Der Exorzist
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William Peter Blatty (1928 – 2017) war ein US-amerikanischer Autor, Drehbuchautor und Regisseur. Weltweit bekannt wurde er 1971 durch den Roman DER EXORZIST, die Geschichte eines zwölfjährigen Mädchens, das von einem Dämon besessen ist. Die Verfilmung mit Linda Blair in der Hauptrolle von 1973 wurde Kult und für das von ihm geschriebene Drehbuch erhielt Blatty einen Oscar. William Peter Blatty war verheiratet und Vater von sieben Kindern.
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Was für ein starkes Buch! Nach einer kurzen Einleitung fängt es ab ca. Seite 30 direkt an mit den ersten spannenden Anzeichen. Diese steigern sich dann stetig und man merkt schnell, dass dieses Buch keine Gefangenen macht. Die Schreibweise ist locker flüssig und der Autor verzichtet auf unnötig viel Latein oder biblisches Gefasel. Der Teil, in dem es darum geht zu beweisen, dass hier wirklich das Böse die Finger im Spiel hat, fand ich super, da dort die Wissenschaft auf den Glauben trifft und der Gläubige dann wohl doch aufgeklärter ist, als man denkt. Der Exorzist ist wirklich ein „Must Read“, der sich auf jeden Fall lohnt.

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Wer kennt den Film "Der Exorzist" denn bitte nicht oder? Ein Muss für jeden Horrorfilm und daher sage ich, dass Buch dazu muss man auch gelesen haben! Es ist nicht umsonst ein Must-Read vom Festa-Festa-Verlag 😁 Das Originalbuch von William Peter Blatty kam 1971 auf dem Markt und nun wurde es neu aufgelegt. Es ist eine wahre Reise der Fantasy im Kopf und genauso genial wie der Film. Okay, ich muss zugeben, an die Schreibweise, oder besser gesagt an die Ausdrucksweise, muss man sich etwas gewöhnen, aber man kommt schnell rein. Die Kapitel sind nicht gerade die kürzesten, aber man fliegt nur so durch und merkt es kaum😁 Und dann erst die Spannung. Sie steigt von Seite zu Seite. Man könnte sagen, sie steigt so an, wie die Besessenheit zu nimmt 😁 Die Protagonisten sind super ausgearbeitet und man kann sich in die ganze Story so gut hineinversetzen, dass man denkt man ist selber schon besessen😅 Teilweise musste ich auch etwas lachen, wie trocken die Beleidigungen rüber kamen und auch manchmal, weil ich mich an die Verarsche "Scary Movie" erinnert habe😂 Man kann sagen, was man will, aber dieses Horror-Meisterwerk ist komplettes Pflichtprogramm für jeden Bookie. Eine klare Leseempfehlung von mir😁

Ein guter Klassiker der Horrorliteratur. Wer kennt den Film nicht ?! Reegan die von einem Dämon besessen ist und Priester die alles tun um ihr zu helfen. Eindrücklich, gruselig und atmosphärisch. Ich mochte besonders die Verbindung zwischen Mutter und Tochter sehr, wie sie alles daran setzte zu verdeutlichen das Reegan nicht geisteskrank ist. Ein paar Längen gab es zwar, aber sonst war es wirklich ein gelungenes Werk.
Ich bin echt begeistert. Dieser starke Klassiker hat mich wirklich ab der ersten Seite abgeholt. Die Story fängt leicht an , aber es beginnen langsam die ersten Anzeichen das etwas nicht stimmt. Ein Klopfen, verstellte Möbel und seltsame Gerüche . Die klassischen Anzeichen einer Präsenz. Chris versucht alles um eine Diagnose zu bekommen und es wird ja nur schlimmer. Als würde Regan zerfallen. Was mich schon beeindruckt hat war , dass Chris Umfeld bei ihr bleibt um sich um sie und Regan zu kümmern. Ich glaube mich hätten keine zehn Pferde in dem Haus gehalten. Auch die der Versuch es wissenschaftlich zu begründen fand ich sehr gut gelungen. Klar gibt es ein paar Längen bei den Dialogen , aber das hat mich nicht gestört. Auch die schonungslose Schreibweise bei den Dialogen aus dem Mund einer 12 jährigen und ihre Handlungen sind so gut geschrieben, dass man direkt Bilder im Kopf hat . Natürlich hat man direkt den Film vor Augen. Hier stellt sich die Frage Wissenschaft oder Glaube, aber ich denke es verschwimmen die Grenzen schon. Wurde eine alte Präsenz besiegt oder eine Krankheit ausgetrieben? Es ist noch Platz für Spekulationen. Für mich ein Meisterwerk und ein Must Read für Hortor-Fans .

Zurecht ein Klassiker.
Nachdem ich bislang tatsächlich nur die Scary Movie-Variante gesehen habe und mich „Das Haus des Exorzisten“ ebenfalls gefesselt hatte, musste ich den Klassiker endlich lesen. Vielen Dank an @maurice.now, der sich im Buddy-Read mitgegruselt hat. Zum Inhalt: Die zwölfjährige Regan zeigt plötzlich unerklärliche (und creepy 😬!) Verhaltensweisen, die sich weder medizinisch noch psychologisch erklären lassen. Während ihre Mutter zu Beginn noch verzweifelt nach rationalen Erklärungen sucht, gibt sie am Ende zwei Priestern eine Chance. Der Exorzismus ist Regans letzte Hoffnung – ein Kampf ums Überleben und zugleich eine Frage nach Schuld und Opferbereitschaft aller Beteiligten. Ich muss sagen, dass das Buch wirklich extrem atmosphärisch ist und die Fantasie total beeinflusst bzw. anregt – man gruselt sich einfach direkt, weil so viel Kopfkino entsteht. Die alleinerziehende Mutter hat mir wahnsinnig leidgetan. Die Szene, in der Regan sich selbst mit dem Kreuz verletzt, fand ich mit am brutalsten. Den Klassiker zu lesen war richtig spannend und insgesamt auch sehr retro. Am Schreibstil merkt man dann doch die Zeit, in der das Buch entstanden ist. Finales Fazit: Ein Horror-Klassiker, der seine Position absolut zurecht hat!✝️
Nachdem ich vor Jahren den Film gesehen hatte und ihn damals schon ziemlich eindrucksvoll fand, wollte ich unbedingt noch einmal nachlesen, wie alles wirklich zusammenhängt. Meine Erwartungen waren eher nostalgisch – aber das Buch hat mich eindeutig überrascht. Während der Film eher auf die Schrecken der Besessenheit setzt, legt das Buch einen starken Fokus auf die psychologische und spirituelle Ebene. Die Atmosphäre ist dicht, die Dialoge sind stark, und die Spannung entsteht nicht nur durch Horror, sondern durch echte emotionale und moralische Konflikte. Für mich persönlich war das Buch letztlich besser als der Film 😊
Chris ist eine berühmte Schauspielerin und eine alleinerziehende Mutter. Während eines Drehs, wird ihre Tochter psychisch krank. Sie verändert komplett ihren Charakter und benimmt sich wie besessen. Nachdem Chris alle Ärzte konsultiert hat und ein Mordfall vor ihrer Tür geschieht, besteht ihre einzige Hoffnung in einem Exorzismus. Die Geschichte wird aus mehreren Perspektiven erzählt. Chris ist zwar alleinerziehend und durch ihren Job vielbeschäftigt allerdings tut sie alles, um für ihre Tochter da zu sein. Pater Karras ist ein ausgebildeter Psychologe und ein Priester, der seinen Glauben verloren hat. Wegen seines Helfersyndroms, kann er die Exorzismus-Bitte von Chris nicht abschlagen. Kindermann ist ein Polizist, der den Mordfall untersucht. Er scheint einsam zu sein und hat komische Marotten. Jeder Charakter ist sehr individuell. Leider konnte ich nicht mit jedem zu 100% klar kommen. Der Charakter des Polizisten löst bei mir immer noch mehrere Fragezeichen aus. Es ist kein typisches Horrorbuch, bei dem die Monster einen direkt durch die Seiten anspringen. Die Kapitel sind sehr lang und die Handlung entwickelt sich, vor allem Anfangs, ziemlich langsam. Es ist die Ungewissheit und die Hoffnungslosigkeit, die an dem Leser ständig nagen. Die Atmosphäre steigert sich von Seite zu Seite, gemeinsam mit den Charakteren, zu einem düsteren Alptraum. Am Ende wird der Leser mit einem langen und ergiebigen Kampf gegen den Dämon belohnt. Die Spannung erreicht hier seinen Höhepunkt und hält ungewöhnlich lange an. Eine Geschichte, dass nicht umsonst als Meisterwerk bekannt ist. [ Werbung || selbst gekauft ] Vorsicht vor dem Dämon - er sorgt dafür, dass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen kann. ✝️

Die Vorlage zu einem bis heute unvergessenen Horrorklassiker.
Für mich persönlich zählt der Exorzist zu meinen absoluten Favoriten im Horrorgenre. Natürlich ist es in heutigen Zeiten undenkbar, dass die Leute entsetzt wegen eines solchen Werkes den Kinosaal verlassen , wie es 1973 der Fall gewesen ist. Doch auch heute noch weiß dieses Machwerk zu überzeugen und taucht in fast jeder Halloween-Watchlist auf🎃. Als Fan dieses Klassikers kam ich also nicht um die Buchvorlage herum und habe sie wahrlich verschlungen. Die Stimmung und Atmosphäre sind großartig, das Tempo schnell. Vor allem runden die vielen interessanten Dialoge das Buch gut ab, so dass es schon cineastisch und sehr lebendig wirkt. Alles in einem ein gelungener Klassiker und Meilenstein der Gruselliteratur.
✝️ Ein Klassiker, der immer noch fesselt
Ich habe Der Exorzist beendet und ich muss sagen: Ich fand das Buch wirklich sehr, sehr gut. ✨ Der Schreibstil ist unglaublich angenehm – dafür, dass es ein Klassiker ist, liest es sich total geschmeidig und modern. Man kommt richtig gut durch die Seiten und es macht einfach Spaß, das zu lesen. Was ich besonders mochte: die Ernsthaftigkeit der Thematik, die Atmosphäre und auch das Ende. Das war stark und rund. 👌🏼 Aber – und das ist rein mein persönlicher Geschmack – für mich war der Fokus zu lange darauf, alles somatisch bzw. medizinisch erklären zu wollen. Dadurch hat sich die Geschichte an manchen Stellen etwas gezogen und der Gruselfaktor blieb für mich hinter meinen Erwartungen zurück. Ich bin wahrscheinlich mit einem „Ich-will-mich-fürchten“-Mindset reingegangen und habe schon heftigere Horror-Erlebnisse gelesen. 👀 Trotzdem: ein starkes, gut geschriebenes Buch, das absolut lesenswert ist – vor allem für alle, die subtilen Horror mit psychologischer Tiefe mögen und nicht nur auf reinen Schock aus sind.

