Die Träumenden
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Description
Santa Lora, Kalifornien: Es beginnt an einem College. Ein junges Mädchen auf einer Party fühlt sich plötzlich müde, so müde wie noch nie in ihrem Leben. Sie wacht nicht wieder auf.
Zuerst denken sie, es kommt aus der Luft, ein Gift, eine Art Virus. Aber niemand kann es nachweisen.
Was auch immer es ist, es breitet sich rasend schnell in Santa Lora aus: Menschen werden müde, legen sich hin - und schlafen für immer. Sie sind nicht tot, sie wachen aber nicht mehr auf.
Panik bricht aus, die Stadt wird von der Außenwelt abgeriegelt. Mittendrin: Eine junge Studentin, die an der Uni unter Quarantäne steht, ein Paar, das verzweifelt versucht, sich und ihr Neugeborenes zu schützen und zwei kleine Mädchen, deren Vater ihr Haus in eine Festung verwandelt.
»Die nächste große Autorin.« Rolling Stone
»Walker paart die unglaubliche Stärke ihrer Ideen mit einem lyrischen und bedeutungsvollen Verständnis unserer Gegenwart.« People Magazine
Book Information
Author Description
New-York-Times Bestsellerautorin Karen Thompson Walkers Debüt »Ein Jahr voller Wunder« hat allein in Amerika 250.000 Exemplare verkauft und wurde in 27 Sprachen übersetzt. Eine TV-Serie ist bei AMC bereits in Vorbereitung. Thompson Walker wurde in San Diego geboren und arbeitete vor ihrer Schriftstellerkarriere als Lektorin. »Die Träumenden« ist ihr zweites Buch.
Posts
Nicht wirklich eine Dystopie
Welche Macht haben Träume auf uns? Beeinflussen sie unser Handeln? Sollen wir uns ihnen hingeben oder lieber doch im Hier & jetzt leben? Karen Thompson Walker hat einen überaus interessanten und zum Buddyread prädestinierten Roman geschrieben, der es mir zum Schluss nicht leicht gemacht hat (vielen Dank für deine Zeit @darkdevoka ). Man nehme eine idyllische Kleinstadt in Kalifornien, eine durch ein Virus übertragene Krankheit und der großen Frage des „Warum?“ und dem „wird es jemals wieder gut“? „Die Träumenden“ ist ein Roman mit distanziertem Blick und zurückhaltender, fast schon berichterstattenden Erzählstimme, über eine hochansteckende Erkrankung, die jedoch nicht über das Städtchen Santa Lora hinausgeht. Alle infizierten Personen werden zu „Träumer“, fallen von jetzt auf gleich in einen tiefen, oft wochenlang anhaltenden Schlaf, was beim Lesen die Frage aufwirft: Was erleben diese schlafenden Personen, deren Hirnaktiväten messbar hoch sind? Warum wachen sie verändert wieder auf? Haben alle identische Erlebnisse gehabt und was will uns die Schriftstellerin damit sagen? „Die Träumenden“ bietet viel Potenzial zum Austausch und was ich noch erstaunlicher fand ist die Tatsache, dass der Roman VOR der Covid Pandemie geschrieben wurde und Karen Thompson Walker dem Leser während dem Schmökern das eigene Herangehen an diese absolut neue und abstrakte Situation vorhält, und unser Straucheln in Bezug auf menschliche Fehlentscheidungen (politischer und gesellschaftlicher Natur) auf die Nase bindet, als habe die Autorin schon einmal eine Pandemie miterlebt. Das war wirklich erstaunlich. Leider hat die Geschichte zum Ende für mich zu viele lose Enden und nicht beantwortete Sequenzen, die nicht weitergesponnen wurden und das verschenkt Potenzial in jegliche Richtung und der Sprung zur beschriebenen „Dystopie“ ist zu groß, als das mich die Story am Ende zufriedengestellt hätte. „Die Träumenden“ ist ein Buch, welches dem Leser keine Lösung präsentiert, sondern zum Nachdenken und Herausfinden anregt.
Ich habe vor kurzem ein richtig spannendes Buch beendet... Worum geht es? In Santa Lora verbreitet sich rasend schnell ein neuartiges und unbekanntes Virus. Die Menschen verfallen in eine Art Dornröschen Schlaf und wachen nicht mehr auf. Woher das Virus kam und wie es sich verbreitet ist unklar. Niemand ist sicher und doch scheinen einige wenigen immun dagegen zu sein. Sara, Matthew und Ben begleiten wir dabei und stellen mit Erstaunen fest: Wach sein ist nicht immer besser als träumen. Die ganze Rezension dazu findet ihr auf meinem Blog: https://readbooksandfallinlove.com/2019/03/14/die-traeumenden-von-karen-thompson-walker-rezension/
Eine ruhige, nachdenkliche Dystopie
Die Verbreitung des "Virus" oder was auch immer es ist, wurde erschreckend gut umgesetzt! Man bedenke, das Buch wurde noch vor dem bösen C geschrieben und veröffentlicht. Die Autorin denkt an alles: Verschwörungstheoretiker, Religion, Angst,, Moral, Fake News, Hygienemaßnahmen, Quarantäne, Militär, etc. Wir lesen das Buch also aus verschiedenen Perspektiven und bekommen somit das ganze Paket an Eindrücken. ✨️ ⠀ Das Szenario ist gleichzeitig bedrückend und faszinierend. Ich muss jedoch sagen, dass es mir teilweise zu "mysteriös" war - wirklich Antworten auf etwas bekommt man nicht. Auch wollte ich am liebsten in die Seiten greifen, einen bestimmten Charakter herausholen, und eigenhändig erwürgen. Aber wenn die Autorin so eine Reaktion beim lesen auslöst, hat sie wohl was richtig gemacht beim Schreiben 👀 ⠀ Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen, ist aber kein must-read würde ich sagen. Wenn ihr noch Büchern sucht, die wirklich mal anders sind, dann ist das was für euch! 🌙

4,5 ⭐️ Wow, was für ein Buch! 🙏🏻 Im ersten Moment musste ich direkt an Sleeping Beauties (❤️) von Stephen King denken, jedoch handelt es sich hier natürlich um eine ganz andere Geschichte. Der Schreibstil von Karen Thompson Walker ist wirklich interessant. Anfangs erschien er mir etwas distanziert, mit der Zeit jedoch mochte ich ihn wahnsinnig gern. Man begleitet im Verlauf des Buches unterschiedliche Schicksale, was mir sehr gut gefallen hat. Der häufige Wechsel zwischen den Personen hat das ganze sehr dynamisch & spannend werden lassen. Die Atmosphäre war durchweg bedrückend, wodurch man die Hilflosigkeit & Angst der Menschen förmlich spüren konnte! Ich könnte mir vorstellen, dass das Buch nicht für jeden etwas ist, mich aber hat der Klappentext direkt begeistert & auch die Umsetzung fand ich großartig! Eine erschreckende Geschichte, die sehr bewegend & ruhig, aber zugleich unglaublich fesselnd erzählt wird! 👏🏻👏🏻
Erschreckend nahe an Ereignissen die wie in den letzten Jahren weltweit erlebt haben ….
