Planetenleuchten
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Description
Book Information
Posts
Grandioser Abschluss einer tollen Reihe. Wie soll ich es am besten beschreiben, damit ich dem Buch gerecht werde? Ich bin unfassbar gerne zu Maya,Jordan, Raga, Xabi und all den anderen zurück gekehrt. Es war toll mit den Protagonisten auf Abenteuer zu gehen und mit ihnen das Trapistsystem zu bestehen, meistern und erkunden. Ich konnte einfach nicht genug von dem Buch bekommen und hab mich immer gefreut wenn ich weiter lesen konnte. Einfach ein tolles Wohlfühlbuch. Das World-Building ist super toll umgesetzt und auch das es immer eher etwas gemächlich startet passt perfekt. Im letztes Drittel kommt es dann Schlag auf Schlag und man hält vor Anspannung den Atem an und fiebert total mit. Es wirkt alles authentisch und abgerundet. Es warten wieder so einige Probleme und Herausforderungen auf Maya und die anderen und sie müssen sich ihren Platz mehr als erkämpfen. Aber trotz allem gibt es die Kleinigkeiten an denen sie sich erfreuen können und sie geben niemals auf. Ein Buch bei dem man einfach so wunderbar abschalten bzw. eintauchen kann und auf Charaktere trifft die man nicht nur einfach lieben muss, sondern das Buch auch zu etwas besonderem machen.
Auch wenn ich die "Starship" Reihe uneingeschränkt weiterempfehlen würde, hat mir Band 3 leider nicht ganz so gut gefallen wie die anderen beiden Teile. Das Setting ist wieder toll und auch das "Ankommen" der Charaktere war schön zu lesen, allerdings konnte ich den Showdown nicht wirklich nachvollziehen und es gab hier ein paar Ungereimtheiten.
Planetenleuchten führt uns auf einen völlig neuen, fremden Planeten – und dieses Setting hat mir tatsächlich besonders gut gefallen. Die Beschreibungen sind atmosphärisch und lebendig, und man spürt, dass hier viel Potenzial für ein episches Finale steckt. Umso mehr hat es mich irritiert, dass auf diesem fernen Planeten zufällig alle Englisch sprechen. Das wirkte auf mich wie eine unnötige Vereinfachung, die man leicht eleganter hätte lösen können – etwa mit Übersetzer-Geräten oder ähnlichen Technologien. Die Charaktere aus Band 1 mochte ich nach wie vor sehr gern. Mit dem neuen Setting kommen natürlich neue Figuren dazu, und Ventur – Majas grummeliger, aber warmherziger Ausbilder – ist für mich eine echte Bereicherung. Andere Charaktere werden hingegen so selbstverständlich erwähnt, dass ich das Gefühl hatte, sie kennen zu müssen, obwohl mir absolut unklar war, wer sie sind. Auch die Marer aus Band 2 blieben für mich eher austauschbar; da fehlte mir einfach die Tiefe. Schade fand ich außerdem, wie wenig Raum einige meiner Lieblingsfiguren bekommen haben: Olli, Raga, Jordan, Smilla und sogar Lia rücken stark in den Hintergrund und wirken eher wie Randnotizen als wie der vertraute Kern der Reihe. Mit dem Fokus der Handlung hatte ich insgesamt große Schwierigkeiten. Stellenweise zieht sich die Geschichte extrem, mit langen Kapiteln, die man problemlos auf ein paar Sätze hätte reduzieren können – ohne dass etwas verloren gegangen wäre. Gleichzeitig werden entscheidende Wendepunkte viel zu schnell abgehandelt. Ohne zu spoilern: Wichtige Aufgaben gelingen plötzlich auf eine fast schon unwahrscheinlich direkte und schnelle Weise, was die Spannung eher dämpft als steigert. Insgesamt mochte ich Band 1 wirklich sehr und hatte nach dem etwas schwächeren zweiten Teil auf ein packendes Finale gehofft. Stattdessen bin ich mit vielen offenen Fragen und mehreren Logiklücken zurückgeblieben. Subjektiv habe ich das Buch dennoch gerne gelesen, weil ich zu diesem Zeitpunkt bereits tief in der Geschichte steckte. Objektiv bleibt aber ein durchwachsener Abschluss mit guten Ideen, die leider nicht konsequent oder überzeugend ausgearbeitet wurden. Gegen Ende war ich eher genervt und wollte das Buch einfach nur noch beenden. Fazit: Eine Reihe mit starkem Beginn, die im Finale leider enttäuscht – solide Lesestunden, aber kein runder Abschluss.
