Where I Left My Heart
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Description
Book Information
Author Description
Julia Niederstraßer studiert im rauen, nasskalten Wind von Kiel Deutsch und Philosophie. 2018 veröffentlichte sie ihr Debüt, seitdem folgten weitere Romane. Außerdem ist sie seit 2021 Sensitivity Readerin im Bereich körperliche Behinderung. Wenn sie nicht gerade ihre Chihuahuas Potter und Dobby mit dem Rollstuhl herumfährt, geht sie gern zu Konzerten und kann nicht ohne Chips mit Dip.
Characteristics
2 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Eine süße Geschichte… ❤️💔❤️🩹❤️
Es geht um Link, der ein Tätowierer mit familiären Problemen ist und um Juna, die in einer Kanzlei arbeitet und an Skoliose leidet seit ihrer Kindheit. Juna ist doll in Link verliebt und Prroblem ist: er ist ihr bester Freund! Und darum will Juna einen Abschluss haben aus dieser ausweglosen Situation und wird auf das Museum of Broken Hearts aufmerksam. Dort gibst du einen Gegenstand deiner Liebe ab und kannst so damit abschließen. Ich mochte die Geschichte sehr und noch mehr den Gedanken von diesem Museum. Wie schön wäre es mit manchen Beziehungen einfach so abschließen zu können?! 🥰 Man kommt easy in die Story und ich mochte alles zwischen Juna und Link!
Es geht um das „Museum of Broken Hearts“ in Kiel, wo man Gegenstände seiner verflossenen Liebe abgeben und sich lösen kann. Die Hauptprotagonistin möchte auf diese Art sich von ihrem besten Freund und Bruder ihrer Freundin lösen. Do h meist kommt es anders als man denkt. Dee Schreibstil der Autorin ist authentisch, aber etwas zu ruhig und nicht dramatisch, deswegen hat es mich wahrscheinlich nicht ganz abgeholt, eher ein Buch für zwischendurch. Die Protagonistin ist verletztlich aber dennoch auch stark und während er sehr fürsorglich ist. Die Art wie das Museum beschrieben ist fand ich ganz toll, war mal was ganz neues und kam auch sehr authentisch rüber. Sensibele Themen hat sie mit sehr viel hat die Autorin sehr respektvoll beschrieben und emotional. Aber der Spannungsbogen war halt nicht so vorhanden wie ich es erhofft hatte, und die Wendungen war teilweise vorhersehbar, und die Liebe entfaltet sich erst gegen Ende des Buches, was es nicht zu einem schlechten Buch macht, ganz im Gegenteil, für zwischendurch hat es mich schon gut unterhalten. Ich kann das Buch empfehlen, da es ja eest der Auftakt der Reihe war, und ich bin guter Dinge dass es im Folgeband spannungsgeladener weiter geht.
Schöner Ansatz, bin nur leider nicht ganz reingekommen
Juna lebt in einer WG mit ihrem Bruder und ihrem besten Freund Link. Alles hat bislang ganz harmonisch geklappt, bis Link und sie sich vor wenigen Wochen geküsst haben und seitdem alles tun, um es zu verdrängen. Obwohl sie sich eigentlich einig sind, wandern die Gedanken immer wieder zu diesen Abend zurück. Da Juna mehrere Narben hat, entsteht bei ihr sogar die Befürchtung, dass er deswegen den Rückzieher gemacht hat. Also nimmt sie seine Zeichnung von dem Abend, um sie ins Museum of Broken Hearts zu bringen und findet dabei überraschend eine neue Freundin - die darauf hofft, dass diese Lovestory noch nicht vorbei ist. Ich finde die Idee hinter dem Buch super. Du willst eine Sache richtig beenden und einen Schlussstrich ziehen? Hier kommt er. Du musst nur damit rechnen, dass die ganze Welt ihn sieht. Was das Buch auch sehr schön aufzeigt: die Ignoranz mancher Menschen sobald mal jemand (optisch) aus der Reihe fällt. Juna hat in ihrem Leben schon einiges mitgemacht, um weiterhin ihren Alltag meistern zu können. Leider gibt es keine Allheilung und sie läuft etwas schief - was sofort den ein oder anderen Spruch nach sich zieht. Anstatt zu sagen „was für eine starke Frau“, gibt es gleich die Abwertung. Warum es trotzdem nur 2 1/2 Sterne gibt? Leider hatte ich nicht so ganz den Bezug zu Juna und Link. Zwischendrin war ich mir nicht mal sicher, ob ich sie wirklich am Ende als Paar sehen will. Daher ist nicht wirklich der Vibe einer Liebesgeschichte entstanden.

Einfach süß 🥰
„Was für niemanden sichtbar ist, ist nicht wahr, oder?“ Juna und Link wohnen gemeinsam in einer WG, doch nach einem Abend ist plötzlich alles anders. Es beginnt ein Spiel gegen die eigenen Gefühle dem anderen gegenüber und der Kampf um das „normale“ Miteinander. Junas Lösung, die Zeichnung von Link in das Museum of Broken Hearts zu geben finde ich Mega süß und eine schöne Lösung um mit etwas geschehenem abzuschließen. Ihre Skoliose ist ihr dabei gedanklich ein weiterer Stein im Weg. Im Ganzen ist Juna einfach eine so liebe und tolle Person, die es definitiv mehr als verdient hat geliebt und akzeptiert zu werden. Links Strategie ist die einfache Verdrängung und Unterdrückung seiner Gefühle. Dabei ist er einfach im Allgemeinen super lieb zu Juna und macht es ihr damit gleichzeitig aber noch schwerer. Als Person ist er als Tattooartist und somit kreativer Zeichner ein einfach toller Typ mit einem riesigen Herzen - vor allem für Juna. Das gesamte Buch ist für mich einfach nur so unglaublich schön und süß geschrieben, dass es ein leichtes war durch die Geschichte zu kommen. Für mich einfach eine super Geschichte, wenn man etwas leichtes, aber trotzdem tiefgründiges lesen möchte. ✨
Ich habe mich mehr in den Geschichten der Gegenstände verliebt..
Ich habe mich direkt in das Cover verliebt. Doch die Story konnte mich leider nicht so abholen. Nach 3/4 des Buches, konnte ich erst sehr langsam eine Verbindung zu den beiden Protagonisten 𝐉𝐮𝐧𝐚 𝐮𝐧𝐝 𝐋𝐢𝐧𝐤 aufbauen. Ich finde ihre Freundschaft großartig. Keine Frage. Doch mehr habe ich da nicht gespürt. Maybe, weil sie es beide nicht wahr haben wollten, oder die ganze Zeit dagegen ankämpfen. Dadurch hat sich das Buch die meiste Zeit sehr gezogen. Mein Highlight war wirklich nur noch das Museum mit seinen Gegenständen und Geschichten. Auch störte es mic dieses hin und her in den Zeiten (Zukunft / Vergangenheit) Dadurch habe ich den Überblick verloren und die Lust zum weiterlesen. Was mir jedoch 𝐬𝐞𝐡𝐫 𝐠𝐮𝐭 𝐠𝐞𝐟𝐢𝐞𝐥, die 𝐆𝐞𝐠𝐞𝐧𝐬𝐭𝐚̈𝐧𝐝𝐞. Die Geschichte hinter diesen einzelnen Gegenstände waren richtig spannend zum lesen. Aber auch, dass so auf 𝐉𝐮𝐧𝐚𝐬 𝐊𝐫𝐚𝐧𝐤𝐡𝐞𝐢𝐭 eingegangen und somit thematisiert wurde. Und wie schön war es, wie 𝐋𝐢𝐧𝐤 zu ihr steht. Ein Slow Burn Buch, vielleicht ist es ja was für dich ?

Das etwas andere Museum
Die Grundidee des Museums „Museum of Broken Hearts“ fand ich sehr schön und ich mochte zum Kapitelbeginn die kleinen Geschichten rund um die ausgestellten Gegenstände. Manchmal musste ich darüber lachen, andere waren eher traurig und haben zum Nachdenken angeregt. Nur leider ist der Funke für mich nicht ganz übergesprungen bei den Protagonisten. Per se habe ich nichts gegen den Trope „Friends to Lovers“ nur braucht es für mich da die entsprechende Tension und die war mir zu wenig. Juna und Link waren mir zu unentschlossen und das hat so ewig gedauert, bis beide zueinander finden. Die Charaktere waren sehr interessant und ich fand den Aspekt mit der chronischen Erkrankung sehr emphatisch erzählt. Das Setting hat mir sehr gefallen: Kiel und Umgebung sind immer eine Reise wert und das hat die Autorin auch gut eingefangen. Für mich hatte die Geschichte viel Potenzial, das für mich nur bedingt ausgeschöpft wurde. Ich wollte die Geschichte mehr mögen, nur leider hat die Verbindung zwischen Link und Juna mich nicht gefesselt. Die freundschaftlichen Beziehungen zu den Mädels wiederum fand ich sehr schön. 3⭐️
Wunderschöne Geschichte über Liebe & Freundschaft
Ich habe etwas gebraucht, um in die Geschichte von Link und Juna reinzukommen. Allerdings habe ich den Weg dahin sehr genossen. Die Aufbereitung des Buches mit den verschiedenen Gegenständen aus dem Museum of broken hearts, gestaltet das Buch super emotional und spannend. Auch die Hintergründe der beiden Personen, mit Juna und ihrer Krankheit, aber auch Links Familiengeschichte, waren super aufgearbeitet und ich konnte mich total in die beiden Personen versetzen. Die Liebesgeschichte an sich hat mich nicht 100% abgeholt, da dieses Hin und Her ohne wirkliche Gespräche für mich sehr oberflächlich gewirkt hat. Beide wollten sich unbedingt, aber haben nicht wirklich miteinander geredet. Als es dann Berg auf ging, habe ich dann auch mitgefiebert. Für mich steht aber der Schreibstil und die Mühe und Leidenschaft diese Geschichte zu erzählen im Vordergrund. Diese Details mit den Gegenständen (ja ich muss es noch mal erwähnen 😂) war so toll. Und die Themen, welche dort aufgearbeitet werden, haben mich mehr als abgeholt. Denn nicht nur die Hauptfiguren kämpfen mit Problemen, sondern auch die Nebencharaktere. Total greifbare Probleme, welche viele von uns täglich erleben. 3.5-4/5⭐️ 3/5💕 5/5👯♀️ 5/5✍️
Ich bin stark, ich bin schön, ich bin ich...🩷
Where i left my heart konnte mich neben dem wunderschönen Cover und Farbschnitt, auch mit seinem Klappentext überzeugen. Die Idee vom Museum of broken hearts, bei dem jeder einen Gegenstand seiner verflossenen Liebe abgeben kann um damit abzuschließen, fand ich richtig originell. Die Geschichte startet auch direkt damit, dass Juna eine Zeichnung abgibt, um nicht mehr über den Kuss mit ihrem besten Freund nachzudenken. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Das Buch lässt sich flüssig lesen, enthält sensible Themen (Skoliose, Selbstwert) und wird jeweils aus der Sicht von Juna und Link erzählt. Friends to Lovers als Trope mag ich meistens total gerne, nur hier waren mir die beiden tatsächlich zu lange nur auf der Freundschaftsschiene unterwegs. Die Liebesgeschichte hat sich für mein Empfinden zu langsam entwickelt, sodass ich ihre Anziehung zueinander nicht richtig greifen konnte. Das Drama zum Ende hin war für mein Empfinden unnötig und ich musste die Augen verdrehen, weil sie zuvor so gut miteinander kommuniziert hatten und ich mir gewünscht hätte, dass sie dies "Erwachsener" lösen. Nichtsdestotrotz ist es eine schöne Geschichte, welche sich flüssig lesen lässt und deren Botschaft auf jedenfall Gehör verdient 🩷
Eine Geschichte über Liebe, Loslassen, Festhalten – und das Schweigen, in dem sie wächst.
Wie schön kann ein Buch sein? Sowohl von außen als von innen.🥹 Das Cover von „Where I Left My Heart“ ist ruhig, weich und gleichzeitig voller Bedeutung. Julia ihr Schreibstil ist sehr flüssig, lebendig und steckt voller Emotionen. Sie schreibt mit einer poetischen Tiefe, die unter die Haut geht. Die Liebesgeschichte zwischen Juna und Link ist zart, manchmal frustrierend, aber gerade deshalb so glaubwürdig. Besonders Junas Perspektive hat mich berührt - Sie lebt mit Skoliose - ein Thema, das in der Geschichte nicht dramatisiert, sondern achtsam und realistisch dargestellt wird. Das gibt der Geschichte Tiefe und Sichtbarkeit. Link ist sensibel, loyal und tiefgründig und ist kein Typ der mit Worten um sich schmeißt - aber wenn er etwas sagt, dann meint er es auch. „Where I Left My Heart“ ist kein Buch, das laut um Aufmerksamkeit bittet - es flüstert sich in dein Herz und bleibt dort ein bisschen länger, als du gedacht hättest. Eine Geschichte über das Loslassen, das Festhalten - und über die Liebe, die manchmal im Schweigen wächst.

