Die Glücksfrauen - Der Geschmack von Freiheit
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Description
Die große Reihe um drei Exilantinnen während des Zweiten Weltkriegs
Drei beste Freundinnen - jede von ihnen lebt in Nazi-Deutschland, jede in großer Gefahr. Ein unverzeihlicher Fehler zerstört ihre Freundschaft. Nun, rund 85 Jahre später, erfährt die junge Amerikanerin June, dass ihre verstorbene Großmutter Luise 1936 aus Deutschland in die USA immigriert ist. Außerdem erbt sie ein Restaurant in Manhattan, das ihr aber nur zu einem Drittel gehört. Die anderen beiden Restaurant-Anteile soll June den verschollenen Freundinnen ihrer Großmutter, beziehungsweise ihren Erben zurückgeben. Ohne zu zögern, macht June sich auf die Suche und erfährt auch von dem Bruch zwischen den drei Frauen. Was ist damals geschehen? Und kann June diese Wunde heilen?
Book Information
Author Description
Anna Claire ist das Pseudonym einer erfolgreichen deutschen Autorin. Sie arbeitet als Drehbuchautorin und Dramaturgin für das Fernsehen. Seit 2013 schreibt sie Romane und hat sich damit in die Herzen von vielen Leserinnen und Bloggerinnen geschrieben und eine große Social-Media-Fanbase aufgebaut. Die Autorin lebt seit vielen Jahren mit ihrer Familie in Berlin.
Posts
Ein fesselnder Auftakt
Der packende Roman der Autorin Anna Claire handelt von Marie, Luise und Anni, die während der Nazi-Herrschaft in Deutschland um ihr Leben fürchten. Doch etwas bricht ihre enge Bindung. Im Jahr 1936 gelingt es Luise, in die USA zu fliehen, doch auch dort erwarten sie schwierige Zeiten. 85 Jahre später entdeckt June, dass ihre verstorbene Großmutter aus Deutschland geflohen ist und ihr ein Drittel ihres Restaurants hinterlassen hat. Die anderen Anteile gehören den verschwundenen ehemaligen Freundinnen von Luise. June begibt sich auf eine intensive Suche nach den Frauen und fragt sich, was ihre Freundschaft einst zerstört hat. Die Autorin erzählt diese bewegende Geschichte von Luise auf fesselnde Weise. Die Handlung wechselt zwischen Vergangenheit und Gegenwart, wobei historische Ereignisse geschickt integriert sind und die Gräueltaten der Nazis vor Augen geführt werden. Der mitreißende Schreibstil macht es schwer, das Buch aus der Hand zu legen. Die Liebe kommt in dieser emotionalen Geschichte ebenfalls nicht zu kurz. Anna Claire hat mich mit diesem ersten Band der Trilogie begeistert und überzeugt. Der Cliffhanger hinterlässt mich neugierig, und ich freue mich bereits auf den zweiten Teil.

Puh, schwierig. Anfangs fiel es mir schwer, in die Geschichte zu kommen, das besserte sich ab Seite 100. Trotzdem kam mir der Schreibstil manchmal zu gestelzt vor- ich hatte das Gefühl, dass die Autorin gefühlige Situationen nicht so gern beschreibt. Die Grundstory ist aber gut, interessant und entwickelt sich…. allerdings ist sie auch ziemlich vorhersehbar. Mal schauen, ob ich den zweiten Teil lesen werde.
Dieses Buch von Anna Claire, Pseudonym von Anja Saskia Beyer, ist der erste Teil einer sehr intensiven Trilogie. Thema der Reihe ist die Freundschaft drei junger Frauen im zweiten Weltkrieg. Ihr Schicksal bestimmt auch die Gegenwart und führt zu mehreren sehr spannenden Reisen. Begonnen wird die Reihe mit der Geschichte von Luise. Sie wandert kurz vor Beginn des Krieges von Deutschland nach New York aus. Dort will sie mit der finanziellen Unterstützung ihrer Freundinnen ein Restaurant eröffnen. Aber läuft alles wie geplant? In der Gegenwart soll ihre Enkelin June nun die Vergangenheit wieder beleben, mitunter um das Erbe antreten zu können. Ein super spannendes Geflecht mehrerer Geschichten und ProtagonistInnen entsteht. Insgesamt konnte mich das Buch durch seine Intensivität und Authentizität überzeugen. Auch wenn das Werk sehr kompakt und tiefgründig ist, hat die Autorin eine Wohlfühloase erstellt. Das Thema wird sehr sensibel behandelt und wirkt in keinster Weise abgegriffen. Es hat mich sehr mitgenommen und ich habe arg mitgefiebert und gefühlt. Es ist einfach unfassbar und unvorstellbar was in damaliger Zeit passierte. Umso mehr sollte dieses Buch aufwecken, nicht in diese Fußstapfen zu treten!

