Papa weg, Mama müde, ich laut
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»Wenn du fährst, dann schaust du doch auch nicht in den Rückspiegel, sondern durch die Windschutzscheibe.«
Fand das Buch sehr bewegend geschrieben. 🥹 Man hat richtig mitgefühlt, vor allem, wenn man sich bewusst macht, dass es vielen Menschen so wie ihr ergangen ist bzw. noch immer ergeht. 💔 Ein wirklich emotionales Buch ❤️🩹

Laut. Ehrlich. Mutig. Ein Blick zum Rückspiegel - oder doch durch die Windschutzscheibe?
Parshad Esmaeili erzählt in ihrem Debüt eine Geschichte, die viele kennen, aber kaum jemand ausspricht. Als Scheidungskind habe ich mich gehört und gesehen gefühlt. Manchmal musste ich echt schlucken. Aber manchmal habe ich auch gelacht. Parshad beherrscht es aus einer Tragödie eine Komödie zu schaffen, ohne dabei die harte Wahrheit aus den Augen zu verlieren. Ihren inneren Monolog gibt sie uns an die Hand. Parshad ist ein Papa-Kind aber wächst ohne ihn auf. Ihre Mutter ist vor lauter Arbeit kaputt & müde. Als Mädchen verbringt sie viel Zeit bei ihrer Tante und kann es kaum abwarten, bis es endlich 19 Uhr ist. Schon als Kind begegnet ihr die Einsamkeit und verfolgt sie bis ins Erwachsenenalter. Parshad beschreibt die Einsamkeit so deutlich und greifbar, dass man sie beinahe selber spüren kann. Die Comedy begleitet sie seitdem sie klein ist & darin findet Parshad Kraft. 🇮🇷Die Iranischen Wurzeln werden oftmals thematisiert und Parshad beschreibt, dass ein Besuch zur heutigen Situation undenkbar ist. Ihre Zerrissenheit, die Einflüsse des Regimes auf ihre Familie, ihre Kultur und die Erziehung beschreibt die Autorin offen und unbeschönigt. Die politische Tiefe dahinter ist deutlich erkennbar. Der Einstieg ins Buch ist mir sehr gut gelungen und waren für mich mit die stärksten Momente im Buch. Doch auch das Ende war sehr eindrucksvoll. Die Worte ihrer Mutter in Bezug auf den Rückspiegel des Autos haben sich festgesetzt. Ich habe das Buch als Hörbuch gehört. Parshad selbst hat es eingesprochen und das hat das Buch besonders nahbar gemacht, da sie voll und ganz ihre eigene Geschichte erzählt hat. Ihre persischen Ausdrücke waren eine wundervolle Ergänzung. Fazit: Wer sich selbst gesehen, gehört oder einfach nur berührt werden möchte, hier seid ihr richtig. Ein mutiges, lautes und ehrliches Buch von einer Frau, die gelernt hat durch die Windschutzscheibe zu blicken. Vielen lieben Dank an NetGalleyDE und den argon HörbuchVerlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.
