Drei Viertel tot
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Book Information
Author Description
MAX GLADSTONE wurde für sein Schaffen bereits mit dem Hugo-, Nebula- und Locus-Award ausgezeichnet. Zu seinen bekanntesten Werken zählen die Kunstwirker-Chronik und der internationale Bestseller This is How You Lose the Time Warp (zusammen mit Amal El-Mohtar). Gladstone studierte chinesische Literatur in Yale. Er lebte und lehrte zwei Jahre lang in der ländlichen Provinz Anhui. Max betreibt Kampfsport, ist ein geübter Fechter und kann auch ganz gut mit der Fiedel umgehen. Bevor er hauptberuflich schrieb, arbeitete er als Forscher für das Berkman Center for Internet and Policy Law, als Reiseleiter der Schweizer Botschaft, als Vertreter für ein chinesisches Automagazin, als Übersetzer, als Philosoph, als Analyst der Tech-Industrie und als Redakteur. Er hat ein Fahrrad in Angkor Wat zu Schrott gefahren, in der Carnegie Hall gesungen und wurde in der Mongolei mal vom Pferd geworfen.
Posts
Sehr interessanter Weltenbau und auch ein sehr komplexes, für mich noch nicht ganz durschaubares, Magiesystem.
"Es gibt genauso viele verschiedene Arten von Stille wie von Dunkelheit. Manche sind so zerbrechlich, dass ein einziger Atemzug sie zunichtemacht, aber andere sind nicht so schwach. Die stärkste Stille betäubt." "Drei Viertel Tot" ist der Auftaktband der Kunstwirkerchroniken aus der Feder von Max Gladstone. Klappentext: Ein Gott ist gestorben, und nun muss Tara, frischgebackene Mitarbeiterin der Kunstwirkerfirma Kelethres, Albrecht und Ao, ihn wieder zum Leben erwecken, bevor seine Stadt untergeht. Ihr Klient ist kein geringerer als Kos persönlich, der kürzlich verstorbene Feuergott der Stadt Alt Coulumb. Ohne ihn werden die Dampfgeneratoren der Metropole ausfallen, die Züge nicht mehr fahren und die vier Millionen Bürger werden randalieren. Tara muss Kos wieder auferstehen lassen, bevor das Chaos ausbricht. Ihre einzige Hilfe ist Abelard, ein kettenrauchender Priester des toten Gottes, der allerdings derzeit eine nachvollziehbare Glaubenskrise hat. Als Tara und Abelard entdecken, dass Kos ermordet wurde, begeben sie sich auf eine brandgefährliche Suche nach der Wahrheit, die alles und jeden in tödliche Gefahr bringt. Der Einstieg in diese Welt, mit ihrem ganz speziellen Götter- und Magiesystem fiel mir etwas schwer und auch zum Ende von Band 1 durchblicke ich vor allem das Magiesystem noch nicht so ganz. Die Welt ist wahnsinnig interessant und enthält jede Menge Steampunkelemente, was mir ausgesprochen gut gefallen hat. Die Geschichte an sich ist sehr abwechslungsreich und rasant, und bietet dem Lesenden genug Freiraum für eigene Gedanken. Auch ist sie nicht zu vorhersehbar. Für meinen Geschmack könnten die Charaktere jedoch etwas mehr Tiefe bekommen, aber im Großen und Ganzen habe ich auch hier nichts zu meckern. Tara ist eine intelligente und willensstarke junge Frau, die weiß was sie will und bei der sich lediglich die Frage stellt: "Wie weit würde sie wohl gehen, um ihre Ziele zu erreichen. Auch der kettenrauchende Priester ist ein interessanter Charakter. Neben den Menschen und Göttern tümmeln sich in Gladstones Geschichte aber auch noch jede Menge mythische Figuren, so gibt es neben Vampiren auch die Gargoyles, die eine gar nicht so unwesentliche Rolle spielen. Alles in allem hat mir der erste Band der Reihe wirklich gut gefallen, auch wenn noch etwas Luft nach oben ist.

