Der Friesenhof

Der Friesenhof

by Fenja Lüders·Book 1 of 2
Paperback
4.248
TeehandelMarschFreundschaftWirtschaftswundejahre

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Description

Ostfriesland, 1948: Um den Verkauf des Familienhofs im friesischen Marschland abzuwenden, fängt die junge Gesa als Packerin in einem Teehandel an. Fasziniert von dieser für sie neuen und aufregenden Welt steigt sie bald zur rechten Hand des Juniorchefs auf, dem Kriegsheimkehrer Keno. Die beiden kommen sich näher, aber Keno ist ein verheirateter Mann. Und auch Gesas Herz ist nicht frei. Ihr Verlobter gilt als in Russland verschollen. Als böse Gerüchte die Runde machen, droht Gesa alles zu verlieren, was sie sich aufgebaut hat.

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Generational Novels
Format
Paperback
Pages
352
Price
15.50 €

Author Description

Fenja Lüders ist eine waschechte Friesin. Als Jüngste von vier Geschwistern wuchs sie auf einem Bauernhof direkt an der Nordseeküste auf. Für ihr Studium der Geschichte und Politik zog sie nach Oldenburg, wo sie bis heute mit ihrer Familie lebt. Neben dem Schreiben ist klassische Musik ihre große Leidenschaft.

Posts

13
All
5

Toller Auftakt der Teehändler Saga *Der Friesenhof* von Fenja Lüders. Ich bin sofort gut in die Geschichte reingekommen und mochte die Schwestern Gesa und Hanna sofort. Zwei starke Persönlichkeiten die nach dem Tod ihres Vater ,gemeinsam dafür kämpfen den elterlichen Hof weiterführen zu können ,was in der Nachkriegszeit nicht immer leicht zu meistern war . Nun bin ich gespannt auf die Fortsetzung. Leider heisst es noch bis Ende September warten .

3

Och Mensch, so lange musste man auf den 2. Teil der Teehändler Saga warten und dann ist er etwas enttäuschend. Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen. Ich tat mir nur etwas schwer die Charaktere zuzuordnen, da ich Band 1 im Februar 2022 gelesen habe. Und was mich auch ziemlich stört, ist das viele Drama das passiert. Ich kann hier nichts aufzählen, da ich nicht spoilern will, aber etwas weniger Leid und Unglück wäre gut gewesen. Und das Ende hat mir überhaupt nicht gefallen. Das war unglaubwürdig und ging viel zu schnell.

5

War das schön!

Eine wundervolle Geschichte und ich brauche am besten direkt die Fortsetzung, die erst Anfang Dezember erscheint. Kein fieser Cliffhanger, dennoch bin ich sehr gespannt, wie es weitergeht. Es will noch so viel erzählt werden… 🥰.

4.5

Ein wirklich schöner Einstieg in eine neue Reihe

#Leseeindruck Der Friesenhof von Fenja Leders Eine Geschichte aus der Nachkriegszeit die das ländliche Leben eines Bauernhof in Ostfriesland erzählt. Der Bauer und Vater verstirbt plötzlich und es stellt sich die Frage was wird aus dem Hof. Es sind nur noch drei Töchter und die Ehefrau da. Ende der vierziger Jahre war es nicht üblich das Frauen einen Hof leiten konnten. In diesem Buch werden viele unterschiedliche Aspekte eingebracht. Hier bekommen Neid, Gier, Ansehen, Fremdenfeindlichkeit aber auch Zusammenhalt, Liebe und Familienbande Platz in der der Geschichte. Und natürlich was wäre Ostfriesland ohne Tee? Tee macht das Buch erst zu dem was es dann wohl zur Trilogie werden lässt. Ein schöner erster Teil und ich werde ganz gewiss noch die anderen beiden Teile lesen. 4½ Sterne bekommt das Buch von mir gepaart mit einer Leseempfehlung für alle die Familiengeschichten mögen.

