – auch Sohn Nicholas freut sich auf das Geschwisterchen. Doch alles kommt anders: Helen gerät in der Londoner U-Bahn in einen Bombenanschlag und verliert das Baby. Nur durch die Hilfe eines Mannes namens James überlebt sie. Die Trauer über den Verlust lähmt sie, starke Medikamente intensivieren ihr Gefühl, nicht mehr am Leben teilnehmen zu können. Helen beginnt, von ihrem Retter zu träumen. Sie schreibt ihm imaginäre Briefe und versucht, ihn ausfindig zu machen. Ein Wendepunkt kommt, als Frank seine Firma verkauft und die Yacht „Innisfree“ kauft – jenes Boot, auf dem sie sich einst kennengelernt haben. Mit ihrem Sohn und ihrer Pflegetochter brechen sie zu einer Atlantiküberquerung auf. Alles wird verkauft, das alte Leben hinter sich gelassen. Doch der ersehnte Neuanfang auf hoher See entpuppt sich bald als Zerreißprobe: Die alten Konflikte holen sie ein, auf engstem Raum entladen sich angestaute Spannungen. Ob am Ende wirklich alle gemeinsam wieder von Bord gehen – das müsst ihr selbst herausfinden. Ich liebe das Meer. Und ich liebe dieses Cover! Aber liebe ich auch den Inhalt? Ganz ehrlich: Der Anfang war für mich richtig schlimm. Ich wollte das Buch schon zurück ins Regal stellen. Aber irgendetwas hat mich weiterlesen lassen. Ich stand gefühlt mit offenem Mund in der Küche der Protagonisten – Zeugin von unfassbar verletzenden Dialogen. Wie kann man sich so viele Gemeinheiten an den Kopf werfen und im nächsten Atemzug gestehen, dass man sich trotzdem noch begehrt? Ja, vieles war too much. Einige Entscheidungen waren für mich einfach nicht nachvollziehbar. Aber dann kam die zweite Hälfte – die Reise auf dem Boot. Und die war spannend, intensiv, atmosphärisch. Ich habe diesen Teil verschlungen. Fazit: Liebt ihr das Meer? Habt ihr Lust auf Drama, Wellen und emotionale Achterbahnfahrten? Dann lest dieses Buch! Von mir gibt’s: 🌊 für die erste Hälfte 🌊🌊🌊🌊🌊 für die zweite = 🐭🐭🐭 insgesamt.

Hast du es schon mal bereut ein Buch bis zum Ende gelesen zu haben, obwohl du schon am Anfang gemerkt hast, dass dir das Buch nicht zu 100 % zusagt? Rezension enhält Spoiler. Der Verlag preist dass Buch als fesselnden Pageturner an, doch der tatsächliche Spannungsbogen blieb für mich hinter den Erwartungen zurück. Die Geschichte wirkt wild und teils absurd, die Handlungen der Figuren bleiben schwer nachvollziehbar und wirken an manchen Stellen konstruiert, überzogen und absurd. Manchen Szenen schienen nicht gut durchdacht und waren daher nicht logisch für mich nachvollziehbar. Das Buch braucht auch so ungefähr 200 Seiten, bis sie endlich den Segeltörn machen. Spoilerwarnung: Die Protagonistin begegnet davor zufällig erneut ihrem Retter, sie entwickeln eine Liebesgeschichte, verabschieden sich voneinander – und kurz darauf wird der Retter bei einem Autounfall getötet. Diese Wendung erschien mir sowas von abrupt und bizarr. Auch andere Teile der Geschichten waren sowas von unstimmig und haben auch mich so gewirkt, als wollte die Autorin viel in die Geschichte einbauen, hat aber dann vergessen dass es auch logisch aufgebaut sein muss. Insgesamt hat mich der Verlauf sprachlos zurückgelassen, ich kann das Buch daher nicht empfehlen.

Schwer einzuordnen aber spannend
Das Buch startet mit der Geschichte über eine kaputte Beziehung und eine traumatisierte Protagonistin. Ab der Mitte wandelt sich das Thema aber stark und es geht eher um den Überlebenskampf auf einem Schiff. Ich fand das Buch spannend und wurde gut unterhalten. Aber die Geschichte ist schon etwas wirr und sehr unrealistisch. Trotzdem eine Empfehlung für den Sommer.
Was war das?
Von diesem Buch hatte ich mir wirklich viel versprochen und wurde bitterböse enttäuscht. Es war langatmig ohne Ende und keiner der Charaktere wurde ausreichend beleuchtet - so konnte man sich gar nicht richtig auf die Geschichte einlassen. Es hat vorne und hinten an allem gefehlt und das letzte Drittel war einfach nur noch absurd. Eines der schlechtesten Bücher dieses Jahr.