Seelenstoff, sterbende Götter und Tot heißt nicht gleich Tot
Es war anders als ich es mir vorgestellt hatte. Nach dem Klappentext und den ersten Seiten dachte ich es wäre eine Quest-Geschichte. Wir laufen von A nach B um den Gott wiederzuerwecken. Dabei ist es mehr eine Detektiv-krimi-Story wo die Aktion aber auch nicht zu kurz kommt. Mehr so Richtung „Sherlock Holmes - das Spiel in den Schatten“ Es gibt viele positive Punkte: - große durchdachte Fantasy Welt - schön kombinierte alte und neue Elemente die man auch von anderen Fantasy Geschichten kennt - Story hat einen schön dynamischen Verlauf - die Figuren sind einfach herrlich (der Bösewicht ist wirklich hassenswert, die Mentorin cool und die hauptheldin ganz sympathisch) Ich mochte auch die Idee von den göttern die praktisch neben ihren Gläubigern leben und mit ihnen interagieren (ohne verrückt zu wirken). Ich habe persönlich keinen Glauben aber die idee fand ich schön. Negativ Punkte waren: - die verwirrende Timeline in den Umschlag. Die ergab erst Sinn nachdem ich das Buch durch hatte und selbst dann sind dort viele Ereignisse aufgelistet von denen ich noch nicht gelesen hatte. Kommt womöglich in den nächsten Bänden. Ich weiß ein dämlicher Punkt aber es hatte mich die ganze Zeit über gestört - Und dann der recht langsame Anfang der Geschichte. Es dauerte für mich knappe 60-70 Seiten bis ich mich eingefunden und die Geschichte genießen konnte. Alles in allen ein klasse Buch. Kann man womöglich auch als Einzelband sehen da die Geschichte abgeschlossen ist und die anderen Bände in der Timeline davor oder danach spielen. Ich hatte Spaß und hoffe ihr habt es nach den ersten 60 Seiten auch 😋
Das Buch spielt in einer fiktiven Welt in der Stadt Alt Coulumb. Nachdem der dort mehr oder weniger herrschende und lebende Gott Kos getötet wurde, muss die Kunstwirkerin Tara Abernathy ihn mit der Hilfe des Technikernovizen Abelard und ihrer neuen Chefin Miss Kevarian wieder zum Leben erwecken. Je mehr sie jedoch über Kos Tod und Vergangenheit forscht, desto mehr schockierende Geheimnisse kommen ans Tageslicht und sie gerät in einen gefährlichen Strudel aus Intrigen und Manipulation. Wem kann sie noch trauen? Mir hat das Buch insgesamt ziemlich gut gefallen, ganz besonders in der letzten Hälfte. Es fiel mir am Anfang ehrlich gesagt schwer, in die Geschichte reinzukommen, was vor allem an dem komplexen (aber gutem) Weltenaufbau, der teilweise ziemlich detaillierten Beschreibung von kompliziert klingenden Mechanismen und dem eher anspruchsvollen Schreibstil lag. Auch hatte ich das Gefühl, dass manche Szenen am Anfang teilweise etwas langatmig und unnötig langgezogen und detailliert waren. Als ich dann aber in der Mitte des Buches angekommen bin, war ich voll in der Geschichte drinn und habe mit den Charakteren mitgefiebert. Im letzten Drittel wurde die Geschichte noch einmal richtig spannend. Ein Ereignis jagte das nächste und es kamen immer wieder neue Geheimnisse heraus. Ich fand den Plot vom Buch echt gut und interessant. Mit den Charakteren sah es genauso aus. Die Hauptcharaktere (Tara und Abelard) fand ich toll, genauso auch die Nebencharaktere. Mal davon abgesehen, dass die meisten Personen dort alle möglichen Wesen, von Vampir über Magier (=Kunstwirkende) bis hin zu Göttern, waren, was ich echt toll finde, fand ich auch die Gestaltung ihrer Persönlichkeiten echt interessant, auch wenn der Fokus des