Für mich ein absolutes Meisterwerk!
Die große Reihe um drei Exilantinnen während des Zweiten Weltkriegs ist für mich ein absolutes Meisterwerk! Luise, Maria und Anni sind beste Freundinnen. Gemeinsam leben sie in Nazi-Deutschland, wo es von Tag zu Tag gefährlicher ist zu leben. Mittlerweile ist es 2023 und Luise ist bereits vor einigen Jahren verstorben. Die junge Amerikanerin June kehrt zurück in das Haus, in dem sie aufgewachsen ist und erinnert sich an die Warmherzigkeit ihrer Großmutter. Als es jedoch bei einem Termin um den Nachlass von Luise geht, erfährt June Dinge, von denen sie nichts wusste. 1936 ist ihre Großmutter aus Deutschland in die USA immigriert und ein Restaurant hatte sie auch. Allerdings erbt June davon nur einen Drittel, die anderen beiden Anteile sollen die die einst besten Freundinnen von Luise oder deren Erben erhalten. Natürlich macht sich June sofort auf die Suche nach ihnen, doch so einfach ist das gar nicht. Das Ganze liegt 85 Jahre zurück und June erfährt davon, dass ein folgenschwerer Fehler die Freundschaft kaputt gemacht hat. Warum hat ihre Großmutter nie etwas darüber erzählt und was ist bloß Schreckliches geschehen? June muss die Frauen oder deren Erben unbedingt finden um für Klarheit und auch Vergebung zu sorgen… Die Geschichte hat mich gefesselt, mitgezerrt, zum Weinen, Nachdenken und Schmunzeln gebracht. Sie hat mein Herz erwärmt und gleichzeitig furchtbar traurig gemacht. Die Emotionen prasselten wie ein Hagelschauer auf mich ein und haben für ein inneres Gefühlschaos gesorgt! Die Kapitel sind übersichtlich und durch die regelmäßigen Zeitsprünge zwischen damals und heute, lassen sie sich unglaublich gut lesen und in die Geschichte eintauchen. Der Schreibstil ist bildlich und die Charaktere großartig! Die Autorin schafft es mit Leichtigkeit, den Spannungsbogen arg aufzubauen. Dennoch lässt sie das Ende offen und auf einen baldigen Band 2 hoffen! Für mich ein krönender Monatsabschluss und ich empfehle dieses Buch aus tiefstem Herzen!

Toller Start der Glücksfrauen Saga
Die Glücksfrauen - Der Geschmack von Freiheit ist der Start der „Glücksfrauen-Saga“ von Anna Claire. Es geht um drei Frauen während des zweiten Weltkrieges - Luise, Maria und Anna. Alle drei befinden sich im Nazideutschland in größter Gefahr. Luise emigriert 1936 nach Amerika. Zunächst hält sie den Kontakt mit ihren Freundinnen, doch durch den Krieg und einen schwerwiegenden Fehler wird die Freundschaft zerstört. 85 Jahre später erbt die junge Amerikanerin June von ihrer verstorbenen Großmutter Luise deren Restaurant, allerdings nur zu einem Drittel. Die anderen beiden Teile gehören ihren verschollenen Freundinnen bzw. ihren Nachkommen. June geht nach New Yorck auf Spurensuche und deckt dramatische Fakten auf. Mir hat dieser Auftaktband richtig gut gefallen. Der Schreibstil ist absolut mitreißend, sehr bildhaft und lebendig. Die Geschichte findet in zwei Zeitebenen statt. Von 1936 - 1946 begleiten wir die junge Luise von Berlin nach Amerika und erleben eine emotionale und dramatische Geschichte und in der Gegenwart lernen wir June kennen, Luises Enkeltochter. Diese versucht ein Lebenszeichen von Luises beste Freundinnen bzw. deren Nachkommen zu finden. Das Setting Berlin und New Yorck wird super beschrieben. Den Part in der Vergangenheit empfand ich sehr spannend. Die Figuren sind so gut gezeichnet und wirken absolut authentisch. In der Vergangenheit wird aus der Perspektive von Luise erzählt und wir lernen hauptsächlich ihr Leben kennen - die Flucht, der Neuanfang in Amerika mit all seinen Rückschlägen. Luise