Friends, Lovers and the Big Terrible Thing
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Description
Durch sein Mitwirken in der US-Kultserie FRIENDS erreichte der Schauspieler Matthew Perry Weltruhm. Erstmals erzählt er nun seine eigene außergewöhnliche Geschichte und spricht offen über private Suchtkämpfe und darüber, was sich tatsächlich hinter den Kulissen der erfolgreichsten Sitcom aller Zeiten abspielte. Der TV-Star gewährt tiefe Einblicke in seine langjährige Erkrankung und reflektiert gewohnt humorvoll und selbstkritisch, was die Süchte eines Mannes befeuert hat, dem es an nichts zu mangeln schien. Unerschrocken ehrlich, zutiefst bewegend und urkomisch.
Book Information
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Schonungslose Biografie
Perry geht in seiner Biografie schonungslos mit sich selbst in Gericht und legt nahezu alles offen. Mit seinen eigenen Worten spricht er von seiner Suchterkrankung und deren Folgen, in medizinischer sowie sozialer Hinsicht. Für Fans ein persönlicher Einblick zu einem sympathischen Mann, der leider viel zu früh gestorben ist
Zwischen Erfolg, Sucht und Hoffnung
Mir fällt es schwer, dieses Buch zu bewerten. Als jemand, der die Serie Friends gesehen und geliebt hat, wie viele andere auch, und dem Wissen, dass Matthew Perry bereits zu dieser Zeit mit Alkohol- und Drogenproblemen zu kämpfen hatte, wollte ich seine Geschichte lesen. Das Buch war auf jeden Fall schonungslos ehrlich. Ich war schockiert, obwohl ich wusste, dass es schlimm war, war mir nicht bewusst, wie schlimm es wirklich war. Er erzählt von seiner Kindheit und man bekommt Einblicke von einem reichen und prominenten Leben, wie es hinter den Kulissen aussah und letztendlich zu den Drogen und dem Alkohol kam. Und dann beginnt das Hamsterrad. Frauen, Alkohol, Drogen, Entzug und wieder von vorne. Manchmal fand ich es leider schwierig, ihm zu folgen. Der rote Faden wurde immer mal wieder unterbrochen, was es nicht leicht gemacht hat, einzuordnen, wo man sich zeitlich in seiner Geschichte gerade befindet. Paradoxerweise hat es auch wiederum zu dieser Geschichte gepasst. Zudem wurde vieles auch mehrmals betont, wiederholt oder nochmal aufgegriffen, wodurch es ein wenig in die Länge gezogen wirkt. Beim Lesen habe ich außerdem gemerkt, dass ich ihn nicht immer sympathisch fand. Nichtsdestotrotz hat es mich auch stellenweise berührt. Vor allem das Ende, in dem er clean und hoffnungsvoll wirkt. Das war mit dem Wissen seines Todes manchmal schwer. Ich wünschte für ihn, es wäre anders gekommen.
Offen und Ehrlich
In Friends, Lovers and the Big Terrible Thing gewährt Matthew Perry einen offenen Einblick in sein Leben – von seiner Kindheit über den Aufstieg zum weltweiten Ruhm als Chandler Bing in Friends bis hin zu seinen langjährigen Kämpfen mit Alkohol- und Medikamentensucht. Dabei beleuchtet er seine persönlichen Beziehungen, seine inneren Ängste und die Schattenseiten des Erfolgs. Die Memoiren sind geprägt von Ehrlichkeit, Selbstironie und dem Wunsch, seine Erfahrungen ungeschönt zu teilen. Matthew Perry schrieb dieses Buch mit dem Ziel, anderen Menschen, die mit Sucht kämpfen, Hoffnung zu geben. Er betont, dass Süchtige keine schlechten Menschen sind, sondern Menschen, die versuchen, sich besser zu fühlen, aber an einer Krankheit leiden. Durch das Teilen seiner Geschichte möchte er Verständnis schaffen und zeigen, dass Genesung möglich ist. Ich empfand das Buch als sehr offen und ehrlich. Matthew Perry erzählt von seinem Leben, ohne die guten oder die schlechten Erfahrungen auszulassen. Man hatte das Gefühl, ihn durch das Buch besser zu kennen und besser zu verstehen. Ich habe geschmunzelt, gestaunt und war traurig. Das Buch hat mich berührt – vor allem, nachdem Matthew Perry vor einiger Zeit von uns gegangen ist. Friends, Lovers and the Big Terrible Thing ist mehr als nur eine Promi-Biografie – es ist ein ehrliches Zeugnis über Verletzlichkeit, Hoffnung und den Mut, sich selbst zu retten.
Ehrliche Selbstdarstellung eines Suchtkranken
Chandler Bing ist witzig, hat tolle Freunde, eine passende Ehefrau und sein Leben im Griff. Doch hinter seiner Fassade, im wirklichen Leben steckt Matthew, der seit seiner Jugend mit seinen eigenen Dämonen kämpft und süchtig nach Alkohol, Tabletten und Opioiden ist. Fast sein ganzes Dasein hat er entweder high oder im Entzug verbracht und ist mehrmals haarscharf dem Tod von der Schippe gesprungen. Ehrlich erzählt Matthew Perry wie er versucht hat, sich aus dem Sumpf zu ziehen und doch immer wieder abgerutscht ist. Dass er es geschafft hat weiterhin 10 Jahre seiner bekanntesten Rolle gerecht zu werden und noch andere Aufträge annehmen konnte, grenzt fast an ein Wunder. Besonders tragisch ist es natürlich seine Autobiografie zu lesen und zu wissen, wie es danach weiter ging. Am Ende des Buches blickt Matthew so zuversichtlich in seine Zukunft, mit dem Wunsch ein gutes und erfülltes Leben führen zu können, aber leider liegt nur etwa ein Jahr zwischen der Erstauflage und seinem tragischem Tod. Man hätte es ihm gewünscht 💔
Abgründe
Dieses Buch vereint Witz, Trauer, Wut aber auch Erkenntnis darüber das nicht alles Gold ist was glänzt. Ich habe teilweise eine Pause machen müssen, weil ich so sehr mit gefühlt habe mit Matthew. Am Ende des Tages wissen wir das er nicht schaffen wird und endlich seinen Frieden fand den er seit dem Beginn seiner Süchte gesucht hat.
Ich habe in diesem Buch..
..viel über Drogen gelernt. Schonungslos berichtet Matthew Perry über seine schlimme Krankheit die Sucht. Beim Lesen dachte ich oft: Schlimmer wird es jetzt nicht mehr. Und es kam schlimmer. Alle Süchtigen werden sich verstanden fühlen und alle anderen bekommen einen guten Eindruck wie schlimm die Sucht sein kann. Das traurigste ist dieses Buch fertig gelesen zu haben und zu wissen wie er starb. Musiktipp zum Buch: Die Selektion - Raben

Wer ist der Mann hinter Chandler Bing?
Eigentlich bin ich kein großer Biografien Fan, aber Matthew Perry als Chandler war mein Lieblingscharakter in der Serie Friends und so war es erwartungsfreie Neugierde die mich zu diesem Buch greifen ließ. Matthew Perry hat es von der ersten Seite weg geschafft mich in seinen Bann zu ziehen. Ergreifend beschreibt er wie verloren er sich oft fühlte, den Beginn seiner Alkoholsucht und den ewigen Kampf gegen diese. Berührendes und flüssig zu lesendes Buch über das Leben einer verlorenen Seele...
Sehr ehrlich und doch hart
Diese Autobiografie müsste jeder einmal gelesen haben, da sie die harte Realität hinter der Sucht und dem Konsum zeigt. Ich habe es gelesen, da ich selber sehr großer Fan von Friends bin und Chandler mein Lieblingscharakter ist. Es ist wirklich schade wie schnell man in so etwas rutschen kann.
Wer kannte ihn nicht? Als Chandler kam er in unsere Herzen und wurde durch Friends berühmt. Ich wusste um seine Sucht, aber ich muss gestehen, es hat mich doch stark erschüttert, wie schlimm sie war und wie sehr sie ihn eingenommen hat und wie stark er dagegen gekämpft hat und immer wieder zurück geworfen wurde. Es zeigt einfach nochmal mehr als deutlich auf, dass wir nicht in einen Menschen hineinsehen können.
Sucht ist ein Thema, dass für gesunde Menschen schwer zu verstehen ist.
Ich möchte & kann keine Leben bewerten, daher gibt es bei Auto-/Biografien von mir keine Sternebewertung. Als Mega-Fan der Serie Friends hat mich Matthew Perrys Geschichte definitiv interessiert. Zu Beginn empfand ich das Buch auch als super interessant, später hat es sich aber nur noch wie Wiederholung angefühlt. Das spiegelt aber einfach nur sein Leben wieder und seine Krankheit, aus der er nie ausbrechen konnte. Das ist eben Sucht: Wiederholung einer Tat, von der man weiß, dass sie nicht gut ist. Ich finde es erschreckend, dass man über so etwas anscheinend offensichtliches so leicht hinwegsehen kann, denn ich bin ehrlich: mir ist seine Krankheit in der Serie absolut nicht aufgefallen. Wenn ich Friends nun nochmal schaue, werde ich definitiv auf andere Dinge achten. Das Buch zeigt, dass wirklich alle Menschen, egal wie berühmt und egal wie toll ihr Leben zu sein scheint, einfach nur normale Menschen sind. Es ist nicht alles Gold, was glänzt und so weiter.. es fühlte sich beim lesen sehr nahbar an und gleichzeitig unglaublich, fast fiktiv. Ich kann das Buch auf jeden Fall empfehlen, wenn man an Friends, Promis oder dem Thema Sucht interessiert ist.
