Fragen, die mir zum Holocaust gestellt werden
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Book Information
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Hédi Fried,geboren 1924 in der rumänischen Stadt Sighet, ist Psychologin und Autorin. Sie überlebte die Konzentrationslager Auschwitz und Bergen-Belsen und immigrierte 1945 gemeinsam mit ihrer Schwester nach Schweden. Für ihre Bücher und ihr Engagement wurde sie mit zahlreichen Ehrungen bedacht, u. a. dem Raoul-Wallenberg-Preis, der Illis-Quorum-Medaille, dem Orden Stern von Rumänien und dem Verdienstkreuz Erster Klasse der Bundesrepublik Deutschland.
Posts
"Für die Demokratie müssen wir jeden Tag kämpfen, damit wir sie bewahren können."
Herzlichen Dank, liebe Hédi Fried, für diese offenen und ehrlichen, wenn auch schmerzhaften, Gedanken und Erinnerungen. Es bricht mir immer wieder das Herz, Bücher mit historischem Hintergrund zum Holocaust zu lesen. Es ist unvorstellbar grausam, was in unserer Geschichte passiert ist und passieren konnte, was Menschen Menschen antun können. Mit Blick auf die Entwicklungen und Geschehnisse in Deutschland und der Welt, sollte m.E. jeder dieses Buch - und viele weitere! - zum Holocaust gelesen haben. Es bleibt nur zu hoffen, dass sich unsere Geschichte nie, niemals wiederholt. Es ist unser aller Pflicht, durch Aufklärungsarbeit, Erziehung und offene, tolerante Gespräche dafür zu sorgen, dass unsere Demokratie um jeden Preis geschützt wird. "Wenn Menschen jeder Hautfarbe, jedes Glaubens, jedes ethnischen Hintergrunds und jeden Alters zusammenhalten gegen diejenigen, die nicht verstehen, wie gut wir es in unserer Demokratie haben, dann wird es uns gelingen, diese Demokratie zu bewahren."

Bedrückend, berührend und so unglaublich wichtig
Ich sage zu diesem Werk nicht viel. Es sollte (zusammen mit anderen themenbezogenen Werken) zur Schullektüre gehören. Jede und jeder sollte sich mit der Thematik befassen. Denn sie war schon immer wichtig und wird leider wieder schockierend aktuell. "Jeder Einzelne von uns hat Verantwortung, sowohl für die Gesellschaft, in der wir leben, als auch für sich selbst."

Fragen, Die Mir zum Holocaust gestellt wurden Ein Buch welches mich teif beeindruckt hat weil es so unaufgeregt über die wohl schlimmste Zeit eines Lebens erzählt hat. Die Frau die sie beantworten hat, hat dies mit einer Ruhe gemacht und hat niemandem das Gefühl gegeben, dass die Frage nicht gut war. Der Schreibstil hat sehr eingefangen wie sie erzählt hat und das zeigt wie gut er ist. Das Cover ist sehr passend für ein so schweres Thema, die Farbgestaltung ist sehr gelungen. Ich fand alle Fragen sehr interessant ausgewählte und die Antworten gaben einen guten Einblick, in die Gedankenwelt von Hédi. Es war für mich ein sehr emotionales Thema, mich schockieren schon immer solche Grausamkeiten. Sie hat mit so vielen Aussagen so sehr recht, man muss die Jugend abholen und zeigen was damals passiert ist damit das nicht wirklich nie wieder passiert. Danke an die mutige, ehrliche und liebenswerte Hédi, dass du die schlimmste Zeit deines Lebens mit uns teilst.
