Lady Trents Memoiren 1
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Description
Book Information
Characteristics
2 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
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Wenig Drachen
Ich habe das Buch gekauft, weil ich dachte es handelt tatsächlich von Drachen. Einfach eine gute Fantasiegeschichte mit diesen Giganten hatte ich erwartet. Hier wurde ich enttäuscht, denn es ist tatsächlich eine fiktive FantasyBiografie. Das Buch 📖 geht für mich sogar in Richtung feministische Literatur, weil eine Frau sich so gar nicht korrekt für die Zeit in der die Geschichte spielt benimmt. Sympathische Charaktere habe ich, so jetzt mal nachgedacht, nicht gefunden. Vieles hat mich erstaunt, vieles hat die Lady verbockt und Drachen waren es zu wenig. Dennoch durchaus eine Story zum zu Ende lesen. Weitere Bände kaufe ich nicht, weil mich das Leben der Lady Trent dann doch nicht so sehr interessieren.
Eloise Bridgerton erforscht Drachen
Isabella ist verrückt nach Drachen. Sie träumt von Wissenschaft und Entdeckungen, doch sie hat das Pech, in einer Zeit geboren zu sein, in der sich Frauen aufs Heiraten, sticken und tanzen beschränken müssen. Doch Isabella ist stur wie ein Drache und wird schon bald die herausragendste Drachenforscherin aller Zeiten sein. Dies ist ihre Geschichte. Lady Trents Memoiren sind keine klassische Fantasyreihe. Die Protagonistin erzählt von ihren Abenteuern aus der Distanz eines Rückblicks im kühlen und manchmal auch witzigen Ton einer Wissenschaftlerin, die schon die ganze Welt gesehen hat. Das soll nicht heißen, dass die Geschichte langweilig ist, sie ist nur ungewöhnlich erzählt. Klassische Spannung sucht man vergebens, immer wieder unterbricht die Erzählerin ihren Handlungsbogen, um einen Kommentar einzuwerfen, sei es, um ihr früheres Ich zu kommentieren oder eine wissenschaftliche Anekdote zum besten zu geben. Allerdings stört das überhaupt nicht, denn am Ende ist diese Geschichte die Reise von Wissenschaftlern, die die Welt entdecken und nebenbei auch ein paar Intrigen aufdecken, ein paar Mal um ihr Leben rennen müssen und allerlei seltsame Leute kennenlernen. Lady Trents Memoiren sind ein nostalgisch anmutendes, fantastisches Abenteuer, wenn auch keine actiongeladene Geschichte, unterhalten wird man hier alle mal. Und natürlich gibt es Drachen. Und das beste: Lady Trents wahres Abenteuer hat gerade erst begonnen…

Isabella wächst, wie viele junge Frauen in der viktorianischen Zeit, mit der Erwartung auf, irgendwann die Ehefrau eines gut situierten Mannes zu werden. Doch eigentlich möchte sie lieber Drachen erforschen. Schon seit ihrer Kindheit ist sie von ihnen fasziniert, und obwohl sich das für eine junge Dame nicht gehört, lässt ihr Vater ihr heimlich die Freiheit, dieser Leidenschaft nachzugehen. Die Jahre vergehen und schließlich kommt der Zeitpunkt, an dem sie einen Heiratskandidaten wählen soll. Auch hier lässt ihr Vater ihr freie Hand. Zum Glück entscheidet sie sich für jemanden, der selbst wenig von den strengen gesellschaftlichen Konventionen hält. Als sich dann die Gelegenheit ergibt, ihren Mann auf eine Forschungsreise zu begleiten, zögert sie nicht lange – und damit beginnt ein echtes Abenteuer. Auf der Reise passiert einiges. Nicht nur Drachen, sondern auch viele andere Gefahren begegnen der Forschungsgruppe. Und mittendrin ist immer Isabella mit ihrer Neugier und ihrem Mut. Ich mochte sie als Charakter wirklich sehr. Ihre Leidenschaft für die Forschung, ihre Wissbegier und ihr Aufbegehren gegen die damaligen Rollenbilder haben sie für mich unglaublich sympathisch gemacht. Auch die Männer um sie herum haben mir gefallen. Vor allem ihr Vater und ihr Ehemann haben sie, soweit es die damaligen Möglichkeiten zuließen, in ihrer Leidenschaft unterstützt. Die Drachen als Forschungsobjekt fand ich ebenfalls super interessant. In dieser Welt gehören sie ganz selbstverständlich dazu, ähnlich wie bei uns Elefanten oder Tiger. Wer hier zusätzlich eine große Liebesgeschichte erwartet, sollte aber wissen, dass der Fokus eher auf Abenteuer und Forschung liegt. Genau diese Mischung plus das viktorianische Setting hat mir persönlich richtig gut gefallen. Ich bin auf jeden Fall gespannt, auf welche Forschungsreisen wir Isabella noch begleiten werden. *unbezahlte Werbung- Rezensionsexemplar
Cozy Fantasy mit wissenschaftlichem Touch und einer Heldin, die neugieriger ist als die Gesellschaft erlaubt.
Lady Trent war schon als Kind ein aufgewecktes, abenteuerlustiges und gewitztes Mädchen und das blieb sie auch als junge Frau. Sie wollte mehr vom Leben, als die Gesellschaft Frauen ihres Standes damals zugestand. Mit einer guten Portion Humor und Cleverness nutzt sie diese Regeln manchmal sogar zu ihrem Vorteil. Glücklicherweise hat sie einen „Freund“ an ihrer Seite, der ihren Entdeckerdrang nicht bremst, sondern ihr erlaubt, ihre Flügel zu spreizen und mit ihr zu fliegen. Im ersten Band begleiten wir Lady Trent auf ihrer ersten Expedition nach Drustanev, wo sie die Drachenwelt erforscht und ganz nebenbei eine lokale Vertuschung aufdeckt. Das Buch vermittelt einen Bridgerton‑ähnlichen Vibe: gleiche Epoche, vergleichbarer gesellschaftlicher Stand und dieselben Regeln für Frauen, Heirat und Familiengründung, nur dass Lady Trent nicht einfach als hübscher Beigeschmack für einen Gatten leben will. Stattdessen zieht es sie in die Ferne, zu Forschung und Abenteuern. Die Geschichte wird als Memoiren erzählt, wodurch wir Lady Trents charmante, humorvolle Gedanken direkt aus ihrer Perspektive erleben. Die Drachen werden so selbstverständlich und fast wissenschaftlich in die Welt eingebettet, dass man glauben könnte, dieses Abenteuer könnte wirklich in unserer Geschichte passiert sein. Fazit: Eine cozy Fantasygeschichte voller Charme, Abenteuer und leiser Spannung, perfekt für Fans von gemütlicher Fantasy und historischen Settings im Stil des frühen 19. Jahrhunderts.

Mehr Intrigen als Drachen
Hier hat mich das Cover irgendwie sehr angesprochen und die Aufmachung des gesamten Buches. Wir folgen der noch jungen Lady Trent - erst ihre Kindertagen und die Wiege ihrer sehr starken Interessen über Drachen, dann als frisch vermählte Frau. Das gesamte Setting erinnert an das viktorianische Zeitalter - nur in einer fiktiven Welt mit Drachen, dementsprechend auch die Rechte und Rolle der Frauen. Womit das Buch eine interessante feministische Note bekommt, denn Lady Trent will eine Gelehrte werden. Sie will Drachen erforschen. Und das ist sehr untypisch für eine Frau und gehört sich eigentlich nicht. Ihr Mann Jacob ermöglicht ihr aber genau das - ich liebe Jacob . Gemeinsam mit ihrem Mann begleitet sie eine Expedition um Drachen zu erforschen. Und stößt dabei auf eine Art Verschwörung und Intrigen, es wird hier geradezu politisch. Was mich etwas überrascht hat, aber im positiven eigentlich. Das Buch wird aus der Sicht unserer Protagonist berichtet, als Memoiren. Stellenweise zieht es sich etwas, bleibt aber dennoch spannend und irgendwie Lehrreich. Die Drachen werden hier aber mehr wie normale Raubtiere behandelt, die für die Wissenschaft erschossen und untersucht werden. Also irgendwie mal eine ganz andere Art von Fantasy.
Was für ein fantastisches Abenteuer!
Lady Trents Memoiren haben mich in den letzten Wochen auf eine wundervolle Reise an viele der beeindruckendsten Orte entführt, die man sich vorstellen kann. Es war spannend, herzzerreißend, amüsant und manchmal furchtbar überraschend - und ganz besonders der letzte Band hat mich auf eine ungeheure Gefühlsachterbahn geschickt. Eine Kleinigkeit hat mich anfangs etwas gestört: Wer nerdig genug ist, ein wenig über Drachenspezies zu wissen, muss seine Kenntnisse hier ignorieren. (Wyrme haben bei ihr vier Beine und Flügel...) Sobald man darüber aber hinwegsehen kann, macht es einfach nur noch Spaß, über die Drachen - und auch die Menschen - in dieser faszinierenden Welt ständig Neues zu lernen. Absolut zu empfehlen!

Ich habe das Buch im englischen Bookstagram entdeckt & war sofort Feuer & Flamme. Allein das Cover hat mich komplett in seinen Bann gezogen. Nicht nur das Cover überzeugt, denn im inneren des Buches finden sich wirklich unglaublich schöne Zeichnungen. Es ist wichtig zu erwähnen das es im Buch nicht um die Art von Drachengeschichten geht, die man so kennt. Sie werden nicht geritten & man verbündet sich auch nicht mit ihnen. Es ist eher eine Studie über sie. Ich habe es wirklich sehr geliebt, denn es war mal etwas ganz ganz anderes. Als großer David Attenborough Fan - war es für mich genau das richtige, denn es hat sich angefühlt als wäre ich selbst eine Wissenschaftlerin. Die Geschichte an sich hat mir auch gut gefallen, ich hätte mir mehr Drachenbegegnungen gewünscht - aber das ist auch mein einzig kleiner Kritikpunkt. Im Buch erzählt die Protagonistin Isabella Trent von ihrem Abenteurern als Wissenschaftlerin - aber auch von den kleinen & großen Hürden eine weibliche Wissenschaftlerin zu sein. Das Buch ist also in der Erzähler-Perspektive geschrieben & das war für mich total passend, denn dadurch konnte die Erzählerin kleine Anekdoten oder Kommentare zu ihrem früheren Ich zum besten geben. Das mochte ich wirklich sehr, denn dadurch fühlte ich mich wie ein Teil der Geschichte, als wäre ich dabei gewesen. Das war ganz ganz großartig. Der Schreibstil war für mich wirklich toll,denn er hatte Witz, Charm und Biss - am Ende musste ich sogar ein paar Tränen verdrücken. Ich bin förmlich durch die Seiten geflogen und hatte eine unglaublich schöne Zeit während des Lesen. Für mich war das Buch wirklich genau das richtige für mich. 🤍🦢🕯️