Verfrühter Abschiedsbrief und Erklärungsversuch und Entschuldigung oder Rechtfertigung einer depressiven Persönlichkeit und Berühmtheit, die mit dem Leben nie zurechtkam.
"Ich war still in meiner Sucht, kein Elefant im Porzellanladen." [S. 103] Matthew Perrys Tod 2023 Jahr hat überrascht und erschüttert. Auch mich hat er durch die Serie Friends lange Zeit durch meine Jugendjahre begleitet. Seine Autobiografie ließ sich gut und zügig weglesen und zeigt, dass das Leben hinter der glänzenden Fassade des bekannten und beliebten Hollywoodschauspielers auch nur die bröckelnde Ruine eines gescheiterten Jungen aus zerrütteten Verhältnissen ist. Sein Leben wurde immer wieder bestimmt durch Depressionen, Angstzustände, Selbstzweifel, Alkohol- und Medikamentenabhängigkeit und regelmäßige Aufenthalte in Entzugskliniken. "Ich war in meinem Leben über 65 Mal auf Entzug - beim ersten Mal war ich erst 26 Jahre alt." [S. 149] Tragisch, wissen wir doch alle, wie es letzten Endes ausgegangen ist. Und irgendwie fühlte es sich am Ende für mich auch so an, als hätte Matthew Perry seinen Abschiedbrief in Form dieses Buches geschrieben. "Einerseits wollte ich nicht sterben, aber wenn ich andererseits aufgrund meines Drogenkonsums sterben müsste, dann war das eben so." [S. 201] Natürlich muss man das Buch nicht zwingend lesen, aber es gewährt einem einen gewissen Einblick in die Sucht und auch hinter die Kulissen des Schauspielerdaseins (mit all seinen Schattenseiten). Ich fand es außerordentlich gut lesbar, auch wenn es für mich durch die sich ständig wiederholenden Eskapaden ein paar Seiten zu viel hatte.
Wo war ich jetzt nochmal?
Diese Autibiografie wollte ich schon länger lesen. Jetzt war der richtige Moment. Es ist ein gutes Buch, jedoch hatte ich mit den Zeitsprüngen ziemlich Mühe. Ich kam nicht immer mit. Plötzlich waren in der Zeit nach Friends, dann wieder mitten drin und einige Seiten später dann doch wieder vor Friends. Aber es unterstreicht nochmal das mentale Chaos, dem Matthew Perry ausgesetzt war in seinem Leben. Man bekommt einen Einblick in die Zeit, in der er auf dieser Welt war. Viel Leid, viel Alkohol, viele Drogen, viele Kämpfe mit und gegen seine Sucht. Sowohl psychisch als auch physisch.
Authentisch und mitreißend
Ich weiß wenn man an Matthew Perry denkt, dann kommt direkt der Gedanke an Friends auf. Und so war das eigentlich auch bei mir. Aber jetzt wenn ich an Matthew Perry denke kommt direkt der Gedanke auf , wie schrecklich eine Suchtkrankheit ist und wie viel sie nimmt. Perry lässt hier so ehrlich wie es nur geht sein Leben Revue passieren. Wer eine witzige unterhaltsame Lektüre erwartet der ist wird hier jedoch enttäuscht. Ja, es fallen auch Witze aber innerhalb dieses Werkes erkennt man diese Witze als das was sie eigentlich schon immer waren- Galgenhumor. Ich würde auch ergänzen, dass alle die Matthew Perry’s Ganze manchmal auch unschöne Wahrheiten nicht erfahren wollen das Buch auch nicht lesen sollten. Matthew Perry hat gesagt er würde anstatt für Friends lieber für seine Hilfe bei Alkoholsüchtigen erinnert werden. Wenn jeder dieses Buch lesen würde dann würde er definitiv eher dafür erinnert werden.
Die Biografie von Matthew Perry - Matty - hat mir gut gefallen - so fern man das über ein Buch mit dem Hauptthema Sucht sagen kann. Ich bin Fan der friends-Serie und auch gerade von Chandler, hatte mich aber bis zum Tod von Perry nicht viel weiter mit dem Schauspieler bzw. ihm als Person beschäftigt. Nachdem sich im letzten Sommer dann mehrere Personen als mitschuldig an seinem Tod bekannt haben, stand für mich fest, dass ich unbedingt mehr wissen muss über die Vorgeschichte rund um die Sucht und Perrys Kampf dagegen. Im Buch geht es natürlich nicht nur um die Alkohol- und Drogensucht; auch Karriere, Gesundheit/Krankheit, Familie, Freundschaften und Liebe, bzw. die Suche danach, werden teils ausführlich thematisiert. Die Zuneigung und Bewunderung, die Perry für Familie, Freunde, Kollegen beschreibt, ist sehr greifbar. Dennoch spielen Sucht und Entzug durchgehend eine Rolle. Meiner Meinung nach erhält man einen tiefen Einblick in den Leidensweg und die Gefühlswelt des Schauspielers. Sowohl die (selbst benannten) Gründe für die Sucht/die Rückfälle mit sämtlichen Folgen als auch der wiederholte Entzug werden umfassend beschrieben. Ich habe während des Lesens immer wieder Denkanstöße und neue Perspektiven erhalten, sodass ich häufig das Bedürfnis hatte, mich zu dem Gelesenen auszutauschen oder auch nur davon zu berichten. Ich kann mir auch gut vorstellen, das Buch zu einem späteren Zeitpunkt noch mal zu lesen.
Ein Muss für alle Fans 🩷
Habe lange nicht mehr ein so ehrliches Buch und so eine tolle Biografie gelesen!! Sehr ernstes Thema, wichtiges Buch zum Thema Drogen und Alkohol Problem. Ließ sich sehr angenehm lesen. Matthew hatte mehr als einen Schutzengel... Die Serie Friends kommt nur wenig vor, es geht mehr um den Ruhm und seine Sucht. Mir machte das nichts aus, aber man könnte die Erwartung haben. Sehr schönes und wichtiges Buch!!! 💝✨
Wahrscheinlich müssen die eigenen Träume wahr werden, damit man erkennt, dass es die falschen Träume waren.
Ich bin sehr großer Friends Fan und wie viele andere, hat mich die Nachricht von Matthew Perrys Tod damals erschüttert. Aber jetzt dieses Buch zu lesen, was ein Jahr vor seinem Tod erschienen ist, war schon krass. Er schreibt über seinen Entzüge und vor allem seinen Willen endgültig von den Drogen wegzukommen. Dass er am dann seiner Sucht erliegt, ist schrecklich. Ich würde das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen, es hat mich sehr zum Nachdenken gebracht!
Uff. Das muss erst einmal sacken. Ich lese sehr, sehr selten Biographien. Aber als großer Friends- Fan, war die von Matthew Perry ein Muss. Aber auch als nicht Friends Liebhaber absolute Empfehlung. Ich liebe dieses Buch. Es nimmt einen mit auf eine tragische Reise. Die Art wie es geschrieben ist und Matthews absolute Offenheit haben mich nicht nur einmal zum weinen gebracht. Am Ende hatte er für sich einen Weg gefunden , war aber dennoch nie wirklich glücklich. :(
Schonungslos ehrlich
Als großer Friends Fan und im Zusammenhang meiner Recherche zu einer Podcastfolge über Matthew Perry, war es klar, dass ich die Autobiografie lesen muss. Sie ist schonungslos ehrlich und das bewundere ich sehr! Stückweise war es durch die vielen Menschen, Serien und Zeitsprünge schwer zu folgen, aber dennoch kann ich das Buch uneingeschränkt empfehlen. Die Serie Friends läuft bei mir ungelogen jeden Tag und von nun an, werde ich sie aus nochmal ganz anderen Augen sehen.
Never before has it taken me so long to read a book as it did with this one. The reason was that it became more heartbreaking with every page. It completely changed my perspective and helped me to better understand the disease of addiction. It breaks my heart that Matthew never got the ending he deserved, but I’m endlessly grateful that he shared his story. I just wish I had read the book sooner. I truly can’t recommend it enough.
Eigenwillige aber authentische Memoiren eines geplagten Stars
In ungewohnter Darbietung und mit sehr wenig Struktur schreibt Perry über seine Kindheit, Karriere, Liebschaften und vor allem über seine Sucht. Manchmal fiel es mir schwer, dem Autor zu folgen, der nicht zwangsläufig chronologisch seine Geschichte entlang der vier genannten Kernthemen aufarbeitet. Es ist betrübend, ihm in seiner Sucht-Biographie zu folgen, aber wer Chandler Bing mag, wird vermutlich auch Perrys Schreibstil mögen, dem man anmerkt, ohne Ghostwriting ausgekommen zu sein.
