Kopf aus, Herz an

Kopf aus, Herz an

by Jo Watson·Book 1 of 2
Softcover
3.840
FrauenromanHochzeitsreiseWattpadRomantisches Buch

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Description

Hör auf dein Herz und tanz unter den Sternen! Lillys schlimmster Albtraum wird wahr, als ihr Verlobter sie vor dem Traualtar stehen lässt. Doch anstatt den Kopf in den Sand zu stecken, beschließt sie, die Hochzeitsreise nach Thailand trotzdem anzutreten - und zwar allein. Noch im Flugzeug lernt sie den attraktiven Damien kennen, der mit seinen Tattoos und der spontanen Art eigentlich genau die Art Mann ist, um die Lilly sonst einen großen Bogen machen würde. Doch jetzt, wo es nichts gibt, was sie zurückhält, lässt sie es zu, dass er sie auf eine Reise entführt - eine Reise, die ihr zeigt, was es bedeutet, auf sein Herz und nicht auf seinen Kopf zu hören ... Band 1 der Destination-Love-Reihe

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
N/A
Format
Softcover
Pages
320
Price
10.30 €

Posts

10
All
3

Eine schöne Liebesgeschichte für zwischendurch mit tollem Setting aber ein paar störenden Details. Ich mochte die Stimmung und das Setting in dem Buch: Thailand wird hier sehr bildhaft dargestellt, sodass man das eine oder andere Mal das Gefühl bekommt, wirklich dort zu sein. Unsere Hauptprotagonisin Lilly hat mich leider das eine oder andere Mal ziemlich genervt zurückgelassen. Das liegt zum einen daran, dass ich vermutlich noch nie einem so oberflächlichen und vorurteilsvollen Charakter wie Lilly begegnet bin. Schubladen-Denken tut jeder in gewisser Weise, das ist natürlich. Die Autorin beschreibt es später auch als "alles schwarz oder weiß sehen". Aber dennoch kam es mir nicht nur einmal sauer auf, als Lilly jede einzelne Person aufgrund ihres Aussehens in eine verurteilende Schublade geschoben hat. Immer wieder. Und immer wieder. Manchmal hätte ich sie am liebsten geschüttelt (nur ein bisschen). Auf diese Denkweise aufbauend möchte ich auf die störende Tatsache aufmerksam machen, dass Lilly sich mehrmals negativ über ihr eigenes Körperbild äußert. Diesen Punkt möchte ich nicht direkt kritisieren, denn vermutlich jeder hat sein Päckchen zu tragen, sei es auch "nur" das eigene Aussehen. Der Punkt, auf den ich hinaus möchte, ist die Tatsache, dass die Protagonistin Lilly im Gegenzug zu ihrem eigenen Körperbild scheinbar nur super sportliche (natürlich nicht ohne definiertem Sixpack), äußerlich "perfekte" Männer zu ihrem Beuteschema zählt. Ich möchte nicht sagen, dass so ein Beuteschema verwerflich ist, ein "perfektes" Aussehen. Der Widerspruch liegt nur in dem Detail, dass sie zwar ihre eigenen "Macken" (ja, Ausshen ist keine Macke) sieht und zulässt, das aber theoretisch nicht für den Gegenpart zählt. Jeder. Hat. Macken. Niemand. Ist. Perfekt. Das ist vollkommen okay und man sollte niemanden dafür vorschnell verurteilen. Einige Sätze und besonders eine Szene kam ziemlich unnatürlich herüber. Man stelle sich vor, dass eine Person, die noch nie geraucht hat, von einem Taxifahrer eine Zigarette gesteckt bekommt. Kurze Zeit später meint unsere Protagonistin, sie braucht für eine Szene eine Zigarette, um besonders cool zu wirken. Excuse me? Alles in allem hinterlässt mich das Buch mit gemischten Gefühlen. Die oben aufgezählten Punkte haben mich ziemlich gestört, vielleicht fallen sie anderen Personen weniger auf, und sie können die Geschichte, ohne zwischendurch die Stirn runzeln zu müssen, genießen. Das Setting war wundervoll, Damien hätte meiner Meinung nach aber noch gut etwas mehr Tiefe und eine Charakterentwicklung vertragen können.