So eine tolle andere Geschichte über Drachen!
Ich liebe die Schreibweise, ich liebe den Humor. Eine ganz andere Herangehensweise an ein Drachenbuch! Ich bin begeistert! Die Spannung ist langsam aufgebaut, nicht explosiv, aber konstant. Die ,, Wissenschaft“ ist super interessant, mit wunderschönen Zeichnungen untermalt. Ich werde die Reihe auf jeden Fall weiter lesen!
Weniger Drachen als gehofft, dafür mehr Politik, Verschwörungen und Intrigen…
Mein Drachen liebendes Herz hat beim Lesen dieser Geschichte etwas geblutet… und das nicht nur, weil sie auf weniger Seiten vorkommen, als ich mir erhofft hatte, sondern auch, weil sie wie jedes andere Tier im Sinne der Wissenschaft gefangen und eingesperrt oder geschossen, zerstückelt und katalogisiert werden. In der Welt, von der das Buch erzählt, ist kaum etwas über Drachen und ihre nahen Verwandten bekannt, was viel Potenzial für die fünfteilige Reihe verspricht. Band 1 erzählt abgeschlossen von der ersten Forschungsreise, auf die sich die Protagonistin begibt. Die Hauptperson Lady Trent war mir den Großteil der Zeit mit ihrer egoistischen, großspurigen und besserwisserischen Art ziemlich unsympathisch. Vor allem ihr Verhalten und ihre Gedanken gegenüber den Einwohnern des Landes, in das sie reist, waren mir ein Graus. Entsprechend ihres Alters und der Zeit, in der das Buch spielt, ist jedoch anzumerken, dass dies durchaus realistisch ist und nicht romantisiert wird… Gegen die engen Grenzen, die Frauen in dieser Zeit gesetzt wurden, lehnt sich Lady Trent des Öfteren auf, was ihrem Charakter immerhin ein paar Pluspunkte einbringt. Das Buch ist im Stil von Memoiren geschrieben, wodurch die ältere Lady Trent ihr jüngeres Ich gelegentlich kritisch betrachtet, was Besserung in den folgenden Bänden erhoffen lässt. Beim Lesen hat sich die Geschichte zu Beginn etwas gezogen, sobald die Reise jedoch beginnt, wird es spannender. Alles in allem hat sich das Buch angenehm gelesen. Ich hatte mir von der Naturgeschichte der Drachen etwas anderes erhofft, sehe in der Geschichte jedoch eine individuelle Idee, deren Potenzial hoffentlich entfaltet wird. Dies gesagt, werde ich die Folgebände wohl ebenfalls lesen… nicht sofort, aber irgendwann…
Was für ein gutes Buch! Eine Frau, die in einer Zeit nach Wissen strebt, in der sie lau Gesellschaft nicht nach Wissen streben sollte. Aber dank ihres wunderbaren Mannes und ihrer eigenwilligen, leidenschaftlichen Art, erlebt sie eine Expedition, in der sie nicht nur mehr über Drachen lernt, sondern auch als Frau reift. Sehr interessant und toll erzählt.

Eine erfrischend andere Art der Erzählung.
"Die Naturgeschichte der Drachen" ist der erste Band von Marie Brennans Fantasyreihe "Lady Trents Memoiren". Der ein oder andere unter euch hat vielleicht schon von Lady Isabella Trent gehört. Sie ist eine herausragende und erfolgreiche Drachenforscherin ihrer Zeit und scheute schon in jungen Jahren nicht davor zurück mit Konventionen zu brechen - sehr zum Leidwesen ihrer Mutter, deren Nerven stets zum Zerreißen gespannt waren, wenn es um Isabella ging. Und nun, im Alter, hat sich Lady Trent dazu entschlossen ihre Memoiren niederzuschreiben und neugierigen, drachenbegeisterten Lesern zu überlassen. Da bin ich nun also, mit dem ersten Band ihrer Memoiren, und versinke in Isabellas erste Expedition in die Berge Vystranas, zu einem Volk, dass Isabella, ihrem Mann Jacob, Lord Hilford und dessen Gehilfen Mr. Wilkers nicht gerade freundschaftlich begegnen. Und wie wir Lady Trents Memoiren entnehmen können, liegen Freud und Leid einmal mehr dicht beieinander... Als Schlusswort bleibt mir nur zu sagen: Vergesst die Enzyklopädien von Sir Richard Edgeworth! Wer was von Drachen versteht oder verstehen will, sollte sich lieber Lady Trents Memoiren widmen. Diese sind nicht nur amüsanter und weniger staubig, sondern beinhalten selbstverständlich die neuesten Ergenisse ihrer Forschung.

Wirklich gelungen!
Ich hatte mir von dem Buch gar nichts erwartet - um ehrlich zu sein, hatte mir der Einband einfach gut gefallen. Ich wurde aber überrascht, von einer erfrischend anderen Darstellung einer weiblichen Protagonistin, die trotz allem immer noch eine Dame aus edlem Haus ist und sich auch weitgehend so benimmt. Nicht, die schlichte Heldin, die ihr Schwert schwingt, wie jedes männliche Pendant. Ich hätte mich gefreut, etwas mehr von Drachen zu lesen, aber es gibt ja noch weitere Teile ;)
Es hat eine Weile gedauert, bis ich mich an den Schreib und Erzählstil der Autorin gewöhnt habe. Als ich mich aber dran gewöhnt hatte, konnte ich das Buch nur scher aus der Hand legen. Die Geschichte ist spannend und abwechslungsreich. Aber vor allem die Charaktere haben mich überzeugt, die sind glaubwürdig und führen einen gut durch die Welt.
„Academia Vibes“, eine abenteuerliche Reise im Dienste der Forschung, Drachen und eine starke Protagonistin! ❤️🐉
Das Thema, wie aus der schon immer neugierigen Isabella eine junge Forscherin und Gelehrte für Drachen wird, ist ausgefallen. Was dieses Buch besonders macht, ist nicht nur die fesselnde Reise einer starken Protagonistin, sondern auch die Detailgenauigkeit und die „wissenschaftliche“ Akribie, mit der die Naturgeschichte der Drachen präsentiert wird. Die Autorin schafft es, "Academia Vibes" einzufangen und dabei ein Abenteuer zu erzählen. Es ist die Mischung aus Forscherdrang, der Liebe zum Detail und dem Durst nach Wissen, der die Protagonisten charakterisiert, welche die Geschichte fesselnd macht.
Puh, endlich durch mit dem Buch! Inhaltlich war es ganz nett, von der Art her ähnlich wie die Emily Wilde Serie, auch wenn die Protagonistin ein anderer Typ Mensch ist und es mehr auch um die schwierige Rolle der Frau in der Wissenschaft geht. Das Tempo der Handlung ist eher langsam, manchmal hat es sich auch ein bisschen gezogen, aber das Ende war spannend und überraschend dramatisch. Leider war die Übersetzung allerdings so schlecht, dass ich mich richtig gequält habe und mehrmals überlegt habe, das Buch deswegen abzubrechen. Es war viel zu oft viel zu wortwörtlich übersetzt, mit Ausdrücken, die man auf Deutsch nicht sagen würde. Die Sätze waren fast alle unfassbar verschachtelt und kompliziert, sodass auch häufig die Bezüge nicht stimmten, vieles wirkte hölzern oder unfassbar holprig. Auf Deutsch werde ich die Bücher also auf keinen Fall weiterlesen, auf Englisch mal gucken... Fazit: Liebe Verlage, bitte bezahlt eure Übersetzer*innen und Lektor*innen angemessen, damit sie ihren Job vernünftig machen können, so macht das nämlich keinen Spaß.
⛰️🦎⛰️ !DRACHEN! Mehr muss ich eigentlich nicht sagen, oder? Gäbe es da nicht noch die ganzen Mysterien, die am Ende alle zusammen passen, der Schreibstil, der perfekt zu unserer Prota passt, die Tatsache, das sie dieses Buch schreibt, das Setting, die Wissenschaft um die Drachen…es war einfach rundum toll! ⛰️🦎⛰️

Tolle Idee, Umsetzung meh
Ich fand das viktorianisch angehauchte Setting und die Idee super, gerade zum Anfang als die Protagonistin ihre Geschichte um den Beginn ihrer Faszination mit Drachen erzählt. Mit dem Beginn der Reise hat es sich dann aber doch sehr gezogen, und mich einfach nicht mehr begeistern können. Durch die zweite Hälfte habe ich mich dann eher geschleppt, weswegen ich die Reihe auch nicht weiterlesen werde.
Dies ist ein wunderschönes, phantastisches Buch, das ich uneingeschränkt empfehlen kann. "Die Naturgeschichte der Drachen" erzählt Lady Trents Memoiren, von der man zu diesem Zeitpunkt nur weiß, dass sie mit irgendeiner Entdeckung im Zusammenhang mit Drachen berühmt wurde. Der erste Band schildert jedoch ihre Kindheit und erste Expedition mit 19, eine Zeit, in der von Drachen noch nicht viel bekannt ist. Das Setting hat mich sofort in den Bann gezogen, ist es doch angelehnt an das ländliche England. Scirland, wie es im Buch jedoch heißt, hat seine Adeligen, Lords, Ladies und entsprechende Vorstellungen, was eine Lady tun soll - der Anfang klingt fast, als hätte auch Jane Austen davon berichten können. Nur die Funklinge, kleine Wesen, die man fälschlicherweise für Insekten hält, und die Lady Trent, hier noch Isabella, leidenschaftlich sammelt, verraten etwas von einer Fantasywelt. Die Hauptfigur selbst wird später vor allem Naturwissenschaftlerin, so dass ihre Heiratssaison eher trocken und humorvoll beschrieben wird und man auch aus der Ehe keine skandalösen, gefühlsduseligen Szenen bekommt. Stattdessen erzählt die ältere Lady Trent humorvoll und spannend und man folgt ihr gern durch ihre ersten Abenteuer, als sie sich gegen die Konventionen auflehnt und mit ein bisschen Intrigen, aber auch Ehrlichkeit und Begeisterung dafür sorgt, dass sie ihren Ehemann auf eine Expedition begleiten darf, um Drachen zu erforschen. Die Abenteuer im fernen Land sind wirklich spannend - und wenn ich sage phantastisch, dann bekommt man wahrscheinlich den falschen Eindruck von der Welt. Es könnte genauso gut eine Reise in unseren Osten gewesen sein, ein Land, das slawische Bergvölker beheimatet, statt nach Vystrana um Felswyrme zu erforschen. Und das macht einen beträchtlichen Teil des Reizes aus, weil sich alles so vertraut anfühlt und man gut glauben mag, dass es in unserer Geschichte auch Naturforscher hätte geben können, die sich auf die Suche nach Drachen machen. Ich bin ohnehin ein großer Fan der Zeit und habe es hier sehr geliebt, wie die Welt nah an unserer eigenen Historie aufgebaut wurde, so dass sich alles vertraut anfühlte. Zudem gibt es da noch drakonische Ruinen aus der Vorzeit, was das ganze für mich noch besser macht - ich bin einfach ein unglaublicher Fan von geheimnisvollen Ruinen vergangener Zivilisationen. Atmosphärisch und spannend, und zum guten Schluss auch mit einer gehörigen Portion Fingernägelkauen bei dem Abenteuer, das sich nicht nur um Drachen dreht, habe ich das Buch rundum genossen und bin sehr gespannt darauf, wie aus Isabella eigentlich Lady Trent wurde und was sie auf ihren folgenden Expiditionen erleben wird. Klare Empfehlung!
3,5 ⭐ Die Bezeichnung Memoiren trifft es sehr genau. Aufmachung und Schreibstil sind abgeklärt und wissenschaftlich berichtend - auch wenn das Objekt der Beobachtung fiktiv ist, empfand ich den Stil als sehr akkurat. Auch der Grundton war passend, wenn man beachtet, dass die Perspektive/ Erzählstimme, die einer gealterten, an der Gesellschaft und am Leben gereiften Dame ist. Besonders hervorheben muss man natürlich noch die wundervollen Illustrationen im Buch, einfach wunderschön und an den richtigen Stellen die Geschichte unterstreichend. Insgesamt habe ich mich gut unterhalten gefühlt, aber nicht so, dass es mich vom Hocker gehauen hat. Bin trotzdem interessiert, wie es weitergeht, wie sich unsere Protagonistin weiterentwickelt und wie sich die nächsten Abenteuer gestalten.
Spannende, inspirierende Geschichte über Drachen - mal ganz anders!
Obwohl ich für das Buch eine gewisse Zeit gebraucht habe, so habe ich es doch von Anfang bis Ende sehr genossen! Die Charaktere waren spannend und die Prodagonistin hat eine Art an sich, die mich sehr an mich erinnert. Sie lieb Drachen und dies ist der Antrieb für alle ihre Handlungen: warum sie zeichnen lernt, warum sie kleine Forschungen mit Funklingen macht. Am Ende auch der Grund, warum sie einen Mann haben will... Außerdem kann an dieser Stelle die Lovestory nur gelobt werden! Ich bin generell nicht so der Fan dessen, aber hierbei wurde es wirklich gut dargestellt, sehr authentisch und nicht zu story-einnehmend. Der Leser wird in eine spannende Welt geführt, jedoch war ich manchmal mit den ganzen fremden Begriffen etwas überfragt und habe einiges einfach hingenommen. Ein Glossar mit den Hauptbegrifflichkeiten hätte da sicher gut Abhilfe schaffen können, aber lobend erwähne ich an der Stelle die hübsche Karte einmal von der gesamten Welt (oder dem relavten Teil) und von dem Bereich, wo der Hauptteil der Geschichte spielt. Drachen sind hier ein großes Mysterium, doch die Details in der Biologie, dem Verhalten und den Legenden und Kulturen rund herum, waren wirklich einfach faszinierend für mich. Ich habe es sehr genossen und fand es auch sehr inspirierend. Alles in allem empfehle ich das Buch gern weiter und bin gespannt, wie die Fortsetzungen die Welt weiter erklären.