Ein intergalaktisches Ende einer sagenhaften Trilogie Für eine Leserunde bei LovelyBooks habe ich ein signiertes Rezensionsexemplar von der Autorin erhalten, wofür ich mich ganz herzlich bedanken möchte. Ganz ehrlich? Ich bin schon etwas sprachlos, wie sich alles am Ende aufgelöst hat. Nicht, weil der Plot schlecht wäre, im Gegenteil! In Kapitel 20 hab ich echt noch gedacht, dass ich niemals den finalen Band der Reihe in den Händen halte, weil so unglaublich viel passiert ist. Doch die gesamte Reihe war wirklich actionreich. Selten kam ich als Leser oder die Protagonisten zur Ruhe. Wo ich in den ersten Bänden so meine Probleme mit der nicht vorhandenen Entwicklung von der Hauptprota Maya hatte, wurden sie in diesem letzten Band gelöst. Sie ist endlich etwas sicherer und traut sich was. Am Ende bekommt sie sogar ihren eigenen Gleiter für die Abwehr und erreicht mit krassen Manövern das, was die Alphateams mithilfe anderer Teams der Abwehr nicht geschafft haben. Ich feiere mit Maya, Jordon, Raga, Olli, Yadav, Xabi und den anderen Starshiplern ihren Triumph und dass sie tatsächlich so viel früher eine neue Heimat gefunden haben. Aber ich trauere auch um Mynt und alle, die ihr Leben bei dem Krieg gegen die Strippler gelassen haben. Die Antagonisten Largo, den wir ja noch von der Mare kennen, und Kyro haben es echt in sich und haben am Ende wirklich verdient, was sie bekommen haben. Das mir der Schreibstil gefallen hat, ist an dieser Stelle glaube ziemlich deutlich geworden. Auch wenn ich mir etwas mehr Intimität oder tiefere Momente von der Beziehung zwischen Maya und Jordon gewünscht hätte, sind die Charaktere gut ausgebildet. Vor allem Maya als Hauptprotagonistin hat eine unglaubliche Tiefe bekommen, die ich in den vorherigen Bänden vermisst habe. Normalerweise bin ich überhaupt kein Fan von Raumschiffen und dem Weltall, doch Sarah Scheumer hat es mit dieser Trilogie geschafft, mich für ihre SiFi zu begeistern. Und das so sehr, dass ich noch eine ganze Weile in meinen Gedanken auf Zenon sein werde.
"Planetenleuchten" war ein gelungener Abschluss der Reihe um das Starship, auch wenn das selbst hier gar nicht mehr so die große Rolle gespielt hat (warum, erfährt man erst in Band 2). So ganz spoilerfrei wird das Review also auch nicht werden können, vor allem wenn man die gesamte Reihe noch nicht gelesen hat. Maya und ihre Freunde haben einen weiten Weg hinter sich. Nach dem sehr dramatischen ersten Band und den schweren Entscheidungen in Band 2 liegt hier nun der Fokus auf Zenon. Dadurch, dass das Setting so anders ist, hat das Buch auch eine andere Stimmung, aber ich mochte den Planeten und die andere Gesellschaft hier. So wie hier habe ich es auch noch nie gelesen, dass es nicht die irdische Menschheit ist, die im Zentrum jeglicher Zivilisation steht - ganz im Gegenteil. Als Kolonie ohne Planeten oder anerkannten Status sind sie Flüchtlinge ohne Rechte und gefangen in einem Krieg, den sie selbst gar nicht wollten und von dem man hier auch nur Bruchstücke mitbekommt. Ich würde mich unheimlich freuen, eines Tages mehr über die ferne Kolonie zu lesen, die sich hier so schlagkräftig gegen Zenon wehrt! Wie sind sie an die Skittler gekommen? Wie lebt es sich in ihrem Sonnensystem? Vor allem mit der Maschine, die der Sonne die Energie absaugt ... und dass ihre Koordinaten aus allen Systemen gelöscht sind, ist so spannend! Mehr, mehr, mehr! Man sieht, ich könnte noch sehr lange über das System lesen und die Welt. Mayas Geschichte ist dagegen so gut auserzählt, dass ich am Schluss tatsächlich Tränen in den Augen hatte, weil es so ein tolles Ende findet. Das geschieht mir wirklich sehr, sehr selten. Die ganze Reihe hat mir sehr viel Spaß beim Lesen gemacht, ich empfehle sie wirklich jedem, der Spaß an Weltraumgeschichten hat und werde mich sicher noch das ein oder andere Mal an einen Reread setzen.