5

Lilly ist total verzweifelt. Ihr Verlobter hat sie eiskalt kurz vor der Hochzeit sitzen lassen. Mit einem einfachen Zettel, auf dem steht, dass er sie nicht heiraten kann. Nach anfänglicher Verzweiflung und jeder Menger Hassgefühle für ihren Ex - Verlobten, beschließt sie einfach das beste aus der Situation zu machen. Sie setzt sich in den Flieger, um die geplante Hochzeitsreise alleine anzutreten. Bereits der Flug beschert ihr eine Begegnung, auf die sie eigentlich so gar keine Lust hat. Damien. Er ist das genaue Gegenteil von ihrem Exfreund und der Typ Mann, auf den sie eigentlich so gar nicht steht. Aber was, wenn sie Zeit mit ihm verbringen muss und er ihr zeigt, dass man auch einfach mal auf sein Herz hören muss?! Ganz ehrlich? Ohne großartig drumherum zu reden: Ich habe mich auf der Stelle in den Schreibstil von Jo Watson verliebt. Eigentlich bin ich ja nicht so der Typ für richtige Liebesromane, aber bei dem ihr, war ich einfach von Anfang an total begeistert. Lilly war ein Charakter, den ich einfach sofort ins Herz geschlossen hatte. Ich wollte sie einfach nur drücken, als sie da so verzweifelt in ihrem Brautkleid sass. Spätestens bei der ersten Begegnung mit Damien hatte mich die Autorin vollkommen. Die war einfach so ... herrlich. Ja, herrlich trifft es wirklich. Dieser lockere und frische Schreibstil hat einfach dazu geführt, dass ich das Buch fast in einem Rutsch durchgelesen habe. Die Charaktere sind gut aufeinander abgestimmt und ich finde gerade Lilly ist im Laufe des Buches wirklich über sich hinausgewachsen. Diese Entwicklung - die sie mitunter auch Damien zu verdanken hat - hat mir wirklich gut gefallen. Er selbst war... toll. Ich hatte nicht nur anhand der Beschreibungen der Autorin ein Bild vor Augen, was sich das ganze Buch über nicht geändert hat. Einfach so ein "Harte Schale, weicher Kern" - Typ. Auch einnige erotische Passagen wirken nicht fehl am Platz. Sie scheinen sich perfekt in die Gechichte zu integrieren. Lillys Familie selbst ging mir zwar manchmal ein wenig auf die Nerven, aber das kann man nun wirklich nicht als Kritik ansehen. Es war einfach ein romantischer, erfrischender und witziger Roman, den ich euch wirklich nur ans Herz legen kann. Und beim zweiten Band bin ich defintiv wieder mit dabei. ♥

3

Es sollte Lillys großer Tag werden. Doch wenige Stunden vor der Trauung wird sie von ihrem Verlobten stehen gelassen. Ihr Traum zerplatzt wie eine Seifenblase. Und obwohl sie sich lieber mit Essen vollstopfen und unter dem Bett verkriechen würde, beschließt sie völlig überstürzt die Hochzeitsreise nach Thailand allein anzutreten. Ein Flug, bei dem Lilly am liebsten vor Charme versinken würde. Dort lernt sie auch Damien kennen. Missverständnisse und zufällige Begegnungen schweißen sie immer wieder zusammen... „Kopf aus, Herz an“ ist der erste Band der Destination-Love-Reihe von Jo Watson und erzählt die Geschichte der verlassenen Braut Lilly auf eine humorvolle Art und Weise. Das schlichte Cover und der Klappentext machten mich auf das Buch aufmerksam. Der Schreibstil und die Erzählweise der Protagonistin Lilly ist recht angenehm, wodurch der zeitgleich traurige und doch humorvolle Einstieg ins Buch gut gelang. Lilly ist zunächst eine sympathische Protagonistin, deren Herzschmerz berührt. Doch ihre zunehmende exzentrische Art trieb mich so manchmal in den Wahnsinn. Was es auch schwer machte, sich in sie hineinzuversetzen und ihr Handeln nachzuvollziehen. Die erste Begegnung mit Damien, dem geheimnisvollen Mann der Flugreise, wird prickelnd erzählt und weckte das Interesse. Leider blieb sein Charakter im Verlauf blass. Eigentlich beginnt die Geschichte von Lilly und Damien nett und aufregend. Verlor dann aber vor allem auf den ersten Seiten an Spannung. Viel zu schnell entwickelte sich ein mir unerklärliches Vertrauen der Beiden ineinander, dass dann vor allem durch Lillys bizarre überdrehte Art gestört wurde. Ein tiefes Durchatmen und die Hoffnung auf ein positives Ende ließen mich dranbleiben. Und dann passierte es: ihre gemeinsame Reise zu einem Festival fesselte mich. Endlich nahm die Geschichte Schwung auf und zeigte ihren interessanten und fesselnden Charakter. „Herz aus, Kopf an“ weckt mit einer interessanten Idee die Neugier des Lesers. Leider blieb die Geschichte vor allem in der ersten Hälfte durch ein paar Längen und einer sehr unausgeglichenen Protagonistin auf der Strecke. Ansonsten erzählt Jo Watson eine nette Story mit der man für eine Weile dem Alltag entfliehen kann. 3 von 5 Sterne