Drachen hautnah mit viel Fachwissen analysiert
Es gibt hunderte Bücher die von Drachen handeln, aber ich habe selten welche gesehen die sich auf so naturwissenschaftlicher Ebene damit beschäftigen. Da ich selbst Beruflich bedingt Ahnung von Anatomie habe, fand ich es faszinierend das Ganze einmal auf Fabelwesen angewendet zu sehen. Drachen aufgearbeitet Anatomisch, Physiologisch, bis hin zu Verhaltensmustern und das ganze gespickt mit einer handvoll detailreichen Bildern, die sich natürlich auch inhaltlich wiederfinden. Für alle die weniger an den wissenschaftlichen Bereichen interessiert ist, verfolgt das ganze eine spannende, wenn beim Lesen auch eher gemächlich erscheinde Geschichte. Die sich um eine selbstständige Frau dreht, die versucht in ihrer Zeit in Forscherkreisen ernst genommen zu werden.
3,5⭐️
Das Buch hat mir gut gefallen. Es ist als eine Biografie geschrieben, was ich sehr spannend fand. Auch die Verbindung von historischem Roman und ein paar Fantasy Anteilen war sehr schön. Allerdings sind bei mir nicht wirklich Emotionen aufgekommen. Das Buch konnte mich nicht mitreißen. Ich lese trotzdem auf jeden Fall weiter.
Manchmal laufe ich an Büchern vorbei, und denke mir, das könnte ja ne tolle Geschichte sein, aber ich traue mich dann doch nicht, das Buch mitzunehmen, weil ich Angst davor habe, enttäuscht zu sein von dem Buch. Und so erging es mir mit der Naturgeschichte der Drachen. Lady Trents Memoiren. Nun, ich lies das Buch mehrfach im Buchhandel stehen. Wie langweilig konnten Memoiren sein! Doch das Cover lies mir keine Ruhe, und so hatte ich vor einiger Zeit mir aus der Bibliothek das Buch ausgeliehen. So konnte ich unbeschwert das Buch lesen, ohne mich nachher dafür Geld ausgegeben zu haben. Doch oh weia, wie hab ich mich getäuscht. Es war genial. Dieses Buch kommt ohne Zeitfenster klar, es ist nicht ersichtlich, in welchem Jahrhundert es spielt. Und doch spielt es in einer Zeit, die unsrer Zeitrechnung ähnlich ist. Es findet sich in einer Zeit wieder, in der Frauen noch der Rolle der Hausfrau nachkommen. Eine Frau, die sich die Sachbücher mit Hilfe des Bruders Andrew aus Vaters Lesezimmer mopst und unter der Decke liest, anstatt der Rolle der Hausfrau gerecht zu werden. Doch der Wissensdurst der Isabella ist unstillbar. So liest sie sich durch die Bibliothek des Vaters, schleicht sich mit einem Angestellten des Hauses auf eine Drachenjagd, und wird dabei verletzt. Die Mutter ist schockiert, der Vater hat verständnis, rügt sie dennoch dafür, weil er sie schließlich an einen ausgewählten Mann verheiraten will. Dafür muss sich aber Isabella zusammen reißen. Sie schafft es, sich wie eine Dame von Stand zu verhalten. Als sie eines Tages mit ihrem Bruder als „Anstandsdame“ zu einer Drachenausstellung darf, trifft sie dort auf Jacob Camherst, in den sie sich verliebt. Beide pflegen ein großes Interesse an der Forschung an Drachen, und die Heirat der beiden wird von Isabellas Eltern genehmigt. Bereits Isabellas Vater hat versucht, seine Tochter in dem Sinne die Heirat eines Adligen zu erleichtern, in dem er ihr eine Liste an Forschern ausgesucht hatte, dass sie sich weiter bilden konnte. Und so zieht Isabella zu Jacob. Doch Isabella ist das Leben als Hausfrau nicht genug, und so leitet sie alles in die Wege, dass ihr Mann auf eine Forschungsreise kann. Und ihr geheimer Plan geht auf: sie darf mit auf diese Forschungsreise, um sich um die Dokumentation und die Zeichnungen der Landkarten und der anatomischen Bilder der Drachen zu kümmern. Doch Isabella wäre nicht Isabella, wenn sie nicht weitere Abenteuer erleben würde, bei der sie sich und ihre Reisebegleiter nicht nur einmal in Lebensgefahr bringt. Gleichzeitig findet sie heraus, was es mit den Drachenangriffen in Vystara aufsich hat. Auch wenn es für meine Begriffe mehr Details über die Drachenforschung hätten sein können, war dieses Buch echt toll. Eine Frau, deren Forscherdrang sie nicht nur einmal in ein Fettnäpfchen stolpern lässt, reift an den Erfahrungen, die sie während ihrer ersten Forscherreise erlebt. Ebenso gefällt mir, dass der Vater und ihr Mann Jacob den Wissensdurst von Isabella stillen konnten, ohne allzusehr das Gesicht zu verlieren. Das Buch ist flüssig geschrieben, und der rote Faden zieht sich logisch durch das Buch. Für das Cover und die Zeichnungen im Buch wurde ein super Illustrator eingesetzt. Die Drachen, Landkarten und das Portrait von Jacob sind sehr gelungen. Ein sehr empfehlenswertes Buch, in dem – für meine Begriffe – auch ein gewisser Humor nicht gefehlt hat.
Lady Trent ist die berühmteste und erfolgreichste Drachenforscherin weltweit. Im ersten Teil ihrer Memoiren berichtet sie von den Anfängen ihrer Obsession für die Wissenschaft und die Drachen. Schließlich nimmt sie die Leser mit zum Beginn ihrer Karriere – welcher aufgrund der traditionellen Geschlechterrollen noch steiniger ausgefallen ist, als man es ohnehin erwartet. Ich habe schon seit einer Ewigkeit mit diesem Buch geliebäugelt und es mir im Mai endlich gekauft. Tatsächlich hat mich die Geschichte dann aber nicht so begeistert, wie ich es aufgrund des großartigen Covers und dem spannenden Klappentext erwartet hätte. Was man sich vor dem Beginn des Buchs bewusstmachen sollte: „Die Naturgeschichte der Drachen“ ist der erste Band wissenschaftlicher Memoiren – und genau das bestimmt sowohl den Aufbau der Geschichte als auch den Schreibstil der Autorin. An sich eine interessante Idee, da es das Gefühl weckt, es wäre wirklich Lady Trent gewesen, die ihre Lebensgeschichte zusammengefasst hätte. Mir aber stand das bei dem Wunsch, mich in das Buch fallen lassen zu können, im Weg. Die Geschichte hat mich aufgrund der altertümlichen, hoch gestochenen Sprache nicht gänzlich abholen können. Außerdem wies die Storyline einige Längen auf, die der Spannungskurve Dellen verpasst haben und mich zwischendurch tatsächlich einzelne Zeilen haben überspringen lassen. Positiv sollte allerdings die unglaubliche Gestaltung des Buchs erwähnt werden. Auch abgesehen vom Cover findet man im Inneren immer wieder Zeichnungen, die ganze Seiten einnehmen. So etwas würde ich mir öfter wünschen, hat es meine Fantasie doch zusätzlich angeregt. Allein wegen dieser Faktoren und der grundlegenden Idee werde ich die Reihe wohl auch nicht aufgeben, sondern weiterverfolgen – in der Hoffnung, dass die nächsten Bände mich mehr begeistern. Potential ist auf jeden Fall da, verbindet die Geschichte von Lady Trent doch die Entwicklung einer emanzipierten Frau in einer von Männern dominierten Welt mit dem Kennenlernen der wohl faszinierendsten Geschöpfe, die außerhalb der Seiten leider nicht zu finden sind. 3,5 Sterne.
Wissensdurst, Bücherliebe, der Kampf gegen die Konventionen der Zeit, Mut und natürlich Drachenliebe
Lady Trent ist die mittlerweile ältere Protagonistin dieser Geschichte. Aus ihrer Sicht sind die Memoiren geschrieben. Im ersten Teil der Reihe „Die Naturgeschichte der Drachen“ berichtet sie aus den Anfängen ihrer Drachenforschung, die in ihren jugendlichen Jahren bereits begonnen hat. Es geht um Wissensdurst, Bücherliebe, den Kampf gegen die Konventionen ihrer Zeit, Mut und natürlich Drachenliebe. Meine Meinung Der Schreibstil Marie Brennan hat einen wundervollen Schreibstil. Sie schreibt aus der Sicht der mittlerweile älteren Lady Trent, die recht nüchtern aber nie langweilig aus ihrer Jugend berichtet. Schon nach den ersten Seiten war ich total in den Bann gezogen und hatte das Gefühl, als würde ich hier reale Memoiren einer realen Frau lesen. Neben der Abgeklärtheit des Alters werden immer wieder sarkastische Elemente und humorvoll-bissige Kommentare eingestreut, die dem Werk eine wundervolle Würze verleihen (klingt schon fast wie ein Rezept). Die Geschichte und die Charaktere Auch die Geschichte und die Charaktere haben mich absolut begeistert, obwohl ich anfangs tatsächlich etwas anderes erwartet habe. Irgendwie hoffte ich auf mehr Drachen. Dennoch kann ich in keiner Weise behaupten, dass ich von diesem Werk enttäuscht wäre. Isabella (die junge Lady Trent) und ich teilen die Leidenschaft für Drachen und es war sehr spannend und überaus interessant, ihr auf ihrem Weg im Kampf für ihre Leidenschaft zu folgen. Dabei muss sie immer wieder diverse Hindernisse überwinden, die nicht selten in den Konventionen ihrer Zeit begründet sind. Die Geschichte geht daher um so viel mehr, als nur um Drachen. Es geht um das Auflehnen gegen die Gepflogenheiten einer Gesellschaft, um seinem Traum zu folgen, um Mut, um eine gewisse Portion Verrücktheit und vielleicht Naivität und dann natürlich auch um Drachen. Und obwohl die Geschichte aus Sicht von Lady Trent erzählt wird, kommen auch die anderen Charaktere nicht zu kurz. Ich konnte mir Isabellas Mann Jakob lebhaft vorstellen und bin ein großer Fan von Lord Hilford geworden. Auch Dagmira hat bleibenden Eindruck hinterlassen. Fazit Ganz anders als erwartet und doch besser als erhofft. Ich glaube das ist die perfekte Beschreibung für mein Leseerlebnis. Ich bin sonst kein Leser von historischen Romanen oder von Biografien. Aber diese Reihe werde ich definitiv weiter lesen! Wer etwas für Drachen und starke Charaktere übrig hat, der findet hier ein absolut lesenswertes Buch, das danach schreit auch die anderen Bände zu lesen!