empfand ich als sehr sympathisch. Ihre Freundinnen Maria und Anna sind die Verbindungen nach Deutschland, bis diese plötzlich abbricht… In der Gegenwart im Jahr 2023 erleben wir die die Geschichte aus der Perspektive von June, Enkeltochter von Luise, die ich auch sehr mochte. Durch ihre Recherchen lernt sie ihre Großmutter noch einmal völlig anders kennen, als sie es von ihrer Kindheit gewohnt war. Es gibt noch weitere wunderbare Figuren sowohl in der Vergangenheit als auch in der Gegenwart, die eine sehr lebendige Geschichte präsentieren. Ich bin absolut beeindruckt von diesem ersten Band. Anna Claire greift hier ein spannendes Thema auf : mutige Frauen im Exil. Und wie erschreckend reell das Thema Flucht und Vertreibung in Europa werden kann, sieht man an den Nachrichten der letzten Monate. Wie zu erwarten, ist Luises Geschichte und ihrer Freundinnen noch nicht zu Ende erzählt und ich freue mich auf die Fortsetzung. Hierfür gibt es eine uneingeschränkte Leseempfehlung und fünf Sterne.
Der Roman spielt auf zwei Zeitebenen, in der Gegenwart und in den Jahren 1936-1946. Luise und Richard wandern 1936 als politische Flüchtlinge nach Amerika aus. Luise träumt von einem eigenen Restaurant, das sie in New York eröffnen möchte. Das Startkapital kommt nur zu einem Drittel von ihr, ihre beiden Freundinnen Anni und Maria haben ihr ebenfalls Geld gegeben, mit dem sie das Restaurant finanzieren soll. Luises Verlobter Richard ist bereits einige Monate vor ihr in New York angekommen. Nach ihrer Ankunft muss Luise feststellen, dass Richard schwermütig und antriebslos geworden ist, er verlässt nur selten die Wohnung und überlässt ihr den Haushalt. Luise ist im Gegensatz zu Richard voller Tatendrang und findet bald eine Arbeit als Küchenhilfe. Es geht aufwärts, als sie mit anderen Emigrantinnen einen „Window Shop“ eröffnen, in dem selbst gemachte Produkte aus der Heimat verkaufen. Die Beziehung zu Richard kriselt, sein Freund George hingegen hilft Luise, wo er kann. Über das Schicksal von Maria und Anni erfährt Luise nur wenig, nach nur wenigen Briefen reißt der Kontakt ab. Nach dem Krieg fährt Luise ins zerstörte Berlin, um sich in einem Camp für Displaced Persons zu engagieren und KZ-Überlebende über ein Leben in Amerika zu informieren. Dort begegnet sie einem früheren Freund, der sie über etwas informiert, das sie fassungslos zurücklässt. June ist Luises Enkelin. Sie ist in New York aufgewachsen, lebt aber seit einigen Jahren in Berlin. Bei der Testamentseröffnung erfährt sie, dass sie von ihrer Großmutter deren Haus und ein Restaurant geerbt hatte. Um ihr Erbe antreten zu können, muss sie jedoch Maria und Anni oder deren Nachkommen finden, und das Erbe mit ihnen teilen. Bei ihrer Suche wird sie von Luises Anwalt Walter und Hendrik, dem Chefkoch ihres Restaurants, unterstützt. Hendrik nutzt die Chance, um Ahnenforschung zu betreiben, da seine Vorfahren aus Dänemark kommen und jüdischer Abstammung waren. Beide Männer fühlen sich zu June hingezogen. Der Auftakt der Trilogie „Die Glücksfrauen“ hat mir sehr gut gefallen. Besonders interessant fand ich Luises und Richards Neubeginn in New York. Luise ist eine starke und mutige Frau, die es geschafft hatte, ihren Traum in einem fremden Land, weit weg von der Heimat, zu verwirklichen. Das Ende ist offen, June hat Maria und Anni trotz intensiver Recherche noch nicht gefunden. Wir erfahren auch nicht, warum Luise sich ihr Leben lang ihren Freundinnen gegenüber schuldig gefühlt hatte. Ich bin sehr gespannt auf die Fortsetzung der „Glücksfrauen“ und freue mich schon auf die Nachfolgebände.
