Die Frauen vom Nordstrand – Jahre des Wandels
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Description
Mitreißend und emotional – der fulminante Abschluss der Bestseller-Trilogie
St. Peter, 1958: Anni hat dem Hotel »Seeperle« eine neue Bestimmung gegeben, die nicht überall auf Zustimmung stößt – die lokale Presse reagiert sehr verhalten. Ihre Freundinnen unterstützen sie weiterhin, so gut sie können, doch die Ärztin Helena hat mit eigenen Problemen zu kämpfen, und Edith scheint von ihrem größten Geheimnis eingeholt zu werden. Nun muss sie kämpfen – um ihre Zukunft genauso wie um ihre Liebsten. Und dann bekommt auch noch Anni unerwarteten Besuch, der ihr Leben auf den Kopf zu stellen droht ...
Drei Freundinnen in den fünfziger Jahren zwischen Hoffnung, Emanzipation und Freiheit
Book Information
Author Description
Hinter MARIE SANDERS verbirgt sich Bestsellerautorin Steffi von Wolff. Die 1966 bei Frankfurt geborene Journalistin arbeitete jahrelang für verschiedene Radiosender und hat zahlreiche Romane veröffentlicht. Schon immer war es ihr großer Wunsch, über die 50er Jahre zu schreiben, ein Jahrzehnt, das sie seit jeher fasziniert hat. Steffi von Wolff lebt in Hamburg, die Sommer verbringt sie zum Schreiben auf einem Boot in Dänemark.
Posts
Wahnsinn, so toll
Ich bin absolut hin und weg von diesem tollen Auftakt. Das ist genau das was ich so gern lese. Der Schreibstil von Marie Sanders alias Steffi von Wolff ist sehr mitreißend, dass ich kaum aufhören konnte mit lesen. Die Geschichte hat mich sehr bewegt und ich bin auf den zweiten Teil gespannt. Klare Leseempfehlung.
St. Peter an der Nordsee, 1953. Anni, Edith und Helena haben eines gemeinsam: Nach den Kriegsjahren wollen sie das Leben genießen und den Neubeginn wagen. Annis Traum ist es, das Hotel ihrer Eltern zu modernisieren, doch ihr Vater weigert sich, ihr sein Geschäft zu überlassen. Edith kämpft für die Rechte der Frauen, dann bekommt sie ein Angebot, das sie zwar finanziell absichern würde, aber ihren Idealen widerspricht. Die Ärztin Helena sucht nach schmerzhaften Erfahrungen während des Krieges den Weg zurück ins Leben und erkennt, dass sie eine große Aufgabe hat. In ihrem Wunsch, unterdrückten Frauen zu helfen, wagt sie es sogar, an den Rand der Legalität zu gehen ... Meinung Dies ist der erste Teil der Reihe. Die Autorin schreibt flüssig, es gelingt ihr aber leider nicht, eine wirkliche Geschichte zu erzählen und ihre Protagonistinnen zum Leben zu erwecken. Stattdessen erhalten wir eine Geschichtsstunde über Frauenrechte der beginnenden 50er Jahre. Die Autorin lässt dabei kein Thema aus, die Handlung und die Dialoge bleiben dabei allerdings flach. Die Vertonung fand ich gelungen. Hier fällt mir eine Lese/ Hör Empfehlung schwer. Aber da Geschmäcker verschieden sind, traut euch.