Nachdem die Besatzung des Starchips endlich einen anderen bewohnten Planeten erreicht hat, hoffen sie natürlich, dass dieser sie aufnimmt. Aber Zenon hat gerade ganz anderen Sorgen, denn sie müssen sich gegen die Angriffe von fast unbesiegbaren Maschinen zur Wehr setzen. Eine kleinere Gruppe der Besatzung des Starships befindet sich auf dem Planeten, unter ihnen auch Maya, ihre Schwester und Jordan. Sie müssen sich ihren Platz in der Gesellschaft erst erkämpfen, was gar nicht so einfach ist. Bei diesem Buch handelt es sich um den 3. und letzten Teil der Starship-Reihe. Dieses Mal spielt die Handlung nicht auf dem Raumschiff, sondern auf dem Planeten Zenon. Die Verhältnisse für Maya und ihre Freunde sind alles andere als einfach, denn der Planet wird aktuell vom Militär geführt, die Planetenregierung ist abgelöst werden, denn ständig werden sie von Skittlern angegriffen, übermächtigen Maschinen. Die Autorin setzt dieses Mal vor allem auf den Plot und auf die Beschreibung des Planeten Zenon, was sie sehr anschaulich macht. Zenon wirkt alles andere als das ersehnte Paradies für die Flüchtlinge der Erde, eher wie die Hölle, denn hier herrscht ein sehr heißes und sandiges Klima. Maya und ihre Freunde haben mit Vorurteilen zu kämpfen und oft auch mit Ungerechtigkeiten. Mir hat der 3. Teil wieder richtig gut gefallen. Er ist ein toller Abschluss der Reihe und bekommt von mir wieder die volle Punktzahl.
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Grandioser Abschluss einer tollen Reihe. Wie soll ich es am besten beschreiben, damit ich dem Buch gerecht werde? Ich bin unfassbar gerne zu Maya,Jordan, Raga, Xabi und all den anderen zurück gekehrt. Es war toll mit den Protagonisten auf Abenteuer zu gehen und mit ihnen das Trapistsystem zu bestehen, meistern und erkunden. Ich konnte einfach nicht genug von dem Buch bekommen und hab mich immer gefreut wenn ich weiter lesen konnte. Einfach ein tolles Wohlfühlbuch. Das World-Building ist super toll umgesetzt und auch das es immer eher etwas gemächlich startet passt perfekt. Im letztes Drittel kommt es dann Schlag auf Schlag und man hält vor Anspannung den Atem an und fiebert total mit. Es wirkt alles authentisch und abgerundet. Es warten wieder so einige Probleme und Herausforderungen auf Maya und die anderen und sie müssen sich ihren Platz mehr als erkämpfen. Aber trotz allem gibt es die Kleinigkeiten an denen sie sich erfreuen können und sie geben niemals auf. Ein Buch bei dem man einfach so wunderbar abschalten bzw. eintauchen kann und auf Charaktere trifft die man nicht nur einfach lieben muss, sondern das Buch auch zu etwas besonderem machen.
Auch wenn ich die "Starship" Reihe uneingeschränkt weiterempfehlen würde, hat mir Band 3 leider nicht ganz so gut gefallen wie die anderen beiden Teile. Das Setting ist wieder toll und auch das "Ankommen" der Charaktere war schön zu lesen, allerdings konnte ich den Showdown nicht wirklich nachvollziehen und es gab hier ein paar Ungereimtheiten.