Buchs vor allem auf der Handlung und nicht auf den Charakteren selbst lag. Auch wenn der Schreibstil eher anspruchsvoll war, hat er mir gefallen. Ich hatte die ganze Zeit über das Gefühl, richtig in der Welt und der Stadt zu sein und alles wie in einem Film zu erleben. Der einzige Nachteil, den der Schreibstil hatte, war, dass ich manche Sätze dreimal lesen musste, um sie zu verstehen und es mir oft schwer fiel, das Buch abends vorm Schlafengehen zu lesen (was ich sonst bei anderen Büchern immer tue), da ich mich richtig konzentrieren musste, um alles zu verstehen und ich dafür abends zu müde war
'Drei Viertel Tot‘ von Max Gladstone, übersetzt von Helga Parmiter, ist eines dieser unauffälligen Bücher, die vielleicht auf Grund eines Covers, das nicht ganz so heraussticht, eher mal links liegen gelassen werden. Ich weiß nicht, ob ich es mir geholt hätte, wenn ich nicht so neugierig auf das erste Fantasyprogramm von Panini gewesen wäre. Denn auch wenn der Klappentext mega klingt, ist das Cover doch das, was als erstes ins Auge springt. Was bin ich froh, diese überragende Geschichte entdeckt zu haben. Sie ist fremdartig, man muss sich auf sie einlassen und aufmerksam lesen. Aber man wird dafür ziemlich belohnt. Allein das Setting! Eine fiktive Stadt, die mich ein bisschen an Gotham und auch an Locke Lamoras Camorr erinnert hat, mit vielen Steampunk-Elementen, Göttern und Magie, pardon: Kunst. Dazu ein Mordfall, einige Steinmänner, ein kettenrauchender Priester und ein toter Gott. Fertig ist eine Geschichte, die mich einfach nur begeistert hat. Trotz oder gerade wegen ihrer Komplexität. Auf den ersten Seiten konnte ich die Welt und die Magie nicht mal ansatzweise greifen, so detailliert beschreibt Max Gladstone die Stadt Alt Coulomb und das von ihm geschaffene Magiesystem. Selbst jetzt, nach Beendigung des ersten Teils der bisher sechs Bände umfassenden Reihe, kann ich noch gar nicht alles fassen. Das stört mich eigentlich oft, doch hier ist es in seiner Nicht-Greifbarkeit irgendwie perfekt. So als ob Alt Coulomb einfach noch ein paar seiner Geheimnisse behalten hätte – um sie dann hoffentlich in den Folgebänden zu offenbaren. Dazu dann noch die Charaktere, einer interessanter als der andere. Man lernt sie nicht sehr umfassend kennen, einzig Protagonistin Tara offenbart ein bisschen mehr von sich. Doch mir noch zu wenig. Gerne würde ich mehr über ihre Zeit in den Verborgenen Schulen erfahren, über ihre Kunst und ihre Vergangenheit. Denn genauso wie das Magiesystem und die Welt erschließt sich den Lesenden alles erst nach und nach. Es wird wenig erklärt und nur häppchenweise serviert, zu dem Zeitpunkt, zu dem es relevant ist. Super gemacht, aber etwas mühsam für die Lesenden. Nichtsdestotrotz empfehle ich diesen Reihenauftakt allen, die gerne komplexe Fantasygeschichten lesen, die anders sind als gewohnt, die aber nicht minder begeistern, wenn man sich darauf eingelassen hat und akzeptiert, dass es noch vieles zu entdecken gibt. 4,5 Sterne.
Bei diesem Buch handelt es sich um den 1. Teil einer fünfteiligen Reihe. Mich hat der Klappentext und auch das Cover sehr angesprochen, aber leider konnte mich das Buch gar nicht überzeugen, dabei wollte ich es wirklich mögen. Der Schreibstil ist sehr eigen und gar nicht so flüssig zu lesen. Dadurch habe ich leider das Interesse an der Geschichte verloren. Dabei fand ich den Weltenentwurf richtig toll. Sehr schade.