3

Mit einem sehr wunderschönem Cover hat mich "Kopf aus, Herz an" von Jo Watson direkt angesprochen und auch die Kurzbeschreibung versprach etwas Romantisches. Und enttäuscht wurde ich nicht, denn diese Geschichte ist romantisch und witzig und genau richtig für den Sommer. Mit einem sehr ansprechenden und leichten Schreibstil hat mich die Autorin direkt gefesselt und mit Lilly mitreisen lassen. Die Emotionen der Charakter sind spürbar gewesen und ich litt und hoffte regelrecht mit jedem mit. Auch die Szenerie war super bildlich beschrieben und ich hab mich fast direkt in Thailand gefühlt. Die Charaktere haben auf ihre Art sehr herausgestochen, sei es Lilly, die sich als Perfektionistin und durchgeplant sieht, oder Damien, der sehr gut das Gegenteil von Lilly ist. "Kopf aus, Herz an" hat mir auf jeden Fall sehr gute Lesemomente geschenkt, denn der Humor der Geschichte und der Charaktere ist wirklich ansprechend und hat die Handlung wirklich gut voran gebracht. Lediglich zum Ende hin gab es einen Punkt, der die Geschichte für mich ein wenig kaputt gemacht hat, aber das ist persönlicher Geschmack und mag bei anderen ganz anders ausschauen. Ansonsten war es für mich ein typisches Romantik-Buch, mit viel Gefühl und Herz und zwei sympathischen Charakteren.

4

Lilly wird wird am Altar von ihrem Verlobten sitzengelassen und tritt die Hochzeitsreise nach Thailand alleine an. Bereits im Flugzug trifft sie den mysteriösen Damien. In Thailand angekommen beginnt das Abenteuer... Das Buch war eine richtig tolle Unterhaltung. Die Erlebnisse von Lilly und Damien lassen richtiges Urlaubsfeeling aufkommen und es gab mehr als eine Situation, in der ich richtig laut lachen musste. Lilly und Damien sind sehr sympathische Charaktere, die ich sehr schnell ins Herz geschlossen habe. Auch zusammen haben die beiden richtig gut funktioniert und man hat das Kribbeln und Prickeln zwischen den beiden richtig gespürt. Die Charakterentwicklung von Lilli ist für mich definitiv glaubhaft und nicht zu übertrieben gewesen. "Kopf aus, Herz an" ist das perfekte Buch für den Strand oder um sich an trüben und kalten Tagen in die Ferne zu träumen.

4

Eine süße "romantische Komödie". Damien und Lilly sind zwei Personen, die sich super ergänzen. In Lilly konnte ich mich gut reinversetzen, weil ich selber ein geordneter Mensch bin. Und dann braucht es halt so lebensfrohe Menschen wie Damien, die zeigen, dass man sich auch mal fallen lassen kann. Ich war froh, dass Jo Watson nicht nur von den Sehenswürdigkeiten Thailands geschwärmt hat. Ich denke, dass Urlaubsfeeling hat sich sehr gut wiedergegeben ohne zu übertreiben. Das "Problem" bei den Büchern aus dem Genre ist einfach, dass alles sehr vorhersehbar ist. So sind diese Geschichten ein schnelles und kurzes Lesevergnügen, aber weltbewegend sind sie selten.