4

Der erste Band der Teehändler Saga ist ein nettes Buch für zwischendurch. Es geht noch nicht soviel um Tee, wie es der Titel erwarten lässt. Das kommt vielleicht noch im zweiten Band. Der Roman lässt sich leicht lesen. Große Überraschungen gibt es nicht. Dennoch folgt man den Schwestern Hanna und Gesa gerne dabei, wie sie nach dem plötzlichen Tod des Vaters den Bauernhof der Familie weiterführen und die Familie versorgen möchten. Der Klappentext verrät leider schon viel zu viel. Das hat mich gestört.

5

Zwei mutige, tatkräftige junge Frauen meistern das Leben im Ostfriesland der frühen Fünfzigerjahre.

3

Eine nette Geschichte, aber den Tee sucht man vergeblich

Der Friesenhof - Auf neuen Wegen von Fenja Lüders ist ein historischer Roman. Ich hatte an die Geschichte andere Erwartungen. Gerade der Zusatz „Teehändler Saga“ hatte meine Neugier geweckt. Doch den Tee sucht man fast vergeblich. Ostfriesland 1948 der Bauer Onno de Fries verstirbt plötzlich und unerwartet. Da es keine männlichen Nachkommen gibt versuchen seine beiden jüngsten Töchter den Hof zu führen. Da die älteste Tochter und vor allem ihr Mann auf die Auszahlung ihres Erbes aus ist, nimmt Gesa die Arbeit in einem Teekontor an. So will sie für zusätzliches Geld sorgen und hofft Ruhe in die Familie zu bringen. Der Schreibstil ist anfangs recht zäh und ich hatte meine Schwierigkeiten in das Buch zu finden. Doch nach den ersten Kapiteln hat sich das Buch dann doch recht gut und schnell lesen lassen. Vor allem nachdem ich mich damit arrangiert habe, dass der Klappentext zu viel verrät und es im Grunde gar nicht um Tee geht, hat sich das Buch auch gut lesen lassen. Ich musste mich wirklich von einer falschen Vorstellung verabschieden und dem Buch noch mal eine zweite Chance geben. Im Grunde ist es eine Familiengeschichte aus der Nachkriegszeit. Es wird gezeigt wie Frauen sich in einer Welt zurecht finden die von Männern dominiert wird. Auch Fremdenhass und Vergewaltigung kommt zur Sprache. Ich hätte gerne etwas mehr über besagten Tee gelesen. Zum Beispiel die Zusammensetzung, die Beschaffenheit, die Zubereitung, den Teehandel oder die Teetradition in Ostfriesland. Aber bis auf wenige Ausnahmen wurde dies kaum beachtet. Die Protagonisten sind recht gut gezeichnet. Sie wirken alle recht authentisch und lebendig. Am besten fand ich Tanti die scheinbar alles weiß, so eine Tante muss der Knüller sein. Auch Gesa war mir sympathisch mit ihrem Tatendrang und das sie sich nicht unterkriegen ließ. Die Mutter war recht blass und unscheinbar und Hanna war mir etwas zu naiv, dafür das sie einen Hof führt. Alles zusammen ein netter Roman, aber ich hatte echt was anderes erwartet und durch den für mich irrtümlichen Zusatz auf dem Cover etwas enttäuschend.

Eine nette Geschichte, aber den Tee sucht man vergeblich
4

Kurzweilig und leicht. Ich freue mich schon auf den zweiten Teil.

5

Lange drauf gewartet. Wie immer seht gut zulesen. Sehr spannend in 2 tagen durch gelesen.

