Die Leiche der Jane Brown

Die Leiche der Jane Brown

Ebook
4.114

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Description

Da hat Pilot Penny O’Shaughnessy noch einmal Glück gehabt. Glaubt er – immerhin hat er den Absturz in der Wildnis im Norden der USA nicht nur überlebt, sondern findet sogar ein bewohntes Anwesen in der Nähe der Unglücksstelle. Hilfe ist nah!
Dort trifft er auf Dr. Denholt und seine Pflegetochter Nova. Mit ihr stimmt etwas nicht … Und was ist mit dem seltsamen Labor, das der Hausherr immer hinter sich abschließt?
O’Shaughnessy lässt sich nicht einschüchtern. Im Gegenteil: Jetzt ist die Neugier des Abenteurers erst geweckt. Doch diese Neugier führt ihn in einen Albtraum …

Ein finsteres Meisterwerk über die Ungerechtigkeit dieser Existenz, die wir Leben nennen und die immer vom Tod heimgesucht wird.

Francis Nevins Jr.:»Woolrich ist der Edgar Allan Poe des 20. Jahrhunderts.«

Ellery Queen:»Woolrich kann selbst den banalsten Ereignissen mehr Schrecken, mehr Nervenkitzel und mehr Spannung entlocken als irgendeiner seiner Konkurrenten.«

Robert Bloch: »Niemand hat Cornell Woolrich je in punkto schiere Spannung übertroffen.«

Book Information

Main Genre
Crime
Sub Genre
Noir Fiction
Format
Ebook
Pages
176
Price
4.99 €

Author Description

Der amerikanische Schriftsteller Cornell Woolrich (4. Dezember 1903 – 25. September 1968) wird von Fans des Film Noir und Liebhabern hartgesottener Krimis kultisch verehrt, dennoch ist er der breiten Leserschaft fast unbekannt. Oft mit anderen berühmten Krimiautoren seiner Zeit verglichen, schrieb er doch viel düsterer und makabrer als sie, schilderte eher Albträume. Deshalb ist die Bezeichnung als »Edgar Allan Poe des 20. Jahrhunderts« durchaus zutreffend. Als 1926 sein erster Roman veröffentlicht wurde, brach er das Journalismusstudium an der Columbia University in New York nach vier Semestern ab. Woolrich erklärte später, dass ihn die Werke von F. Scott Fitzgerald stark beeinflussten. Doch bald konzentrierte er sich auf Pulp- und Krimi-Literatur. Er schrieb (auch unter den Pseudonymen William Irish und George Hopley) 26 Romane und viele Erzählungen. Die bekannteste ist die 1942 erschienene ›It Had to Be Murder‹, aus dem einfachen Grund, weil sie 1954 durch Alfred Hitchcock als Rear Window (Das Fenster zum Hof) mit James Stewart und Grace Kelly verfilmt wurde. Woolrich gilt als der Pate des Film-Noir. Von keinem anderen Autor wurden für Hollywoods Schwarze Serie mehr Drehbücher adaptiert. Später verfilmten verschiedene Regisseure wie François Truffaut und Rainer Werner Fassbinder seine Werke. Ab 1932 lebte er in schäbigen Hotelzimmern, gemeinsam mit seiner Mutter, vor der er seine Homosexualität verheimlichte. Nach ihrem Tod 1957 arbeitete er kaum noch und verelendete im Suff. Als sich eines seiner Beine durch eine unbehandelte Infektion entzündete, musste es im Januar 1968 amputiert werden. So wartete er, an den Rollstuhl gefesselt, auf den Tod, der ihn acht Monate später durch einen Schlaganfall erlöste. Woolrich vermachte der Columbia University für einen Stipendienfonds zugunsten junger Schriftsteller ein Millionenvermögen – im Namen seiner Mutter. Wolfram Knorr (über Woolrichs Kurzgeschichten): »Diesen klaustrophobisch-traumatischen Kosmos, Edgar Allan Poe und Franz Kafka streifend, holte ein US-Schriftsteller aus dem Dunkel seines Unbewussten, der zu den seltsamsten und bis heute unterschätzten Erscheinungen der amerikanischen Literaturszene des 20. Jahrhunderts zählt: Cornell Woolrich.« Robert Bloch: »Niemand hat Cornell Woolrich je in punkto schiere Spannung übertroffen.« Newsday: »Gemeinsam mit Raymond Chandler hat Cornell Woolrich das Noir-Genre praktisch erfunden.« Anthony Boucher: »Kritische Nüchternheit kommt nicht in Frage, solange dieser Meister des Terrors im Alltäglichen seinen Zauber ausübt.« Francis M. Nevins: »Er war der größte Autor von Suspense-Fiction, der je gelebt hat.«