Wenn die Liebesgeschichte einen überhaupt nicht packt und die Ausstellungsstücke im Musuem of Broken Hearts interessanter sind.
Worum geht es?: Als Juna eine Zeichnung im Museum of Broken Hearts abgibt, hofft sie auf das Versprechen des Museums: Wer einen Gegenstand seiner verflossenen Liebe dalässt, wird sich von der Person lösen können. Perfekt! Denn Link ist nicht nur Junas bester Freund, sondern auch der ihres Bruders, und Juna muss dringend mit diesem Kuss, ihren Gefühlen und dem Bild abschließen, das Link von ihr gezeichnet hat. Um ihre Freundschaft nicht zu gefährden, geht sie dem Tattooartist aus dem Weg. Doch selbst in den kurzen Momenten, in denen sie sich sehen, ist das Feuer zwischen ihnen kaum zu bändigen – egal, wie sehr sie sich bemühen, die Grenzen ihrer Beziehung zu wahren… Das Cover: Das Buchcover gefällt mir wirklich gut. Es spiegelt das Thema des Buches sehr gut wider. Der Schreibstil: Das Buch wird größtenteils aus der Ich-Perspektive von Juna erzählt. Ab und zu gibt es auch Kapitel aus Links Sicht. Mit dem Schreibstil kam ich leider überhaupt nicht klar. Zunächst musste ich den Klappentext lesen, um überhaupt in das Buch hineinzufinden. Nach zehn Seiten ohne Klappentext hatte ich absolut keine Ahnung, worum es geht. Das finde ich als Leserin sehr schade, da ich mittlerweile versuche, Klappentexte zu vermeiden, um möglichen Spoilern aus dem Weg zu gehen. Mit der Zeit kam ich zwar in die Geschichte hinein, aber ich wurde mit den Charakteren einfach nicht warm. Mir fehlte die Emotionalität. Außerdem gab es ständig Wiederholungen. Irgendwann habe ich aufgehört zu zählen, wie oft die Krankheit Skoliose erklärt wurde. Ich möchte wirklich nicht herzlos wirken – diese Krankheit ist alles andere als schön, und ich würde nicht mit Juna tauschen wollen – aber nur weil man sie immer wieder betont, wird es nicht automatisch dramatischer. Schlussendlich haben mich die Geschichten hinter den Ausstellungsstücken interessiert, und ich habe mich immer wieder über diese kleinen Auszüge gefreut. Die Hauptfiguren: Juna ist eine junge Frau, die schon seit Jahren in ihren besten Freund verliebt ist. Beide hatten kürzlich einen leidenschaftlichen Kuss miteinander, doch Link hat diesen schnell abgebrochen. Er möchte die Freundschaft nicht gefährden und will, dass Juna und er Freunde bleiben. Juna ist am Boden zerstört. Endlich hat sie sich getraut, ihre Gefühle zu offenbaren – und wird so enttäuscht. Sie beschließt, einen Songtext zu schreiben und ihn im Museum of Broken Hearts auszustellen. Doch wie geht es weiter? Werden Juna und Link doch noch zueinander finden? Oder wird Juna schlussendlich einen Schlussstrich ziehen können? Endfazit: Die Idee mit dem Museum of Broken Hearts klang großartig, und deshalb war ich sehr gespannt auf dieses Buch. Leider hat es mich enttäuscht. Der Schreibstil war schleppend, und mir persönlich haben die Emotionen gefehlt. Mit Juna und Link konnte ich keine Verbindung aufbauen, und auch ihre Liebesgeschichte hat mich nicht berührt. Die Geschichten hinter den anderen Ausstellungsstücken hingegen haben mich sehr bewegt – und ich muss gestehen, dass sie mich deutlich mehr interessiert haben als das Liebes-Hin-und-Her zwischen Juna und Link. Für mich war Where I Left My Heart eine große Enttäuschung, und ich kann das Buch leider nicht weiterempfehlen. Das Buch erhält von mir total enttäuschte 1 von 5 Sterne. Das Buch wurde mir vom Verlag als Rezensionsexemplar bei NetGalley zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank dafür.
Wunderbar leiser Roman über die Liebe
Stell dir mal vor, es gäbe einen Ort an dem du einen Gegenstand deiner verflossenen Liebe abgeben kannst und das hilft dir zu heilen und abzuschließen. So funktioniert das im Buch 'Where I left my heart' Juna hinterlässt eine Zeichnung im Museum of Broken Hearts und versucht endlich über die unerfüllte Liebe zu ihrem besten Freund hinweg zu kommen. Link ist darüber hinaus auch noch der beste Freund ihres Bruders und ihr gemeinsamer Mitbewohner. Link hat ebenfalls Gefühle für Juna, aber zuviel Angst die einzige Familie zu verlieren, die er hat, wenn das mit ihm und Juna nicht klappt. Und trotzdem kann er nicht von ihr lassen... Dieses Buch ist eine wunderschön erzählte, leise Geschichte. Juna ist eine bodenständige junge Frau, die durch ihre Krankheit aber oft an sich selbst zweifelt. Im Buch durchlebt sie aber einen Wandel und wächst über sich hinaus. Besonders hervorzuheben ist hier die Idee mit dem Museum das viel Raum in der Geschichte einnimmt und einfach nur wunderschöne Geschichten zu einzelnen Exponaten erzählt hat. Das Buch ist leise, aber gewaltig und hat mir richtig gut gefallen.
3,5-4⭐️ ET : 24.06.2025
Mein erstes Buch von Julia – und ich mochte es wirklich gerne! 🤍 Besonders gut gefallen haben mir die wichtigen Themen, die in diesem Buch behandelt werden – vor allem, dass über die Krankheit Skoliose aufgeklärt wird. Mit den beiden Protagonisten bin ich relativ schnell warm geworden, muss aber sagen, dass sie für mich eindeutig nur auf der beste Freunde-Schiene unterwegs waren. Ich habe keinerlei Anziehung zwischen den beiden gespürt. Es war ein sehr langsamer Slow Burn, und erst ab etwa 80–85 % hat die Lovestory überhaupt an Fahrt aufgenommen – weshalb bei mir emotional leider nicht viel angekommen ist. Aber als beste Freunde passen Juna und Link wirklich wie die Faust aufs Auge. Ich mochte beide total gern – genauso wie ihre Ansichten und den respektvollen Umgang miteinander. Man hat richtig gespürt, wie tief ihre Verbindung zueinander ist. 🤭 Der Schreibstil war super flüssig und angenehm zu lesen, und ich kann das Buch wirklich nur empfehlen – vor allem, wenn man gerne Slow Burn liest (was eigentlich gar nicht so mein Ding ist, haha!). Auch wenn ich ihre Liebesgeschichte nicht so gefühlt habe, bekommt das Buch von mir eine klare Empfehlung, weil die Story einfach mit viel Tiefe erzählt wird – mit ganz wenig Spice, was für mich auch total zur Atmosphäre und ihrer Geschichte gepasst hat. ✨☺️
Die Story dieses Buches ist mal etwas anderes. Schon die Skoliose von Juna ist etwas anderes und ich finde es toll, dass auch über solch eine Erkrankung in diesem Buch „berichtet“ wird. Was es wirklich für die Betroffenen bedeutet; dass man als Außenstehende manchmal gar nicht weiß was mit dieser Person los ist und was es bedeutet damit Jahre zu leben. Viele Behandlungen von Krankengymnastik und Schmerzen. Die Idee des Museums fand ich interessant und ich mochte die kleinen Geschichten rund um die ausgestellten Gegenstände. Ich konnte beide Protagonisten verstehen. Die Gefahr durch die Liebe die Freundschaft zu verlieren. Link, Juna und ihr Bruder ist ein tolles Trio und was würde passieren wenn…. Darum geht es: Wir sammeln gebrochene Herzen – gib uns einen Gegenstand deiner verflossenen Liebe und lass sie endlich los! Als Juna eine Zeichnung im Museum of Broken Hearts abgibt, hofft sie auf das Versprechen des Museums: Wer einen Gegenstand seiner verflossenen Liebe dalässt, wird sich von der Person lösen können. Perfekt! Denn Link ist nicht nur Junas bester Freund, sondern auch der ihres Bruders, und Juna muss dringend mit diesem Kuss, ihren Gefühlen und dem Bild abschließen, das Link von ihr gezeichnet hat. Um ihre Freundschaft nicht zu gefährden, geht sie dem Tattooartist aus dem Weg. Doch selbst in den kurzen Momenten, in denen sie sich sehen, ist das Feuer zwischen ihnen kaum zu bändigen – egal, wie sehr sie sich bemühen, die Grenzen ihrer Beziehung zu wahren…
Dieses Buch überzeugt vor allem mit seiner kreativen Grundthematik des „Museum of Broken Hearts“ 💔 Die Thematik zieht sich wie ein roter Faden durch das Buch und sorgt für viele emotionale und auch witzige Momente. Mir hat zusätzlich gut gefallen, dass das bewegende Schicksal der Protagonistin dargestellt und ausgearbeitet wurde. Dies bringt zwar eine gewisse Schwere in das Buch, gleichzeitig sorgt es aber dafür, dass man sich besser in ihre Situation hineinversetzen kann ✨ ich habe diese Geschichte und die beiden Protagonisten sehr geliebt 🫶🏻
Where I left my Heart war ein solide und einzigartige Liebesgeschichte. Mir hat der Hintergrund am meisten gefallen, sowohl die kleinen Anekdoten der zerbrochenen Herzen, als auch die Repräsentation der Skoliose, die Autorin ist auch betroffen. Die Umsetzung der Liebesgeschichte habe ich weniger gefühlt. Ein bisschen hin und her, zu wenig echter Herzschmerz, ein bisschen zu viel ‚sie können sehr wohl zusammen sein, sie tun nur so, als ob es Gründe dagegen gibt...‘, aber sie hatte durchaus Potential, in dem Fall hätte ich mir vielleicht eine ruhigere Liebesgeschichte gewünscht, die mit mehr sachlicher Kommunikation auskommt und einem Slowburn und langsamer Entwicklung hin zum Happy End. #netgalleychallenge2025
Juna geht in ein Museum, wo Herzgebrochene ihre Gegenstände abgeben können, die sie mit ihrer alten Liebe verbinden, um den Herzschmerz besser zu ertragen. Dort gibt sie ein Bild ab, das Link von ihr gezeichnet hat, ihr bester Freund seit Kindheitstagen, der sie an dem Abend, wo er das Bild gezeichnet hat, zum ersten Mal geküsst hat und seitdem auf Abstand geht... Meine Meinung zu dem Buch: Das Buch habe ich im Rahmen der Summer Reading Challenge bei NetGalley gelesen. An dieser Stelle vielen Dank für das Leseexemplar, meine Meinung beeinflusst dies nicht. Ich habe tatsächlich ein bisschen gebraucht, um in die Geschichte reinzufinden, da ich den Schreibstil doch sehr schnörkelig fand. Sehr viel Sehnsucht, sehr viel Leidenschaft, sehr viele Metaphern, die mir persönlich übertrieben waren. Es war auf der einen Seite ein locker leichter Schreibstil und gleichzeitig eben dieses Verschnörkelte, was irgendwie nicht zusammengepasst hat. Als ich dann aber in der Geschichte drin war, fand ich die Geschichte tatsächlich ganz süß und bin auch an sich eigentlich ein Fan von Friends to Lovers. Allerdings muss ich auch gestehen, dass es mir eher ab so 70% im Buch rein dann wirklich irgendwann gereicht hat. Mir war es dann wirklich doch zu verkopft und es hätte alles so viel einfacher sein können. Es wurde in dem Buch auch thematisiert dieses "Redet doch einfach miteinander, dann klärt sich alles". Und es wurde dann abgetan mit, "ja, aber das ist in der Realität gar nicht so einfach". Ja, aber es ist ein Buch, es ist nicht die Realität. Und wenn es so einfach sein könnte, dann könnt ihr auch in dem Buch miteinander sprechen. Und das hat mich dann tatsächlich gestört. Trotzdem war das Buch für mich locker flockig wegzulesen und ich habe es jetzt an einem Nachmittag gelesen, sodass es trotzdem solide 3,5 Sterne gibt und ich auf jeden Fall eine Leseempfehlung geben kann für Leute, die Friends to Lovers gerne lesen. Spoiler zur Triggerwarnung: Ich habe die Warnung vorab gelesen und dachte, ich bin mit allen Themen cool, aber eine Sache hat mich dann doch hart getroffen und kalt erwischt - da hab ich aus dem Nichts heraus Rotz und Wasser geflennt und konnte gar nicht mehr aufhören. Aber vielleicht reagiert man da doch anders als werdene Mama. Fazit: als Fan von Romancebüchern kann ich das Buch gerne weiterempfehlen.
Wow, was für ein unerwartetes Highlight!
In diesem Buch geht es um Juna und Link - beste Freunde seit der Kindheit. Doch zu ihrem "Beste Freunde"-Gespann gehört auch Chris, Junas Bruder... Nachdem es zwischen Juna und Link diesen einen Moment gab, der über "Wir sind nur Beste Freunde" geht, möchte Juna eine Zeichnung von ihr, die Link angefertigt hat, im "Museum of Broken Hearts" abgeben. Sie möchte so damit abschließen, denn Link hat deutlich gemacht - das war ein Fehler und darf nicht wieder vorkommen. Im "Museum of Broken Hearts" sind die unterschiedlichsten Dinge von den unterschiedlichsten Menschen ausgestellt, die mit anderen Personen abschließen wollen. Ich habe die Geschichte rund um Juna und Link so geliebt. Vor allem Juna habe ich richtig doll ins Herz geschlossen. Eine wirklich greifbare, sympathische Protagonistin. Sie ist stark und authentisch. Das Buch ist auch hauptsächlich aus ihrer Sicht geschrieben, zwischendurch kommen aber auch Kapitel aus Links Sicht, was für gute Abwechslung sorgt. So lernt man ihn und seine Gedanken auch besser kennen. Der Schreibstil ist leicht und hin und wieder zur Poesie neigend. Was ich richtig feiere! Man fliegt nur so durch die Seiten. Am Anfang eines jeden Kapitels aus Junas Sicht gibt es kleine Textpassagen zu diversen ausgestellten Gegenständen im "Museum of Broken Hearts". Das Museumsthema ist somit die ganze Zeit präsent. So bekommt man mit, was alles so im Museum ausgestellt ist. Generell finde ich das Konzept mit dem Museum einfach grandios! Habe ich so noch nie gehört. Mega gute Idee! Die Spannung zwischen Juna und Link ist permanent da. Ich habe ihre Geschichte wirklich gerne gelesen. Es gibt keine künstlich geschaffenen Dramen (Thank God) und ich empfinde die Geschichte als sehr realistisch. Es ist eine gefühlvolle Geschichte und behandelt wichtige als auch sensible Themen. Das Racing der Geschichte stimmt auch auf allen Ebenen. Uuuuuund.... DANKE !!!!, dass die Geschichte in Deutschland spielt. Wir brauchen viel mehr NA-Romance-Bücher, die hier bei uns spielen. Das war mein erstes Buch der Autorin und definitiv nicht das Letzte. Vielen Dank an @netgalleyde und @leafverlag für das Rezensionsexemplar. #bestfriendstolovers #brothersbestfriend #ownvoice #lebenmitskoliose

Süße Story, aber leider mit Schwächen.
Ein Museum voller Gegenstände, die mit einem gebrochenen Herzen zu tun haben? Genau hier startet unsere Story in "Where I left my Heart". Juna gibt dort nämlich eine Zeichnung ihres besten Freundes ab, mit dem sie einen Kuss hatte, aber ihn loslassen will. Und dieses Museum verspricht, dass man von seinem Kummer erlöst wird wenn man einen passenden Gegenstand dort abgibt. Doch es läuft nicht ganz nach Plan, denn wann immer die beiden aufeinandertreffen kommen die Gefühle wieder in ihr hervor. Erstmal muss ich sagen, dass ich diese Idee rundum dieses Museums sehr sehr geliebt habe! Auch all die verschiedenen Gegenstände und damit Storys, die wir zwischen den Kapiteln bekommen habe ich sehr geliebt! Ich hätte tatsächlich ein Buch nur voll von diesen geliebt haha! Leider muss ich aber gestehen, dass ich mit den Protagonisten so gar nicht klar kam. Vor allem mit Juna hatte ich sehr viele Probleme. Ich konnte sie nicht ganz greifen und sie hat mich an vielen Stellen des Buches leider sehr genervt. Auch mit Link hatte ich zu Beginn meine Schwierigkeiten, aber das hat sich tatsächlich gegen Ende des Buches etwas gelegt. Trotzdem konnte auch er mir nicht ans Herz wachsen. Leider ist für meinen Geschmack auch viel zu wenig passiert, sodass sich das Buch schon an vielen Stellen gezogen hatte. Trotzdem war es eine cute Romance Geschichte, mit auch durchaus traurigen und tiefgründigen Themen. Und ich denke wenn ich die Charaktere mehr gemocht hätte, hätte ich das Buch auch sehr geliebt!
Die Story ist völlig anders als man anfangs erwartet. Schon die Protagonistin Juna ist mit ihrer Skoliose einzigartig. Während der Story wird aufgezeigt wie sie ihr Leben mit der Krankheit meistert. Man erfährt, mit welchen Gegebenheiten sie sich täglich konfrontiert sieht. Ebenso kann man ihr persönliches Wachstum miterleben, was sehr schön und ergreifend ist. Link ist der beste Freund von Juna und ihrem Bruder Chris. Er ist ein sehr liebenswürdiger Mensch, aber auch er hat mit Unsicherheiten zu kämpfen. Er ist unglaublich hingebungsvoll und einfühlsam. Er versucht, genau wie Juna, seinen Gefühlen aus dem Weg zu gehen, um die Freundschaft nicht zu gefährden. Die Art und Weise wie die beiden versuchen die Hürden zu überwinden ist sehr ergreifend. Man kann ihre Ängste sehr gut nachvollziehen. Die Story hat mein Herz im Sturm erobert, weil sie tiefgründige Themen aufgreift und gleichzeitig herrlich romantisch ist. Man sieht den beiden dabei zu, wie sie mit sich hadern und über sich hinaus wachsen. Ich habe richtig mitgefiebert und hatte einige "Hach-Momente". Der Schreibstil der Autorin ist dabei herrlich angenehm und authentisch. Die Story wird abwechselnd aus den Perspektiven von Juna und Link erzählt, was dem ganzen noch mehr Tiefe verleiht. Ich freue mich schon sehr auf die beiden nächsten Teile .

Liebe, Freundschaft und Mut wunderschön kombiniert
Where I left My Heart ist eine tolle Romance, die nicht nur Liebe, sondern auch Freundschaft in den Mittelpunkt stellt. Juna, ihr Bruder Kris und Link sind beste Freunde. Doch für Juna gibt es ein Problem: Sie ist in Link verliebt. Zum Glück gibt es in Kiel das Museum of Broken Hearts. Man gibt einen Gegenstand seiner Liebe ab und kommt darüber hinweg. Soweit der Plan, doch dass das irgendwie doch nicht so einfach ist, wird Juna schnell klar. Wir begleiten Juna auf ihrer Reise zu ihren Gefühlen und entdecken dabei neben den Irrungen und Wirrungen der Liebe, auch die Bedeutung von Freundschaft und Mut. Denn mit Freunden fällt es deutlich leichter auch mal mutig zu sein und über seinen eigenen Schatten zu springen. Und wer weiß, vielleicht lohnt sich die harte Arbeit an sich selbst ja? Mir hat das Buch echt gut gefallen. Der Schreibstil ist flüssig lesbar und man kann sich super in die Charaktere und die Geschichte hineinversetzen. Es fällt gar nicht auf, dass man nur so durch die Seiten fliegt. Gefallen hat mir auch, dass die Protagonistin eine tolle Charakterentwicklung durchgemacht hat. Ihren vermeintlichen Makel hat sie gelernt zu akzeptieren und nicht mehr zu verstecken. Das ist etwas, wovon wir uns alle eine Scheibe abschneiden können.
Es war gut, konnte mich aber nicht ganz überzeugen🙈
Ich fand die Idee mit dem Museum of Broken Hearts super interessant und originell und ich mochte die Geschichten zu den abgegebenen Gegenständen so gerne. Auch der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Es ließ sich super leicht und flüssig lesen und die Gefühle in jedem einzelnen Wort kamen total bei mir an😍 Auch die Thematik rund um Skoliose fand ich sehr interessant, vor allem, weil ich mich selber nie wirklich damit auseinandergesetzt habe, aber durch dieses Buch definitiv etwas dazu gelernt habe. Juna fand ich relativ sympathisch, aber mit Link wurde ich nicht zu 100% warm. Ich muss aber sagen, dass ich die Anziehung zwischen Juna und Link nicht wirklich gespürt habe. Für mich haben sie als Paar nicht wirklich Sinn ergeben, wenn ihr versteht, was ich meine🙈 Dieses Buch hat mir einfach nochmal gezeigt, dass friends to lovers nicht mein liebster Trope ist. Mir war das Hin und Her einfach zu viel und auch das Drama am Ende fand ich etwas unnötig. An sich war es schon ein schönes Buch und wie gesagt, die Idee mit dem Museum fand ich richtig gut, aber ganz überzeugen konnte es mich leider nicht.
Warmherzig
Insgesamt empfinde ich das Buch, als ein tiefgründiger Liebesroman mit Herz und Verstand, der zeigt, dass Liebe nicht immer laut sein muss – manchmal braucht sie einfach nur Zeit, Mut und die richtigen Worte. Die Storyline ist speziell und auch durchgehend interessant. Der Trope Friends to Lovers wird hier auf gelungene Weise umgesetzt. Die emotionale Entwicklung zwischen Juna und Link ist nachvollziehbar und langsam aufgebaut. Es ist keine überstürzte Romanze, sondern basiert auf jahrelanger Freundschaft. Julia Niederstrassers Schreibstil ist warmherzig und ruhig. Dadurch erschafft sie eine angenehme Atmosphäre. Manche Stellen ziehen sich etwas in die Länge und manchmal habe ich das Gefühl, die Figuren würden sich eher an der Sicherheit ihrer Freundschaft festhalten als den Schritt zu ihrer Liebe zu wagen. Juna überzeugt mich vor allem durch ihre Mischung aus Stärke und Verletzlichkeit. Ihr Weg zur Selbstakzeptanz ist sensibel und glaubwürdig dargesteḷlt. Link kämpft mit seiner eigenen Vergangenheit und dieser Kampf ist greifbar und nachvollziehbar. Sein Wunsch, seine Freunde nicht zu verlieren, steht ihm im Weg und macht ihn menschlich.
💬💔 Gibt es einen Gegenstand, den du im Museum der gebrochenen Herzen abgeben würdest? Die Grundidee von Where I Left My Heart hat mich sofort fasziniert: Einen Gegenstand einer vergangenen Liebe symbolisch in einem Museum abzugeben, um damit innerlich abschließen zu können, fand ich superspannend. Besonders erfrischend fand ich, dass die Geschichte nicht irgendwo in den USA oder London spielt, sondern in Kiel, was ich super erfrischend fand. 🌍 Atmosphäre & Stil Ich war noch nie in Kiel, aber die Autorin hat die Stadt so lebendig beschrieben, dass ich mich fühlte, als wäre ich schon mal dort gewesen. Der Schreibstil ist leicht melancholisch und sehr bildhaft. Man spürt, wie sehr ihr die Geschichte von Juna, Chris und Link am Herzen liegt. Ihr Erzählstil ist besonders und eher ruhig, lädt aber immer wieder zum Nachdenken ein. Für alle, die langsames Tempo mögen und sich auf emotionale Tiefe einlassen wollen, genau richtig. 💡 Charaktere & Entwicklung Juna war für mich ganz klar das Herzstück der Geschichte. Das Thema Skoliose wird sehr sensibel aufgegriffen und es war wichtig und berührend zu erleben, wie Juna damit kämpft, wie viel Schmerz ihr das Verhalten anderer Menschen bereitet, durch Tuscheln oder Starren, nur weil sie nicht der Norm entspricht. Wie sehr ihr Selbstwertgefühl darunter leidet und wie viel Überwindung es sie kostet, diesen Blicken standzuhalten und dadurch ihre Träume zu verfolgen. Das tiefe Band der Freundschaft zwischen Chris, Juna und Link konnte ich gut fühlen und hat mir wieder gezeigt, dass Familie eben nicht immer Blutsverwandtschaft bedeutet. Die Problematik in Links Familie wurde angedeutet, aber leider sehr oberflächlich behandelt, obwohl sein Verhalten dadurch geprägt wird. Hier hätte ich mir mehr Tiefgang gewünscht. 📖 Spannung & Handlung Das Buch ist eine Slow Burn Story, die erst in den letzten 25 % richtig Fahrt aufnimmt. Davor hatte ich oft das Gefühl, dass sich die Geschichte zieht, weil die Problematik eigentlich von Anfang an klar war, aber mir persönlich zu oft wiederholt wurde. Das hat meinen Lesefluss zwischendurch erschwert. Für Leser:innen, die langsames Erzähltempo mögen und sich gern Zeit für Nachdenken nehmen, ist das aber genau das Richtige. Besonders gut gefallen haben mir die kleinen Geschichten zu Beginn jedes Kapitels, in Form kurzer Einblicke zu den Gegenständen die andere Menschenabgegeben haben, das hat der Geschichte nochmal viel Persönlichkeit gegeben. 🖤 Romance & Dynamik Die romantische Verbindung zwischen Juna und Link hat bei mir leider nicht so gezündet. Mir fehlten die Funken und die Tiefe, um wirklich mitzufühlen. Auch den Spitznamen, den Link Juna gibt, fand ich eher unpassend, aber das ist natürlich Geschmackssache. Was dafür wunderbar funktioniert hat, war ihre freundschaftliche Dynamik. Die war glaubhaft, greifbar und ehrlich. 📚 Persönliches Fazit Where I Left My Heart bringt eine starke Grundidee mit und thematisiert wichtige Inhalte auf ehrliche, ruhige und berührende Weise. Besonders das Thema Skoliose hat mich zum Nachdenken gebracht, auch über mein eigenes Verhalten. Wie oft habe ich vielleicht selbst schon unbewusst gestarrt? Zum Schluss möchte ich Junas Worte stehen lassen. Sie sind mir wirklich unter die Haut gegangen: Ich bin stark. Ich bin schön. Ich bin ich. ⭐⭐️⭐️⭐️ / 5 Sternen 📦 Rezensionsexemplar – danke an Leaf Verlag & NetGalley.de, dass ich dieses Buch vorab lesen durfte.