Annis Familie besitzt die Seeperle in St. Peter schon seit Generationen und nun ist es an Anni ihre Ideen einzubringen. Wenn sie ihr Vater nur lassen würde! Der will aber von Neuerungen nichts wissen und stellt sich stur. Glücklicherweise kommt ihr Hans, ein Freund aus Kriegstagen, zur Hilfe. Doch die Probleme mit dem Vater werden nicht die einzigen Hürden sein, die Anni zu meistern hat. Ihre Freundinnen Edith und Helena stehen ihr nicht nur bei, sondern haben auch beide ihr Päckchen zu tragen. Edith kämpft für die Frauenrechte und Helena ist die neue Inselärztin. So haben beide auf ihr Art mit den Vorurteilen der Menschen zu kämpfen. Marie Sanders gelingt es einen mitzunehmen nach Amrum in die fünfziger Jahre, wo vieles im Wandel ist und eine neue Zeit anbricht, aber eben auch viele alte und überkommene Gewohnheiten noch in den Leuten festsitzen und die jungen Frauen zu Verzweiflung treiben. So ist nicht nur Ole, Annis Vater, der Überzeugung nur der Mann kann das Heft in der Hand haben, auch Hinnerk, ihr Freund, seine Freunde und viele andere Männer auf Amrum sind der Meinung, dass die Frau an den Herd gehört und sie eh machen können, was sie wollen. So werden Frauen geschlagen und vergewaltigt und viele Frauen ertragen es, weil man ja verheiratet ist und was sollen denn die Leute sonst denken. Diese Zögerlichkeit den neuen Gegenüber zieht sich durch den gesamten Roman. Anni möchte gerne ausbrechen, kann ihr Leben aber nicht so gestalten, wie sie es gern möchte. Daher geht sie Kompromisse ein und kriegt so manche Kröte zu schlucken. Ich habe das Buch gerne gelesen. Es war spannend und anschaulich geschrieben und Anni und ihre Freundinnen sind mir schnell ans Herz gewachsen. Es wurde auch keine Sekunde langweilig. Gut, man kann bemängeln, dass ein bisschen viele Themen aufs Tablet kamen, ich befürchte aber, dass gerade Frauen, die sich nicht immer an die Konventionen gehalten haben, die volle Macht der Vorurteile damals zu spüren bekamen. Mich hat das Buch auf jeden Fall gut unterhalten und ich freue mich schon auf die folgenden Teile, um zu erfahren, wie es weitergeht mit Anni, Edith und Helena.
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Mitreißend und emotional – der fulminante Abschluss der Bestseller-Trilogie
St. Peter, 1958: Anni hat dem Hotel »Seeperle« eine neue Bestimmung gegeben, die nicht überall auf Zustimmung stößt – die lokale Presse reagiert sehr verhalten. Ihre Freundinnen unterstützen sie weiterhin, so gut sie können, doch die Ärztin Helena hat mit eigenen Problemen zu kämpfen, und Edith scheint von ihrem größten Geheimnis eingeholt zu werden. Nun muss sie kämpfen – um ihre Zukunft genauso wie um ihre Liebsten. Und dann bekommt auch noch Anni unerwarteten Besuch, der ihr Leben auf den Kopf zu stellen droht ...
Drei Freundinnen in den fünfziger Jahren zwischen Hoffnung, Emanzipation und Freiheit
Book Information
Author Description
Hinter MARIE SANDERS verbirgt sich Bestsellerautorin Steffi von Wolff. Die 1966 bei Frankfurt geborene Journalistin arbeitete jahrelang für verschiedene Radiosender und hat zahlreiche Romane veröffentlicht. Schon immer war es ihr großer Wunsch, über die 50er Jahre zu schreiben, ein Jahrzehnt, das sie seit jeher fasziniert hat. Steffi von Wolff lebt in Hamburg, die Sommer verbringt sie zum Schreiben auf einem Boot in Dänemark.
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Wahnsinn, so toll
Ich bin absolut hin und weg von diesem tollen Auftakt. Das ist genau das was ich so gern lese. Der Schreibstil von Marie Sanders alias Steffi von Wolff ist sehr mitreißend, dass ich kaum aufhören konnte mit lesen. Die Geschichte hat mich sehr bewegt und ich bin auf den zweiten Teil gespannt. Klare Leseempfehlung.