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Cornell Woolrichs "Die Leiche der Jane Brown" ist ein typisches Beispiel für den unnachahmlichen Stil des Autors, der ihn zum Meister des Noir gemacht hat. Wer seine Werke kennt, weiß, dass er eine einzigartige Fähigkeit besitzt, eine beklemmende Atmosphäre zu schaffen und den Leser in ein Netz aus Verzweiflung und Schicksal zu ziehen. Dieses Buch ist da keine Ausnahme und bietet eine packende, wenn auch düstere Leseerfahrung. Die Geschichte um den Piloten Penny O'Shaughnessy, der nach einem Absturz in der Wildnis auf ein abgelegenes Anwesen stößt und dort auf mysteriöse Ereignisse trifft, ist von Anfang an hochspannend. Woolrich zieht die Schraube der Spannung immer weiter an und lässt den Leser kaum Luft holen. Die surreal anmutende Handlung, in der eine tote Frau immer wieder zum Leben erweckt wird, ist genial verdreht und sorgt für eine ständige Grundspannung, die sich bis zum bitteren Ende hält. Woolrichs Prosa ist schnörkellos und prägnant, was der Geschichte ein rasantes Tempo verleiht. Er ist ein Meister darin, mit wenigen Worten maximale Wirkung zu erzielen und Bilder im Kopf des Lesers zu erzeugen, die sich festsetzen. Die klaustrophobische Stimmung des abgelegenen Hauses und die undurchsichtigen Motive der Charaktere tragen maßgeblich zur beklemmenden Atmosphäre bei. Die typischen Woolrich-Themen wie Isolation, Paranoia und das unentrinnbare Schicksal sind allgegenwärtig und verleihen der Geschichte eine zusätzliche Tiefe. Ein kleiner Kritikpunkt ist, dass die Charaktere manchmal etwas blass bleiben und eher als Werkzeuge der Handlung dienen, um die bizarre Geschichte voranzutreiben. Manchmal wünschte man sich eine tiefere psychologische Ausleuchtung, um die Beweggründe noch besser zu verstehen. Dennoch ist dies typisch für Woolrichs Stil, bei dem die dichte Atmosphäre und die unerwarteten Wendungen im Vordergrund stehen. Zusammenfassend ist "Die Leiche der Jane Brown" ein Muss für Liebhaber des Noir-Genres und für alle, die Cornell Woolrichs einzigartige Erzählweise schätzen. Es ist ein Buch, das man nicht so schnell vergisst und das beweist, warum Woolrich zu Recht als einer der größten Spannungsschriftsteller gilt. Es ist ein düsterer, verstörender, aber auch brillanter Trip in die Abgründe der menschlichen Existenz

4.5

Die Geschichte ist ja schon allein deswegen interessant, weil sie 1938 geschrieben wurde. Das merkt man dann auch am Inhalt, Aufbau und Schreibstil. Und das hat mir sehr gut gefallen. Kein Schnick Schnack, keine unnötigen Dialoge oder Handlungen, die die Spannung in die Länge ziehen. Es war bis auf wenige Seiten sehr fesselnd und durchgehend unterhaltsam. Eine gute, kurzweilige Geschichte für zwischendurch.

5

Ein gutes Buch für zwischendurch lies sich gut lesen,

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