Ich muss an der Stelle einmal der Welt für ihre hartnäckige Präsenz in meinem facebook-feed danken. Die haben da nämlich einen Artikel beworben, in dem es um die Autorin dieses Buches ging. Ich hab also das Bild der nunmehr 95-jährigen Holocaust-Überlebenden ständig vor Augen gehabt und irgendwann nachgegeben und wollte den Artikel lesen. Ging aber nicht, weil ich kein Abo hatte, also dachte ich mir "leckts mich doch alle mal an der Kehrseite" und hab mir kurzerhand das Buch besorgt. Take this WELT! Ich hab bis dato noch nie etwas von Hédi Fried gehört, aber tatsächlich sind sie und ihre Schwester Livia zwei sehr engagierte Aufklärerinnen, die schon seit den 80ern vor allem in Schulen unterwegs sind, Vorträge halten, in Talkshows gehen um Aufklärungsarbeit zu leisten, was ihre Erhfahrungen mit den Arbeits- und auch Vernichtungslagern während des dritten Reiches angeht. Hédi Fried, hat mit diesem Buch Antworten auf Fragen gesammelt die ihr bei solchen Vorträgen gestellt wurden. Fragen wie - Was war das schlimmste in den Lagern? Wie war die Essenssituation? Wie konnte sowas überhaupt passieren? Und auch: Sehen Sie Gemeinsamkeiten mit der damaligen Situation und der Flüchtlingssituation heute. Teilweise, so könnte ich mir vorstellen, Fragen, die schwer zu beantworten sind, Fragen die zu beantworten weh tun könnten - die sie ausnahmslos offen und direkt beantwortet. Denn, so betont Hédi Fried in ihrem Vorwort - Es gibt keine verbotenen Fragen, keine dummen Fragen. Bewundernswert und wichtig. Das Buch ist nicht lang, es sind keine 200 Seiten, aber es sind ausnahmslos Seiten die dich in ihren Bann ziehen. Schreckliche Erlebnisse, die dir physisch wehtun wenn du sie liest, aber Zeilen die wichtig sind zu lesen, die wichtig sind zu verstehen und zu verinnerlichen. Denn was Hédi Fried mit ihrer Aufklärungsarbeit bis heute tut, ist wichtig. Denn Geschichte tendiert sich immer wieder zu wiederholen, besonders heutzutage mit erschreckendem Rechtsruck in vielen Gesellschaften und Bücher und Geschichten wie die von Frau Fried, helfen dem entgegenzuwirken, helfen Bewusstsein zu generieren und das macht diese verrückte Welt ein bisschen besser.
...ein sehr sehr wichtiges Buch, wie ich finde, das viele Fragen beantwortet und durch Hedi Fried einen ganz persönlichen Einblick in die Zeit des 2. Weltkrieges und das Leben in einem Konzentrationslager gewährt. Mir persönlich ist das Buch sehr nah gegangen und auch wenn es ein schmales, dünnes Buch ist, so ist es thematisch doch sehr aufwühlend, einnehmend und wird mich noch lange beschäftigen... Gerade natürlich auch im Hinblick auf die aktuelle Situation...
