Schöner Ansatz, bin nur leider nicht ganz reingekommen
Juna lebt in einer WG mit ihrem Bruder und ihrem besten Freund Link. Alles hat bislang ganz harmonisch geklappt, bis Link und sie sich vor wenigen Wochen geküsst haben und seitdem alles tun, um es zu verdrängen. Obwohl sie sich eigentlich einig sind, wandern die Gedanken immer wieder zu diesen Abend zurück. Da Juna mehrere Narben hat, entsteht bei ihr sogar die Befürchtung, dass er deswegen den Rückzieher gemacht hat.
Also nimmt sie seine Zeichnung von dem Abend, um sie ins Museum of Broken Hearts zu bringen und findet dabei überraschend eine neue Freundin - die darauf hofft, dass diese Lovestory noch nicht vorbei ist.
Ich finde die Idee hinter dem Buch super. Du willst eine Sache richtig beenden und einen Schlussstrich ziehen? Hier kommt er. Du musst nur damit rechnen, dass die ganze Welt ihn sieht.
Was das Buch auch sehr schön aufzeigt: die Ignoranz mancher Menschen sobald mal jemand (optisch) aus der Reihe fällt. Juna hat in ihrem Leben schon einiges mitgemacht, um weiterhin ihren Alltag meistern zu können. Leider gibt es keine Allheilung und sie läuft etwas schief - was sofort den ein oder anderen Spruch nach sich zieht. Anstatt zu sagen „was für eine starke Frau“, gibt es gleich die Abwertung.
Warum es trotzdem nur 2 1/2 Sterne gibt? Leider hatte ich nicht so ganz den Bezug zu Juna und Link. Zwischendrin war ich mir nicht mal sicher, ob ich sie wirklich am Ende als Paar sehen will. Daher ist nicht wirklich der Vibe einer Liebesgeschichte entstanden.
*unbezahlte Werbung/Rezensionsexemplar von NetGalley*
Ich mochte die Grundidee des Buches sehr gern, beste Freunde küssen sich, entscheiden dann aber, die Freundschaft nicht riskieren zu wollen. Auch den Aspekt des Museum fand ich klasse, vor allem, weil ich das Original in Kroatien schon lange mal besuchen möchte. Wie natürlich Luna's chronische Krankheit in die Story eingewoben ist hat mir sehr gut gefallen und ich würde mir sowas viel öfter wünschen, für Repräsentation und damit es zur Normalität wird, dass Menschen unterschiedlich sind. Dass das Buch aus Sicht beider Protagonisten geschrieben ist hat gut geholfen ihre Gedanken und Gefühle zu verstehen. Die Nebencharaktere waren gut ausgearbeitet und insgesamt fand ich alles sehr realistisch und greifbar geschrieben. Der Schreibstil macht es einem leicht viele Seiten am Stück zu lesen und dass die Kapitel immer mit einem anderen Exponat aus der Ausstellung beginnen hat mir persönlich sehr viel Freude bereitet. Trotzdem hat das Buch mich zum Ende hin leider etwas verloren, weil ich dann die Handlungen der Protagonisten nicht mehr verstehen konnte bzw. es zu viel hin und her gab ohne große Zeit dazwischen. Meiner Meinung nach braucht es nicht immer noch eine Schüppe Drama, manchmal ist es dann etwas zu viel und macht das Ganze weniger greifbar..
„Was für niemanden sichtbar ist, ist nicht wahr, oder?“
Juna und Link wohnen gemeinsam in einer WG, doch nach einem Abend ist plötzlich alles anders. Es beginnt ein Spiel gegen die eigenen Gefühle dem anderen gegenüber und der Kampf um das „normale“ Miteinander.
Junas Lösung, die Zeichnung von Link in das Museum of Broken Hearts zu geben finde ich Mega süß und eine schöne Lösung um mit etwas geschehenem abzuschließen. Ihre Skoliose ist ihr dabei gedanklich ein weiterer Stein im Weg.
Im Ganzen ist Juna einfach eine so liebe und tolle Person, die es definitiv mehr als verdient hat geliebt und akzeptiert zu werden.
Links Strategie ist die einfache Verdrängung und Unterdrückung seiner Gefühle. Dabei ist er einfach im Allgemeinen super lieb zu Juna und macht es ihr damit gleichzeitig aber noch schwerer.
Als Person ist er als Tattooartist und somit kreativer Zeichner ein einfach toller Typ mit einem riesigen Herzen - vor allem für Juna.
Das gesamte Buch ist für mich einfach nur so unglaublich schön und süß geschrieben, dass es ein leichtes war durch die Geschichte zu kommen.
Für mich einfach eine super Geschichte, wenn man etwas leichtes, aber trotzdem tiefgründiges lesen möchte. ✨
Eine zuckersüße Geschichte, aber leider super langatmig..
Ich hab mir leider total schwer getan, in das Buch reinzufinden. Dabei mochte ich Juna und Link als Charaktere super gerne, und die Darstellung ihrer komplexen Gefühlswelten. Die Repräsentation von allerlei wichtigen Themen in diesem Buch bringt mich zum lächeln, denn sie ist richtig und wichtig. Trotzdem geht es leider über ein "slow burn" hinaus zu einem "too long burn", dabei sind viele Seiten des Buchs echt richtig schön geschrieben. Voll schade. :(
Also ich muss sagen ich habe mir mehr erhofft.
Für mich war das spannendste das Museum und die Schnipsel am Anfang von jedem Kapitel.
Allerdings gibt es es das Museum ja wirklich und ich dachte die Autorin hätte sich das ausgedacht 🙃.
Ich konnte leider auch keine Verbindung zu den Prota‘s aufbauen, generell hat mich die komplette Story nicht gecatcht.
Das Buch ist zwar schön gestaltet und die Idee ist auch super, aber es konnte mich leider nicht überzeugen
Eine emotionale Geschichte mit wunderschönem Schreibstil und starken Momenten im Museum of Broken Hearts, auch wenn mich der Friends-to-Lovers-Trope nicht ganz abholen konnte 💔✨
Der Schreibstil war für mich direkt ein Highlight 🖤 super angenehm, flüssig und emotional – ich bin richtig gut durch die Seiten gekommen. Auch die Schreibweise an sich mochte ich sehr. Juna konnte ich von Anfang an gut leiden 🫶 sie war greifbar, ehrlich und ich konnte total mit ihr mitfühlen. Gleiches gilt für ihren besten Freund, der mir ebenfalls schnell sympathisch war 🤍
Und genau da fängt für mich leider auch der Punkt an, an dem es etwas schwieriger wurde 👀 Der Trope Friends to Lovers ist einfach selten meins – und dadurch hat sich die Geschichte für mein Empfinden stellenweise gezogen. Nicht wegen des Slow Burns, sondern wirklich wegen der Dynamik zwischen den beiden.
Was ich dafür umso mehr geliebt habe 🥺💔 waren die Ausstellungsstücke im Museum. Diese Kapitel haben der Geschichte so viel Tiefe gegeben und mich emotional richtig abgeholt. Gerade hier konnte ich Junas Schmerz, Unsicherheit und Gefühle sehr gut nachempfinden.
Am Ende bleibt für mich eine gefühlvolle Geschichte mit einer schönen Atmosphäre, starkem Schreibstil und emotionalen Momenten ❤️✨ auch wenn mich der zentrale Trope nicht komplett überzeugen konnte.
Listen, Friends to Lovers kann funktionieren und sehr schön sein, muss es aber nicht. Hier hat es leider nicht wirklich gut gepasst ...
Aber von Anfang: Die Idee, der Schreibstil und die Charaktere unabhängig von der Romance waren wirklich gut. Also gerade das Museum hat mir sehr gut gefallen.
Die Romance war dagegen eher nicht mein Fall. Die beiden hätten sehr schön sein können, aber dafür haben sie zu wenig miteinander kommuniziert und zu viele komische Entscheidungen getroffen.
Und ab jetzt Spoiler:
Links Geschichte hat mir nicht gefallen. Das ganze Familiendrama, das Drama um seinen Neffen und das Drama, das er um die Beziehung gemacht hat, war einfach ein Drama zu viel.
Vor allem der Punkt mit seiner Schwester und ihrem Sohn war absolut nicht gut. Ehrlich, damit kann ich alleine sein, aber ich finde er hat absolut kein Anrecht auf seinen Neffen, wenn seine Schwester das nicht möchte. Und wie er sich da aufgeführt hat, war einfach viel zu viel.
- Best Friends to lovers
- Forbidden love - Brothers Best friend
- Dual POV
- Leben mit Skoliose
Die Idee von diesem Buch hat mich sehr angesprochen, vor allem die Idee mit dem Museum of Broken hearts war mal etwas Neues, etwas spannendes.💔
Jedoch wurde die ganze Lovestory sehr schlecht umgesetzt, die letzten 100 Seiten haben wir eine richtige Entwicklung der Hauptprotagonisten - den Teil davor ging es hauptsächlich um das Museum of Broken hearts. Daher dachte ich auch für einen Moment, dass es ein offenes Ende gibt und es in den weiteren Teilen um die selben Protagonisten geht - aber nein - die nächsten Teile haben andere Protagonisten.
Versteht mich nicht falsch, ich habe dieses Museum geliebt - allerdings hat mich das Museum deutlich mehr in den Bann gezogen als die Lovestory😬
Ich konnte mich sehr schlecht mit den Protagonisten identifizieren und konnte ihr handeln auch sehr wenig nachvollziehen, da mir ihre Geschichte mit ihrer Erkrankung zu kurz kam und auch seine Geschichte wurde zu schnell abgewickelt und nicht wirklich aufgegriffen.
Der Schreibstil war ein weiteres Manko, ich hab sehr lange gebraucht um in das Buch hineinzukommen und um mit dem Schreibstil klarzukommen.
Leider hat mir ebenfalls die Spannung gefehlt, ich hatte nicht den Drang das Buch in die Hand zu nehmen und weiter zu lesen.
Daher war dieses Buch leider nichts für mich, werde auch überlegen ob ich diese Reihe überhaupt weiter lesen möchte (obwohl es in Teil 2 um die Gründerin des Museums geht).
Eigentlich hatte ich mich auf dieses Buch sehr dolle gefreut. Die Idee vom Museum der gebrochenen Herzen hat mir gut gefallen und war mal etwas Neues.