Die Lustigste im Raum ist oft die Einsamste. 🎭
Viele kennen sie – oder auch nicht. 🫣 Parshad Esmaeili bringt viele Menschen mit ihrer Tour, ihren Instagram Reels und Stories oder ihren YouTube-Videos zum Lachen. Immer gut gelaunt, immer schlagfertig, immer einen flotten Spruch auf Lager. Wenn man aber ihr Buch gelesen hat, merkt man schnell: Vieles davon ist auch eine Maske. Hinter dem Humor steckt eine Frau, die schon früh sehr viele Päckchen tragen musste. Schon das erste Kapitel von Papa weg. Mama müde. Ich laut. ist unglaublich ergreifend. Man spürt sofort, dass dieses Buch ehrlich ist – manchmal schmerzhaft ehrlich. Parshad erzählt von Einsamkeit, vom Gefühl der Leere und davon, wie sie lange Zeit versucht hat, genau vor diesem Gefühl wegzulaufen. Vielleicht ist genau deshalb Humor für sie so wichtig geworden: andere Menschen zum Lachen zu bringen, damit sie für einen Moment vergessen, wie schwer sich das Leben manchmal anfühlen kann. Das Buch hat mich wirklich berührt. Es ist traurig, nachdenklich und regt dazu an, über Einsamkeit und mentale Belastungen nachzudenken. Viele Menschen kennen dieses Gefühl – manche lernen damit umzugehen, andere kämpfen täglich damit. Parshad schafft es, genau darauf aufmerksam zu machen, ohne dabei belehrend zu wirken. Trotz der schweren Themen gibt es auch immer wieder Momente, die zum Lachen bringen. Besonders die Geschichte mit dem Date auf dem Kieselsteinparkplatz hat mich wirklich zum Lachen gebracht. 😂 Und beim Thema mit dem blauen Bändchen werde ich in Zukunft garantiert immer an sie denken und dabei schmunzeln. Für mich ist dieses Buch eine sehr ehrliche Mischung aus Humor und Schmerz – ein Blick hinter die Kulissen einer Person, die viele von uns sonst nur als witzig und laut kennen. 💜
Ach Parshad🫶🏼
Ein super ehrliches Buch, das mich einerseits berührt hat, aber auch oft zum Lachen gebracht hat. Parshad erzählt viele persönliche Geschichten aus ihrer Kindheit und Jugend und macht das total offen und ohne sich zu verstellen. Besonders schön fand ich, wie liebevoll sie über ihre Mutter schreibt und wie man die Liebe zu ihr einfach spüren kann. Ich hätte gern fünf Sterne gegeben, aber für mich blieben ein paar Geschichten und Themen irgendwie unfertig, was ich schade fand. Ich hätte gerne mehr erfahren. Trotzdem hat mir das Buch insgesamt echt sehr gut gefallen und nochmal gezeigt, wie sympathisch sie ist.

📺🧑🧑🧒🧒🏀🎥🌻💰
Dieses Buch startet direkt unglaublich emotional & hat mir schon auf den ersten Seiten die Tränen in die Augen getrieben. Parshads Geschichte ist einfach unfassbar & sie ist für mich eine unglaublich inspirierende Persönlichkeit. Ich bewundere sehr, dass sie trotz allem versucht, mit Humor mit ihrer Vergangenheit umzugehen & all das irgendwie zu verarbeiten. Ich finde, das ist ein beeindruckender Weg, um zu wachsen & mit schwierigen Erfahrungen klarzukommen. Die gesamte Geschichte war wirklich nervenaufreibend, super emotional, unglaublich packend & stellenweise auch richtig schockierend. Immer wieder gab es Momente, in denen ich einfach nur fassungslos war. Für mich ist das ein Buch, das viele Eltern unbedingt lesen sollten. Es regt stark zum Nachdenken an, vor allem darüber, wie sehr die Kindheit einen Menschen prägt. Erlebnisse & vor allem Traumata aus der Kindheit können so viel in einem Menschen auslösen & langfristig beeinflussen, oft mehr, als vielen bewusst ist. Ein unglaublich berührendes & wertvolles Buch, das auch dazu anregt, sich mit sich selbst auseinanderzusetzen. Für mich definitiv ein wichtiger Reminder. 10/10 – Parshad, du bist eine Queen. Lass dich nicht unterkriegen & mach weiter so.