4

Gesa und Hannas Familie trifft es schwer, als der Vater plötzlich verstirbt. Noch dazu ist da der Schwager, der bereits auf den Hof spekuliert, den dort aber niemand haben will. So beschließt Gesa in Emden nach Arbeit zu suchen und kommt durch einen Zufall in einem Teekontor unter. Die Arbeit dort liegt ihr und auch die Zusammenarbeit besonders mit dem Juniorchef funktioniert gut. Doch Keno ist verheiratet und ein Ausweg scheint kaum möglich. Fenja Lüders nimmt uns diesmal mit nach Ostfriesland aufs Land. Der Hof von Gesas Familie läuft gerade eben so, so ist es schwierig als der Vater stirbt. Und vor allem, wer soll denn der Bauer auf dem Hof sein. Hanna wird das erst nicht zugetraut. Doch sie kennt sich aus und die Unterstützung der Knechte, der Familie und auch der untergebrachten Flüchtlinge und am Ende auch der misstrauischen Nachbarn, ist ihr sicher. Das Buch nimmt uns mit in eine Zeit als es für das Überleben eines Hofes noch viele Hände brauchte. Und Vorurteile über arbeitende Frauen und Fremdarbeiter an der Tagesordnung. Mir hat die Geschichte rund um Gesa, ihren Schwestern Hanna und Helga und Mutter Henrike gut gefallen. Henrike wirkt anfangs sehr unentschlossen und schwach nur um dann nicht nur ihre Angehörigen zu überraschen. Besonders mochte ich Großtante Alma, die zwar alt, aber im Kopf noch sehr fit und vor allem scharfsinnig und -züngig ist. Gesas Anstellung im Tee-Kontor ist interessant und die Firma, bei der sie anfängt wie eine kleine Familie. Trotzdem ziehen Schattenwolken auf, denn Keno, der Juniorchef, ist bereits verheiratet und auch wenn es keine Liebesheirat war, gibt ihn seine Frau nicht einfach auf. Am Ende des Buches treffen dann die Schwestern eine Entscheidung, die dann wohl in Band zwei Thema sein wird. Mir hat das Buch ausgesprochen gut gefallen. Man bekommt einen guten Einblick in die Nöte der Zeit, aber auch in die Chancen, die es eben doch gab. Ich freue mich auf jeden Fall auf den zweiten Band der Reihe, wenn es weitergeht mit Gesa, Hanna und Helga.

5

Als erstes bin ich ganz begeistert von dem tollen Cover, denn ganz oft wirken historische Romane nicht so ansprechend, da das Titelbild selbst wirkt, als würde es aus dieser Zeit stammen. Dieses Buch habe ich mir also sehr gern ins Regal gestellt. Als nächstes fand ich es sehr authentisch, dass die Autorin selbst Friesin ist und damit sehr echt über das Leben in Ostfriesland im Jahr 1949 berichten kann. Sehr oft habe ich bisher Bücher gelesen, die zwischen 1920 und 1945 spielen, aber auch die Nachkriegszeit finde ich eine sehr wichtige Zeit, für die ich mich interessiere. Ein ganz besonderer Aspekt in dieser Geschichte ist, dass abwechselnd die Perspektiven von zwei Schwestern betrachtet werden, da ich bisher noch kein Buch mit dieser Wahl von Protagonistinnen gelesen habe. Die Geschichte beginnt schon sehr spannend, durch den Schicksalsschlag, den die Familie de Fries auf Grund eines plötzlichen Todes erfahren muss, und diese Spannung hält sich auch bis zum Schluss. Das Buch hat mir wirklich durchweg sehr gut gefallen und lies sich sehr angenehm lesen. Ich fand es auch sehr schön, wie viel man als Leserin über die Arbeit auf einem Hof und über die Herstellung und den Vertrieb von Tee lernt, da ich Bücher immer spannend finde, die auch eine detailreiche Hintergrundgeschichte haben. Ebenfalls fand ich es toll, dass die Handlung nicht voraussehbar war, kein unnötiges Drama aufwies und sich auch nicht alle Probleme ganz magisch zum Schluss aufgelöst haben. Das Buch thematisiert auch sehr gut aufgearbeitet wichtige Probleme der damaligen Zeit, die die Gesellschaft, die Beziehung zwischen Mann und Frau und den Umgang mit geflüchteten Personen betreffen. Fazit: Ein wirklich toller, spannender und interessanter historischer Roman, bei dem ich mich sehr auf die Fortsetzung freue! ☺️