Ich muss an der Stelle einmal der Welt für ihre hartnäckige Präsenz in meinem facebook-feed danken. Die haben da nämlich einen Artikel beworben, in dem es um die Autorin dieses Buches ging. Ich hab also das Bild der nunmehr 95-jährigen Holocaust-Überlebenden ständig vor Augen gehabt und irgendwann nachgegeben und wollte den Artikel lesen. Ging aber nicht, weil ich kein Abo hatte, also dachte ich mir "leckts mich doch alle mal an der Kehrseite" und hab mir kurzerhand das Buch besorgt. Take this WELT! Ich hab bis dato noch nie etwas von Hédi Fried gehört, aber tatsächlich sind sie und ihre Schwester Livia zwei sehr engagierte Aufklärerinnen, die schon seit den 80ern vor allem in Schulen unterwegs sind, Vorträge halten, in Talkshows gehen um Aufklärungsarbeit zu leisten, was ihre Erhfahrungen mit den Arbeits- und auch Vernichtungslagern während des dritten Reiches angeht. Hédi Fried, hat mit diesem Buch Antworten auf Fragen gesammelt die ihr bei solchen Vorträgen gestellt wurden. Fragen wie - Was war das schlimmste in den Lagern? Wie war die Essenssituation? Wie konnte sowas überhaupt passieren? Und auch: Sehen Sie Gemeinsamkeiten mit der damaligen Situation und der Flüchtlingssituation heute. Teilweise, so könnte ich mir vorstellen, Fragen, die schwer zu beantworten sind, Fragen die zu beantworten weh tun könnten - die sie ausnahmslos offen und direkt beantwortet. Denn, so betont Hédi Fried in ihrem Vorwort - Es gibt keine verbotenen Fragen, keine dummen Fragen. Bewundernswert und wichtig. Das Buch ist nicht lang, es sind keine 200 Seiten, aber es sind ausnahmslos Seiten die dich in ihren Bann ziehen. Schreckliche Erlebnisse, die dir physisch wehtun wenn du sie liest, aber Zeilen die wichtig sind zu lesen, die wichtig sind zu verstehen und zu verinnerlichen. Denn was Hédi Fried mit ihrer Aufklärungsarbeit bis heute tut, ist wichtig. Denn Geschichte tendiert sich immer wieder zu wiederholen, besonders heutzutage mit erschreckendem Rechtsruck in vielen Gesellschaften und Bücher und Geschichten wie die von Frau Fried, helfen dem entgegenzuwirken, helfen Bewusstsein zu generieren und das macht diese verrückte Welt ein bisschen besser.
Ich muss an der Stelle einmal der Welt für ihre hartnäckige Präsenz in meinem facebook-feed danken. Die haben da nämlich einen Artikel beworben, in dem es um die Autorin dieses Buches ging. Ich hab also das Bild der nunmehr 95-jährigen Holocaust-Überlebenden ständig vor Augen gehabt und irgendwann nachgegeben und wollte den Artikel lesen. Ging aber nicht, weil ich kein Abo hatte, also dachte ich mir "leckts mich doch alle mal an der Kehrseite" und hab mir kurzerhand das Buch besorgt. Take this WELT! Ich hab bis dato noch nie etwas von Hédi Fried gehört, aber tatsächlich sind sie und ihre Schwester Livia zwei sehr engagierte Aufklärerinnen, die schon seit den 80ern vor allem in Schulen unterwegs sind, Vorträge halten, in Talkshows gehen um Aufklärungsarbeit zu leisten, was ihre Erhfahrungen mit den Arbeits- und auch Vernichtungslagern während des dritten Reiches angeht. Hédi Fried, hat mit diesem Buch Antworten auf Fragen gesammelt die ihr bei solchen Vorträgen gestellt wurden. Fragen wie - Was war das schlimmste in den Lagern? Wie war die Essenssituation? Wie konnte sowas überhaupt passieren? Und auch: Sehen Sie Gemeinsamkeiten mit der damaligen Situation und der Flüchtlingssituation heute. Teilweise, so könnte ich mir vorstellen, Fragen, die schwer zu beantworten sind, Fragen die zu beantworten weh tun könnten - die sie ausnahmslos offen und direkt beantwortet. Denn, so betont Hédi Fried in ihrem Vorwort - Es gibt keine verbotenen Fragen, keine dummen Fragen. Bewundernswert und wichtig. Das Buch ist nicht lang, es sind keine 200 Seiten, aber es sind ausnahmslos Seiten die dich in ihren Bann ziehen. Schreckliche Erlebnisse, die dir physisch wehtun wenn du sie liest, aber Zeilen die wichtig sind zu lesen, die wichtig sind zu verstehen und zu verinnerlichen. Denn was Hédi Fried mit ihrer Aufklärungsarbeit bis heute tut, ist wichtig. Denn Geschichte tendiert sich immer wieder zu wiederholen, besonders heutzutage mit erschreckendem Rechtsruck in vielen Gesellschaften und Bücher und Geschichten wie die von Frau Fried, helfen dem entgegenzuwirken, helfen Bewusstsein zu generieren und das macht diese verrückte Welt ein bisschen besser.