"Der Exorzist" von William Peter Blatty handelt von der zwölfjährigen Regan, die plötzlich unter beängstigenden körperlichen und psychischen Veränderungen leidet. Sie bekommt Krampfanfälle, spricht mit fremder Stimme, zeigt übermenschliche Kraft und verhält sich immer aggressiver und unkontrollierbarer. Ihre Mutter Chris lässt zahlreiche Ärzte und Spezialisten kommen, doch niemand kann eine medizinische Erklärung für Regans Zustand finden. Mit der Zeit werden die Ereignisse immer unheimlicher und es treten scheinbar übernatürliche Phänomene auf. Schließlich zieht die Familie die Kirche hinzu, da der Verdacht entsteht, dass Regan besessen sein könnte. Ich habe diesen Klassiker zum ersten Mal gelesen, und da der Festa Verlag diese besondere und wunderschöne Ausgabe herausgebracht hat, habe ich das als Zeichen gesehen, endlich dieses Buch zu lesen und ich wurde nicht enttäuscht. Ich weiß noch, wie eindrücklich der Film für mich war, als ich ihn das erste Mal gesehen habe, und das Buch konnte diese düstere Atmosphäre genauso gut vermitteln. Besonders gefallen hat mir, wie sich der Spannungsbogen über das gesamte Buch hinweg langsam, aber stetig aufbaut. Am Ende steigert sich alles zu einem großen Crescendo, das einen wirklich mitfiebern lässt. Der einzige Minuspunkt für mich sind die sehr langen Kapitel, da ich eher ein Fan von kurzen und knackigen Kapiteln bin. Teilweise sind die Kapitel hier 70 Seiten oder länger, was das Lesen manchmal etwas anstrengender macht. Trotzdem blieb die Spannung durchgehend erhalten und insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen.

Der Exorzist von William Peter Blatty ist weit mehr als ein klassischer Horrorroman – es ist ein tiefgründiges, verstörendes und zugleich philosophisches Werk über Glauben, Zweifel und das Wesen des Bösen.
Schon zu Beginn entfaltet der Roman eine beklemmende Atmosphäre, die sich langsam, aber unaufhaltsam verdichtet. Anders als viele moderne Horrorwerke setzt Blatty nicht auf schnelle Schockmomente, sondern auf einen psychologischen Aufbau des Grauens. Die Geschichte der jungen Regan MacNeil beginnt scheinbar harmlos, entwickelt sich jedoch Schritt für Schritt zu einem erschütternden Fall von Besessenheit, der sowohl medizinisch als auch spirituell interpretiert werden kann. Besonders beeindruckend ist die Art, wie Blatty den Konflikt zwischen Wissenschaft und Religion ins Zentrum stellt. Die Ärzte versuchen zunächst, Regans Zustand mit neurologischen und psychiatrischen Diagnosen zu erklären – ein Spiegel der modernen, rationalen Welt. Doch je weiter die Handlung voranschreitet, desto deutlicher wird, dass diese Erklärungen nicht ausreichen. Hier tritt Pater Damien Karras in den Vordergrund, eine der vielschichtigsten Figuren des Romans. Als Jesuit und Psychiater verkörpert er selbst den Zwiespalt zwischen Glauben und Zweifel. Seine innere Krise macht den Roman emotional greifbar und hebt ihn weit über ein reines Horrorszenario hinaus. Auch Pater Lankester Merrin ist eine prägende Figur: Er steht für den unerschütterlichen Glauben und die Erfahrung im Kampf gegen das Böse. Seine ruhige, fast stoische Haltung bildet einen starken Kontrast zu Karras’ innerem Ringen. Der Schreibstil ist nüchtern, fast dokumentarisch. Diese Sachlichkeit verstärkt die Wirkung der Ereignisse enorm, da das Übernatürliche dadurch umso realer erscheint. Blatty nimmt sich Zeit, Details auszuarbeiten – medizinische Untersuchungen, Gespräche, Beobachtungen – was die Geschichte glaubwürdig und intensiv macht.
"Der Exorzist" von William Peter Blatty Ja, der Film war schon klasse. Was hab ich mich damals gegruselt 🤭 Aber das Buch! Das ist noch viel atmosphärischer und kriecht dir ganz langsam unter die Haut. Bis du dich fragst, ob das Licht im Flur wirklich aus war 😳 Der Autor nimmt sich Zeit. Sehr viel Zeit. Für Zweifel und Glaubenskrisen. Für dieses unangenehme Gefühl. Und genau das macht es so intensiv. Kein stumpfes schocken. Sondern ein schleichender Horror, der dir eiskalt den Nacken runterläuft. Es hat mir richtig gut gefallen. Bin ja kein Angsthase, eigentlich! Aber hier gab es schon so ein paar Momente...Dieses Gefühl nicht allein im Raum zu sein 😱 Ein Klassiker, den man gelesen haben sollte.

Ein zeitloser Klassiker und ein Meisterwerk im Horrorgenre
Meine ersten Gedanken waren am Anfang die Dicke des Buches und das Erscheinungsjahr 1971. Doch das Buch ist keineswegs eingestaubt oder nicht mehr zeitgemäß, sondern zu Recht ein großes und beachtliches Werk aus der Horrorliteratur. Nur zwei Jahre später nach Veröffentlichung des Buches kam die Verfilmung ins Kino. Ein Film, den ich bereits als Teenager gesehen habe und der schon viele Zuschauer schockieren und andere wiederum begeistern konnte. Das Buch selbst ist ein wahres Meisterwerk und zieht den Leser regelrecht mit, fesselt ihn und lässt ihn nicht mehr los. Die Geschichte ist bekannt und wir erleben etwas Ungreifbares und Erschreckendes im Hause MacNeil als die 12-jährige Regan sich in eine dämonische Kreatur verwandelt. Etwas Übernatürliches hat von ihr Besitz ergriffen und für Pater Karras kommt nur eins in Frage und zwar die Teufelsaustreibung. Ich war beim Lesen wie bei einem Film im Kino so extrem gefesselt, spürte einen bedrohlichen Sound und eine beklemmende Atmosphäre und war hautnah im Geschehen dank der Schreibweise und der neuen Übersetzung ins Deutsche. Teilweise habe ich das Buch spätabends oder in der Nacht gelesen ohne Geräusche und nur mit einer Lampe, um das Erlebnis noch intensiver zu spüren. Es gibt eine Vielzahl an Szenen, die sofort im Gedächtnis bleiben und extrem gruselig sind. Es fängt mit dem Schweben eines Bettes an und entwickelt sich zu einem schleichenden Horror, der beim Lesen eiskalt den Nacken runterläuft. Vor wenigen Tagen habe ich mir noch mal die Verfilmung angeschaut und kann nur sagen, der Film ist ein „Must-Read“ für alle Horrorfans, ist nichts für schwache Nerven und hat neue Massstäbe gesetzt für das Horrorgenre. Von mir gibt es für das Buch eine absolute Leseempfehlung – sehr atmosphärisch, zerstörend und schockierend und ein zeitloser Klassiker.

Der Exorzist erzählt die Geschichte der zwölfjährigen Regan, die plötzlich unerklärliche Verhaltensänderungen zeigt. Was zunächst wie eine psychische Erkrankung wirkt, entwickelt sich immer mehr zu etwas Unheimlichem und Übernatürlichem. Ihre Mutter Chris, sucht verzweifelt nach medizinischer Hilfe – doch kein Arzt kann Regans Zustand erklären. Schließlich wird der Jesuitenpater Damien Karras hinzugezogen. Gemeinsam mit dem erfahrenen Pater Merrin stellt er sich einem Exorzismus, der zu einem erschütternden Kampf zwischen Glauben und dämonischer Macht wird. Obwohl ich die Verfilmung – Der Exorzist – schon früher gesehen habe, hat mich das Buch dennoch sehr gegruselt, so wie der Film damals auch. Ich dachte eigentlich, ich wüsste bereits, was passiert, doch beim Lesen war die Geschichte noch viel intensiver und spannungsgeladener. Die Stimmung im Buch ist durchgehend unheimlich und unglaublich packend. Blatty schafft es, eine schleichende Spannung aufzubauen, die sich immer weiter steigert. Es ist nicht nur der Horror selbst, der erschreckt, sondern auch die psychologische Tiefe der Charaktere und die existenziellen Fragen nach Glauben, Zweifel und dem Kampf zwischen Gut und Böse. Für mich war das Buch trotz – oder vielleicht gerade wegen – meiner Vorkenntnis durch den Film ein intensives Leseerlebnis, das lange nachwirkt und im dunkeln lange im Gedächtnis bleibt.
Wenn das Übernatürliche abgrundtief böse ist……..
……….der Exorzist handelt genau davon. Die kleine Regan wird von einem Dämon heimgesucht ….nun ich denke jeder kennt die Story des Exorzisten, somit bedarf es kaum eine Erklärung worum es in dieser Story geht. Für mich ein Klassiker schlechthin. Es war ein Re-Read für mich, vor ungefähr 20 Jahren habe ich den Exorzisten zum ersten Mal gelesen. Die Charaktere sind unheimlich toll ausgearbeitet allen voran Chris als Mutter, ihre Ängste und Zweifel kommen richtig gut zur Geltung. Regan lernt man schon quasi fast von Beginn an verändert kennen. Der Schreibstil ist fesselnd, flüssig und spiegelt den unterschwelligen Grusel perfekt wieder. Ja der eigentliche Exorzismus hat nur ein paar wenige Seiten, allerdings liegt der Hauptaugenmerk nunmal ganz klar auf der Ursachenforschung was mit Regan nicht stimmt. Für damalige Verhältnisse schon grenzwertig, heutzutage bekommt man schlimmeres zu lesen, aber man sollte bedenken das die Geschichte mittlerweile schon 53 Jahre alt ist. Die Ausgabe des Festa Verlages ist einfach ein Schmuckstück mit dem imitierten Ledereinband und der Covergestaltung. Ein Buch welches man nicht mehr aus der Hand legen mag. Eine Story wo man als Leser das Gefühl hat man sei „live“ dabei, Spannung von Beginn an. So sollten Bücher sein. Danke für beklemmende, nervenaufreibende und spannende Lesestunden mit diesem Klassiker. Abschließend möchte ich erwähnen das der Film gut ist, aber das Buch um Welten besser die Grundstimmung wiedergibt.