5

So richtig habe ich nicht gewusst, was mich bei diesem Roman erwarten wird. Ich wurde allerdings mehr als positiv überrascht. Einmal angefangen konnte ich das Buch kaum zur Seite legen. Die Autorin hat einen wunderbar bildlichen und lockeren Schreibstil mit einer Prise Humor und Sarkasmus. Das fand ich wirklich amüsant. Die Geschichte wird uns von Lilly geschildert, wodurch ich mich direkt mit ihr verbunden fühlte. Sie ist ein großartiger Mensch, der nicht gerade zur spontanen Sorte gehört und ihr Leben in kontrollierten Rahmen lebt. Doch dies ändert das Ereignis, dass ihr Verlobter sie sitzen lässt. Von da an gerät Lilly aus der Bahn und lässt sich auf ein Abenteuer ein. Auf diesem Weg begleitet man sie als Leser und erlebt mit ihr die merkwürdigsten und schönsten Sachen. Jo Watson hat ein Talent dafür auch die Umgebung nicht aus dem Auge zu verlieren und so wurde auch mein Blick auf die Umwelt von Lilly gelenkt. Vor meinem Auge entstanden Bilder von Strand und Meer und es war ein klein wenig so, als wäre ich selbst im Urlaub.Und manches Mal wünschte ich mir ich könnte Damien selbst in die Augen schauen. Denn er ist das ganze Gegenteil von Lilly, er ist spontan, abenteuerlustig und er reist wohin der Wind ihn trägt. Ein bißchen neidisch auf ihn war ich schon, denn er hat schon einiges von der Welt gesehen. Er ist aufgeschlossen und, anders als es sein Erscheinen vermuten lässt, aufgeschlossen und freundlich. Mir hat dieser Charakter sehr gefallen, vor allem weil er durch tiefsinnige Äußerungen und Gedanken überrascht. Also diese Beiden könnten wirklich nicht ungleicher sein und genau das machte dieses Buch zu einem Pageturner. Das Lesen dieses Romans hat mir große Freude bereitet und ich werde diese Autorin ganz sicher im Auge behalten.

5

"Kopf aus, Herz an" von Jo Watson ist der erste Band der Destination - Love Reihe und 2013 auf Englisch unter "Burning Moon" erschienen. Die weiteren Bände der Reihe sind derzeit nur auf Englisch erhältlich, Almost a Bride (soll im Dezember 2017 auf Deutsch erscheinen) und Finding you ist ebenfalls in deutscher Übersetzung geplant. Ob danach noch weitere Bände folgen, ist derzeit offen. Worum geht es? Lilly plant seit ihrem 12. Geburtstag das perfekte Leben - den richtigen Mann finden, eine Märchenhochzeit und danach in einem Vorort in einem Haus sesshaft werden und Kinder in die Welt setzen. Ihre Welt bricht zusammen, als Michael sie vor der Hochzeit stehen lässt - die Hochzeitsreise tritt Lilly alleine an, und schlittert damit in ein ganz neues Leben. Meine Meinung: Lilly finde ich als Protagonistin für einen Chicklitroman toll, von der ganzen Persönlichkeit her, denn sie weiß zwar, vermeintlich, was sie möchte, braucht jedoch noch starke persönliche Entwicklung, die in diesem Roman auch passiert. Ihre Reise nach Thailand ist toll beschrieben. Ich weiß nicht, wann ich in einem Buch das letzte Mal so oft lachen musste. Vom Flug angefangen über die Grenzkontrolle bis hin zu den Erlebnissen in Thailand selbst, ich konnte gar nicht aufhören zu lesen. Sofort ist man mitten in der Handlung drin -und mein Kopfkino ist sofort angesprungen. Innerhalb von 24 Stunden hatte ich das Buch ausgelesen, nachdem ich mich vom Fleck weg in Damien verguckt habe - nur gut, dass es Lilly ebenso erging. Dieses Buch hat alles: tollen Schreibstil, spannende Charaktere und den typischen Verlauf von Chicklit. Mehr möchte ich nicht verraten, um die Handlung nicht zu spoilern. Fazit: Der beste Chicklitroman, den ich heuer gelesen habe.

