Letzter erster Schnee

Letzter erster Schnee

Softcover
3.73

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Description

Vierzig Jahre nach den Götterkriegen trägt die Stadt Dresediel Lex weiterhin die Narben der Befreiung – vor allem in einem Armenviertel, das noch immer unter den maroden Edikten der gefallenen Götter steht. Solange die göttlichen Schutzwälle bestehen, wird jede Entwicklung im Keim erstickt – sollten sie hingegen versagen, werden Dämonen auf die Stadt losgelassen. Elayne Kevarian von der Kunstwirkerfirma Kelethres, Albrecht und Ao wird mit der Reparatur der Schutzwälle beauftragt, aber die Bewohner haben ihre eigenen Vorstellungen. Protest regt sich gegen Elaynes Arbeit, angeführt von Temoc, einem Krieger-Priester, der nichts weiter als eine friedliche Zukunft für seine Stadt wünscht. Elayne und Temoc müssen sich zusammenraufen und gegen Verschwörungen, dunkle Magie und ihre eigenen Dämonen ankämpfen, um den Frieden und so viele Menschen wie möglich zu retten. Band 4 der Kunstwirker-Chronik Überblick über die Kunstwirker-Chronik Band 1: Drei Viertel tot Band 2: Zwei Schlangen lauern Band 3: Fünf Faden tief Band 4: Letzter erster Schnee Band 5: Vier Wege kreuzen Band 6: Fall der Engel

Book Information

Main Genre
Fantasy
Sub Genre
Dark
Format
Softcover
Pages
432
Price
18.50 €

Author Description

MAX GLADSTONE wurde für sein Schaffen bereits mit dem Hugo-, Nebula- und Locus-Award ausgezeichnet. Zu seinen bekanntesten Werken zählen die Kunstwirker-Chronik und der internationale Bestseller This is How You Lose the Time War (zusammen mit Amal El-Mohtar). Gladstone studierte chinesische Literatur in Yale. Er lebte und lehrte zwei Jahre lang in der ländlichen Provinz Anhui. Max betreibt Kampfsport, ist ein geübter Fechter und kann auch ganz gut mit der Fiedel umgehen. Bevor er hauptberuflich schrieb, arbeitete er als Forscher für das Berkman Center for Internet and Policy Law, als Reiseleiter der Schweizer Botschaft, als Vertreter für ein chinesisches Automagazin, als Übersetzer, als Philosoph, als Analyst der Tech-Industrie und als Redakteur. Er hat ein Fahrrad in Angkor Wat zu Schrott gefahren, in der Carnegie Hall gesungen und wurde in der Mongolei mal vom Pferd geworfen.

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Ungewohnt actionreich ab der zweiten Hälfte.

"Wir sind alle Völker und keins. Wir sind Menschen und doch nicht. Wir sind ein Flickenteppich, und wie bei jedem Flickenteppich sind unsere Nähte unser schwächster Punkt." "Letzter erster Schnee" ist der nunmehr vierte Band von Max Gladstones Kunstwirkerchroniken. Auch dieser Band wurde von Helga Parmiter übersetzt. Seit den Götterkriegen sind nun bereits 40 Jahre vergangen, doch in den Armenvierteln von Dresediel Lex sind noch immer die Narben zu sehen. Die Schutzwälle der gefallenen Götter verhindern jedwede Entwicklung und zugleich drohen Dämonen über die Stadt herzufallen, sollten die Schutzwälle versagen. Und versagen werden sie eines Tages. So wird die Kunstwirkerin Elayne Kevarian damit beauftragt, die Schutzwälle der Götter zu Reparieren, jedoch stößt das nicht überall auf Begeisterung ... Die Kunstwirkerchroniken zeichnen sich dadurch aus, dass man jeden Band unabhängig von den anderen lesen kann. Innerhalb der Reihe springt Gladstone von Band zu Band in den Jahren vor und zurück. Dieser vierte Band spielt nun vor den Geschehnissen der anderen Bände. Diese Reihe bzw. insbesondere dieser vierte Band zeigt uns ganz deutlich, dass man Frieden nicht durch Kriege erringen kann und dass ein Krieg unweigerlich zum nächsten führt - wenn auch erst Jahrzehnte oder Jahrhunderte später. Aber alter Groll bleibt bestehen, da dieser an die Erben weitergegeben wird. Hass vermehrt sich über Generationen bis er sich in Kriegen entlädt. Insgesamt hat mir dieser vierte Band wieder besser gefallen. Gladstone konnte mich wieder mit seiner Geschichte fesseln, was sicher auch daran lag, dass diese Geschichte sehr actionreich war. Meine Kritik an dieser Reihe bleibt jedoch bestehen: Mit den Charakteren werde ich nach wie vor nicht wirklich warm und die Welt, wie auch die Geschichte selbiger, bleiben nur vage und daher in ihrer Komplexität nicht richtig greifbar. Trotzdem hat mir die Geschichte aber wieder Spaß gemacht. Es ist definitiv ein Buch, das man gut mal zwischendurch lesen kann.

Ungewohnt actionreich ab der zweiten Hälfte.
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