Dieses Buch ist Jahre vor COVID- 19 erschienen, thematisiert aber den Ausbruch eines unbekannten Virus und deren Folgen. Dabei hatte ich beim Lesen das Gefühl wieder zurück in der Vergangenheit zu sein, was mich sehr beklemmt hat. Die Autorin hat hier, ohne es damals wissen zu können, sehr stark beschrieben wie Menschen ganz unterschiedlich an eine solche neue „Situation“ herangehen. Hätte ich dieses Buch vor unserer eigenen Pandemie gelesen, hätte ich ihm evtl. eine bessere Bewertung gegeben. Die ausgelöste Beklemmung hat bei mir nur das Gefühl hervorgerufen das Buch schnellstmöglichst hinter mich bringen zu wollen, u.a. um zu erfahren wie es ausgeht. Dabei hat sich das Buch in die Länge gezogen und hat viele aufklärenden Aspekte ausgelassen. Insbesondere das Ende, auch wenn es viele Leser eventuell als passenden empfinden, hat mich ernüchtert. Ich habe hier eine Subleiche gelesen, bei der ich mir gewünscht hätte, das Buch deutlich früher gelesen zu haben, damit es für mich persönlich mehr wirkt. Nun war es ein zäher Roman, der die Beklemmung einer vergangenen Pandemie erneut in mir hat aufflammen lassen.
Auf einer Collegeparty fhlt sich ein Mdchen auf einmal wahnsinnig mde. Sie legt sich hin - und wacht nicht mehr auf. Als auch der nchste Student die selben Symptome zeigt und einschlft, beginnt die Panik im Stdtchen Santa Lora zu wachsen. Was geht hier vor sich? Ist es eine Art Virus, der sich verbreitet oder hat die Regierung vielleicht eine neue Geheimwaffe getestet? Immer mehr Theorien tauchen auf, whrend immer mehr Menschen einschlafen. Santa Lora wird von der Auenwelt abgeriegelt und die Lage spitzt sich fr die eingeschlossenen Menschen immer mehr zu... "Die Trumenden" ist auf keinen Fall ein Thriller, der mit viel Action um die Ecke kommt. Vllig passend wurde das Buch als Roman einsortiert, denn "Die Trumenden" vermag mit ganz anderen Dingen zu punkten. So dster wie das Cover erscheint, so ruhig und nchtern ist die gesamte Story. Man knnte fast sagen, dass die Story etwas dahingepltschert ist - auf eine positive Art. Die Autorin hat recht distanziert ber die Ausbreitung einer hchst ansteckenden Krankheit berichtet. Hierfr folgen wir einer Vielzahl von Charakteren. Manchen begegnen wir fter - wie der Studentin Mei, einem jungen Elternpaar und zwei kleinen Mdchen, die sich mit ihrem Vater zu Hause verschanzen. Doch hufig wird nur schnell das Schicksal einer Person angerissen, ohne dass wir diese nher kennen lernen. Fr mich war dies eine wirklich passende Art und Weise - passend zur nchtern erzhlten Geschichte und auch zur allgemeinen Story. Die Autorin hat sehr gut umrissen, was mit den Menschen passiert, wenn sie sich in solch einer Lage sehen. Manche Menschen helfen anderen aufopferungsvoll, whrend sich andere selbst der nchste sind. Passend zum Titel finden wir uns auch immer wieder in den Trumen der Charaktere wieder. Hier wurde die Autorin merklich gefhlvoller und tiefgrndiger. Durch die vielen verschiedenen Charaktere, wurde auch immer wieder andere Themen angeschnitten. Auch wenn es keine merkliche Spannungskurve im Roman gab, so sind die gut 400 Seiten nur so an mir vorbeigezogen. Auch ohne actiongeladene Atmosphre habe ich mit den Personen mitgefiebert. Wird man der mysterisen Krankheit auf die Spur kommen? Schafft man es die Krankheit einzudmmen? Wer von unseren Charakteren wird berleben? All diese Fragen werden letztlich beantwortet, auch wenn die Auflsung wohl fr den einen oder anderen Leser zu unspektakulr ist. Auch ich habe bis zum Schluss auf einen groen Knall gewartet. Doch die Autorin bleibt sich bis zum Ende treu - das Buch endet ohne groen Knall. Nicht ganz befriedigend, aber andererseits auch wieder vollkommen passend.