Hédi Fried hat Auschwitz und Bergen-Belsen überlebt. Zusammen mit ihrer Schwester kam sie nach dem Krieg nach Schweden, wo sie den Rest ihres Lebens verbringen konnte. Seit Beginn der achtziger Jahre hält Hédi immer wieder Vorträge an Schulen, über das ws ihr wiederfahren ist. In diesem Buch sammelt sie nun die Fragen, die ihr am häufigsten nach diesen Vorträgen gestellt wurden. Dabei geht es um Fragen über ihre Zeit zu Hause, die Zeit in den Lagern und über das Leben danach. Hédi beantwortet diese Fragen fast nüchtern, ohne jede Sentimentalität. Man merkt, dass sie sich schon lange mit diesen Fragen auseinandergesetzt hat und sie vieles durch ihre Vorträge auch verarbeitet hat. Sie sagt selbst, sie wären so etwas wie Trauma Verarbeitung für sie gewesen. Niemals hebt sie den Finger oder klagt an. Sie erklärt, wie es zu Vorurteilen und Ungerechtigkeiten kommen kann und wie wichtig es ist, sich klar zu sein, dass man auch selbst nie frei von Vorurteilen ist. Und sie weist immer wieder darauf hin, wie wichtig es ist, nicht zu vergessen. Nur was nicht vergessen ist, kann verhindert werden. Das Buch hat mich sehr beeindruckt, Hédi Fried ist ein grundsätzlich optimistischer Mensch. Trotz wieder aufflammenden Antisemitismus und Anfeindungen glaubt sie fest daran, dass wir es schaffen können, so etwas wie den Holocaust zu verhindern. Mit ihren 96 Jahren ist sie immer noch unterwegs um das, was sie erlebt hat immer wieder weiter zugeben. Ein wichtiger Beitrag das Schicksal der damals Verfolgten niemals vergessen zu lassen.
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Hédi Fried,geboren 1924 in der rumänischen Stadt Sighet, ist Psychologin und Autorin. Sie überlebte die Konzentrationslager Auschwitz und Bergen-Belsen und immigrierte 1945 gemeinsam mit ihrer Schwester nach Schweden. Für ihre Bücher und ihr Engagement wurde sie mit zahlreichen Ehrungen bedacht, u. a. dem Raoul-Wallenberg-Preis, der Illis-Quorum-Medaille, dem Orden Stern von Rumänien und dem Verdienstkreuz Erster Klasse der Bundesrepublik Deutschland.
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"Für die Demokratie müssen wir jeden Tag kämpfen, damit wir sie bewahren können."
Herzlichen Dank, liebe Hédi Fried, für diese offenen und ehrlichen, wenn auch schmerzhaften, Gedanken und Erinnerungen. Es bricht mir immer wieder das Herz, Bücher mit historischem Hintergrund zum Holocaust zu lesen. Es ist unvorstellbar grausam, was in unserer Geschichte passiert ist und passieren konnte, was Menschen Menschen antun können. Mit Blick auf die Entwicklungen und Geschehnisse in Deutschland und der Welt, sollte m.E. jeder dieses Buch - und viele weitere! - zum Holocaust gelesen haben. Es bleibt nur zu hoffen, dass sich unsere Geschichte nie, niemals wiederholt. Es ist unser aller Pflicht, durch Aufklärungsarbeit, Erziehung und offene, tolerante Gespräche dafür zu sorgen, dass unsere Demokratie um jeden Preis geschützt wird. "Wenn Menschen jeder Hautfarbe, jedes Glaubens, jedes ethnischen Hintergrunds und jeden Alters zusammenhalten gegen diejenigen, die nicht verstehen, wie gut wir es in unserer Demokratie haben, dann wird es uns gelingen, diese Demokratie zu bewahren."