Ich fand es auch spannend eine Protagonistin mit Skoliose zu erleben. Das Thema braucht definitiv mehr Repräsentation und ich finde es schön, dass die hier gegeben war.
Allerdings hat mir die Liebesgeschichte so gar nicht zugesagt. Für mich hat gerade Felix sich in vielen Fällen sehr blöd verhalten und ich hätte mir für Juna jemand anderen gewünscht. Vielleicht hat mir auch einfach etwas von Links Familiengeschichte gefehlt, um genau zu verstehen, was wirklich sein Problem ist. Ansonsten hatte ich eher den Eindruck, als ob die beiden ihre Situation nur mal hätten ausdiskutieren müssen und sich alles schnell aufgelöst hätte. Schließlich haben die beiden sich ihre Probleme eher selbst gebaut. Das fand ich etwas schade.
Wenn die Liebesgeschichte einen überhaupt nicht packt und die Ausstellungsstücke im Musuem of Broken Hearts interessanter sind.
Worum geht es?: Als Juna eine Zeichnung im Museum of Broken Hearts abgibt, hofft sie auf das Versprechen des Museums: Wer einen Gegenstand seiner verflossenen Liebe dalässt, wird sich von der Person lösen können. Perfekt! Denn Link ist nicht nur Junas bester Freund, sondern auch der ihres Bruders, und Juna muss dringend mit diesem Kuss, ihren Gefühlen und dem Bild abschließen, das Link von ihr gezeichnet hat. Um ihre Freundschaft nicht zu gefährden, geht sie dem Tattooartist aus dem Weg. Doch selbst in den kurzen Momenten, in denen sie sich sehen, ist das Feuer zwischen ihnen kaum zu bändigen – egal, wie sehr sie sich bemühen, die Grenzen ihrer Beziehung zu wahren…
Das Cover: Das Buchcover gefällt mir wirklich gut. Es spiegelt das Thema des Buches sehr gut wider.
Der Schreibstil: Das Buch wird größtenteils aus der Ich-Perspektive von Juna erzählt. Ab und zu gibt es auch Kapitel aus Links Sicht. Mit dem Schreibstil kam ich leider überhaupt nicht klar. Zunächst musste ich den Klappentext lesen, um überhaupt in das Buch hineinzufinden. Nach zehn Seiten ohne Klappentext hatte ich absolut keine Ahnung, worum es geht. Das finde ich als Leserin sehr schade, da ich mittlerweile versuche, Klappentexte zu vermeiden, um möglichen Spoilern aus dem Weg zu gehen. Mit der Zeit kam ich zwar in die Geschichte hinein, aber ich wurde mit den Charakteren einfach nicht warm. Mir fehlte die Emotionalität. Außerdem gab es ständig Wiederholungen. Irgendwann habe ich aufgehört zu zählen, wie oft die Krankheit Skoliose erklärt wurde. Ich möchte wirklich nicht herzlos wirken – diese Krankheit ist alles andere als schön, und ich würde nicht mit Juna tauschen wollen – aber nur weil man sie immer wieder betont, wird es nicht automatisch dramatischer. Schlussendlich haben mich die Geschichten hinter den Ausstellungsstücken interessiert, und ich habe mich immer wieder über diese kleinen Auszüge gefreut.
Die Hauptfiguren: Juna ist eine junge Frau, die schon seit Jahren in ihren besten Freund verliebt ist. Beide hatten kürzlich einen leidenschaftlichen Kuss miteinander, doch Link hat diesen schnell abgebrochen. Er möchte die Freundschaft nicht gefährden und will, dass Juna und er Freunde bleiben. Juna ist am Boden zerstört. Endlich hat sie sich getraut, ihre Gefühle zu offenbaren – und wird so enttäuscht. Sie beschließt, einen Songtext zu schreiben und ihn im Museum of Broken Hearts auszustellen. Doch wie geht es weiter? Werden Juna und Link doch noch zueinander finden? Oder wird Juna schlussendlich einen Schlussstrich ziehen können?
Endfazit: Die Idee mit dem Museum of Broken Hearts klang großartig, und deshalb war ich sehr gespannt auf dieses Buch. Leider hat es mich enttäuscht. Der Schreibstil war schleppend, und mir persönlich haben die Emotionen gefehlt. Mit Juna und Link konnte ich keine Verbindung aufbauen, und auch ihre Liebesgeschichte hat mich nicht berührt. Die Geschichten hinter den anderen Ausstellungsstücken hingegen haben mich sehr bewegt – und ich muss gestehen, dass sie mich deutlich mehr interessiert haben als das Liebes-Hin-und-Her zwischen Juna und Link. Für mich war Where I Left My Heart eine große Enttäuschung, und ich kann das Buch leider nicht weiterempfehlen.
Das Buch erhält von mir total enttäuschte 1 von 5 Sterne.
Das Buch wurde mir vom Verlag als Rezensionsexemplar bei NetGalley zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank dafür.
𝐒𝐜𝐡𝐫𝐞𝐢𝐛𝐬𝐭𝐢𝐥
Der Schreibstil konnte mich nicht ganz packen. Ich bin schwer durch die Seiten gekommen und hatte meine Schwierigkeiten damit in den Lesefluss gezogen zu werden.
𝐈𝐧𝐡𝐚𝐥𝐭
Es geht um Juna, die mit ihrer geheimen Liebe im Museum Of Broken Hearts abschließen möchte. Nach einem Kuss mit dem besten Freund ihres Bruders/ ihrem besten Freund steht ihre Welt Kopf.
Das Museum of Broken Hearts hat mir sehr gefallen. Ich fand die Idee extrem kreativ und würde so ein Museum auch selbst sofort besuchen wollen.
Es werden in dem Buch weitere wichtige Themen angesprochen, wie Erkrankungen, Armut, schwierige Familienverhältnisse usw. Die Themen sind alle wichtig, aber für mich persönlich war es einfach zu viel. Zu viele Themen, zu viele verschiedene Settings, so dass in meinen Augen viele Situationen erzwungen gewirkt haben.
𝐂𝐡𝐚𝐫𝐚𝐤𝐭𝐞𝐫𝐞
Ich bin tatsächlich weder mit Luna noch mit Link warm geworden. Luna ist für mich zu unsicher - was ich bis zu einem gewissen Grad verstehen kann - & sie hatte für mich zu negative Vibes.
Link ist für mich einfach nicht nahbar gewesen.
Die Beziehung der beiden konnte ich auch nicht nachempfinden. Erst am Ende konnte ich mir die Beiden eher zusammen vorstellen.
𝐅𝐚𝐳𝐢𝐭
Für mich war dieses Buch eher nichts. Andere hat das Buch begeistern können & ich denke auch, dass es sein Publikum finden wird, aber ich habe es nicht so gefühlt. ✨
Was, wenn ein Ort voller gebrochener Herzen der einzige Platz ist, an dem du endlich herausfindest, wem dein Herz wirklich gehört?
»Where I Left My Heart« war für mich ein sehr gefühlvolles Buch.
Schon das Setting, das Museum of Broken Hearts, fand ich eine richtig schöne und originelle Idee.
Jede Geschichte, jedes Erinnerungsstück, das dort seinen Platz hat, hat mich zum Nachdenken gebracht und das Buch für mich zu etwas Einzigartigem gemacht.
In der Geschichte geht es um Verlust, Selbstakzeptanz und der Kraft von Freundschaft und Liebe. 🩵
Juna war mir von Anfang an sympathisch. Besonders berührend fand ich, wie sensibel ihre Skoliose thematisiert wurde. Es ist ein Teil von ihr, der sie stark und verletzlich zugleich macht.
Bei Link war ich mir anfangs nicht sicher, aber je mehr man über seine Ängste und Unsicherheiten erfahren habe, desto symptomatischer wurde er mir.
Insgesamt war »Where I left my Heart« ein tolles Buch! Es war für mich persönlich kein Highlight aber eine Leseempfehlung würde ich dennoch geben! 🧸
Ich kann dieses Buch allen empfehlen, die eine gefühlvolle Liebesgeschichte suchen, die tief geht und ganz viel Hoffnung geben kann.
ᴡʜᴇʀᴇ ɪ ʟᴇғᴛ ᴍʏ ʜᴇᴀʀᴛ | ᴊᴜʟɪᴀ ɴɪᴇᴅᴇʀsᴛʀᴀßᴇʀ
• 𝚆𝚎𝚛𝚋𝚞𝚗𝚐 | 𝚁𝚎𝚣𝚎𝚗𝚜𝚒𝚘𝚗𝚜𝚎𝚡𝚎𝚖𝚙𝚕𝚊𝚛 •
Darum geht es: Wir sammeln gebrochene Herzen – gib uns einen Gegenstand deiner verflossenen Liebe und lass sie endlich los! Als Juna eine Zeichnung im Museum of Broken Hearts abgibt, hofft sie auf das Versprechen des Museums: Wer einen Gegenstand seiner verflossenen Liebe dalässt, wird sich von der Person lösen können. Perfekt! Denn Link ist nicht nur Junas bester Freund, sondern auch der ihres Bruders, und Juna muss dringend mit diesem Kuss, ihren Gefühlen und dem Bild abschließen, das Link von ihr gezeichnet hat. Um ihre Freundschaft nicht zu gefährden, geht sie dem Tattooartist aus dem Weg. Doch selbst in den kurzen Momenten, in denen sie sich sehen, ist das Feuer zwischen ihnen kaum zu bändigen – egal, wie sehr sie sich bemühen, die Grenzen ihrer Beziehung zu wahren…
Herzschmerz, Heilung, Hoffnung - wenn ich Where I left my Heart mit drei Worten beschreiben müsste, wären es diese drei. @julia_niederstrasser_ schreibt wunderschön und gefühlvoll und hat mich mit diesem Buch wirklich sehr gerührt. Die Idee mit dem Museum of Broken Hearts ist wirklich so schön. Ich glaube so ein Museum würde so manchen Menschen wirklich helfen. Das Museum zieht sich durch die ganze Geschichte und man findet immer wieder Einträge zu dort abgegebenen Gegenständen lesen.