Der Klappentext war so vielversprechend und ich wollte dieses Buch unbedingt lesen. Ich liebe Dystopien und gerade Geschichten die sich mit Epedemien auseinander setzen, aber hier habe ich was anderes erwartet. Mit keinen der Charaktere konnte ich wirklich warm werden. Es waren zu viele und sie waren meiner Meinung zu oberflächlich gezeichnet. Aber was mir gar nicht gefallen hat, war der Schreibstil. Normalerweise habe ich kein Problem mit den verschieden Schreibstilen, aber das hier war überhaupt nicht meins. Ich war so genervt davon, dass ich eigentlich auf Seite 50 abbrechen wollte. In der Hoffnung das zum Ende etwas passiert, habe ich dann doch weiter gelesen. Ohne das Ende hätte ich nur 2 Sterne vergeben, aber das Ende hat mich doch ein bisschen überrascht und daher 3 Sterne.
1,5 Punkte für wunderschönen Schreibstil und eigentliche Grundidee. Dennoch musste ich es abbrechen. Mehr dazu in der Rezi Leider hatten dieses Buch und ich es nicht leicht und ich musste es ungefähr bei 30% abbrechen, weil es für mich persönlich einfach nicht geklappt und ich mich zum Lesen zwingen musste. Es war Pflicht und kein Vergnügen und so sollte sich das Lesen nicht anfühlen. Das ist nur meine persönliche Empfindung, andere werden das Buch lieben und grandios finden. Es hat nämlich sehr wohl einen tollen, fast schon poetischen Schreibstil, der emotionale Bilder im Kopf entstehen lässt. Jedoch hat es mich nicht erreicht. Das größte Problem hatte ich mit der distanzierten Erzählsicht. Dadurch hat man das Gefühl, dass man von weitem auf alles hinabschaut wie durch einen Nebel. Es ist in einer dritten Person geschrieben und durchläuft kleine Kapitel mit vielen verschiedenen Menschen, zu denen ich NIE eine Verbindung hatte. In den ersten Kapiteln stirbt ein Mädchen unter mysteriösen Umständen, ihre Freunde und Eltern trauern, jedoch wird alles mit solch einer bizarren Distanziertheit erzählt, dass ich jetzt noch den Kopf schütteln muss. Die Schlafkrankheit breitet sich von dort aus weiter aus und der Autor untersucht, wie sie sich auf viele verschiedene Leben auswirkt. Einige davon sind interessant, anderes fühlt sich wiederholend und unglaublich langweilig an. Daher war es leider überhaupt nicht mein Buch und kann es leider nicht weiterempfehlen.
Santa Lora, eine kleine Stadt vor Los Angeles: Es beginnt mit einer Collegestudentin. Sie ist so müde. Sie schläft ein. Und sie wacht nicht mehr auf. Wie ein Virus verbreitet es sich in der Stadt. Menschen schlafen ein und wachen nicht mehr auf. Keiner weiß woher die Krankheit kommt, keiner kann sich schützen. Keiner weiß ob die Schlafenden je wieder aufwachen werden. Unter ihnen Studenten, die unter Quarantäne stehen, zwei kleine Mädchen, die auf sich allein gestellt sind, ein Paar, das verzweifelt versucht sein Neugeborenes zu schützen. Und um sie herum versinkt die Welt im Chaos…. Mir hat das Buch „Die Träumenden“ sehr gut gefallen. An dieser Stelle möchte ich mich auch nochmal bei dem Verlag für das Leseexemplar bedanken. Ich fand die Idee des Buches super und habe mich sehr gefreut, dass es mir zur Verfügung gestellt wurde. Die Handlung der Geschichte fand ich toll. Das Buch war sehr realistisch geschrieben, der Wechsel der Perspektiven hat viele verschiedene Seiten der Krankheit aufgezeigt. Und auch die Charaktere waren sehr passend. Zunächst dauerte es etwas, bis ich mich gut in die Personen hineinversetzen konnte, aber dann habe ich eigentlich mit fast allen mitgefiebert. Auch die Entwicklungen, die die Charaktere teilweise durchgemacht haben, fand ich toll und überzeugend. Den Schreibstil fand ich sehr passend. Er war sehr nüchtern, fast so als würde ein Nachrichtensprecher erzählen was gerade passiert. Dadurch wurde die Atmosphäre noch unheimlicher. Und trotzdem hat man Gedanken und Gefühle der Protagonisten erfahren. Den einzigen Kritikpunkt, den ich habe ist, dass sich die Geschichte teilweise etwas gezogen hat. Irgendwie war es schon spannend, aber ich hatte so das Gefühl, dass man nicht so richtig vorwärts kommt. Der Autorin ist ein tolles Buch gelungen, welches vor allem auch die Frage aufkommen lässt, was Realität und was nur ein Traum ist. Man rätselt als Leser die ganze Zeit mit, viele Sachen geschehen zunächst ohne dass man Antworten dafür hat. Und gerade das fand ich so realistisch, es wirkte fast so als wäre man selbst live dabei. Einzig dass sich die Handlung leider doch manchmal gezogen hat, hat mich gestört. Insgesamt bekommt das Buch 4 Sterne von mir.
Ich erhielt dieses e-book von NetGalley im Tausch gegen eine ehrliche Bewertung. Die Träumenden ist definitiv ein interessantes Buch, wie ich es vorher nur selten gelesen habe. Es hat Charaktere, die eine Rolle in der Geschichte spielen, der wahre Protagonist ist aber die mysteriöse Krankheit, die sie alle heimsucht. Trotzdem fiel es mir nicht schwer, eine Verbindung zu den einzelnen Handlungssträngen aufzubauen und mit zu fiebern. Als eine bisher unbekannte Schlafkrankheit die Kleinstadt heimsucht, eskaliert die Situation innerhalb weniger Monate. Die Entwicklung der Krise war in meinen Augen realistisch und hat mich durchgehend gefesselt. Es hatte ein bisschen die Stimmung einer gut durchdachten Endzeit-Geschichte und ich mag solche immer sehr gerne. Ein paar Charaktere fand ich etwas anstrengend und zum Ende hin fehlte mit die mehr persönliche Verbindung zu ihnen doch ein bisschen, aber abschließend kann ich sagen, dass dieses Buch eine interessante, spannende und auch besondere Geschichte enthält, die ich jedem empfehlen kann. Das Ende ist genau offen genug, um noch realistisch zu bleiben und das hat mir auch sehr gut gefallen.