Die Naturgeschichte der Drachen – Lady Trents Memoiren Band 1 der 5teiligen Reihe über die Drachenforscherin Isabella Trent Ich bin durch das Cover aufmerksam geworden, denn bitte, ich finde es genial. Ein richtiger Hingucker im Bücherregal. Und noch ein Pluspunkt war das Thema Drachen. Denn ich mag Drachen und alles was damit zu tun hat. Daher war meine Neugierde geweckt und ich habe mir auch nicht nur Band 1 sofort gekauft. Aber worum geht es eigentlich. Wir begleiten Isabella Trent in ihrem Leben und auch auf ihren Reisen und Abenteuern. Als Drachenforscherin hat Sie es nicht so einfach zu der Zeit aber sie findet einen Weg und reist mit ihrem Mann on die Berge von Vystrana, und die Abenteuer und Schwierigkeiten lassen nicht lange auf sich warten. Ich mochte den Schreibstil und die Zeichnungen die das Buch noch besonderer machen als nur das Cover und die Beschreibung. Ich mochte Isabella sofort und habe es sehr genossen mit Ihr unterwegs zu sein. 5 Sterne daher von mir und ich freue mich auf weitere Reisen mit Lady Trent.
Ein schöner Reisebericht, dermir anfangs aber Schwierigkeiten bereitet hat
Insgesamt ein gutes und interessantes Buch, nur fand ich den Einstieg etwas schwer und gerade der Anfang etwa langweilig, das ist zum Teil dem Aufbau geschuldet. Doch später wird es sehr spannend und ich hatte große Freude damit.
Lady Trent erklärt alles - außer Drachen.
Viel Fachwissen, kaum Drachen – genau das bekommt man hier. Der Schreibstil ist interessant und fast wie ein historischer Bericht, aber das macht das Lesen stellenweise auch zäh. Ich musste mich oft durchquälen, um überhaupt mal ein paar Momente mit Drachen zu erwischen. Illustrationen und Atmosphäre retten das Buch noch ein bisschen, das Ende ist aber vorhersehbar. Wer historische Gesellschaften mag, findet Parallelen zu Bridgerton, aber Drachenabenteuer sucht man vergeblich. Schade aber ich werde die Reihe wohl nicht weiter verfolgen.
Ich war der festen Überzeugung, dass es im Fantasygenre nichts Neues mehr zu entdecken gäbe und alles mehr oder weniger nach dem gleichen Schema abläuft. Dieses Buch hat mir gezeigt, wie falsche diese Annahme war. Die Geschichte selbst ist eigentlich relativ simpel und könnte so auch in einer Nicht-phantastischen-Welt stattfinden, dann eben nicht mit Drachen sondern einem anderen Tier. Die Handlung war zumindest für mich auch relativ vorhersehbar, alles also Aspekte die nicht unbedingt kreativ klingen. Was mich hier aber so überrascht hat und was dieses Buch von anderen Fantasybüchern unterscheidet (besonders von solchen in denen Frauen bzw. Mädchen die Hauptrolle übernehmen), war die Protagonistin Isabella Trent. Das Buch heißt nicht umsonst "Die Naturgeschichte der Drachen", denn so lässt es sich auch lesen. Weniger ein Fantasyroman mit krasser Action, komplexem Worldbuilding und Magiesystem. Mehr ein persönlicher Forschungs- und Abenteuerbericht, da Isabella Trent aus der Ich-Perspektive in Vergangenheitsform die Ereignisse beschreibt. Dementsprechend ist der Ton, relativ sachlich gehalten, wenig dramatisch oder episch wie man es sonst im Fantasygenre gewohnt ist. Das sorgt aber für mehr Authentizität, da Lady Trent selbst mehrmals betont, dass sie nun mal Wissenschaftlerin und keine Dichterin ist. Gleichzeitig ist die Sprache aber nicht kalt und unnahbar, an den nötigen Stellen wird es auch emotional. Isabella Trent ist in diesem ersten Band 19 Jahre alt, zu Beginn auch jünger und wird von ihrer Mutter gezwungen sich einen Ehemann zu suchen, da dies nun mal den Konventionen entspricht. Sie beugt sich dem schließlich wiederwillig und trifft ihren späteren Ehemann, was herrlich unkitschig und realistisch passiert. Keine heiße Liebe die ihren Verstand umnebelt, eher sachliche Abwägung ob der betreffende Mann ihre Leidenschaft für Drachen akzeptieren kann. Für manche mag das zu unromantisch und sachlich sein, für mich war es einfach realistisch und erfrischend abwechslungsreich zu dem ganzen Romantasykram. Der Fokus liegt demnach auch nicht auf einer Liebesgeschichte zwischen Mann und Frau, auch nicht darauf dass eine dunkle Bedrohung oder ein böser, allmächtiger Herrscher gestürzt und besiegt werden muss (nichts gegen das altbewährte Prinzip im Fantasygenre, das funktioniert in vielen Büchern hervorragend) sondern eher zwischen Frau und Wissenschaft, um genau zu sein zwischen der Protagonistin und ihre großen Leidenschaft zu Drachen. Das hätte für mich nicht passender sein können, ich konnte mich so gut in Isabella hineinversetzen und habe mich oft in ihr wieder erkannt. Wer hier eine typische Gut-gegen-Böse Highfantasy Geschichte erwartet wird enttäuscht sein, genau wie diejenigen die sich eine romantische Liebesgeschichte im Fantasymantel versprechen. Wer sich aber auf dieses, etwas andere Konzept einlässt und vielleicht selbst ein bisschen Forschergeist mitbringt, wird hier seine Freude dran haben. Vier Sterne, weil die Handlung sich sehr gezogen hat und ich denke dass in den Folgebänden noch Luft nach oben ist.
Eine junge Wissenschaftlerin, die jedoch keine sein darf, weil sich das für Damen nicht schickt und die trotzdem ihre Neugier nicht zügeln kann. Dazu das Setting angelehnt an das viktorianische England, eine wagemutige Reise und natürlich Drachen. Ein ungewöhnlicher Mix, der aber hervorragend funktioniert und einen trotz der etwas distanzierten Erzählweise schnell in den Bann zieht. Drachen mal nicht als mystische Wesen, sondern wissenschaftlich betrachtet und erforscht. Trotz der Warnung im Klappentext kann ich es auch für zartbesaitete Gemüter empfehlen. Die Stimmung ist durchweg eher abenteuerlich als düster und dadurch, dass Lady Trent das Ganze als alte Dame erzählt, gibt es auch reichlich Gelegenheiten zum schmunzeln.
'Die Naturgeschichte der Drachen' ist der erste Band der Reihe um Lady Isabella Trent, die eine Drachenforscherin ist. Im ersten Band erfahren wir, wie sich ihre Liebe zu Drachen entwickelt hat und begleiten sie außerdem auf eine spannende Forschungsreise in ein fernes und ursprüngliches Land, in dem Drachen definitiv mehr sind, als eine märchenhafte Legende! 💮💮💮💮💮 Was ich auf jeden Fall mit Bestimmtheit sagen kann, ist, das dieses Buch mal etwas ganz eigenes ist. Es hat beinahe etwas autobiographisches, da Lady Isabella uns ihre Erlebnisse schildert, als hätte sie diese selbst in einer Art Reisebericht verfasst. In die Welt der Drachen mal auf diese Weise einzutauchen war für mich etwas ganz Neues. Das Buch ist immer mal wieder mit wunderschönen Illustrationen gespickt, die nicht nur den Lesefluss erleichtern, sondern sich auch wunderbar und an genau den richtigen Stellen in die Geschichte thematisch einfügen. Lediglich einen kleinen Kritikpunkt habe ich an diesem Buch, denn an der ein oder anderen dramatischen Stelle, fehlten mir ein wenig die Emotionen. Dies lag eventuell an dem eher berichtenden Schreibstil von Marie Brennan. Ich konnte mich auf jeden Fall dennoch mitreissen lassen und bin wirklich gespannt, welche Abenteuer die Forscherin auf ihren weiteren Erkundungen noch so erleben wird. Daher wird es hoffentlich nicht allzu lange dauern, bis ich auch die noch übrigen Bände in meinen Händen werde halten können!🤗
Ein etwas anderes "Drachenbuch"
Allem voran muss ich sagen, dass es sich optisch um ein wirklich schönes Buch handelt, mit hübschen Illustrationen und einem tollen Schreibstil. Es kann gut sein, dass es nicht die richtige Zeit für mich war das Buch zu lesen und ich es zu einem späteren Zeitpunkt besser gefunden hätte. Vielleicht lese ich auch die Folgebände in der Zukunft noch. Im Moment allerdings hat es mich nicht vollkommen überzeugt. Anfang und Ende waren durchaus spannend. Mit einigen Wendungen und interessanten Anekdoten. Der Mittelteil, die Zeit in Vystrana jedoch, zog sich unheimlich, wodurch es mir schwer fiel dran zu bleiben und weiter zu lesen. Es war eine willkommene Abwechslung mal ein "Drachenbuch" zu lesen, das mehr Fokus auf die Erforschung der Drachen legt und so detailliert auf Aussehen und Verhaltensweisen eingeht. Davon hätte ich mir tatsächlich mehr gewünscht.
Ist leider hinter meinen Erwartungen zurückgeblieben.
Dicke Seiten, große Buchstaben, ein flüssiger Schreibstil und eine ungewöhnliche Story mit Illustrationen. Wer gerne eine (erfundene) Biographie in einer (erfundenen) Welt mit Drachen lesen möchte, ist hier gut bedient. Mich hat es ehrlich gesagt etwas gelangweilt, aber die Illustrationen haben mir sehr gut gefallen. Ich wünschte mehr Bücher hätten Illustrationen.
Der Anfang war etwas zäh aber im Laufe des Buches ist es immer besser geworden. Ich möchte sehr gerne das das Buch aus der Perspektive ihres älteren Ichs geschrieben wurde und sie zwischendurch noch "Kommentare" auf verschiedene Dinge gegeben hat. Das Ende fand ich gut aber traurig. Hat mir sehr gut gefallen und ich freue mich auf die nächsten bände
Ein etwas anderes Fantasy Buch
Auf der einen Seite gefiel es mir total gut, dass das Buch wie eine Biografie einer fiktiven Person geschrieben ist, weil das für mich etwas neues war, andererseits fehlte mir manchmal dadurch die Spannung. Ich hätte mir mehr Input über die Drachen und diese Welt gewünscht, als so manche Informationen über die Protagonistin. Ich lese gern Bücher über Drachen, deswegen war ich gespannt auf die Reihe und weil die Bücher toll aussehen, aber es hat mich einfach nicht so sehr gepackt.
Characteristics
2 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
Book Information
Posts
Wenig Drachen
Ich habe das Buch gekauft, weil ich dachte es handelt tatsächlich von Drachen. Einfach eine gute Fantasiegeschichte mit diesen Giganten hatte ich erwartet. Hier wurde ich enttäuscht, denn es ist tatsächlich eine fiktive FantasyBiografie. Das Buch 📖 geht für mich sogar in Richtung feministische Literatur, weil eine Frau sich so gar nicht korrekt für die Zeit in der die Geschichte spielt benimmt. Sympathische Charaktere habe ich, so jetzt mal nachgedacht, nicht gefunden. Vieles hat mich erstaunt, vieles hat die Lady verbockt und Drachen waren es zu wenig. Dennoch durchaus eine Story zum zu Ende lesen. Weitere Bände kaufe ich nicht, weil mich das Leben der Lady Trent dann doch nicht so sehr interessieren.
Eloise Bridgerton erforscht Drachen
Isabella ist verrückt nach Drachen. Sie träumt von Wissenschaft und Entdeckungen, doch sie hat das Pech, in einer Zeit geboren zu sein, in der sich Frauen aufs Heiraten, sticken und tanzen beschränken müssen. Doch Isabella ist stur wie ein Drache und wird schon bald die herausragendste Drachenforscherin aller Zeiten sein. Dies ist ihre Geschichte. Lady Trents Memoiren sind keine klassische Fantasyreihe. Die Protagonistin erzählt von ihren Abenteuern aus der Distanz eines Rückblicks im kühlen und manchmal auch witzigen Ton einer Wissenschaftlerin, die schon die ganze Welt gesehen hat. Das soll nicht heißen, dass die Geschichte langweilig ist, sie ist nur ungewöhnlich erzählt. Klassische Spannung sucht man vergebens, immer wieder unterbricht die Erzählerin ihren Handlungsbogen, um einen Kommentar einzuwerfen, sei es, um ihr früheres Ich zu kommentieren oder eine wissenschaftliche Anekdote zum besten zu geben. Allerdings stört das überhaupt nicht, denn am Ende ist diese Geschichte die Reise von Wissenschaftlern, die die Welt entdecken und nebenbei auch ein paar Intrigen aufdecken, ein paar Mal um ihr Leben rennen müssen und allerlei seltsame Leute kennenlernen. Lady Trents Memoiren sind ein nostalgisch anmutendes, fantastisches Abenteuer, wenn auch keine actiongeladene Geschichte, unterhalten wird man hier alle mal. Und natürlich gibt es Drachen. Und das beste: Lady Trents wahres Abenteuer hat gerade erst begonnen…