Spannender Plot und viele Figuren haben wirklich Potenzial. Leider wirkte es alles etwas konstruiert und gleichzeitig zu sehr an der Oberfläche keine Figur war, so authentisch, dass man eine wirkliche Verbindung schaffen konnte. Auch die Sprache war mir manchmal einfach zu flapsig. Spannend zu lesen, kommt aber definitiv nicht an ihren ersten Roman Tiger heran.
Wieviel Leid kann einen einzelnen Menschen in kürzester Zeit treffen?
Wieviel Leid kann einen einzelnen Menschen in kürzester Zeit treffen? - Bombenanschlag, Verlust des Babys, Tod des gerade erst wieder gefundenen Retters und geliebten Mannes, Sturm auf See mit Tod des Ehemannes, der die Pflegetochter geschwängert hat, Seenot und letztlich Rettung… deutlich zu viel und unrealistisch. Etwas weniger hätte dieses Buch nicht weniger dramatisch und fesselnd gemacht. Trotz der geballten und unrealistischen Dramenfolge ein Buch, das mich mitgenommen hat. Es fesselt aufgrund der unglaublich mitnehmenden Schreibweise. Die innere Getriebenheit, Unruhe, Verzweiflung, Hoffnung, der Wahn der Hauptcharaktere lässt einen mitfühlen, manchmal an ihrem Verstand zweifeln, aber ihr Fühlen und Handeln wirkt authentisch. Ein Buch, das einen auf seine Weise in den Bann zieht.
Keine "leichte" Kost
Der Anfang war, als Helen das U-Bahn Attentat überlebte, eigentlich recht spannend gestaltet. Auch ihre ganzen Gedankengänge/Emotionen kamen für mich wirklich sehr realistisch rüber. Im Mittelteil war es etwas langatmig und zum Schluss wurde es dann wieder spannend. Es war stellenweise wirklich keine leichte Kost und an manchen Parts musste ich wirklich kurz schlucken bzw zweimal lesen. Die Zerbrechlichkeit der menschlichen Psyche wurde wirklich gut beschrieben. Auch wie zerrüttet die Ehe von Helen und Frank eigentlich war und wie vergeblich versucht wurde nochmal einen Neuanfang zu starten wirkte sehr nahe an der Realität. Das Setting auf der Yacht konnte man sich auch bildlich gut vorstellen. Allerdings würde ich es wenn dann nur "vielleicht" empfehlen, da es zwischendurch sich wirklich sehr gezogen hat und vieles drum herum unnötig war.
Was für eine Geschichte! Helen, eine Frau Mitte 40, verheiratet mit ihrer Jugendliebe Frank, Mutter eines zwölfjährigen Sohnes, Lehrerin, im Herzen aber eigentlich eine freiheitsliebende Abenteuerin auf See, überlebt einen Bombenanschlag in der Londoner U-Bahn, ihr ungeborenes Kind leider nicht, ihr Retter verschwindet spurlos, nachdem Helen sich unsterblich in diesen verliebt hat. Das Ungeborene verloren, ihren Retter verloren, sieht sie sich ihrem Ehemann gegenüber, der eigene Verfehlungen dadurch wett zu machen versucht, indem er ihre beider Jugend aufleben lassen möchte und die Yacht, auf der sie sich kennen lernten, kauft, restauriert und für ein neues Abenteuer fertig macht. Aber kann man ein Leben hinter sich lassen und an ein Leben davor anknüpfen? Kann man ungeschehen machen, wer man geworden ist? Kann man sein, der man einmal war? Kann man das jetzt verzeihen, in dem man an das War anknüpft? Kann es eine Zukunft geben, wenn beide Parteien sich so unterschiedlich entwickelt haben? Kann ein neues Abenteuer alles vergessen lassen, vor dem man flieht? Kann man vor dem jetzt überhaupt Reis ausnehmen? Kann man eine Einheit beschwören, die längst zerbrochen ist? All diesen Fragen geht Polly Clark auf den Grund, und als Leserin kann man ab der Hälfte des Romans das Buch nicht aus der Hand legen. Die Handlung entwickelt einen solch starken Sog, dass man meint, mit an Bord der Yacht zu sein. Es handelt sich hier Der Nennung nach um einen Roman, aber für mich ist das eher ein psychologischer Thriller, denn es geht hier ums Leben und Überleben. Es geht um Schuld und Unschuld, um Verantwortung, um Sünde, um Leben und Liebe, und all das wird in eine sehr literarische Sprache gepackt, so dass es ein wahrer Genuss ist, die vielen Zeilen zu lesen. Die Atmosphäre ist sehr beklemmend und düster, auch wenn sich wenige Male ein wenig Hoffnung breit zu machen versucht. Am Ende bleibt man atemlos, mit einem groben Druck auf der Brust und mit einem sehr beklemmenden Gefühl zurück. Und doch weiß man, dass man nicht zurück kann, dass man sich dem Jetzt stellen muss, dass man Probleme immer mitnimmt und wenn man versucht, ihnen zu entfliehen, sich diese eher verdoppeln als in Rauch auflösen. Eine absolute Empfehlung!