Eine süße Lovestory mit sehr wichtigem Thema über eine chronische Erkrankung. Best Friends to Lovers mit viel Hin und Her.
Ich bin ja immer dabei, wenn es um schwere Themen geht und auch mal Themen, die nicht oft thematisiert werden und doch extrem wichtig sind. Hier haben wir wieder so eins, nämlich chronische Erkrankung, Skoliose. Die Geschichte rund um das Museum of Broken Hearts fand ich mal was anderes und hat mir gut gefallen. Ich mochte die Geschichten, die von gescheiterten Beziehungen sprachen und vom Loslassen, die jeden Anfang eines Kapitels zierten. Juna ist eine sehr unsichere Person und doch extrem stark. Sie spürt die Blicke der Anderen auf sich, weil sie nicht das typische Bild verkörpert aber macht trotzdem ihr eigenes Ding. Ich mochte sie sehr auch wenn ich sie ab und einfach schütteln wollte oder in den Arm nehmen. Link hingegen konnte mich persönlich nicht ganz erreichen. Sein persönliches Thema rund um Familie fand ich sehr spannend, denn auch solche Probleme liest man nicht oft und man konnte wieder einiges dazu lernen und trotzdem ging er mir zum Ende hin öfters auf den Keks leider. Dieses ständige Hin und Her war mir Zuviel und ich denke hier hätten es dann auch weniger Seiten sein dürfen. Ansonsten fand ich den Vibe der beiden aber gut. Auch die Nebencharaktere mochte ich sehr gerne, ich fand die Harmonie der Dreier WG rund um Juna, Link und Chris, Junas Bruder, total schön, mochte ihre beiden Freundinnen Anna und Simone recht gerne aber am meisten hat mir es Toni angetan, die Besitzerin des Museums. Ich hoffe von ihr werden wir noch einen eigenen Teil lesen. Alles in Allem kann ich den ersten Band dieser Trilogie empfehlen, für mich ein klares 4⭐️ Buch, auch wenn ich Link nicht ganz ernst nehmen konnte. Wer also mal was anderes lesen möchte mit einem eher außergewöhnlichem und doch sehr wichtigem Thema, ist hier an der richtigen Adresse.

Einzigartig, tief und gefühlvoll
Für dieses Buch hatte ich mich beim Verlag beworben da mich der Klappentext total angesprochen hat. Tatsächlich wurde ich ausgewählt dass ich dafür bloggen darf und dazu kommen jetzt ein paar Gedanken. Vorweg gleich mal gesagt das ich den Schreibstil der Autorin sehr, sehr gerne mag. Sie erzählt locker, sanft, unaufgeregt und streut zusätzlich ganz viel Gefühl rein. Ich für meinen Teil konnte dieses Buch nicht mehr aus der Hand legen. Von den Charakteren her ist es einfach auch mal etwas ganz anderes. Besonders unsere weibliche Protagonistin Juna besticht mich Einzigartigkeit alleine schon da sie an Skoliose erkrankt ist. Das wird einfach in die Story eingewebt und ist zwar sehr präsent aber nicht überpräsent. Als Leser erfährt man womit sich Juna täglich auseinandersetzten muss aber es überlagert keinesfalls die Geschichte, im Gegenteil. Meiner Meinung nach vertieft es die Charaktere, zeigt wie sie an ihrer Situation wächst. Was auch generell ein Thema ist, das Wachsen des Ichs und das macht Juna einfach so toll. Link unser männlicher Protagonist ist im Vergleich zu Juna sogar noch ein Tick unsicherer, dennoch absolut liebenswert. Ich habe ihn im Grunde Augenblicklich ins Herz geschlossen. Einfühlsam, hingebungsvoll und herrlich nahbar empfand ich ihn. Zusammen versuchen die Zwei einen Weg zu finden wie sie mit ihren Gefühlen umgehen sollen und suchen die Lösung um doch noch zusammensein zu können. Was auch im Grunde ein großer Teil der Handlung ist, wie können sie die vorhandenen Barrieren überwinden um in eine gemeinsame Liebe sowohl auch Leben starten zu können. Dabei dürfen wir sie begleiten und es wird herrlich romantisch aber auch kritisch. Auch wenn es mal nicht so ganz rosa zugeht so verpackt die Autorin das einfühlsam und arbeitet es auch immer auf. Das fand ich persönlich wirklich ganz große Klasse. In der Danksagung erwähnt Julia das sie diese Geschichte schreiben durfte ohne dass das Drama dramatisch wurde und das trifft es für mich auf den Kopf. Es sind schon schwierigere Themen aber sie hat sie toll aufgearbeitet. Sie hat Verständnisvoll die Beweggründe der Protagonisten dargestellt und dabei mein Herz berührt. Wenn ihr mich fragt ist dieses Buch zu 10000% lesenswert.

Sehr süß!
Wie bin ich auf dieses Buch aufmerksam geworden? Bei der Programmvorschau des Leaf-Verlags habe ich mich in das Cover schockverliebt. Zudem fand ich das Konzept spannend, dass es ein Museum gibt, wo man einen Gegenstand abgibt, welcher für eine verflossene Liebe jeglicher Art steht, weshalb ich das Buch unbedingt lesen wollte. Danke an alle Beteiligten für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars! Um was geht es? Das "Museum of Broken Hearts" sammelt Gegenstände verflossener Lieben und stellt diese, mit ihren Hintergrundgeschichten, anonym aus. Eines Tages bringt Juna eine Zeichnung vorbei, die ihr bester Freund Link von ihr angefertigt hat. Sie kennen sich lange und als ein Moment kam, in dem es ernst wurde, hat Link sich zurückgezogen und gesagt, dass es besser wäre, ihre Freundschaft nicht aufs Spiel zu setzen. Juna erhofft sich, mit diesem Schritt ihre Gefühle für Link loszuwerden, aber das ist leichter gesagt als getan. Vor allem, wenn Link auch Gefühle für Juna hat, er sie und ihren Bruder Chris, welcher sein bester Freund ist, nicht verlieren möchte... Meine Meinung Ich habe das Buch innerhalb kürzester Zeit gelesen! Die Geschichte wird aus Junas und Links Sicht in der Ich-Perspektive geschrieben. Das hat mir gut gefallen, da ich mich so besser in die ProtagonistInnen hineinversetzen konnte. Zudem starten Junas Kapitel immer mit einem Ausstellungsstück des Museums, was ich unheimlich toll und spannend fand! Die Gestaltung des Buches generell ist einfach wunderschön, sowohl die Außen- als auch Innengestaltung mit den Zeichnungen und den Finelines. Das Konzept des Museums fand ich schön und habe ich so noch nie irgendwo anders aufgegriffen. Juna und Link habe ich in mein Herz geschlossen, da sie sensibel und facettenreich sind. Sie haben ihre Päckchen zu tragen und machen das auf eine authentische Art und Weise. Kleiner persönlicher Kritikpunkt: Ich hätte sie zwischendurch am liebsten geschüttelt, und dann hätte man sich das eine oder andere sparen können. Ansonsten fand ich sie sehr süß. Alles in allem ein schönes Buch über die Liebe!

„Where I Left My Heart“ erzählt von Juna, Link und all dem, was zwischen zwei Menschen unausgesprochen bleibt. Die Idee des Museums, in dem Erinnerungen abgegeben werden können, hat mich sofort fasziniert. Es war fast magisch, wie still und eindringlich die Geschichte erzählt wurde. Juna war für mich das emotionale Zentrum - mutig, ehrlich und mit einer Perspektive, die man selten liest. Link wirkt auf den ersten Blick verschlossen, aber seine Wärme und Loyalität machen ihn zu einer ganz besonderen Figur. Dass das Thema Skoliose so sensibel und authentisch eingebunden war, hat die Geschichte für mich besonders gemacht. Es gab Passagen, die sich etwas gezogen haben, aber das Gesamtgefühl bleibt: ruhig, berührend und tief. Fazit: Ein Roman über das Loslassen, über neue Anfänge und über die Kraft der leisen Liebe. Vielen Dank an NetGalley und den ONE Verlag für das Rezensionsexemplar.
Wichtiges, berührendes Thema
Zum Cover: Gefällt mir sehr gut und passt perfekt zum Buch/zur Geschichte. Zum Inhalt: In dem Buch „Where I left my Heart“ geht es um Juna, die eine Zeichnung in das Museum of Broken Hearts abgibt und dabei hofft, dass das Museum sein Versprechen wahr machen kann. Dieses lautet nämlich: Wer einen Gegenstand seiner verflossenen Liebe dalässt, wird sich von der Person lösen können. Das Ganze wäre perfekt, denn Junas verflossene Liebe ist niemand Geringerer als ihr bester Freund. Allerdings ist Link auch der beste Freund von Junas Bruder, was das Ganze nochmal schwieriger macht. So beschließt sie schweren Herzens, mit dem Kuss, ihren Gefühlen und dem Bild, das Link für sie gemalt hat, abzuschließen. Um ihre Freundschaft nicht zu gefährden, geht sie schließlich auf Abstand. Aber allein die kurzen Momente, in denen sie den Tattoo-Artist sieht, bringen das Feuer zwischen ihnen wieder zum Lodern, egal wie sehr sie sich bemühen, die Grenzen zu wahren. Meine Meinung: Ich muss sagen, dass mir das Buch echt wahnsinnig gut gefallen hat und ich es nur so verschlungen habe. Für mich war nicht nur die Geschichte an sich total schön und berührend, sondern auch, dass das Buch eine chronische Krankheit erzählt bzw. dass es in dem Buch auch um eine chronische Krankheit geht, unfassbar wichtig und großartig. Bei den Charakteren kann ich sagen, dass ich mich einfach nur sofort in Juna hineinversetzen konnte, sie von Anfang an sympathisch fand und ich mich auch sehr schnell an ihrer Gefühlswelt teilhaben konnte. Bei Link muss ich leider sagen, dass es mir echt nicht zu hundertprozent sympathisch war. Vor allem konnte ich sein vieles Hin und Her nicht ganz nachvollziehen. Die anderen Charaktere, vor allem die Freundinnen von Juna, waren alle echt super sympathisch, und man hat auch bei ihren Themen, die sie hatten/haben, mitgefiebert. Der Schreibstil war ja auch einfach mal mega, ich werde auf jeden Fall noch weitere Bücher der Autorin lesen. Insgesamt ein wahnsinnig wichtiges, berührendes, aber auch einfach nur schönes Buch. Empfehlung!
Best Friends to Lovers gepaart mit Hidden Love ❤️
"Where I Left My Heart" von Julia Niederstraßer erschien am 24.06.2025. Es gehört in das Genre Romance und ist für alle Fans von Friends-to-Lovers und Hidden-Love wie geschaffen. Es beschäftigt sich mit Schönheitsidealen in der heutigen Zeit, dem Einstehen für sich selber und dem Thema Skoliose (eine Erkrankung der Wirbelsäule, welche zu einem auffälligem äußeren Erscheinungsbild führt). Worum gehts es? Hier wurde eine wirklich großartige Idee geschaffen und zwar ein Museum, dass Gegenstände der verflossenen Liebe sammelt und ausstellt. Man soll damit leichter loslassen können. Der Slogan des Museum of Broken Hearts: "Wir sammeln gebrochene Herzen". Juna will daran glauben. Aber was passiert, wenn sie sich von der Zeichnung trennt die ihr bester Freund und Tattooartist Link von ihr angefertigt hat. Kann sie ihn wirklich ziehen lass? Als ebenfalls bester Freund ihres Bruder wird er immer ein Teil von ihr bleiben oder nicht? Dieser Kuss, ihre Gefühlen müssen verschwinden, denn die Freundschaft so Bestand haben, aber zu welchem Preis? Egal, wie sehr sie sich bemühen, die Grenzen ihrer Beziehung zu wahren, da brennt ein Feuer, dass nicht zu löschen ist - oder doch? Wie hat es mir gefallen? Ich fand Idee von diesem Museum grandios! Wie vielen von uns geht es nicht genauso wie Juna? Auch die anderen Ausstellungsstücke haben wir zu Beginn wirklich sehr gut gefallen. Der Schreibstil ist einfach gehalten und kann flüssig gelesen werden. Es gibt kaum eine Stelle an der sich die Geschichte in die Länge zieht. Die Charaktere sind schön ausgearbeitet und man kann mit ihnen mitfühlen. Das Thema Skoliose wird zusätzlich ziemlich gut behandelt. Eine wirklich schöne Geschichte im Genre Romance. Toll ausgearbeitete Content-Warnung am Beginn der Geschichte. Muss angemerkt werden!
Eine ruhige, aber tiefgründige Geschichte über das Hadern mit sich selbst, über Mut, Wachstum und Sichtbarkeit. Authentische Figuren, ein besonderes Setting und viele berührende Zwischentöne machen es zu einer echten Herzenslektüre.
Die Hauptprotagonistin heißt Juna, genau wie meine Tochter. Allein dieser Zufall hat mich neugierig gemacht und ich wollte das Buch unbedingt lesen. Zudem ist die Protagonistin von Skoliose betroffen, eine Verdrehung der Wirbelsäule. Auch ich habe im Übergang von der Hals- zur Brustwirbelsäule eine minimale Form davon, nicht wirklich sichtbar, aber dennoch macht es immer wieder Beschwerden. Durch diese Parallele fühlte ich mich der Geschichte gleich noch näher. Ich finde es immer wieder schön, wenn solche Themen aufgegriffen werden und nicht nur perfekte Helden im Fokus stehen. Mit dieser Erwartung bin ich in die Geschichte gestartet und wurde überrascht, wie viel mehr sie noch bereithält. Der Schreibstil ist erfrischend und flüssig, es hat wirklich Spaß gemacht zu lesen, sodass ich nur so über die Seiten geflogen bin. Auch das Setting hat mir wahnsinnig gut gefallen, es war einfach mal was ganz anderes. Juna konnte ich in ihrem Hadern sehr gut nachvollziehen. Es war schön zu sehen, wie sie Stück für Stück über sich hinauswächst. Ebenso mochte ich Link, den männlichen Hauptprotagonisten, der mit seiner Art perfekt in die Geschichte passte und zeigte, dass Familie leider keine Selbstverständlichkeit ist. Und neben den beiden gab es ein weiteres besonderes Highlight- kleine Anekdoten in jedem Kapitel. Manchmal waren es nur wenige Sätze, aber sie erzählten ihre ganz eigene Geschichte, vielschichtig, bewegend und hin und wieder erstaunlich vertraut. Alles in allem eine eher ruhige Geschichte, die aber sehr tiefgründige und wichtige Themen anspricht. Sie regt zum nachdenken an und ermutigt gleichzeitig dazu für sich einzustehen.

2.5 ⭐️
𝐒𝐜𝐡𝐫𝐞𝐢𝐛𝐬𝐭𝐢𝐥 Der Schreibstil konnte mich nicht ganz packen. Ich bin schwer durch die Seiten gekommen und hatte meine Schwierigkeiten damit in den Lesefluss gezogen zu werden. 𝐈𝐧𝐡𝐚𝐥𝐭 Es geht um Juna, die mit ihrer geheimen Liebe im Museum Of Broken Hearts abschließen möchte. Nach einem Kuss mit dem besten Freund ihres Bruders/ ihrem besten Freund steht ihre Welt Kopf. Das Museum of Broken Hearts hat mir sehr gefallen. Ich fand die Idee extrem kreativ und würde so ein Museum auch selbst sofort besuchen wollen. Es werden in dem Buch weitere wichtige Themen angesprochen, wie Erkrankungen, Armut, schwierige Familienverhältnisse usw. Die Themen sind alle wichtig, aber für mich persönlich war es einfach zu viel. Zu viele Themen, zu viele verschiedene Settings, so dass in meinen Augen viele Situationen erzwungen gewirkt haben. 𝐂𝐡𝐚𝐫𝐚𝐤𝐭𝐞𝐫𝐞 Ich bin tatsächlich weder mit Luna noch mit Link warm geworden. Luna ist für mich zu unsicher - was ich bis zu einem gewissen Grad verstehen kann - & sie hatte für mich zu negative Vibes. Link ist für mich einfach nicht nahbar gewesen. Die Beziehung der beiden konnte ich auch nicht nachempfinden. Erst am Ende konnte ich mir die Beiden eher zusammen vorstellen. 𝐅𝐚𝐳𝐢𝐭 Für mich war dieses Buch eher nichts. Andere hat das Buch begeistern können & ich denke auch, dass es sein Publikum finden wird, aber ich habe es nicht so gefühlt. ✨

💞Fast immer weiß das Herz was für einem am besten ist!💞 -Rezensionsexemplar-
Where I left my Heart ist eine zuckersüße Romance in der Juna sich in ihren besten Freund Link verliebt. Behandelt aber auch die Schwierigkeiten genau dieser Situation. Die lovestory von Friends to lovers ist ein gewohntes auf und ab. Was mich aber total begeistert hat ist das Setting und die Thematik des „Museum of broken Releationships“ aka „Museum of broken hearts“ die ausschnitte der Ausstellung inform von den Erfahrungen und den abgegebenen Gegenständen ist einfach der Wahnsinn!😍

Ich habe definitiv mein Herz in diesem Buch gelassen
Die Love-Story von Link und Juna hatte mich spätestens bei der Hälfte des Buches und zog mich seitdem in ihren Bann. Die Idee des „Museums of Beoken Hearts“ ist super genial und hatte mich von Anfang an. Auch Junas struggle mit ihrer Erkrankung wurde ausreichend thematisiert und gut in die Geschichte eingebunden. Eine Protagonistin mit Einschränkungen ist ja doch weiterhin sehr wenig, obwohl viele von uns mit Einschränkungen, ob sichtbar oder nicht, zu kämpfen haben. Auch dies wurde im Buch angesprochen. Mit Juna und Link konnte ich bis zum Ende des Buches nicht abschließend warm werden. Die beiden waren mir nicht direkt unsympathisch, trotzdem konnte ich nicht richtig mitfühlen. Trotzallem war die Verbindung der beiden toll dargestellt und hat mich gefesselt. Die Bindung zwischen Juna und ihren Freundinnen allerdings gefiel mir von Anfang an sehr gut. Eine wunderschöne Liebesgeschichte mit den Problemen des Alltags und einer Erkrankung, die auch mal den Alltag bestimmt, da sich fremde Menschen viel zu oft in ein fremdes Leben einmischen.