Die Geschichte baut sich sehr langsam auf, was mir sehr gut gefallen hat, weil ich mich so richtig in die Protagonisten Link und Juna hineinversetzen konnte. Die beiden haben jeweils so einige Päckchen zu tragen, um die es auch immer wieder geht. Da es sich hier um eine Friends to Lovers Geschichte handelt, verbindet Juna und Link schon einiges. Sie haben zwar auch einige Hürden zu überwinden, die Verbindung zwischen den beiden fühlt sich dafür aber auch besonders tief an.
Außerdem hat dieses Buch absolute Sommervibes und ich glaub ich möchte Kiel jetzt ganz bald mal besuchen!
𝗣𝗹𝗼𝘁-𝗩𝗶𝗯𝗲𝘀
Ein Kuss, ein gebrochenes Herz und das „Museum of Broken Hearts“. Juna will endlich loslassen – wenn da nicht dieses unübersehbare Knistern wäre und die gezwungene Nähe zueinander.
𝗪𝗮𝘀 𝗺𝗶𝗿 𝗴𝗲𝗳𝗮𝗹𝗹𝗲𝗻 𝗵𝗮𝘁
🌟 Juna
Sie ist keine perfekte Heldin, sondern eine Figur mit Ecken, Kanten und echten Unsicherheiten. Gerade dadurch wirkt sie so nahbar und greifbar – ich habe sie gerne auf jedem Schritt begleitet.
🌟 Link
Der Tattooartist mit Herz ist alles andere als der typische Love Interest, Er hat Humor, Tiefe und strahlt eine Wärme aus, die sofort einnimmt. Kurz: ein Book Boyfriend zum Verlieben.
🌟 Chemie
Zwischen den beiden sprühen die Funken so stark, dass man beim Lesen fast automatisch grinst. Die Spannung baut sich realistisch auf, mit vielen kleinen Momenten.
🌟 Setting & Atmosphäre
Sommerfeeling, Künstler-Flair und die besonderen Stadt-Vibes aus Kiel geben dem Ganzen eine Kulisse, die gleichzeitig lebendig und gemütlich wirkt. Man hat das Gefühl, direkt mit dabei zu sein.
🌟 Nebenfiguren
Persönlichkeiten, die die Geschichte bereichern, Kontraste setzen und oft genau im richtigen Moment Humor oder Tiefe liefern. Vor allem Toni und Junas Family haben es mir angetan.
🌟 Schreibstil
Locker, witzig und trotzdem voller Gefühl. Man merkt, wie viel Herzblut in jedem Satz steckt, und wie viel auch zwischen den Zeilen steht.
𝗪𝗮𝘀 𝘀𝗼 𝘀𝗲𝗺𝗶 𝘄𝗮𝗿
An ein, zwei Stellen hat sich die Handlung ein wenig gezogen. Aber das ist Jammern auf hohem Niveau.
🅵🅰🆉🅸🆃
Eine leise Geschichte, die Humor, Romantik und ernste Themen wunderbar miteinander verwebt. Neben Herzklopfen und Sommeratmosphäre überzeugt die Geschichte vor allem durch ihre authentische Own-Voice-Perspektive und den Blick auf Schönheitsideale, Selbstakzeptanz und Skoliose und das ohne künstliches Drama. Ein Buch, das gleichzeitig ans Herz geht, zum Schmunzeln bringt und Mut macht.
„Du bist mein Kryptonite“
•••
Wenn zwei beste Freunde sich verlieben - da ist doch nichts dabei oder? Doch wenn dadurch das Trio Bestfriend Gespann zerstört werden könnte, verändert es alles.
Juna und Link sind in diesem Szenario gefangen bzw. besser gesagt halten sich selbst darin gefangen gerade nach einem schicksalhaften Abend.
Ich wollte beide echt gerne zwischen durch schütteln und sagen riskiert was, konnte sie aber auch verstehen als ich beide mehr und mehr kennenlernen durfte.
Kombiniert wird es mit einer lustigen Freundes Truppe die ich auch gerne hätte, die Leidenschaft von allen für Kunst in jegliche Form vom zeichnen, Musik oder Fotographieren sowie dem Museum of broken hearts. Das Museum ist so eine coole Idee wünschte es gäbe es wirklich.
Dazu wird der Umgang mit Junas Krankheit thematisiert der mich selber auch noch mal ein wenig zum nachdenken gebracht hat, denn sie zeigen defintiv die Schatten dieser aber auch das man einen Weg finden kann damit umzugehen und sein Leben zu leben.
Ich fand es zum Ende hin - im Vergleich zu dem was vorher passiert war - etwas schnell aufgelöst und wie gesagt wollte oft die beiden einfach nur schütteln & ab und zu hätte ich mir mehr Handlung als die inneren Monologe gewünscht. Dennoch konnte ich nicht aufhören ohne zu wissen wie es ausgeht.
Gesamtbewertung: 3,9/5 ★
Handlung: 3/5 ★
Schreibstil: 4/5 ★
Charakter: 4,5/5 ★
Gefühl: 4/5 ★
"Where I Left My Heart" von Julia Niederstraßer erschien am 24.06.2025. Es gehört in das Genre Romance und ist für alle Fans von Friends-to-Lovers und Hidden-Love wie geschaffen. Es beschäftigt sich mit Schönheitsidealen in der heutigen Zeit, dem Einstehen für sich selber und dem Thema Skoliose (eine Erkrankung der Wirbelsäule, welche zu einem auffälligem äußeren Erscheinungsbild führt).
Worum gehts es?
Hier wurde eine wirklich großartige Idee geschaffen und zwar ein Museum, dass Gegenstände der verflossenen Liebe sammelt und ausstellt. Man soll damit leichter loslassen können. Der Slogan des Museum of Broken Hearts: "Wir sammeln gebrochene Herzen".
Juna will daran glauben. Aber was passiert, wenn sie sich von der Zeichnung trennt die ihr bester Freund und Tattooartist Link von ihr angefertigt hat. Kann sie ihn wirklich ziehen lass? Als ebenfalls bester Freund ihres Bruder wird er immer ein Teil von ihr bleiben oder nicht?
Dieser Kuss, ihre Gefühlen müssen verschwinden, denn die Freundschaft so Bestand haben, aber zu welchem Preis? Egal, wie sehr sie sich bemühen, die Grenzen ihrer Beziehung zu wahren, da brennt ein Feuer, dass nicht zu löschen ist - oder doch?
Wie hat es mir gefallen?
Ich fand Idee von diesem Museum grandios! Wie vielen von uns geht es nicht genauso wie Juna? Auch die anderen Ausstellungsstücke haben wir zu Beginn wirklich sehr gut gefallen. Der Schreibstil ist einfach gehalten und kann flüssig gelesen werden. Es gibt kaum eine Stelle an der sich die Geschichte in die Länge zieht. Die Charaktere sind schön ausgearbeitet und man kann mit ihnen mitfühlen. Das Thema Skoliose wird zusätzlich ziemlich gut behandelt. Eine wirklich schöne Geschichte im Genre Romance. Toll ausgearbeitete Content-Warnung am Beginn der Geschichte. Muss angemerkt werden!
Ein Museum voller Gegenstände, die mit einem gebrochenen Herzen zu tun haben? Genau hier startet unsere Story in "Where I left my Heart".
Juna gibt dort nämlich eine Zeichnung ihres besten Freundes ab, mit dem sie einen Kuss hatte, aber ihn loslassen will. Und dieses Museum verspricht, dass man von seinem Kummer erlöst wird wenn man einen passenden Gegenstand dort abgibt.
Doch es läuft nicht ganz nach Plan, denn wann immer die beiden aufeinandertreffen kommen die Gefühle wieder in ihr hervor.
Erstmal muss ich sagen, dass ich diese Idee rundum dieses Museums sehr sehr geliebt habe! Auch all die verschiedenen Gegenstände und damit Storys, die wir zwischen den Kapiteln bekommen habe ich sehr geliebt! Ich hätte tatsächlich ein Buch nur voll von diesen geliebt haha!
Leider muss ich aber gestehen, dass ich mit den Protagonisten so gar nicht klar kam. Vor allem mit Juna hatte ich sehr viele Probleme. Ich konnte sie nicht ganz greifen und sie hat mich an vielen Stellen des Buches leider sehr genervt.
Auch mit Link hatte ich zu Beginn meine Schwierigkeiten, aber das hat sich tatsächlich gegen Ende des Buches etwas gelegt. Trotzdem konnte auch er mir nicht ans Herz wachsen.
Leider ist für meinen Geschmack auch viel zu wenig passiert, sodass sich das Buch schon an vielen Stellen gezogen hatte.
Trotzdem war es eine cute Romance Geschichte, mit auch durchaus traurigen und tiefgründigen Themen. Und ich denke wenn ich die Charaktere mehr gemocht hätte, hätte ich das Buch auch sehr geliebt!
Best friend to lovers - das kann ja nur Probleme geben oder?
„Du bist mein Kryptonite“ / „Darf ich dich zeichnen, Wildflower?“
•••
Wenn zwei beste Freunde sich verlieben - da ist doch nichts dabei oder? Doch wenn dadurch das Trio Bestfriend Gespann zerstört werden könnte, verändert es alles.
Juna und Link sind in diesem Szenario gefangen bzw. besser gesagt halten sich selbst darin gefangen gerade nach einem schicksalhaften Abend.
Ich wollte beide echt gerne zwischen durch schütteln und sagen riskiert was, konnte sie aber auch verstehen als ich beide mehr und mehr kennenlernen durfte.
Kombiniert wird es mit einer lustigen Freundes Truppe die ich auch gerne hätte, die Leidenschaft von allen für Kunst in jegliche Form vom zeichnen, Musik oder Fotographieren sowie dem Museum of broken hearts. Das Museum ist so eine coole Idee wünschte es gäbe es wirklich.
Dazu wird der Umgang mit Junas Krankheit thematisiert der mich selber auch noch mal ein wenig zum nachdenken gebracht hat, denn sie zeigen defintiv die Schatten dieser aber auch das man einen Weg finden kann damit umzugehen und sein Leben zu leben.
Ich fand es zum Ende hin - im Vergleich zu dem was vorher passiert war - etwas schnell aufgelöst und wie gesagt wollte oft die beiden einfach nur schütteln & ab und zu hätte ich mir mehr Handlung als die inneren Monologe gewünscht. Dennoch konnte ich nicht aufhören ohne zu wissen wie es ausgeht.