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
Ein fesselnder Pageturner mit Schauplatz hoher See
Was dich nicht umbringt, macht dich stärker – so heißt es zumindest. Doch Helen scheint an einem schrecklichen Erlebnis fast zu zerbrechen. Da schlägt ihr Mann einen gemeinsamen Segeltörn vor – ein Abenteuer, das sie von dem Erlebten ablenken soll. Doch auf hoher See haben sie dann mit ganz unerwarteten Gefahren zu kämpfen … In ihrer Jugend haben sich Helen und Frank an Bord der Innisfree kennengelernt und ineinander verliebt. Jahre später sticht das Ehepaar mit Sohn Nicholas und Pflegetochter Sindi erneut in See, in der Hoffnung, dass ein Segeltörn über den Atlantik ihre fragile Familie wieder zusammenbringt. Denn Helen ist nicht mehr dieselbe, seit eine Tragödie ihr ein unverstellbares Opfer abverlangt hat und sie beinahe das Leben gekostet hätte – wäre sie nicht von einem Fremden gerettet worden, den sie nicht mehr aus ihren Gedanken kriegt. Helens Obsession und die Geheimnisse innerhalb der Familie machen den Törn zunehmend zu einem Albtraum – bis auch der Ozean sich gegen sie wendet und es plötzlich kein Entkommen mehr zu geben scheint … Ein ebenso mitreißendes wie brillant geschriebenes Drama, in dem eine Frau mit den überwältigenden Kräften der Natur und des Herzens konfrontiert wird.
„Eindringlich und poetisch... spricht jede Frau an, die jemals geliebt hat und Angst hatte, zu verlieren.“ – Jane Campbell, Autorin von Kleine Kratzer
Book Information
Author Description
Polly Clark ist eine mehrfach ausgezeichnete Schriftstellerin. Geboren in Toronto, lebt sie heute auf einem Hausboot in London. Ihr Roman Tiger stand auf der Shortlist für den Scottish National Book Award und erzählt von einer Frau, die mit einem verletzten Raubtier so stark in Verbindung geht, dass es sie retten oder vernichten kann. Ihr neuer Roman Ocean – Gefangen im Blau beschäftigt sich erneut mit der Zerbrechlichkeit der menschlichen Psyche und der Wucht der Natur.
Posts
*Abbruch*
Der Schreibstil der Autorin ist wirklich toll! Das war dann aber auch alles an diesem Buch.. Und zu Beginn hat mich die tragische Geschichte mitgenommen und ich dachte ich weiß worauf ich mich dabei einlasse... Nunja, das war ein absoluter Flop! Was da passiert ist und was das für ein Ende genommen hat, ich bin so enttäuscht. Leider wurde meiner Meinung nach das Potenzial eine emotional, tragische Story zu schreiben, überhaupt nicht ausgeschöpft, nicht mal angerührt. So schade... Ich habe die letzten 4 oder 5 Kapitel auch übersprungen und dann die allerletzte Seite gelesen und das hat definitiv gereicht.