Berührend und unaufgeregt 🫶🏻
𝗣𝗹𝗼𝘁-𝗩𝗶𝗯𝗲𝘀 Ein Kuss, ein gebrochenes Herz und das „Museum of Broken Hearts“. Juna will endlich loslassen – wenn da nicht dieses unübersehbare Knistern wäre und die gezwungene Nähe zueinander. 𝗪𝗮𝘀 𝗺𝗶𝗿 𝗴𝗲𝗳𝗮𝗹𝗹𝗲𝗻 𝗵𝗮𝘁 🌟 Juna Sie ist keine perfekte Heldin, sondern eine Figur mit Ecken, Kanten und echten Unsicherheiten. Gerade dadurch wirkt sie so nahbar und greifbar – ich habe sie gerne auf jedem Schritt begleitet. 🌟 Link Der Tattooartist mit Herz ist alles andere als der typische Love Interest, Er hat Humor, Tiefe und strahlt eine Wärme aus, die sofort einnimmt. Kurz: ein Book Boyfriend zum Verlieben. 🌟 Chemie Zwischen den beiden sprühen die Funken so stark, dass man beim Lesen fast automatisch grinst. Die Spannung baut sich realistisch auf, mit vielen kleinen Momenten. 🌟 Setting & Atmosphäre Sommerfeeling, Künstler-Flair und die besonderen Stadt-Vibes aus Kiel geben dem Ganzen eine Kulisse, die gleichzeitig lebendig und gemütlich wirkt. Man hat das Gefühl, direkt mit dabei zu sein. 🌟 Nebenfiguren Persönlichkeiten, die die Geschichte bereichern, Kontraste setzen und oft genau im richtigen Moment Humor oder Tiefe liefern. Vor allem Toni und Junas Family haben es mir angetan. 🌟 Schreibstil Locker, witzig und trotzdem voller Gefühl. Man merkt, wie viel Herzblut in jedem Satz steckt, und wie viel auch zwischen den Zeilen steht. 𝗪𝗮𝘀 𝘀𝗼 𝘀𝗲𝗺𝗶 𝘄𝗮𝗿 An ein, zwei Stellen hat sich die Handlung ein wenig gezogen. Aber das ist Jammern auf hohem Niveau. 🅵🅰🆉🅸🆃 Eine leise Geschichte, die Humor, Romantik und ernste Themen wunderbar miteinander verwebt. Neben Herzklopfen und Sommeratmosphäre überzeugt die Geschichte vor allem durch ihre authentische Own-Voice-Perspektive und den Blick auf Schönheitsideale, Selbstakzeptanz und Skoliose und das ohne künstliches Drama. Ein Buch, das gleichzeitig ans Herz geht, zum Schmunzeln bringt und Mut macht.

Schmerzhaft schön
Dieses Buch ist purer Schmerz. Juna, ihr Bruder Chris und Link sind seit Ewigkeiten beste Freunde. Nur, dass da immer schon ein bisschen mehr zwischen Juna und Link war. Doch ein „etwas mehr“ würde alles zerstören, weshalb Link sofort die Stoptaste drückt, als es zu einer Annäherung kommt. Juna zerreißt es das Herz. Sie findet das Museum of broken Hearts, eine Ausstellung bei der man Dinge lassen kann, die man mit einer verlorenen Liebe in Verbindung bringt. Kann sie ihre Gefühle dort wirklich zurücklassen? Normalerweise bin ich nicht der größte Fan vom Friends to lovers Trope. Doch die Autorin hat es geschafft, die Tension, die mir dabei normalerweise fehlt, auf ein fast unerträgliches Level zu steigern. Manchmal wollte ich ins Buch springen Juna und Luke persönlich aufeinander zuschubsen. Die Gefühle und Gedanken der beiden waren wirklich schmerzhaft und wunderschön. Luke, der Probleme mit seiner Familie hat und deshalb eine neue in Chris und Juna gefunden hat, Juna, die Ausgrenzung und Ablehnung erlebt hat, aufgrund ihrer Skoliose. Beide tragen Wunden und Unsicherheiten in sich, die sie authentisch und besonders liebenswert machen, mir aber auch echt das Herz gebrochen haben. Eine Geschichte die mitten ins Herz geht, mit kreativen Berufen, liebenswerten Protagonisten und einer wichtigen Message. Besonders gefallen haben mir die kurzen Geschichten der gebrochenen Herzen an den Kapitelanfängen. Ich freue mich riesig Band 2 🥰😍 Definitiv eine Empfehlung!
Eine wirklich emotionale, tiefgründige und ehrliche Geschichte, die leider trotzdem kein Highlight ist. 🥺💞🎨
Die Geschichte um Juna und Link hat mir auf Anhieb gut gefallen. Protagonistin Juna hat mir sehr gut gefallen. Trotz ihrer Skoliose und der damit verbundenen körperlichen und seelischen Belastungen, etwa durch verletzende Kommentare von Fremden, wirkt sie durchweg stark, leidenschaftlich und selbstbestimmt. 🥰 Außerdem ist sie in ihren besten Freund Link verliebt, mit dem sie unglücklicherweise auch noch zusammen wohnt, was zusätzlich Spannung in die Freundschaft bringt. Was folgt, ist ein emotionales Hin und Her zwischen den beiden, was für mich definitiv nachvollziehbar war, aber gegen Ende hätte ich mir doch gewünscht, dass sie sich beide weniger im Weg stehen. 🥹 Link selbst hab ich tatsächlich nicht ganz so gefühlt. Ich konnte die Beweggründe für sein Handeln zwar verstehen, aber so ganz warm geworden, bin ich mit ihm leider nicht. 🫣 Nichtsdestotrotz hatte die Geschichte so viele wundervolle Aspekte, wie zum Beispiel Junas Freundschaft zu Anna und Simone, die mir total ans Herz gewachsen sind. 💞 Auch die Idee des Museums war für mich sooo cool und ich hab es total geliebt so viele Geschichten & Gegenstände zu Beginn von Junas Kapiteln kennenzulernen. 🤭
Ein tolles Buch mit emotionalem Tiefgang
»Wir sammeln gebrochene Herzen - Gib uns einen Gegenstand deiner verflossenen Liebe und lass sie endlich los.« "Where I left my Heart" ist der Auftakt der emotionalen "Broken Hearts"-Reihe, in welcher Herzschmerz im Zentrum des Geschehens steht. Band 1 ist aus Sicht von Juna und Link geschrieben. Juna kämpft aufgrund ihrer Skoliose-Erkrankung regelmäßig mit unerwünschter Aufmerksamkeit und gemeinen Kommentaren, die ihr Selbstbewusstsein angreifen. Dabei wünscht sie sich nichts lieber, als ihre selbstgedichteten Songs in die Welt hinauszutragen. Seit langer Zeit hegt sie Gefühle für den Tattooartist Link - der beste Freund von Juna und ihrem Bruder. Um ihre Freundschaft und das Klima in der gemeinsamen WG nicht zu gefährden, versucht sie, sich ihre Gefühle abzusprechen. Doch jedes Mal, wenn die beiden aufeinander treffen, entflammen sie erneut. Die Geschichte von Juna und Link ist ein Auf und Ab der Emotionen. "Where I left my Heart" weist große emotionale Tiefe auf - die gebrochenen Herzen, die unerfüllte Liebe und das Leid, welches durch Junas Skoliose-Erkrankung verursacht wird, stehen im Vordergrund der Handlung. Der Schreibstil der Autorin transportiert diese vielschichtigen Emotionen und berührt direkt im Herz. Durch ihre eigene Skoliose-Erkrankung wird das Thema von der Autorin im Buch authentisch aufgegriffen und macht auf den Schmerz aufmerksam, der mit chronischen Erkrankungen einhergeht. "Where I left my Heart" überzeugt durch emotionalen Tiefgang und Gefühlen, die unter die Haut gehen. Um diesen Platz zu geben, tritt eine spannende Handlung abseits des Herzschmerzes eher in den Hintergrund. Trotzdem weist das Buch viele Gedanken auf, die zum Nachdenken anregen. Am Ende hätte ich mir ein paar zusätzliche Kapitel gewunschen - hier ging es mir etwas zu schnell. Nach dem ganzen Hin und Her hätten Juna und Link noch ein paar schöne, gemeinsame Momente verdient. Dennoch eine klare Empfehlung für alle, die emotionale Bücher mögen.

Intensive Charakterzentrierte Geschichte
Das Buch erzählt die Geschichte von zwei besten Freund*innen, nachdem sie sich zum ersten Mal geküsst haben und entschieden haben, dass sie dies nicht wiederholen dürfen, um ihre Freundschaft nicht zu zerstören. Ab dann begleiten wir Link und Juna, wie sich ihre Gedanken zu dem Thema im Kreis drehen und beide irgendwie nicht voneinander lassen können, aber sich dann im Anschluss immer wieder ängstlich vermeidend verhalten. Die Autorin schafft es sehr realistisch die Ängste und Sorgen zu vermitteln. Zudem wird die Skoliose von Juna immer mal wieder thematisiert, ist aber nicht das zentrale Thema der Geschichte. Vielmehr wird gezeigt, wie ein akzeptiertender Umgang mit chronischen Erkrankungen vom engsten Umfeld aussehen sollte 🥺💖 Das Erzähltempo ist eher langsam und die Geschichte wird sehr Charakterzentriert erzählt. Ein Buch das einen zum Nachdenken anregt.

Hat mich leider gar nicht bekommen
Eigentlich hatte ich mich auf dieses Buch sehr dolle gefreut. Die Idee vom Museum der gebrochenen Herzen hat mir gut gefallen und war mal etwas Neues. Ich fand es auch spannend eine Protagonistin mit Skoliose zu erleben. Das Thema braucht definitiv mehr Repräsentation und ich finde es schön, dass die hier gegeben war. Allerdings hat mir die Liebesgeschichte so gar nicht zugesagt. Für mich hat gerade Felix sich in vielen Fällen sehr blöd verhalten und ich hätte mir für Juna jemand anderen gewünscht. Vielleicht hat mir auch einfach etwas von Links Familiengeschichte gefehlt, um genau zu verstehen, was wirklich sein Problem ist. Ansonsten hatte ich eher den Eindruck, als ob die beiden ihre Situation nur mal hätten ausdiskutieren müssen und sich alles schnell aufgelöst hätte. Schließlich haben die beiden sich ihre Probleme eher selbst gebaut. Das fand ich etwas schade.

Eine emotionale und ehrliche Geschichte, für mich aber kein Highlight
„Where I Left My Heart“ ist eine emotionale und ehrliche Geschichte über Juna, die trotz ihrer Skoliose stark, leidenschaftlich und selbstbestimmt bleibt. Ihre heimliche Liebe zu ihrem besten Freund Link, mit dem sie auch zusammenwohnt, sorgt für Spannung, auch wenn mir ihr ständiges Hin und Her gegen Ende etwas zu langgezogen war. Mit Link selbst bin ich nicht ganz warm geworden, auch wenn ich seine Beweggründe nachvollziehen konnte. Besonders gelungen fand ich die Freundschaften zu Anna und Simone sowie die Museumsidee mit den kleinen Geschichten und Gegenständen zu Beginn der Kapitel, die für eine besondere Atmosphäre sorgen.
Best friends to lovers - gar kein Problem oder ?
„Du bist mein Kryptonite“ ••• Wenn zwei beste Freunde sich verlieben - da ist doch nichts dabei oder? Doch wenn dadurch das Trio Bestfriend Gespann zerstört werden könnte, verändert es alles. Juna und Link sind in diesem Szenario gefangen bzw. besser gesagt halten sich selbst darin gefangen gerade nach einem schicksalhaften Abend. Ich wollte beide echt gerne zwischen durch schütteln und sagen riskiert was, konnte sie aber auch verstehen als ich beide mehr und mehr kennenlernen durfte. Kombiniert wird es mit einer lustigen Freundes Truppe die ich auch gerne hätte, die Leidenschaft von allen für Kunst in jegliche Form vom zeichnen, Musik oder Fotographieren sowie dem Museum of broken hearts. Das Museum ist so eine coole Idee wünschte es gäbe es wirklich. Dazu wird der Umgang mit Junas Krankheit thematisiert der mich selber auch noch mal ein wenig zum nachdenken gebracht hat, denn sie zeigen defintiv die Schatten dieser aber auch das man einen Weg finden kann damit umzugehen und sein Leben zu leben. Ich fand es zum Ende hin - im Vergleich zu dem was vorher passiert war - etwas schnell aufgelöst und wie gesagt wollte oft die beiden einfach nur schütteln & ab und zu hätte ich mir mehr Handlung als die inneren Monologe gewünscht. Dennoch konnte ich nicht aufhören ohne zu wissen wie es ausgeht. Gesamtbewertung: 3,9/5 ★ Handlung: 3/5 ★ Schreibstil: 4/5 ★ Charakter: 4,5/5 ★ Gefühl: 4/5 ★

Naja …
Also ich muss sagen ich habe mir mehr erhofft. Für mich war das spannendste das Museum und die Schnipsel am Anfang von jedem Kapitel. Allerdings gibt es es das Museum ja wirklich und ich dachte die Autorin hätte sich das ausgedacht 🙃. Ich konnte leider auch keine Verbindung zu den Prota‘s aufbauen, generell hat mich die komplette Story nicht gecatcht. Das Buch ist zwar schön gestaltet und die Idee ist auch super, aber es konnte mich leider nicht überzeugen

So wundervoll ...
Diese Liebesgeschichte rund um Juna und Link zeigt so viele Facetten und geht auf so viel ein. Freundschaft, Liebe, Familie und die Angst davor alles zu verlieren, was einem so viel bedeutet. Nicht immer konnte ich die Ängste nachempfinden aber sehr wohl nachvollziehen, da die Autorin sie erklärt. Junas Sicht hat sich immer wieder wie Teile von Songs angefühlt, was so gut passt, da Juna Songwriter ist. Und all ihre Abschnitte haben mit einer Geschichte zu einem Gegenstand begonnen, der einem das Herz gebrochen hat. Ich war immer wieder sehr gespannt auf die nächste, da Herzen auf so unterschiedlich Art und Weisen brechen können. Hoffe in den nächsten Bänden gibt es die wieder.
„Where I Left My Heart“ von Julia Niederstraßer hat mich von Anfang an durch sein besonderes Setting im „Museum of Broken Hearts“ begeistert. Die Idee, einen Ort zu schaffen, an dem Menschen symbolisch alte Lieben loslassen können, fand ich total schön. Besonders spannend fand ich, wie dieses Museum in die Geschichte eingewoben wurde, mit kleinen Fundstücken zu Beginn der Kapitel, die nicht nur zur Atmosphäre beigetragen haben, sondern auch immer wieder kleine, eigene Geschichten erzählt haben. Im Mittelpunkt steht Juna, die ist eine starke, authentische Protagonistin mit Ecken und Kanten, die ich sehr nahbar. fand deren Perspektive ich als angenehm nahbar empfand. Sie hat Skoliose und das wird nicht nur nebenbei erwähnt, sondern zieht sich durch die gesamte Geschichte und beeinflusst natürlich auch das Handeln von Juna. Ich fand, dass das ganze Thema sehr sensibel behandelt wurde und die Repräsentation im Buch hat mir richtig gut gefallen. Link ist ihr bester Freund, den Juna geküsst hat und nun versucht ihre Gefühle für ihn zu unterdrücken um ihre Freundschaft nicht zu gefährden, hat es mir da etwas schwerer gemacht. Er war nicht immer ganz greifbar, seine Handlungen haben mich manchmal eher verwirrt als überzeugt, gerade in der ersten Hälfte der Geschichte. Trotzdem konnte ich nachvollziehen, dass sein innerer Konflikt Teil der Story ist, auch wenn es für mich phasenweise etwas holprig wirkte. Der Schreibstil hat mir richtig gut gefallen. Er war ruhig, atmosphärisch, stellenweise poetisch. Gerade wenn es um die Beschreibungen der Umgebung, die Musik oder die kleinen zwischenmenschlichen Momente ging, fand ich die Stimmung total gut rübergebracht. Die Autorin schafft es, Bilder im Kopf entstehen zu lassen, ohne dabei überladen zu schreiben. Für mich war das Buch genau richtig, wenn man mal etwas lesen möchte, das nicht laut oder dramatisch ist, sondern durch emotionale Tiefe überzeugt. Die Geschichte zwischen den beiden entwickelt sich sehr langsam. Das hat mir gut gefallen, weil es dadurch realistischer wirkte. Zwischendurch hat es sich dadurch allerdings auch mal etwas gezogen. Die Spannung lag eher in den kleinen Momenten zwischen Juna und Link und nicht so sehr in großen überraschenden Wendungen. Ich hätte mir an der einen oder anderen Stelle etwas mehr Spannung gewünscht. Schön fand ich das Thema des Loslassens, dass sich durch die Geschichte zieht. Nicht nur durch die Fundstücke aus dem Museum of Broken hearts, sondern auch in Junas Entwicklungen. Das fand ich sehr gelungen. Wer ein Buch mit großen Twist und viel Handlung hat, der wird hier eher enttäuscht, denn die Story lebt von kleinen Momenten und Emotionen. Genau das hat mir hier aber richtig gut gefallen. Es ist ein ruhiges Buch, das emotional ist ohne kitschig zu sein. Ich mochte das Setting in Kiel und die Idee des Museum of broken hearts mochte ich sehr.
Ich kann dieses Buch allen empfehlen, die eine gefühlvolle Liebesgeschichte suchen, die tief geht und ganz viel Hoffnung geben kann.
ᴡʜᴇʀᴇ ɪ ʟᴇғᴛ ᴍʏ ʜᴇᴀʀᴛ | ᴊᴜʟɪᴀ ɴɪᴇᴅᴇʀsᴛʀᴀßᴇʀ • 𝚆𝚎𝚛𝚋𝚞𝚗𝚐 | 𝚁𝚎𝚣𝚎𝚗𝚜𝚒𝚘𝚗𝚜𝚎𝚡𝚎𝚖𝚙𝚕𝚊𝚛 • Darum geht es: Wir sammeln gebrochene Herzen – gib uns einen Gegenstand deiner verflossenen Liebe und lass sie endlich los! Als Juna eine Zeichnung im Museum of Broken Hearts abgibt, hofft sie auf das Versprechen des Museums: Wer einen Gegenstand seiner verflossenen Liebe dalässt, wird sich von der Person lösen können. Perfekt! Denn Link ist nicht nur Junas bester Freund, sondern auch der ihres Bruders, und Juna muss dringend mit diesem Kuss, ihren Gefühlen und dem Bild abschließen, das Link von ihr gezeichnet hat. Um ihre Freundschaft nicht zu gefährden, geht sie dem Tattooartist aus dem Weg. Doch selbst in den kurzen Momenten, in denen sie sich sehen, ist das Feuer zwischen ihnen kaum zu bändigen – egal, wie sehr sie sich bemühen, die Grenzen ihrer Beziehung zu wahren… Herzschmerz, Heilung, Hoffnung - wenn ich Where I left my Heart mit drei Worten beschreiben müsste, wären es diese drei. @julia_niederstrasser_ schreibt wunderschön und gefühlvoll und hat mich mit diesem Buch wirklich sehr gerührt. Die Idee mit dem Museum of Broken Hearts ist wirklich so schön. Ich glaube so ein Museum würde so manchen Menschen wirklich helfen. Das Museum zieht sich durch die ganze Geschichte und man findet immer wieder Einträge zu dort abgegebenen Gegenständen lesen. Die Geschichte baut sich sehr langsam auf, was mir sehr gut gefallen hat, weil ich mich so richtig in die Protagonisten Link und Juna hineinversetzen konnte. Die beiden haben jeweils so einige Päckchen zu tragen, um die es auch immer wieder geht. Da es sich hier um eine Friends to Lovers Geschichte handelt, verbindet Juna und Link schon einiges. Sie haben zwar auch einige Hürden zu überwinden, die Verbindung zwischen den beiden fühlt sich dafür aber auch besonders tief an. Außerdem hat dieses Buch absolute Sommervibes und ich glaub ich möchte Kiel jetzt ganz bald mal besuchen!