Herrlich schaurig zur Halloween Zeit
Sehr schauriger Roman, jedoch etwas kurz geraten für meinen Geschmack. Ansonsten ein „schöner“ Einblick in die Welt des Exorzismus. Es hat mir sehr gut gefallen, auch wenn es etwas oberflächlich blieb. Aber ich möchte gar nicht meckern, es ist schön gruselig und das zählt! Eindeutige Oktober-Empfehlung!!
Rezension – Der Exorzist (William Peter Blatty)
Ich hatte mir von dem Buch deutlich mehr Spannung erwartet, wurde aber leider etwas enttäuscht. Für mich kam keine durchgehende, packende Atmosphäre auf, wie man sie bei diesem Thema eigentlich erwarten würde. Stattdessen gab es viele Dialoge und Gespräche, die auf mich teilweise unnötig oder in die Länge gezogen wirkten. Dadurch hat sich die Handlung für mich stellenweise eher zäh angefühlt, und die eigentliche Horrorwirkung blieb größtenteils aus. Es gab zwar einzelne Momente, die interessant oder sogar leicht humorvoll waren, was das Lesen zwischendurch angenehmer gemacht hat – aber diese konnten den Gesamteindruck nicht wirklich retten. Insgesamt ein Buch mit Potenzial, das mich persönlich jedoch nicht richtig fesseln konnte.
Absolut empfehlenswerte Buchvorlage zu einem Horrorfilm Klassiker.
Chris ist Schauspielerin und Alleinerziehende Mutter einer zwölfjährigen Tochter. Auch wenn Chris sich ab und zu Vorwürfe macht zu viel zu arbeiten und zu wenig für Regan da zu sein haben sie ein recht enges Verhältnis und alles scheint normal. Bis Regan beginnt, sich zu verändern. Ich wusste ehrlich gesagt gar nicht, dass der Film auf einer Buchvorlage beruht. Dann habe ich es zufällig entdeckt und mich gleich drauf gestürzt. Den Film habe ich vor über 20 Jahren gesehen und erinnere mich nicht an viel. Das Buch hat mir sehr gefallen. Nicht unbedingt was für schwache Nerven und wer auf gewisse Dinge so empfindlich reagiert wie ich sollte es vielleicht nicht beim Essen lesen. Aber spannend war es ohne Ende, besonders ab etwa der Hälfte. Vorher fand ich es gut, aber etwas langatmig. Dann nimmt es Fahrt auf.
🤮 🧟♀️ 💀👩🏼🦰
Tja wo soll ich anfangen… Ist natürlich ein Klassiker gefühlt jeder kennt „DEN EXORZIST“ Der Schreibstil ist nicht mein liebster.. An manchen stellen kann man etwas durcheinander kommen bzw. wird der lesefluss gestört. Aber das kann auch nur mein ganz persönliches Problem sein. An sich fand ich die Geschichte gut. Ich habe den Film nie gesehen , da dachte ich das mich das Buch nach den ganzen rezis umhauen wird. Leider hat es das nicht geschafft😵💫 Ich fand es an vielen Stellen tatsächlich relativ langweilig für ein Buch das über „dämonische Präsens“ und „Exorzissmus“ handelt. Ich denke die Geschichte hätte man locker um 100-150 Seiten kürzen können.. Und auch der „Dämon“ an sich war meiner Meinung relativ schwach als „Böses Omen“ Habe da schon bessere Bücher mit solch Themen gelesen 🫣 Es war aber dennoch in Ordnung. Empfehle es trz weiter. Ich hab mich jetzt nicht unbedingt gegruselt aber ich denke das es manch einen sicherlich schocken kann :)
Wer den Film mag, wird das Buch lieben!
Der Exorzist war einer meiner ersten Horrorfilme, die ich mir (viel zu früh) angesehen habe. Ich denke viele haben noch die teilweise wirklich widerlichen Szenen vor Augen… Das Buch hat das meiner Meinung nach noch mal getoppt! Atmosphärisch war es der Wahnsinn, beim lesen überkam mich hier nicht nur ein mal die Gänsehaut. Zu Recht ein Horror-Klassiker! 5/5⭐️
Gott ist nicht hier!!!
Als ich gesehen habe, dass @festaverlag tatsächlich das Buch im Sortiment hat MUSSTE ich es unbedingt auch lesen😍 Der Schreibstil des im Jahre 1971 erschienen Buches war natürlich nicht 100%ig so modern wie heute, aber genau das hat das Buch unheimlich und düster wirken lassen. Wir lernen etwas über die Kirche und wie ein Exorzismus praktiziert wird, aber auch, wie damit innerhalb der Kirche umgegangen wird. Ich fand die Story mega spannend und den Aufbau sehr gelungen. Ich konnte den verschiedenen Perspektiven auch gut folgen, sodass sich keine Verwirrung eingeschlichen hat. Für alle Horrorfans definitiv ein MUSS, weshalb ich für diesen Kultroman eine große Leseempfehlung ausspreche👏🏻👏🏻👏🏻👏🏻

Oh Wow - ich hab hier ja wirklich mit Grusel gerechnet, aber das man dazu noch so eine berührende Mutter/Tochter-Geschichte kriegt … das hatte ich nicht erwartet. Ich bin Chris so gerne gefolgt und gerade die Anfangszeit, wie sie mit den Ärztin versucht rauszufinden, was ihrer kleinen Tochter fehlt, fand ich superspannend. Besonders der Grusel kam erst recht subtil daher, bis er schließlich so wurde, wie man es aus solchen Besessenheitsszenen kennt. Mich haben tatsächlich besonders die Charaktere durch die gesamte Handlung getragen und mit dem Ende hab ich absolut nicht gerechnet. Jetzt muss ich doch wirklich auch mal den Film sehen …
Ein spannender, harter und unfassbar guter Klassiker.
Der Exorzist ✝️ Fazit📖 >>> Ein Roman der seines gleichen sucht. Was Blatty hier geschaffen hat ist ein zeitloser, intelligenter, schockierender und unfassbarer spannender Klassiker. Ihre knapp 50 Jahre merkt man der Geschichte zu keinem Zeitpunkt des Lesens an. Liebevoll gestaltete Charaktere mit Tiefe und Eigenarten fügen sich spielerisch, mühelos und perfekt in eine unheimlich dichte, verstörende und ultimativ spannende Geschichte ein. Die Atmosphäre um ein 12 Jähriges Mädchen, das von einem Dämon besessen ist, wird dem Leser mit bildgewaltiger Sprache kompromisslos in die Fantasie und Psyche eingemeißelt. Der Autor weiß mit Ängsten eindrucksvoll und thematisch perfekt umzugehen. Wir haben hier wirklich alles andere als eine 08/15 „irgendwer ist von irgendetwas besessen“ Geschichte, wie sie jeder Leser von Horror Literatur kennt. Mit Nichten !!! Ein knapp 50 Jahre alter Pageturner der vielleicht weniger Aufmerksam bekommt, als er verdient?! Jeder der sich der Faszination für das Böse, okkulte und paranormale nur schwer entziehen kann, muss dieses Buch lesen. Definitiv 5/5⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

Ein solides Werk mit einer starken Sprecherleistung von Reinhard Kuhnert!!
Die ungekürzte Hörbuchfassung von *"Der Exorzist"* von William Peter Blatty, gelesen von Reinhard Kuhnert, bietet ein interessantes Hörerlebnis, das jedoch nicht ohne Schwächen bleibt. **Atmosphäre und Sprecherleistung** Reinhard Kuhnert, ein erfahrener Hörbuchsprecher, verleiht den Figuren durch seine stimmliche Vielfalt eine klare Identität. Besonders hervorzuheben ist seine Interpretation des Dämons Pazuzu, die mit listiger und bedrohlicher Energie überzeugt. Die technische Umsetzung des Hörbuchs ist solide: Die Tonqualität bleibt durchgehend konsistent, und auch in den intensiveren Passagen wird die Atmosphäre gut transportiert. Dennoch fehlt es im Vergleich zu anderen Adaptionen an zusätzlichen Soundeffekten, die das Grauen noch greifbarer machen könnten. **Inhaltliche Stärken und Schwächen** Die Handlung des Romans, die sich um Besessenheit und den Kampf zwischen Gut und Böse dreht, ist zweifellos fesselnd. Doch gerade in der ungekürzten Fassung fällt auf, dass sich einige Passagen ziehen können – insbesondere in der ersten Hälfte, wo wissenschaftliche Erklärungen und psychologische Analysen dominieren. Diese Abschnitte mögen zwar zur Tiefe der Geschichte beitragen, können aber den Hörfluss stören, besonders wenn man das Hörbuch eher nebenbei konsumiert. **Eignung für den Alltag** Das Hörbuch erweist sich als passabel für beiläufiges Hören während alltäglicher Tätigkeiten wie der Hausarbeit. Es bietet genug Spannung, um unterhaltsam zu bleiben, ohne jedoch so intensiv zu sein, dass es die volle Aufmerksamkeit fordert. Allerdings könnte genau diese Eigenschaft für manche Hörer auch eine Schwäche sein: Wer eine packende und durchgehend dichte Atmosphäre erwartet, könnte enttäuscht werden. **Fazit** Die ungekürzte Hörbuchfassung von *"Der Exorzist"* ist ein solides Werk mit einer starken Sprecherleistung von Reinhard Kuhnert. Es eignet sich gut für zwischendurch, leidet jedoch unter einigen Längen in der Erzählung. Für Fans des Genres oder des Originals ist es dennoch eine lohnenswerte Erfahrung – allerdings ohne die Gänsehautgarantie, die andere Adaptionen bieten könnten.
Ein Klassiker, der viel besser ist wie der Film
OMG Leute - wenn ihr den Film gemocht habt werdet ihr dieses Buch lieben 🖤 Der Schreibstil des Autors ist düster und atmosphärisch und zieht einen in seinen Bann. Ich konnte das Buch keine Sekunde lang aus der Hand legen. Dadurch wird eine beklemmend Spannung erzeugt, die sich von Seite zu Seite steigert. Die Charaktere haben mit Tiefe überzeugt. Ganz besonders gut gefallen hat mir die Mutter, Chris. Der unterschwellige Horror kommt in diesem Buch besonders gut zur Geltung! Für mich zu Recht bei Festa „Must Read“ mit dämonischen 5👹
Good one!
Neben „Carmilla“ und „The Yellow Wallpaper“ wirklich ein Horror-Klassiker, der mir richtig gut gefallen und mich sehr gut unterhalten hat! Ein, zwei Stellen sind nicht allzu gut gealtert, aber da habe ich tatsächlich mit Schlimmerem gerechnet. Dass der Dämon so offen und ohne Blatt vor dem Mund unzensiert dargestellt worden ist, hat mich sehr überrascht, aber auch das war einfach genial! Ich kann es auch als Hörbuch empfehlen! 💛