Da ich es als Hörbuch gehört habe: ich liebe die Stimmen der Erzähler sehr und konnte mich in diesen verlieren beim Hören 🥰🥺
Gesamtbewertung: 3,9/5 ★
Handlung: 3/5 ★
Schreibstil: 4/5 ★
Charakter: 4,5/5 ★
Gefühl: 4/5 ★
Insgesamt empfinde ich das Buch, als ein tiefgründiger Liebesroman mit Herz und Verstand, der zeigt, dass Liebe nicht immer laut sein muss – manchmal braucht sie einfach nur Zeit, Mut und die richtigen Worte.
Die Storyline ist speziell und auch durchgehend interessant. Der Trope Friends to Lovers wird hier auf gelungene Weise umgesetzt. Die emotionale Entwicklung zwischen Juna und Link ist nachvollziehbar und langsam aufgebaut. Es ist keine überstürzte Romanze, sondern basiert auf jahrelanger Freundschaft.
Julia Niederstrassers Schreibstil ist warmherzig und ruhig. Dadurch erschafft sie eine angenehme Atmosphäre.
Manche Stellen ziehen sich etwas in die Länge und manchmal habe ich das Gefühl, die Figuren würden sich eher an der Sicherheit ihrer Freundschaft festhalten als den Schritt zu ihrer Liebe zu wagen.
Juna überzeugt mich vor allem durch ihre Mischung aus Stärke und Verletzlichkeit. Ihr Weg zur Selbstakzeptanz ist sensibel und glaubwürdig dargesteḷlt.
Link kämpft mit seiner eigenen Vergangenheit und dieser Kampf ist greifbar und nachvollziehbar. Sein Wunsch, seine Freunde nicht zu verlieren, steht ihm im Weg und macht ihn menschlich.
Wie bin ich auf dieses Buch aufmerksam geworden?
Bei der Programmvorschau des Leaf-Verlags habe ich mich in das Cover schockverliebt. Zudem fand ich das Konzept spannend, dass es ein Museum gibt, wo man einen Gegenstand abgibt, welcher für eine verflossene Liebe jeglicher Art steht, weshalb ich das Buch unbedingt lesen wollte. Danke an alle Beteiligten für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!
Um was geht es?
Das "Museum of Broken Hearts" sammelt Gegenstände verflossener Lieben und stellt diese, mit ihren Hintergrundgeschichten, anonym aus.
Eines Tages bringt Juna eine Zeichnung vorbei, die ihr bester Freund Link von ihr angefertigt hat. Sie kennen sich lange und als ein Moment kam, in dem es ernst wurde, hat Link sich zurückgezogen und gesagt, dass es besser wäre, ihre Freundschaft nicht aufs Spiel zu setzen.
Juna erhofft sich, mit diesem Schritt ihre Gefühle für Link loszuwerden, aber das ist leichter gesagt als getan. Vor allem, wenn Link auch Gefühle für Juna hat, er sie und ihren Bruder Chris, welcher sein bester Freund ist, nicht verlieren möchte...
Meine Meinung
Ich habe das Buch innerhalb kürzester Zeit gelesen!
Die Geschichte wird aus Junas und Links Sicht in der Ich-Perspektive geschrieben. Das hat mir gut gefallen, da ich mich so besser in die ProtagonistInnen hineinversetzen konnte. Zudem starten Junas Kapitel immer mit einem Ausstellungsstück des Museums, was ich unheimlich toll und spannend fand!
Die Gestaltung des Buches generell ist einfach wunderschön, sowohl die Außen- als auch Innengestaltung mit den Zeichnungen und den Finelines.
Das Konzept des Museums fand ich schön und habe ich so noch nie irgendwo anders aufgegriffen.
Juna und Link habe ich in mein Herz geschlossen, da sie sensibel und facettenreich sind. Sie haben ihre Päckchen zu tragen und machen das auf eine authentische Art und Weise. Kleiner persönlicher Kritikpunkt: Ich hätte sie zwischendurch am liebsten geschüttelt, und dann hätte man sich das eine oder andere sparen können. Ansonsten fand ich sie sehr süß.
Alles in allem ein schönes Buch über die Liebe!
Sammeln von gebrochenen Herzen - das Museum of the Heart - gib uns einen Gegenstand deiner verflossenen Liebe und lass ihn frei. Was für eine süße Idee. 🥰
Es geht in dem Buch um Juna und Link. Sie sind beste Freunde.
Doch es gibt ein Problem. Sie ist in Link verliebt.
Wir begleiten beide auf ihre Reise mit den Wirrungen der Liebe.
Sie müssen über ihre Schatten springen. Lohnt sich diese harte Arbeit?
Danke an @netgalleyde und @leaf.verlag
Es geht um das „Museum of Broken Hearts“ in Kiel, wo man Gegenstände seiner verflossenen Liebe abgeben und sich lösen kann. Die Hauptprotagonistin möchte auf diese Art sich von ihrem besten Freund und Bruder ihrer Freundin lösen. Do h meist kommt es anders als man denkt.
Dee Schreibstil der Autorin ist authentisch, aber etwas zu ruhig und nicht dramatisch, deswegen hat es mich wahrscheinlich nicht ganz abgeholt, eher ein Buch für zwischendurch.
Die Protagonistin ist verletztlich aber dennoch auch stark und während er sehr fürsorglich ist. Die Art wie das Museum beschrieben ist fand ich ganz toll, war mal was ganz neues und kam auch sehr authentisch rüber. Sensibele Themen hat sie mit sehr viel hat die Autorin sehr respektvoll beschrieben und emotional.
Aber der Spannungsbogen war halt nicht so vorhanden wie ich es erhofft hatte, und die Wendungen war teilweise vorhersehbar, und die Liebe entfaltet sich erst gegen Ende des Buches, was es nicht zu einem schlechten Buch macht, ganz im Gegenteil, für zwischendurch hat es mich schon gut unterhalten.
Ich kann das Buch empfehlen, da es ja eest der Auftakt der Reihe war, und ich bin guter Dinge dass es im Folgeband spannungsgeladener weiter geht.
Der Schreibstil von Julia ist angenehm und flüssig. Ich bin direkt in die Geschichte reingekommen. Was ich an diesem Buch besonders fand, waren die einzelnen Ausschnitte des Museums of Broken Hearts. Wo Menschen ihre Geschichte erzählen und diese an das Museum geben, um damit abzuschließen. Auch die Love Story zwischen den beiden Protas fand ich toll, inklusive der Freundesgruppe. Es wurde in dem Buch auch die Krankheit Skoliose thematisiert. Da merkt man einfach wie erschreckend oberflächlich Menschen sein können. Ich habe die ganze Geschichte geliebt und freue mich schon auf die anderen Geschichten.
Stell dir mal vor, es gäbe einen Ort an dem du einen Gegenstand deiner verflossenen Liebe abgeben kannst und das hilft dir zu heilen und abzuschließen. So funktioniert das im Buch 'Where I left my heart' Juna hinterlässt eine Zeichnung im Museum of Broken Hearts und versucht endlich über die unerfüllte Liebe zu ihrem besten Freund hinweg zu kommen. Link ist darüber hinaus auch noch der beste Freund ihres Bruders und ihr gemeinsamer Mitbewohner. Link hat ebenfalls Gefühle für Juna, aber zuviel Angst die einzige Familie zu verlieren, die er hat, wenn das mit ihm und Juna nicht klappt. Und trotzdem kann er nicht von ihr lassen...
Dieses Buch ist eine wunderschön erzählte, leise Geschichte. Juna ist eine bodenständige junge Frau, die durch ihre Krankheit aber oft an sich selbst zweifelt. Im Buch durchlebt sie aber einen Wandel und wächst über sich hinaus. Besonders hervorzuheben ist hier die Idee mit dem Museum das viel Raum in der Geschichte einnimmt und einfach nur wunderschöne Geschichten zu einzelnen Exponaten erzählt hat. Das Buch ist leise, aber gewaltig und hat mir richtig gut gefallen.
Juna war ein toller Charakter, so echt, realistisch, direkt aus dem Leben. Mit all ihren Stärken und Schwächen.
Ich konnte mich sehr gut in sie hineinversetzen.
Link fand ich mega cool genau wie ihre wg. Die 3 sind ein eingeschworenes Team mit junas Bruder Chris, schon seit ihrer Kindheit.
Juna ist gezeichnet vom Leben durch eine Krankheit, die ich bis dato noch nie gehört habe.
Aber Juna ist stark, lässt sich trotz Krankheit nicht unterkriegen.
Juna und link haben einen schwachen Moment und lassen ihren Gefühlen eines Abends freien Lauf und es kommt zum Kuss zwischen den beiden, doch um ihre Freundschaft nicht kaputt zu machen beenden es beide, bevor es überhaupt angefangen hat.
Ein Überbleibsel dieses kusses ist ein portrait gezeichnet von link, doch dieses landet im Museum of broken hearts.
Die Kapitel Überschriften bestand immer aus einer Geschichte des Museums. Manche waren melancholisch, manche lustig, manche traurig.
Es gab auch sehr viel diskommunikation und Angst die erst überwunden werden musste.
Ich sags mal so der trope friends to lovers war jetzt nicht so meins, trotzdem habe ich diese Geschichte geliebt und gefühlt.
„Where I Left My Heart“ erzählt von Juna, Link und all dem, was zwischen zwei Menschen unausgesprochen bleibt. Die Idee des Museums, in dem Erinnerungen abgegeben werden können, hat mich sofort fasziniert. Es war fast magisch, wie still und eindringlich die Geschichte erzählt wurde.
Juna war für mich das emotionale Zentrum - mutig, ehrlich und mit einer Perspektive, die man selten liest. Link wirkt auf den ersten Blick verschlossen, aber seine Wärme und Loyalität machen ihn zu einer ganz besonderen Figur. Dass das Thema Skoliose so sensibel und authentisch eingebunden war, hat die Geschichte für mich besonders gemacht.
Es gab Passagen, die sich etwas gezogen haben, aber das Gesamtgefühl bleibt: ruhig, berührend und tief.
Fazit: Ein Roman über das Loslassen, über neue Anfänge und über die Kraft der leisen Liebe.
Vielen Dank an NetGalley und den ONE Verlag für das Rezensionsexemplar.