Characteristics
2 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
Book Information
Author Description
Julia Niederstraßer studiert im rauen, nasskalten Wind von Kiel Deutsch und Philosophie. 2018 veröffentlichte sie ihr Debüt, seitdem folgten weitere Romane. Außerdem ist sie seit 2021 Sensitivity Readerin im Bereich körperliche Behinderung. Wenn sie nicht gerade ihre Chihuahuas Potter und Dobby mit dem Rollstuhl herumfährt, geht sie gern zu Konzerten und kann nicht ohne Chips mit Dip.
Posts
Eine süße Geschichte… ❤️💔❤️🩹❤️
Es geht um Link, der ein Tätowierer mit familiären Problemen ist und um Juna, die in einer Kanzlei arbeitet und an Skoliose leidet seit ihrer Kindheit. Juna ist doll in Link verliebt und Prroblem ist: er ist ihr bester Freund! Und darum will Juna einen Abschluss haben aus dieser ausweglosen Situation und wird auf das Museum of Broken Hearts aufmerksam. Dort gibst du einen Gegenstand deiner Liebe ab und kannst so damit abschließen. Ich mochte die Geschichte sehr und noch mehr den Gedanken von diesem Museum. Wie schön wäre es mit manchen Beziehungen einfach so abschließen zu können?! 🥰 Man kommt easy in die Story und ich mochte alles zwischen Juna und Link!
Es geht um das „Museum of Broken Hearts“ in Kiel, wo man Gegenstände seiner verflossenen Liebe abgeben und sich lösen kann. Die Hauptprotagonistin möchte auf diese Art sich von ihrem besten Freund und Bruder ihrer Freundin lösen. Do h meist kommt es anders als man denkt. Dee Schreibstil der Autorin ist authentisch, aber etwas zu ruhig und nicht dramatisch, deswegen hat es mich wahrscheinlich nicht ganz abgeholt, eher ein Buch für zwischendurch. Die Protagonistin ist verletztlich aber dennoch auch stark und während er sehr fürsorglich ist. Die Art wie das Museum beschrieben ist fand ich ganz toll, war mal was ganz neues und kam auch sehr authentisch rüber. Sensibele Themen hat sie mit sehr viel hat die Autorin sehr respektvoll beschrieben und emotional. Aber der Spannungsbogen war halt nicht so vorhanden wie ich es erhofft hatte, und die Wendungen war teilweise vorhersehbar, und die Liebe entfaltet sich erst gegen Ende des Buches, was es nicht zu einem schlechten Buch macht, ganz im Gegenteil, für zwischendurch hat es mich schon gut unterhalten. Ich kann das Buch empfehlen, da es ja eest der Auftakt der Reihe war, und ich bin guter Dinge dass es im Folgeband spannungsgeladener weiter geht.
Schöner Ansatz, bin nur leider nicht ganz reingekommen
Juna lebt in einer WG mit ihrem Bruder und ihrem besten Freund Link. Alles hat bislang ganz harmonisch geklappt, bis Link und sie sich vor wenigen Wochen geküsst haben und seitdem alles tun, um es zu verdrängen. Obwohl sie sich eigentlich einig sind, wandern die Gedanken immer wieder zu diesen Abend zurück. Da Juna mehrere Narben hat, entsteht bei ihr sogar die Befürchtung, dass er deswegen den Rückzieher gemacht hat. Also nimmt sie seine Zeichnung von dem Abend, um sie ins Museum of Broken Hearts zu bringen und findet dabei überraschend eine neue Freundin - die darauf hofft, dass diese Lovestory noch nicht vorbei ist. Ich finde die Idee hinter dem Buch super. Du willst eine Sache richtig beenden und einen Schlussstrich ziehen? Hier kommt er. Du musst nur damit rechnen, dass die ganze Welt ihn sieht. Was das Buch auch sehr schön aufzeigt: die Ignoranz mancher Menschen sobald mal jemand (optisch) aus der Reihe fällt. Juna hat in ihrem Leben schon einiges mitgemacht, um weiterhin ihren Alltag meistern zu können. Leider gibt es keine Allheilung und sie läuft etwas schief - was sofort den ein oder anderen Spruch nach sich zieht. Anstatt zu sagen „was für eine starke Frau“, gibt es gleich die Abwertung. Warum es trotzdem nur 2 1/2 Sterne gibt? Leider hatte ich nicht so ganz den Bezug zu Juna und Link. Zwischendrin war ich mir nicht mal sicher, ob ich sie wirklich am Ende als Paar sehen will. Daher ist nicht wirklich der Vibe einer Liebesgeschichte entstanden.

Einfach süß 🥰
„Was für niemanden sichtbar ist, ist nicht wahr, oder?“ Juna und Link wohnen gemeinsam in einer WG, doch nach einem Abend ist plötzlich alles anders. Es beginnt ein Spiel gegen die eigenen Gefühle dem anderen gegenüber und der Kampf um das „normale“ Miteinander. Junas Lösung, die Zeichnung von Link in das Museum of Broken Hearts zu geben finde ich Mega süß und eine schöne Lösung um mit etwas geschehenem abzuschließen. Ihre Skoliose ist ihr dabei gedanklich ein weiterer Stein im Weg. Im Ganzen ist Juna einfach eine so liebe und tolle Person, die es definitiv mehr als verdient hat geliebt und akzeptiert zu werden. Links Strategie ist die einfache Verdrängung und Unterdrückung seiner Gefühle. Dabei ist er einfach im Allgemeinen super lieb zu Juna und macht es ihr damit gleichzeitig aber noch schwerer. Als Person ist er als Tattooartist und somit kreativer Zeichner ein einfach toller Typ mit einem riesigen Herzen - vor allem für Juna. Das gesamte Buch ist für mich einfach nur so unglaublich schön und süß geschrieben, dass es ein leichtes war durch die Geschichte zu kommen. Für mich einfach eine super Geschichte, wenn man etwas leichtes, aber trotzdem tiefgründiges lesen möchte. ✨
Ich habe mich mehr in den Geschichten der Gegenstände verliebt..
Ich habe mich direkt in das Cover verliebt. Doch die Story konnte mich leider nicht so abholen. Nach 3/4 des Buches, konnte ich erst sehr langsam eine Verbindung zu den beiden Protagonisten 𝐉𝐮𝐧𝐚 𝐮𝐧𝐝 𝐋𝐢𝐧𝐤 aufbauen. Ich finde ihre Freundschaft großartig. Keine Frage. Doch mehr habe ich da nicht gespürt. Maybe, weil sie es beide nicht wahr haben wollten, oder die ganze Zeit dagegen ankämpfen. Dadurch hat sich das Buch die meiste Zeit sehr gezogen. Mein Highlight war wirklich nur noch das Museum mit seinen Gegenständen und Geschichten. Auch störte es mic dieses hin und her in den Zeiten (Zukunft / Vergangenheit) Dadurch habe ich den Überblick verloren und die Lust zum weiterlesen. Was mir jedoch 𝐬𝐞𝐡𝐫 𝐠𝐮𝐭 𝐠𝐞𝐟𝐢𝐞𝐥, die 𝐆𝐞𝐠𝐞𝐧𝐬𝐭𝐚̈𝐧𝐝𝐞. Die Geschichte hinter diesen einzelnen Gegenstände waren richtig spannend zum lesen. Aber auch, dass so auf 𝐉𝐮𝐧𝐚𝐬 𝐊𝐫𝐚𝐧𝐤𝐡𝐞𝐢𝐭 eingegangen und somit thematisiert wurde. Und wie schön war es, wie 𝐋𝐢𝐧𝐤 zu ihr steht. Ein Slow Burn Buch, vielleicht ist es ja was für dich ?

Das etwas andere Museum
Die Grundidee des Museums „Museum of Broken Hearts“ fand ich sehr schön und ich mochte zum Kapitelbeginn die kleinen Geschichten rund um die ausgestellten Gegenstände. Manchmal musste ich darüber lachen, andere waren eher traurig und haben zum Nachdenken angeregt. Nur leider ist der Funke für mich nicht ganz übergesprungen bei den Protagonisten. Per se habe ich nichts gegen den Trope „Friends to Lovers“ nur braucht es für mich da die entsprechende Tension und die war mir zu wenig. Juna und Link waren mir zu unentschlossen und das hat so ewig gedauert, bis beide zueinander finden. Die Charaktere waren sehr interessant und ich fand den Aspekt mit der chronischen Erkrankung sehr emphatisch erzählt. Das Setting hat mir sehr gefallen: Kiel und Umgebung sind immer eine Reise wert und das hat die Autorin auch gut eingefangen. Für mich hatte die Geschichte viel Potenzial, das für mich nur bedingt ausgeschöpft wurde. Ich wollte die Geschichte mehr mögen, nur leider hat die Verbindung zwischen Link und Juna mich nicht gefesselt. Die freundschaftlichen Beziehungen zu den Mädels wiederum fand ich sehr schön. 3⭐️
Wunderschöne Geschichte über Liebe & Freundschaft
Ich habe etwas gebraucht, um in die Geschichte von Link und Juna reinzukommen. Allerdings habe ich den Weg dahin sehr genossen. Die Aufbereitung des Buches mit den verschiedenen Gegenständen aus dem Museum of broken hearts, gestaltet das Buch super emotional und spannend. Auch die Hintergründe der beiden Personen, mit Juna und ihrer Krankheit, aber auch Links Familiengeschichte, waren super aufgearbeitet und ich konnte mich total in die beiden Personen versetzen. Die Liebesgeschichte an sich hat mich nicht 100% abgeholt, da dieses Hin und Her ohne wirkliche Gespräche für mich sehr oberflächlich gewirkt hat. Beide wollten sich unbedingt, aber haben nicht wirklich miteinander geredet. Als es dann Berg auf ging, habe ich dann auch mitgefiebert. Für mich steht aber der Schreibstil und die Mühe und Leidenschaft diese Geschichte zu erzählen im Vordergrund. Diese Details mit den Gegenständen (ja ich muss es noch mal erwähnen 😂) war so toll. Und die Themen, welche dort aufgearbeitet werden, haben mich mehr als abgeholt. Denn nicht nur die Hauptfiguren kämpfen mit Problemen, sondern auch die Nebencharaktere. Total greifbare Probleme, welche viele von uns täglich erleben. 3.5-4/5⭐️ 3/5💕 5/5👯♀️ 5/5✍️
Ich bin stark, ich bin schön, ich bin ich...🩷
Where i left my heart konnte mich neben dem wunderschönen Cover und Farbschnitt, auch mit seinem Klappentext überzeugen. Die Idee vom Museum of broken hearts, bei dem jeder einen Gegenstand seiner verflossenen Liebe abgeben kann um damit abzuschließen, fand ich richtig originell. Die Geschichte startet auch direkt damit, dass Juna eine Zeichnung abgibt, um nicht mehr über den Kuss mit ihrem besten Freund nachzudenken. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Das Buch lässt sich flüssig lesen, enthält sensible Themen (Skoliose, Selbstwert) und wird jeweils aus der Sicht von Juna und Link erzählt. Friends to Lovers als Trope mag ich meistens total gerne, nur hier waren mir die beiden tatsächlich zu lange nur auf der Freundschaftsschiene unterwegs. Die Liebesgeschichte hat sich für mein Empfinden zu langsam entwickelt, sodass ich ihre Anziehung zueinander nicht richtig greifen konnte. Das Drama zum Ende hin war für mein Empfinden unnötig und ich musste die Augen verdrehen, weil sie zuvor so gut miteinander kommuniziert hatten und ich mir gewünscht hätte, dass sie dies "Erwachsener" lösen. Nichtsdestotrotz ist es eine schöne Geschichte, welche sich flüssig lesen lässt und deren Botschaft auf jedenfall Gehör verdient 🩷
Eine Geschichte über Liebe, Loslassen, Festhalten – und das Schweigen, in dem sie wächst.
Wie schön kann ein Buch sein? Sowohl von außen als von innen.🥹 Das Cover von „Where I Left My Heart“ ist ruhig, weich und gleichzeitig voller Bedeutung. Julia ihr Schreibstil ist sehr flüssig, lebendig und steckt voller Emotionen. Sie schreibt mit einer poetischen Tiefe, die unter die Haut geht. Die Liebesgeschichte zwischen Juna und Link ist zart, manchmal frustrierend, aber gerade deshalb so glaubwürdig. Besonders Junas Perspektive hat mich berührt - Sie lebt mit Skoliose - ein Thema, das in der Geschichte nicht dramatisiert, sondern achtsam und realistisch dargestellt wird. Das gibt der Geschichte Tiefe und Sichtbarkeit. Link ist sensibel, loyal und tiefgründig und ist kein Typ der mit Worten um sich schmeißt - aber wenn er etwas sagt, dann meint er es auch. „Where I Left My Heart“ ist kein Buch, das laut um Aufmerksamkeit bittet - es flüstert sich in dein Herz und bleibt dort ein bisschen länger, als du gedacht hättest. Eine Geschichte über das Loslassen, das Festhalten - und über die Liebe, die manchmal im Schweigen wächst.