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MAX GLADSTONE wurde für sein Schaffen bereits mit dem Hugo-, Nebula- und Locus-Award ausgezeichnet. Zu seinen bekanntesten Werken zählen die Kunstwirker-Chronik und der internationale Bestseller This is How You Lose the Time Warp (zusammen mit Amal El-Mohtar). Gladstone studierte chinesische Literatur in Yale. Er lebte und lehrte zwei Jahre lang in der ländlichen Provinz Anhui. Max betreibt Kampfsport, ist ein geübter Fechter und kann auch ganz gut mit der Fiedel umgehen. Bevor er hauptberuflich schrieb, arbeitete er als Forscher für das Berkman Center for Internet and Policy Law, als Reiseleiter der Schweizer Botschaft, als Vertreter für ein chinesisches Automagazin, als Übersetzer, als Philosoph, als Analyst der Tech-Industrie und als Redakteur. Er hat ein Fahrrad in Angkor Wat zu Schrott gefahren, in der Carnegie Hall gesungen und wurde in der Mongolei mal vom Pferd geworfen.
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Sehr interessanter Weltenbau und auch ein sehr komplexes, für mich noch nicht ganz durschaubares, Magiesystem.
"Es gibt genauso viele verschiedene Arten von Stille wie von Dunkelheit. Manche sind so zerbrechlich, dass ein einziger Atemzug sie zunichtemacht, aber andere sind nicht so schwach. Die stärkste Stille betäubt." "Drei Viertel Tot" ist der Auftaktband der Kunstwirkerchroniken aus der Feder von Max Gladstone. Klappentext: Ein Gott ist gestorben, und nun muss Tara, frischgebackene Mitarbeiterin der Kunstwirkerfirma Kelethres, Albrecht und Ao, ihn wieder zum Leben erwecken, bevor seine Stadt untergeht. Ihr Klient ist kein geringerer als Kos persönlich, der kürzlich verstorbene Feuergott der Stadt Alt Coulumb. Ohne ihn werden die Dampfgeneratoren der Metropole ausfallen, die Züge nicht mehr fahren und die vier Millionen Bürger werden randalieren. Tara muss Kos wieder auferstehen lassen, bevor das Chaos ausbricht. Ihre einzige Hilfe ist Abelard, ein kettenrauchender Priester des toten Gottes, der allerdings derzeit eine nachvollziehbare Glaubenskrise hat. Als Tara und Abelard entdecken, dass Kos ermordet wurde, begeben sie sich auf eine brandgefährliche Suche nach der Wahrheit, die alles und jeden in tödliche Gefahr bringt. Der Einstieg in diese Welt, mit ihrem ganz speziellen Götter- und Magiesystem fiel mir etwas schwer und auch zum Ende von Band 1 durchblicke ich vor allem das Magiesystem noch nicht so ganz. Die Welt ist wahnsinnig interessant und enthält jede Menge Steampunkelemente, was mir ausgesprochen gut gefallen hat. Die Geschichte an sich ist sehr abwechslungsreich und rasant, und bietet dem Lesenden genug Freiraum für eigene Gedanken. Auch ist sie nicht zu vorhersehbar. Für meinen Geschmack könnten die Charaktere jedoch etwas mehr Tiefe bekommen, aber im Großen und Ganzen habe ich auch hier nichts zu meckern. Tara ist eine intelligente und willensstarke junge Frau, die weiß was sie will und bei der sich lediglich die Frage stellt: "Wie weit würde sie wohl gehen, um ihre Ziele zu erreichen. Auch der kettenrauchende Priester ist ein interessanter Charakter. Neben den Menschen und Göttern tümmeln sich in Gladstones Geschichte aber auch noch jede Menge mythische Figuren, so gibt es neben Vampiren auch die Gargoyles, die eine gar nicht so unwesentliche Rolle spielen. Alles in allem hat mir der erste Band der Reihe wirklich gut gefallen, auch wenn noch etwas Luft nach oben ist.