Enttäuschend, leider Ich hatte mich so auf dieses Buch gefreut, nachdem mir der Vorgänger „Tiger“ richtig gut gefallen hatte. Leider, leider blieb dieser Roman hinter meinen Erwartungen zurück. Dabei hätte es so gut werden können! Helen muss ein traumatisches Erlebnis verarbeiten, welches sie so nachhaltig verändert, dass es einen harten Cut in ihrem Alltag braucht. Ihr Ehemann Frank schlägt vor mit dem Segelboot, auf dem sie sich kennengelernt haben den Atlantik zu überqueren. Auch der 12jährige Sohn Nicholas und Sindi, eine Schülerin von Helen, die ihre Familie verloren hat, sollen mitkommen. Die Reise soll Helen heilen und die Familie so wieder zusammenwachsen. Soweit die Theorie! Doch auf dem Ozean geht es plötzlich nur noch ums nackte Überleben. Sehr überraschend fand ich, dass der eigentliche Segeltörn erst nach circa 180 Seiten startet. Vorher gibt es sehr viel Drama und eine übertriebene Obsession von Helen ihrem Retter gegenüber. Helen war mir durchweg unsympathisch, und sie handelte oft irrational. Die Geschichte war durchaus spannend, aber durch die übertriebene Vielfalt der Dramen auch extrem unglaubwürdig. Kurz bevor die Familien- Crew in See gestochen ist, war ich fast soweit, das Buch abzubrechen. Die Erlebnisse auf dem Segelboot und die Wandlung der Geschichte in einen Abenteuerroman haben mich dann aber doch motiviert weiterzulesen. Insgesamt konnte mich das Buch aber leider nicht überzeugen, viel zu viel Drama, Charaktere, in die ich mich nicht hineinfühlen konnte und einfach keine gute Geschichte. Sehr schade!
Helen überlebt ein Bombenanschlag und ist danach nicht mehr die selbe. Sie steht kaum noch auf, verbringt ganze Tage im Schlafanzug und entwickelt eine starke Obsession zu ihrem Retter. Sie schreibt unendlich viele Briefe an ihn, versucht ihn immer wieder zu finden. In ihrer Ehe mit Frank kriselt es hingegen gewaltig. Sie haben Geheimnisse voreinander und nicht mehr viel gemeinsam. Der gemeinsame Sohn Nicholas leidet darunter und flüchtet sich in die virtuelle Welt. Plötzlich steht auch noch Sindy vor der Tür, eine ehemalige Schülerin von Helen, die nicht mehr nach Hause will. Um die Familie zu retten, wollen Helen und Frank einen Segeltörn machen. Doch der wird anders als gedacht. Haie, Stürme und die inneren Spannungen in der Familie stellen die vier auf eine harte Probe und der Segeltörn wird zum Überlebenskampf. Dieses Buch hat es in sich. Teilweise war es so spannend, dass ich es kaum aus der Hand legen konnte. Dann hab ich mich wieder sehr über die Story gewundert. Die Protagonisten blieben mir weitestgehend fremd, deren Verhalten konnte ich meistens nicht nachvollziehen. Im Mittelteil hatte der Roman so einige Längen aber beim letzten Drittel war ich völlig gefesselt und wollte unbedingt wissen wie die Story endet. Die Angst und die Anspannung der Protagonisten war deutlich spürbar. Das wurde hier toll beschrieben. Auch die Szenen mit den Haien fand ich toll, auch wenn ich so ein schwarz/weiss mit den „bösen“ Tieren nicht sehr mag. Die große Stärke des Buches ist definitiv die Spannung. Zwischendurch dachte ich fast, ich hab einen Thriller erwischt. Leider war für mich die Story etwas zu viel. Da wäre weniger mehr gewesen.
Nein für mich nicht gut …
Der Text auf dem Umschlag lässt vermuten, dass die Geschichte zum größten Teil auf dem Ozean sich abspielt. Dem ist leider nicht so. Gefühlt ist die erste Hälfte langwidrig zum Lesen, wo es hauptsächlich um die psychische Belastung einer Frau, welche ein Opfer eines Bombenanschlag war. In der zweiten Hälfte ging es dann endlich auf das Segelboot, und die Geschichte überholte sich immer wieder von neuen. Zu wenig Seiten für zu viel Inhalt. Die Schicksalsschläge könnten sich schon so abgespielt haben, aber die psychische Verarbeitung irgendwie unglaubwürdig.