Schauspieler, Sucht, Alkohol, Drogen, Fernsehserie, Friends, Beziehungen, Familie, Unglück
Alkohol, Drogen, Entzüge und Bindungsängste machen dieses Buch aus. Trotz erfolgreicher Serie, Filmen und viel Geld ist Matthew Perry sich nicht genug. Er kann sich nicht binden, raucht wie ein Schlot, trinkt Literweise Wodka und nimmt Tabletten vor allem Opioide. Das ganze geht ein paar Mal haarscharf am Exodus vorbei inklusive geplatzten Darm und Stomabeutel. Er findet auch eine spirituelle Ebene in allem und ist am Ende Clean und glücklich. Leider hat mich das Buch enttäuscht, es ist sprunghaft und reiht gleichzeitig Rausch an Rausch. 2.5 Sterne, dann eher Stuckrad-Barre "Panikherz"
Bewegend
Da Friends meine absolute Lieblingsserie ist, stand es außer Frage, dass ich die Autobiografie von Matthew Perry lesen muss. Auch wenn er sich gewünscht hat, dass man sich nicht als „Der Mann der bei Friends mitgespielt hat“ an ihn erinnert. Die Autobiografie war wirklich sehr bewegend und auch interessant und schockierend. Die Zeitsprünge fand ich teils sehr schwierig nachzuvollziehen, aber ich kann mir auch vorstellen, dass es seine chaotischen Gedanken widerspiegeln sollte. Mir hat sehr gefallen, dass man teilweise wirklich das Gefühl hatte, als würde Matty vor einem sitzen und seine Lebensgeschichte erzählen.
Nachdem Matthew Perry Anfang Oktober verstorben ist, wollte ich unbedingt seine Biografie lesen. In „Friends“ ist er mir als grandioser Schauspieler aufgefallen und ich war sehr gespannt, was mehr in dem Mann, der Chandler Bing dargestellt hat, steckt(e). Matthew hat ein sehr bewegtes Leben gefühlt, das massiv von Drogen, Alkohol und dem Versuch, nüchtern zu werden geprägt war. Es hat mir das Herz zerrissen, wie sehr er gelitten hat und wie sehr er eigentlich nur ein normales, glückliches Leben ohne diese Erkrankung führen wollte. Seine Suchterkrankung hat er in diesem Buch sehr anschaulich erklärt und ich bin mir sicher, dass er damit vielen Menschen, die ebenfalls daran leiden, helfen konnte. Es ist sehr tragisch, dass er letztendlich nie das Leben geführt hat, das er sich gewünscht hatte - mit Frau und Kindern und ohne Sucht - und verdient hätte. Dieses Buch hat mich daher sehr nachdenklich gestimmt und ist eine große Empfehlung an alle Fans von Matthew, seiner Figur Chandler Bing und Friends sowie für alle Menschen, die selbst an Süchten leiden oder einfach etwas darüber lernen wollen. Sehr bewegend!
Matthew Perry erzählt schonungslos ehrlich.
Ich wusste anfangs nicht was mich erwarten würde… Ich wusste, dass Matthew Perry sicher Abhängigkeitsprobleme hatte. Auf eine so erbarmunslose, schonungslose und vollkommen nackte Ehrlichkeit, war ich nicht gefasst. Ich dachte immer wieder, kann es noch schlimmer werden? Ich hatte Hühnerhaut, fühlte mich erschüttert und immer wieder sehr erstaunt, zwischendurch auch mal verärgert. Diese Bio hat mir einmal mehr gezeigt, was sich alles hinter einem Menschen verbergen kann, was wir von aussen nicht oder nur schlecht sehen können. So viel Leid, Schmerz und Einsamkeit. Wenn ich jetzt Friends schaue, dann sehe ich „Chandler Bing“ mit ganz anderen Augen.
Literarisch nicht anspruchsvoll, repetitiv und herzbrechend
Mannoman, was für ein deprimierendes Buch. Ich bin nicht naiv, also wusste ich ja schon, dass das Drogen- und Alkoholkarussell des Matty Perry ein ziemlich tragisches war, wir wissen ja auch, wie es ausgegangen ist! Der Anteil der Geschichten & Anekdoten aus „Friends“ ist auf ein Minimum reduziert. Er beschreibt mehr seinen Struggle mit den Problemen die er hatte und wie sie sich auf die Serie ausgewirkt haben. Aber er betont auch wie eng verbunden er sich zu den Schauspielkolleg innen fühlt. Die Frage danach, wie es soweit kommen konnte, ist für mich letztendlich nicht beantwortet. Perry beschreibt zwar wie unsicher er sich als Kind nach der Trennung seiner Eltern gefühlt hat, wie schwer er es hatte und auch, wie er sich irgendwann für den Vater entschied und dies zu einem großen Streit ausartete. Foch seine Resilienz hat versagt. Schuldgefühle und ein mangelndes Selbstbewusstsein machten das Ganze zu einer explosiven Mischung für seine Persönlichkeit. Sein Leben wie auch sein Schreiben drehte sich im Kreis, es geht immer wieder darum, wie er anfängt, zu trinken, Opioide zu konsumieren, sich daraus befreien wollte, versagt und wieder von vorne anfängt. Dadurch wirkt der Text repetitiv. Dass ihm die Figur „Chandler“ wie auf dem Leib geschnitten war, merkt man schon in den ersten Kapiteln. Der zynisch sarkastische Ton, die manchmal etwas gewollten Jokes, die trotzdem sympathisch wirken, das Infragestellen seiner Person, all das finden wir in der Serie von ihm dargestellt und merken, das war er, Matthew Perry in Persona! Er war sich durchaus bewusst, dass er mit der Figur einen Kultstatus hat und betont auch des Öfteren, was er besonders gut kann. Es reichte aber nicht aus, um ihn glücklich zu machen. Er träumte von Kindern, einer Frau und bemerkte zum Ende des Buches, auch dass er da keine hohen Ansprüche hat und er sogar sein ganzes Geld gegen eine Sozialwohnung eintauschen würde. Auf mich wirkt er diesbezüglich allerdings nicht glaubwürdig, denn er betont auch, wie er sich sein Leben vorstellt. Nach der Lektüre bin ich mehr denn je der Meinung, dass Perry bis zum Ende hin nicht ehrlich auf sich und die Menschen um ihn herum geschaut hat. Und so bricht es mir das Herz 💔 auf dieses Leben zu schauen, auf den Menschen, der sehr erfolgreich war, aber in der Summe einsam, unglücklich und sehr zerstört. Hoffentlich geht es ihm jetzt besser.
Matthew Perry nimmt uns in seiner Autobiografie mit auf eine sehr erschreckende Reise - seine Vergangenheit bis heute. Schon im Teenie Alter hatte er den ersten Kontakt mit Alkohol und das hat ihn bis vor kurzem auch begleitet in nicht gerade geringen Mengen. Dazu kamen im Laufe der Jahre noch verschiedenste Opioide. Er selbst war nur 2 Jahre seines Lebens wirklich clean. Er war oft in Therapie und Entzugskliniken, die meisten haben nicht lange geholfen wenn überhaupt. Wie hat er es so schön beschrieben - man erkennt anhand seines Gewichtes in Friends ob er gerade Alkohol (mehr Gewicht) oder Opioidabhängig (weniger Gewicht) ist. Ich werde ihn beim rewatchen wohl mit anderen Augen betrachten. Er hat Angst allein zu sein und gleichzeitig vor festen Bindungen was natürlich ein Teufelskreis ist. Seine Familie versucht viel für ihn da zu sein bei seinen ganzen Therapien aber nichts hilft ihm. Das geht so weit, das ihm vor nicht allzu langer Zeit sogar der Darm geplatzt ist und auch hier hat es noch Monate gedauert bis er einsichtig auf sein Leben geblickt hat. Seine Freunde, seine Familie und auch seine damaligen Kollegen haben ihn immer wieder auf seine Krankheit angesprochen. Die Sucht war größer als die Vernunft. Seine Autobiografie erschien 2022, also noch nicht so lange her und man würde ihm wünschen daß er jetzt endlich wie am Ende vom Buch erzählt seinen Weg gefunden hat aus der Sucht. Ich drücke ihm die Daumen. Er nimmt hier kein Blatt vor den Mund und man muss mit der ungeschönten Wahrheit umgehen können. Das ist kein Buch über Friends - die Serie, es ist ein Buch über einen schweren Kampf des Lebens.
Uff - das Buch hat mich ganz schön beschäftigt. Ich bin ein großer Friends-Fan und wollte dann natürlich auch das Buch von Matthew Perry lesen. Die Tatsache, dass er mittlerweile nicht mehr am Leben ist, hat das Buch für mich noch trauriger gemacht. Rein stilistisch ist das Buch nicht besonders anspruchsvoll geschrieben. Es ist manchmal recht schluderig geschrieben und es gibt einige Wiederholungen. Aber ich glaube in diesem Fall fällt das alles nicht so ins Gewicht. Wir bekommen hier einen sehr tiefen Einblick in die Gedanken und Gefühle von ihm und er erzählt sehr offen und ehrlich von seinen Problemen. So offen, dass es an manchen Stellen ernsthaft schockiert. Mir hat es beim lesen oft das Herz zerrissen, so dass ich es oft einfach beiseite legen musste. Aber ich bin trotzdem froh, es gelesen zu haben.