4

Mit diesem Band startet eine weitere Reihe von Fenja Lüders. Gerade weil ich beide Reihen innerhalb sehr kurzer Zeit lese, hatte ich zunächst Bedenken, ob die Figuren in der zweiten Reihe nur Kopien der Figuren aus der Kaffeehändler-Saga waren (dass es hier um Teehändler geht, hat mein Misstrauen auch nicht wirklich beruhigen können). Aber tatsächlich habe ich nur 2-3 Kapitel benötigt, um beruhigt festzustellen, dass ich tatsächlich eine ganz eigene Geschichte mit ganz anderen Figuren lese. Auch die Probleme sind andere - so ist hier zum Beispiel der Hass auf Fremdarbeiter, die Handlungen einer der Figuren im Nationalsozialismus und die Rolle der Frau in dieser ländlichen Gemeinschaft Thema. Ich bin jetzt schon sehr gespannt darauf, wie die Geschichte des Friesenhofes weitergeht.

5

„Der Friesenhof – Auf neuen Wegen“ spielt Ende der 40er Jahre aber Politik und die Schrecken der Nachkriegszeit stehen hier weniger im Fokus. Viel mehr ist dies ein Familienroman, der mich mit seinen bildhaften Beschreibungen dazu eingeladen hat, mich mitten ins Geschehen zu träumen. Eine wunderbare Lektüre um sich vom Alltag zu entspannen. Ich konnte mir den Bauernhof, die Kühe und die Protagonisten sehr gut vorstellen. Im Zentrum der Erzählung stehen die beiden Schwestern Hannah und Gesa, die einander sehr nahe stehen. Die beiden sympathischen jungen Frauen versuchen sowohl beruflich Fuß zu fassen als auch ihr Liebesglück zu finden. Der Weg dorthin gestaltet sich für beide schwierig. Nach dem Tod des Vaters möchte Hannah den elterlichen Hof übernehmen, doch einer Bäuerin ohne Bauer wurde damals wenig zugetraut. Erschwerend kommt hinzu, dass Hannah eine Beziehung mit dem Fremdarbeiter Tomek beginnt, der aufgrund seiner Herkunft geächtet wird. Gesa hat es da beruflich schon leichter, sie beginnt in einem Teekontor, wo sie sich durch ihr Talent für Tee und Verkauf schnell Anerkennung erarbeitet. Ich fand es sehr interessant, welchen hohen Stellenwert Schwarztee damals (und vielleicht sogar bis heute, ich weiß es leider nicht) in Ostfriesland hatte und mit welcher Begeisterung das tägliche Ritual zelebriert wurde. Auch die Arbeit im Teekontor und die komplizierte Auswahl der Teesorten wurden faszinierend beschrieben. Die Reihe nennt sich die Teehändler Saga, deswegen hätte ich nichts dagegen, wenn der Fokus im zweiten Band stärker darauf liegen würde. Bisher steht eigentlich der Bauernhof mehr im Mittelpunkt. Die aufkeimenden Gefühle zwischen Hannah und Tomek sowie bei Gesa und ihrem verheirateten Chef Kuno sind sehr romantisch beschrieben und ich habe mit beiden Paaren mitgefiebert. Alle vier Charaktere sind mir schnell ans Herz gewachsen und ich freue mich sehr auf ein Wiedersehen. „Der Friesenhof – Auf neuen Wegen“ endet relativ rund und doch wird zwischen den Zeilen noch so viel Drama und so viel Hoffnung angedeutet, dass ich unbedingt mehr darüber erfahren möchte.

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