Ein Muss für Freunde von Wind und Wellen
Eines meiner Guilty Pleasures sind Bücher über das Segeln. Wie gerne würde ich mal einen großen Segeltörn entlang der Küste Afrikas machen oder durch die Karibik. Naja, ein Urlaub mit der Sea Cloud würde mir vielleicht schon reichen. Nach der Lektüre dieses Romans bin ich mir nämlich nicht mehr so sicher, ob ich selber navigieren möchte. Helen und Frank haben sich auf der Innisfree kennen und lieben gelernt. Jahre später leben sie ein gleichmütiges Leben an Land. Sie haben mittlerweile einen zwölf jährigen Sohn – Nicholas. Helen ist eine beliebte Lehrerin, wenn sie auch ungewöhnlich Lernmethoden verwendet, und Frank hat eine Fotoagentur. Helen ist gerade mit dem zweiten Kind schwanger als sie ein schwerer Schicksalsschlag ereilt, der sie in James Arme treibt. Eine posttraumatische Belastungsstörung stellt Helens Emotionen auf den Kopf. Frank kann damit so gar nicht umgehen. Um ihre Beziehung zu retten, macht er sich auf die Suche nach dem Schiff, auf dem ihre Liebe begann und findet es auch. Beide sehen ihre Chance darin, ihr ganzes Hab und Gut zu verkaufen, das Schiff zu renovieren und mit ihrem Sohn auf einen Segeltörn quer über den Atlantik zu gehen. Und dann taucht Sindi auf, eine Schülerin Helens, die aus ganz anderen Verhältnissen stammt. Kurz entschlossen entscheidet Frank, dass sie mitkommt. Auf See verwandelt sich der geplante Törn in eine Reise auf einem Narrenschiff Clark hat einen unglaublich packenden Roman geschrieben, in dem das Schiff, die Navigation das Meer und die Unwägbarkeiten der Witterung, den Rahmen für ein Familiendrama bilden. Hier haben sich aber auch wirklich 4 Gestalten zusammen getan, bei denen man schon von Anfang an ahnt, dass sie eine gehörige Portion Unzuverlässigkeit und Naivität mitbringen. Eine schwer traumatisierte Frau, ein verletzter Mann, der seine fragile Männlichkeit nicht in den Griff kriegt, eine durchgeknallte Sechzehnjährige, deren sadistisches Potenzial, schon vorher zu Tage trat und ein zwölfjähriger pubertierender, der eigentlich überhaupt keinen Bock auf das Ganze hat. Dass das nicht gut geht, war mir von Anfang an klar. Immer wieder gibt es neue Informationen, die vorher nicht angeteasert wurden, aber auf die ich irgendwie doch gelauert habe. Das Verhalten der einzelnen Personen ist oft unberechenbar und auch nicht immer schlüssig. Das macht das Ganze manchmal etwas spektakulär, ohne dass man die Wurzel des Handelns erkennt. Besonders Helen scheint stoisch und oft unemotional zu sein, obwohl sie allen Anlass dazu hätte ausflippen. Ob das mit ihrer traumatischen Erfahrung zusammen hängt kann ich manchmal nicht in Zusammenhang bringen. Das Sindi zu Übersprungshandlungen neigt ist ziemlich schnell offensichtlich. Aber was soll man auch mit ihr anstellen, wenn man auf hoher See ist und weit und sich breit keine andere Möglichkeit bietet, als es mit den Menschen an Bord aushalten zu müssen? was mich allerdings oft ein bisschen gewundert hat, ist wie Helen und Frank an die ganze Segelgeschichte rangehen. Eigentlich hat man den Eindruck, dass sie dazu fähig sind, haben sie doch beide auf dem Schiff gearbeitet. Dann hat man aber wiederum den Eindruck, dass sie nicht wirklich einen Plan haben und sich der Tragweite ihres Vorhabens nicht bewusst sind. Mir hat das Lesen dieses Buches aufgrund der spannenden und rasanten Handlung wirklich viel Spaß gemacht. Die Emotionen waren nicht immer pointiert gesetzt. Manchmal haben mich die Aktionen der Crewmitglieder etwas irritiert. Ich habe das dann immer auf die besondere psychische Verfassung der einzelnen Personen geschoben. Was mich wirklich überzeugen konnte, war die Atmosphäre auf See. Die Dramatik, die dann oft mit der Witterung ein hergeht, ist den Handlungen gleichgesetzt. Das hat mir gut gefallen. Ein spannendes und aufwühlendes Lesevergnügen, was ich gerne allen weiter empfehle. P.S. Noch nie hat ein Übersetzerinnen-Name besser gepasst.