Wenn die Liebesgeschichte einen überhaupt nicht packt und die Ausstellungsstücke im Musuem of Broken Hearts interessanter sind.
Worum geht es?: Als Juna eine Zeichnung im Museum of Broken Hearts abgibt, hofft sie auf das Versprechen des Museums: Wer einen Gegenstand seiner verflossenen Liebe dalässt, wird sich von der Person lösen können. Perfekt! Denn Link ist nicht nur Junas bester Freund, sondern auch der ihres Bruders, und Juna muss dringend mit diesem Kuss, ihren Gefühlen und dem Bild abschließen, das Link von ihr gezeichnet hat. Um ihre Freundschaft nicht zu gefährden, geht sie dem Tattooartist aus dem Weg. Doch selbst in den kurzen Momenten, in denen sie sich sehen, ist das Feuer zwischen ihnen kaum zu bändigen – egal, wie sehr sie sich bemühen, die Grenzen ihrer Beziehung zu wahren… Das Cover: Das Buchcover gefällt mir wirklich gut. Es spiegelt das Thema des Buches sehr gut wider. Der Schreibstil: Das Buch wird größtenteils aus der Ich-Perspektive von Juna erzählt. Ab und zu gibt es auch Kapitel aus Links Sicht. Mit dem Schreibstil kam ich leider überhaupt nicht klar. Zunächst musste ich den Klappentext lesen, um überhaupt in das Buch hineinzufinden. Nach zehn Seiten ohne Klappentext hatte ich absolut keine Ahnung, worum es geht. Das finde ich als Leserin sehr schade, da ich mittlerweile versuche, Klappentexte zu vermeiden, um möglichen Spoilern aus dem Weg zu gehen. Mit der Zeit kam ich zwar in die Geschichte hinein, aber ich wurde mit den Charakteren einfach nicht warm. Mir fehlte die Emotionalität. Außerdem gab es ständig Wiederholungen. Irgendwann habe ich aufgehört zu zählen, wie oft die Krankheit Skoliose erklärt wurde. Ich möchte wirklich nicht herzlos wirken – diese Krankheit ist alles andere als schön, und ich würde nicht mit Juna tauschen wollen – aber nur weil man sie immer wieder betont, wird es nicht automatisch dramatischer. Schlussendlich haben mich die Geschichten hinter den Ausstellungsstücken interessiert, und ich habe mich immer wieder über diese kleinen Auszüge gefreut. Die Hauptfiguren: Juna ist eine junge Frau, die schon seit Jahren in ihren besten Freund verliebt ist. Beide hatten kürzlich einen leidenschaftlichen Kuss miteinander, doch Link hat diesen schnell abgebrochen. Er möchte die Freundschaft nicht gefährden und will, dass Juna und er Freunde bleiben. Juna ist am Boden zerstört. Endlich hat sie sich getraut, ihre Gefühle zu offenbaren – und wird so enttäuscht. Sie beschließt, einen Songtext zu schreiben und ihn im Museum of Broken Hearts auszustellen. Doch wie geht es weiter? Werden Juna und Link doch noch zueinander finden? Oder wird Juna schlussendlich einen Schlussstrich ziehen können? Endfazit: Die Idee mit dem Museum of Broken Hearts klang großartig, und deshalb war ich sehr gespannt auf dieses Buch. Leider hat es mich enttäuscht. Der Schreibstil war schleppend, und mir persönlich haben die Emotionen gefehlt. Mit Juna und Link konnte ich keine Verbindung aufbauen, und auch ihre Liebesgeschichte hat mich nicht berührt. Die Geschichten hinter den anderen Ausstellungsstücken hingegen haben mich sehr bewegt – und ich muss gestehen, dass sie mich deutlich mehr interessiert haben als das Liebes-Hin-und-Her zwischen Juna und Link. Für mich war Where I Left My Heart eine große Enttäuschung, und ich kann das Buch leider nicht weiterempfehlen. Das Buch erhält von mir total enttäuschte 1 von 5 Sterne. Das Buch wurde mir vom Verlag als Rezensionsexemplar bei NetGalley zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank dafür.
Wunderbar leiser Roman über die Liebe
Stell dir mal vor, es gäbe einen Ort an dem du einen Gegenstand deiner verflossenen Liebe abgeben kannst und das hilft dir zu heilen und abzuschließen. So funktioniert das im Buch 'Where I left my heart' Juna hinterlässt eine Zeichnung im Museum of Broken Hearts und versucht endlich über die unerfüllte Liebe zu ihrem besten Freund hinweg zu kommen. Link ist darüber hinaus auch noch der beste Freund ihres Bruders und ihr gemeinsamer Mitbewohner. Link hat ebenfalls Gefühle für Juna, aber zuviel Angst die einzige Familie zu verlieren, die er hat, wenn das mit ihm und Juna nicht klappt. Und trotzdem kann er nicht von ihr lassen... Dieses Buch ist eine wunderschön erzählte, leise Geschichte. Juna ist eine bodenständige junge Frau, die durch ihre Krankheit aber oft an sich selbst zweifelt. Im Buch durchlebt sie aber einen Wandel und wächst über sich hinaus. Besonders hervorzuheben ist hier die Idee mit dem Museum das viel Raum in der Geschichte einnimmt und einfach nur wunderschöne Geschichten zu einzelnen Exponaten erzählt hat. Das Buch ist leise, aber gewaltig und hat mir richtig gut gefallen.
3,5-4⭐️ ET : 24.06.2025
Mein erstes Buch von Julia – und ich mochte es wirklich gerne! 🤍 Besonders gut gefallen haben mir die wichtigen Themen, die in diesem Buch behandelt werden – vor allem, dass über die Krankheit Skoliose aufgeklärt wird. Mit den beiden Protagonisten bin ich relativ schnell warm geworden, muss aber sagen, dass sie für mich eindeutig nur auf der beste Freunde-Schiene unterwegs waren. Ich habe keinerlei Anziehung zwischen den beiden gespürt. Es war ein sehr langsamer Slow Burn, und erst ab etwa 80–85 % hat die Lovestory überhaupt an Fahrt aufgenommen – weshalb bei mir emotional leider nicht viel angekommen ist. Aber als beste Freunde passen Juna und Link wirklich wie die Faust aufs Auge. Ich mochte beide total gern – genauso wie ihre Ansichten und den respektvollen Umgang miteinander. Man hat richtig gespürt, wie tief ihre Verbindung zueinander ist. 🤭 Der Schreibstil war super flüssig und angenehm zu lesen, und ich kann das Buch wirklich nur empfehlen – vor allem, wenn man gerne Slow Burn liest (was eigentlich gar nicht so mein Ding ist, haha!). Auch wenn ich ihre Liebesgeschichte nicht so gefühlt habe, bekommt das Buch von mir eine klare Empfehlung, weil die Story einfach mit viel Tiefe erzählt wird – mit ganz wenig Spice, was für mich auch total zur Atmosphäre und ihrer Geschichte gepasst hat. ✨☺️
Die Story dieses Buches ist mal etwas anderes. Schon die Skoliose von Juna ist etwas anderes und ich finde es toll, dass auch über solch eine Erkrankung in diesem Buch „berichtet“ wird. Was es wirklich für die Betroffenen bedeutet; dass man als Außenstehende manchmal gar nicht weiß was mit dieser Person los ist und was es bedeutet damit Jahre zu leben. Viele Behandlungen von Krankengymnastik und Schmerzen. Die Idee des Museums fand ich interessant und ich mochte die kleinen Geschichten rund um die ausgestellten Gegenstände. Ich konnte beide Protagonisten verstehen. Die Gefahr durch die Liebe die Freundschaft zu verlieren. Link, Juna und ihr Bruder ist ein tolles Trio und was würde passieren wenn…. Darum geht es: Wir sammeln gebrochene Herzen – gib uns einen Gegenstand deiner verflossenen Liebe und lass sie endlich los! Als Juna eine Zeichnung im Museum of Broken Hearts abgibt, hofft sie auf das Versprechen des Museums: Wer einen Gegenstand seiner verflossenen Liebe dalässt, wird sich von der Person lösen können. Perfekt! Denn Link ist nicht nur Junas bester Freund, sondern auch der ihres Bruders, und Juna muss dringend mit diesem Kuss, ihren Gefühlen und dem Bild abschließen, das Link von ihr gezeichnet hat. Um ihre Freundschaft nicht zu gefährden, geht sie dem Tattooartist aus dem Weg. Doch selbst in den kurzen Momenten, in denen sie sich sehen, ist das Feuer zwischen ihnen kaum zu bändigen – egal, wie sehr sie sich bemühen, die Grenzen ihrer Beziehung zu wahren…
Dieses Buch überzeugt vor allem mit seiner kreativen Grundthematik des „Museum of Broken Hearts“ 💔 Die Thematik zieht sich wie ein roter Faden durch das Buch und sorgt für viele emotionale und auch witzige Momente. Mir hat zusätzlich gut gefallen, dass das bewegende Schicksal der Protagonistin dargestellt und ausgearbeitet wurde. Dies bringt zwar eine gewisse Schwere in das Buch, gleichzeitig sorgt es aber dafür, dass man sich besser in ihre Situation hineinversetzen kann ✨ ich habe diese Geschichte und die beiden Protagonisten sehr geliebt 🫶🏻
Where I left my Heart war ein solide und einzigartige Liebesgeschichte. Mir hat der Hintergrund am meisten gefallen, sowohl die kleinen Anekdoten der zerbrochenen Herzen, als auch die Repräsentation der Skoliose, die Autorin ist auch betroffen. Die Umsetzung der Liebesgeschichte habe ich weniger gefühlt. Ein bisschen hin und her, zu wenig echter Herzschmerz, ein bisschen zu viel ‚sie können sehr wohl zusammen sein, sie tun nur so, als ob es Gründe dagegen gibt...‘, aber sie hatte durchaus Potential, in dem Fall hätte ich mir vielleicht eine ruhigere Liebesgeschichte gewünscht, die mit mehr sachlicher Kommunikation auskommt und einem Slowburn und langsamer Entwicklung hin zum Happy End. #netgalleychallenge2025
Juna geht in ein Museum, wo Herzgebrochene ihre Gegenstände abgeben können, die sie mit ihrer alten Liebe verbinden, um den Herzschmerz besser zu ertragen. Dort gibt sie ein Bild ab, das Link von ihr gezeichnet hat, ihr bester Freund seit Kindheitstagen, der sie an dem Abend, wo er das Bild gezeichnet hat, zum ersten Mal geküsst hat und seitdem auf Abstand geht... Meine Meinung zu dem Buch: Das Buch habe ich im Rahmen der Summer Reading Challenge bei NetGalley gelesen. An dieser Stelle vielen Dank für das Leseexemplar, meine Meinung beeinflusst dies nicht. Ich habe tatsächlich ein bisschen gebraucht, um in die Geschichte reinzufinden, da ich den Schreibstil doch sehr schnörkelig fand. Sehr viel Sehnsucht, sehr viel Leidenschaft, sehr viele Metaphern, die mir persönlich übertrieben waren. Es war auf der einen Seite ein locker leichter Schreibstil und gleichzeitig eben dieses Verschnörkelte, was irgendwie nicht zusammengepasst hat. Als ich dann aber in der Geschichte drin war, fand ich die Geschichte tatsächlich ganz süß und bin auch an sich eigentlich ein Fan von Friends to Lovers. Allerdings muss ich auch gestehen, dass es mir eher ab so 70% im Buch rein dann wirklich irgendwann gereicht hat. Mir war es dann wirklich doch zu verkopft und es hätte alles so viel einfacher sein können. Es wurde in dem Buch auch thematisiert dieses "Redet doch einfach miteinander, dann klärt sich alles". Und es wurde dann abgetan mit, "ja, aber das ist in der Realität gar nicht so einfach". Ja, aber es ist ein Buch, es ist nicht die Realität. Und wenn es so einfach sein könnte, dann könnt ihr auch in dem Buch miteinander sprechen. Und das hat mich dann tatsächlich gestört. Trotzdem war das Buch für mich locker flockig wegzulesen und ich habe es jetzt an einem Nachmittag gelesen, sodass es trotzdem solide 3,5 Sterne gibt und ich auf jeden Fall eine Leseempfehlung geben kann für Leute, die Friends to Lovers gerne lesen. Spoiler zur Triggerwarnung: Ich habe die Warnung vorab gelesen und dachte, ich bin mit allen Themen cool, aber eine Sache hat mich dann doch hart getroffen und kalt erwischt - da hab ich aus dem Nichts heraus Rotz und Wasser geflennt und konnte gar nicht mehr aufhören. Aber vielleicht reagiert man da doch anders als werdene Mama. Fazit: als Fan von Romancebüchern kann ich das Buch gerne weiterempfehlen.
Wow, was für ein unerwartetes Highlight!
In diesem Buch geht es um Juna und Link - beste Freunde seit der Kindheit. Doch zu ihrem "Beste Freunde"-Gespann gehört auch Chris, Junas Bruder... Nachdem es zwischen Juna und Link diesen einen Moment gab, der über "Wir sind nur Beste Freunde" geht, möchte Juna eine Zeichnung von ihr, die Link angefertigt hat, im "Museum of Broken Hearts" abgeben. Sie möchte so damit abschließen, denn Link hat deutlich gemacht - das war ein Fehler und darf nicht wieder vorkommen. Im "Museum of Broken Hearts" sind die unterschiedlichsten Dinge von den unterschiedlichsten Menschen ausgestellt, die mit anderen Personen abschließen wollen. Ich habe die Geschichte rund um Juna und Link so geliebt. Vor allem Juna habe ich richtig doll ins Herz geschlossen. Eine wirklich greifbare, sympathische Protagonistin. Sie ist stark und authentisch. Das Buch ist auch hauptsächlich aus ihrer Sicht geschrieben, zwischendurch kommen aber auch Kapitel aus Links Sicht, was für gute Abwechslung sorgt. So lernt man ihn und seine Gedanken auch besser kennen. Der Schreibstil ist leicht und hin und wieder zur Poesie neigend. Was ich richtig feiere! Man fliegt nur so durch die Seiten. Am Anfang eines jeden Kapitels aus Junas Sicht gibt es kleine Textpassagen zu diversen ausgestellten Gegenständen im "Museum of Broken Hearts". Das Museumsthema ist somit die ganze Zeit präsent. So bekommt man mit, was alles so im Museum ausgestellt ist. Generell finde ich das Konzept mit dem Museum einfach grandios! Habe ich so noch nie gehört. Mega gute Idee! Die Spannung zwischen Juna und Link ist permanent da. Ich habe ihre Geschichte wirklich gerne gelesen. Es gibt keine künstlich geschaffenen Dramen (Thank God) und ich empfinde die Geschichte als sehr realistisch. Es ist eine gefühlvolle Geschichte und behandelt wichtige als auch sensible Themen. Das Racing der Geschichte stimmt auch auf allen Ebenen. Uuuuuund.... DANKE !!!!, dass die Geschichte in Deutschland spielt. Wir brauchen viel mehr NA-Romance-Bücher, die hier bei uns spielen. Das war mein erstes Buch der Autorin und definitiv nicht das Letzte. Vielen Dank an @netgalleyde und @leafverlag für das Rezensionsexemplar. #bestfriendstolovers #brothersbestfriend #ownvoice #lebenmitskoliose

Süße Story, aber leider mit Schwächen.
Ein Museum voller Gegenstände, die mit einem gebrochenen Herzen zu tun haben? Genau hier startet unsere Story in "Where I left my Heart". Juna gibt dort nämlich eine Zeichnung ihres besten Freundes ab, mit dem sie einen Kuss hatte, aber ihn loslassen will. Und dieses Museum verspricht, dass man von seinem Kummer erlöst wird wenn man einen passenden Gegenstand dort abgibt. Doch es läuft nicht ganz nach Plan, denn wann immer die beiden aufeinandertreffen kommen die Gefühle wieder in ihr hervor. Erstmal muss ich sagen, dass ich diese Idee rundum dieses Museums sehr sehr geliebt habe! Auch all die verschiedenen Gegenstände und damit Storys, die wir zwischen den Kapiteln bekommen habe ich sehr geliebt! Ich hätte tatsächlich ein Buch nur voll von diesen geliebt haha! Leider muss ich aber gestehen, dass ich mit den Protagonisten so gar nicht klar kam. Vor allem mit Juna hatte ich sehr viele Probleme. Ich konnte sie nicht ganz greifen und sie hat mich an vielen Stellen des Buches leider sehr genervt. Auch mit Link hatte ich zu Beginn meine Schwierigkeiten, aber das hat sich tatsächlich gegen Ende des Buches etwas gelegt. Trotzdem konnte auch er mir nicht ans Herz wachsen. Leider ist für meinen Geschmack auch viel zu wenig passiert, sodass sich das Buch schon an vielen Stellen gezogen hatte. Trotzdem war es eine cute Romance Geschichte, mit auch durchaus traurigen und tiefgründigen Themen. Und ich denke wenn ich die Charaktere mehr gemocht hätte, hätte ich das Buch auch sehr geliebt!
Die Story ist völlig anders als man anfangs erwartet. Schon die Protagonistin Juna ist mit ihrer Skoliose einzigartig. Während der Story wird aufgezeigt wie sie ihr Leben mit der Krankheit meistert. Man erfährt, mit welchen Gegebenheiten sie sich täglich konfrontiert sieht. Ebenso kann man ihr persönliches Wachstum miterleben, was sehr schön und ergreifend ist. Link ist der beste Freund von Juna und ihrem Bruder Chris. Er ist ein sehr liebenswürdiger Mensch, aber auch er hat mit Unsicherheiten zu kämpfen. Er ist unglaublich hingebungsvoll und einfühlsam. Er versucht, genau wie Juna, seinen Gefühlen aus dem Weg zu gehen, um die Freundschaft nicht zu gefährden. Die Art und Weise wie die beiden versuchen die Hürden zu überwinden ist sehr ergreifend. Man kann ihre Ängste sehr gut nachvollziehen. Die Story hat mein Herz im Sturm erobert, weil sie tiefgründige Themen aufgreift und gleichzeitig herrlich romantisch ist. Man sieht den beiden dabei zu, wie sie mit sich hadern und über sich hinaus wachsen. Ich habe richtig mitgefiebert und hatte einige "Hach-Momente". Der Schreibstil der Autorin ist dabei herrlich angenehm und authentisch. Die Story wird abwechselnd aus den Perspektiven von Juna und Link erzählt, was dem ganzen noch mehr Tiefe verleiht. Ich freue mich schon sehr auf die beiden nächsten Teile .

Liebe, Freundschaft und Mut wunderschön kombiniert
Where I left My Heart ist eine tolle Romance, die nicht nur Liebe, sondern auch Freundschaft in den Mittelpunkt stellt. Juna, ihr Bruder Kris und Link sind beste Freunde. Doch für Juna gibt es ein Problem: Sie ist in Link verliebt. Zum Glück gibt es in Kiel das Museum of Broken Hearts. Man gibt einen Gegenstand seiner Liebe ab und kommt darüber hinweg. Soweit der Plan, doch dass das irgendwie doch nicht so einfach ist, wird Juna schnell klar. Wir begleiten Juna auf ihrer Reise zu ihren Gefühlen und entdecken dabei neben den Irrungen und Wirrungen der Liebe, auch die Bedeutung von Freundschaft und Mut. Denn mit Freunden fällt es deutlich leichter auch mal mutig zu sein und über seinen eigenen Schatten zu springen. Und wer weiß, vielleicht lohnt sich die harte Arbeit an sich selbst ja? Mir hat das Buch echt gut gefallen. Der Schreibstil ist flüssig lesbar und man kann sich super in die Charaktere und die Geschichte hineinversetzen. Es fällt gar nicht auf, dass man nur so durch die Seiten fliegt. Gefallen hat mir auch, dass die Protagonistin eine tolle Charakterentwicklung durchgemacht hat. Ihren vermeintlichen Makel hat sie gelernt zu akzeptieren und nicht mehr zu verstecken. Das ist etwas, wovon wir uns alle eine Scheibe abschneiden können.
Es war gut, konnte mich aber nicht ganz überzeugen🙈
Ich fand die Idee mit dem Museum of Broken Hearts super interessant und originell und ich mochte die Geschichten zu den abgegebenen Gegenständen so gerne. Auch der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Es ließ sich super leicht und flüssig lesen und die Gefühle in jedem einzelnen Wort kamen total bei mir an😍 Auch die Thematik rund um Skoliose fand ich sehr interessant, vor allem, weil ich mich selber nie wirklich damit auseinandergesetzt habe, aber durch dieses Buch definitiv etwas dazu gelernt habe. Juna fand ich relativ sympathisch, aber mit Link wurde ich nicht zu 100% warm. Ich muss aber sagen, dass ich die Anziehung zwischen Juna und Link nicht wirklich gespürt habe. Für mich haben sie als Paar nicht wirklich Sinn ergeben, wenn ihr versteht, was ich meine🙈 Dieses Buch hat mir einfach nochmal gezeigt, dass friends to lovers nicht mein liebster Trope ist. Mir war das Hin und Her einfach zu viel und auch das Drama am Ende fand ich etwas unnötig. An sich war es schon ein schönes Buch und wie gesagt, die Idee mit dem Museum fand ich richtig gut, aber ganz überzeugen konnte es mich leider nicht.
Warmherzig
Insgesamt empfinde ich das Buch, als ein tiefgründiger Liebesroman mit Herz und Verstand, der zeigt, dass Liebe nicht immer laut sein muss – manchmal braucht sie einfach nur Zeit, Mut und die richtigen Worte. Die Storyline ist speziell und auch durchgehend interessant. Der Trope Friends to Lovers wird hier auf gelungene Weise umgesetzt. Die emotionale Entwicklung zwischen Juna und Link ist nachvollziehbar und langsam aufgebaut. Es ist keine überstürzte Romanze, sondern basiert auf jahrelanger Freundschaft. Julia Niederstrassers Schreibstil ist warmherzig und ruhig. Dadurch erschafft sie eine angenehme Atmosphäre. Manche Stellen ziehen sich etwas in die Länge und manchmal habe ich das Gefühl, die Figuren würden sich eher an der Sicherheit ihrer Freundschaft festhalten als den Schritt zu ihrer Liebe zu wagen. Juna überzeugt mich vor allem durch ihre Mischung aus Stärke und Verletzlichkeit. Ihr Weg zur Selbstakzeptanz ist sensibel und glaubwürdig dargesteḷlt. Link kämpft mit seiner eigenen Vergangenheit und dieser Kampf ist greifbar und nachvollziehbar. Sein Wunsch, seine Freunde nicht zu verlieren, steht ihm im Weg und macht ihn menschlich.
💬💔 Gibt es einen Gegenstand, den du im Museum der gebrochenen Herzen abgeben würdest? Die Grundidee von Where I Left My Heart hat mich sofort fasziniert: Einen Gegenstand einer vergangenen Liebe symbolisch in einem Museum abzugeben, um damit innerlich abschließen zu können, fand ich superspannend. Besonders erfrischend fand ich, dass die Geschichte nicht irgendwo in den USA oder London spielt, sondern in Kiel, was ich super erfrischend fand. 🌍 Atmosphäre & Stil Ich war noch nie in Kiel, aber die Autorin hat die Stadt so lebendig beschrieben, dass ich mich fühlte, als wäre ich schon mal dort gewesen. Der Schreibstil ist leicht melancholisch und sehr bildhaft. Man spürt, wie sehr ihr die Geschichte von Juna, Chris und Link am Herzen liegt. Ihr Erzählstil ist besonders und eher ruhig, lädt aber immer wieder zum Nachdenken ein. Für alle, die langsames Tempo mögen und sich auf emotionale Tiefe einlassen wollen, genau richtig. 💡 Charaktere & Entwicklung Juna war für mich ganz klar das Herzstück der Geschichte. Das Thema Skoliose wird sehr sensibel aufgegriffen und es war wichtig und berührend zu erleben, wie Juna damit kämpft, wie viel Schmerz ihr das Verhalten anderer Menschen bereitet, durch Tuscheln oder Starren, nur weil sie nicht der Norm entspricht. Wie sehr ihr Selbstwertgefühl darunter leidet und wie viel Überwindung es sie kostet, diesen Blicken standzuhalten und dadurch ihre Träume zu verfolgen. Das tiefe Band der Freundschaft zwischen Chris, Juna und Link konnte ich gut fühlen und hat mir wieder gezeigt, dass Familie eben nicht immer Blutsverwandtschaft bedeutet. Die Problematik in Links Familie wurde angedeutet, aber leider sehr oberflächlich behandelt, obwohl sein Verhalten dadurch geprägt wird. Hier hätte ich mir mehr Tiefgang gewünscht. 📖 Spannung & Handlung Das Buch ist eine Slow Burn Story, die erst in den letzten 25 % richtig Fahrt aufnimmt. Davor hatte ich oft das Gefühl, dass sich die Geschichte zieht, weil die Problematik eigentlich von Anfang an klar war, aber mir persönlich zu oft wiederholt wurde. Das hat meinen Lesefluss zwischendurch erschwert. Für Leser:innen, die langsames Erzähltempo mögen und sich gern Zeit für Nachdenken nehmen, ist das aber genau das Richtige. Besonders gut gefallen haben mir die kleinen Geschichten zu Beginn jedes Kapitels, in Form kurzer Einblicke zu den Gegenständen die andere Menschenabgegeben haben, das hat der Geschichte nochmal viel Persönlichkeit gegeben. 🖤 Romance & Dynamik Die romantische Verbindung zwischen Juna und Link hat bei mir leider nicht so gezündet. Mir fehlten die Funken und die Tiefe, um wirklich mitzufühlen. Auch den Spitznamen, den Link Juna gibt, fand ich eher unpassend, aber das ist natürlich Geschmackssache. Was dafür wunderbar funktioniert hat, war ihre freundschaftliche Dynamik. Die war glaubhaft, greifbar und ehrlich. 📚 Persönliches Fazit Where I Left My Heart bringt eine starke Grundidee mit und thematisiert wichtige Inhalte auf ehrliche, ruhige und berührende Weise. Besonders das Thema Skoliose hat mich zum Nachdenken gebracht, auch über mein eigenes Verhalten. Wie oft habe ich vielleicht selbst schon unbewusst gestarrt? Zum Schluss möchte ich Junas Worte stehen lassen. Sie sind mir wirklich unter die Haut gegangen: Ich bin stark. Ich bin schön. Ich bin ich. ⭐⭐️⭐️⭐️ / 5 Sternen 📦 Rezensionsexemplar – danke an Leaf Verlag & NetGalley.de, dass ich dieses Buch vorab lesen durfte.