Autorin @anjasaskiabeyer hat unter ihrem Pseudonym #annaclaire nun den ersten Band der historischen Trilogie um drei Freundinnen (Luise, Maria und Anna), die vor bzw während des 2. Weltkrieges Deutschland verlassen haben, veröffentlicht. Im ersten Band wird in zwei Erzählsträngen erzählt, von denen einer in 2023 spielt und in dem Luises Enkelin sich auf Spurensuche begibt, der ältere von 1936-1946 und es wird Luises Geschichte erzählt. Es ist eine fesselnde Geschichte über starke Frauen, die trotz aller Widrigkeiten nicht aufgeben, sich durchkämpfen und die Hoffnung nicht aufgeben. Luise, die 1936 nach Amerika ausgewandert ist und mit einer neuen Sprache und mit einem depressiven und lethargischen Freund klarkommen muss, gibt ihren Traum von einem eigenen Restaurant nicht auf, auch wenn die Erfüllung in weite Ferne gerückt ist. June, ihre Enkelin, bekommt fünf Jahre nach dem Tod Luises deren Testament eröffnet. Sie soll sich auf die Suche nach Maria und Anna bzw deren Nachfahren begeben, soll eine alte Schuld begleichen. Nach so vielen Jahren eine schier unlösbare Aufgabe. Die abwechselnden Zeitebenen und die sich erst nach und nach entfaltende Geschichte Luises haben mich gefesselt und der lebendige Schreibstil der Autorin haben mich das Buch innerhalb kürzester Zeit lesen lassen. Jetzt bin ich natürlich sehr gespannt auf die Geschichten von Anna und Maria, denn noch ist vieles offen, was dann erst in den nächsten Bänden erzählt wird. Ihr Leben und der bislang noch ungeklärten Bruch zwischen den Freundinnen ist natürlich ein gewaltiger Cliffhanger am Ende, aber hier heißt es nun warten auf 2024. Ein paar kleinere Ungereimtheiten in der Story sind mir zwar aufgefallen, aber nichtsdestotrotz war es eine fesselnde Unterhaltung, die die Vergangenheit lebendig macht und mit starken Protagonistinnen punktet.
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Die große Reihe um drei Exilantinnen während des Zweiten Weltkriegs
Drei beste Freundinnen - jede von ihnen lebt in Nazi-Deutschland, jede in großer Gefahr. Ein unverzeihlicher Fehler zerstört ihre Freundschaft. Nun, rund 85 Jahre später, erfährt die junge Amerikanerin June, dass ihre verstorbene Großmutter Luise 1936 aus Deutschland in die USA immigriert ist. Außerdem erbt sie ein Restaurant in Manhattan, das ihr aber nur zu einem Drittel gehört. Die anderen beiden Restaurant-Anteile soll June den verschollenen Freundinnen ihrer Großmutter, beziehungsweise ihren Erben zurückgeben. Ohne zu zögern, macht June sich auf die Suche und erfährt auch von dem Bruch zwischen den drei Frauen. Was ist damals geschehen? Und kann June diese Wunde heilen?
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Author Description
Anna Claire ist das Pseudonym einer erfolgreichen deutschen Autorin. Sie arbeitet als Drehbuchautorin und Dramaturgin für das Fernsehen. Seit 2013 schreibt sie Romane und hat sich damit in die Herzen von vielen Leserinnen und Bloggerinnen geschrieben und eine große Social-Media-Fanbase aufgebaut. Die Autorin lebt seit vielen Jahren mit ihrer Familie in Berlin.
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Ein fesselnder Auftakt
Der packende Roman der Autorin Anna Claire handelt von Marie, Luise und Anni, die während der Nazi-Herrschaft in Deutschland um ihr Leben fürchten. Doch etwas bricht ihre enge Bindung. Im Jahr 1936 gelingt es Luise, in die USA zu fliehen, doch auch dort erwarten sie schwierige Zeiten. 85 Jahre später entdeckt June, dass ihre verstorbene Großmutter aus Deutschland geflohen ist und ihr ein Drittel ihres Restaurants hinterlassen hat. Die anderen Anteile gehören den verschwundenen ehemaligen Freundinnen von Luise. June begibt sich auf eine intensive Suche nach den Frauen und fragt sich, was ihre Freundschaft einst zerstört hat. Die Autorin erzählt diese bewegende Geschichte von Luise auf fesselnde Weise. Die Handlung wechselt zwischen Vergangenheit und Gegenwart, wobei historische Ereignisse geschickt integriert sind und die Gräueltaten der Nazis vor Augen geführt werden. Der mitreißende Schreibstil macht es schwer, das Buch aus der Hand zu legen. Die Liebe kommt in dieser emotionalen Geschichte ebenfalls nicht zu kurz. Anna Claire hat mich mit diesem ersten Band der Trilogie begeistert und überzeugt. Der Cliffhanger hinterlässt mich neugierig, und ich freue mich bereits auf den zweiten Teil.