Ich kenne den Film nicht, daher bin ich mehr oder weniger ahnungslos an das Buch herangegangen, aber es hat mich sehr begeistert! Die Figuren waren sehr toll ausgearbeitet, besonders Chris, Regan und Pater Karras. Ein grandioses Zusammenspiel der Protagonisten. Auch die beklemmende, gruselig subtile Atmosphäre hat der Autor richtig gut zum Ausdruck gebracht. "Der Exorzist" ist völlig zu recht ein Horror-Klassiker!
Wirklich unheimlich!
Regan ist wirklich ein liebes Mädchen, liebt ihre Mutter, eine berühmte Schauspielerin, über alles. Nur die Trennung vom Vater wirft einen kleinen Schatten über das Familienleben. Eines Tages, nachdem Regan ein neues Spiel für sich entdeckt hat – ein Ouija-Brett –, beginnt sie sich zu verändern. Ihre Ausdrucksweise ändert sich, und andere Vorfälle häufen sich. Sogar die Möbel in ihrem Kinderzimmer scheinen sich wie von selbst zu bewegen. Als die vielen Ärzte keine Erklärung finden und keinerlei Hilfe bieten können, wendet sich ihre Mutter schließlich an einen Pater: einen Mann, der mehr an die Psychologie glaubt als an Gott. Dennoch setzt sie ihre Hoffnung in einen Exorzismus. Doch dieser erweist sich als weitaus komplizierter, als sie zunächst vermutet, und die Zeit rennt. Das alles aus verschiedenen Blickwinkeln geschrieben und so fesselnd, dass man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen wollte. Mit vielen verstörenden und erschreckenden Momenten schafft der Autor die perfekte Balance zwischen den okkulten und psychologischen Aspekten. Denn bis zum Schluss stellt sich die Frage: Ist sie wirklich besessen oder gibt es andere Gründe für Regans Veränderungen? Für mich ein absolutes Muss für alle Horrorfans und vollkommen zu Recht ein Klassiker des Genres.
Heute möchte ich euch "Der Exorzist" von William Peter Blatty vorstellen. Hierbei handelt es sich um einen Horrorroman aus dem Jahre 1971. Die Protagonisten in diesem Werk sind der Jesuit Damien Karras und der Pater Lancaster Merrin. Beide wollen, die von dem Dämonen Pazuzu besessene, Regen retten. Das Buch basiert lose auf den Begebenheiten von 1949 in Cottage City, bei denen bei Roland Doe ein Exorzismus durchgeführt wurde. Der Inhalt dieser Geschichte sollte jedem bekannt sein. Regan ist ein liebes und schüchternes Mädchen, doch plötzlich ändert sich ihr Verhalten und sie wird verbal und körperlich aggressiv. Ihre Mutter Chris schleppt sie von Arzt zu Arzt, doch niemand scheint ihr helfen zu können. Total verzweifelt wendet sich Chris an den Jesuiten Karras, der daraufhin mit Pater Merrin einen Exorzismus an dem Mädchen durchführt. Durch den Prolog habe ich von den Anfängen dieser seltsamen Geschehnisse einige sehr interessante Informationen bekommen. Durch die wiederkehrenden religiösen Passagen, hat es das Buch noch unheimlicher gemacht, obwohl ich bereits ohne diese nachts nicht einschlafen konnte. Dieser Roman ist so gruselig geschrieben und mit so vielen Einzelheiten bestückt, dass ich im Bett ein Klopfen oder andere Geräusche wahrgenommen habe. Ohne Licht zu schlafen war während dieser Tage für mich unmöglich. Das Buch ist aber auch so fesselnd gewesen, dass ich es regelrecht verschlungen habe und das sagt schon was. Denn wie manche bereits wissen, bin ich ein großer Schisser, was Horror angeht. Es hat mich einfach in seinen Bann gezogen. Es hat mir einfach unfassbar gut gefallen und hat mich richtig paranoid gemacht, so wie es bei Horror sein muss. Daher kann ich diesem Buch nur 5 von 5 Sternen geben.

Spannend bis zum Schluss mit überraschend diversen Charakteren für die Zeit, aus der das Buch stammt (Anfang der 70er)
William Blatty hat einen Schreibstil wie ein Drehbuchautor, wenig überraschend ist es daher, dass er auch das Drehbuch für die weitaus bekanntere "der Exorzist" Filmversion geschrieben hat. Das Buch war sehr spannend und gerade die letzte Hälfte hab ich mehr oder weniger verschlungen. Nachdem ich das erste Mal ein Bild von Blatty sah, musste ich mir Pater Damien Karras mit seinem Gesicht vorstellen. Polizeiinspektor Kinderman war einer meiner Lieblingscharaktere, da die Art und Weise, wie sein Dialog geschrieben war unglaublich gut war und so natürlich rüberkam, als stamme er von einer echten Tonaufnahme und nicht aus der Schreibfeder eines Autors. Einzig allein Chris MacNeill hat mich als weiblicher Hauptcharakter ziemlich kalt gelassen. Sie ist dann doch eher das wandelnde Klischee einer emanzipierten Frau, wie man sich es in den 70ern vermutlich vorgestellt hat und hat daher ein paar unangenehme, klischeehaften Momente. Dafür gibts 1/2 Stern Abzug.

Der Klassiker der Horror-Literatur und es hat abgrundtief böse abgeliefert 💀👻🖤
Fast jeder hat den Film gesehen, aber nur wenige das Buch dazu gelesen, glaube ich! Wenn man erstmal in den Schreibstil reinkommt, ist es ein absolutes Gruselvergügen. Man braucht aber teilweise starke Nerven, wenn man sich immer wieder vor Augen führt, das Regan gerade erst 12 Jahre alt ist, als ein Dämon sie dazu auserwählte, sein Host zu sein. Ich musste manchmal echt mit Herzrasen, das Buch zuklappen, da ich eine Tochter habe die fast 10 ist und mir vorzustellen, in eine solche Situation reingezwungen zu werden, hat mich mehr als mehrmals zum schlucken gebracht 😳😰 Kudos to Chris!!! Ich konnte mich wahnsinnig gut in diesen Mama-Charakter reinfühlen. Ihre Verzweiflung, Sorgen, Hilfs- und Hoffnungslosigkeit berührten mich wirklich sehr tief Fazit: Das Buch beschert wirklich beklemmende, nervenaufreibende und spannende Lesestunden mit diesem Klassiker und die Grundstimmung wird noch besser als im Film wiedergegeben.
Old, but not Gold
⭐ 3/5 💘 0/5 🫣 1/5 Tja... Also mir fällt es eigentlich schwer, diese Rezension zu schreiben, denn als Kenner des gleichnamigen Films "Der Exorzist" habe ich nun ein Horrorbuch sondergleichen erwartet. Hohe Hoffnungen fallen aber manchmal tief 🙈 Als ich mir dachte, dass man diesen Klassiker unbedingt mal gelesen haben sollte, habe ich ihn kurzerhand aus dem Bücherregal genommen und angefangen. Es war allerdings leider alles andere als gruselig oder gar spannend. Mich hat der Schreibstil absolut nicht packen können. William P. Blattey hat eine Art zu Schreiben, die eher an ein Drehbuch erinnert, denn an einen richtigen Roman. Kurz und abgehackt. Das hat bei mir weder Bindungen zu den Charakteren aufbauen können noch Spannung erzeugt. Zusätzlich kommt hinzu, dass er manchmal richtig verwirrende Szenen zusammengeschrieben hat, die mich oft haben stutzen lassen. Wenn man mit der Erwartung an das Buch geht, dass es sich um einen Exorzismus drehen wird, ist ebenfalls weit gefehlt. Dieser wird nämlich tatsächlich erst auf den letzten Seiten praktiziert. Davor geht es darum, den Priester dazu zu kriegen, überhaupt einen Exorzismus an dem Mädchen Regan durchzuführen. Alles in allem ist die Story eine gute Basis - wie man am Film ja sieht - aber richtig unterhalten hat mich "Der Exorzist" leider nicht und ich war froh, als ich endlich durch war.

Etwas Übernatürliches hat von der zwölfjährigen Regan Besitz ergriffen und verwandelt sie in eine dämonische Kreatur. Da diverse Ärzte keine Erklärung finden, bittet Regans Mutter einen katholischen Priester um Hilfe. Ihr seht hier die vom Autor überarbeitete und erweiterte Ausgabe, neu übersetzt von Patrick Baumann. Dieses Werk ist wirklich der Wahnsinn! Der Schreibstil ist große Klasse, es wird super packend erzählt. Ich wollte nicht mehr aufhören zu lesen und wenn ich das Buch doch beiseite gelegt habe, dachte ich dauernd darüber nach und träumte nachts davon. Neben dem Horror-Aspekt wird auch der wissenschaftliche und medizinische Stand der 70er Jahre sehr gut dargestellt. Egal, ob ihr den Film mögt oder nicht, es ist wie so oft: Das Buch ist besser :) Wenn euch die Thematik im entferntesten interessiert, ist 'Der Exorzist' eine ganz große Lese-Empfehlung von mir.

Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
Book Information
Author Description
William Peter Blatty (1928 – 2017) war ein US-amerikanischer Autor, Drehbuchautor und Regisseur. Weltweit bekannt wurde er 1971 durch den Roman DER EXORZIST, die Geschichte eines zwölfjährigen Mädchens, das von einem Dämon besessen ist. Die Verfilmung mit Linda Blair in der Hauptrolle von 1973 wurde Kult und für das von ihm geschriebene Drehbuch erhielt Blatty einen Oscar. William Peter Blatty war verheiratet und Vater von sieben Kindern.
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Was für ein starkes Buch! Nach einer kurzen Einleitung fängt es ab ca. Seite 30 direkt an mit den ersten spannenden Anzeichen. Diese steigern sich dann stetig und man merkt schnell, dass dieses Buch keine Gefangenen macht. Die Schreibweise ist locker flüssig und der Autor verzichtet auf unnötig viel Latein oder biblisches Gefasel. Der Teil, in dem es darum geht zu beweisen, dass hier wirklich das Böse die Finger im Spiel hat, fand ich super, da dort die Wissenschaft auf den Glauben trifft und der Gläubige dann wohl doch aufgeklärter ist, als man denkt. Der Exorzist ist wirklich ein „Must Read“, der sich auf jeden Fall lohnt.

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Wer kennt den Film "Der Exorzist" denn bitte nicht oder? Ein Muss für jeden Horrorfilm und daher sage ich, dass Buch dazu muss man auch gelesen haben! Es ist nicht umsonst ein Must-Read vom Festa-Festa-Verlag 😁 Das Originalbuch von William Peter Blatty kam 1971 auf dem Markt und nun wurde es neu aufgelegt. Es ist eine wahre Reise der Fantasy im Kopf und genauso genial wie der Film. Okay, ich muss zugeben, an die Schreibweise, oder besser gesagt an die Ausdrucksweise, muss man sich etwas gewöhnen, aber man kommt schnell rein. Die Kapitel sind nicht gerade die kürzesten, aber man fliegt nur so durch und merkt es kaum😁 Und dann erst die Spannung. Sie steigt von Seite zu Seite. Man könnte sagen, sie steigt so an, wie die Besessenheit zu nimmt 😁 Die Protagonisten sind super ausgearbeitet und man kann sich in die ganze Story so gut hineinversetzen, dass man denkt man ist selber schon besessen😅 Teilweise musste ich auch etwas lachen, wie trocken die Beleidigungen rüber kamen und auch manchmal, weil ich mich an die Verarsche "Scary Movie" erinnert habe😂 Man kann sagen, was man will, aber dieses Horror-Meisterwerk ist komplettes Pflichtprogramm für jeden Bookie. Eine klare Leseempfehlung von mir😁

Ein guter Klassiker der Horrorliteratur. Wer kennt den Film nicht ?! Reegan die von einem Dämon besessen ist und Priester die alles tun um ihr zu helfen. Eindrücklich, gruselig und atmosphärisch. Ich mochte besonders die Verbindung zwischen Mutter und Tochter sehr, wie sie alles daran setzte zu verdeutlichen das Reegan nicht geisteskrank ist. Ein paar Längen gab es zwar, aber sonst war es wirklich ein gelungenes Werk.
Ich bin echt begeistert. Dieser starke Klassiker hat mich wirklich ab der ersten Seite abgeholt. Die Story fängt leicht an , aber es beginnen langsam die ersten Anzeichen das etwas nicht stimmt. Ein Klopfen, verstellte Möbel und seltsame Gerüche . Die klassischen Anzeichen einer Präsenz. Chris versucht alles um eine Diagnose zu bekommen und es wird ja nur schlimmer. Als würde Regan zerfallen. Was mich schon beeindruckt hat war , dass Chris Umfeld bei ihr bleibt um sich um sie und Regan zu kümmern. Ich glaube mich hätten keine zehn Pferde in dem Haus gehalten. Auch die der Versuch es wissenschaftlich zu begründen fand ich sehr gut gelungen. Klar gibt es ein paar Längen bei den Dialogen , aber das hat mich nicht gestört. Auch die schonungslose Schreibweise bei den Dialogen aus dem Mund einer 12 jährigen und ihre Handlungen sind so gut geschrieben, dass man direkt Bilder im Kopf hat . Natürlich hat man direkt den Film vor Augen. Hier stellt sich die Frage Wissenschaft oder Glaube, aber ich denke es verschwimmen die Grenzen schon. Wurde eine alte Präsenz besiegt oder eine Krankheit ausgetrieben? Es ist noch Platz für Spekulationen. Für mich ein Meisterwerk und ein Must Read für Hortor-Fans .

Zurecht ein Klassiker.
Nachdem ich bislang tatsächlich nur die Scary Movie-Variante gesehen habe und mich „Das Haus des Exorzisten“ ebenfalls gefesselt hatte, musste ich den Klassiker endlich lesen. Vielen Dank an @maurice.now, der sich im Buddy-Read mitgegruselt hat. Zum Inhalt: Die zwölfjährige Regan zeigt plötzlich unerklärliche (und creepy 😬!) Verhaltensweisen, die sich weder medizinisch noch psychologisch erklären lassen. Während ihre Mutter zu Beginn noch verzweifelt nach rationalen Erklärungen sucht, gibt sie am Ende zwei Priestern eine Chance. Der Exorzismus ist Regans letzte Hoffnung – ein Kampf ums Überleben und zugleich eine Frage nach Schuld und Opferbereitschaft aller Beteiligten. Ich muss sagen, dass das Buch wirklich extrem atmosphärisch ist und die Fantasie total beeinflusst bzw. anregt – man gruselt sich einfach direkt, weil so viel Kopfkino entsteht. Die alleinerziehende Mutter hat mir wahnsinnig leidgetan. Die Szene, in der Regan sich selbst mit dem Kreuz verletzt, fand ich mit am brutalsten. Den Klassiker zu lesen war richtig spannend und insgesamt auch sehr retro. Am Schreibstil merkt man dann doch die Zeit, in der das Buch entstanden ist. Finales Fazit: Ein Horror-Klassiker, der seine Position absolut zurecht hat!✝️
Nachdem ich vor Jahren den Film gesehen hatte und ihn damals schon ziemlich eindrucksvoll fand, wollte ich unbedingt noch einmal nachlesen, wie alles wirklich zusammenhängt. Meine Erwartungen waren eher nostalgisch – aber das Buch hat mich eindeutig überrascht. Während der Film eher auf die Schrecken der Besessenheit setzt, legt das Buch einen starken Fokus auf die psychologische und spirituelle Ebene. Die Atmosphäre ist dicht, die Dialoge sind stark, und die Spannung entsteht nicht nur durch Horror, sondern durch echte emotionale und moralische Konflikte. Für mich persönlich war das Buch letztlich besser als der Film 😊
Chris ist eine berühmte Schauspielerin und eine alleinerziehende Mutter. Während eines Drehs, wird ihre Tochter psychisch krank. Sie verändert komplett ihren Charakter und benimmt sich wie besessen. Nachdem Chris alle Ärzte konsultiert hat und ein Mordfall vor ihrer Tür geschieht, besteht ihre einzige Hoffnung in einem Exorzismus. Die Geschichte wird aus mehreren Perspektiven erzählt. Chris ist zwar alleinerziehend und durch ihren Job vielbeschäftigt allerdings tut sie alles, um für ihre Tochter da zu sein. Pater Karras ist ein ausgebildeter Psychologe und ein Priester, der seinen Glauben verloren hat. Wegen seines Helfersyndroms, kann er die Exorzismus-Bitte von Chris nicht abschlagen. Kindermann ist ein Polizist, der den Mordfall untersucht. Er scheint einsam zu sein und hat komische Marotten. Jeder Charakter ist sehr individuell. Leider konnte ich nicht mit jedem zu 100% klar kommen. Der Charakter des Polizisten löst bei mir immer noch mehrere Fragezeichen aus. Es ist kein typisches Horrorbuch, bei dem die Monster einen direkt durch die Seiten anspringen. Die Kapitel sind sehr lang und die Handlung entwickelt sich, vor allem Anfangs, ziemlich langsam. Es ist die Ungewissheit und die Hoffnungslosigkeit, die an dem Leser ständig nagen. Die Atmosphäre steigert sich von Seite zu Seite, gemeinsam mit den Charakteren, zu einem düsteren Alptraum. Am Ende wird der Leser mit einem langen und ergiebigen Kampf gegen den Dämon belohnt. Die Spannung erreicht hier seinen Höhepunkt und hält ungewöhnlich lange an. Eine Geschichte, dass nicht umsonst als Meisterwerk bekannt ist. [ Werbung || selbst gekauft ] Vorsicht vor dem Dämon - er sorgt dafür, dass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen kann. ✝️

Die Vorlage zu einem bis heute unvergessenen Horrorklassiker.
Für mich persönlich zählt der Exorzist zu meinen absoluten Favoriten im Horrorgenre. Natürlich ist es in heutigen Zeiten undenkbar, dass die Leute entsetzt wegen eines solchen Werkes den Kinosaal verlassen , wie es 1973 der Fall gewesen ist. Doch auch heute noch weiß dieses Machwerk zu überzeugen und taucht in fast jeder Halloween-Watchlist auf🎃. Als Fan dieses Klassikers kam ich also nicht um die Buchvorlage herum und habe sie wahrlich verschlungen. Die Stimmung und Atmosphäre sind großartig, das Tempo schnell. Vor allem runden die vielen interessanten Dialoge das Buch gut ab, so dass es schon cineastisch und sehr lebendig wirkt. Alles in einem ein gelungener Klassiker und Meilenstein der Gruselliteratur.
✝️ Ein Klassiker, der immer noch fesselt
Ich habe Der Exorzist beendet und ich muss sagen: Ich fand das Buch wirklich sehr, sehr gut. ✨ Der Schreibstil ist unglaublich angenehm – dafür, dass es ein Klassiker ist, liest es sich total geschmeidig und modern. Man kommt richtig gut durch die Seiten und es macht einfach Spaß, das zu lesen. Was ich besonders mochte: die Ernsthaftigkeit der Thematik, die Atmosphäre und auch das Ende. Das war stark und rund. 👌🏼 Aber – und das ist rein mein persönlicher Geschmack – für mich war der Fokus zu lange darauf, alles somatisch bzw. medizinisch erklären zu wollen. Dadurch hat sich die Geschichte an manchen Stellen etwas gezogen und der Gruselfaktor blieb für mich hinter meinen Erwartungen zurück. Ich bin wahrscheinlich mit einem „Ich-will-mich-fürchten“-Mindset reingegangen und habe schon heftigere Horror-Erlebnisse gelesen. 👀 Trotzdem: ein starkes, gut geschriebenes Buch, das absolut lesenswert ist – vor allem für alle, die subtilen Horror mit psychologischer Tiefe mögen und nicht nur auf reinen Schock aus sind.