Ganz große Liebe
⭐ 5/5 😢 3/5 Dieses Buch war mir persönlich unglaublich wichtig zu lesen, denn ich bin/war ein großer Fan von Matthew Perry, der leider im Oktober 2023 viel zu jung verstorben ist. 🥺 Matthew Perry werden die meisten aus der TV-Serie "Friends" kennen und lieben gelernt haben, doch seine Memoiren gehen weit über die Serie, die ihn berühmt gemacht hat, hinaus. In "Friends, Lovers and the Big Terrible Thing" nimmt uns Perry in sein Leben mit - mit der ganzen, vollen Härte der Ehrlichkeit, die dieses Leben, seine Fehler und seine wunderbaren Taten mit sich brachte... Doch, ganz ohne Galgenhumor geht es nicht. Wer glaubt, dass man 250 Seiten lang nur heult, der ist weit gefehlt. Perry schafft es mit seinem ganz eigenen, trocken und oft seeehr schwarzem Humor auch die schlimmsten Passagen seines Lebens so zu schreiben, dass man nicht ums Schmunzeln herumkommt. Ja, manchmal musste ich sogar laut auflachen, so komisch beschreibt er manche Dinge. Oft spricht er den Leser auch direkt an, wodurch man sich wirklich so fühlt, als hätte er säße er mit dir irgendwo und erzählt alles nur für dich. Jede Zeile des Buches war wertvoll und als ich es durch hatte, war ich die Tränen so nah, wie im ganzen Buch nicht... Ich danke Matthew Perry, dass er uns diesen schonungslos ehrlichen, offenen Einblick in sein durch und durch tragisches Leben gegeben hat, wobei er auch mit Kritik an sich selbst nicht spart. 🙏🏻 Wer Matthew Perry mag, oder auch gerne Biographien liest, dem empfehle ich wärmstens dieses Buch. Ich habe es im Original gelesen, doch wer englische Bücher nicht so oft liest, dem würde ich doch eher die Deutsche Version vorschlagen, da viele umgangssprachlichen Formulierungen vorkommen, die manchmal schwer einzuordnen sind. R.I.P. Matthew 🫶🏻❤️

„Mein Name ist Matthew und ich müsste tot sein.“
Absolut aufwühlende Autobiografie ohne Happy End 🥺 Hier eine Sternebewertung vorzunehmen, fühlt sich falsch an.. Das Buch hat mich sehr oft schlucken und schluchzen lassen. Aufgrund der Thematik keine einfache Kost - wobei ich zugeben muss, dass ich nicht mit einem so massiv hohen Drogen- und Alkoholkonsum gerechnet habe. 🤯
Lesenswert
Ein beeindruckendes Buch, das man durchaus mal gelesen habe sollte. Selbst wenn man kein Fan der Serie Friends ist. Matthew Perry gibt brutal ehrliche Einblicke in sein Leben und seine Suchterkrankung. Seine Schilderungen sind teilweise schockierend, geben aber auch aufschluss über die Denkweise eines suchterkrankten. Dennoch hätte ich mir an manchen Stellen gewünscht, dass es detaillierter erzählt wird.. z.b. wie sich einige seiner Eskapaden dann wirklich auf Dreharbeiten von Friends etc. ausgewirkt haben. Das wurde mir stellenweise dann doch nur zu grob angerissen. Alles in allem aber lesenswert und berührend. Vor allem wenn man weiß, dass sein Leben und seine Krankheit leider kein Happy End nahm.
Eine sehr aufwühlende und teilweise schockierende Biografie. Ich liebe die Serie Friends und für mich was klar die Biografie von Matthew Perry zu lesen bzw. zu hören. Er gibt ganz unverblümt und ehrlich seine Lebensgeschichte wieder. Der Titel Friends, Lovers and the Big Teribble Thing beschreibt eigentlich schon alles. Mit Drogen- und Alkoholproblemen hatte Matthew Perry sein ganzes Leben zu kämpfen. Und wenn man glaubt es gibt Hoffnung folgt der nächste Rückschlag. Die Rolle als Chandler Bing war wie für ihn gemacht. Er vergleicht sich auch oft mit seinem Friends Charakter. Mit seinem Humor versuchte er viel zu überspielen, aber er konnte sich nie wirklich an andere Menschen binden und richtig glücklich mit seinem Leben sein. Er strebte nach Ruhm und Aufmerksamkeit, aber auch als er alles erreicht hatte, konnte dies ihm keine Erfüllung geben. Er blickt an einigen Stellen wehmütig auf sein Leben zurück und überlegt ob es ihm besser ergangen wäre, wenn er sich an der ein oder anderen Stelle anders entschieden hätte, insbesondere auch mit dem Verhältnis zu Frauen. Ihm ist jedoch auch bewusst, dass er seiner Rolle in Friends viel zu verdanken hat und er dadurch gegenüber anderen (süchtigen) Menschen privilegiert war und er versuchte anderen soweit möglich aus der Sucht zu helfen. Letztendlich wissen wir alle wie es ausgegangen ist und das macht das Buch noch trauriger. RIP Matthew Perry Von mir gibt es keine Sternenbewertung für dieses Buch. Ich habe für mich selbst entschieden, dass ich Biografien und Lebensgeschichten generell nicht bewerte. Ich kann jedoch jedem wer sich für das Leben von Matthew Perry - vor allem abseits von Friends - interessiert, empfehlen das Buch zu lesen bzw. zu hören.
Matthew Perry Gott hab ihn selig. Für mich ein sehr toller Mensch der sehr viel zu kämpfen hatte in sein Leben. In Friends spielt er den witzigen Chandler man denkt nicht wenn man ihn bei Friends sieht das so viel Traurigkeit hinter seiner wahren Geschichte steckt. Ich finde es mutig das er damit an die Öffentlichkeit gegangen ist.
Matthew Perry spricht in seiner Biografie über seinen Wunsch berühmt zu sein, den Weg dahin und wie Drogen und Alkohol ihn auf seiner Lebensreise begleiteten. Erneut eine Biografie, welche mir zeigt, dass weder das Geld noch das Ansehen diese Lebensrealität (von Berühmtheiten) attraktiv für mich machen.
Ich war tief bewegt. Ich habe es bereits 2x gelesen. Für mich sind die Zeitsprünge nicht schlimm, mir hat der Schreibstil sehr gefallen. Vermutlich weil ich Matthew Perry wirklich sehr mag/mochte und es mich immer wieder zutiefst erschüttert was Sucht aus und mit Menschen macht. Als er starb ist mein Herz gebrochen.
Zwiegespalten
Ich stehe diesem Buch zwiegespalten gegenüber. Auf der einen Seite sind die Zeit- und Handlungsstränge oft undurchsichtig und es fehlt der rote Faden. Letzten Endes handelt es sich aber um Perrys Lebensgeschichte, die er so erzählt hat, wie er es für richtig hielt. Am Ende konnte mich das Buch aber trotzdem berühren und es schenkt Hoffnung, dass egal wie schwer die Dinge manchmal sind, man sie trotzdem überstehen kann. Deswegen würde ich das Buch trotzdem weiterempfehlen, denn es zeigt vor allem, dass die Dinge nicht immer so einfach sind, wie sie von außen aussehen.
Ehrliche Biografie - ein Muss für alle FRIENDS (und Chandler Bing) Fans
Ich liebe FRIENDS und bereits beim Schauen der Serie sind mir Matthew Perrys starken Gewichtsschwankungen aufgefallen, habe mir aber keine weiteren Gedanken dazu gemacht. Was er in seiner Biografie erzählt, habe ich so nicht erwartet. Der Schreibstil, die Übersetzung und die Sprecher:innen des Hörbuchs haben mir sehr gut gefallen. Matthew Perry verfiel dem Rauchen, dem Alkohol, den Tabletten. In seiner Biografie erzählt er wie es dazu kam - bereits als Baby bekam er Benzodiazepine (einfach gesagt Beruhigungsmittel, die hochgradig abhängig machen können), da war er noch kein Jahr alt. Perry berichtet von seinen Eltern, seiner Tenniskarriere und letztendlich seiner Schauspielkarriere. Er berichtet von seinen Beziehungen, wieso sie nicht hielten, wieso er immer wieder zu Drogen griff und seinem verzweifelten Kampf gegen die Drogen, das Big Terrible Thing. Matthew Perrys Biografie hat mich sehr berührt.
Beeindruckende Biografie 😲
Ich fand das Hörbuch gut. Ich fand es sehr spannend mehr über die Person Matthew Perry zu erfahren. Dass er (stark) abhängig von Alkohol, Drogen und Zigaretten war und zuletzt von allen drei Dingen (anscheinend) losgekommen ist bzw. zum Ende des Buchs endlich clean geworden ist. Es war sehr überraschend für mich, dass er so viele Entzüge hinter sich hatte und wie wenig die Therapien ihm geholfen haben. Auch wie viel Geld er in seine Abstinenz gesteckt hat. Ich fand es aber etwas befremdlich, dass er im Buch etwas angibt. Bspw. mit seiner Drogenabhängigkeit, dem Einfluss der u. a. von ihm erfundenen,,Chandler-Kadenz" und wie er mehrfach dem Tod von der Schippe gesprungen ist. Auf der anderen Seite liegt darin vielleicht seine Selbstironie oder sogar sein Sarkasmus. Und schlussendlich darf man auch stolz auf das sein, was man im Leben erreicht/geleistet hat. Dennoch versöhnt einen das Ende des Buchs, da er sehr dankbar ist wie sein Leben verlaufen ist und insbesondere am Leben zu sein. Dass er schlussendlich 2023 verstarb ist sehr bitter.