Die Story mit dem Museum of broken hearts fand ich sehr spannend, so ein Museum würde ich auch gerne mal besuchen ☺️. Gerade die Kurzgeschichten an jeden Anfang eines Kapitels fand ich amüsierend, herzzerreißend & auch etwas heilsam.
Das ist tatsächlich auch mein größter Pluspunkt an der Story. Denn die Lovestory von Juna und Link konnte mich leider nicht ganz überzeugen. Zum einen liegt es daran, dass ich wohl nicht der größte Fan von Friends to lovers bin und zum anderen daran, dass mir das Hin-und Her ziemlich auf die Nerven ging.
Vorallem verursacht durch Link. Ich kann nachvollziehen das der Schritt von Freunde zu Liebende nicht einfach ist, besonders nicht wenn noch eine dritte Person (in dem Fall Juna‘s Bruder) involviert ist. Aber I mean, du kannst nicht Juna regelmäßig küssen und dann wieder so tun als wäre es nie passiert. Das war etwas frustrierend 🙇🏼♀️
Dafür mochte ich Juna sooo sehr. Sie ist eine starke Person, allein schon wegen ihrer Erkrankung. Auch der Aspekt der Skoliose war sehr authentisch aber trotzdem einfühlsam ins Buch eingebracht worden.
Obwohl ich die Beziehung zwischen Juna und Link nicht ganz Greifen konnte, mochte ich das Buch trotzdem ganz gerne ☺️
Ich habe definitiv mein Herz in diesem Buch gelassen
Die Love-Story von Link und Juna hatte mich spätestens bei der Hälfte des Buches und zog mich seitdem in ihren Bann. Die Idee des „Museums of Beoken Hearts“ ist super genial und hatte mich von Anfang an. Auch Junas struggle mit ihrer Erkrankung wurde ausreichend thematisiert und gut in die Geschichte eingebunden. Eine Protagonistin mit Einschränkungen ist ja doch weiterhin sehr wenig, obwohl viele von uns mit Einschränkungen, ob sichtbar oder nicht, zu kämpfen haben. Auch dies wurde im Buch angesprochen.
Mit Juna und Link konnte ich bis zum Ende des Buches nicht abschließend warm werden. Die beiden waren mir nicht direkt unsympathisch, trotzdem konnte ich nicht richtig mitfühlen. Trotzallem war die Verbindung der beiden toll dargestellt und hat mich gefesselt. Die Bindung zwischen Juna und ihren Freundinnen allerdings gefiel mir von Anfang an sehr gut.
Eine wunderschöne Liebesgeschichte mit den Problemen des Alltags und einer Erkrankung, die auch mal den Alltag bestimmt, da sich fremde Menschen viel zu oft in ein fremdes Leben einmischen.
Die Story dieses Buches ist mal etwas anderes. Schon die Skoliose von Juna ist etwas anderes und ich finde es toll, dass auch über solch eine Erkrankung in diesem Buch „berichtet“ wird. Was es wirklich für die Betroffenen bedeutet; dass man als Außenstehende manchmal gar nicht weiß was mit dieser Person los ist und was es bedeutet damit Jahre zu leben. Viele Behandlungen von Krankengymnastik und Schmerzen.
Die Idee des Museums fand ich interessant und ich mochte die kleinen Geschichten rund um die ausgestellten Gegenstände. Ich konnte beide Protagonisten verstehen. Die Gefahr durch die Liebe die Freundschaft zu verlieren. Link, Juna und ihr Bruder ist ein tolles Trio und was würde passieren wenn….
Darum geht es: Wir sammeln gebrochene Herzen – gib uns einen Gegenstand deiner verflossenen Liebe und lass sie endlich los!
Als Juna eine Zeichnung im Museum of Broken Hearts abgibt, hofft sie auf das Versprechen des Museums: Wer einen Gegenstand seiner verflossenen Liebe dalässt, wird sich von der Person lösen können. Perfekt! Denn Link ist nicht nur Junas bester Freund, sondern auch der ihres Bruders, und Juna muss dringend mit diesem Kuss, ihren Gefühlen und dem Bild abschließen, das Link von ihr gezeichnet hat. Um ihre Freundschaft nicht zu gefährden, geht sie dem Tattooartist aus dem Weg. Doch selbst in den kurzen Momenten, in denen sie sich sehen, ist das Feuer zwischen ihnen kaum zu bändigen – egal, wie sehr sie sich bemühen, die Grenzen ihrer Beziehung zu wahren…
Liebe, Freundschaft und Mut wunderschön kombiniert
Where I left My Heart ist eine tolle Romance, die nicht nur Liebe, sondern auch Freundschaft in den Mittelpunkt stellt.
Juna, ihr Bruder Kris und Link sind beste Freunde. Doch für Juna gibt es ein Problem: Sie ist in Link verliebt. Zum Glück gibt es in Kiel das Museum of Broken Hearts. Man gibt einen Gegenstand seiner Liebe ab und kommt darüber hinweg. Soweit der Plan, doch dass das irgendwie doch nicht so einfach ist, wird Juna schnell klar.
Wir begleiten Juna auf ihrer Reise zu ihren Gefühlen und entdecken dabei neben den Irrungen und Wirrungen der Liebe, auch die Bedeutung von Freundschaft und Mut. Denn mit Freunden fällt es deutlich leichter auch mal mutig zu sein und über seinen eigenen Schatten zu springen. Und wer weiß, vielleicht lohnt sich die harte Arbeit an sich selbst ja?
Mir hat das Buch echt gut gefallen. Der Schreibstil ist flüssig lesbar und man kann sich super in die Charaktere und die Geschichte hineinversetzen. Es fällt gar nicht auf, dass man nur so durch die Seiten fliegt. Gefallen hat mir auch, dass die Protagonistin eine tolle Charakterentwicklung durchgemacht hat. Ihren vermeintlichen Makel hat sie gelernt zu akzeptieren und nicht mehr zu verstecken. Das ist etwas, wovon wir uns alle eine Scheibe abschneiden können.
Es war gut, konnte mich aber nicht ganz überzeugen🙈
Ich fand die Idee mit dem Museum of Broken Hearts super interessant und originell und ich mochte die Geschichten zu den abgegebenen Gegenständen so gerne. Auch der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Es ließ sich super leicht und flüssig lesen und die Gefühle in jedem einzelnen Wort kamen total bei mir an😍 Auch die Thematik rund um Skoliose fand ich sehr interessant, vor allem, weil ich mich selber nie wirklich damit auseinandergesetzt habe, aber durch dieses Buch definitiv etwas dazu gelernt habe. Juna fand ich relativ sympathisch, aber mit Link wurde ich nicht zu 100% warm. Ich muss aber sagen, dass ich die Anziehung zwischen Juna und Link nicht wirklich gespürt habe. Für mich haben sie als Paar nicht wirklich Sinn ergeben, wenn ihr versteht, was ich meine🙈 Dieses Buch hat mir einfach nochmal gezeigt, dass friends to lovers nicht mein liebster Trope ist. Mir war das Hin und Her einfach zu viel und auch das Drama am Ende fand ich etwas unnötig. An sich war es schon ein schönes Buch und wie gesagt, die Idee mit dem Museum fand ich richtig gut, aber ganz überzeugen konnte es mich leider nicht.
Was haben The Legend of Zelda und dieses Buch gemeinsam?👀
Uiuiui, diese Funken, die aus dem Buch kamen, hätten eine ganze Stadt zum Brennen bringen können!🔥
Diese Fordbidden Romance war wirklich so knisternd, wie Brausepulver auf der Zunge, das man als Kind immer haben wollte. Genial.
Juna, Link und Chris. Sie waren schon immer ein Trio und sind befreundet seit sie Kinder sind. Doch zwischen Juna und Link entwickelt sich mehr als die Freundschaftsgefühle. Wenn dadurch nicht alles so kompliziert werden würde...denn Chris ist Links bester Freund und Junas Bruder und hat ganz offen kommuniziert, wie schlimm es wäre, wenn die beiden was miteinander hätten. Ja dumm nur, dass die beiden schon was miteinander hatten und es immer schwieriger wird, diese Gefühle zu verheimlichen...denn das Feuer brennt bereits. LICHTERLOH 😮💨🔥
Das Problem: Sie wohnen zu dritt in einer WG👀
Ich liebe die Hinweise auf Disney, auf die Gamescom und auf The Legend of Zelda, denn all das liebe ich selbst soooo sehr 😍
Das Setting mit dem Museum of Broken Hearts war unglaublich. Ich fühlte mich durch die Kapitelanfänge mit den "Schnipseln" der Gegenstände, als würde ich selbst durch dieses Museum laufen. Das Buch hat mich geerdet in einer wirklich stressigen Zeit. Es fing mich auf und umhüllte mich in eine Ruhe, die ich gebraucht habe. Danke dafür, das war einfach schön 💗🥹
Das Wichtigste war aber Juna. Die wundervolle Juna, mit all ihren Schwächen und Kanten. Ich habe so sehr mit ihr gefühlt. Wie stark diese Frau ist, unfassbar 🤌🏼
Ihre POVs waren wirklich unglaublich und ich hätte mir vielleicht sogar ein Ende ohne Link gewünscht, denn:
>>Möchte ich wirklich einen Mann, der die Absolution benötigt, in mich verliebt zu sein?<<
Ich mochte Link, aber sein Verhalten manchmal fand ich sooooo verletztend, ich hatte förmlich Schmerzen beim Lesen, weil ich so Mitleid mit Juna hatte. Und ich hatte tatsächlich ein wenig gehofft, dass sie einfach sagt, ganz ehrlich: DANN HALT NICHT 🤌🏼
Aber naja, ist ja auch kein Wunschkonzert. Juna gehört eben zu Link 💗🫂
Ich könnte noch so viele tolle Dinge erwähnen, wie die Gestaltung des Buchs oder die Nebencharaktere, aber liest es einfach selbst 🥹
Ich freue mich schon unglaublich auf die nächsten Bücher dieser Reihe!