1,5 Punkte für wunderschönen Schreibstil und eigentliche Grundidee. Dennoch musste ich es abbrechen. Mehr dazu in der Rezi Leider hatten dieses Buch und ich es nicht leicht und ich musste es ungefähr bei 30% abbrechen, weil es für mich persönlich einfach nicht geklappt und ich mich zum Lesen zwingen musste. Es war Pflicht und kein Vergnügen und so sollte sich das Lesen nicht anfühlen. Das ist nur meine persönliche Empfindung, andere werden das Buch lieben und grandios finden. Es hat nämlich sehr wohl einen tollen, fast schon poetischen Schreibstil, der emotionale Bilder im Kopf entstehen lässt. Jedoch hat es mich nicht erreicht. Das größte Problem hatte ich mit der distanzierten Erzählsicht. Dadurch hat man das Gefühl, dass man von weitem auf alles hinabschaut wie durch einen Nebel. Es ist in einer dritten Person geschrieben und durchläuft kleine Kapitel mit vielen verschiedenen Menschen, zu denen ich NIE eine Verbindung hatte. In den ersten Kapiteln stirbt ein Mädchen unter mysteriösen Umständen, ihre Freunde und Eltern trauern, jedoch wird alles mit solch einer bizarren Distanziertheit erzählt, dass ich jetzt noch den Kopf schütteln muss. Die Schlafkrankheit breitet sich von dort aus weiter aus und der Autor untersucht, wie sie sich auf viele verschiedene Leben auswirkt. Einige davon sind interessant, anderes fühlt sich wiederholend und unglaublich langweilig an. Daher war es leider überhaupt nicht mein Buch und kann es leider nicht weiterempfehlen.
Interessantes Konzept, melancholisch und ruhig erzählt und denoch mit unglaublichem Sog! *** Eine kleines Städtchen in Amerika. Alles beginnt mit einer Studentin, die einschläft und nicht mehr wach zu bekommen ist. Die Ärzte stehen vor einem Rätsel. Nach und nach schlafen die Bewohner der Stadt ein und wachen nicht mehr auf. Panik bricht aus und die Angst greift um sich. Das Buch trägt im Englischen den Titel ‚The Dreamers‘ – das Cover, der Klappentext und die Reviews haben mich neugierig gemacht, als ich das Buch auf Instagram entdeckt habe. Ein spannender Plott, meine Erwartung war hoch. Ok, dieses Buch hat mich umgehauen! So viel kann ich und muss ich gleich im ersten Satz dieser Rezension sagen. *** Der Schreibstil ist wirklich toll. Die Autorin ist wirklich eine wahnsinnig gute Erzählerin. Ich sage oft bei Büchern die mir gut gefallen haben, dass es Kopfkino war. Doch dieses Buch ist irgendwie auch genau so formuliert. Als Leser fühlt man sich als schaue man von oben auf Santa Lora und beobachtet wie diese Krankheit um sich greift. Der Stil des Buches alleine macht es schon lesenswert. *** Es wird nicht übertrieben tief in die Gedankenwelt der Charaktere geschaut. Der Leser darf sich ein gutes Stück selbst ein Bild der Protagonisten machen. Und das meine ich 100% positiv! Denn trotzdem hatte ich während dem Lesen ein gestochen scharfes Bild vor meinem Auge. Die Geschichte folgt mehreren Erzählsträngen und damit Protagonisten. Ich hatte absolut kein Problem diese auseinander zu halten, was nicht immer der Fall ist bei mehreren Personen. Besonders spannend fand ich Sara und Libby, die beiden Mädchen, die von ihrem Vater, einem Prepper, auf solche Katastrophen vorbereitet wurden. Vielleicht lag es auch daran dass die Mädchen Katzen haben, um die sie sich kümmern müssen… damit haben sie sofort meine Sympathie. *** Das Buch hatte einen unglaublichen Sog auf mich. Ich wollte bzw. konnte nicht aufhören zu lesen. Wegen solchen Bücher lese ich gerne! Wirklich besonders ist das die Geschichte unglaublich ruhig erzählt wird. Das Thema hätte eine super spannende aktiongeladene Story sein können. Mit Blut und Adrenalin und Liebe die dem Chaos entwächst. Aber genau das ist es nicht!
i'm starting to hate rating books. it doesn't come naturally to me anymore - i love reading and i love engaging with the stories i read, thinking about them, learning from them, having fun with them. i just want do do that instead of bothering with overthinking a rating. however, THIS book. yeah! it was good! very good, intense and fun, it immediately caught my attention. when i read the first chapter, my reaction was: "this is my book." and it was, in a way. this was so exactly my kind of book - which is why i loved it but also why i had some problems with it. i felt a little like i've read many similar things already! it reminds of celeste ng's writing with the way it hops from character to character but still lets the reader meet them in an intimate way. i love that, obviously, she's my favorite author, but also... she does it better. then, if you like station eleven, of course this scenario is very similar - and similarly fascinating! however, station eleven has just a bit more to say. and now this makes it sound so negative. but i really really enjoyed this book! it was fascinating and unsettling, thought-provoking and a page turner, the ideas about dreams were my favorite part, and while there are many characters, they were all well fleshed out and i loved reading about them. the ethical aspect was also very well done, not too in-your-face but still easy to digest. maybe this statement applies to the whole book. thoughts about the ending, however: it was a happy ending and a sad one, it was all resolved and still open, which is a perfect combination! many characters found their happy ending... but did anyone else notice that the one woc and the one same sex couple got the sad ending? idk how to feel about that. and now i've written too many words to say that i simply liked this book, and while it wasn't my favorite, i'd still recommend it as it's both thoughtful and a fun read.