"Der Exorzist" von William Peter Blatty handelt von der zwölfjährigen Regan, die plötzlich unter beängstigenden körperlichen und psychischen Veränderungen leidet. Sie bekommt Krampfanfälle, spricht mit fremder Stimme, zeigt übermenschliche Kraft und verhält sich immer aggressiver und unkontrollierbarer. Ihre Mutter Chris lässt zahlreiche Ärzte und Spezialisten kommen, doch niemand kann eine medizinische Erklärung für Regans Zustand finden. Mit der Zeit werden die Ereignisse immer unheimlicher und es treten scheinbar übernatürliche Phänomene auf. Schließlich zieht die Familie die Kirche hinzu, da der Verdacht entsteht, dass Regan besessen sein könnte. Ich habe diesen Klassiker zum ersten Mal gelesen, und da der Festa Verlag diese besondere und wunderschöne Ausgabe herausgebracht hat, habe ich das als Zeichen gesehen, endlich dieses Buch zu lesen und ich wurde nicht enttäuscht. Ich weiß noch, wie eindrücklich der Film für mich war, als ich ihn das erste Mal gesehen habe, und das Buch konnte diese düstere Atmosphäre genauso gut vermitteln. Besonders gefallen hat mir, wie sich der Spannungsbogen über das gesamte Buch hinweg langsam, aber stetig aufbaut. Am Ende steigert sich alles zu einem großen Crescendo, das einen wirklich mitfiebern lässt. Der einzige Minuspunkt für mich sind die sehr langen Kapitel, da ich eher ein Fan von kurzen und knackigen Kapiteln bin. Teilweise sind die Kapitel hier 70 Seiten oder länger, was das Lesen manchmal etwas anstrengender macht. Trotzdem blieb die Spannung durchgehend erhalten und insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen.

Der Exorzist von William Peter Blatty ist weit mehr als ein klassischer Horrorroman – es ist ein tiefgründiges, verstörendes und zugleich philosophisches Werk über Glauben, Zweifel und das Wesen des Bösen.
Schon zu Beginn entfaltet der Roman eine beklemmende Atmosphäre, die sich langsam, aber unaufhaltsam verdichtet. Anders als viele moderne Horrorwerke setzt Blatty nicht auf schnelle Schockmomente, sondern auf einen psychologischen Aufbau des Grauens. Die Geschichte der jungen Regan MacNeil beginnt scheinbar harmlos, entwickelt sich jedoch Schritt für Schritt zu einem erschütternden Fall von Besessenheit, der sowohl medizinisch als auch spirituell interpretiert werden kann. Besonders beeindruckend ist die Art, wie Blatty den Konflikt zwischen Wissenschaft und Religion ins Zentrum stellt. Die Ärzte versuchen zunächst, Regans Zustand mit neurologischen und psychiatrischen Diagnosen zu erklären – ein Spiegel der modernen, rationalen Welt. Doch je weiter die Handlung voranschreitet, desto deutlicher wird, dass diese Erklärungen nicht ausreichen. Hier tritt Pater Damien Karras in den Vordergrund, eine der vielschichtigsten Figuren des Romans. Als Jesuit und Psychiater verkörpert er selbst den Zwiespalt zwischen Glauben und Zweifel. Seine innere Krise macht den Roman emotional greifbar und hebt ihn weit über ein reines Horrorszenario hinaus. Auch Pater Lankester Merrin ist eine prägende Figur: Er steht für den unerschütterlichen Glauben und die Erfahrung im Kampf gegen das Böse. Seine ruhige, fast stoische Haltung bildet einen starken Kontrast zu Karras’ innerem Ringen. Der Schreibstil ist nüchtern, fast dokumentarisch. Diese Sachlichkeit verstärkt die Wirkung der Ereignisse enorm, da das Übernatürliche dadurch umso realer erscheint. Blatty nimmt sich Zeit, Details auszuarbeiten – medizinische Untersuchungen, Gespräche, Beobachtungen – was die Geschichte glaubwürdig und intensiv macht.
"Der Exorzist" von William Peter Blatty Ja, der Film war schon klasse. Was hab ich mich damals gegruselt 🤭 Aber das Buch! Das ist noch viel atmosphärischer und kriecht dir ganz langsam unter die Haut. Bis du dich fragst, ob das Licht im Flur wirklich aus war 😳 Der Autor nimmt sich Zeit. Sehr viel Zeit. Für Zweifel und Glaubenskrisen. Für dieses unangenehme Gefühl. Und genau das macht es so intensiv. Kein stumpfes schocken. Sondern ein schleichender Horror, der dir eiskalt den Nacken runterläuft. Es hat mir richtig gut gefallen. Bin ja kein Angsthase, eigentlich! Aber hier gab es schon so ein paar Momente...Dieses Gefühl nicht allein im Raum zu sein 😱 Ein Klassiker, den man gelesen haben sollte.

Ein zeitloser Klassiker und ein Meisterwerk im Horrorgenre
Meine ersten Gedanken waren am Anfang die Dicke des Buches und das Erscheinungsjahr 1971. Doch das Buch ist keineswegs eingestaubt oder nicht mehr zeitgemäß, sondern zu Recht ein großes und beachtliches Werk aus der Horrorliteratur. Nur zwei Jahre später nach Veröffentlichung des Buches kam die Verfilmung ins Kino. Ein Film, den ich bereits als Teenager gesehen habe und der schon viele Zuschauer schockieren und andere wiederum begeistern konnte. Das Buch selbst ist ein wahres Meisterwerk und zieht den Leser regelrecht mit, fesselt ihn und lässt ihn nicht mehr los. Die Geschichte ist bekannt und wir erleben etwas Ungreifbares und Erschreckendes im Hause MacNeil als die 12-jährige Regan sich in eine dämonische Kreatur verwandelt. Etwas Übernatürliches hat von ihr Besitz ergriffen und für Pater Karras kommt nur eins in Frage und zwar die Teufelsaustreibung. Ich war beim Lesen wie bei einem Film im Kino so extrem gefesselt, spürte einen bedrohlichen Sound und eine beklemmende Atmosphäre und war hautnah im Geschehen dank der Schreibweise und der neuen Übersetzung ins Deutsche. Teilweise habe ich das Buch spätabends oder in der Nacht gelesen ohne Geräusche und nur mit einer Lampe, um das Erlebnis noch intensiver zu spüren. Es gibt eine Vielzahl an Szenen, die sofort im Gedächtnis bleiben und extrem gruselig sind. Es fängt mit dem Schweben eines Bettes an und entwickelt sich zu einem schleichenden Horror, der beim Lesen eiskalt den Nacken runterläuft. Vor wenigen Tagen habe ich mir noch mal die Verfilmung angeschaut und kann nur sagen, der Film ist ein „Must-Read“ für alle Horrorfans, ist nichts für schwache Nerven und hat neue Massstäbe gesetzt für das Horrorgenre. Von mir gibt es für das Buch eine absolute Leseempfehlung – sehr atmosphärisch, zerstörend und schockierend und ein zeitloser Klassiker.

Der Exorzist erzählt die Geschichte der zwölfjährigen Regan, die plötzlich unerklärliche Verhaltensänderungen zeigt. Was zunächst wie eine psychische Erkrankung wirkt, entwickelt sich immer mehr zu etwas Unheimlichem und Übernatürlichem. Ihre Mutter Chris, sucht verzweifelt nach medizinischer Hilfe – doch kein Arzt kann Regans Zustand erklären. Schließlich wird der Jesuitenpater Damien Karras hinzugezogen. Gemeinsam mit dem erfahrenen Pater Merrin stellt er sich einem Exorzismus, der zu einem erschütternden Kampf zwischen Glauben und dämonischer Macht wird. Obwohl ich die Verfilmung – Der Exorzist – schon früher gesehen habe, hat mich das Buch dennoch sehr gegruselt, so wie der Film damals auch. Ich dachte eigentlich, ich wüsste bereits, was passiert, doch beim Lesen war die Geschichte noch viel intensiver und spannungsgeladener. Die Stimmung im Buch ist durchgehend unheimlich und unglaublich packend. Blatty schafft es, eine schleichende Spannung aufzubauen, die sich immer weiter steigert. Es ist nicht nur der Horror selbst, der erschreckt, sondern auch die psychologische Tiefe der Charaktere und die existenziellen Fragen nach Glauben, Zweifel und dem Kampf zwischen Gut und Böse. Für mich war das Buch trotz – oder vielleicht gerade wegen – meiner Vorkenntnis durch den Film ein intensives Leseerlebnis, das lange nachwirkt und im dunkeln lange im Gedächtnis bleibt.
Wenn das Übernatürliche abgrundtief böse ist……..
……….der Exorzist handelt genau davon. Die kleine Regan wird von einem Dämon heimgesucht ….nun ich denke jeder kennt die Story des Exorzisten, somit bedarf es kaum eine Erklärung worum es in dieser Story geht. Für mich ein Klassiker schlechthin. Es war ein Re-Read für mich, vor ungefähr 20 Jahren habe ich den Exorzisten zum ersten Mal gelesen. Die Charaktere sind unheimlich toll ausgearbeitet allen voran Chris als Mutter, ihre Ängste und Zweifel kommen richtig gut zur Geltung. Regan lernt man schon quasi fast von Beginn an verändert kennen. Der Schreibstil ist fesselnd, flüssig und spiegelt den unterschwelligen Grusel perfekt wieder. Ja der eigentliche Exorzismus hat nur ein paar wenige Seiten, allerdings liegt der Hauptaugenmerk nunmal ganz klar auf der Ursachenforschung was mit Regan nicht stimmt. Für damalige Verhältnisse schon grenzwertig, heutzutage bekommt man schlimmeres zu lesen, aber man sollte bedenken das die Geschichte mittlerweile schon 53 Jahre alt ist. Die Ausgabe des Festa Verlages ist einfach ein Schmuckstück mit dem imitierten Ledereinband und der Covergestaltung. Ein Buch welches man nicht mehr aus der Hand legen mag. Eine Story wo man als Leser das Gefühl hat man sei „live“ dabei, Spannung von Beginn an. So sollten Bücher sein. Danke für beklemmende, nervenaufreibende und spannende Lesestunden mit diesem Klassiker. Abschließend möchte ich erwähnen das der Film gut ist, aber das Buch um Welten besser die Grundstimmung wiedergibt.