Hut ab für diesen Schreibstil, wirklich. Julias Schreibstil fühlt sich an wie ein Aesthetic-Moodboard auf Pinterest. Ein Traum!💗
Juna geht in ein Museum, wo Herzgebrochene ihre Gegenstände abgeben können, die sie mit ihrer alten Liebe verbinden, um den Herzschmerz besser zu ertragen. Dort gibt sie ein Bild ab, das Link von ihr gezeichnet hat, ihr bester Freund seit Kindheitstagen, der sie an dem Abend, wo er das Bild gezeichnet hat, zum ersten Mal geküsst hat und seitdem auf Abstand geht...
Meine Meinung zu dem Buch:
Das Buch habe ich im Rahmen der Summer Reading Challenge bei NetGalley gelesen. An dieser Stelle vielen Dank für das Leseexemplar, meine Meinung beeinflusst dies nicht.
Ich habe tatsächlich ein bisschen gebraucht, um in die Geschichte reinzufinden, da ich den Schreibstil doch sehr schnörkelig fand. Sehr viel Sehnsucht, sehr viel Leidenschaft, sehr viele Metaphern, die mir persönlich übertrieben waren. Es war auf der einen Seite ein locker leichter Schreibstil und gleichzeitig eben dieses Verschnörkelte, was irgendwie nicht zusammengepasst hat.
Als ich dann aber in der Geschichte drin war, fand ich die Geschichte tatsächlich ganz süß und bin auch an sich eigentlich ein Fan von Friends to Lovers. Allerdings muss ich auch gestehen, dass es mir eher ab so 70% im Buch rein dann wirklich irgendwann gereicht hat. Mir war es dann wirklich doch zu verkopft und es hätte alles so viel einfacher sein können. Es wurde in dem Buch auch thematisiert dieses "Redet doch einfach miteinander, dann klärt sich alles". Und es wurde dann abgetan mit, "ja, aber das ist in der Realität gar nicht so einfach". Ja, aber es ist ein Buch, es ist nicht die Realität. Und wenn es so einfach sein könnte, dann könnt ihr auch in dem Buch miteinander sprechen. Und das hat mich dann tatsächlich gestört.
Trotzdem war das Buch für mich locker flockig wegzulesen und ich habe es jetzt an einem Nachmittag gelesen, sodass es trotzdem solide 3,5 Sterne gibt und ich auf jeden Fall eine Leseempfehlung geben kann für Leute, die Friends to Lovers gerne lesen.
Spoiler zur Triggerwarnung: Ich habe die Warnung vorab gelesen und dachte, ich bin mit allen Themen cool, aber eine Sache hat mich dann doch hart getroffen und kalt erwischt - da hab ich aus dem Nichts heraus Rotz und Wasser geflennt und konnte gar nicht mehr aufhören. Aber vielleicht reagiert man da doch anders als werdene Mama.
Fazit:
als Fan von Romancebüchern kann ich das Buch gerne weiterempfehlen.
💌 Inhalt:
Juna möchte ihre Liebe zu ihrem besten Freund überwinden, indem sie seine Zeichnung im Museum of Broken Hearts abgibt, um ihre Freundschaft nicht zu gefährden. Doch das ganze gestaltet sich komplizierter und schmerzhafter als erwartet…
💌Rezension
Der Schreibstil des Buchs ist sehr angenehm und atmosphärisch. Ich fand es sehr leicht mich in die Figuren hineinzuversetzen. Besonders spannend fand ich daher den Own-Voice-Charakter der Skoliose Repräsentation!
Juna und Link sind ein sehr spannendes Paar, bei dem die Tension greifbar ist. Forbidden-Love und Friends-to-Lovers? Die beiden sind sehr viel mehr!
Ich liebe es, wie schön hier auch eine Mädels-Gruppe Juna unterstützt und so eben nicht „nur“ die beiden Protas stattfinden.
Die Geschichte ist insgesamt sehr ergreifend und allein die Idee hinter dem Museum of Broken Hearts und all die tollen Ausstellungsstücke samt ihrer Geschichten sind ein Grund dieser Reihe eine Chance zu geben.
💌Bewertung & Empfehlung
Tolle Sommerlektüre mit tiefen Themen aber leichter Atmosphäre!
⭐️⭐️⭐️⭐️/ 4
-DURCH DICH WEIẞ ICH,
DASS DIE ANGST NUR SO LANGE
MEIN LEBEN BESTIMMT,
WIE ICH ES ZULASSE.-
Where I Left My Heart ist ein ruhiges, emotionales Buch - und gleichzeitig so kraftvoll in dem, was es zwischen den Zeilen erzählt.
Juna hat mit ihrer Geschichte, ihrer Krankheit und allem, was sie erlebt hat, schon so viel getragen - und trotzdem ist sie ein Mensch geblieben, der mit so viel Wärme und Herz durch die Welt geht. Ich habe sie unglaublich schnell ins Herz geschlossen. Ihre Stärke bewundert. Vielleicht gerade, weil sie auch in ihrer Verletzlichkeit stark ist.
Dass sie mit Skoliose lebt, wird mit einer ehrlichen Selbstverständlichkeit gezeigt, die ich sehr wertschätze. Kein Mitleid, kein Beschönigen - einfach eine Geschichte, in der das Leben passiert. Mit Unsicherheiten. Mit Rückschlägen. Und mit Menschen, die bleiben oder eben auch gehen.
Ein besonderes Highlight waren für mich die kleinen Geschichten und Gegenstände, die andere Menschen im Museum of Broken Hearts hinterlassen haben. Sie zeigen: Du bist nicht allein mit deinen Ängsten, deinem Schmerz, deiner Vergangenheit. Andere tragen auch. Und das verbindet.
Auch dass Juna dort das Bild abgibt, fand ich symbolisch schön - nicht, um alles zu vergessen, sondern um sich selbst wieder ein Stück näher zu kommen.
Mit Link hingegen bin ich nicht richtig warm geworden. Ich habe versucht, ihn zu verstehen - seine Ängste, seine Unsicherheiten, seine Entscheidungen. Aber irgendetwas hat für mich einfach nicht gepasst.
Vielleicht war es seine emotionale Reife. Vielleicht die Art, wie er mit Nähe umgeht. Oder wie er Juna behandelt.
Was mich am meisten gestört hat: Dass Juna, die sonst so sehr für sich einsteht, bei ihm oft gar nicht merkt, wie wenig sie eigentlich bekommt - und stattdessen in ihrer rosaroten Blase bleibt.
Ich hätte mir jemanden an ihrer Seite gewünscht, der nicht nur ihre Gefühle sieht, sondern sie auch ernst nimmt. Der nicht so viel schweigt, sondern klar zu sich - und zu ihr - steht.
Auch die Liebesgeschichte hat mich dadurch emotional nicht ganz erreicht. Teilweise war’s mir einfach zu kitschig - vor allem, weil so viele andere Themen im Buch mit so viel Tiefe erzählt wurden. Ich hätte mir gewünscht, dass auch die Romance diese Sorgfalt bekommt.
Und trotzdem: Dieses Buch hat mich berührt.
Es erzählt davon, wie schwer es ist, Menschen loszulassen, die einem zu viel bedeuten.
Davon, wie man lernen muss, sich selbst zu halten – auch wenn andere es nicht tun.
Und davon, dass das Leben nicht perfekt sein muss, um wertvoll zu sein.
Where I Left My Heart hat vielleicht nicht die große Lovestory erzählt, die ich mir gewünscht hätte – aber eine ehrliche.
Eine, die Platz verdient.
Und die gerade wegen ihrer Themen gehört werden sollte.
Xx Wisteria
„Where I Left My Heart“ von Julia Niederstraßer hat mich von Anfang an durch sein besonderes Setting im „Museum of Broken Hearts“ begeistert. Die Idee, einen Ort zu schaffen, an dem Menschen symbolisch alte Lieben loslassen können, fand ich total schön. Besonders spannend fand ich, wie dieses Museum in die Geschichte eingewoben wurde, mit kleinen Fundstücken zu Beginn der Kapitel, die nicht nur zur Atmosphäre beigetragen haben, sondern auch immer wieder kleine, eigene Geschichten erzählt haben.
Im Mittelpunkt steht Juna, die ist eine starke, authentische Protagonistin mit Ecken und Kanten, die ich sehr nahbar. fand deren Perspektive ich als angenehm nahbar empfand. Sie hat Skoliose und das wird nicht nur nebenbei erwähnt, sondern zieht sich durch die gesamte Geschichte und beeinflusst natürlich auch das Handeln von Juna. Ich fand, dass das ganze Thema sehr sensibel behandelt wurde und die Repräsentation im Buch hat mir richtig gut gefallen.
Link ist ihr bester Freund, den Juna geküsst hat und nun versucht ihre Gefühle für ihn zu unterdrücken um ihre Freundschaft nicht zu gefährden, hat es mir da etwas schwerer gemacht. Er war nicht immer ganz greifbar, seine Handlungen haben mich manchmal eher verwirrt als überzeugt, gerade in der ersten Hälfte der Geschichte. Trotzdem konnte ich nachvollziehen, dass sein innerer Konflikt Teil der Story ist, auch wenn es für mich phasenweise etwas holprig wirkte.
Der Schreibstil hat mir richtig gut gefallen. Er war ruhig, atmosphärisch, stellenweise poetisch. Gerade wenn es um die Beschreibungen der Umgebung, die Musik oder die kleinen zwischenmenschlichen Momente ging, fand ich die Stimmung total gut rübergebracht. Die Autorin schafft es, Bilder im Kopf entstehen zu lassen, ohne dabei überladen zu schreiben. Für mich war das Buch genau richtig, wenn man mal etwas lesen möchte, das nicht laut oder dramatisch ist, sondern durch emotionale Tiefe überzeugt.
Die Geschichte zwischen den beiden entwickelt sich sehr langsam. Das hat mir gut gefallen, weil es dadurch realistischer wirkte. Zwischendurch hat es sich dadurch allerdings auch mal etwas gezogen. Die Spannung lag eher in den kleinen Momenten zwischen Juna und Link und nicht so sehr in großen überraschenden Wendungen. Ich hätte mir an der einen oder anderen Stelle etwas mehr Spannung gewünscht.
Schön fand ich das Thema des Loslassens, dass sich durch die Geschichte zieht. Nicht nur durch die Fundstücke aus dem Museum of Broken hearts, sondern auch in Junas Entwicklungen. Das fand ich sehr gelungen.
Wer ein Buch mit großen Twist und viel Handlung hat, der wird hier eher enttäuscht, denn die Story lebt von kleinen Momenten und Emotionen.