Description
Durch sein Mitwirken in der US-Kultserie FRIENDS erreichte der Schauspieler Matthew Perry Weltruhm. Erstmals erzählt er nun seine eigene außergewöhnliche Geschichte und spricht offen über private Suchtkämpfe und darüber, was sich tatsächlich hinter den Kulissen der erfolgreichsten Sitcom aller Zeiten abspielte. Der TV-Star gewährt tiefe Einblicke in seine langjährige Erkrankung und reflektiert gewohnt humorvoll und selbstkritisch, was die Süchte eines Mannes befeuert hat, dem es an nichts zu mangeln schien. Unerschrocken ehrlich, zutiefst bewegend und urkomisch.
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Schonungslose Biografie
Perry geht in seiner Biografie schonungslos mit sich selbst in Gericht und legt nahezu alles offen. Mit seinen eigenen Worten spricht er von seiner Suchterkrankung und deren Folgen, in medizinischer sowie sozialer Hinsicht. Für Fans ein persönlicher Einblick zu einem sympathischen Mann, der leider viel zu früh gestorben ist
Zwischen Erfolg, Sucht und Hoffnung
Mir fällt es schwer, dieses Buch zu bewerten. Als jemand, der die Serie Friends gesehen und geliebt hat, wie viele andere auch, und dem Wissen, dass Matthew Perry bereits zu dieser Zeit mit Alkohol- und Drogenproblemen zu kämpfen hatte, wollte ich seine Geschichte lesen. Das Buch war auf jeden Fall schonungslos ehrlich. Ich war schockiert, obwohl ich wusste, dass es schlimm war, war mir nicht bewusst, wie schlimm es wirklich war. Er erzählt von seiner Kindheit und man bekommt Einblicke von einem reichen und prominenten Leben, wie es hinter den Kulissen aussah und letztendlich zu den Drogen und dem Alkohol kam. Und dann beginnt das Hamsterrad. Frauen, Alkohol, Drogen, Entzug und wieder von vorne. Manchmal fand ich es leider schwierig, ihm zu folgen. Der rote Faden wurde immer mal wieder unterbrochen, was es nicht leicht gemacht hat, einzuordnen, wo man sich zeitlich in seiner Geschichte gerade befindet. Paradoxerweise hat es auch wiederum zu dieser Geschichte gepasst. Zudem wurde vieles auch mehrmals betont, wiederholt oder nochmal aufgegriffen, wodurch es ein wenig in die Länge gezogen wirkt. Beim Lesen habe ich außerdem gemerkt, dass ich ihn nicht immer sympathisch fand. Nichtsdestotrotz hat es mich auch stellenweise berührt. Vor allem das Ende, in dem er clean und hoffnungsvoll wirkt. Das war mit dem Wissen seines Todes manchmal schwer. Ich wünschte für ihn, es wäre anders gekommen.
Offen und Ehrlich
In Friends, Lovers and the Big Terrible Thing gewährt Matthew Perry einen offenen Einblick in sein Leben – von seiner Kindheit über den Aufstieg zum weltweiten Ruhm als Chandler Bing in Friends bis hin zu seinen langjährigen Kämpfen mit Alkohol- und Medikamentensucht. Dabei beleuchtet er seine persönlichen Beziehungen, seine inneren Ängste und die Schattenseiten des Erfolgs. Die Memoiren sind geprägt von Ehrlichkeit, Selbstironie und dem Wunsch, seine Erfahrungen ungeschönt zu teilen. Matthew Perry schrieb dieses Buch mit dem Ziel, anderen Menschen, die mit Sucht kämpfen, Hoffnung zu geben. Er betont, dass Süchtige keine schlechten Menschen sind, sondern Menschen, die versuchen, sich besser zu fühlen, aber an einer Krankheit leiden. Durch das Teilen seiner Geschichte möchte er Verständnis schaffen und zeigen, dass Genesung möglich ist. Ich empfand das Buch als sehr offen und ehrlich. Matthew Perry erzählt von seinem Leben, ohne die guten oder die schlechten Erfahrungen auszulassen. Man hatte das Gefühl, ihn durch das Buch besser zu kennen und besser zu verstehen. Ich habe geschmunzelt, gestaunt und war traurig. Das Buch hat mich berührt – vor allem, nachdem Matthew Perry vor einiger Zeit von uns gegangen ist. Friends, Lovers and the Big Terrible Thing ist mehr als nur eine Promi-Biografie – es ist ein ehrliches Zeugnis über Verletzlichkeit, Hoffnung und den Mut, sich selbst zu retten.
Ehrliche Selbstdarstellung eines Suchtkranken
Chandler Bing ist witzig, hat tolle Freunde, eine passende Ehefrau und sein Leben im Griff. Doch hinter seiner Fassade, im wirklichen Leben steckt Matthew, der seit seiner Jugend mit seinen eigenen Dämonen kämpft und süchtig nach Alkohol, Tabletten und Opioiden ist. Fast sein ganzes Dasein hat er entweder high oder im Entzug verbracht und ist mehrmals haarscharf dem Tod von der Schippe gesprungen. Ehrlich erzählt Matthew Perry wie er versucht hat, sich aus dem Sumpf zu ziehen und doch immer wieder abgerutscht ist. Dass er es geschafft hat weiterhin 10 Jahre seiner bekanntesten Rolle gerecht zu werden und noch andere Aufträge annehmen konnte, grenzt fast an ein Wunder. Besonders tragisch ist es natürlich seine Autobiografie zu lesen und zu wissen, wie es danach weiter ging. Am Ende des Buches blickt Matthew so zuversichtlich in seine Zukunft, mit dem Wunsch ein gutes und erfülltes Leben führen zu können, aber leider liegt nur etwa ein Jahr zwischen der Erstauflage und seinem tragischem Tod. Man hätte es ihm gewünscht 💔
Abgründe
Dieses Buch vereint Witz, Trauer, Wut aber auch Erkenntnis darüber das nicht alles Gold ist was glänzt. Ich habe teilweise eine Pause machen müssen, weil ich so sehr mit gefühlt habe mit Matthew. Am Ende des Tages wissen wir das er nicht schaffen wird und endlich seinen Frieden fand den er seit dem Beginn seiner Süchte gesucht hat.
Ich habe in diesem Buch..
..viel über Drogen gelernt. Schonungslos berichtet Matthew Perry über seine schlimme Krankheit die Sucht. Beim Lesen dachte ich oft: Schlimmer wird es jetzt nicht mehr. Und es kam schlimmer. Alle Süchtigen werden sich verstanden fühlen und alle anderen bekommen einen guten Eindruck wie schlimm die Sucht sein kann. Das traurigste ist dieses Buch fertig gelesen zu haben und zu wissen wie er starb. Musiktipp zum Buch: Die Selektion - Raben

Wer ist der Mann hinter Chandler Bing?
Eigentlich bin ich kein großer Biografien Fan, aber Matthew Perry als Chandler war mein Lieblingscharakter in der Serie Friends und so war es erwartungsfreie Neugierde die mich zu diesem Buch greifen ließ. Matthew Perry hat es von der ersten Seite weg geschafft mich in seinen Bann zu ziehen. Ergreifend beschreibt er wie verloren er sich oft fühlte, den Beginn seiner Alkoholsucht und den ewigen Kampf gegen diese. Berührendes und flüssig zu lesendes Buch über das Leben einer verlorenen Seele...
Sehr ehrlich und doch hart
Diese Autobiografie müsste jeder einmal gelesen haben, da sie die harte Realität hinter der Sucht und dem Konsum zeigt. Ich habe es gelesen, da ich selber sehr großer Fan von Friends bin und Chandler mein Lieblingscharakter ist. Es ist wirklich schade wie schnell man in so etwas rutschen kann.
Wer kannte ihn nicht? Als Chandler kam er in unsere Herzen und wurde durch Friends berühmt. Ich wusste um seine Sucht, aber ich muss gestehen, es hat mich doch stark erschüttert, wie schlimm sie war und wie sehr sie ihn eingenommen hat und wie stark er dagegen gekämpft hat und immer wieder zurück geworfen wurde. Es zeigt einfach nochmal mehr als deutlich auf, dass wir nicht in einen Menschen hineinsehen können.
Sucht ist ein Thema, dass für gesunde Menschen schwer zu verstehen ist.
Ich möchte & kann keine Leben bewerten, daher gibt es bei Auto-/Biografien von mir keine Sternebewertung. Als Mega-Fan der Serie Friends hat mich Matthew Perrys Geschichte definitiv interessiert. Zu Beginn empfand ich das Buch auch als super interessant, später hat es sich aber nur noch wie Wiederholung angefühlt. Das spiegelt aber einfach nur sein Leben wieder und seine Krankheit, aus der er nie ausbrechen konnte. Das ist eben Sucht: Wiederholung einer Tat, von der man weiß, dass sie nicht gut ist. Ich finde es erschreckend, dass man über so etwas anscheinend offensichtliches so leicht hinwegsehen kann, denn ich bin ehrlich: mir ist seine Krankheit in der Serie absolut nicht aufgefallen. Wenn ich Friends nun nochmal schaue, werde ich definitiv auf andere Dinge achten. Das Buch zeigt, dass wirklich alle Menschen, egal wie berühmt und egal wie toll ihr Leben zu sein scheint, einfach nur normale Menschen sind. Es ist nicht alles Gold, was glänzt und so weiter.. es fühlte sich beim lesen sehr nahbar an und gleichzeitig unglaublich, fast fiktiv. Ich kann das Buch auf jeden Fall empfehlen, wenn man an Friends, Promis oder dem Thema Sucht interessiert ist.