Eine süße Lovestory mit sehr wichtigem Thema über eine chronische Erkrankung. Best Friends to Lovers mit viel Hin und Her.
Ich bin ja immer dabei, wenn es um schwere Themen geht und auch mal Themen, die nicht oft thematisiert werden und doch extrem wichtig sind. Hier haben wir wieder so eins, nämlich chronische Erkrankung, Skoliose. Die Geschichte rund um das Museum of Broken Hearts fand ich mal was anderes und hat mir gut gefallen. Ich mochte die Geschichten, die von gescheiterten Beziehungen sprachen und vom Loslassen, die jeden Anfang eines Kapitels zierten. Juna ist eine sehr unsichere Person und doch extrem stark. Sie spürt die Blicke der Anderen auf sich, weil sie nicht das typische Bild verkörpert aber macht trotzdem ihr eigenes Ding. Ich mochte sie sehr auch wenn ich sie ab und einfach schütteln wollte oder in den Arm nehmen. Link hingegen konnte mich persönlich nicht ganz erreichen. Sein persönliches Thema rund um Familie fand ich sehr spannend, denn auch solche Probleme liest man nicht oft und man konnte wieder einiges dazu lernen und trotzdem ging er mir zum Ende hin öfters auf den Keks leider. Dieses ständige Hin und Her war mir Zuviel und ich denke hier hätten es dann auch weniger Seiten sein dürfen. Ansonsten fand ich den Vibe der beiden aber gut. Auch die Nebencharaktere mochte ich sehr gerne, ich fand die Harmonie der Dreier WG rund um Juna, Link und Chris, Junas Bruder, total schön, mochte ihre beiden Freundinnen Anna und Simone recht gerne aber am meisten hat mir es Toni angetan, die Besitzerin des Museums. Ich hoffe von ihr werden wir noch einen eigenen Teil lesen. Alles in Allem kann ich den ersten Band dieser Trilogie empfehlen, für mich ein klares 4⭐️ Buch, auch wenn ich Link nicht ganz ernst nehmen konnte. Wer also mal was anderes lesen möchte mit einem eher außergewöhnlichem und doch sehr wichtigem Thema, ist hier an der richtigen Adresse.

Einzigartig, tief und gefühlvoll
Für dieses Buch hatte ich mich beim Verlag beworben da mich der Klappentext total angesprochen hat. Tatsächlich wurde ich ausgewählt dass ich dafür bloggen darf und dazu kommen jetzt ein paar Gedanken. Vorweg gleich mal gesagt das ich den Schreibstil der Autorin sehr, sehr gerne mag. Sie erzählt locker, sanft, unaufgeregt und streut zusätzlich ganz viel Gefühl rein. Ich für meinen Teil konnte dieses Buch nicht mehr aus der Hand legen. Von den Charakteren her ist es einfach auch mal etwas ganz anderes. Besonders unsere weibliche Protagonistin Juna besticht mich Einzigartigkeit alleine schon da sie an Skoliose erkrankt ist. Das wird einfach in die Story eingewebt und ist zwar sehr präsent aber nicht überpräsent. Als Leser erfährt man womit sich Juna täglich auseinandersetzten muss aber es überlagert keinesfalls die Geschichte, im Gegenteil. Meiner Meinung nach vertieft es die Charaktere, zeigt wie sie an ihrer Situation wächst. Was auch generell ein Thema ist, das Wachsen des Ichs und das macht Juna einfach so toll. Link unser männlicher Protagonist ist im Vergleich zu Juna sogar noch ein Tick unsicherer, dennoch absolut liebenswert. Ich habe ihn im Grunde Augenblicklich ins Herz geschlossen. Einfühlsam, hingebungsvoll und herrlich nahbar empfand ich ihn. Zusammen versuchen die Zwei einen Weg zu finden wie sie mit ihren Gefühlen umgehen sollen und suchen die Lösung um doch noch zusammensein zu können. Was auch im Grunde ein großer Teil der Handlung ist, wie können sie die vorhandenen Barrieren überwinden um in eine gemeinsame Liebe sowohl auch Leben starten zu können. Dabei dürfen wir sie begleiten und es wird herrlich romantisch aber auch kritisch. Auch wenn es mal nicht so ganz rosa zugeht so verpackt die Autorin das einfühlsam und arbeitet es auch immer auf. Das fand ich persönlich wirklich ganz große Klasse. In der Danksagung erwähnt Julia das sie diese Geschichte schreiben durfte ohne dass das Drama dramatisch wurde und das trifft es für mich auf den Kopf. Es sind schon schwierigere Themen aber sie hat sie toll aufgearbeitet. Sie hat Verständnisvoll die Beweggründe der Protagonisten dargestellt und dabei mein Herz berührt. Wenn ihr mich fragt ist dieses Buch zu 10000% lesenswert.

Sehr süß!
Wie bin ich auf dieses Buch aufmerksam geworden? Bei der Programmvorschau des Leaf-Verlags habe ich mich in das Cover schockverliebt. Zudem fand ich das Konzept spannend, dass es ein Museum gibt, wo man einen Gegenstand abgibt, welcher für eine verflossene Liebe jeglicher Art steht, weshalb ich das Buch unbedingt lesen wollte. Danke an alle Beteiligten für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars! Um was geht es? Das "Museum of Broken Hearts" sammelt Gegenstände verflossener Lieben und stellt diese, mit ihren Hintergrundgeschichten, anonym aus. Eines Tages bringt Juna eine Zeichnung vorbei, die ihr bester Freund Link von ihr angefertigt hat. Sie kennen sich lange und als ein Moment kam, in dem es ernst wurde, hat Link sich zurückgezogen und gesagt, dass es besser wäre, ihre Freundschaft nicht aufs Spiel zu setzen. Juna erhofft sich, mit diesem Schritt ihre Gefühle für Link loszuwerden, aber das ist leichter gesagt als getan. Vor allem, wenn Link auch Gefühle für Juna hat, er sie und ihren Bruder Chris, welcher sein bester Freund ist, nicht verlieren möchte... Meine Meinung Ich habe das Buch innerhalb kürzester Zeit gelesen! Die Geschichte wird aus Junas und Links Sicht in der Ich-Perspektive geschrieben. Das hat mir gut gefallen, da ich mich so besser in die ProtagonistInnen hineinversetzen konnte. Zudem starten Junas Kapitel immer mit einem Ausstellungsstück des Museums, was ich unheimlich toll und spannend fand! Die Gestaltung des Buches generell ist einfach wunderschön, sowohl die Außen- als auch Innengestaltung mit den Zeichnungen und den Finelines. Das Konzept des Museums fand ich schön und habe ich so noch nie irgendwo anders aufgegriffen. Juna und Link habe ich in mein Herz geschlossen, da sie sensibel und facettenreich sind. Sie haben ihre Päckchen zu tragen und machen das auf eine authentische Art und Weise. Kleiner persönlicher Kritikpunkt: Ich hätte sie zwischendurch am liebsten geschüttelt, und dann hätte man sich das eine oder andere sparen können. Ansonsten fand ich sie sehr süß. Alles in allem ein schönes Buch über die Liebe!

„Where I Left My Heart“ erzählt von Juna, Link und all dem, was zwischen zwei Menschen unausgesprochen bleibt. Die Idee des Museums, in dem Erinnerungen abgegeben werden können, hat mich sofort fasziniert. Es war fast magisch, wie still und eindringlich die Geschichte erzählt wurde. Juna war für mich das emotionale Zentrum - mutig, ehrlich und mit einer Perspektive, die man selten liest. Link wirkt auf den ersten Blick verschlossen, aber seine Wärme und Loyalität machen ihn zu einer ganz besonderen Figur. Dass das Thema Skoliose so sensibel und authentisch eingebunden war, hat die Geschichte für mich besonders gemacht. Es gab Passagen, die sich etwas gezogen haben, aber das Gesamtgefühl bleibt: ruhig, berührend und tief. Fazit: Ein Roman über das Loslassen, über neue Anfänge und über die Kraft der leisen Liebe. Vielen Dank an NetGalley und den ONE Verlag für das Rezensionsexemplar.
Wichtiges, berührendes Thema
Zum Cover: Gefällt mir sehr gut und passt perfekt zum Buch/zur Geschichte. Zum Inhalt: In dem Buch „Where I left my Heart“ geht es um Juna, die eine Zeichnung in das Museum of Broken Hearts abgibt und dabei hofft, dass das Museum sein Versprechen wahr machen kann. Dieses lautet nämlich: Wer einen Gegenstand seiner verflossenen Liebe dalässt, wird sich von der Person lösen können. Das Ganze wäre perfekt, denn Junas verflossene Liebe ist niemand Geringerer als ihr bester Freund. Allerdings ist Link auch der beste Freund von Junas Bruder, was das Ganze nochmal schwieriger macht. So beschließt sie schweren Herzens, mit dem Kuss, ihren Gefühlen und dem Bild, das Link für sie gemalt hat, abzuschließen. Um ihre Freundschaft nicht zu gefährden, geht sie schließlich auf Abstand. Aber allein die kurzen Momente, in denen sie den Tattoo-Artist sieht, bringen das Feuer zwischen ihnen wieder zum Lodern, egal wie sehr sie sich bemühen, die Grenzen zu wahren. Meine Meinung: Ich muss sagen, dass mir das Buch echt wahnsinnig gut gefallen hat und ich es nur so verschlungen habe. Für mich war nicht nur die Geschichte an sich total schön und berührend, sondern auch, dass das Buch eine chronische Krankheit erzählt bzw. dass es in dem Buch auch um eine chronische Krankheit geht, unfassbar wichtig und großartig. Bei den Charakteren kann ich sagen, dass ich mich einfach nur sofort in Juna hineinversetzen konnte, sie von Anfang an sympathisch fand und ich mich auch sehr schnell an ihrer Gefühlswelt teilhaben konnte. Bei Link muss ich leider sagen, dass es mir echt nicht zu hundertprozent sympathisch war. Vor allem konnte ich sein vieles Hin und Her nicht ganz nachvollziehen. Die anderen Charaktere, vor allem die Freundinnen von Juna, waren alle echt super sympathisch, und man hat auch bei ihren Themen, die sie hatten/haben, mitgefiebert. Der Schreibstil war ja auch einfach mal mega, ich werde auf jeden Fall noch weitere Bücher der Autorin lesen. Insgesamt ein wahnsinnig wichtiges, berührendes, aber auch einfach nur schönes Buch. Empfehlung!
Best Friends to Lovers gepaart mit Hidden Love ❤️
"Where I Left My Heart" von Julia Niederstraßer erschien am 24.06.2025. Es gehört in das Genre Romance und ist für alle Fans von Friends-to-Lovers und Hidden-Love wie geschaffen. Es beschäftigt sich mit Schönheitsidealen in der heutigen Zeit, dem Einstehen für sich selber und dem Thema Skoliose (eine Erkrankung der Wirbelsäule, welche zu einem auffälligem äußeren Erscheinungsbild führt). Worum gehts es? Hier wurde eine wirklich großartige Idee geschaffen und zwar ein Museum, dass Gegenstände der verflossenen Liebe sammelt und ausstellt. Man soll damit leichter loslassen können. Der Slogan des Museum of Broken Hearts: "Wir sammeln gebrochene Herzen". Juna will daran glauben. Aber was passiert, wenn sie sich von der Zeichnung trennt die ihr bester Freund und Tattooartist Link von ihr angefertigt hat. Kann sie ihn wirklich ziehen lass? Als ebenfalls bester Freund ihres Bruder wird er immer ein Teil von ihr bleiben oder nicht? Dieser Kuss, ihre Gefühlen müssen verschwinden, denn die Freundschaft so Bestand haben, aber zu welchem Preis? Egal, wie sehr sie sich bemühen, die Grenzen ihrer Beziehung zu wahren, da brennt ein Feuer, dass nicht zu löschen ist - oder doch? Wie hat es mir gefallen? Ich fand Idee von diesem Museum grandios! Wie vielen von uns geht es nicht genauso wie Juna? Auch die anderen Ausstellungsstücke haben wir zu Beginn wirklich sehr gut gefallen. Der Schreibstil ist einfach gehalten und kann flüssig gelesen werden. Es gibt kaum eine Stelle an der sich die Geschichte in die Länge zieht. Die Charaktere sind schön ausgearbeitet und man kann mit ihnen mitfühlen. Das Thema Skoliose wird zusätzlich ziemlich gut behandelt. Eine wirklich schöne Geschichte im Genre Romance. Toll ausgearbeitete Content-Warnung am Beginn der Geschichte. Muss angemerkt werden!
Eine ruhige, aber tiefgründige Geschichte über das Hadern mit sich selbst, über Mut, Wachstum und Sichtbarkeit. Authentische Figuren, ein besonderes Setting und viele berührende Zwischentöne machen es zu einer echten Herzenslektüre.
Die Hauptprotagonistin heißt Juna, genau wie meine Tochter. Allein dieser Zufall hat mich neugierig gemacht und ich wollte das Buch unbedingt lesen. Zudem ist die Protagonistin von Skoliose betroffen, eine Verdrehung der Wirbelsäule. Auch ich habe im Übergang von der Hals- zur Brustwirbelsäule eine minimale Form davon, nicht wirklich sichtbar, aber dennoch macht es immer wieder Beschwerden. Durch diese Parallele fühlte ich mich der Geschichte gleich noch näher. Ich finde es immer wieder schön, wenn solche Themen aufgegriffen werden und nicht nur perfekte Helden im Fokus stehen. Mit dieser Erwartung bin ich in die Geschichte gestartet und wurde überrascht, wie viel mehr sie noch bereithält. Der Schreibstil ist erfrischend und flüssig, es hat wirklich Spaß gemacht zu lesen, sodass ich nur so über die Seiten geflogen bin. Auch das Setting hat mir wahnsinnig gut gefallen, es war einfach mal was ganz anderes. Juna konnte ich in ihrem Hadern sehr gut nachvollziehen. Es war schön zu sehen, wie sie Stück für Stück über sich hinauswächst. Ebenso mochte ich Link, den männlichen Hauptprotagonisten, der mit seiner Art perfekt in die Geschichte passte und zeigte, dass Familie leider keine Selbstverständlichkeit ist. Und neben den beiden gab es ein weiteres besonderes Highlight- kleine Anekdoten in jedem Kapitel. Manchmal waren es nur wenige Sätze, aber sie erzählten ihre ganz eigene Geschichte, vielschichtig, bewegend und hin und wieder erstaunlich vertraut. Alles in allem eine eher ruhige Geschichte, die aber sehr tiefgründige und wichtige Themen anspricht. Sie regt zum nachdenken an und ermutigt gleichzeitig dazu für sich einzustehen.

2.5 ⭐️
𝐒𝐜𝐡𝐫𝐞𝐢𝐛𝐬𝐭𝐢𝐥 Der Schreibstil konnte mich nicht ganz packen. Ich bin schwer durch die Seiten gekommen und hatte meine Schwierigkeiten damit in den Lesefluss gezogen zu werden. 𝐈𝐧𝐡𝐚𝐥𝐭 Es geht um Juna, die mit ihrer geheimen Liebe im Museum Of Broken Hearts abschließen möchte. Nach einem Kuss mit dem besten Freund ihres Bruders/ ihrem besten Freund steht ihre Welt Kopf. Das Museum of Broken Hearts hat mir sehr gefallen. Ich fand die Idee extrem kreativ und würde so ein Museum auch selbst sofort besuchen wollen. Es werden in dem Buch weitere wichtige Themen angesprochen, wie Erkrankungen, Armut, schwierige Familienverhältnisse usw. Die Themen sind alle wichtig, aber für mich persönlich war es einfach zu viel. Zu viele Themen, zu viele verschiedene Settings, so dass in meinen Augen viele Situationen erzwungen gewirkt haben. 𝐂𝐡𝐚𝐫𝐚𝐤𝐭𝐞𝐫𝐞 Ich bin tatsächlich weder mit Luna noch mit Link warm geworden. Luna ist für mich zu unsicher - was ich bis zu einem gewissen Grad verstehen kann - & sie hatte für mich zu negative Vibes. Link ist für mich einfach nicht nahbar gewesen. Die Beziehung der beiden konnte ich auch nicht nachempfinden. Erst am Ende konnte ich mir die Beiden eher zusammen vorstellen. 𝐅𝐚𝐳𝐢𝐭 Für mich war dieses Buch eher nichts. Andere hat das Buch begeistern können & ich denke auch, dass es sein Publikum finden wird, aber ich habe es nicht so gefühlt. ✨

💞Fast immer weiß das Herz was für einem am besten ist!💞 -Rezensionsexemplar-
Where I left my Heart ist eine zuckersüße Romance in der Juna sich in ihren besten Freund Link verliebt. Behandelt aber auch die Schwierigkeiten genau dieser Situation. Die lovestory von Friends to lovers ist ein gewohntes auf und ab. Was mich aber total begeistert hat ist das Setting und die Thematik des „Museum of broken Releationships“ aka „Museum of broken hearts“ die ausschnitte der Ausstellung inform von den Erfahrungen und den abgegebenen Gegenständen ist einfach der Wahnsinn!😍

Ich habe definitiv mein Herz in diesem Buch gelassen
Die Love-Story von Link und Juna hatte mich spätestens bei der Hälfte des Buches und zog mich seitdem in ihren Bann. Die Idee des „Museums of Beoken Hearts“ ist super genial und hatte mich von Anfang an. Auch Junas struggle mit ihrer Erkrankung wurde ausreichend thematisiert und gut in die Geschichte eingebunden. Eine Protagonistin mit Einschränkungen ist ja doch weiterhin sehr wenig, obwohl viele von uns mit Einschränkungen, ob sichtbar oder nicht, zu kämpfen haben. Auch dies wurde im Buch angesprochen. Mit Juna und Link konnte ich bis zum Ende des Buches nicht abschließend warm werden. Die beiden waren mir nicht direkt unsympathisch, trotzdem konnte ich nicht richtig mitfühlen. Trotzallem war die Verbindung der beiden toll dargestellt und hat mich gefesselt. Die Bindung zwischen Juna und ihren Freundinnen allerdings gefiel mir von Anfang an sehr gut. Eine wunderschöne Liebesgeschichte mit den Problemen des Alltags und einer Erkrankung, die auch mal den Alltag bestimmt, da sich fremde Menschen viel zu oft in ein fremdes Leben einmischen.