Genau das hat mir hier aber richtig gut gefallen. Es ist ein ruhiges Buch, das emotional ist ohne kitschig zu sein. Ich mochte das Setting in Kiel und die Idee des Museum of broken hearts mochte ich sehr.
Dieses Buch ist purer Schmerz.
Juna, ihr Bruder Chris und Link sind seit Ewigkeiten beste Freunde. Nur, dass da immer schon ein bisschen mehr zwischen Juna und Link war. Doch ein „etwas mehr“ würde alles zerstören, weshalb Link sofort die Stoptaste drückt, als es zu einer Annäherung kommt. Juna zerreißt es das Herz. Sie findet das Museum of broken Hearts, eine Ausstellung bei der man Dinge lassen kann, die man mit einer verlorenen Liebe in Verbindung bringt. Kann sie ihre Gefühle dort wirklich zurücklassen?
Normalerweise bin ich nicht der größte Fan vom Friends to lovers Trope. Doch die Autorin hat es geschafft, die Tension, die mir dabei normalerweise fehlt, auf ein fast unerträgliches Level zu steigern. Manchmal wollte ich ins Buch springen Juna und Luke persönlich aufeinander zuschubsen.
Die Gefühle und Gedanken der beiden waren wirklich schmerzhaft und wunderschön. Luke, der Probleme mit seiner Familie hat und deshalb eine neue in Chris und Juna gefunden hat, Juna, die Ausgrenzung und Ablehnung erlebt hat, aufgrund ihrer Skoliose. Beide tragen Wunden und Unsicherheiten in sich, die sie authentisch und besonders liebenswert machen, mir aber auch echt das Herz gebrochen haben. Eine Geschichte die mitten ins Herz geht, mit kreativen Berufen, liebenswerten Protagonisten und einer wichtigen Message. Besonders gefallen haben mir die kurzen Geschichten der gebrochenen Herzen an den Kapitelanfängen. Ich freue mich riesig Band 2 🥰😍
Definitiv eine Empfehlung!
Eine ruhige, aber tiefgründige Geschichte über das Hadern mit sich selbst, über Mut, Wachstum und Sichtbarkeit. Authentische Figuren, ein besonderes Setting und viele berührende Zwischentöne machen es zu einer echten Herzenslektüre.
Die Hauptprotagonistin heißt Juna, genau wie meine Tochter. Allein dieser Zufall hat mich neugierig gemacht und ich wollte das Buch unbedingt lesen. Zudem ist die Protagonistin von Skoliose betroffen, eine Verdrehung der Wirbelsäule. Auch ich habe im Übergang von der Hals- zur Brustwirbelsäule eine minimale Form davon, nicht wirklich sichtbar, aber dennoch macht es immer wieder Beschwerden. Durch diese Parallele fühlte ich mich der Geschichte gleich noch näher.
Ich finde es immer wieder schön, wenn solche Themen aufgegriffen werden und nicht nur perfekte Helden im Fokus stehen.
Mit dieser Erwartung bin ich in die Geschichte gestartet und wurde überrascht, wie viel mehr sie noch bereithält. Der Schreibstil ist erfrischend und flüssig, es hat wirklich Spaß gemacht zu lesen, sodass ich nur so über die Seiten geflogen bin. Auch das Setting hat mir wahnsinnig gut gefallen, es war einfach mal was ganz anderes. Juna konnte ich in ihrem Hadern sehr gut nachvollziehen. Es war schön zu sehen, wie sie Stück für Stück über sich hinauswächst. Ebenso mochte ich Link, den männlichen Hauptprotagonisten, der mit seiner Art perfekt in die Geschichte passte und zeigte, dass Familie leider keine Selbstverständlichkeit ist.
Und neben den beiden gab es ein weiteres besonderes Highlight- kleine Anekdoten in jedem Kapitel. Manchmal waren es nur wenige Sätze, aber sie erzählten ihre ganz eigene Geschichte, vielschichtig, bewegend und hin und wieder erstaunlich vertraut. Alles in allem eine eher ruhige Geschichte, die aber sehr tiefgründige und wichtige Themen anspricht. Sie regt zum nachdenken an und ermutigt gleichzeitig dazu für sich einzustehen.
Where I left my Heart war ein solide und einzigartige Liebesgeschichte. Mir hat der Hintergrund am meisten gefallen, sowohl die kleinen Anekdoten der zerbrochenen Herzen, als auch die Repräsentation der Skoliose, die Autorin ist auch betroffen. Die Umsetzung der Liebesgeschichte habe ich weniger gefühlt. Ein bisschen hin und her, zu wenig echter Herzschmerz, ein bisschen zu viel ‚sie können sehr wohl zusammen sein, sie tun nur so, als ob es Gründe dagegen gibt...‘, aber sie hatte durchaus Potential, in dem Fall hätte ich mir vielleicht eine ruhigere Liebesgeschichte gewünscht, die mit mehr sachlicher Kommunikation auskommt und einem Slowburn und langsamer Entwicklung hin zum Happy End. #netgalleychallenge2025
❤️🩹 "Ich bin stark. Ich bin schön. Ich bin ich." ❤️🩹
Dürfte ich diese Buch mit nur einem Wort beschreiben, wäre es echt. Die Geschichte rund um Juna und Link ist leise, voller Gefühl und gleichzeitig echter Zweifel.
Eine Liebesgeschichte, wie sie das wahre Leben schreibt.
Aber von vorn:
Die Protagonistin Juna ist seit Kindheitstagen verliebt in ihren besten Freund Link. Doch dieser ist auch der beste Freund ihres Bruders. Das Dreiergespann ist ein eingespieltes Team und Juna möchte mit ihren Gefühlen keinesfalls die Freundschaft aufs Spiel setzen.
Juna ist an Skoliose erkrankt. Ich war sehr gespannt, wie das Leben mit einer solchen Krankheit in der Geschichte integriert wird. Egal, ob Probleme im alltäglichen Leben wie langes Sitzen oder Selbstzweifel durch medial gestaltete Schönheitsideale, die Autorin schafft es die Gefühlswelt, die Zweifel und die emotionale Achterbahnfahrt der Protagonistin Juna authentisch darzustellen. Solche Themen gehören definitiv öfter in Bücher!
Da die Beziehungsproblematik relativ am Anfang aufgegriffen wird, gab es für meinen Geschmack ein paar Längen ab der Mitte. Es fühlte sich an, wie ein im Kreis drehen. Die ein oder andere Szene war zum Haare raufen und ich hätte beide gerne wachgerüttelt 🥹
Der finale Funke zwischen den Beiden wollte nicht so richtig auf mich überspringen.
Die Idee mit dem Museum of broken Hearts hat mir richtig gut gefallen! Die einzelnen Geschichten zu Beginn eines Kapitels zeigen, wie vielfältig Liebeskummer sein kann. Und regen definitiv zum Nachdenken an 💭
Auch der künstlerische Aspekt mit Junas Songtexten verleiht der Geschichte eine besondere Note.
Aber mein Highlight der Geschichte?
Die Frauenfreundschaften ❤️
Ich habe es geliebt wie wertschätzend, wohlwollend und unterstützend diese Beziehungen ausgearbeitet wurden.
Ich wünsche jedem mindestens genau so eine Freundin!
Fazit:
Mit "where i left my heart" bekommt ihr eine sehr authentische Liebesgeschichte ohne viel künstliches Drama. Diese wird abgerundet durch ein besonderes Museum und tolle zwischenmenschlichen Beziehungen 🥰
Danke an @leaf.verlag für das Rezensionsexemplar ❤️
Es geht um Link, der ein Tätowierer mit familiären Problemen ist und um Juna, die in einer Kanzlei arbeitet und an Skoliose leidet seit ihrer Kindheit.
Juna ist doll in Link verliebt und Prroblem ist: er ist ihr bester Freund! Und darum will Juna einen Abschluss haben aus dieser ausweglosen Situation und wird auf das Museum of Broken Hearts aufmerksam. Dort gibst du einen Gegenstand deiner Liebe ab und kannst so damit abschließen.
Ich mochte die Geschichte sehr und noch mehr den Gedanken von diesem Museum. Wie schön wäre es mit manchen Beziehungen einfach so abschließen zu können?! 🥰
Man kommt easy in die Story und ich mochte alles zwischen Juna und Link!
Inhalt:
Wir sammeln gebrochene Herzen – gib uns einen Gegenstand deiner verflossenen Liebe und lass sie endlich los!
Als Juna eine Zeichnung im Museum of Broken Hearts abgibt, hofft sie auf das Versprechen des Museums: Wer einen Gegenstand seiner verflossenen Liebe dalässt, wird sich von der Person lösen können. Perfekt! Denn Link ist nicht nur Junas bester Freund, sondern auch der ihres Bruders, und Juna muss dringend mit diesem Kuss, ihren Gefühlen und dem Bild abschließen, das Link von ihr gezeichnet hat.
Um ihre Freundschaft nicht zu gefährden, geht sie dem Tattooartist aus dem Weg. Doch selbst in den kurzen Momenten, in denen sie sich sehen, ist das Feuer zwischen ihnen kaum zu bändigen – egal, wie sehr sie sich bemühen, die Grenzen ihrer Beziehung zu wahren…
Meinung:
Dieses Buch wird euer Herz stehlen!
Aus meiner Perspektive macht der Titel optisch so unglaublich viel her. Ich liebe das detailreiche Cover, das die beiden Protagonisten Juna und Link einfach perfekt im Museum einfängt. Was mir besonders gut gefällt, sind die ausgestellten Stücke, mit denen Menschen gebrochene Herzen verbinden. Vor allem, da sich diese Geschichten auch vor jedem Kapitel noch einmal aufgreifen.
Durch die Farben entsteht ein richtig hübsches Gesamtbild, das durch den Farbschnitt abgerundet wird. Darüber hinaus ist aber auch die Innengestaltung ein absolutes Highlight, mit den vielen Grafiken, Elementen und kleinen Besonderheiten.
Ingesamt wäre das Buch ehrlicherweise nur aufgrund der Gestaltung direkt bei mir eingezogen. Denn wer kann schon einer wundervollen Optik wiederstehen?