Verlust, Liebe, Drama: Ich blieb deprimiert, verwundert und begeistert zurück
**** Mein Eindruck **** Ein Buch, bei dem mir durchgehend der Mund offenstand. Selten habe ich mich so schwergetan, eine klare Meinung zu einer Geschichte zu entwickeln wie hier. Denn dieses Buch führt einen in die dunkelsten Abgründe menschlicher Emotionen – zu Sehnsüchten, Schmerz, Wut und Zerrissenheit. Helen und Frank haben sich emotional vollkommen voneinander entfernt und fügen sich gegenseitig tiefes Leid zu. Ob es einen Weg zurück gibt? Der Ozean scheint – zumindest meiner Interpretation nach – selbst eine Meinung dazu zu haben. Diese düstere, erdrückende und zugleich fesselnde Atmosphäre hat mich deprimiert, aber auch in ihren Bann gezogen. Beim Lesen fühlte ich mich isoliert von der Außenwelt, hineingezogen in etwas, das ich nicht ganz greifen konnte – und gerade deshalb nicht loslassen wollte. Clark hat eine besondere Art, Verlust, Liebe und Leben literarisch zu verarbeiten. Hier ist nichts wie erwartet oder gar bequem. Das Buch ist anspruchsvoll, aber dennoch flüssig zu lesen – was Raum für eigene Gedanken lässt. Nur wusste ich selten, wohin mich diese Gedanken führen sollten. Ich konnte keine klare Haltung entwickeln, und genau das hat mich irritiert. Aber vielleicht war das genau der Punkt: Nicht alles muss greifbar oder einzuordnen sein. Das Ende wiegt ebenso schwer wie der Rest – düster, offen, bedrückend. Einzelne Episoden erinnerten fast an einen Psychothriller, andere an eine tieftraurige Tragödie. Letztlich war es mir beinahe eine Spur zu viel: Fiebertraum trifft Drama, Grenzen verschwimmen, Realität wird Gefühl. Und doch – interessant war es allemal. **** Empfehlung? **** Ein Buch für alle, die bereit sind, sich auf ein emotionales und erzählerisch herausforderndes Leseerlebnis einzulassen. Wer dunkle, ungewöhnliche Geschichten mag, in denen Liebe, Verlust und existenzielle Fragen miteinander ringen, wird hier eine literarisch beeindruckende und verstörende Novität entdecken. Kein leichter Stoff – aber definitiv eindrucksvoll.
Sternebewertung fiktiv
Ich liebe das Meer – aber es macht mir auch Angst. Und dieser Thriller hat genau diesen Nerv getroffen… Ocean – Gefangen im Blau erzählt die Geschichte einer Ehe, einer traumatisierten Frau und eines Segeltrips, der alles verändern soll. Was ruhig beginnt, wird zur filmreifen Katastrophenkette auf offener See. Während ich mich durch die erste Hälfte eher träge gelesen habe, explodiert die zweite fast zu sehr. Alles, was Hollywood über Ozean-Horror weiß, steckt hier drin: Sturm, Schiffbruch, Trauma, Überlebenskampf. Vieles wirkt überzeichnet, teilweise absurd und dennoch, ich war unterhalten. Wie nach einem Kinofilm, der keine Spuren hinterlässt, aber für 2 Stunden fesselt. Wenn du Lust auf einen actionreichen, vorhersagbaren Ozean-Thriller für den Urlaub hast, aber bitte nicht am Strand lesen! 😉
FamilyDynamik & Schicksalsschläge
Wenn der Traum von Freiheit das einzige ist was bleibt -Rezensionsexemplar- . Genre: FamilienDynamik & Drama. Segelboot & das Sehnen nach Glück. Ein Roman vielschichtig, mit Twists & so einigen Schicksalsschlägen. Tolle Charaktere & ein mitreißender Roman! . Setting: Helen ist schwanger, doch bei einem UBahnAttentat verliert sie es, während ein Fremder sie rettet. So richtig kann sie damit nicht abschließen & sucht den Fremden, für den sie nun schwärmt. Bevor ihre Familie daran zerbricht, suchen sie das Boot, auf dem sie damals ihren Mann kennengelernt hat & starten zu ihrem Restart Freiheit - eine Weltumseglung. Doch die Schicksalsschläge verfolgen sie. Was einen nicht zerstört, macht einen stärker - oder wie war das? . Schnapp dir einen Kaffee & Macht dich gefasst, das Buch wirkt nach.