Puh, schwierig. Anfangs fiel es mir schwer, in die Geschichte zu kommen, das besserte sich ab Seite 100. Trotzdem kam mir der Schreibstil manchmal zu gestelzt vor- ich hatte das Gefühl, dass die Autorin gefühlige Situationen nicht so gern beschreibt. Die Grundstory ist aber gut, interessant und entwickelt sich…. allerdings ist sie auch ziemlich vorhersehbar. Mal schauen, ob ich den zweiten Teil lesen werde.
Dieses Buch von Anna Claire, Pseudonym von Anja Saskia Beyer, ist der erste Teil einer sehr intensiven Trilogie. Thema der Reihe ist die Freundschaft drei junger Frauen im zweiten Weltkrieg. Ihr Schicksal bestimmt auch die Gegenwart und führt zu mehreren sehr spannenden Reisen. Begonnen wird die Reihe mit der Geschichte von Luise. Sie wandert kurz vor Beginn des Krieges von Deutschland nach New York aus. Dort will sie mit der finanziellen Unterstützung ihrer Freundinnen ein Restaurant eröffnen. Aber läuft alles wie geplant? In der Gegenwart soll ihre Enkelin June nun die Vergangenheit wieder beleben, mitunter um das Erbe antreten zu können. Ein super spannendes Geflecht mehrerer Geschichten und ProtagonistInnen entsteht. Insgesamt konnte mich das Buch durch seine Intensivität und Authentizität überzeugen. Auch wenn das Werk sehr kompakt und tiefgründig ist, hat die Autorin eine Wohlfühloase erstellt. Das Thema wird sehr sensibel behandelt und wirkt in keinster Weise abgegriffen. Es hat mich sehr mitgenommen und ich habe arg mitgefiebert und gefühlt. Es ist einfach unfassbar und unvorstellbar was in damaliger Zeit passierte. Umso mehr sollte dieses Buch aufwecken, nicht in diese Fußstapfen zu treten!

Für mich ein absolutes Meisterwerk!
Die große Reihe um drei Exilantinnen während des Zweiten Weltkriegs ist für mich ein absolutes Meisterwerk! Luise, Maria und Anni sind beste Freundinnen. Gemeinsam leben sie in Nazi-Deutschland, wo es von Tag zu Tag gefährlicher ist zu leben. Mittlerweile ist es 2023 und Luise ist bereits vor einigen Jahren verstorben. Die junge Amerikanerin June kehrt zurück in das Haus, in dem sie aufgewachsen ist und erinnert sich an die Warmherzigkeit ihrer Großmutter. Als es jedoch bei einem Termin um den Nachlass von Luise geht, erfährt June Dinge, von denen sie nichts wusste. 1936 ist ihre Großmutter aus Deutschland in die USA immigriert und ein Restaurant hatte sie auch. Allerdings erbt June davon nur einen Drittel, die anderen beiden Anteile sollen die die einst besten Freundinnen von Luise oder deren Erben erhalten. Natürlich macht sich June sofort auf die Suche nach ihnen, doch so einfach ist das gar nicht. Das Ganze liegt 85 Jahre zurück und June erfährt davon, dass ein folgenschwerer Fehler die Freundschaft kaputt gemacht hat. Warum hat ihre Großmutter nie etwas darüber erzählt und was ist bloß Schreckliches geschehen? June muss die Frauen oder deren Erben unbedingt finden um für Klarheit und auch Vergebung zu sorgen… Die Geschichte hat mich gefesselt, mitgezerrt, zum Weinen, Nachdenken und Schmunzeln gebracht. Sie hat mein Herz erwärmt und gleichzeitig furchtbar traurig gemacht. Die Emotionen prasselten wie ein Hagelschauer auf mich ein und haben für ein inneres Gefühlschaos gesorgt! Die Kapitel sind übersichtlich und durch die regelmäßigen Zeitsprünge zwischen damals und heute, lassen sie sich unglaublich gut lesen und in die Geschichte eintauchen. Der Schreibstil ist bildlich und die Charaktere großartig! Die Autorin schafft es mit Leichtigkeit, den Spannungsbogen arg aufzubauen. Dennoch lässt sie das Ende offen und auf einen baldigen Band 2 hoffen! Für mich ein krönender Monatsabschluss und ich empfehle dieses Buch aus tiefstem Herzen!