Planetenleuchten führt uns auf einen völlig neuen, fremden Planeten – und dieses Setting hat mir tatsächlich besonders gut gefallen. Die Beschreibungen sind atmosphärisch und lebendig, und man spürt, dass hier viel Potenzial für ein episches Finale steckt. Umso mehr hat es mich irritiert, dass auf diesem fernen Planeten zufällig alle Englisch sprechen. Das wirkte auf mich wie eine unnötige Vereinfachung, die man leicht eleganter hätte lösen können – etwa mit Übersetzer-Geräten oder ähnlichen Technologien. Die Charaktere aus Band 1 mochte ich nach wie vor sehr gern. Mit dem neuen Setting kommen natürlich neue Figuren dazu, und Ventur – Majas grummeliger, aber warmherziger Ausbilder – ist für mich eine echte Bereicherung. Andere Charaktere werden hingegen so selbstverständlich erwähnt, dass ich das Gefühl hatte, sie kennen zu müssen, obwohl mir absolut unklar war, wer sie sind. Auch die Marer aus Band 2 blieben für mich eher austauschbar; da fehlte mir einfach die Tiefe. Schade fand ich außerdem, wie wenig Raum einige meiner Lieblingsfiguren bekommen haben: Olli, Raga, Jordan, Smilla und sogar Lia rücken stark in den Hintergrund und wirken eher wie Randnotizen als wie der vertraute Kern der Reihe. Mit dem Fokus der Handlung hatte ich insgesamt große Schwierigkeiten. Stellenweise zieht sich die Geschichte extrem, mit langen Kapiteln, die man problemlos auf ein paar Sätze hätte reduzieren können – ohne dass etwas verloren gegangen wäre. Gleichzeitig werden entscheidende Wendepunkte viel zu schnell abgehandelt. Ohne zu spoilern: Wichtige Aufgaben gelingen plötzlich auf eine fast schon unwahrscheinlich direkte und schnelle Weise, was die Spannung eher dämpft als steigert. Insgesamt mochte ich Band 1 wirklich sehr und hatte nach dem etwas schwächeren zweiten Teil auf ein packendes Finale gehofft. Stattdessen bin ich mit vielen offenen Fragen und mehreren Logiklücken zurückgeblieben. Subjektiv habe ich das Buch dennoch gerne gelesen, weil ich zu diesem Zeitpunkt bereits tief in der Geschichte steckte. Objektiv bleibt aber ein durchwachsener Abschluss mit guten Ideen, die leider nicht konsequent oder überzeugend ausgearbeitet wurden. Gegen Ende war ich eher genervt und wollte das Buch einfach nur noch beenden. Fazit: Eine Reihe mit starkem Beginn, die im Finale leider enttäuscht – solide Lesestunden, aber kein runder Abschluss.
Ein intergalaktisches Ende einer sagenhaften Trilogie Für eine Leserunde bei LovelyBooks habe ich ein signiertes Rezensionsexemplar von der Autorin erhalten, wofür ich mich ganz herzlich bedanken möchte. Ganz ehrlich? Ich bin schon etwas sprachlos, wie sich alles am Ende aufgelöst hat. Nicht, weil der Plot schlecht wäre, im Gegenteil! In Kapitel 20 hab ich echt noch gedacht, dass ich niemals den finalen Band der Reihe in den Händen halte, weil so unglaublich viel passiert ist. Doch die gesamte Reihe war wirklich actionreich. Selten kam ich als Leser oder die Protagonisten zur Ruhe. Wo ich in den ersten Bänden so meine Probleme mit der nicht vorhandenen Entwicklung von der Hauptprota Maya hatte, wurden sie in diesem letzten Band gelöst. Sie ist endlich etwas sicherer und traut sich was. Am Ende bekommt sie sogar ihren eigenen Gleiter für die Abwehr und erreicht mit krassen Manövern das, was die Alphateams mithilfe anderer Teams der Abwehr nicht geschafft haben. Ich feiere mit Maya, Jordon, Raga, Olli, Yadav, Xabi und den anderen Starshiplern ihren Triumph und dass sie tatsächlich so viel früher eine neue Heimat gefunden haben. Aber ich trauere auch um Mynt und alle, die ihr Leben bei dem Krieg gegen die Strippler gelassen haben. Die Antagonisten Largo, den wir ja noch von der Mare kennen, und Kyro haben es echt in sich und haben am Ende wirklich verdient, was sie bekommen haben. Das mir der Schreibstil gefallen hat, ist an dieser Stelle glaube ziemlich deutlich geworden. Auch wenn ich mir etwas mehr Intimität oder tiefere Momente von der Beziehung zwischen Maya und Jordon gewünscht hätte, sind die Charaktere gut ausgebildet. Vor allem Maya als Hauptprotagonistin hat eine unglaubliche Tiefe bekommen, die ich in den vorherigen Bänden vermisst habe. Normalerweise bin ich überhaupt kein Fan von Raumschiffen und dem Weltall, doch Sarah Scheumer hat es mit dieser Trilogie geschafft, mich für ihre SiFi zu begeistern. Und das so sehr, dass ich noch eine ganze Weile in meinen Gedanken auf Zenon sein werde.