Seelenstoff, sterbende Götter und Tot heißt nicht gleich Tot
Es war anders als ich es mir vorgestellt hatte. Nach dem Klappentext und den ersten Seiten dachte ich es wäre eine Quest-Geschichte. Wir laufen von A nach B um den Gott wiederzuerwecken. Dabei ist es mehr eine Detektiv-krimi-Story wo die Aktion aber auch nicht zu kurz kommt. Mehr so Richtung „Sherlock Holmes - das Spiel in den Schatten“ Es gibt viele positive Punkte: - große durchdachte Fantasy Welt - schön kombinierte alte und neue Elemente die man auch von anderen Fantasy Geschichten kennt - Story hat einen schön dynamischen Verlauf - die Figuren sind einfach herrlich (der Bösewicht ist wirklich hassenswert, die Mentorin cool und die hauptheldin ganz sympathisch) Ich mochte auch die Idee von den göttern die praktisch neben ihren Gläubigern leben und mit ihnen interagieren (ohne verrückt zu wirken). Ich habe persönlich keinen Glauben aber die idee fand ich schön. Negativ Punkte waren: - die verwirrende Timeline in den Umschlag. Die ergab erst Sinn nachdem ich das Buch durch hatte und selbst dann sind dort viele Ereignisse aufgelistet von denen ich noch nicht gelesen hatte. Kommt womöglich in den nächsten Bänden. Ich weiß ein dämlicher Punkt aber es hatte mich die ganze Zeit über gestört - Und dann der recht langsame Anfang der Geschichte. Es dauerte für mich knappe 60-70 Seiten bis ich mich eingefunden und die Geschichte genießen konnte. Alles in allen ein klasse Buch. Kann man womöglich auch als Einzelband sehen da die Geschichte abgeschlossen ist und die anderen Bände in der Timeline davor oder danach spielen. Ich hatte Spaß und hoffe ihr habt es nach den ersten 60 Seiten auch 😋
Das Buch spielt in einer fiktiven Welt in der Stadt Alt Coulumb. Nachdem der dort mehr oder weniger herrschende und lebende Gott Kos getötet wurde, muss die Kunstwirkerin Tara Abernathy ihn mit der Hilfe des Technikernovizen Abelard und ihrer neuen Chefin Miss Kevarian wieder zum Leben erwecken. Je mehr sie jedoch über Kos Tod und Vergangenheit forscht, desto mehr schockierende Geheimnisse kommen ans Tageslicht und sie gerät in einen gefährlichen Strudel aus Intrigen und Manipulation. Wem kann sie noch trauen? Mir hat das Buch insgesamt ziemlich gut gefallen, ganz besonders in der letzten Hälfte. Es fiel mir am Anfang ehrlich gesagt schwer, in die Geschichte reinzukommen, was vor allem an dem komplexen (aber gutem) Weltenaufbau, der teilweise ziemlich detaillierten Beschreibung von kompliziert klingenden Mechanismen und dem eher anspruchsvollen Schreibstil lag. Auch hatte ich das Gefühl, dass manche Szenen am Anfang teilweise etwas langatmig und unnötig langgezogen und detailliert waren. Als ich dann aber in der Mitte des Buches angekommen bin, war ich voll in der Geschichte drinn und habe mit den Charakteren mitgefiebert. Im letzten Drittel wurde die Geschichte noch einmal richtig spannend. Ein Ereignis jagte das nächste und es kamen immer wieder neue Geheimnisse heraus. Ich fand den Plot vom Buch echt gut und interessant. Mit den Charakteren sah es genauso aus. Die Hauptcharaktere (Tara und Abelard) fand ich toll, genauso auch die Nebencharaktere. Mal davon abgesehen, dass die meisten Personen dort alle möglichen Wesen, von Vampir über Magier (=Kunstwirkende) bis hin zu Göttern, waren, was ich echt toll finde, fand ich auch die Gestaltung ihrer Persönlichkeiten echt interessant, auch wenn der Fokus des Buchs