Toller Start der Glücksfrauen Saga
Die Glücksfrauen - Der Geschmack von Freiheit ist der Start der „Glücksfrauen-Saga“ von Anna Claire. Es geht um drei Frauen während des zweiten Weltkrieges - Luise, Maria und Anna. Alle drei befinden sich im Nazideutschland in größter Gefahr. Luise emigriert 1936 nach Amerika. Zunächst hält sie den Kontakt mit ihren Freundinnen, doch durch den Krieg und einen schwerwiegenden Fehler wird die Freundschaft zerstört. 85 Jahre später erbt die junge Amerikanerin June von ihrer verstorbenen Großmutter Luise deren Restaurant, allerdings nur zu einem Drittel. Die anderen beiden Teile gehören ihren verschollenen Freundinnen bzw. ihren Nachkommen. June geht nach New Yorck auf Spurensuche und deckt dramatische Fakten auf. Mir hat dieser Auftaktband richtig gut gefallen. Der Schreibstil ist absolut mitreißend, sehr bildhaft und lebendig. Die Geschichte findet in zwei Zeitebenen statt. Von 1936 - 1946 begleiten wir die junge Luise von Berlin nach Amerika und erleben eine emotionale und dramatische Geschichte und in der Gegenwart lernen wir June kennen, Luises Enkeltochter. Diese versucht ein Lebenszeichen von Luises beste Freundinnen bzw. deren Nachkommen zu finden. Das Setting Berlin und New Yorck wird super beschrieben. Den Part in der Vergangenheit empfand ich sehr spannend. Die Figuren sind so gut gezeichnet und wirken absolut authentisch. In der Vergangenheit wird aus der Perspektive von Luise erzählt und wir lernen hauptsächlich ihr Leben kennen - die Flucht, der Neuanfang in Amerika mit all seinen Rückschlägen. Luise empfand ich als sehr sympathisch. Ihre Freundinnen Maria und Anna sind die Verbindungen nach Deutschland, bis diese plötzlich abbricht… In der Gegenwart im Jahr 2023 erleben wir die die Geschichte aus der Perspektive von June, Enkeltochter von Luise, die ich auch sehr mochte. Durch ihre Recherchen lernt sie ihre Großmutter noch einmal völlig anders kennen, als sie es von ihrer Kindheit gewohnt war. Es gibt noch weitere wunderbare Figuren sowohl in der Vergangenheit als auch in der Gegenwart, die eine sehr lebendige Geschichte präsentieren. Ich bin absolut beeindruckt von diesem ersten Band. Anna Claire greift hier ein spannendes Thema auf : mutige Frauen im Exil. Und wie erschreckend reell das Thema Flucht und Vertreibung in Europa werden kann, sieht man an den Nachrichten der letzten Monate. Wie zu erwarten, ist Luises Geschichte und ihrer Freundinnen noch nicht zu Ende erzählt und ich freue mich auf die Fortsetzung. Hierfür gibt es eine uneingeschränkte Leseempfehlung und fünf Sterne.