3

https://martinabookaholic.wordpress.com/2017/10/11/rezension-kopf-aus-herz-an/ Meine Gedanken dazu: Der Anfang war wie so oft über eine Braut, die kurz vor der Trauung von dem Typen sitzengelassen wird. Dabei kennt keiner den Grund und den nächsten Tag verbringt Lilly verständlicherweise in Selbstmitleid, bis sie genug davon hat und sich spontan dazu entschließt, ihre Flitterwochen in Thailand alleine anzutreten. Dabei ist sie aber so durch den Wind, dass sie noch mit Tränen verronnen Gesicht, Wuschelkopf und rosa Pyjama mit Hausschlapfen in den Flieger steigt. Was nicht nur die anderen belustigt, sondern auch den dunklen Kerl ganz in schwarze und so gar nicht Lillys Typ, auf sie aufmerksam macht. Jedoch kommt es dazu, dass sie mehr Zeit miteinander verbringen und Lilly erkennt durch den Weltenbummler Damien, wie eingeschränkt ihr Leben bisher war, wie oberflächlich und was sie dich bisher alles versagt hat. Aus ihr wird quasi fast ein neuer Mensch und bald sind auch Gefühle da, die so viel echter erscheinen als jene für ihren Ex Verlobten. Ich habe länger gebraucht, um in die Geschichte rein zu kommen. Außerdem konnte ich die ganze Zeit keine richtige Verbindung zu Lilly aufbauen oder brauchte auch eine gewisse Dauer, um mit Damien warm zu werden. Außerdem haben mich diese langen Rückblenden von Lilly bei jedem Kapitelanfang total aus der Geschichte gerissen und mich nach der Zeit eher ermüdet, anstatt mich Lilly verbundener zu fühlen. Insgesamt fand ich die Reise der beiden zwar interessant, aber in ihre Rolle würde ich trotzdem nicht schlüpfen wollen. Da bin ich wohl zu wenig Abenteuerlustig oder habe zu große Spinnenangst.^^ Auch fand ich es schade, dass nur aus Lillys Sicht erzählt wurde. Irgendwie bin ich es schon so gewöhnt, aus beiden Sichten zu lesen, dass mir etwas abgeht, wenn dem wie hier nicht der Fall ist. Das Ende ging dann mit dem letzten Gespräch auch viel zu schnell nach dem langen Cut und auch hier hätte ich mir mehr erhofft. Man weiß so gut wie nichts von Damien oder seiner Familie, seine Probleme werden nicht wirklich geklärt. Man weiß nur, was für ein Hengst er doch ist, gerne reist und Lilly verfallen ist. Fertig. Da wünsche ich mir schon mehr von einem Buch, das mich auf ganzer Linie überzeugen soll. (Mehr dazu auf meinem Blog)

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https://martinabookaholic.wordpress.com/2017/10/11/rezension-kopf-aus-herz-an/ Meine Gedanken dazu: Der Anfang war wie so oft über eine Braut, die kurz vor der Trauung von dem Typen sitzengelassen wird. Dabei kennt keiner den Grund und den nächsten Tag verbringt Lilly verständlicherweise in Selbstmitleid, bis sie genug davon hat und sich spontan dazu entschließt, ihre Flitterwochen in Thailand alleine anzutreten. Dabei ist sie aber so durch den Wind, dass sie noch mit Tränen verronnen Gesicht, Wuschelkopf und rosa Pyjama mit Hausschlapfen in den Flieger steigt. Was nicht nur die anderen belustigt, sondern auch den dunklen Kerl ganz in schwarze und so gar nicht Lillys Typ, auf sie aufmerksam macht. Jedoch kommt es dazu, dass sie mehr Zeit miteinander verbringen und Lilly erkennt durch den Weltenbummler Damien, wie eingeschränkt ihr Leben bisher war, wie oberflächlich und was sie dich bisher alles versagt hat. Aus ihr wird quasi fast ein neuer Mensch und bald sind auch Gefühle da, die so viel echter erscheinen als jene für ihren Ex Verlobten. Ich habe länger gebraucht, um in die Geschichte rein zu kommen. Außerdem konnte ich die ganze Zeit keine richtige Verbindung zu Lilly aufbauen oder brauchte auch eine gewisse Dauer, um mit Damien warm zu werden. Außerdem haben mich diese langen Rückblenden von Lilly bei jedem Kapitelanfang total aus der Geschichte gerissen und mich nach der Zeit eher ermüdet, anstatt mich Lilly verbundener zu fühlen. Insgesamt fand ich die Reise der beiden zwar interessant, aber in ihre Rolle würde ich trotzdem nicht schlüpfen wollen. Da bin ich wohl zu wenig Abenteuerlustig oder habe zu große Spinnenangst.^^ Auch fand ich es schade, dass nur aus Lillys Sicht erzählt wurde. Irgendwie bin ich es schon so gewöhnt, aus beiden Sichten zu lesen, dass mir etwas abgeht, wenn dem wie hier nicht der Fall ist. Das Ende ging dann mit dem letzten Gespräch auch viel zu schnell nach dem langen Cut und auch hier hätte ich mir mehr erhofft. Man weiß so gut wie nichts von Damien oder seiner Familie, seine Probleme werden nicht wirklich geklärt. Man weiß nur, was für ein Hengst er doch ist, gerne reist und Lilly verfallen ist. Fertig. Da wünsche ich mir schon mehr von einem Buch, das mich auf ganzer Linie überzeugen soll. (Mehr dazu auf meinem Blog)

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