Herrlich schaurig zur Halloween Zeit
Sehr schauriger Roman, jedoch etwas kurz geraten für meinen Geschmack. Ansonsten ein „schöner“ Einblick in die Welt des Exorzismus. Es hat mir sehr gut gefallen, auch wenn es etwas oberflächlich blieb. Aber ich möchte gar nicht meckern, es ist schön gruselig und das zählt! Eindeutige Oktober-Empfehlung!!
Rezension – Der Exorzist (William Peter Blatty)
Ich hatte mir von dem Buch deutlich mehr Spannung erwartet, wurde aber leider etwas enttäuscht. Für mich kam keine durchgehende, packende Atmosphäre auf, wie man sie bei diesem Thema eigentlich erwarten würde. Stattdessen gab es viele Dialoge und Gespräche, die auf mich teilweise unnötig oder in die Länge gezogen wirkten. Dadurch hat sich die Handlung für mich stellenweise eher zäh angefühlt, und die eigentliche Horrorwirkung blieb größtenteils aus. Es gab zwar einzelne Momente, die interessant oder sogar leicht humorvoll waren, was das Lesen zwischendurch angenehmer gemacht hat – aber diese konnten den Gesamteindruck nicht wirklich retten. Insgesamt ein Buch mit Potenzial, das mich persönlich jedoch nicht richtig fesseln konnte.
Absolut empfehlenswerte Buchvorlage zu einem Horrorfilm Klassiker.
Chris ist Schauspielerin und Alleinerziehende Mutter einer zwölfjährigen Tochter. Auch wenn Chris sich ab und zu Vorwürfe macht zu viel zu arbeiten und zu wenig für Regan da zu sein haben sie ein recht enges Verhältnis und alles scheint normal. Bis Regan beginnt, sich zu verändern. Ich wusste ehrlich gesagt gar nicht, dass der Film auf einer Buchvorlage beruht. Dann habe ich es zufällig entdeckt und mich gleich drauf gestürzt. Den Film habe ich vor über 20 Jahren gesehen und erinnere mich nicht an viel. Das Buch hat mir sehr gefallen. Nicht unbedingt was für schwache Nerven und wer auf gewisse Dinge so empfindlich reagiert wie ich sollte es vielleicht nicht beim Essen lesen. Aber spannend war es ohne Ende, besonders ab etwa der Hälfte. Vorher fand ich es gut, aber etwas langatmig. Dann nimmt es Fahrt auf.
🤮 🧟♀️ 💀👩🏼🦰
Tja wo soll ich anfangen… Ist natürlich ein Klassiker gefühlt jeder kennt „DEN EXORZIST“ Der Schreibstil ist nicht mein liebster.. An manchen stellen kann man etwas durcheinander kommen bzw. wird der lesefluss gestört. Aber das kann auch nur mein ganz persönliches Problem sein. An sich fand ich die Geschichte gut. Ich habe den Film nie gesehen , da dachte ich das mich das Buch nach den ganzen rezis umhauen wird. Leider hat es das nicht geschafft😵💫 Ich fand es an vielen Stellen tatsächlich relativ langweilig für ein Buch das über „dämonische Präsens“ und „Exorzissmus“ handelt. Ich denke die Geschichte hätte man locker um 100-150 Seiten kürzen können.. Und auch der „Dämon“ an sich war meiner Meinung relativ schwach als „Böses Omen“ Habe da schon bessere Bücher mit solch Themen gelesen 🫣 Es war aber dennoch in Ordnung. Empfehle es trz weiter. Ich hab mich jetzt nicht unbedingt gegruselt aber ich denke das es manch einen sicherlich schocken kann :)
Wer den Film mag, wird das Buch lieben!
Der Exorzist war einer meiner ersten Horrorfilme, die ich mir (viel zu früh) angesehen habe. Ich denke viele haben noch die teilweise wirklich widerlichen Szenen vor Augen… Das Buch hat das meiner Meinung nach noch mal getoppt! Atmosphärisch war es der Wahnsinn, beim lesen überkam mich hier nicht nur ein mal die Gänsehaut. Zu Recht ein Horror-Klassiker! 5/5⭐️
Gott ist nicht hier!!!
Als ich gesehen habe, dass @festaverlag tatsächlich das Buch im Sortiment hat MUSSTE ich es unbedingt auch lesen😍 Der Schreibstil des im Jahre 1971 erschienen Buches war natürlich nicht 100%ig so modern wie heute, aber genau das hat das Buch unheimlich und düster wirken lassen. Wir lernen etwas über die Kirche und wie ein Exorzismus praktiziert wird, aber auch, wie damit innerhalb der Kirche umgegangen wird. Ich fand die Story mega spannend und den Aufbau sehr gelungen. Ich konnte den verschiedenen Perspektiven auch gut folgen, sodass sich keine Verwirrung eingeschlichen hat. Für alle Horrorfans definitiv ein MUSS, weshalb ich für diesen Kultroman eine große Leseempfehlung ausspreche👏🏻👏🏻👏🏻👏🏻

Oh Wow - ich hab hier ja wirklich mit Grusel gerechnet, aber das man dazu noch so eine berührende Mutter/Tochter-Geschichte kriegt … das hatte ich nicht erwartet. Ich bin Chris so gerne gefolgt und gerade die Anfangszeit, wie sie mit den Ärztin versucht rauszufinden, was ihrer kleinen Tochter fehlt, fand ich superspannend. Besonders der Grusel kam erst recht subtil daher, bis er schließlich so wurde, wie man es aus solchen Besessenheitsszenen kennt. Mich haben tatsächlich besonders die Charaktere durch die gesamte Handlung getragen und mit dem Ende hab ich absolut nicht gerechnet. Jetzt muss ich doch wirklich auch mal den Film sehen …
Ein spannender, harter und unfassbar guter Klassiker.
Der Exorzist ✝️ Fazit📖 >>> Ein Roman der seines gleichen sucht. Was Blatty hier geschaffen hat ist ein zeitloser, intelligenter, schockierender und unfassbarer spannender Klassiker. Ihre knapp 50 Jahre merkt man der Geschichte zu keinem Zeitpunkt des Lesens an. Liebevoll gestaltete Charaktere mit Tiefe und Eigenarten fügen sich spielerisch, mühelos und perfekt in eine unheimlich dichte, verstörende und ultimativ spannende Geschichte ein. Die Atmosphäre um ein 12 Jähriges Mädchen, das von einem Dämon besessen ist, wird dem Leser mit bildgewaltiger Sprache kompromisslos in die Fantasie und Psyche eingemeißelt. Der Autor weiß mit Ängsten eindrucksvoll und thematisch perfekt umzugehen. Wir haben hier wirklich alles andere als eine 08/15 „irgendwer ist von irgendetwas besessen“ Geschichte, wie sie jeder Leser von Horror Literatur kennt. Mit Nichten !!! Ein knapp 50 Jahre alter Pageturner der vielleicht weniger Aufmerksam bekommt, als er verdient?! Jeder der sich der Faszination für das Böse, okkulte und paranormale nur schwer entziehen kann, muss dieses Buch lesen. Definitiv 5/5⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

Ein solides Werk mit einer starken Sprecherleistung von Reinhard Kuhnert!!
Die ungekürzte Hörbuchfassung von *"Der Exorzist"* von William Peter Blatty, gelesen von Reinhard Kuhnert, bietet ein interessantes Hörerlebnis, das jedoch nicht ohne Schwächen bleibt. **Atmosphäre und Sprecherleistung** Reinhard Kuhnert, ein erfahrener Hörbuchsprecher, verleiht den Figuren durch seine stimmliche Vielfalt eine klare Identität. Besonders hervorzuheben ist seine Interpretation des Dämons Pazuzu, die mit listiger und bedrohlicher Energie überzeugt. Die technische Umsetzung des Hörbuchs ist solide: Die Tonqualität bleibt durchgehend konsistent, und auch in den intensiveren Passagen wird die Atmosphäre gut transportiert. Dennoch fehlt es im Vergleich zu anderen Adaptionen an zusätzlichen Soundeffekten, die das Grauen noch greifbarer machen könnten. **Inhaltliche Stärken und Schwächen** Die Handlung des Romans, die sich um Besessenheit und den Kampf zwischen Gut und Böse dreht, ist zweifellos fesselnd. Doch gerade in der ungekürzten Fassung fällt auf, dass sich einige Passagen ziehen können – insbesondere in der ersten Hälfte, wo wissenschaftliche Erklärungen und psychologische Analysen dominieren. Diese Abschnitte mögen zwar zur Tiefe der Geschichte beitragen, können aber den Hörfluss stören, besonders wenn man das Hörbuch eher nebenbei konsumiert. **Eignung für den Alltag** Das Hörbuch erweist sich als passabel für beiläufiges Hören während alltäglicher Tätigkeiten wie der Hausarbeit. Es bietet genug Spannung, um unterhaltsam zu bleiben, ohne jedoch so intensiv zu sein, dass es die volle Aufmerksamkeit fordert. Allerdings könnte genau diese Eigenschaft für manche Hörer auch eine Schwäche sein: Wer eine packende und durchgehend dichte Atmosphäre erwartet, könnte enttäuscht werden. **Fazit** Die ungekürzte Hörbuchfassung von *"Der Exorzist"* ist ein solides Werk mit einer starken Sprecherleistung von Reinhard Kuhnert. Es eignet sich gut für zwischendurch, leidet jedoch unter einigen Längen in der Erzählung. Für Fans des Genres oder des Originals ist es dennoch eine lohnenswerte Erfahrung – allerdings ohne die Gänsehautgarantie, die andere Adaptionen bieten könnten.
Ein Klassiker, der viel besser ist wie der Film
OMG Leute - wenn ihr den Film gemocht habt werdet ihr dieses Buch lieben 🖤 Der Schreibstil des Autors ist düster und atmosphärisch und zieht einen in seinen Bann. Ich konnte das Buch keine Sekunde lang aus der Hand legen. Dadurch wird eine beklemmend Spannung erzeugt, die sich von Seite zu Seite steigert. Die Charaktere haben mit Tiefe überzeugt. Ganz besonders gut gefallen hat mir die Mutter, Chris. Der unterschwellige Horror kommt in diesem Buch besonders gut zur Geltung! Für mich zu Recht bei Festa „Must Read“ mit dämonischen 5👹
Good one!
Neben „Carmilla“ und „The Yellow Wallpaper“ wirklich ein Horror-Klassiker, der mir richtig gut gefallen und mich sehr gut unterhalten hat! Ein, zwei Stellen sind nicht allzu gut gealtert, aber da habe ich tatsächlich mit Schlimmerem gerechnet. Dass der Dämon so offen und ohne Blatt vor dem Mund unzensiert dargestellt worden ist, hat mich sehr überrascht, aber auch das war einfach genial! Ich kann es auch als Hörbuch empfehlen! 💛