Verfrühter Abschiedsbrief und Erklärungsversuch und Entschuldigung oder Rechtfertigung einer depressiven Persönlichkeit und Berühmtheit, die mit dem Leben nie zurechtkam.
"Ich war still in meiner Sucht, kein Elefant im Porzellanladen." [S. 103] Matthew Perrys Tod 2023 Jahr hat überrascht und erschüttert. Auch mich hat er durch die Serie Friends lange Zeit durch meine Jugendjahre begleitet. Seine Autobiografie ließ sich gut und zügig weglesen und zeigt, dass das Leben hinter der glänzenden Fassade des bekannten und beliebten Hollywoodschauspielers auch nur die bröckelnde Ruine eines gescheiterten Jungen aus zerrütteten Verhältnissen ist. Sein Leben wurde immer wieder bestimmt durch Depressionen, Angstzustände, Selbstzweifel, Alkohol- und Medikamentenabhängigkeit und regelmäßige Aufenthalte in Entzugskliniken. "Ich war in meinem Leben über 65 Mal auf Entzug - beim ersten Mal war ich erst 26 Jahre alt." [S. 149] Tragisch, wissen wir doch alle, wie es letzten Endes ausgegangen ist. Und irgendwie fühlte es sich am Ende für mich auch so an, als hätte Matthew Perry seinen Abschiedbrief in Form dieses Buches geschrieben. "Einerseits wollte ich nicht sterben, aber wenn ich andererseits aufgrund meines Drogenkonsums sterben müsste, dann war das eben so." [S. 201] Natürlich muss man das Buch nicht zwingend lesen, aber es gewährt einem einen gewissen Einblick in die Sucht und auch hinter die Kulissen des Schauspielerdaseins (mit all seinen Schattenseiten). Ich fand es außerordentlich gut lesbar, auch wenn es für mich durch die sich ständig wiederholenden Eskapaden ein paar Seiten zu viel hatte.
Wo war ich jetzt nochmal?
Diese Autibiografie wollte ich schon länger lesen. Jetzt war der richtige Moment. Es ist ein gutes Buch, jedoch hatte ich mit den Zeitsprüngen ziemlich Mühe. Ich kam nicht immer mit. Plötzlich waren in der Zeit nach Friends, dann wieder mitten drin und einige Seiten später dann doch wieder vor Friends. Aber es unterstreicht nochmal das mentale Chaos, dem Matthew Perry ausgesetzt war in seinem Leben. Man bekommt einen Einblick in die Zeit, in der er auf dieser Welt war. Viel Leid, viel Alkohol, viele Drogen, viele Kämpfe mit und gegen seine Sucht. Sowohl psychisch als auch physisch.
Authentisch und mitreißend
Ich weiß wenn man an Matthew Perry denkt, dann kommt direkt der Gedanke an Friends auf. Und so war das eigentlich auch bei mir. Aber jetzt wenn ich an Matthew Perry denke kommt direkt der Gedanke auf , wie schrecklich eine Suchtkrankheit ist und wie viel sie nimmt. Perry lässt hier so ehrlich wie es nur geht sein Leben Revue passieren. Wer eine witzige unterhaltsame Lektüre erwartet der ist wird hier jedoch enttäuscht. Ja, es fallen auch Witze aber innerhalb dieses Werkes erkennt man diese Witze als das was sie eigentlich schon immer waren- Galgenhumor. Ich würde auch ergänzen, dass alle die Matthew Perry’s Ganze manchmal auch unschöne Wahrheiten nicht erfahren wollen das Buch auch nicht lesen sollten. Matthew Perry hat gesagt er würde anstatt für Friends lieber für seine Hilfe bei Alkoholsüchtigen erinnert werden. Wenn jeder dieses Buch lesen würde dann würde er definitiv eher dafür erinnert werden.
Die Biografie von Matthew Perry - Matty - hat mir gut gefallen - so fern man das über ein Buch mit dem Hauptthema Sucht sagen kann. Ich bin Fan der friends-Serie und auch gerade von Chandler, hatte mich aber bis zum Tod von Perry nicht viel weiter mit dem Schauspieler bzw. ihm als Person beschäftigt. Nachdem sich im letzten Sommer dann mehrere Personen als mitschuldig an seinem Tod bekannt haben, stand für mich fest, dass ich unbedingt mehr wissen muss über die Vorgeschichte rund um die Sucht und Perrys Kampf dagegen. Im Buch geht es natürlich nicht nur um die Alkohol- und Drogensucht; auch Karriere, Gesundheit/Krankheit, Familie, Freundschaften und Liebe, bzw. die Suche danach, werden teils ausführlich thematisiert. Die Zuneigung und Bewunderung, die Perry für Familie, Freunde, Kollegen beschreibt, ist sehr greifbar. Dennoch spielen Sucht und Entzug durchgehend eine Rolle. Meiner Meinung nach erhält man einen tiefen Einblick in den Leidensweg und die Gefühlswelt des Schauspielers. Sowohl die (selbst benannten) Gründe für die Sucht/die Rückfälle mit sämtlichen Folgen als auch der wiederholte Entzug werden umfassend beschrieben. Ich habe während des Lesens immer wieder Denkanstöße und neue Perspektiven erhalten, sodass ich häufig das Bedürfnis hatte, mich zu dem Gelesenen auszutauschen oder auch nur davon zu berichten. Ich kann mir auch gut vorstellen, das Buch zu einem späteren Zeitpunkt noch mal zu lesen.
Ein Muss für alle Fans 🩷
Habe lange nicht mehr ein so ehrliches Buch und so eine tolle Biografie gelesen!! Sehr ernstes Thema, wichtiges Buch zum Thema Drogen und Alkohol Problem. Ließ sich sehr angenehm lesen. Matthew hatte mehr als einen Schutzengel... Die Serie Friends kommt nur wenig vor, es geht mehr um den Ruhm und seine Sucht. Mir machte das nichts aus, aber man könnte die Erwartung haben. Sehr schönes und wichtiges Buch!!! 💝✨
Wahrscheinlich müssen die eigenen Träume wahr werden, damit man erkennt, dass es die falschen Träume waren.
Ich bin sehr großer Friends Fan und wie viele andere, hat mich die Nachricht von Matthew Perrys Tod damals erschüttert. Aber jetzt dieses Buch zu lesen, was ein Jahr vor seinem Tod erschienen ist, war schon krass. Er schreibt über seinen Entzüge und vor allem seinen Willen endgültig von den Drogen wegzukommen. Dass er am dann seiner Sucht erliegt, ist schrecklich. Ich würde das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen, es hat mich sehr zum Nachdenken gebracht!
Uff. Das muss erst einmal sacken. Ich lese sehr, sehr selten Biographien. Aber als großer Friends- Fan, war die von Matthew Perry ein Muss. Aber auch als nicht Friends Liebhaber absolute Empfehlung. Ich liebe dieses Buch. Es nimmt einen mit auf eine tragische Reise. Die Art wie es geschrieben ist und Matthews absolute Offenheit haben mich nicht nur einmal zum weinen gebracht. Am Ende hatte er für sich einen Weg gefunden , war aber dennoch nie wirklich glücklich. :(
Schonungslos ehrlich
Als großer Friends Fan und im Zusammenhang meiner Recherche zu einer Podcastfolge über Matthew Perry, war es klar, dass ich die Autobiografie lesen muss. Sie ist schonungslos ehrlich und das bewundere ich sehr! Stückweise war es durch die vielen Menschen, Serien und Zeitsprünge schwer zu folgen, aber dennoch kann ich das Buch uneingeschränkt empfehlen. Die Serie Friends läuft bei mir ungelogen jeden Tag und von nun an, werde ich sie aus nochmal ganz anderen Augen sehen.
Never before has it taken me so long to read a book as it did with this one. The reason was that it became more heartbreaking with every page. It completely changed my perspective and helped me to better understand the disease of addiction. It breaks my heart that Matthew never got the ending he deserved, but I’m endlessly grateful that he shared his story. I just wish I had read the book sooner. I truly can’t recommend it enough.
Eigenwillige aber authentische Memoiren eines geplagten Stars
In ungewohnter Darbietung und mit sehr wenig Struktur schreibt Perry über seine Kindheit, Karriere, Liebschaften und vor allem über seine Sucht. Manchmal fiel es mir schwer, dem Autor zu folgen, der nicht zwangsläufig chronologisch seine Geschichte entlang der vier genannten Kernthemen aufarbeitet. Es ist betrübend, ihm in seiner Sucht-Biographie zu folgen, aber wer Chandler Bing mag, wird vermutlich auch Perrys Schreibstil mögen, dem man anmerkt, ohne Ghostwriting ausgekommen zu sein.