OCEAN – Gefangen im Blau Polly Clark ET: 30.05.2025 Helen und Frank stehen kurz vor dem Ende ihrer Ehe, als Helen mit 42 Jahren noch einmal schwanger wird. Das ungeplante Kind soll ihrer Beziehung neuen Halt geben – auch Sohn Nicholas freut sich auf das Geschwisterchen. Doch alles kommt anders: Helen gerät in der Londoner U-Bahn in einen Bombenanschlag und verliert das Baby. Nur durch die Hilfe eines Mannes namens James überlebt sie. Die Trauer über den Verlust lähmt sie, starke Medikamente intensivieren ihr Gefühl, nicht mehr am Leben teilnehmen zu können. Helen beginnt, von ihrem Retter zu träumen. Sie schreibt ihm imaginäre Briefe und versucht, ihn ausfindig zu machen. Ein Wendepunkt kommt, als Frank seine Firma verkauft und die Yacht „Innisfree“ kauft – jenes Boot, auf dem sie sich einst kennengelernt haben. Mit ihrem Sohn und ihrer Pflegetochter brechen sie zu einer Atlantiküberquerung auf. Alles wird verkauft, das alte Leben hinter sich gelassen. Doch der ersehnte Neuanfang auf hoher See entpuppt sich bald als Zerreißprobe: Die alten Konflikte holen sie ein, auf engstem Raum entladen sich angestaute Spannungen. Ob am Ende wirklich alle gemeinsam wieder von Bord gehen – das müsst ihr selbst herausfinden. Ich liebe das Meer. Und ich liebe dieses Cover! Aber liebe ich auch den Inhalt? Ganz ehrlich: Der Anfang war für mich richtig schlimm. Ich wollte das Buch schon zurück ins Regal stellen. Aber irgendetwas hat mich weiterlesen lassen. Ich stand gefühlt mit offenem Mund in der Küche der Protagonisten – Zeugin von unfassbar verletzenden Dialogen. Wie kann man sich so viele Gemeinheiten an den Kopf werfen und im nächsten Atemzug gestehen, dass man sich trotzdem noch begehrt? Ja, vieles war too much. Einige Entscheidungen waren für mich einfach nicht nachvollziehbar. Aber dann kam die zweite Hälfte – die Reise auf dem Boot. Und die war spannend, intensiv, atmosphärisch. Ich habe diesen Teil verschlungen. Fazit: Liebt ihr das Meer? Habt ihr Lust auf Drama, Wellen und emotionale Achterbahnfahrten? Dann lest dieses Buch! Von mir gibt’s: 🌊 für die erste Hälfte 🌊🌊🌊🌊🌊 für die zweite = 🐭🐭🐭 insgesamt.

Hast du es schon mal bereut ein Buch bis zum Ende gelesen zu haben, obwohl du schon am Anfang gemerkt hast, dass dir das Buch nicht zu 100 % zusagt? Rezension enhält Spoiler. Der Verlag preist dass Buch als fesselnden Pageturner an, doch der tatsächliche Spannungsbogen blieb für mich hinter den Erwartungen zurück. Die Geschichte wirkt wild und teils absurd, die Handlungen der Figuren bleiben schwer nachvollziehbar und wirken an manchen Stellen konstruiert, überzogen und absurd. Manchen Szenen schienen nicht gut durchdacht und waren daher nicht logisch für mich nachvollziehbar. Das Buch braucht auch so ungefähr 200 Seiten, bis sie endlich den Segeltörn machen. Spoilerwarnung: Die Protagonistin begegnet davor zufällig erneut ihrem Retter, sie entwickeln eine Liebesgeschichte, verabschieden sich voneinander – und kurz darauf wird der Retter bei einem Autounfall getötet. Diese Wendung erschien mir sowas von abrupt und bizarr. Auch andere Teile der Geschichten waren sowas von unstimmig und haben auch mich so gewirkt, als wollte die Autorin viel in die Geschichte einbauen, hat aber dann vergessen dass es auch logisch aufgebaut sein muss. Insgesamt hat mich der Verlauf sprachlos zurückgelassen, ich kann das Buch daher nicht empfehlen.

Schwer einzuordnen aber spannend
Das Buch startet mit der Geschichte über eine kaputte Beziehung und eine traumatisierte Protagonistin. Ab der Mitte wandelt sich das Thema aber stark und es geht eher um den Überlebenskampf auf einem Schiff. Ich fand das Buch spannend und wurde gut unterhalten. Aber die Geschichte ist schon etwas wirr und sehr unrealistisch. Trotzdem eine Empfehlung für den Sommer.
Was war das?
Von diesem Buch hatte ich mir wirklich viel versprochen und wurde bitterböse enttäuscht. Es war langatmig ohne Ende und keiner der Charaktere wurde ausreichend beleuchtet - so konnte man sich gar nicht richtig auf die Geschichte einlassen. Es hat vorne und hinten an allem gefehlt und das letzte Drittel war einfach nur noch absurd. Eines der schlechtesten Bücher dieses Jahr.
Spannender Plot und viele Figuren haben wirklich Potenzial. Leider wirkte es alles etwas konstruiert und gleichzeitig zu sehr an der Oberfläche keine Figur war, so authentisch, dass man eine wirkliche Verbindung schaffen konnte. Auch die Sprache war mir manchmal einfach zu flapsig. Spannend zu lesen, kommt aber definitiv nicht an ihren ersten Roman Tiger heran.
Wieviel Leid kann einen einzelnen Menschen in kürzester Zeit treffen?
