Der Neurochirurg, der sein Herz vergessen hatte

Der Neurochirurg, der sein Herz vergessen hatte

Ebook
4.017
MitgefühlHirnforschungLebensbewältigungWahre Begebenheit

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Description

»Möchtest du wissen, was wahre Magie ist?« Als der 12-jährige James Doty den kuriosen Laden für Zauberbedarf betritt, ahnt er nicht, welche Wendung sein Leben nehmen wird. Was die liebenswürdige Ruth den schüchternen Jungen aus ärmlichen Verhältnissen lehrt, ermöglicht ihm, seine kühnsten Träume zu verwirklichen: Durch vier einfache Übungen befreit er sich von dem Gefühl, Opfer seiner Lebensumstände zu sein. Er wird Chirurg, dringt in die Tiefen der Gehirnforschung vor und hat als Unternehmer immensen Erfolg. Ruths letzte Lektion ignoriert er jedoch, nämlich sein Herz für andere zu öffnen. Und so steuert er auf eine Katastrophe zu. Die bewegende Lebensgeschichte von James Doty stand Wochen auf der New-York-Times-Bestsellerliste. In einer faszinierenden Mischung aus inspirierendem Memoir, aktueller Gehirnforschung und konkreter Anleitung zeigt Doty, wie jeder von uns sein Leben verändern kann, indem wir unser Gehirn und unser Herz wandeln.

Book Information

Main Genre
Specialized Books
Sub Genre
Society & Social Sciences
Format
Ebook
Pages
272
Price
17.99 €

Posts

3
All
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„Der Neurochirurg, der sein Herz vergessen hatte“ erzählt vom Leben des Neurochirurgen James Doty, das sich grundlegend verändert, als er in einem Zauberladen auf Ruth trifft, die ihn eine besondere Magie lehrt, mit der sich Wünsche erfüllen lassen. Bei diesem Buch fragt man sich als allererstes, was es denn nun eigentlich ist. Es handelt sich um eine ziemlich eigenwillige Mischung aus Autobiographie und Ratgeber, angereichert mit „Anekdoten“ aus der Arbeit der Hirnchirurgie. Das Schöne dabei ist: Es lässt sich erstaunlich gut lesen. Gerade zu Beginn liest sich das Ganze fast ein bisschen wie ein Abenteuerroman und auch allgemein ist das Werk nicht kompliziert geschrieben. Jedoch bin ich beim Inhalt geteilter Meinung. Während ich vom neurochirurgischen Hintergrund trotz der Tatsache, dass ich medizinischer Laie bin, recht angetan war, ist es Ruths Magie, bei der mich das Buch fast schon verlor. Durch Entspannungsübungen und Meditation Geist und Körper von Negativität zu befreien – das leuchtete mir noch ein. Aber das Herz zu öffnen, indem man unter anderem Menschen, für die man negative Gefühle hegt, bedingungslose Liebe schenkt? Vielleicht bin ich hier eigen und pessimistisch, aber aus sehr vielen Gründen halte ich das für absolut unrealistisch und weltfremd. Zudem ist der Autor Amerikaner und stammt aus prekären Verhältnissen – sein Vater arbeitslos und Alkoholiker, seine Mutter depressiv und tablettensüchtig. So arbeitet er sich trotz aller Widrigkeiten an die Spitze. Das klingt doch alles sehr stark nach dem vielfach beschworenen „American Dream“, wo man alles erreichen kann, wenn man nur ganz fest daran glaubt – vom Tellerwäscher zum Millionär. Und ja, es mag funktionieren, aber wohl doch nur für einen verschwendend geringen Prozentsatz der Menschheit. Für James funktionierte es übrigens zunächst nicht – er scheiterte und verlor alles, was er sich aufgebaut hatte. Dabei sagt er zwar, er ist arrogant und selbstsüchtig geworden, aber an dieser Stelle des Buches glaubt man noch, er lernt überhaupt nicht daraus – und das als jemand, der am eigenen Leib erfahren hat, dass Klassismus nun mal leider Gottes existiert. Erst am Ende des Buches richtet er sich von Grund auf neu aus und erforscht die positiven Auswirkungen von Mitgefühl und Altruismus auf die Menschen. Hier endet seine Autobiographie auch versöhnlich und mit einem positiven Grundton. So bin ich zwiegespalten. Es gab Momente, wie etwa die Berichte aus Dotys Arbeit oder gerade das Ende des Buches, die mir gut gefallen haben. Aber gerade den Ratgeber, also Ruths Magie, fand ich dermaßen überzogen, dass es mir die guten Momente fast vergällt hat. Jeder wird vermutlich etwas anderes in Dotys Biographie sehen, für mich war sie ambivalent, dementsprechend bewerte ich sie durchschnittlich.

5

Gehört jetzt definitiv zu meinen Lieblingsbüchern😽😽

Das Buch war total interessant und fesselnd geschrieben und man konnte sehr gut beim lesen entspannen. Die Geschichte war meiner Meinung nach auch sehr Lehrreich und hat zum nachdenken angeregt. Mir hat außerdem das Zusammenspiel aus Psychologie und Medizin sehr gut gefallen, da man viele Fakten aufnehmen konnte. Man hatte generell einen sehr guten Einblick auf die menschlichen Psyche. Ich denke man kann aus diesem Buch sogar einige Dinge im eigenen Alltag sinnvoll einsetzten. Es war es auf jeden Fall wert, gelesen zu werden🫶🫶

5

Einige Tränen sind hier vergossen worden.

Das Leben von James R. Doty ist sehr faszinierend und bringt einen sehr viele Dinge im Leben bei. Es hat mich sehr zum Denken angeregt und mich inspiriert mehr mein Hirn mit meinem Herz zu verbinden ❤️

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