Isabella wächst, wie viele junge Frauen in der viktorianischen Zeit, mit der Erwartung auf, irgendwann die Ehefrau eines gut situierten Mannes zu werden. Doch eigentlich möchte sie lieber Drachen erforschen. Schon seit ihrer Kindheit ist sie von ihnen fasziniert, und obwohl sich das für eine junge Dame nicht gehört, lässt ihr Vater ihr heimlich die Freiheit, dieser Leidenschaft nachzugehen. Die Jahre vergehen und schließlich kommt der Zeitpunkt, an dem sie einen Heiratskandidaten wählen soll. Auch hier lässt ihr Vater ihr freie Hand. Zum Glück entscheidet sie sich für jemanden, der selbst wenig von den strengen gesellschaftlichen Konventionen hält. Als sich dann die Gelegenheit ergibt, ihren Mann auf eine Forschungsreise zu begleiten, zögert sie nicht lange – und damit beginnt ein echtes Abenteuer. Auf der Reise passiert einiges. Nicht nur Drachen, sondern auch viele andere Gefahren begegnen der Forschungsgruppe. Und mittendrin ist immer Isabella mit ihrer Neugier und ihrem Mut. Ich mochte sie als Charakter wirklich sehr. Ihre Leidenschaft für die Forschung, ihre Wissbegier und ihr Aufbegehren gegen die damaligen Rollenbilder haben sie für mich unglaublich sympathisch gemacht. Auch die Männer um sie herum haben mir gefallen. Vor allem ihr Vater und ihr Ehemann haben sie, soweit es die damaligen Möglichkeiten zuließen, in ihrer Leidenschaft unterstützt. Die Drachen als Forschungsobjekt fand ich ebenfalls super interessant. In dieser Welt gehören sie ganz selbstverständlich dazu, ähnlich wie bei uns Elefanten oder Tiger. Wer hier zusätzlich eine große Liebesgeschichte erwartet, sollte aber wissen, dass der Fokus eher auf Abenteuer und Forschung liegt. Genau diese Mischung plus das viktorianische Setting hat mir persönlich richtig gut gefallen. Ich bin auf jeden Fall gespannt, auf welche Forschungsreisen wir Isabella noch begleiten werden. *unbezahlte Werbung- Rezensionsexemplar
Cozy Fantasy mit wissenschaftlichem Touch und einer Heldin, die neugieriger ist als die Gesellschaft erlaubt.
Lady Trent war schon als Kind ein aufgewecktes, abenteuerlustiges und gewitztes Mädchen und das blieb sie auch als junge Frau. Sie wollte mehr vom Leben, als die Gesellschaft Frauen ihres Standes damals zugestand. Mit einer guten Portion Humor und Cleverness nutzt sie diese Regeln manchmal sogar zu ihrem Vorteil. Glücklicherweise hat sie einen „Freund“ an ihrer Seite, der ihren Entdeckerdrang nicht bremst, sondern ihr erlaubt, ihre Flügel zu spreizen und mit ihr zu fliegen. Im ersten Band begleiten wir Lady Trent auf ihrer ersten Expedition nach Drustanev, wo sie die Drachenwelt erforscht und ganz nebenbei eine lokale Vertuschung aufdeckt. Das Buch vermittelt einen Bridgerton‑ähnlichen Vibe: gleiche Epoche, vergleichbarer gesellschaftlicher Stand und dieselben Regeln für Frauen, Heirat und Familiengründung, nur dass Lady Trent nicht einfach als hübscher Beigeschmack für einen Gatten leben will. Stattdessen zieht es sie in die Ferne, zu Forschung und Abenteuern. Die Geschichte wird als Memoiren erzählt, wodurch wir Lady Trents charmante, humorvolle Gedanken direkt aus ihrer Perspektive erleben. Die Drachen werden so selbstverständlich und fast wissenschaftlich in die Welt eingebettet, dass man glauben könnte, dieses Abenteuer könnte wirklich in unserer Geschichte passiert sein. Fazit: Eine cozy Fantasygeschichte voller Charme, Abenteuer und leiser Spannung, perfekt für Fans von gemütlicher Fantasy und historischen Settings im Stil des frühen 19. Jahrhunderts.

Mehr Intrigen als Drachen
Hier hat mich das Cover irgendwie sehr angesprochen und die Aufmachung des gesamten Buches. Wir folgen der noch jungen Lady Trent - erst ihre Kindertagen und die Wiege ihrer sehr starken Interessen über Drachen, dann als frisch vermählte Frau. Das gesamte Setting erinnert an das viktorianische Zeitalter - nur in einer fiktiven Welt mit Drachen, dementsprechend auch die Rechte und Rolle der Frauen. Womit das Buch eine interessante feministische Note bekommt, denn Lady Trent will eine Gelehrte werden. Sie will Drachen erforschen. Und das ist sehr untypisch für eine Frau und gehört sich eigentlich nicht. Ihr Mann Jacob ermöglicht ihr aber genau das - ich liebe Jacob . Gemeinsam mit ihrem Mann begleitet sie eine Expedition um Drachen zu erforschen. Und stößt dabei auf eine Art Verschwörung und Intrigen, es wird hier geradezu politisch. Was mich etwas überrascht hat, aber im positiven eigentlich. Das Buch wird aus der Sicht unserer Protagonist berichtet, als Memoiren. Stellenweise zieht es sich etwas, bleibt aber dennoch spannend und irgendwie Lehrreich. Die Drachen werden hier aber mehr wie normale Raubtiere behandelt, die für die Wissenschaft erschossen und untersucht werden. Also irgendwie mal eine ganz andere Art von Fantasy.
Was für ein fantastisches Abenteuer!
Lady Trents Memoiren haben mich in den letzten Wochen auf eine wundervolle Reise an viele der beeindruckendsten Orte entführt, die man sich vorstellen kann. Es war spannend, herzzerreißend, amüsant und manchmal furchtbar überraschend - und ganz besonders der letzte Band hat mich auf eine ungeheure Gefühlsachterbahn geschickt. Eine Kleinigkeit hat mich anfangs etwas gestört: Wer nerdig genug ist, ein wenig über Drachenspezies zu wissen, muss seine Kenntnisse hier ignorieren. (Wyrme haben bei ihr vier Beine und Flügel...) Sobald man darüber aber hinwegsehen kann, macht es einfach nur noch Spaß, über die Drachen - und auch die Menschen - in dieser faszinierenden Welt ständig Neues zu lernen. Absolut zu empfehlen!

Ich habe das Buch im englischen Bookstagram entdeckt & war sofort Feuer & Flamme. Allein das Cover hat mich komplett in seinen Bann gezogen. Nicht nur das Cover überzeugt, denn im inneren des Buches finden sich wirklich unglaublich schöne Zeichnungen. Es ist wichtig zu erwähnen das es im Buch nicht um die Art von Drachengeschichten geht, die man so kennt. Sie werden nicht geritten & man verbündet sich auch nicht mit ihnen. Es ist eher eine Studie über sie. Ich habe es wirklich sehr geliebt, denn es war mal etwas ganz ganz anderes. Als großer David Attenborough Fan - war es für mich genau das richtige, denn es hat sich angefühlt als wäre ich selbst eine Wissenschaftlerin. Die Geschichte an sich hat mir auch gut gefallen, ich hätte mir mehr Drachenbegegnungen gewünscht - aber das ist auch mein einzig kleiner Kritikpunkt. Im Buch erzählt die Protagonistin Isabella Trent von ihrem Abenteurern als Wissenschaftlerin - aber auch von den kleinen & großen Hürden eine weibliche Wissenschaftlerin zu sein. Das Buch ist also in der Erzähler-Perspektive geschrieben & das war für mich total passend, denn dadurch konnte die Erzählerin kleine Anekdoten oder Kommentare zu ihrem früheren Ich zum besten geben. Das mochte ich wirklich sehr, denn dadurch fühlte ich mich wie ein Teil der Geschichte, als wäre ich dabei gewesen. Das war ganz ganz großartig. Der Schreibstil war für mich wirklich toll,denn er hatte Witz, Charm und Biss - am Ende musste ich sogar ein paar Tränen verdrücken. Ich bin förmlich durch die Seiten geflogen und hatte eine unglaublich schöne Zeit während des Lesen. Für mich war das Buch wirklich genau das richtige für mich. 🤍🦢🕯️