Ich kenne den Film nicht, daher bin ich mehr oder weniger ahnungslos an das Buch herangegangen, aber es hat mich sehr begeistert! Die Figuren waren sehr toll ausgearbeitet, besonders Chris, Regan und Pater Karras. Ein grandioses Zusammenspiel der Protagonisten. Auch die beklemmende, gruselig subtile Atmosphäre hat der Autor richtig gut zum Ausdruck gebracht. "Der Exorzist" ist völlig zu recht ein Horror-Klassiker!
Wirklich unheimlich!
Regan ist wirklich ein liebes Mädchen, liebt ihre Mutter, eine berühmte Schauspielerin, über alles. Nur die Trennung vom Vater wirft einen kleinen Schatten über das Familienleben. Eines Tages, nachdem Regan ein neues Spiel für sich entdeckt hat – ein Ouija-Brett –, beginnt sie sich zu verändern. Ihre Ausdrucksweise ändert sich, und andere Vorfälle häufen sich. Sogar die Möbel in ihrem Kinderzimmer scheinen sich wie von selbst zu bewegen. Als die vielen Ärzte keine Erklärung finden und keinerlei Hilfe bieten können, wendet sich ihre Mutter schließlich an einen Pater: einen Mann, der mehr an die Psychologie glaubt als an Gott. Dennoch setzt sie ihre Hoffnung in einen Exorzismus. Doch dieser erweist sich als weitaus komplizierter, als sie zunächst vermutet, und die Zeit rennt. Das alles aus verschiedenen Blickwinkeln geschrieben und so fesselnd, dass man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen wollte. Mit vielen verstörenden und erschreckenden Momenten schafft der Autor die perfekte Balance zwischen den okkulten und psychologischen Aspekten. Denn bis zum Schluss stellt sich die Frage: Ist sie wirklich besessen oder gibt es andere Gründe für Regans Veränderungen? Für mich ein absolutes Muss für alle Horrorfans und vollkommen zu Recht ein Klassiker des Genres.
Heute möchte ich euch "Der Exorzist" von William Peter Blatty vorstellen. Hierbei handelt es sich um einen Horrorroman aus dem Jahre 1971. Die Protagonisten in diesem Werk sind der Jesuit Damien Karras und der Pater Lancaster Merrin. Beide wollen, die von dem Dämonen Pazuzu besessene, Regen retten. Das Buch basiert lose auf den Begebenheiten von 1949 in Cottage City, bei denen bei Roland Doe ein Exorzismus durchgeführt wurde. Der Inhalt dieser Geschichte sollte jedem bekannt sein. Regan ist ein liebes und schüchternes Mädchen, doch plötzlich ändert sich ihr Verhalten und sie wird verbal und körperlich aggressiv. Ihre Mutter Chris schleppt sie von Arzt zu Arzt, doch niemand scheint ihr helfen zu können. Total verzweifelt wendet sich Chris an den Jesuiten Karras, der daraufhin mit Pater Merrin einen Exorzismus an dem Mädchen durchführt. Durch den Prolog habe ich von den Anfängen dieser seltsamen Geschehnisse einige sehr interessante Informationen bekommen. Durch die wiederkehrenden religiösen Passagen, hat es das Buch noch unheimlicher gemacht, obwohl ich bereits ohne diese nachts nicht einschlafen konnte. Dieser Roman ist so gruselig geschrieben und mit so vielen Einzelheiten bestückt, dass ich im Bett ein Klopfen oder andere Geräusche wahrgenommen habe. Ohne Licht zu schlafen war während dieser Tage für mich unmöglich. Das Buch ist aber auch so fesselnd gewesen, dass ich es regelrecht verschlungen habe und das sagt schon was. Denn wie manche bereits wissen, bin ich ein großer Schisser, was Horror angeht. Es hat mich einfach in seinen Bann gezogen. Es hat mir einfach unfassbar gut gefallen und hat mich richtig paranoid gemacht, so wie es bei Horror sein muss. Daher kann ich diesem Buch nur 5 von 5 Sternen geben.

Spannend bis zum Schluss mit überraschend diversen Charakteren für die Zeit, aus der das Buch stammt (Anfang der 70er)
William Blatty hat einen Schreibstil wie ein Drehbuchautor, wenig überraschend ist es daher, dass er auch das Drehbuch für die weitaus bekanntere "der Exorzist" Filmversion geschrieben hat. Das Buch war sehr spannend und gerade die letzte Hälfte hab ich mehr oder weniger verschlungen. Nachdem ich das erste Mal ein Bild von Blatty sah, musste ich mir Pater Damien Karras mit seinem Gesicht vorstellen. Polizeiinspektor Kinderman war einer meiner Lieblingscharaktere, da die Art und Weise, wie sein Dialog geschrieben war unglaublich gut war und so natürlich rüberkam, als stamme er von einer echten Tonaufnahme und nicht aus der Schreibfeder eines Autors. Einzig allein Chris MacNeill hat mich als weiblicher Hauptcharakter ziemlich kalt gelassen. Sie ist dann doch eher das wandelnde Klischee einer emanzipierten Frau, wie man sich es in den 70ern vermutlich vorgestellt hat und hat daher ein paar unangenehme, klischeehaften Momente. Dafür gibts 1/2 Stern Abzug.

Der Klassiker der Horror-Literatur und es hat abgrundtief böse abgeliefert 💀👻🖤
Fast jeder hat den Film gesehen, aber nur wenige das Buch dazu gelesen, glaube ich! Wenn man erstmal in den Schreibstil reinkommt, ist es ein absolutes Gruselvergügen. Man braucht aber teilweise starke Nerven, wenn man sich immer wieder vor Augen führt, das Regan gerade erst 12 Jahre alt ist, als ein Dämon sie dazu auserwählte, sein Host zu sein. Ich musste manchmal echt mit Herzrasen, das Buch zuklappen, da ich eine Tochter habe die fast 10 ist und mir vorzustellen, in eine solche Situation reingezwungen zu werden, hat mich mehr als mehrmals zum schlucken gebracht 😳😰 Kudos to Chris!!! Ich konnte mich wahnsinnig gut in diesen Mama-Charakter reinfühlen. Ihre Verzweiflung, Sorgen, Hilfs- und Hoffnungslosigkeit berührten mich wirklich sehr tief Fazit: Das Buch beschert wirklich beklemmende, nervenaufreibende und spannende Lesestunden mit diesem Klassiker und die Grundstimmung wird noch besser als im Film wiedergegeben.
Old, but not Gold
⭐ 3/5 💘 0/5 🫣 1/5 Tja... Also mir fällt es eigentlich schwer, diese Rezension zu schreiben, denn als Kenner des gleichnamigen Films "Der Exorzist" habe ich nun ein Horrorbuch sondergleichen erwartet. Hohe Hoffnungen fallen aber manchmal tief 🙈 Als ich mir dachte, dass man diesen Klassiker unbedingt mal gelesen haben sollte, habe ich ihn kurzerhand aus dem Bücherregal genommen und angefangen. Es war allerdings leider alles andere als gruselig oder gar spannend. Mich hat der Schreibstil absolut nicht packen können. William P. Blattey hat eine Art zu Schreiben, die eher an ein Drehbuch erinnert, denn an einen richtigen Roman. Kurz und abgehackt. Das hat bei mir weder Bindungen zu den Charakteren aufbauen können noch Spannung erzeugt. Zusätzlich kommt hinzu, dass er manchmal richtig verwirrende Szenen zusammengeschrieben hat, die mich oft haben stutzen lassen. Wenn man mit der Erwartung an das Buch geht, dass es sich um einen Exorzismus drehen wird, ist ebenfalls weit gefehlt. Dieser wird nämlich tatsächlich erst auf den letzten Seiten praktiziert. Davor geht es darum, den Priester dazu zu kriegen, überhaupt einen Exorzismus an dem Mädchen Regan durchzuführen. Alles in allem ist die Story eine gute Basis - wie man am Film ja sieht - aber richtig unterhalten hat mich "Der Exorzist" leider nicht und ich war froh, als ich endlich durch war.

Etwas Übernatürliches hat von der zwölfjährigen Regan Besitz ergriffen und verwandelt sie in eine dämonische Kreatur. Da diverse Ärzte keine Erklärung finden, bittet Regans Mutter einen katholischen Priester um Hilfe. Ihr seht hier die vom Autor überarbeitete und erweiterte Ausgabe, neu übersetzt von Patrick Baumann. Dieses Werk ist wirklich der Wahnsinn! Der Schreibstil ist große Klasse, es wird super packend erzählt. Ich wollte nicht mehr aufhören zu lesen und wenn ich das Buch doch beiseite gelegt habe, dachte ich dauernd darüber nach und träumte nachts davon. Neben dem Horror-Aspekt wird auch der wissenschaftliche und medizinische Stand der 70er Jahre sehr gut dargestellt. Egal, ob ihr den Film mögt oder nicht, es ist wie so oft: Das Buch ist besser :) Wenn euch die Thematik im entferntesten interessiert, ist 'Der Exorzist' eine ganz große Lese-Empfehlung von mir.

























