Bedrückend, berührend und so unglaublich wichtig
Ich sage zu diesem Werk nicht viel. Es sollte (zusammen mit anderen themenbezogenen Werken) zur Schullektüre gehören. Jede und jeder sollte sich mit der Thematik befassen. Denn sie war schon immer wichtig und wird leider wieder schockierend aktuell. "Jeder Einzelne von uns hat Verantwortung, sowohl für die Gesellschaft, in der wir leben, als auch für sich selbst."

Fragen, Die Mir zum Holocaust gestellt wurden Ein Buch welches mich teif beeindruckt hat weil es so unaufgeregt über die wohl schlimmste Zeit eines Lebens erzählt hat. Die Frau die sie beantworten hat, hat dies mit einer Ruhe gemacht und hat niemandem das Gefühl gegeben, dass die Frage nicht gut war. Der Schreibstil hat sehr eingefangen wie sie erzählt hat und das zeigt wie gut er ist. Das Cover ist sehr passend für ein so schweres Thema, die Farbgestaltung ist sehr gelungen. Ich fand alle Fragen sehr interessant ausgewählte und die Antworten gaben einen guten Einblick, in die Gedankenwelt von Hédi. Es war für mich ein sehr emotionales Thema, mich schockieren schon immer solche Grausamkeiten. Sie hat mit so vielen Aussagen so sehr recht, man muss die Jugend abholen und zeigen was damals passiert ist damit das nicht wirklich nie wieder passiert. Danke an die mutige, ehrliche und liebenswerte Hédi, dass du die schlimmste Zeit deines Lebens mit uns teilst.
Ich muss an der Stelle einmal der Welt für ihre hartnäckige Präsenz in meinem facebook-feed danken. Die haben da nämlich einen Artikel beworben, in dem es um die Autorin dieses Buches ging. Ich hab also das Bild der nunmehr 95-jährigen Holocaust-Überlebenden ständig vor Augen gehabt und irgendwann nachgegeben und wollte den Artikel lesen. Ging aber nicht, weil ich kein Abo hatte, also dachte ich mir "leckts mich doch alle mal an der Kehrseite" und hab mir kurzerhand das Buch besorgt. Take this WELT! Ich hab bis dato noch nie etwas von Hédi Fried gehört, aber tatsächlich sind sie und ihre Schwester Livia zwei sehr engagierte Aufklärerinnen, die schon seit den 80ern vor allem in Schulen unterwegs sind, Vorträge halten, in Talkshows gehen um Aufklärungsarbeit zu leisten, was ihre Erhfahrungen mit den Arbeits- und auch Vernichtungslagern während des dritten Reiches angeht. Hédi Fried, hat mit diesem Buch Antworten auf Fragen gesammelt die ihr bei solchen Vorträgen gestellt wurden. Fragen wie - Was war das schlimmste in den Lagern? Wie war die Essenssituation? Wie konnte sowas überhaupt passieren? Und auch: Sehen Sie Gemeinsamkeiten mit der damaligen Situation und der Flüchtlingssituation heute. Teilweise, so könnte ich mir vorstellen, Fragen, die schwer zu beantworten sind, Fragen die zu beantworten weh tun könnten - die sie ausnahmslos offen und direkt beantwortet. Denn, so betont Hédi Fried in ihrem Vorwort - Es gibt keine verbotenen Fragen, keine dummen Fragen. Bewundernswert und wichtig. Das Buch ist nicht lang, es sind keine 200 Seiten, aber es sind ausnahmslos Seiten die dich in ihren Bann ziehen. Schreckliche Erlebnisse, die dir physisch wehtun wenn du sie liest, aber Zeilen die wichtig sind zu lesen, die wichtig sind zu verstehen und zu verinnerlichen. Denn was Hédi Fried mit ihrer Aufklärungsarbeit bis heute tut, ist wichtig. Denn Geschichte tendiert sich immer wieder zu wiederholen, besonders heutzutage mit erschreckendem Rechtsruck in vielen Gesellschaften und Bücher und Geschichten wie die von Frau Fried, helfen dem entgegenzuwirken, helfen Bewusstsein zu generieren und das macht diese verrückte Welt ein bisschen besser.