So eine tolle andere Geschichte über Drachen!
Ich liebe die Schreibweise, ich liebe den Humor. Eine ganz andere Herangehensweise an ein Drachenbuch! Ich bin begeistert! Die Spannung ist langsam aufgebaut, nicht explosiv, aber konstant. Die ,, Wissenschaft“ ist super interessant, mit wunderschönen Zeichnungen untermalt. Ich werde die Reihe auf jeden Fall weiter lesen!
Weniger Drachen als gehofft, dafür mehr Politik, Verschwörungen und Intrigen…
Mein Drachen liebendes Herz hat beim Lesen dieser Geschichte etwas geblutet… und das nicht nur, weil sie auf weniger Seiten vorkommen, als ich mir erhofft hatte, sondern auch, weil sie wie jedes andere Tier im Sinne der Wissenschaft gefangen und eingesperrt oder geschossen, zerstückelt und katalogisiert werden. In der Welt, von der das Buch erzählt, ist kaum etwas über Drachen und ihre nahen Verwandten bekannt, was viel Potenzial für die fünfteilige Reihe verspricht. Band 1 erzählt abgeschlossen von der ersten Forschungsreise, auf die sich die Protagonistin begibt. Die Hauptperson Lady Trent war mir den Großteil der Zeit mit ihrer egoistischen, großspurigen und besserwisserischen Art ziemlich unsympathisch. Vor allem ihr Verhalten und ihre Gedanken gegenüber den Einwohnern des Landes, in das sie reist, waren mir ein Graus. Entsprechend ihres Alters und der Zeit, in der das Buch spielt, ist jedoch anzumerken, dass dies durchaus realistisch ist und nicht romantisiert wird… Gegen die engen Grenzen, die Frauen in dieser Zeit gesetzt wurden, lehnt sich Lady Trent des Öfteren auf, was ihrem Charakter immerhin ein paar Pluspunkte einbringt. Das Buch ist im Stil von Memoiren geschrieben, wodurch die ältere Lady Trent ihr jüngeres Ich gelegentlich kritisch betrachtet, was Besserung in den folgenden Bänden erhoffen lässt. Beim Lesen hat sich die Geschichte zu Beginn etwas gezogen, sobald die Reise jedoch beginnt, wird es spannender. Alles in allem hat sich das Buch angenehm gelesen. Ich hatte mir von der Naturgeschichte der Drachen etwas anderes erhofft, sehe in der Geschichte jedoch eine individuelle Idee, deren Potenzial hoffentlich entfaltet wird. Dies gesagt, werde ich die Folgebände wohl ebenfalls lesen… nicht sofort, aber irgendwann…
Was für ein gutes Buch! Eine Frau, die in einer Zeit nach Wissen strebt, in der sie lau Gesellschaft nicht nach Wissen streben sollte. Aber dank ihres wunderbaren Mannes und ihrer eigenwilligen, leidenschaftlichen Art, erlebt sie eine Expedition, in der sie nicht nur mehr über Drachen lernt, sondern auch als Frau reift. Sehr interessant und toll erzählt.

Eine erfrischend andere Art der Erzählung.
"Die Naturgeschichte der Drachen" ist der erste Band von Marie Brennans Fantasyreihe "Lady Trents Memoiren". Der ein oder andere unter euch hat vielleicht schon von Lady Isabella Trent gehört. Sie ist eine herausragende und erfolgreiche Drachenforscherin ihrer Zeit und scheute schon in jungen Jahren nicht davor zurück mit Konventionen zu brechen - sehr zum Leidwesen ihrer Mutter, deren Nerven stets zum Zerreißen gespannt waren, wenn es um Isabella ging. Und nun, im Alter, hat sich Lady Trent dazu entschlossen ihre Memoiren niederzuschreiben und neugierigen, drachenbegeisterten Lesern zu überlassen. Da bin ich nun also, mit dem ersten Band ihrer Memoiren, und versinke in Isabellas erste Expedition in die Berge Vystranas, zu einem Volk, dass Isabella, ihrem Mann Jacob, Lord Hilford und dessen Gehilfen Mr. Wilkers nicht gerade freundschaftlich begegnen. Und wie wir Lady Trents Memoiren entnehmen können, liegen Freud und Leid einmal mehr dicht beieinander... Als Schlusswort bleibt mir nur zu sagen: Vergesst die Enzyklopädien von Sir Richard Edgeworth! Wer was von Drachen versteht oder verstehen will, sollte sich lieber Lady Trents Memoiren widmen. Diese sind nicht nur amüsanter und weniger staubig, sondern beinhalten selbstverständlich die neuesten Ergenisse ihrer Forschung.

Wirklich gelungen!
Ich hatte mir von dem Buch gar nichts erwartet - um ehrlich zu sein, hatte mir der Einband einfach gut gefallen. Ich wurde aber überrascht, von einer erfrischend anderen Darstellung einer weiblichen Protagonistin, die trotz allem immer noch eine Dame aus edlem Haus ist und sich auch weitgehend so benimmt. Nicht, die schlichte Heldin, die ihr Schwert schwingt, wie jedes männliche Pendant. Ich hätte mich gefreut, etwas mehr von Drachen zu lesen, aber es gibt ja noch weitere Teile ;)
Es hat eine Weile gedauert, bis ich mich an den Schreib und Erzählstil der Autorin gewöhnt habe. Als ich mich aber dran gewöhnt hatte, konnte ich das Buch nur scher aus der Hand legen. Die Geschichte ist spannend und abwechslungsreich. Aber vor allem die Charaktere haben mich überzeugt, die sind glaubwürdig und führen einen gut durch die Welt.
„Academia Vibes“, eine abenteuerliche Reise im Dienste der Forschung, Drachen und eine starke Protagonistin! ❤️🐉
Das Thema, wie aus der schon immer neugierigen Isabella eine junge Forscherin und Gelehrte für Drachen wird, ist ausgefallen. Was dieses Buch besonders macht, ist nicht nur die fesselnde Reise einer starken Protagonistin, sondern auch die Detailgenauigkeit und die „wissenschaftliche“ Akribie, mit der die Naturgeschichte der Drachen präsentiert wird. Die Autorin schafft es, "Academia Vibes" einzufangen und dabei ein Abenteuer zu erzählen. Es ist die Mischung aus Forscherdrang, der Liebe zum Detail und dem Durst nach Wissen, der die Protagonisten charakterisiert, welche die Geschichte fesselnd macht.
Puh, endlich durch mit dem Buch! Inhaltlich war es ganz nett, von der Art her ähnlich wie die Emily Wilde Serie, auch wenn die Protagonistin ein anderer Typ Mensch ist und es mehr auch um die schwierige Rolle der Frau in der Wissenschaft geht. Das Tempo der Handlung ist eher langsam, manchmal hat es sich auch ein bisschen gezogen, aber das Ende war spannend und überraschend dramatisch. Leider war die Übersetzung allerdings so schlecht, dass ich mich richtig gequält habe und mehrmals überlegt habe, das Buch deswegen abzubrechen. Es war viel zu oft viel zu wortwörtlich übersetzt, mit Ausdrücken, die man auf Deutsch nicht sagen würde. Die Sätze waren fast alle unfassbar verschachtelt und kompliziert, sodass auch häufig die Bezüge nicht stimmten, vieles wirkte hölzern oder unfassbar holprig. Auf Deutsch werde ich die Bücher also auf keinen Fall weiterlesen, auf Englisch mal gucken... Fazit: Liebe Verlage, bitte bezahlt eure Übersetzer*innen und Lektor*innen angemessen, damit sie ihren Job vernünftig machen können, so macht das nämlich keinen Spaß.
⛰️🦎⛰️ !DRACHEN! Mehr muss ich eigentlich nicht sagen, oder? Gäbe es da nicht noch die ganzen Mysterien, die am Ende alle zusammen passen, der Schreibstil, der perfekt zu unserer Prota passt, die Tatsache, das sie dieses Buch schreibt, das Setting, die Wissenschaft um die Drachen…es war einfach rundum toll! ⛰️🦎⛰️

Tolle Idee, Umsetzung meh
Ich fand das viktorianisch angehauchte Setting und die Idee super, gerade zum Anfang als die Protagonistin ihre Geschichte um den Beginn ihrer Faszination mit Drachen erzählt. Mit dem Beginn der Reise hat es sich dann aber doch sehr gezogen, und mich einfach nicht mehr begeistern können. Durch die zweite Hälfte habe ich mich dann eher geschleppt, weswegen ich die Reihe auch nicht weiterlesen werde.
Dies ist ein wunderschönes, phantastisches Buch, das ich uneingeschränkt empfehlen kann. "Die Naturgeschichte der Drachen" erzählt Lady Trents Memoiren, von der man zu diesem Zeitpunkt nur weiß, dass sie mit irgendeiner Entdeckung im Zusammenhang mit Drachen berühmt wurde. Der erste Band schildert jedoch ihre Kindheit und erste Expedition mit 19, eine Zeit, in der von Drachen noch nicht viel bekannt ist. Das Setting hat mich sofort in den Bann gezogen, ist es doch angelehnt an das ländliche England. Scirland, wie es im Buch jedoch heißt, hat seine Adeligen, Lords, Ladies und entsprechende Vorstellungen, was eine Lady tun soll - der Anfang klingt fast, als hätte auch Jane Austen davon berichten können. Nur die Funklinge, kleine Wesen, die man fälschlicherweise für Insekten hält, und die Lady Trent, hier noch Isabella, leidenschaftlich sammelt, verraten etwas von einer Fantasywelt. Die Hauptfigur selbst wird später vor allem Naturwissenschaftlerin, so dass ihre Heiratssaison eher trocken und humorvoll beschrieben wird und man auch aus der Ehe keine skandalösen, gefühlsduseligen Szenen bekommt. Stattdessen erzählt die ältere Lady Trent humorvoll und spannend und man folgt ihr gern durch ihre ersten Abenteuer, als sie sich gegen die Konventionen auflehnt und mit ein bisschen Intrigen, aber auch Ehrlichkeit und Begeisterung dafür sorgt, dass sie ihren Ehemann auf eine Expedition begleiten darf, um Drachen zu erforschen. Die Abenteuer im fernen Land sind wirklich spannend - und wenn ich sage phantastisch, dann bekommt man wahrscheinlich den falschen Eindruck von der Welt. Es könnte genauso gut eine Reise in unseren Osten gewesen sein, ein Land, das slawische Bergvölker beheimatet, statt nach Vystrana um Felswyrme zu erforschen. Und das macht einen beträchtlichen Teil des Reizes aus, weil sich alles so vertraut anfühlt und man gut glauben mag, dass es in unserer Geschichte auch Naturforscher hätte geben können, die sich auf die Suche nach Drachen machen. Ich bin ohnehin ein großer Fan der Zeit und habe es hier sehr geliebt, wie die Welt nah an unserer eigenen Historie aufgebaut wurde, so dass sich alles vertraut anfühlte. Zudem gibt es da noch drakonische Ruinen aus der Vorzeit, was das ganze für mich noch besser macht - ich bin einfach ein unglaublicher Fan von geheimnisvollen Ruinen vergangener Zivilisationen. Atmosphärisch und spannend, und zum guten Schluss auch mit einer gehörigen Portion Fingernägelkauen bei dem Abenteuer, das sich nicht nur um Drachen dreht, habe ich das Buch rundum genossen und bin sehr gespannt darauf, wie aus Isabella eigentlich Lady Trent wurde und was sie auf ihren folgenden Expiditionen erleben wird. Klare Empfehlung!
3,5 ⭐ Die Bezeichnung Memoiren trifft es sehr genau. Aufmachung und Schreibstil sind abgeklärt und wissenschaftlich berichtend - auch wenn das Objekt der Beobachtung fiktiv ist, empfand ich den Stil als sehr akkurat. Auch der Grundton war passend, wenn man beachtet, dass die Perspektive/ Erzählstimme, die einer gealterten, an der Gesellschaft und am Leben gereiften Dame ist. Besonders hervorheben muss man natürlich noch die wundervollen Illustrationen im Buch, einfach wunderschön und an den richtigen Stellen die Geschichte unterstreichend. Insgesamt habe ich mich gut unterhalten gefühlt, aber nicht so, dass es mich vom Hocker gehauen hat. Bin trotzdem interessiert, wie es weitergeht, wie sich unsere Protagonistin weiterentwickelt und wie sich die nächsten Abenteuer gestalten.
Spannende, inspirierende Geschichte über Drachen - mal ganz anders!
Obwohl ich für das Buch eine gewisse Zeit gebraucht habe, so habe ich es doch von Anfang bis Ende sehr genossen! Die Charaktere waren spannend und die Prodagonistin hat eine Art an sich, die mich sehr an mich erinnert. Sie lieb Drachen und dies ist der Antrieb für alle ihre Handlungen: warum sie zeichnen lernt, warum sie kleine Forschungen mit Funklingen macht. Am Ende auch der Grund, warum sie einen Mann haben will... Außerdem kann an dieser Stelle die Lovestory nur gelobt werden! Ich bin generell nicht so der Fan dessen, aber hierbei wurde es wirklich gut dargestellt, sehr authentisch und nicht zu story-einnehmend. Der Leser wird in eine spannende Welt geführt, jedoch war ich manchmal mit den ganzen fremden Begriffen etwas überfragt und habe einiges einfach hingenommen. Ein Glossar mit den Hauptbegrifflichkeiten hätte da sicher gut Abhilfe schaffen können, aber lobend erwähne ich an der Stelle die hübsche Karte einmal von der gesamten Welt (oder dem relavten Teil) und von dem Bereich, wo der Hauptteil der Geschichte spielt. Drachen sind hier ein großes Mysterium, doch die Details in der Biologie, dem Verhalten und den Legenden und Kulturen rund herum, waren wirklich einfach faszinierend für mich. Ich habe es sehr genossen und fand es auch sehr inspirierend. Alles in allem empfehle ich das Buch gern weiter und bin gespannt, wie die Fortsetzungen die Welt weiter erklären.