vor allem auf der Handlung und nicht auf den Charakteren selbst lag. Auch wenn der Schreibstil eher anspruchsvoll war, hat er mir gefallen. Ich hatte die ganze Zeit über das Gefühl, richtig in der Welt und der Stadt zu sein und alles wie in einem Film zu erleben. Der einzige Nachteil, den der Schreibstil hatte, war, dass ich manche Sätze dreimal lesen musste, um sie zu verstehen und es mir oft schwer fiel, das Buch abends vorm Schlafengehen zu lesen (was ich sonst bei anderen Büchern immer tue), da ich mich richtig konzentrieren musste, um alles zu verstehen und ich dafür abends zu müde war
'Drei Viertel Tot‘ von Max Gladstone, übersetzt von Helga Parmiter, ist eines dieser unauffälligen Bücher, die vielleicht auf Grund eines Covers, das nicht ganz so heraussticht, eher mal links liegen gelassen werden. Ich weiß nicht, ob ich es mir geholt hätte, wenn ich nicht so neugierig auf das erste Fantasyprogramm von Panini gewesen wäre. Denn auch wenn der Klappentext mega klingt, ist das Cover doch das, was als erstes ins Auge springt. Was bin ich froh, diese überragende Geschichte entdeckt zu haben. Sie ist fremdartig, man muss sich auf sie einlassen und aufmerksam lesen. Aber man wird dafür ziemlich belohnt. Allein das Setting! Eine fiktive Stadt, die mich ein bisschen an Gotham und auch an Locke Lamoras Camorr erinnert hat, mit vielen Steampunk-Elementen, Göttern und Magie, pardon: Kunst. Dazu ein Mordfall, einige Steinmänner, ein kettenrauchender Priester und ein toter Gott. Fertig ist eine Geschichte, die mich einfach nur begeistert hat. Trotz oder gerade wegen ihrer Komplexität. Auf den ersten Seiten konnte ich die Welt und die Magie nicht mal ansatzweise greifen, so detailliert beschreibt Max Gladstone die Stadt Alt Coulomb und das von ihm geschaffene Magiesystem. Selbst jetzt, nach Beendigung des ersten Teils der bisher sechs Bände umfassenden Reihe, kann ich noch gar nicht alles fassen. Das stört mich eigentlich oft, doch hier ist es in seiner Nicht-Greifbarkeit irgendwie perfekt. So als ob Alt Coulomb einfach noch ein paar seiner Geheimnisse behalten hätte – um sie dann hoffentlich in den Folgebänden zu offenbaren. Dazu dann noch die Charaktere, einer interessanter als der andere. Man lernt sie nicht sehr umfassend kennen, einzig Protagonistin Tara offenbart ein bisschen mehr von sich. Doch mir noch zu wenig. Gerne würde ich mehr über ihre Zeit in den Verborgenen Schulen erfahren, über ihre Kunst und ihre Vergangenheit. Denn genauso wie das Magiesystem und die Welt erschließt sich den Lesenden alles erst nach und nach. Es wird wenig erklärt und nur häppchenweise serviert, zu dem Zeitpunkt, zu dem es relevant ist. Super gemacht, aber etwas mühsam für die Lesenden. Nichtsdestotrotz empfehle ich diesen Reihenauftakt allen, die gerne komplexe Fantasygeschichten lesen, die anders sind als gewohnt, die aber nicht minder begeistern, wenn man sich darauf eingelassen hat und akzeptiert, dass es noch vieles zu entdecken gibt. 4,5 Sterne.
Bei diesem Buch handelt es sich um den 1. Teil einer fünfteiligen Reihe. Mich hat der Klappentext und auch das Cover sehr angesprochen, aber leider konnte mich das Buch gar nicht überzeugen, dabei wollte ich es wirklich mögen. Der Schreibstil ist sehr eigen und gar nicht so flüssig zu lesen. Dadurch habe ich leider das Interesse an der Geschichte verloren. Dabei fand ich den Weltenentwurf richtig toll. Sehr schade.