Wieviel Leid kann einen einzelnen Menschen in kürzester Zeit treffen? - Bombenanschlag, Verlust des Babys, Tod des gerade erst wieder gefundenen Retters und geliebten Mannes, Sturm auf See mit Tod des Ehemannes, der die Pflegetochter geschwängert hat, Seenot und letztlich Rettung… deutlich zu viel und unrealistisch. Etwas weniger hätte dieses Buch nicht weniger dramatisch und fesselnd gemacht. Trotz der geballten und unrealistischen Dramenfolge ein Buch, das mich mitgenommen hat. Es fesselt aufgrund der unglaublich mitnehmenden Schreibweise. Die innere Getriebenheit, Unruhe, Verzweiflung, Hoffnung, der Wahn der Hauptcharaktere lässt einen mitfühlen, manchmal an ihrem Verstand zweifeln, aber ihr Fühlen und Handeln wirkt authentisch. Ein Buch, das einen auf seine Weise in den Bann zieht.
Keine "leichte" Kost
Der Anfang war, als Helen das U-Bahn Attentat überlebte, eigentlich recht spannend gestaltet. Auch ihre ganzen Gedankengänge/Emotionen kamen für mich wirklich sehr realistisch rüber. Im Mittelteil war es etwas langatmig und zum Schluss wurde es dann wieder spannend. Es war stellenweise wirklich keine leichte Kost und an manchen Parts musste ich wirklich kurz schlucken bzw zweimal lesen. Die Zerbrechlichkeit der menschlichen Psyche wurde wirklich gut beschrieben. Auch wie zerrüttet die Ehe von Helen und Frank eigentlich war und wie vergeblich versucht wurde nochmal einen Neuanfang zu starten wirkte sehr nahe an der Realität. Das Setting auf der Yacht konnte man sich auch bildlich gut vorstellen. Allerdings würde ich es wenn dann nur "vielleicht" empfehlen, da es zwischendurch sich wirklich sehr gezogen hat und vieles drum herum unnötig war.
Was für eine Geschichte! Helen, eine Frau Mitte 40, verheiratet mit ihrer Jugendliebe Frank, Mutter eines zwölfjährigen Sohnes, Lehrerin, im Herzen aber eigentlich eine freiheitsliebende Abenteuerin auf See, überlebt einen Bombenanschlag in der Londoner U-Bahn, ihr ungeborenes Kind leider nicht, ihr Retter verschwindet spurlos, nachdem Helen sich unsterblich in diesen verliebt hat. Das Ungeborene verloren, ihren Retter verloren, sieht sie sich ihrem Ehemann gegenüber, der eigene Verfehlungen dadurch wett zu machen versucht, indem er ihre beider Jugend aufleben lassen möchte und die Yacht, auf der sie sich kennen lernten, kauft, restauriert und für ein neues Abenteuer fertig macht. Aber kann man ein Leben hinter sich lassen und an ein Leben davor anknüpfen? Kann man ungeschehen machen, wer man geworden ist? Kann man sein, der man einmal war? Kann man das jetzt verzeihen, in dem man an das War anknüpft? Kann es eine Zukunft geben, wenn beide Parteien sich so unterschiedlich entwickelt haben? Kann ein neues Abenteuer alles vergessen lassen, vor dem man flieht? Kann man vor dem jetzt überhaupt Reis ausnehmen? Kann man eine Einheit beschwören, die längst zerbrochen ist? All diesen Fragen geht Polly Clark auf den Grund, und als Leserin kann man ab der Hälfte des Romans das Buch nicht aus der Hand legen. Die Handlung entwickelt einen solch starken Sog, dass man meint, mit an Bord der Yacht zu sein. Es handelt sich hier Der Nennung nach um einen Roman, aber für mich ist das eher ein psychologischer Thriller, denn es geht hier ums Leben und Überleben. Es geht um Schuld und Unschuld, um Verantwortung, um Sünde, um Leben und Liebe, und all das wird in eine sehr literarische Sprache gepackt, so dass es ein wahrer Genuss ist, die vielen Zeilen zu lesen. Die Atmosphäre ist sehr beklemmend und düster, auch wenn sich wenige Male ein wenig Hoffnung breit zu machen versucht. Am Ende bleibt man atemlos, mit einem groben Druck auf der Brust und mit einem sehr beklemmenden Gefühl zurück. Und doch weiß man, dass man nicht zurück kann, dass man sich dem Jetzt stellen muss, dass man Probleme immer mitnimmt und wenn man versucht, ihnen zu entfliehen, sich diese eher verdoppeln als in Rauch auflösen. Eine absolute Empfehlung!






