...ein sehr sehr wichtiges Buch, wie ich finde, das viele Fragen beantwortet und durch Hedi Fried einen ganz persönlichen Einblick in die Zeit des 2. Weltkrieges und das Leben in einem Konzentrationslager gewährt. Mir persönlich ist das Buch sehr nah gegangen und auch wenn es ein schmales, dünnes Buch ist, so ist es thematisch doch sehr aufwühlend, einnehmend und wird mich noch lange beschäftigen... Gerade natürlich auch im Hinblick auf die aktuelle Situation...
Ich muss an der Stelle einmal der Welt für ihre hartnäckige Präsenz in meinem facebook-feed danken. Die haben da nämlich einen Artikel beworben, in dem es um die Autorin dieses Buches ging. Ich hab also das Bild der nunmehr 95-jährigen Holocaust-Überlebenden ständig vor Augen gehabt und irgendwann nachgegeben und wollte den Artikel lesen. Ging aber nicht, weil ich kein Abo hatte, also dachte ich mir "leckts mich doch alle mal an der Kehrseite" und hab mir kurzerhand das Buch besorgt. Take this WELT! Ich hab bis dato noch nie etwas von Hédi Fried gehört, aber tatsächlich sind sie und ihre Schwester Livia zwei sehr engagierte Aufklärerinnen, die schon seit den 80ern vor allem in Schulen unterwegs sind, Vorträge halten, in Talkshows gehen um Aufklärungsarbeit zu leisten, was ihre Erhfahrungen mit den Arbeits- und auch Vernichtungslagern während des dritten Reiches angeht. Hédi Fried, hat mit diesem Buch Antworten auf Fragen gesammelt die ihr bei solchen Vorträgen gestellt wurden. Fragen wie - Was war das schlimmste in den Lagern? Wie war die Essenssituation? Wie konnte sowas überhaupt passieren? Und auch: Sehen Sie Gemeinsamkeiten mit der damaligen Situation und der Flüchtlingssituation heute. Teilweise, so könnte ich mir vorstellen, Fragen, die schwer zu beantworten sind, Fragen die zu beantworten weh tun könnten - die sie ausnahmslos offen und direkt beantwortet. Denn, so betont Hédi Fried in ihrem Vorwort - Es gibt keine verbotenen Fragen, keine dummen Fragen. Bewundernswert und wichtig. Das Buch ist nicht lang, es sind keine 200 Seiten, aber es sind ausnahmslos Seiten die dich in ihren Bann ziehen. Schreckliche Erlebnisse, die dir physisch wehtun wenn du sie liest, aber Zeilen die wichtig sind zu lesen, die wichtig sind zu verstehen und zu verinnerlichen. Denn was Hédi Fried mit ihrer Aufklärungsarbeit bis heute tut, ist wichtig. Denn Geschichte tendiert sich immer wieder zu wiederholen, besonders heutzutage mit erschreckendem Rechtsruck in vielen Gesellschaften und Bücher und Geschichten wie die von Frau Fried, helfen dem entgegenzuwirken, helfen Bewusstsein zu generieren und das macht diese verrückte Welt ein bisschen besser.