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Santa Lora, Kalifornien: Es beginnt an einem College. Ein junges Mädchen auf einer Party fühlt sich plötzlich müde, so müde wie noch nie in ihrem Leben. Sie wacht nicht wieder auf.
Zuerst denken sie, es kommt aus der Luft, ein Gift, eine Art Virus. Aber niemand kann es nachweisen.
Was auch immer es ist, es breitet sich rasend schnell in Santa Lora aus: Menschen werden müde, legen sich hin - und schlafen für immer. Sie sind nicht tot, sie wachen aber nicht mehr auf.
Panik bricht aus, die Stadt wird von der Außenwelt abgeriegelt. Mittendrin: Eine junge Studentin, die an der Uni unter Quarantäne steht, ein Paar, das verzweifelt versucht, sich und ihr Neugeborenes zu schützen und zwei kleine Mädchen, deren Vater ihr Haus in eine Festung verwandelt.
»Die nächste große Autorin.« Rolling Stone
»Walker paart die unglaubliche Stärke ihrer Ideen mit einem lyrischen und bedeutungsvollen Verständnis unserer Gegenwart.« People Magazine
Book Information
Author Description
New-York-Times Bestsellerautorin Karen Thompson Walkers Debüt »Ein Jahr voller Wunder« hat allein in Amerika 250.000 Exemplare verkauft und wurde in 27 Sprachen übersetzt. Eine TV-Serie ist bei AMC bereits in Vorbereitung. Thompson Walker wurde in San Diego geboren und arbeitete vor ihrer Schriftstellerkarriere als Lektorin. »Die Träumenden« ist ihr zweites Buch.
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Nicht wirklich eine Dystopie
Welche Macht haben Träume auf uns? Beeinflussen sie unser Handeln? Sollen wir uns ihnen hingeben oder lieber doch im Hier & jetzt leben? Karen Thompson Walker hat einen überaus interessanten und zum Buddyread prädestinierten Roman geschrieben, der es mir zum Schluss nicht leicht gemacht hat (vielen Dank für deine Zeit @darkdevoka ). Man nehme eine idyllische Kleinstadt in Kalifornien, eine durch ein Virus übertragene Krankheit und der großen Frage des „Warum?“ und dem „wird es jemals wieder gut“? „Die Träumenden“ ist ein Roman mit distanziertem Blick und zurückhaltender, fast schon berichterstattenden Erzählstimme, über eine hochansteckende Erkrankung, die jedoch nicht über das Städtchen Santa Lora hinausgeht. Alle infizierten Personen werden zu „Träumer“, fallen von jetzt auf gleich in einen tiefen, oft wochenlang anhaltenden Schlaf, was beim Lesen die Frage aufwirft: Was erleben diese schlafenden Personen, deren Hirnaktiväten messbar hoch sind? Warum wachen sie verändert wieder auf? Haben alle identische Erlebnisse gehabt und was will uns die Schriftstellerin damit sagen? „Die Träumenden“ bietet viel Potenzial zum Austausch und was ich noch erstaunlicher fand ist die Tatsache, dass der Roman VOR der Covid Pandemie geschrieben wurde und Karen Thompson Walker dem Leser während dem Schmökern das eigene Herangehen an diese absolut neue und abstrakte Situation vorhält, und unser Straucheln in Bezug auf menschliche Fehlentscheidungen (politischer und gesellschaftlicher Natur) auf die Nase bindet, als habe die Autorin schon einmal eine Pandemie miterlebt. Das war wirklich erstaunlich. Leider hat die Geschichte zum Ende für mich zu viele lose Enden und nicht beantwortete Sequenzen, die nicht weitergesponnen wurden und das verschenkt Potenzial in jegliche Richtung und der Sprung zur beschriebenen „Dystopie“ ist zu groß, als das mich die Story am Ende zufriedengestellt hätte. „Die Träumenden“ ist ein Buch, welches dem Leser keine Lösung präsentiert, sondern zum Nachdenken und Herausfinden anregt.
Ich habe vor kurzem ein richtig spannendes Buch beendet... Worum geht es? In Santa Lora verbreitet sich rasend schnell ein neuartiges und unbekanntes Virus. Die Menschen verfallen in eine Art Dornröschen Schlaf und wachen nicht mehr auf. Woher das Virus kam und wie es sich verbreitet ist unklar. Niemand ist sicher und doch scheinen einige wenigen immun dagegen zu sein. Sara, Matthew und Ben begleiten wir dabei und stellen mit Erstaunen fest: Wach sein ist nicht immer besser als träumen. Die ganze Rezension dazu findet ihr auf meinem Blog: https://readbooksandfallinlove.com/2019/03/14/die-traeumenden-von-karen-thompson-walker-rezension/
Eine ruhige, nachdenkliche Dystopie
Die Verbreitung des "Virus" oder was auch immer es ist, wurde erschreckend gut umgesetzt! Man bedenke, das Buch wurde noch vor dem bösen C geschrieben und veröffentlicht. Die Autorin denkt an alles: Verschwörungstheoretiker, Religion, Angst,, Moral, Fake News, Hygienemaßnahmen, Quarantäne, Militär, etc. Wir lesen das Buch also aus verschiedenen Perspektiven und bekommen somit das ganze Paket an Eindrücken. ✨️ ⠀ Das Szenario ist gleichzeitig bedrückend und faszinierend. Ich muss jedoch sagen, dass es mir teilweise zu "mysteriös" war - wirklich Antworten auf etwas bekommt man nicht. Auch wollte ich am liebsten in die Seiten greifen, einen bestimmten Charakter herausholen, und eigenhändig erwürgen. Aber wenn die Autorin so eine Reaktion beim lesen auslöst, hat sie wohl was richtig gemacht beim Schreiben 👀 ⠀ Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen, ist aber kein must-read würde ich sagen. Wenn ihr noch Büchern sucht, die wirklich mal anders sind, dann ist das was für euch! 🌙

4,5 ⭐️ Wow, was für ein Buch! 🙏🏻 Im ersten Moment musste ich direkt an Sleeping Beauties (❤️) von Stephen King denken, jedoch handelt es sich hier natürlich um eine ganz andere Geschichte. Der Schreibstil von Karen Thompson Walker ist wirklich interessant. Anfangs erschien er mir etwas distanziert, mit der Zeit jedoch mochte ich ihn wahnsinnig gern. Man begleitet im Verlauf des Buches unterschiedliche Schicksale, was mir sehr gut gefallen hat. Der häufige Wechsel zwischen den Personen hat das ganze sehr dynamisch & spannend werden lassen. Die Atmosphäre war durchweg bedrückend, wodurch man die Hilflosigkeit & Angst der Menschen förmlich spüren konnte! Ich könnte mir vorstellen, dass das Buch nicht für jeden etwas ist, mich aber hat der Klappentext direkt begeistert & auch die Umsetzung fand ich großartig! Eine erschreckende Geschichte, die sehr bewegend & ruhig, aber zugleich unglaublich fesselnd erzählt wird! 👏🏻👏🏻
Erschreckend nahe an Ereignissen die wie in den letzten Jahren weltweit erlebt haben ….