Den Schreibstil von Julia Niederstraßer hingegen würde ich als sehr authentisch, einnehmend und locker beschreiben. Man kann sich als Leser*in auf jeden Fall perfekt in die Gedankenwelten der beiden hineinversetzen. Was natürlich auch an den wechselnden Sichtweisen liegt, aus denen die Geschichte erzählt wird und die mir richtig gut gefallen haben.
Wobei ich anfänglich ehrlich gestehen muss, dass ich kurz überrumpelt war vom Einstieg. Doch mit der Zeit verstand ich mehr und mehr die Hintergründe und Zusammenhänge, warum die Geschichte genau mit diesem Beginn gestartet ist.
Juna ist dabei eine tolle Protagonistin, die manchmal ein wenig zurückhaltend, dennoch total greifbar wirkt. Mit ihrer Skoliose konnte ich mich selbst gut identifizieren, auch wenn die beschriebenen Schmerzen und dass sie immer wieder deshalb komisch angesehen wird, mir sehr leid taten für sie. Denn das hat wirklich niemand verdient.
Ich fand jedoch auch, dass sie mit der Zeit mehr und mehr für das einsteht, was sie will und das sie Link gegenüber auch ihre wahren Gefühle offenbart. Denn auch wenn die beiden eigentlich das gleiche wollen, ist die Kommunikation doch oftmals auch ein Problem und die beiden sprechen sich zum Glück ab einem bestimmten Punkt auch aus.
Auf der anderen Seite war da Link, der als Artist einen fürsorglichen Charakter hatte, auch wenn man ihm das vielleicht nicht immer ansah. Er fühlt sich auf jeden Fall auch zu seiner besten Freundin hingezogen, dennoch stößt er sie auch oft von sich, denn die Angst ist schlussendlich für ihn doch auch ein treuer Begleiter.
Als Juna dann die Zeichnung von ihm im Museum abgibt, nimmt die Geschichte ihren Lauf und die beiden finden sich zwischen einer Freundschaft, die sie nicht verlieren wollen, Junas Bruder, der einer Beziehung der beiden eher kritisch gegenübersteht und dem Leben gefangen. So hält die Handlung wirklich einiges bereit und ich habe es total genossen, die Liebesgeschichte der beiden zu lesen.
Manchmal konnte ich nicht alles so genau greifen, dennoch war das Buch auch einmal etwas ganz anderes. Die Geschichte ist ansonsten aber auf jeden Fall sehr realistisch gezeichnet und gefiel mir mit dem Setting in Kiel auch richtig gut. Denn das Setting hat irgendwie total gut zu den Protagonisten gepasst.
Besonders die Idee mit dem Museum of Broken Hearts ist mir dabei jedoch im Kopf hängen geblieben, denn umso mehr Geschichten wir als Leser von jedem Kapitel erhalten, um so mehr offenbaren sich die Hintergründe hinter den einzelnen Gegenständen, die so vielen Menschen etwas bedeutet haben. Einfach eine richtig tolle Idee.
Wer eine sehr besondere Geschichte mit deutschem Setting lesen will, der sollte sich diesen Auftakt meiner Meinung nach auf jeden Fall einmal näher ansehen.
Umso mehr freue ich mich jetzt jedoch auch schon auf die Folgebände, die bald erscheinen werden und mit denen man zurückreisen kann, ins Museum of Broken Hearts! Denn ich bin mir sicher, auch diese Bände werden mich sehr wahrscheinlich begeistern können.
In diesem Buch geht es um Juna und Link - beste Freunde seit der Kindheit. Doch zu ihrem "Beste Freunde"-Gespann gehört auch Chris, Junas Bruder...
Nachdem es zwischen Juna und Link diesen einen Moment gab, der über "Wir sind nur Beste Freunde" geht, möchte Juna eine Zeichnung von ihr, die Link angefertigt hat, im "Museum of Broken Hearts" abgeben. Sie möchte so damit abschließen, denn Link hat deutlich gemacht - das war ein Fehler und darf nicht wieder vorkommen. Im "Museum of Broken Hearts" sind die unterschiedlichsten Dinge von den unterschiedlichsten Menschen ausgestellt, die mit anderen Personen abschließen wollen.
Ich habe die Geschichte rund um Juna und Link so geliebt. Vor allem Juna habe ich richtig doll ins Herz geschlossen. Eine wirklich greifbare, sympathische Protagonistin. Sie ist stark und authentisch.
Das Buch ist auch hauptsächlich aus ihrer Sicht geschrieben, zwischendurch kommen aber auch Kapitel aus Links Sicht, was für gute Abwechslung sorgt. So lernt man ihn und seine Gedanken auch besser kennen.
Der Schreibstil ist leicht und hin und wieder zur Poesie neigend. Was ich richtig feiere! Man fliegt nur so durch die Seiten.
Am Anfang eines jeden Kapitels aus Junas Sicht gibt es kleine Textpassagen zu diversen ausgestellten Gegenständen im "Museum of Broken Hearts". Das Museumsthema ist somit die ganze Zeit präsent. So bekommt man mit, was alles so im Museum ausgestellt ist. Generell finde ich das Konzept mit dem Museum einfach grandios! Habe ich so noch nie gehört. Mega gute Idee!
Die Spannung zwischen Juna und Link ist permanent da. Ich habe ihre Geschichte wirklich gerne gelesen. Es gibt keine künstlich geschaffenen Dramen (Thank God) und ich empfinde die Geschichte als sehr realistisch. Es ist eine gefühlvolle Geschichte und behandelt wichtige als auch sensible Themen. Das Racing der Geschichte stimmt auch auf allen Ebenen.
Uuuuuund....
DANKE !!!!, dass die Geschichte in Deutschland spielt. Wir brauchen viel mehr NA-Romance-Bücher, die hier bei uns spielen.
Das war mein erstes Buch der Autorin und definitiv nicht das Letzte.
Vielen Dank an @netgalleyde und @leafverlag für das Rezensionsexemplar.
#bestfriendstolovers #brothersbestfriend #ownvoice #lebenmitskoliose
Eine emotionale und ehrliche Geschichte, für mich aber kein Highlight
„Where I Left My Heart“ ist eine emotionale und ehrliche Geschichte über Juna, die trotz ihrer Skoliose stark, leidenschaftlich und selbstbestimmt bleibt. Ihre heimliche Liebe zu ihrem besten Freund Link, mit dem sie auch zusammenwohnt, sorgt für Spannung, auch wenn mir ihr ständiges Hin und Her gegen Ende etwas zu langgezogen war. Mit Link selbst bin ich nicht ganz warm geworden, auch wenn ich seine Beweggründe nachvollziehen konnte. Besonders gelungen fand ich die Freundschaften zu Anna und Simone sowie die Museumsidee mit den kleinen Geschichten und Gegenständen zu Beginn der Kapitel, die für eine besondere Atmosphäre sorgen.
"Where I Left My Heart" ist ein eindrucksvoller und berührender Roman, der die Themen Liebe, Freundschaft und das Loslassen von der Vergangenheit auf einfühlsame Weise erkundet. Die Protagonistin Juna ist eine sympathische und vielschichtige Figur, die im Museum of Broken Hearts versucht, einen Teil ihrer Vergangenheit, insbesondere ihre Gefühle für ihren besten Freund Link, hinter sich zu lassen. Die Prämisse des Museums, die ihm helfen soll, gebrochene Herzen zu heilen, bietet einen interessanten Rahmen für die Handlung und bringt die Ideen von Heilung und Abschied zu einem zentralen Punkt.
Juna kämpft mit ihren Emotionen, die durch einen einmaligen Kuss und die kreativen Zeichnungen von Link noch verstärkt werden. Niederstraßer schafft es, die innere Zerrissenheit von Juna realistisch darzustellen, während sie versucht, die Grenze zwischen Freundschaft und einer potenziell romantischen Beziehung zu wahren. Das Spannungsverhältnis zwischen Juna und Link ist greifbar und wird im Laufe der Geschichte meisterhaft aufgebaut. Hierbei wird auch das Bild, das Link von Juna gezeichnet hat, zu einem symbolischen Element, das für die Komplexität ihrer Gefühle und der von ihnen geteilten Vergangenheit steht. Ein besonders wichtiger Aspekt des Buches ist die Darstellung von Junas Leben mit Skoliose, was nicht nur Einblick in ihre täglichen Herausforderungen gibt, sondern auch in die Themen Schönheit und Akzeptanz eingearbeitet wird. Niederstraßer geht sensibel mit diesen Themen um und verleiht der Geschichte eine tiefere emotionale Dimension, die Leser auf verschiedenen Ebenen anspricht. Der Schreibstil ist lebendig und einfühlsam, und die Dialoge sind authentisch und gut rhythmisiert. Der Humor, der in die ernsten Momente eingeflochten wird, sorgt für eine angenehme Balance und hält die Leser gespannt und mitfühlend zugleich.
Eine wirklich emotionale, tiefgründige und ehrliche Geschichte, die leider trotzdem kein Highlight ist. 🥺💞🎨
Die Geschichte um Juna und Link hat mir auf Anhieb gut gefallen.
Protagonistin Juna hat mir sehr gut gefallen. Trotz ihrer Skoliose und der damit verbundenen körperlichen und seelischen Belastungen, etwa durch verletzende Kommentare von Fremden, wirkt sie durchweg stark, leidenschaftlich und selbstbestimmt. 🥰
Außerdem ist sie in ihren besten Freund Link verliebt, mit dem sie unglücklicherweise auch noch zusammen wohnt, was zusätzlich Spannung in die Freundschaft bringt. Was folgt, ist ein emotionales Hin und Her zwischen den beiden, was für mich definitiv nachvollziehbar war, aber gegen Ende hätte ich mir doch gewünscht, dass sie sich beide weniger im Weg stehen. 🥹
Link selbst hab ich tatsächlich nicht ganz so gefühlt. Ich konnte die Beweggründe für sein Handeln zwar verstehen, aber so ganz warm geworden, bin ich mit ihm leider nicht. 🫣
Nichtsdestotrotz hatte die Geschichte so viele wundervolle Aspekte, wie zum Beispiel Junas Freundschaft zu Anna und Simone, die mir total ans Herz gewachsen sind. 💞
Auch die Idee des Museums war für mich sooo cool und ich hab es total geliebt so viele Geschichten & Gegenstände zu Beginn von Junas Kapiteln kennenzulernen. 🤭