Berührend und unaufgeregt 🫶🏻
𝗣𝗹𝗼𝘁-𝗩𝗶𝗯𝗲𝘀 Ein Kuss, ein gebrochenes Herz und das „Museum of Broken Hearts“. Juna will endlich loslassen – wenn da nicht dieses unübersehbare Knistern wäre und die gezwungene Nähe zueinander. 𝗪𝗮𝘀 𝗺𝗶𝗿 𝗴𝗲𝗳𝗮𝗹𝗹𝗲𝗻 𝗵𝗮𝘁 🌟 Juna Sie ist keine perfekte Heldin, sondern eine Figur mit Ecken, Kanten und echten Unsicherheiten. Gerade dadurch wirkt sie so nahbar und greifbar – ich habe sie gerne auf jedem Schritt begleitet. 🌟 Link Der Tattooartist mit Herz ist alles andere als der typische Love Interest, Er hat Humor, Tiefe und strahlt eine Wärme aus, die sofort einnimmt. Kurz: ein Book Boyfriend zum Verlieben. 🌟 Chemie Zwischen den beiden sprühen die Funken so stark, dass man beim Lesen fast automatisch grinst. Die Spannung baut sich realistisch auf, mit vielen kleinen Momenten. 🌟 Setting & Atmosphäre Sommerfeeling, Künstler-Flair und die besonderen Stadt-Vibes aus Kiel geben dem Ganzen eine Kulisse, die gleichzeitig lebendig und gemütlich wirkt. Man hat das Gefühl, direkt mit dabei zu sein. 🌟 Nebenfiguren Persönlichkeiten, die die Geschichte bereichern, Kontraste setzen und oft genau im richtigen Moment Humor oder Tiefe liefern. Vor allem Toni und Junas Family haben es mir angetan. 🌟 Schreibstil Locker, witzig und trotzdem voller Gefühl. Man merkt, wie viel Herzblut in jedem Satz steckt, und wie viel auch zwischen den Zeilen steht. 𝗪𝗮𝘀 𝘀𝗼 𝘀𝗲𝗺𝗶 𝘄𝗮𝗿 An ein, zwei Stellen hat sich die Handlung ein wenig gezogen. Aber das ist Jammern auf hohem Niveau. 🅵🅰🆉🅸🆃 Eine leise Geschichte, die Humor, Romantik und ernste Themen wunderbar miteinander verwebt. Neben Herzklopfen und Sommeratmosphäre überzeugt die Geschichte vor allem durch ihre authentische Own-Voice-Perspektive und den Blick auf Schönheitsideale, Selbstakzeptanz und Skoliose und das ohne künstliches Drama. Ein Buch, das gleichzeitig ans Herz geht, zum Schmunzeln bringt und Mut macht.

Schmerzhaft schön
Dieses Buch ist purer Schmerz. Juna, ihr Bruder Chris und Link sind seit Ewigkeiten beste Freunde. Nur, dass da immer schon ein bisschen mehr zwischen Juna und Link war. Doch ein „etwas mehr“ würde alles zerstören, weshalb Link sofort die Stoptaste drückt, als es zu einer Annäherung kommt. Juna zerreißt es das Herz. Sie findet das Museum of broken Hearts, eine Ausstellung bei der man Dinge lassen kann, die man mit einer verlorenen Liebe in Verbindung bringt. Kann sie ihre Gefühle dort wirklich zurücklassen? Normalerweise bin ich nicht der größte Fan vom Friends to lovers Trope. Doch die Autorin hat es geschafft, die Tension, die mir dabei normalerweise fehlt, auf ein fast unerträgliches Level zu steigern. Manchmal wollte ich ins Buch springen Juna und Luke persönlich aufeinander zuschubsen. Die Gefühle und Gedanken der beiden waren wirklich schmerzhaft und wunderschön. Luke, der Probleme mit seiner Familie hat und deshalb eine neue in Chris und Juna gefunden hat, Juna, die Ausgrenzung und Ablehnung erlebt hat, aufgrund ihrer Skoliose. Beide tragen Wunden und Unsicherheiten in sich, die sie authentisch und besonders liebenswert machen, mir aber auch echt das Herz gebrochen haben. Eine Geschichte die mitten ins Herz geht, mit kreativen Berufen, liebenswerten Protagonisten und einer wichtigen Message. Besonders gefallen haben mir die kurzen Geschichten der gebrochenen Herzen an den Kapitelanfängen. Ich freue mich riesig Band 2 🥰😍 Definitiv eine Empfehlung!
Eine wirklich emotionale, tiefgründige und ehrliche Geschichte, die leider trotzdem kein Highlight ist. 🥺💞🎨
Die Geschichte um Juna und Link hat mir auf Anhieb gut gefallen. Protagonistin Juna hat mir sehr gut gefallen. Trotz ihrer Skoliose und der damit verbundenen körperlichen und seelischen Belastungen, etwa durch verletzende Kommentare von Fremden, wirkt sie durchweg stark, leidenschaftlich und selbstbestimmt. 🥰 Außerdem ist sie in ihren besten Freund Link verliebt, mit dem sie unglücklicherweise auch noch zusammen wohnt, was zusätzlich Spannung in die Freundschaft bringt. Was folgt, ist ein emotionales Hin und Her zwischen den beiden, was für mich definitiv nachvollziehbar war, aber gegen Ende hätte ich mir doch gewünscht, dass sie sich beide weniger im Weg stehen. 🥹 Link selbst hab ich tatsächlich nicht ganz so gefühlt. Ich konnte die Beweggründe für sein Handeln zwar verstehen, aber so ganz warm geworden, bin ich mit ihm leider nicht. 🫣 Nichtsdestotrotz hatte die Geschichte so viele wundervolle Aspekte, wie zum Beispiel Junas Freundschaft zu Anna und Simone, die mir total ans Herz gewachsen sind. 💞 Auch die Idee des Museums war für mich sooo cool und ich hab es total geliebt so viele Geschichten & Gegenstände zu Beginn von Junas Kapiteln kennenzulernen. 🤭
Ein tolles Buch mit emotionalem Tiefgang
»Wir sammeln gebrochene Herzen - Gib uns einen Gegenstand deiner verflossenen Liebe und lass sie endlich los.« "Where I left my Heart" ist der Auftakt der emotionalen "Broken Hearts"-Reihe, in welcher Herzschmerz im Zentrum des Geschehens steht. Band 1 ist aus Sicht von Juna und Link geschrieben. Juna kämpft aufgrund ihrer Skoliose-Erkrankung regelmäßig mit unerwünschter Aufmerksamkeit und gemeinen Kommentaren, die ihr Selbstbewusstsein angreifen. Dabei wünscht sie sich nichts lieber, als ihre selbstgedichteten Songs in die Welt hinauszutragen. Seit langer Zeit hegt sie Gefühle für den Tattooartist Link - der beste Freund von Juna und ihrem Bruder. Um ihre Freundschaft und das Klima in der gemeinsamen WG nicht zu gefährden, versucht sie, sich ihre Gefühle abzusprechen. Doch jedes Mal, wenn die beiden aufeinander treffen, entflammen sie erneut. Die Geschichte von Juna und Link ist ein Auf und Ab der Emotionen. "Where I left my Heart" weist große emotionale Tiefe auf - die gebrochenen Herzen, die unerfüllte Liebe und das Leid, welches durch Junas Skoliose-Erkrankung verursacht wird, stehen im Vordergrund der Handlung. Der Schreibstil der Autorin transportiert diese vielschichtigen Emotionen und berührt direkt im Herz. Durch ihre eigene Skoliose-Erkrankung wird das Thema von der Autorin im Buch authentisch aufgegriffen und macht auf den Schmerz aufmerksam, der mit chronischen Erkrankungen einhergeht. "Where I left my Heart" überzeugt durch emotionalen Tiefgang und Gefühlen, die unter die Haut gehen. Um diesen Platz zu geben, tritt eine spannende Handlung abseits des Herzschmerzes eher in den Hintergrund. Trotzdem weist das Buch viele Gedanken auf, die zum Nachdenken anregen. Am Ende hätte ich mir ein paar zusätzliche Kapitel gewunschen - hier ging es mir etwas zu schnell. Nach dem ganzen Hin und Her hätten Juna und Link noch ein paar schöne, gemeinsame Momente verdient. Dennoch eine klare Empfehlung für alle, die emotionale Bücher mögen.

Intensive Charakterzentrierte Geschichte
Das Buch erzählt die Geschichte von zwei besten Freund*innen, nachdem sie sich zum ersten Mal geküsst haben und entschieden haben, dass sie dies nicht wiederholen dürfen, um ihre Freundschaft nicht zu zerstören. Ab dann begleiten wir Link und Juna, wie sich ihre Gedanken zu dem Thema im Kreis drehen und beide irgendwie nicht voneinander lassen können, aber sich dann im Anschluss immer wieder ängstlich vermeidend verhalten. Die Autorin schafft es sehr realistisch die Ängste und Sorgen zu vermitteln. Zudem wird die Skoliose von Juna immer mal wieder thematisiert, ist aber nicht das zentrale Thema der Geschichte. Vielmehr wird gezeigt, wie ein akzeptiertender Umgang mit chronischen Erkrankungen vom engsten Umfeld aussehen sollte 🥺💖 Das Erzähltempo ist eher langsam und die Geschichte wird sehr Charakterzentriert erzählt. Ein Buch das einen zum Nachdenken anregt.

Hat mich leider gar nicht bekommen
Eigentlich hatte ich mich auf dieses Buch sehr dolle gefreut. Die Idee vom Museum der gebrochenen Herzen hat mir gut gefallen und war mal etwas Neues. Ich fand es auch spannend eine Protagonistin mit Skoliose zu erleben. Das Thema braucht definitiv mehr Repräsentation und ich finde es schön, dass die hier gegeben war. Allerdings hat mir die Liebesgeschichte so gar nicht zugesagt. Für mich hat gerade Felix sich in vielen Fällen sehr blöd verhalten und ich hätte mir für Juna jemand anderen gewünscht. Vielleicht hat mir auch einfach etwas von Links Familiengeschichte gefehlt, um genau zu verstehen, was wirklich sein Problem ist. Ansonsten hatte ich eher den Eindruck, als ob die beiden ihre Situation nur mal hätten ausdiskutieren müssen und sich alles schnell aufgelöst hätte. Schließlich haben die beiden sich ihre Probleme eher selbst gebaut. Das fand ich etwas schade.

Eine emotionale und ehrliche Geschichte, für mich aber kein Highlight
„Where I Left My Heart“ ist eine emotionale und ehrliche Geschichte über Juna, die trotz ihrer Skoliose stark, leidenschaftlich und selbstbestimmt bleibt. Ihre heimliche Liebe zu ihrem besten Freund Link, mit dem sie auch zusammenwohnt, sorgt für Spannung, auch wenn mir ihr ständiges Hin und Her gegen Ende etwas zu langgezogen war. Mit Link selbst bin ich nicht ganz warm geworden, auch wenn ich seine Beweggründe nachvollziehen konnte. Besonders gelungen fand ich die Freundschaften zu Anna und Simone sowie die Museumsidee mit den kleinen Geschichten und Gegenständen zu Beginn der Kapitel, die für eine besondere Atmosphäre sorgen.
Best friends to lovers - gar kein Problem oder ?
„Du bist mein Kryptonite“ ••• Wenn zwei beste Freunde sich verlieben - da ist doch nichts dabei oder? Doch wenn dadurch das Trio Bestfriend Gespann zerstört werden könnte, verändert es alles. Juna und Link sind in diesem Szenario gefangen bzw. besser gesagt halten sich selbst darin gefangen gerade nach einem schicksalhaften Abend. Ich wollte beide echt gerne zwischen durch schütteln und sagen riskiert was, konnte sie aber auch verstehen als ich beide mehr und mehr kennenlernen durfte. Kombiniert wird es mit einer lustigen Freundes Truppe die ich auch gerne hätte, die Leidenschaft von allen für Kunst in jegliche Form vom zeichnen, Musik oder Fotographieren sowie dem Museum of broken hearts. Das Museum ist so eine coole Idee wünschte es gäbe es wirklich. Dazu wird der Umgang mit Junas Krankheit thematisiert der mich selber auch noch mal ein wenig zum nachdenken gebracht hat, denn sie zeigen defintiv die Schatten dieser aber auch das man einen Weg finden kann damit umzugehen und sein Leben zu leben. Ich fand es zum Ende hin - im Vergleich zu dem was vorher passiert war - etwas schnell aufgelöst und wie gesagt wollte oft die beiden einfach nur schütteln & ab und zu hätte ich mir mehr Handlung als die inneren Monologe gewünscht. Dennoch konnte ich nicht aufhören ohne zu wissen wie es ausgeht. Gesamtbewertung: 3,9/5 ★ Handlung: 3/5 ★ Schreibstil: 4/5 ★ Charakter: 4,5/5 ★ Gefühl: 4/5 ★

Naja …
Also ich muss sagen ich habe mir mehr erhofft. Für mich war das spannendste das Museum und die Schnipsel am Anfang von jedem Kapitel. Allerdings gibt es es das Museum ja wirklich und ich dachte die Autorin hätte sich das ausgedacht 🙃. Ich konnte leider auch keine Verbindung zu den Prota‘s aufbauen, generell hat mich die komplette Story nicht gecatcht. Das Buch ist zwar schön gestaltet und die Idee ist auch super, aber es konnte mich leider nicht überzeugen

So wundervoll ...
Diese Liebesgeschichte rund um Juna und Link zeigt so viele Facetten und geht auf so viel ein. Freundschaft, Liebe, Familie und die Angst davor alles zu verlieren, was einem so viel bedeutet. Nicht immer konnte ich die Ängste nachempfinden aber sehr wohl nachvollziehen, da die Autorin sie erklärt. Junas Sicht hat sich immer wieder wie Teile von Songs angefühlt, was so gut passt, da Juna Songwriter ist. Und all ihre Abschnitte haben mit einer Geschichte zu einem Gegenstand begonnen, der einem das Herz gebrochen hat. Ich war immer wieder sehr gespannt auf die nächste, da Herzen auf so unterschiedlich Art und Weisen brechen können. Hoffe in den nächsten Bänden gibt es die wieder.
„Where I Left My Heart“ von Julia Niederstraßer hat mich von Anfang an durch sein besonderes Setting im „Museum of Broken Hearts“ begeistert. Die Idee, einen Ort zu schaffen, an dem Menschen symbolisch alte Lieben loslassen können, fand ich total schön. Besonders spannend fand ich, wie dieses Museum in die Geschichte eingewoben wurde, mit kleinen Fundstücken zu Beginn der Kapitel, die nicht nur zur Atmosphäre beigetragen haben, sondern auch immer wieder kleine, eigene Geschichten erzählt haben. Im Mittelpunkt steht Juna, die ist eine starke, authentische Protagonistin mit Ecken und Kanten, die ich sehr nahbar. fand deren Perspektive ich als angenehm nahbar empfand. Sie hat Skoliose und das wird nicht nur nebenbei erwähnt, sondern zieht sich durch die gesamte Geschichte und beeinflusst natürlich auch das Handeln von Juna. Ich fand, dass das ganze Thema sehr sensibel behandelt wurde und die Repräsentation im Buch hat mir richtig gut gefallen. Link ist ihr bester Freund, den Juna geküsst hat und nun versucht ihre Gefühle für ihn zu unterdrücken um ihre Freundschaft nicht zu gefährden, hat es mir da etwas schwerer gemacht. Er war nicht immer ganz greifbar, seine Handlungen haben mich manchmal eher verwirrt als überzeugt, gerade in der ersten Hälfte der Geschichte. Trotzdem konnte ich nachvollziehen, dass sein innerer Konflikt Teil der Story ist, auch wenn es für mich phasenweise etwas holprig wirkte. Der Schreibstil hat mir richtig gut gefallen. Er war ruhig, atmosphärisch, stellenweise poetisch. Gerade wenn es um die Beschreibungen der Umgebung, die Musik oder die kleinen zwischenmenschlichen Momente ging, fand ich die Stimmung total gut rübergebracht. Die Autorin schafft es, Bilder im Kopf entstehen zu lassen, ohne dabei überladen zu schreiben. Für mich war das Buch genau richtig, wenn man mal etwas lesen möchte, das nicht laut oder dramatisch ist, sondern durch emotionale Tiefe überzeugt. Die Geschichte zwischen den beiden entwickelt sich sehr langsam. Das hat mir gut gefallen, weil es dadurch realistischer wirkte. Zwischendurch hat es sich dadurch allerdings auch mal etwas gezogen. Die Spannung lag eher in den kleinen Momenten zwischen Juna und Link und nicht so sehr in großen überraschenden Wendungen. Ich hätte mir an der einen oder anderen Stelle etwas mehr Spannung gewünscht. Schön fand ich das Thema des Loslassens, dass sich durch die Geschichte zieht. Nicht nur durch die Fundstücke aus dem Museum of Broken hearts, sondern auch in Junas Entwicklungen. Das fand ich sehr gelungen. Wer ein Buch mit großen Twist und viel Handlung hat, der wird hier eher enttäuscht, denn die Story lebt von kleinen Momenten und Emotionen. Genau das hat mir hier aber richtig gut gefallen. Es ist ein ruhiges Buch, das emotional ist ohne kitschig zu sein. Ich mochte das Setting in Kiel und die Idee des Museum of broken hearts mochte ich sehr.
Ich kann dieses Buch allen empfehlen, die eine gefühlvolle Liebesgeschichte suchen, die tief geht und ganz viel Hoffnung geben kann.
ᴡʜᴇʀᴇ ɪ ʟᴇғᴛ ᴍʏ ʜᴇᴀʀᴛ | ᴊᴜʟɪᴀ ɴɪᴇᴅᴇʀsᴛʀᴀßᴇʀ • 𝚆𝚎𝚛𝚋𝚞𝚗𝚐 | 𝚁𝚎𝚣𝚎𝚗𝚜𝚒𝚘𝚗𝚜𝚎𝚡𝚎𝚖𝚙𝚕𝚊𝚛 • Darum geht es: Wir sammeln gebrochene Herzen – gib uns einen Gegenstand deiner verflossenen Liebe und lass sie endlich los! Als Juna eine Zeichnung im Museum of Broken Hearts abgibt, hofft sie auf das Versprechen des Museums: Wer einen Gegenstand seiner verflossenen Liebe dalässt, wird sich von der Person lösen können. Perfekt! Denn Link ist nicht nur Junas bester Freund, sondern auch der ihres Bruders, und Juna muss dringend mit diesem Kuss, ihren Gefühlen und dem Bild abschließen, das Link von ihr gezeichnet hat. Um ihre Freundschaft nicht zu gefährden, geht sie dem Tattooartist aus dem Weg. Doch selbst in den kurzen Momenten, in denen sie sich sehen, ist das Feuer zwischen ihnen kaum zu bändigen – egal, wie sehr sie sich bemühen, die Grenzen ihrer Beziehung zu wahren… Herzschmerz, Heilung, Hoffnung - wenn ich Where I left my Heart mit drei Worten beschreiben müsste, wären es diese drei. @julia_niederstrasser_ schreibt wunderschön und gefühlvoll und hat mich mit diesem Buch wirklich sehr gerührt. Die Idee mit dem Museum of Broken Hearts ist wirklich so schön. Ich glaube so ein Museum würde so manchen Menschen wirklich helfen. Das Museum zieht sich durch die ganze Geschichte und man findet immer wieder Einträge zu dort abgegebenen Gegenständen lesen. Die Geschichte baut sich sehr langsam auf, was mir sehr gut gefallen hat, weil ich mich so richtig in die Protagonisten Link und Juna hineinversetzen konnte. Die beiden haben jeweils so einige Päckchen zu tragen, um die es auch immer wieder geht. Da es sich hier um eine Friends to Lovers Geschichte handelt, verbindet Juna und Link schon einiges. Sie haben zwar auch einige Hürden zu überwinden, die Verbindung zwischen den beiden fühlt sich dafür aber auch besonders tief an. Außerdem hat dieses Buch absolute Sommervibes und ich glaub ich möchte Kiel jetzt ganz bald mal besuchen!























