Dieses Buch ist Jahre vor COVID- 19 erschienen, thematisiert aber den Ausbruch eines unbekannten Virus und deren Folgen. Dabei hatte ich beim Lesen das Gefühl wieder zurück in der Vergangenheit zu sein, was mich sehr beklemmt hat. Die Autorin hat hier, ohne es damals wissen zu können, sehr stark beschrieben wie Menschen ganz unterschiedlich an eine solche neue „Situation“ herangehen. Hätte ich dieses Buch vor unserer eigenen Pandemie gelesen, hätte ich ihm evtl. eine bessere Bewertung gegeben. Die ausgelöste Beklemmung hat bei mir nur das Gefühl hervorgerufen das Buch schnellstmöglichst hinter mich bringen zu wollen, u.a. um zu erfahren wie es ausgeht. Dabei hat sich das Buch in die Länge gezogen und hat viele aufklärenden Aspekte ausgelassen. Insbesondere das Ende, auch wenn es viele Leser eventuell als passenden empfinden, hat mich ernüchtert. Ich habe hier eine Subleiche gelesen, bei der ich mir gewünscht hätte, das Buch deutlich früher gelesen zu haben, damit es für mich persönlich mehr wirkt. Nun war es ein zäher Roman, der die Beklemmung einer vergangenen Pandemie erneut in mir hat aufflammen lassen.
Auf einer Collegeparty fhlt sich ein Mdchen auf einmal wahnsinnig mde. Sie legt sich hin - und wacht nicht mehr auf. Als auch der nchste Student die selben Symptome zeigt und einschlft, beginnt die Panik im Stdtchen Santa Lora zu wachsen. Was geht hier vor sich? Ist es eine Art Virus, der sich verbreitet oder hat die Regierung vielleicht eine neue Geheimwaffe getestet? Immer mehr Theorien tauchen auf, whrend immer mehr Menschen einschlafen. Santa Lora wird von der Auenwelt abgeriegelt und die Lage spitzt sich fr die eingeschlossenen Menschen immer mehr zu... "Die Trumenden" ist auf keinen Fall ein Thriller, der mit viel Action um die Ecke kommt. Vllig passend wurde das Buch als Roman einsortiert, denn "Die Trumenden" vermag mit ganz anderen Dingen zu punkten. So dster wie das Cover erscheint, so ruhig und nchtern ist die gesamte Story. Man knnte fast sagen, dass die Story etwas dahingepltschert ist - auf eine positive Art. Die Autorin hat recht distanziert ber die Ausbreitung einer hchst ansteckenden Krankheit berichtet. Hierfr folgen wir einer Vielzahl von Charakteren. Manchen begegnen wir fter - wie der Studentin Mei, einem jungen Elternpaar und zwei kleinen Mdchen, die sich mit ihrem Vater zu Hause verschanzen. Doch hufig wird nur schnell das Schicksal einer Person angerissen, ohne dass wir diese nher kennen lernen. Fr mich war dies eine wirklich passende Art und Weise - passend zur nchtern erzhlten Geschichte und auch zur allgemeinen Story. Die Autorin hat sehr gut umrissen, was mit den Menschen passiert, wenn sie sich in solch einer Lage sehen. Manche Menschen helfen anderen aufopferungsvoll, whrend sich andere selbst der nchste sind. Passend zum Titel finden wir uns auch immer wieder in den Trumen der Charaktere wieder. Hier wurde die Autorin merklich gefhlvoller und tiefgrndiger. Durch die vielen verschiedenen Charaktere, wurde auch immer wieder andere Themen angeschnitten. Auch wenn es keine merkliche Spannungskurve im Roman gab, so sind die gut 400 Seiten nur so an mir vorbeigezogen. Auch ohne actiongeladene Atmosphre habe ich mit den Personen mitgefiebert. Wird man der mysterisen Krankheit auf die Spur kommen? Schafft man es die Krankheit einzudmmen? Wer von unseren Charakteren wird berleben? All diese Fragen werden letztlich beantwortet, auch wenn die Auflsung wohl fr den einen oder anderen Leser zu unspektakulr ist. Auch ich habe bis zum Schluss auf einen groen Knall gewartet. Doch die Autorin bleibt sich bis zum Ende treu - das Buch endet ohne groen Knall. Nicht ganz befriedigend, aber andererseits auch wieder vollkommen passend.