Schauspieler, Sucht, Alkohol, Drogen, Fernsehserie, Friends, Beziehungen, Familie, Unglück
Alkohol, Drogen, Entzüge und Bindungsängste machen dieses Buch aus. Trotz erfolgreicher Serie, Filmen und viel Geld ist Matthew Perry sich nicht genug. Er kann sich nicht binden, raucht wie ein Schlot, trinkt Literweise Wodka und nimmt Tabletten vor allem Opioide. Das ganze geht ein paar Mal haarscharf am Exodus vorbei inklusive geplatzten Darm und Stomabeutel. Er findet auch eine spirituelle Ebene in allem und ist am Ende Clean und glücklich. Leider hat mich das Buch enttäuscht, es ist sprunghaft und reiht gleichzeitig Rausch an Rausch. 2.5 Sterne, dann eher Stuckrad-Barre "Panikherz"
Bewegend
Da Friends meine absolute Lieblingsserie ist, stand es außer Frage, dass ich die Autobiografie von Matthew Perry lesen muss. Auch wenn er sich gewünscht hat, dass man sich nicht als „Der Mann der bei Friends mitgespielt hat“ an ihn erinnert. Die Autobiografie war wirklich sehr bewegend und auch interessant und schockierend. Die Zeitsprünge fand ich teils sehr schwierig nachzuvollziehen, aber ich kann mir auch vorstellen, dass es seine chaotischen Gedanken widerspiegeln sollte. Mir hat sehr gefallen, dass man teilweise wirklich das Gefühl hatte, als würde Matty vor einem sitzen und seine Lebensgeschichte erzählen.
Nachdem Matthew Perry Anfang Oktober verstorben ist, wollte ich unbedingt seine Biografie lesen. In „Friends“ ist er mir als grandioser Schauspieler aufgefallen und ich war sehr gespannt, was mehr in dem Mann, der Chandler Bing dargestellt hat, steckt(e). Matthew hat ein sehr bewegtes Leben gefühlt, das massiv von Drogen, Alkohol und dem Versuch, nüchtern zu werden geprägt war. Es hat mir das Herz zerrissen, wie sehr er gelitten hat und wie sehr er eigentlich nur ein normales, glückliches Leben ohne diese Erkrankung führen wollte. Seine Suchterkrankung hat er in diesem Buch sehr anschaulich erklärt und ich bin mir sicher, dass er damit vielen Menschen, die ebenfalls daran leiden, helfen konnte. Es ist sehr tragisch, dass er letztendlich nie das Leben geführt hat, das er sich gewünscht hatte - mit Frau und Kindern und ohne Sucht - und verdient hätte. Dieses Buch hat mich daher sehr nachdenklich gestimmt und ist eine große Empfehlung an alle Fans von Matthew, seiner Figur Chandler Bing und Friends sowie für alle Menschen, die selbst an Süchten leiden oder einfach etwas darüber lernen wollen. Sehr bewegend!
Matthew Perry erzählt schonungslos ehrlich.
Ich wusste anfangs nicht was mich erwarten würde… Ich wusste, dass Matthew Perry sicher Abhängigkeitsprobleme hatte. Auf eine so erbarmunslose, schonungslose und vollkommen nackte Ehrlichkeit, war ich nicht gefasst. Ich dachte immer wieder, kann es noch schlimmer werden? Ich hatte Hühnerhaut, fühlte mich erschüttert und immer wieder sehr erstaunt, zwischendurch auch mal verärgert. Diese Bio hat mir einmal mehr gezeigt, was sich alles hinter einem Menschen verbergen kann, was wir von aussen nicht oder nur schlecht sehen können. So viel Leid, Schmerz und Einsamkeit. Wenn ich jetzt Friends schaue, dann sehe ich „Chandler Bing“ mit ganz anderen Augen.
Literarisch nicht anspruchsvoll, repetitiv und herzbrechend
Mannoman, was für ein deprimierendes Buch. Ich bin nicht naiv, also wusste ich ja schon, dass das Drogen- und Alkoholkarussell des Matty Perry ein ziemlich tragisches war, wir wissen ja auch, wie es ausgegangen ist! Der Anteil der Geschichten & Anekdoten aus „Friends“ ist auf ein Minimum reduziert. Er beschreibt mehr seinen Struggle mit den Problemen die er hatte und wie sie sich auf die Serie ausgewirkt haben. Aber er betont auch wie eng verbunden er sich zu den Schauspielkolleg innen fühlt. Die Frage danach, wie es soweit kommen konnte, ist für mich letztendlich nicht beantwortet. Perry beschreibt zwar wie unsicher er sich als Kind nach der Trennung seiner Eltern gefühlt hat, wie schwer er es hatte und auch, wie er sich irgendwann für den Vater entschied und dies zu einem großen Streit ausartete. Foch seine Resilienz hat versagt. Schuldgefühle und ein mangelndes Selbstbewusstsein machten das Ganze zu einer explosiven Mischung für seine Persönlichkeit. Sein Leben wie auch sein Schreiben drehte sich im Kreis, es geht immer wieder darum, wie er anfängt, zu trinken, Opioide zu konsumieren, sich daraus befreien wollte, versagt und wieder von vorne anfängt. Dadurch wirkt der Text repetitiv. Dass ihm die Figur „Chandler“ wie auf dem Leib geschnitten war, merkt man schon in den ersten Kapiteln. Der zynisch sarkastische Ton, die manchmal etwas gewollten Jokes, die trotzdem sympathisch wirken, das Infragestellen seiner Person, all das finden wir in der Serie von ihm dargestellt und merken, das war er, Matthew Perry in Persona! Er war sich durchaus bewusst, dass er mit der Figur einen Kultstatus hat und betont auch des Öfteren, was er besonders gut kann. Es reichte aber nicht aus, um ihn glücklich zu machen. Er träumte von Kindern, einer Frau und bemerkte zum Ende des Buches, auch dass er da keine hohen Ansprüche hat und er sogar sein ganzes Geld gegen eine Sozialwohnung eintauschen würde. Auf mich wirkt er diesbezüglich allerdings nicht glaubwürdig, denn er betont auch, wie er sich sein Leben vorstellt. Nach der Lektüre bin ich mehr denn je der Meinung, dass Perry bis zum Ende hin nicht ehrlich auf sich und die Menschen um ihn herum geschaut hat. Und so bricht es mir das Herz 💔 auf dieses Leben zu schauen, auf den Menschen, der sehr erfolgreich war, aber in der Summe einsam, unglücklich und sehr zerstört. Hoffentlich geht es ihm jetzt besser.
Matthew Perry nimmt uns in seiner Autobiografie mit auf eine sehr erschreckende Reise - seine Vergangenheit bis heute. Schon im Teenie Alter hatte er den ersten Kontakt mit Alkohol und das hat ihn bis vor kurzem auch begleitet in nicht gerade geringen Mengen. Dazu kamen im Laufe der Jahre noch verschiedenste Opioide. Er selbst war nur 2 Jahre seines Lebens wirklich clean. Er war oft in Therapie und Entzugskliniken, die meisten haben nicht lange geholfen wenn überhaupt. Wie hat er es so schön beschrieben - man erkennt anhand seines Gewichtes in Friends ob er gerade Alkohol (mehr Gewicht) oder Opioidabhängig (weniger Gewicht) ist. Ich werde ihn beim rewatchen wohl mit anderen Augen betrachten. Er hat Angst allein zu sein und gleichzeitig vor festen Bindungen was natürlich ein Teufelskreis ist. Seine Familie versucht viel für ihn da zu sein bei seinen ganzen Therapien aber nichts hilft ihm. Das geht so weit, das ihm vor nicht allzu langer Zeit sogar der Darm geplatzt ist und auch hier hat es noch Monate gedauert bis er einsichtig auf sein Leben geblickt hat. Seine Freunde, seine Familie und auch seine damaligen Kollegen haben ihn immer wieder auf seine Krankheit angesprochen. Die Sucht war größer als die Vernunft. Seine Autobiografie erschien 2022, also noch nicht so lange her und man würde ihm wünschen daß er jetzt endlich wie am Ende vom Buch erzählt seinen Weg gefunden hat aus der Sucht. Ich drücke ihm die Daumen. Er nimmt hier kein Blatt vor den Mund und man muss mit der ungeschönten Wahrheit umgehen können. Das ist kein Buch über Friends - die Serie, es ist ein Buch über einen schweren Kampf des Lebens.
Uff - das Buch hat mich ganz schön beschäftigt. Ich bin ein großer Friends-Fan und wollte dann natürlich auch das Buch von Matthew Perry lesen. Die Tatsache, dass er mittlerweile nicht mehr am Leben ist, hat das Buch für mich noch trauriger gemacht. Rein stilistisch ist das Buch nicht besonders anspruchsvoll geschrieben. Es ist manchmal recht schluderig geschrieben und es gibt einige Wiederholungen. Aber ich glaube in diesem Fall fällt das alles nicht so ins Gewicht. Wir bekommen hier einen sehr tiefen Einblick in die Gedanken und Gefühle von ihm und er erzählt sehr offen und ehrlich von seinen Problemen. So offen, dass es an manchen Stellen ernsthaft schockiert. Mir hat es beim lesen oft das Herz zerrissen, so dass ich es oft einfach beiseite legen musste. Aber ich bin trotzdem froh, es gelesen zu haben.