Der Roman spielt auf zwei Zeitebenen, in der Gegenwart und in den Jahren 1936-1946. Luise und Richard wandern 1936 als politische Flüchtlinge nach Amerika aus. Luise träumt von einem eigenen Restaurant, das sie in New York eröffnen möchte. Das Startkapital kommt nur zu einem Drittel von ihr, ihre beiden Freundinnen Anni und Maria haben ihr ebenfalls Geld gegeben, mit dem sie das Restaurant finanzieren soll. Luises Verlobter Richard ist bereits einige Monate vor ihr in New York angekommen. Nach ihrer Ankunft muss Luise feststellen, dass Richard schwermütig und antriebslos geworden ist, er verlässt nur selten die Wohnung und überlässt ihr den Haushalt. Luise ist im Gegensatz zu Richard voller Tatendrang und findet bald eine Arbeit als Küchenhilfe. Es geht aufwärts, als sie mit anderen Emigrantinnen einen „Window Shop“ eröffnen, in dem selbst gemachte Produkte aus der Heimat verkaufen. Die Beziehung zu Richard kriselt, sein Freund George hingegen hilft Luise, wo er kann. Über das Schicksal von Maria und Anni erfährt Luise nur wenig, nach nur wenigen Briefen reißt der Kontakt ab. Nach dem Krieg fährt Luise ins zerstörte Berlin, um sich in einem Camp für Displaced Persons zu engagieren und KZ-Überlebende über ein Leben in Amerika zu informieren. Dort begegnet sie einem früheren Freund, der sie über etwas informiert, das sie fassungslos zurücklässt. June ist Luises Enkelin. Sie ist in New York aufgewachsen, lebt aber seit einigen Jahren in Berlin. Bei der Testamentseröffnung erfährt sie, dass sie von ihrer Großmutter deren Haus und ein Restaurant geerbt hatte. Um ihr Erbe antreten zu können, muss sie jedoch Maria und Anni oder deren Nachkommen finden, und das Erbe mit ihnen teilen. Bei ihrer Suche wird sie von Luises Anwalt Walter und Hendrik, dem Chefkoch ihres Restaurants, unterstützt. Hendrik nutzt die Chance, um Ahnenforschung zu betreiben, da seine Vorfahren aus Dänemark kommen und jüdischer Abstammung waren. Beide Männer fühlen sich zu June hingezogen. Der Auftakt der Trilogie „Die Glücksfrauen“ hat mir sehr gut gefallen. Besonders interessant fand ich Luises und Richards Neubeginn in New York. Luise ist eine starke und mutige Frau, die es geschafft hatte, ihren Traum in einem fremden Land, weit weg von der Heimat, zu verwirklichen. Das Ende ist offen, June hat Maria und Anni trotz intensiver Recherche noch nicht gefunden. Wir erfahren auch nicht, warum Luise sich ihr Leben lang ihren Freundinnen gegenüber schuldig gefühlt hatte. Ich bin sehr gespannt auf die Fortsetzung der „Glücksfrauen“ und freue mich schon auf die Nachfolgebände.
Autorin @anjasaskiabeyer hat unter ihrem Pseudonym #annaclaire nun den ersten Band der historischen Trilogie um drei Freundinnen (Luise, Maria und Anna), die vor bzw während des 2. Weltkrieges Deutschland verlassen haben, veröffentlicht. Im ersten Band wird in zwei Erzählsträngen erzählt, von denen einer in 2023 spielt und in dem Luises Enkelin sich auf Spurensuche begibt, der ältere von 1936-1946 und es wird Luises Geschichte erzählt. Es ist eine fesselnde Geschichte über starke Frauen, die trotz aller Widrigkeiten nicht aufgeben, sich durchkämpfen und die Hoffnung nicht aufgeben. Luise, die 1936 nach Amerika ausgewandert ist und mit einer neuen Sprache und mit einem depressiven und lethargischen Freund klarkommen muss, gibt ihren Traum von einem eigenen Restaurant nicht auf, auch wenn die Erfüllung in weite Ferne gerückt ist. June, ihre Enkelin, bekommt fünf Jahre nach dem Tod Luises deren Testament eröffnet. Sie soll sich auf die Suche nach Maria und Anna bzw deren Nachfahren begeben, soll eine alte Schuld begleichen. Nach so vielen Jahren eine schier unlösbare Aufgabe. Die abwechselnden Zeitebenen und die sich erst nach und nach entfaltende Geschichte Luises haben mich gefesselt und der lebendige Schreibstil der Autorin haben mich das Buch innerhalb kürzester Zeit lesen lassen. Jetzt bin ich natürlich sehr gespannt auf die Geschichten von Anna und Maria, denn noch ist vieles offen, was dann erst in den nächsten Bänden erzählt wird. Ihr Leben und der bislang noch ungeklärten Bruch zwischen den Freundinnen ist natürlich ein gewaltiger Cliffhanger am Ende, aber hier heißt es nun warten auf 2024. Ein paar kleinere Ungereimtheiten in der Story sind mir zwar aufgefallen, aber nichtsdestotrotz war es eine fesselnde Unterhaltung, die die Vergangenheit lebendig macht und mit starken Protagonistinnen punktet.



