Der Klappentext war so vielversprechend und ich wollte dieses Buch unbedingt lesen. Ich liebe Dystopien und gerade Geschichten die sich mit Epedemien auseinander setzen, aber hier habe ich was anderes erwartet. Mit keinen der Charaktere konnte ich wirklich warm werden. Es waren zu viele und sie waren meiner Meinung zu oberflächlich gezeichnet. Aber was mir gar nicht gefallen hat, war der Schreibstil. Normalerweise habe ich kein Problem mit den verschieden Schreibstilen, aber das hier war überhaupt nicht meins. Ich war so genervt davon, dass ich eigentlich auf Seite 50 abbrechen wollte. In der Hoffnung das zum Ende etwas passiert, habe ich dann doch weiter gelesen. Ohne das Ende hätte ich nur 2 Sterne vergeben, aber das Ende hat mich doch ein bisschen überrascht und daher 3 Sterne.
1,5 Punkte für wunderschönen Schreibstil und eigentliche Grundidee. Dennoch musste ich es abbrechen. Mehr dazu in der Rezi Leider hatten dieses Buch und ich es nicht leicht und ich musste es ungefähr bei 30% abbrechen, weil es für mich persönlich einfach nicht geklappt und ich mich zum Lesen zwingen musste. Es war Pflicht und kein Vergnügen und so sollte sich das Lesen nicht anfühlen. Das ist nur meine persönliche Empfindung, andere werden das Buch lieben und grandios finden. Es hat nämlich sehr wohl einen tollen, fast schon poetischen Schreibstil, der emotionale Bilder im Kopf entstehen lässt. Jedoch hat es mich nicht erreicht. Das größte Problem hatte ich mit der distanzierten Erzählsicht. Dadurch hat man das Gefühl, dass man von weitem auf alles hinabschaut wie durch einen Nebel. Es ist in einer dritten Person geschrieben und durchläuft kleine Kapitel mit vielen verschiedenen Menschen, zu denen ich NIE eine Verbindung hatte. In den ersten Kapiteln stirbt ein Mädchen unter mysteriösen Umständen, ihre Freunde und Eltern trauern, jedoch wird alles mit solch einer bizarren Distanziertheit erzählt, dass ich jetzt noch den Kopf schütteln muss. Die Schlafkrankheit breitet sich von dort aus weiter aus und der Autor untersucht, wie sie sich auf viele verschiedene Leben auswirkt. Einige davon sind interessant, anderes fühlt sich wiederholend und unglaublich langweilig an. Daher war es leider überhaupt nicht mein Buch und kann es leider nicht weiterempfehlen.
Santa Lora, eine kleine Stadt vor Los Angeles: Es beginnt mit einer Collegestudentin. Sie ist so müde. Sie schläft ein. Und sie wacht nicht mehr auf. Wie ein Virus verbreitet es sich in der Stadt. Menschen schlafen ein und wachen nicht mehr auf. Keiner weiß woher die Krankheit kommt, keiner kann sich schützen. Keiner weiß ob die Schlafenden je wieder aufwachen werden. Unter ihnen Studenten, die unter Quarantäne stehen, zwei kleine Mädchen, die auf sich allein gestellt sind, ein Paar, das verzweifelt versucht sein Neugeborenes zu schützen. Und um sie herum versinkt die Welt im Chaos…. Mir hat das Buch „Die Träumenden“ sehr gut gefallen. An dieser Stelle möchte ich mich auch nochmal bei dem Verlag für das Leseexemplar bedanken. Ich fand die Idee des Buches super und habe mich sehr gefreut, dass es mir zur Verfügung gestellt wurde. Die Handlung der Geschichte fand ich toll. Das Buch war sehr realistisch geschrieben, der Wechsel der Perspektiven hat viele verschiedene Seiten der Krankheit aufgezeigt. Und auch die Charaktere waren sehr passend. Zunächst dauerte es etwas, bis ich mich gut in die Personen hineinversetzen konnte, aber dann habe ich eigentlich mit fast allen mitgefiebert. Auch die Entwicklungen, die die Charaktere teilweise durchgemacht haben, fand ich toll und überzeugend. Den Schreibstil fand ich sehr passend. Er war sehr nüchtern, fast so als würde ein Nachrichtensprecher erzählen was gerade passiert. Dadurch wurde die Atmosphäre noch unheimlicher. Und trotzdem hat man Gedanken und Gefühle der Protagonisten erfahren. Den einzigen Kritikpunkt, den ich habe ist, dass sich die Geschichte teilweise etwas gezogen hat. Irgendwie war es schon spannend, aber ich hatte so das Gefühl, dass man nicht so richtig vorwärts kommt. Der Autorin ist ein tolles Buch gelungen, welches vor allem auch die Frage aufkommen lässt, was Realität und was nur ein Traum ist. Man rätselt als Leser die ganze Zeit mit, viele Sachen geschehen zunächst ohne dass man Antworten dafür hat. Und gerade das fand ich so realistisch, es wirkte fast so als wäre man selbst live dabei. Einzig dass sich die Handlung leider doch manchmal gezogen hat, hat mich gestört. Insgesamt bekommt das Buch 4 Sterne von mir.
Ich erhielt dieses e-book von NetGalley im Tausch gegen eine ehrliche Bewertung. Die Träumenden ist definitiv ein interessantes Buch, wie ich es vorher nur selten gelesen habe. Es hat Charaktere, die eine Rolle in der Geschichte spielen, der wahre Protagonist ist aber die mysteriöse Krankheit, die sie alle heimsucht. Trotzdem fiel es mir nicht schwer, eine Verbindung zu den einzelnen Handlungssträngen aufzubauen und mit zu fiebern. Als eine bisher unbekannte Schlafkrankheit die Kleinstadt heimsucht, eskaliert die Situation innerhalb weniger Monate. Die Entwicklung der Krise war in meinen Augen realistisch und hat mich durchgehend gefesselt. Es hatte ein bisschen die Stimmung einer gut durchdachten Endzeit-Geschichte und ich mag solche immer sehr gerne. Ein paar Charaktere fand ich etwas anstrengend und zum Ende hin fehlte mit die mehr persönliche Verbindung zu ihnen doch ein bisschen, aber abschließend kann ich sagen, dass dieses Buch eine interessante, spannende und auch besondere Geschichte enthält, die ich jedem empfehlen kann. Das Ende ist genau offen genug, um noch realistisch zu bleiben und das hat mir auch sehr gut gefallen.