Ganz große Liebe
⭐ 5/5 😢 3/5 Dieses Buch war mir persönlich unglaublich wichtig zu lesen, denn ich bin/war ein großer Fan von Matthew Perry, der leider im Oktober 2023 viel zu jung verstorben ist. 🥺 Matthew Perry werden die meisten aus der TV-Serie "Friends" kennen und lieben gelernt haben, doch seine Memoiren gehen weit über die Serie, die ihn berühmt gemacht hat, hinaus. In "Friends, Lovers and the Big Terrible Thing" nimmt uns Perry in sein Leben mit - mit der ganzen, vollen Härte der Ehrlichkeit, die dieses Leben, seine Fehler und seine wunderbaren Taten mit sich brachte... Doch, ganz ohne Galgenhumor geht es nicht. Wer glaubt, dass man 250 Seiten lang nur heult, der ist weit gefehlt. Perry schafft es mit seinem ganz eigenen, trocken und oft seeehr schwarzem Humor auch die schlimmsten Passagen seines Lebens so zu schreiben, dass man nicht ums Schmunzeln herumkommt. Ja, manchmal musste ich sogar laut auflachen, so komisch beschreibt er manche Dinge. Oft spricht er den Leser auch direkt an, wodurch man sich wirklich so fühlt, als hätte er säße er mit dir irgendwo und erzählt alles nur für dich. Jede Zeile des Buches war wertvoll und als ich es durch hatte, war ich die Tränen so nah, wie im ganzen Buch nicht... Ich danke Matthew Perry, dass er uns diesen schonungslos ehrlichen, offenen Einblick in sein durch und durch tragisches Leben gegeben hat, wobei er auch mit Kritik an sich selbst nicht spart. 🙏🏻 Wer Matthew Perry mag, oder auch gerne Biographien liest, dem empfehle ich wärmstens dieses Buch. Ich habe es im Original gelesen, doch wer englische Bücher nicht so oft liest, dem würde ich doch eher die Deutsche Version vorschlagen, da viele umgangssprachlichen Formulierungen vorkommen, die manchmal schwer einzuordnen sind. R.I.P. Matthew 🫶🏻❤️

„Mein Name ist Matthew und ich müsste tot sein.“
Absolut aufwühlende Autobiografie ohne Happy End 🥺 Hier eine Sternebewertung vorzunehmen, fühlt sich falsch an.. Das Buch hat mich sehr oft schlucken und schluchzen lassen. Aufgrund der Thematik keine einfache Kost - wobei ich zugeben muss, dass ich nicht mit einem so massiv hohen Drogen- und Alkoholkonsum gerechnet habe. 🤯
Lesenswert
Ein beeindruckendes Buch, das man durchaus mal gelesen habe sollte. Selbst wenn man kein Fan der Serie Friends ist. Matthew Perry gibt brutal ehrliche Einblicke in sein Leben und seine Suchterkrankung. Seine Schilderungen sind teilweise schockierend, geben aber auch aufschluss über die Denkweise eines suchterkrankten. Dennoch hätte ich mir an manchen Stellen gewünscht, dass es detaillierter erzählt wird.. z.b. wie sich einige seiner Eskapaden dann wirklich auf Dreharbeiten von Friends etc. ausgewirkt haben. Das wurde mir stellenweise dann doch nur zu grob angerissen. Alles in allem aber lesenswert und berührend. Vor allem wenn man weiß, dass sein Leben und seine Krankheit leider kein Happy End nahm.
Eine sehr aufwühlende und teilweise schockierende Biografie. Ich liebe die Serie Friends und für mich was klar die Biografie von Matthew Perry zu lesen bzw. zu hören. Er gibt ganz unverblümt und ehrlich seine Lebensgeschichte wieder. Der Titel Friends, Lovers and the Big Teribble Thing beschreibt eigentlich schon alles. Mit Drogen- und Alkoholproblemen hatte Matthew Perry sein ganzes Leben zu kämpfen. Und wenn man glaubt es gibt Hoffnung folgt der nächste Rückschlag. Die Rolle als Chandler Bing war wie für ihn gemacht. Er vergleicht sich auch oft mit seinem Friends Charakter. Mit seinem Humor versuchte er viel zu überspielen, aber er konnte sich nie wirklich an andere Menschen binden und richtig glücklich mit seinem Leben sein. Er strebte nach Ruhm und Aufmerksamkeit, aber auch als er alles erreicht hatte, konnte dies ihm keine Erfüllung geben. Er blickt an einigen Stellen wehmütig auf sein Leben zurück und überlegt ob es ihm besser ergangen wäre, wenn er sich an der ein oder anderen Stelle anders entschieden hätte, insbesondere auch mit dem Verhältnis zu Frauen. Ihm ist jedoch auch bewusst, dass er seiner Rolle in Friends viel zu verdanken hat und er dadurch gegenüber anderen (süchtigen) Menschen privilegiert war und er versuchte anderen soweit möglich aus der Sucht zu helfen. Letztendlich wissen wir alle wie es ausgegangen ist und das macht das Buch noch trauriger. RIP Matthew Perry Von mir gibt es keine Sternenbewertung für dieses Buch. Ich habe für mich selbst entschieden, dass ich Biografien und Lebensgeschichten generell nicht bewerte. Ich kann jedoch jedem wer sich für das Leben von Matthew Perry - vor allem abseits von Friends - interessiert, empfehlen das Buch zu lesen bzw. zu hören.
Matthew Perry Gott hab ihn selig. Für mich ein sehr toller Mensch der sehr viel zu kämpfen hatte in sein Leben. In Friends spielt er den witzigen Chandler man denkt nicht wenn man ihn bei Friends sieht das so viel Traurigkeit hinter seiner wahren Geschichte steckt. Ich finde es mutig das er damit an die Öffentlichkeit gegangen ist.
Matthew Perry spricht in seiner Biografie über seinen Wunsch berühmt zu sein, den Weg dahin und wie Drogen und Alkohol ihn auf seiner Lebensreise begleiteten. Erneut eine Biografie, welche mir zeigt, dass weder das Geld noch das Ansehen diese Lebensrealität (von Berühmtheiten) attraktiv für mich machen.
Ich war tief bewegt. Ich habe es bereits 2x gelesen. Für mich sind die Zeitsprünge nicht schlimm, mir hat der Schreibstil sehr gefallen. Vermutlich weil ich Matthew Perry wirklich sehr mag/mochte und es mich immer wieder zutiefst erschüttert was Sucht aus und mit Menschen macht. Als er starb ist mein Herz gebrochen.
Zwiegespalten
Ich stehe diesem Buch zwiegespalten gegenüber. Auf der einen Seite sind die Zeit- und Handlungsstränge oft undurchsichtig und es fehlt der rote Faden. Letzten Endes handelt es sich aber um Perrys Lebensgeschichte, die er so erzählt hat, wie er es für richtig hielt. Am Ende konnte mich das Buch aber trotzdem berühren und es schenkt Hoffnung, dass egal wie schwer die Dinge manchmal sind, man sie trotzdem überstehen kann. Deswegen würde ich das Buch trotzdem weiterempfehlen, denn es zeigt vor allem, dass die Dinge nicht immer so einfach sind, wie sie von außen aussehen.
Ehrliche Biografie - ein Muss für alle FRIENDS (und Chandler Bing) Fans
Ich liebe FRIENDS und bereits beim Schauen der Serie sind mir Matthew Perrys starken Gewichtsschwankungen aufgefallen, habe mir aber keine weiteren Gedanken dazu gemacht. Was er in seiner Biografie erzählt, habe ich so nicht erwartet. Der Schreibstil, die Übersetzung und die Sprecher:innen des Hörbuchs haben mir sehr gut gefallen. Matthew Perry verfiel dem Rauchen, dem Alkohol, den Tabletten. In seiner Biografie erzählt er wie es dazu kam - bereits als Baby bekam er Benzodiazepine (einfach gesagt Beruhigungsmittel, die hochgradig abhängig machen können), da war er noch kein Jahr alt. Perry berichtet von seinen Eltern, seiner Tenniskarriere und letztendlich seiner Schauspielkarriere. Er berichtet von seinen Beziehungen, wieso sie nicht hielten, wieso er immer wieder zu Drogen griff und seinem verzweifelten Kampf gegen die Drogen, das Big Terrible Thing. Matthew Perrys Biografie hat mich sehr berührt.
Beeindruckende Biografie 😲
Ich fand das Hörbuch gut. Ich fand es sehr spannend mehr über die Person Matthew Perry zu erfahren. Dass er (stark) abhängig von Alkohol, Drogen und Zigaretten war und zuletzt von allen drei Dingen (anscheinend) losgekommen ist bzw. zum Ende des Buchs endlich clean geworden ist. Es war sehr überraschend für mich, dass er so viele Entzüge hinter sich hatte und wie wenig die Therapien ihm geholfen haben. Auch wie viel Geld er in seine Abstinenz gesteckt hat. Ich fand es aber etwas befremdlich, dass er im Buch etwas angibt. Bspw. mit seiner Drogenabhängigkeit, dem Einfluss der u. a. von ihm erfundenen,,Chandler-Kadenz" und wie er mehrfach dem Tod von der Schippe gesprungen ist. Auf der anderen Seite liegt darin vielleicht seine Selbstironie oder sogar sein Sarkasmus. Und schlussendlich darf man auch stolz auf das sein, was man im Leben erreicht/geleistet hat. Dennoch versöhnt einen das Ende des Buchs, da er sehr dankbar ist wie sein Leben verlaufen ist und insbesondere am Leben zu sein. Dass er schlussendlich 2023 verstarb ist sehr bitter.























