St. Peter an der Nordsee, 1953. Anni, Edith und Helena haben eines gemeinsam: Nach den Kriegsjahren wollen sie das Leben genießen und den Neubeginn wagen. Annis Traum ist es, das Hotel ihrer Eltern zu modernisieren, doch ihr Vater weigert sich, ihr sein Geschäft zu überlassen. Edith kämpft für die Rechte der Frauen, dann bekommt sie ein Angebot, das sie zwar finanziell absichern würde, aber ihren Idealen widerspricht. Die Ärztin Helena sucht nach schmerzhaften Erfahrungen während des Krieges den Weg zurück ins Leben und erkennt, dass sie eine große Aufgabe hat. In ihrem Wunsch, unterdrückten Frauen zu helfen, wagt sie es sogar, an den Rand der Legalität zu gehen ... Meinung Dies ist der erste Teil der Reihe. Die Autorin schreibt flüssig, es gelingt ihr aber leider nicht, eine wirkliche Geschichte zu erzählen und ihre Protagonistinnen zum Leben zu erwecken. Stattdessen erhalten wir eine Geschichtsstunde über Frauenrechte der beginnenden 50er Jahre. Die Autorin lässt dabei kein Thema aus, die Handlung und die Dialoge bleiben dabei allerdings flach. Die Vertonung fand ich gelungen. Hier fällt mir eine Lese/ Hör Empfehlung schwer. Aber da Geschmäcker verschieden sind, traut euch.
Annis Familie besitzt die Seeperle in St. Peter schon seit Generationen und nun ist es an Anni ihre Ideen einzubringen. Wenn sie ihr Vater nur lassen würde! Der will aber von Neuerungen nichts wissen und stellt sich stur. Glücklicherweise kommt ihr Hans, ein Freund aus Kriegstagen, zur Hilfe. Doch die Probleme mit dem Vater werden nicht die einzigen Hürden sein, die Anni zu meistern hat. Ihre Freundinnen Edith und Helena stehen ihr nicht nur bei, sondern haben auch beide ihr Päckchen zu tragen. Edith kämpft für die Frauenrechte und Helena ist die neue Inselärztin. So haben beide auf ihr Art mit den Vorurteilen der Menschen zu kämpfen. Marie Sanders gelingt es einen mitzunehmen nach Amrum in die fünfziger Jahre, wo vieles im Wandel ist und eine neue Zeit anbricht, aber eben auch viele alte und überkommene Gewohnheiten noch in den Leuten festsitzen und die jungen Frauen zu Verzweiflung treiben. So ist nicht nur Ole, Annis Vater, der Überzeugung nur der Mann kann das Heft in der Hand haben, auch Hinnerk, ihr Freund, seine Freunde und viele andere Männer auf Amrum sind der Meinung, dass die Frau an den Herd gehört und sie eh machen können, was sie wollen. So werden Frauen geschlagen und vergewaltigt und viele Frauen ertragen es, weil man ja verheiratet ist und was sollen denn die Leute sonst denken. Diese Zögerlichkeit den neuen Gegenüber zieht sich durch den gesamten Roman. Anni möchte gerne ausbrechen, kann ihr Leben aber nicht so gestalten, wie sie es gern möchte. Daher geht sie Kompromisse ein und kriegt so manche Kröte zu schlucken. Ich habe das Buch gerne gelesen. Es war spannend und anschaulich geschrieben und Anni und ihre Freundinnen sind mir schnell ans Herz gewachsen. Es wurde auch keine Sekunde langweilig. Gut, man kann bemängeln, dass ein bisschen viele Themen aufs Tablet kamen, ich befürchte aber, dass gerade Frauen, die sich nicht immer an die Konventionen gehalten haben, die volle Macht der Vorurteile damals zu spüren bekamen. Mich hat das Buch auf jeden Fall gut unterhalten und ich freue mich schon auf die folgenden Teile, um zu erfahren, wie es weitergeht mit Anni, Edith und Helena.