Drachen hautnah mit viel Fachwissen analysiert
Es gibt hunderte Bücher die von Drachen handeln, aber ich habe selten welche gesehen die sich auf so naturwissenschaftlicher Ebene damit beschäftigen. Da ich selbst Beruflich bedingt Ahnung von Anatomie habe, fand ich es faszinierend das Ganze einmal auf Fabelwesen angewendet zu sehen. Drachen aufgearbeitet Anatomisch, Physiologisch, bis hin zu Verhaltensmustern und das ganze gespickt mit einer handvoll detailreichen Bildern, die sich natürlich auch inhaltlich wiederfinden. Für alle die weniger an den wissenschaftlichen Bereichen interessiert ist, verfolgt das ganze eine spannende, wenn beim Lesen auch eher gemächlich erscheinde Geschichte. Die sich um eine selbstständige Frau dreht, die versucht in ihrer Zeit in Forscherkreisen ernst genommen zu werden.
3,5⭐️
Das Buch hat mir gut gefallen. Es ist als eine Biografie geschrieben, was ich sehr spannend fand. Auch die Verbindung von historischem Roman und ein paar Fantasy Anteilen war sehr schön. Allerdings sind bei mir nicht wirklich Emotionen aufgekommen. Das Buch konnte mich nicht mitreißen. Ich lese trotzdem auf jeden Fall weiter.
Manchmal laufe ich an Büchern vorbei, und denke mir, das könnte ja ne tolle Geschichte sein, aber ich traue mich dann doch nicht, das Buch mitzunehmen, weil ich Angst davor habe, enttäuscht zu sein von dem Buch. Und so erging es mir mit der Naturgeschichte der Drachen. Lady Trents Memoiren. Nun, ich lies das Buch mehrfach im Buchhandel stehen. Wie langweilig konnten Memoiren sein! Doch das Cover lies mir keine Ruhe, und so hatte ich vor einiger Zeit mir aus der Bibliothek das Buch ausgeliehen. So konnte ich unbeschwert das Buch lesen, ohne mich nachher dafür Geld ausgegeben zu haben. Doch oh weia, wie hab ich mich getäuscht. Es war genial. Dieses Buch kommt ohne Zeitfenster klar, es ist nicht ersichtlich, in welchem Jahrhundert es spielt. Und doch spielt es in einer Zeit, die unsrer Zeitrechnung ähnlich ist. Es findet sich in einer Zeit wieder, in der Frauen noch der Rolle der Hausfrau nachkommen. Eine Frau, die sich die Sachbücher mit Hilfe des Bruders Andrew aus Vaters Lesezimmer mopst und unter der Decke liest, anstatt der Rolle der Hausfrau gerecht zu werden. Doch der Wissensdurst der Isabella ist unstillbar. So liest sie sich durch die Bibliothek des Vaters, schleicht sich mit einem Angestellten des Hauses auf eine Drachenjagd, und wird dabei verletzt. Die Mutter ist schockiert, der Vater hat verständnis, rügt sie dennoch dafür, weil er sie schließlich an einen ausgewählten Mann verheiraten will. Dafür muss sich aber Isabella zusammen reißen. Sie schafft es, sich wie eine Dame von Stand zu verhalten. Als sie eines Tages mit ihrem Bruder als „Anstandsdame“ zu einer Drachenausstellung darf, trifft sie dort auf Jacob Camherst, in den sie sich verliebt. Beide pflegen ein großes Interesse an der Forschung an Drachen, und die Heirat der beiden wird von Isabellas Eltern genehmigt. Bereits Isabellas Vater hat versucht, seine Tochter in dem Sinne die Heirat eines Adligen zu erleichtern, in dem er ihr eine Liste an Forschern ausgesucht hatte, dass sie sich weiter bilden konnte. Und so zieht Isabella zu Jacob. Doch Isabella ist das Leben als Hausfrau nicht genug, und so leitet sie alles in die Wege, dass ihr Mann auf eine Forschungsreise kann. Und ihr geheimer Plan geht auf: sie darf mit auf diese Forschungsreise, um sich um die Dokumentation und die Zeichnungen der Landkarten und der anatomischen Bilder der Drachen zu kümmern. Doch Isabella wäre nicht Isabella, wenn sie nicht weitere Abenteuer erleben würde, bei der sie sich und ihre Reisebegleiter nicht nur einmal in Lebensgefahr bringt. Gleichzeitig findet sie heraus, was es mit den Drachenangriffen in Vystara aufsich hat. Auch wenn es für meine Begriffe mehr Details über die Drachenforschung hätten sein können, war dieses Buch echt toll. Eine Frau, deren Forscherdrang sie nicht nur einmal in ein Fettnäpfchen stolpern lässt, reift an den Erfahrungen, die sie während ihrer ersten Forscherreise erlebt. Ebenso gefällt mir, dass der Vater und ihr Mann Jacob den Wissensdurst von Isabella stillen konnten, ohne allzusehr das Gesicht zu verlieren. Das Buch ist flüssig geschrieben, und der rote Faden zieht sich logisch durch das Buch. Für das Cover und die Zeichnungen im Buch wurde ein super Illustrator eingesetzt. Die Drachen, Landkarten und das Portrait von Jacob sind sehr gelungen. Ein sehr empfehlenswertes Buch, in dem – für meine Begriffe – auch ein gewisser Humor nicht gefehlt hat.
Lady Trent ist die berühmteste und erfolgreichste Drachenforscherin weltweit. Im ersten Teil ihrer Memoiren berichtet sie von den Anfängen ihrer Obsession für die Wissenschaft und die Drachen. Schließlich nimmt sie die Leser mit zum Beginn ihrer Karriere – welcher aufgrund der traditionellen Geschlechterrollen noch steiniger ausgefallen ist, als man es ohnehin erwartet. Ich habe schon seit einer Ewigkeit mit diesem Buch geliebäugelt und es mir im Mai endlich gekauft. Tatsächlich hat mich die Geschichte dann aber nicht so begeistert, wie ich es aufgrund des großartigen Covers und dem spannenden Klappentext erwartet hätte. Was man sich vor dem Beginn des Buchs bewusstmachen sollte: „Die Naturgeschichte der Drachen“ ist der erste Band wissenschaftlicher Memoiren – und genau das bestimmt sowohl den Aufbau der Geschichte als auch den Schreibstil der Autorin. An sich eine interessante Idee, da es das Gefühl weckt, es wäre wirklich Lady Trent gewesen, die ihre Lebensgeschichte zusammengefasst hätte. Mir aber stand das bei dem Wunsch, mich in das Buch fallen lassen zu können, im Weg. Die Geschichte hat mich aufgrund der altertümlichen, hoch gestochenen Sprache nicht gänzlich abholen können. Außerdem wies die Storyline einige Längen auf, die der Spannungskurve Dellen verpasst haben und mich zwischendurch tatsächlich einzelne Zeilen haben überspringen lassen. Positiv sollte allerdings die unglaubliche Gestaltung des Buchs erwähnt werden. Auch abgesehen vom Cover findet man im Inneren immer wieder Zeichnungen, die ganze Seiten einnehmen. So etwas würde ich mir öfter wünschen, hat es meine Fantasie doch zusätzlich angeregt. Allein wegen dieser Faktoren und der grundlegenden Idee werde ich die Reihe wohl auch nicht aufgeben, sondern weiterverfolgen – in der Hoffnung, dass die nächsten Bände mich mehr begeistern. Potential ist auf jeden Fall da, verbindet die Geschichte von Lady Trent doch die Entwicklung einer emanzipierten Frau in einer von Männern dominierten Welt mit dem Kennenlernen der wohl faszinierendsten Geschöpfe, die außerhalb der Seiten leider nicht zu finden sind. 3,5 Sterne.
Wissensdurst, Bücherliebe, der Kampf gegen die Konventionen der Zeit, Mut und natürlich Drachenliebe
Lady Trent ist die mittlerweile ältere Protagonistin dieser Geschichte. Aus ihrer Sicht sind die Memoiren geschrieben. Im ersten Teil der Reihe „Die Naturgeschichte der Drachen“ berichtet sie aus den Anfängen ihrer Drachenforschung, die in ihren jugendlichen Jahren bereits begonnen hat. Es geht um Wissensdurst, Bücherliebe, den Kampf gegen die Konventionen ihrer Zeit, Mut und natürlich Drachenliebe. Meine Meinung Der Schreibstil Marie Brennan hat einen wundervollen Schreibstil. Sie schreibt aus der Sicht der mittlerweile älteren Lady Trent, die recht nüchtern aber nie langweilig aus ihrer Jugend berichtet. Schon nach den ersten Seiten war ich total in den Bann gezogen und hatte das Gefühl, als würde ich hier reale Memoiren einer realen Frau lesen. Neben der Abgeklärtheit des Alters werden immer wieder sarkastische Elemente und humorvoll-bissige Kommentare eingestreut, die dem Werk eine wundervolle Würze verleihen (klingt schon fast wie ein Rezept). Die Geschichte und die Charaktere Auch die Geschichte und die Charaktere haben mich absolut begeistert, obwohl ich anfangs tatsächlich etwas anderes erwartet habe. Irgendwie hoffte ich auf mehr Drachen. Dennoch kann ich in keiner Weise behaupten, dass ich von diesem Werk enttäuscht wäre. Isabella (die junge Lady Trent) und ich teilen die Leidenschaft für Drachen und es war sehr spannend und überaus interessant, ihr auf ihrem Weg im Kampf für ihre Leidenschaft zu folgen. Dabei muss sie immer wieder diverse Hindernisse überwinden, die nicht selten in den Konventionen ihrer Zeit begründet sind. Die Geschichte geht daher um so viel mehr, als nur um Drachen. Es geht um das Auflehnen gegen die Gepflogenheiten einer Gesellschaft, um seinem Traum zu folgen, um Mut, um eine gewisse Portion Verrücktheit und vielleicht Naivität und dann natürlich auch um Drachen. Und obwohl die Geschichte aus Sicht von Lady Trent erzählt wird, kommen auch die anderen Charaktere nicht zu kurz. Ich konnte mir Isabellas Mann Jakob lebhaft vorstellen und bin ein großer Fan von Lord Hilford geworden. Auch Dagmira hat bleibenden Eindruck hinterlassen. Fazit Ganz anders als erwartet und doch besser als erhofft. Ich glaube das ist die perfekte Beschreibung für mein Leseerlebnis. Ich bin sonst kein Leser von historischen Romanen oder von Biografien. Aber diese Reihe werde ich definitiv weiter lesen! Wer etwas für Drachen und starke Charaktere übrig hat, der findet hier ein absolut lesenswertes Buch, das danach schreit auch die anderen Bände zu lesen!