Ich muss an der Stelle einmal der Welt für ihre hartnäckige Präsenz in meinem facebook-feed danken. Die haben da nämlich einen Artikel beworben, in dem es um die Autorin dieses Buches ging. Ich hab also das Bild der nunmehr 95-jährigen Holocaust-Überlebenden ständig vor Augen gehabt und irgendwann nachgegeben und wollte den Artikel lesen. Ging aber nicht, weil ich kein Abo hatte, also dachte ich mir "leckts mich doch alle mal an der Kehrseite" und hab mir kurzerhand das Buch besorgt. Take this WELT! Ich hab bis dato noch nie etwas von Hédi Fried gehört, aber tatsächlich sind sie und ihre Schwester Livia zwei sehr engagierte Aufklärerinnen, die schon seit den 80ern vor allem in Schulen unterwegs sind, Vorträge halten, in Talkshows gehen um Aufklärungsarbeit zu leisten, was ihre Erhfahrungen mit den Arbeits- und auch Vernichtungslagern während des dritten Reiches angeht. Hédi Fried, hat mit diesem Buch Antworten auf Fragen gesammelt die ihr bei solchen Vorträgen gestellt wurden. Fragen wie - Was war das schlimmste in den Lagern? Wie war die Essenssituation? Wie konnte sowas überhaupt passieren? Und auch: Sehen Sie Gemeinsamkeiten mit der damaligen Situation und der Flüchtlingssituation heute. Teilweise, so könnte ich mir vorstellen, Fragen, die schwer zu beantworten sind, Fragen die zu beantworten weh tun könnten - die sie ausnahmslos offen und direkt beantwortet. Denn, so betont Hédi Fried in ihrem Vorwort - Es gibt keine verbotenen Fragen, keine dummen Fragen. Bewundernswert und wichtig. Das Buch ist nicht lang, es sind keine 200 Seiten, aber es sind ausnahmslos Seiten die dich in ihren Bann ziehen. Schreckliche Erlebnisse, die dir physisch wehtun wenn du sie liest, aber Zeilen die wichtig sind zu lesen, die wichtig sind zu verstehen und zu verinnerlichen. Denn was Hédi Fried mit ihrer Aufklärungsarbeit bis heute tut, ist wichtig. Denn Geschichte tendiert sich immer wieder zu wiederholen, besonders heutzutage mit erschreckendem Rechtsruck in vielen Gesellschaften und Bücher und Geschichten wie die von Frau Fried, helfen dem entgegenzuwirken, helfen Bewusstsein zu generieren und das macht diese verrückte Welt ein bisschen besser.
Hédi Fried hat Auschwitz und Bergen-Belsen überlebt. Zusammen mit ihrer Schwester kam sie nach dem Krieg nach Schweden, wo sie den Rest ihres Lebens verbringen konnte. Seit Beginn der achtziger Jahre hält Hédi immer wieder Vorträge an Schulen, über das ws ihr wiederfahren ist. In diesem Buch sammelt sie nun die Fragen, die ihr am häufigsten nach diesen Vorträgen gestellt wurden. Dabei geht es um Fragen über ihre Zeit zu Hause, die Zeit in den Lagern und über das Leben danach. Hédi beantwortet diese Fragen fast nüchtern, ohne jede Sentimentalität. Man merkt, dass sie sich schon lange mit diesen Fragen auseinandergesetzt hat und sie vieles durch ihre Vorträge auch verarbeitet hat. Sie sagt selbst, sie wären so etwas wie Trauma Verarbeitung für sie gewesen. Niemals hebt sie den Finger oder klagt an. Sie erklärt, wie es zu Vorurteilen und Ungerechtigkeiten kommen kann und wie wichtig es ist, sich klar zu sein, dass man auch selbst nie frei von Vorurteilen ist. Und sie weist immer wieder darauf hin, wie wichtig es ist, nicht zu vergessen. Nur was nicht vergessen ist, kann verhindert werden. Das Buch hat mich sehr beeindruckt, Hédi Fried ist ein grundsätzlich optimistischer Mensch. Trotz wieder aufflammenden Antisemitismus und Anfeindungen glaubt sie fest daran, dass wir es schaffen können, so etwas wie den Holocaust zu verhindern. Mit ihren 96 Jahren ist sie immer noch unterwegs um das, was sie erlebt hat immer wieder weiter zugeben. Ein wichtiger Beitrag das Schicksal der damals Verfolgten niemals vergessen zu lassen.

