"Planetenleuchten" war ein gelungener Abschluss der Reihe um das Starship, auch wenn das selbst hier gar nicht mehr so die große Rolle gespielt hat (warum, erfährt man erst in Band 2). So ganz spoilerfrei wird das Review also auch nicht werden können, vor allem wenn man die gesamte Reihe noch nicht gelesen hat. Maya und ihre Freunde haben einen weiten Weg hinter sich. Nach dem sehr dramatischen ersten Band und den schweren Entscheidungen in Band 2 liegt hier nun der Fokus auf Zenon. Dadurch, dass das Setting so anders ist, hat das Buch auch eine andere Stimmung, aber ich mochte den Planeten und die andere Gesellschaft hier. So wie hier habe ich es auch noch nie gelesen, dass es nicht die irdische Menschheit ist, die im Zentrum jeglicher Zivilisation steht - ganz im Gegenteil. Als Kolonie ohne Planeten oder anerkannten Status sind sie Flüchtlinge ohne Rechte und gefangen in einem Krieg, den sie selbst gar nicht wollten und von dem man hier auch nur Bruchstücke mitbekommt. Ich würde mich unheimlich freuen, eines Tages mehr über die ferne Kolonie zu lesen, die sich hier so schlagkräftig gegen Zenon wehrt! Wie sind sie an die Skittler gekommen? Wie lebt es sich in ihrem Sonnensystem? Vor allem mit der Maschine, die der Sonne die Energie absaugt ... und dass ihre Koordinaten aus allen Systemen gelöscht sind, ist so spannend! Mehr, mehr, mehr! Man sieht, ich könnte noch sehr lange über das System lesen und die Welt. Mayas Geschichte ist dagegen so gut auserzählt, dass ich am Schluss tatsächlich Tränen in den Augen hatte, weil es so ein tolles Ende findet. Das geschieht mir wirklich sehr, sehr selten. Die ganze Reihe hat mir sehr viel Spaß beim Lesen gemacht, ich empfehle sie wirklich jedem, der Spaß an Weltraumgeschichten hat und werde mich sicher noch das ein oder andere Mal an einen Reread setzen.
Nachdem die Besatzung des Starchips endlich einen anderen bewohnten Planeten erreicht hat, hoffen sie natürlich, dass dieser sie aufnimmt. Aber Zenon hat gerade ganz anderen Sorgen, denn sie müssen sich gegen die Angriffe von fast unbesiegbaren Maschinen zur Wehr setzen. Eine kleinere Gruppe der Besatzung des Starships befindet sich auf dem Planeten, unter ihnen auch Maya, ihre Schwester und Jordan. Sie müssen sich ihren Platz in der Gesellschaft erst erkämpfen, was gar nicht so einfach ist. Bei diesem Buch handelt es sich um den 3. und letzten Teil der Starship-Reihe. Dieses Mal spielt die Handlung nicht auf dem Raumschiff, sondern auf dem Planeten Zenon. Die Verhältnisse für Maya und ihre Freunde sind alles andere als einfach, denn der Planet wird aktuell vom Militär geführt, die Planetenregierung ist abgelöst werden, denn ständig werden sie von Skittlern angegriffen, übermächtigen Maschinen. Die Autorin setzt dieses Mal vor allem auf den Plot und auf die Beschreibung des Planeten Zenon, was sie sehr anschaulich macht. Zenon wirkt alles andere als das ersehnte Paradies für die Flüchtlinge der Erde, eher wie die Hölle, denn hier herrscht ein sehr heißes und sandiges Klima. Maya und ihre Freunde haben mit Vorurteilen zu kämpfen und oft auch mit Ungerechtigkeiten. Mir hat der 3. Teil wieder richtig gut gefallen. Er ist ein toller Abschluss der Reihe und bekommt von mir wieder die volle Punktzahl.