Die Naturgeschichte der Drachen – Lady Trents Memoiren Band 1 der 5teiligen Reihe über die Drachenforscherin Isabella Trent Ich bin durch das Cover aufmerksam geworden, denn bitte, ich finde es genial. Ein richtiger Hingucker im Bücherregal. Und noch ein Pluspunkt war das Thema Drachen. Denn ich mag Drachen und alles was damit zu tun hat. Daher war meine Neugierde geweckt und ich habe mir auch nicht nur Band 1 sofort gekauft. Aber worum geht es eigentlich. Wir begleiten Isabella Trent in ihrem Leben und auch auf ihren Reisen und Abenteuern. Als Drachenforscherin hat Sie es nicht so einfach zu der Zeit aber sie findet einen Weg und reist mit ihrem Mann on die Berge von Vystrana, und die Abenteuer und Schwierigkeiten lassen nicht lange auf sich warten. Ich mochte den Schreibstil und die Zeichnungen die das Buch noch besonderer machen als nur das Cover und die Beschreibung. Ich mochte Isabella sofort und habe es sehr genossen mit Ihr unterwegs zu sein. 5 Sterne daher von mir und ich freue mich auf weitere Reisen mit Lady Trent.
Ein schöner Reisebericht, dermir anfangs aber Schwierigkeiten bereitet hat
Insgesamt ein gutes und interessantes Buch, nur fand ich den Einstieg etwas schwer und gerade der Anfang etwa langweilig, das ist zum Teil dem Aufbau geschuldet. Doch später wird es sehr spannend und ich hatte große Freude damit.
Lady Trent erklärt alles - außer Drachen.
Viel Fachwissen, kaum Drachen – genau das bekommt man hier. Der Schreibstil ist interessant und fast wie ein historischer Bericht, aber das macht das Lesen stellenweise auch zäh. Ich musste mich oft durchquälen, um überhaupt mal ein paar Momente mit Drachen zu erwischen. Illustrationen und Atmosphäre retten das Buch noch ein bisschen, das Ende ist aber vorhersehbar. Wer historische Gesellschaften mag, findet Parallelen zu Bridgerton, aber Drachenabenteuer sucht man vergeblich. Schade aber ich werde die Reihe wohl nicht weiter verfolgen.
Ich war der festen Überzeugung, dass es im Fantasygenre nichts Neues mehr zu entdecken gäbe und alles mehr oder weniger nach dem gleichen Schema abläuft. Dieses Buch hat mir gezeigt, wie falsche diese Annahme war. Die Geschichte selbst ist eigentlich relativ simpel und könnte so auch in einer Nicht-phantastischen-Welt stattfinden, dann eben nicht mit Drachen sondern einem anderen Tier. Die Handlung war zumindest für mich auch relativ vorhersehbar, alles also Aspekte die nicht unbedingt kreativ klingen. Was mich hier aber so überrascht hat und was dieses Buch von anderen Fantasybüchern unterscheidet (besonders von solchen in denen Frauen bzw. Mädchen die Hauptrolle übernehmen), war die Protagonistin Isabella Trent. Das Buch heißt nicht umsonst "Die Naturgeschichte der Drachen", denn so lässt es sich auch lesen. Weniger ein Fantasyroman mit krasser Action, komplexem Worldbuilding und Magiesystem. Mehr ein persönlicher Forschungs- und Abenteuerbericht, da Isabella Trent aus der Ich-Perspektive in Vergangenheitsform die Ereignisse beschreibt. Dementsprechend ist der Ton, relativ sachlich gehalten, wenig dramatisch oder episch wie man es sonst im Fantasygenre gewohnt ist. Das sorgt aber für mehr Authentizität, da Lady Trent selbst mehrmals betont, dass sie nun mal Wissenschaftlerin und keine Dichterin ist. Gleichzeitig ist die Sprache aber nicht kalt und unnahbar, an den nötigen Stellen wird es auch emotional. Isabella Trent ist in diesem ersten Band 19 Jahre alt, zu Beginn auch jünger und wird von ihrer Mutter gezwungen sich einen Ehemann zu suchen, da dies nun mal den Konventionen entspricht. Sie beugt sich dem schließlich wiederwillig und trifft ihren späteren Ehemann, was herrlich unkitschig und realistisch passiert. Keine heiße Liebe die ihren Verstand umnebelt, eher sachliche Abwägung ob der betreffende Mann ihre Leidenschaft für Drachen akzeptieren kann. Für manche mag das zu unromantisch und sachlich sein, für mich war es einfach realistisch und erfrischend abwechslungsreich zu dem ganzen Romantasykram. Der Fokus liegt demnach auch nicht auf einer Liebesgeschichte zwischen Mann und Frau, auch nicht darauf dass eine dunkle Bedrohung oder ein böser, allmächtiger Herrscher gestürzt und besiegt werden muss (nichts gegen das altbewährte Prinzip im Fantasygenre, das funktioniert in vielen Büchern hervorragend) sondern eher zwischen Frau und Wissenschaft, um genau zu sein zwischen der Protagonistin und ihre großen Leidenschaft zu Drachen. Das hätte für mich nicht passender sein können, ich konnte mich so gut in Isabella hineinversetzen und habe mich oft in ihr wieder erkannt. Wer hier eine typische Gut-gegen-Böse Highfantasy Geschichte erwartet wird enttäuscht sein, genau wie diejenigen die sich eine romantische Liebesgeschichte im Fantasymantel versprechen. Wer sich aber auf dieses, etwas andere Konzept einlässt und vielleicht selbst ein bisschen Forschergeist mitbringt, wird hier seine Freude dran haben. Vier Sterne, weil die Handlung sich sehr gezogen hat und ich denke dass in den Folgebänden noch Luft nach oben ist.
Eine junge Wissenschaftlerin, die jedoch keine sein darf, weil sich das für Damen nicht schickt und die trotzdem ihre Neugier nicht zügeln kann. Dazu das Setting angelehnt an das viktorianische England, eine wagemutige Reise und natürlich Drachen. Ein ungewöhnlicher Mix, der aber hervorragend funktioniert und einen trotz der etwas distanzierten Erzählweise schnell in den Bann zieht. Drachen mal nicht als mystische Wesen, sondern wissenschaftlich betrachtet und erforscht. Trotz der Warnung im Klappentext kann ich es auch für zartbesaitete Gemüter empfehlen. Die Stimmung ist durchweg eher abenteuerlich als düster und dadurch, dass Lady Trent das Ganze als alte Dame erzählt, gibt es auch reichlich Gelegenheiten zum schmunzeln.
'Die Naturgeschichte der Drachen' ist der erste Band der Reihe um Lady Isabella Trent, die eine Drachenforscherin ist. Im ersten Band erfahren wir, wie sich ihre Liebe zu Drachen entwickelt hat und begleiten sie außerdem auf eine spannende Forschungsreise in ein fernes und ursprüngliches Land, in dem Drachen definitiv mehr sind, als eine märchenhafte Legende! 💮💮💮💮💮 Was ich auf jeden Fall mit Bestimmtheit sagen kann, ist, das dieses Buch mal etwas ganz eigenes ist. Es hat beinahe etwas autobiographisches, da Lady Isabella uns ihre Erlebnisse schildert, als hätte sie diese selbst in einer Art Reisebericht verfasst. In die Welt der Drachen mal auf diese Weise einzutauchen war für mich etwas ganz Neues. Das Buch ist immer mal wieder mit wunderschönen Illustrationen gespickt, die nicht nur den Lesefluss erleichtern, sondern sich auch wunderbar und an genau den richtigen Stellen in die Geschichte thematisch einfügen. Lediglich einen kleinen Kritikpunkt habe ich an diesem Buch, denn an der ein oder anderen dramatischen Stelle, fehlten mir ein wenig die Emotionen. Dies lag eventuell an dem eher berichtenden Schreibstil von Marie Brennan. Ich konnte mich auf jeden Fall dennoch mitreissen lassen und bin wirklich gespannt, welche Abenteuer die Forscherin auf ihren weiteren Erkundungen noch so erleben wird. Daher wird es hoffentlich nicht allzu lange dauern, bis ich auch die noch übrigen Bände in meinen Händen werde halten können!🤗
Ein etwas anderes "Drachenbuch"
Allem voran muss ich sagen, dass es sich optisch um ein wirklich schönes Buch handelt, mit hübschen Illustrationen und einem tollen Schreibstil. Es kann gut sein, dass es nicht die richtige Zeit für mich war das Buch zu lesen und ich es zu einem späteren Zeitpunkt besser gefunden hätte. Vielleicht lese ich auch die Folgebände in der Zukunft noch. Im Moment allerdings hat es mich nicht vollkommen überzeugt. Anfang und Ende waren durchaus spannend. Mit einigen Wendungen und interessanten Anekdoten. Der Mittelteil, die Zeit in Vystrana jedoch, zog sich unheimlich, wodurch es mir schwer fiel dran zu bleiben und weiter zu lesen. Es war eine willkommene Abwechslung mal ein "Drachenbuch" zu lesen, das mehr Fokus auf die Erforschung der Drachen legt und so detailliert auf Aussehen und Verhaltensweisen eingeht. Davon hätte ich mir tatsächlich mehr gewünscht.
Ist leider hinter meinen Erwartungen zurückgeblieben.
Dicke Seiten, große Buchstaben, ein flüssiger Schreibstil und eine ungewöhnliche Story mit Illustrationen. Wer gerne eine (erfundene) Biographie in einer (erfundenen) Welt mit Drachen lesen möchte, ist hier gut bedient. Mich hat es ehrlich gesagt etwas gelangweilt, aber die Illustrationen haben mir sehr gut gefallen. Ich wünschte mehr Bücher hätten Illustrationen.
Der Anfang war etwas zäh aber im Laufe des Buches ist es immer besser geworden. Ich möchte sehr gerne das das Buch aus der Perspektive ihres älteren Ichs geschrieben wurde und sie zwischendurch noch "Kommentare" auf verschiedene Dinge gegeben hat. Das Ende fand ich gut aber traurig. Hat mir sehr gut gefallen und ich freue mich auf die nächsten bände
Ein etwas anderes Fantasy Buch
Auf der einen Seite gefiel es mir total gut, dass das Buch wie eine Biografie einer fiktiven Person geschrieben ist, weil das für mich etwas neues war, andererseits fehlte mir manchmal dadurch die Spannung. Ich hätte mir mehr Input über die Drachen und diese Welt gewünscht, als so manche Informationen über die Protagonistin. Ich lese gern Bücher über Drachen, deswegen war ich gespannt auf die Reihe und weil die Bücher toll aussehen, aber es hat mich einfach nicht so sehr gepackt.





















