1,5 Punkte für wunderschönen Schreibstil und eigentliche Grundidee. Dennoch musste ich es abbrechen. Mehr dazu in der Rezi Leider hatten dieses Buch und ich es nicht leicht und ich musste es ungefähr bei 30% abbrechen, weil es für mich persönlich einfach nicht geklappt und ich mich zum Lesen zwingen musste. Es war Pflicht und kein Vergnügen und so sollte sich das Lesen nicht anfühlen. Das ist nur meine persönliche Empfindung, andere werden das Buch lieben und grandios finden. Es hat nämlich sehr wohl einen tollen, fast schon poetischen Schreibstil, der emotionale Bilder im Kopf entstehen lässt. Jedoch hat es mich nicht erreicht. Das größte Problem hatte ich mit der distanzierten Erzählsicht. Dadurch hat man das Gefühl, dass man von weitem auf alles hinabschaut wie durch einen Nebel. Es ist in einer dritten Person geschrieben und durchläuft kleine Kapitel mit vielen verschiedenen Menschen, zu denen ich NIE eine Verbindung hatte. In den ersten Kapiteln stirbt ein Mädchen unter mysteriösen Umständen, ihre Freunde und Eltern trauern, jedoch wird alles mit solch einer bizarren Distanziertheit erzählt, dass ich jetzt noch den Kopf schütteln muss. Die Schlafkrankheit breitet sich von dort aus weiter aus und der Autor untersucht, wie sie sich auf viele verschiedene Leben auswirkt. Einige davon sind interessant, anderes fühlt sich wiederholend und unglaublich langweilig an. Daher war es leider überhaupt nicht mein Buch und kann es leider nicht weiterempfehlen.
Interessantes Konzept, melancholisch und ruhig erzählt und denoch mit unglaublichem Sog! *** Eine kleines Städtchen in Amerika. Alles beginnt mit einer Studentin, die einschläft und nicht mehr wach zu bekommen ist. Die Ärzte stehen vor einem Rätsel. Nach und nach schlafen die Bewohner der Stadt ein und wachen nicht mehr auf. Panik bricht aus und die Angst greift um sich. Das Buch trägt im Englischen den Titel ‚The Dreamers‘ – das Cover, der Klappentext und die Reviews haben mich neugierig gemacht, als ich das Buch auf Instagram entdeckt habe. Ein spannender Plott, meine Erwartung war hoch. Ok, dieses Buch hat mich umgehauen! So viel kann ich und muss ich gleich im ersten Satz dieser Rezension sagen. *** Der Schreibstil ist wirklich toll. Die Autorin ist wirklich eine wahnsinnig gute Erzählerin. Ich sage oft bei Büchern die mir gut gefallen haben, dass es Kopfkino war. Doch dieses Buch ist irgendwie auch genau so formuliert. Als Leser fühlt man sich als schaue man von oben auf Santa Lora und beobachtet wie diese Krankheit um sich greift. Der Stil des Buches alleine macht es schon lesenswert. *** Es wird nicht übertrieben tief in die Gedankenwelt der Charaktere geschaut. Der Leser darf sich ein gutes Stück selbst ein Bild der Protagonisten machen. Und das meine ich 100% positiv! Denn trotzdem hatte ich während dem Lesen ein gestochen scharfes Bild vor meinem Auge. Die Geschichte folgt mehreren Erzählsträngen und damit Protagonisten. Ich hatte absolut kein Problem diese auseinander zu halten, was nicht immer der Fall ist bei mehreren Personen. Besonders spannend fand ich Sara und Libby, die beiden Mädchen, die von ihrem Vater, einem Prepper, auf solche Katastrophen vorbereitet wurden. Vielleicht lag es auch daran dass die Mädchen Katzen haben, um die sie sich kümmern müssen… damit haben sie sofort meine Sympathie. *** Das Buch hatte einen unglaublichen Sog auf mich. Ich wollte bzw. konnte nicht aufhören zu lesen. Wegen solchen Bücher lese ich gerne! Wirklich besonders ist das die Geschichte unglaublich ruhig erzählt wird. Das Thema hätte eine super spannende aktiongeladene Story sein können. Mit Blut und Adrenalin und Liebe die dem Chaos entwächst. Aber genau das ist es nicht!
i'm starting to hate rating books. it doesn't come naturally to me anymore - i love reading and i love engaging with the stories i read, thinking about them, learning from them, having fun with them. i just want do do that instead of bothering with overthinking a rating. however, THIS book. yeah! it was good! very good, intense and fun, it immediately caught my attention. when i read the first chapter, my reaction was: "this is my book." and it was, in a way. this was so exactly my kind of book - which is why i loved it but also why i had some problems with it. i felt a little like i've read many similar things already! it reminds of celeste ng's writing with the way it hops from character to character but still lets the reader meet them in an intimate way. i love that, obviously, she's my favorite author, but also... she does it better. then, if you like station eleven, of course this scenario is very similar - and similarly fascinating! however, station eleven has just a bit more to say. and now this makes it sound so negative. but i really really enjoyed this book! it was fascinating and unsettling, thought-provoking and a page turner, the ideas about dreams were my favorite part, and while there are many characters, they were all well fleshed out and i loved reading about them. the ethical aspect was also very well done, not too in-your-face but still easy to digest. maybe this statement applies to the whole book. thoughts about the ending, however: it was a happy ending and a sad one, it was all resolved and still open, which is a perfect combination! many characters found their happy ending... but did anyone else notice that the one woc and the one same sex couple got the sad ending? idk how to feel about that. and now i've written too many words to say that i simply liked this book, and while it wasn't my favorite, i'd still recommend it as it's both thoughtful and a fun read.


