„Wie viele Kilo wiegt eigentlich mein Herz?“ - Eine Frage physischer und psychischer Natur
An das Reel, in dem Parshad damals ihr Buch das erste Mal in den Händen hielt, erinnere ich mich noch genau. Mit Tränchen in den Augen, aber auch Stolz präsentierte sie ihr Debüt. Diese Emotionen spürte ich noch, während ich das Hörbuch zu „Papa weg, Mama müde, ich laut - Monolog einer Alleinerzogenen“ hörte. Ich bedanke mich bei argon hörbuch und NetGalleyDE für das Rezensionsexemplar. In ihrem Monolog begleiten wir die Autorin auf ihrer Reise der Auseinandersetzung und Reflexion sowie der Aufarbeitung und des Loslassens. Ungeschönt, ehrlich, mit dem ihr typischen Humor und einer manchmal derben Sprache in guter alter „Bro“-Manier nimmt Parshad uns mit.Ihre Sprecherinnenleistung in der Hörbuchversion empfand ich insgesamt passabel, aber vor allem echt. Der wunderschöne Klang des persischen Wortes „Azizam“ liegt mir noch in den Ohren. Im Hörbuch kamen die persischen Anteile definitiv in den Genuss einer korrekten Aussprache (zumindest außerhalb von Restaurants). Mich bewegten die Abschnitte zu den kulturellen Diskrepanzen und dem Leben in Iran, die mir das Gefühl, was es bedeuten kann zwischen zwei Kulturen aufzuwachsen, zu nachvollziehbar transportierten. Durch die Erzählungen von „Klein-Parshi“ erinnerte ich mich an das Gefühl, meinen pinken Scout durch die Gegend zu schleppen (bis heute nicht vermisst!), zu den Backstreet Boys zu performen und MTV zu konsumieren. „Sei ein Mann“ lief zwar auch bei mir nicht an Skater-Area, kann aber definitiv als Kulturgut durchgehen, dessen Text bis heute aus der „Pistole geschossen“ wiedergegeben werden kann. So ganz nebenbei machte auch ich einen kleinen Ausflug in meine Kindheit und Jugend. Parshad erzählt aber auch von dem wohl übergreifendsten Gefühl, „zwar nicht allein gewesen zu sein, aber einsam“. In meiner Wahrnehmung prägte dieses eine Erfahrung besonders: Als Kind des Rosenkriegs ihrer Eltern, als Teil einer Armee verletzter und gepeinigter Seelen, die nicht greifen können, aber von den Erwachsenen in Gräben von Kämpfen geschickt werden, die sie selbst nie kämpfen wollten, lässt dieses Gefühl wahrscheinlich selten lange auf sich warten. Die Schilderungen machen wütend und betroffen, sie irritieren und lassen fassungslos zurück. Dass die Autorin mit ihrem Werk mit der „Einsamkeit“ jedoch „das universelle Gefühl einer ganzen Generation“ abbilde, hinterlässt bei mir eine Unsicherheit und die Frage, ist das denn wirklich so. Die Inhaltsangabe ließ mich ebenso über den Vergleich mit dem Pferdemädchen stolpern. Der stellt die Annahme in den Raum, dass dieses Mädchen überspitzt in einer „heilen“ Welt groß wurde. Für mich hätte es diese Vergleiche nicht gebraucht, weil das Werk sich durch seine Komplexität und Themenvielfalt ganz ohne Vergleiche auszeichnet. Neben der Einsamkeit erleben wir Prozesse der Ablösung und Abgrenzung, der Entwicklung und des Erkennen eigener Bedürfnisse, begleiten gesunde und ungesunde Mechanismen des Selbstschutzes, das Erlernen von Achtsamkeit, erfahren kulturelle Unterschiede und Konflikte zwischen Rollenbildern und Lebenswelten, erkennen transgenerationale Traumata und innerfamiliäre Konflikte, erleben Prozesse der Identitätsbildung und -findung und noch so vieles mehr. An mancher Stelle hätte ich mir eine kritischere Darstellung oder vertiefende Erklärungen gewünscht, um Verhalten oder Zusammenhänge für mich nachvollziehbarer zu rekonstruieren und Erkenntnisse zu erkennen. So blieb bspw. die Beziehung zu Parshads Bruder für mich an der Oberfläche. Aber welchen Anspruch habe ich, denn um mich geht es hier nicht 😉. Der Untertitel des Buches ist für mein Empfinden ziemlich hervorragend gewählt. Denn dieses Werk ist genau das: ein Monolog, den die Autorin mit uns teilt. Für mich gleicht es am ehesten autobiografischen Erfahrungen. Ich hoffe sehr, dass dieser Monolog seinen Teil zu Parshads Reise und Entwicklung zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft leisten konnte und sie ihren Frieden abseits der Joker, Dämonen und Scheinwelten findet.

Wunderbares Buch mit viel Tiefgang
Parshad schreibt wie sie spricht und macht das Buch dadurch wunderbar lebendig. Es fühlt sich an als steht sie neben dir und liest dir das Buch vor bzw erzählt dir ihre Geschichten persönlich. Parshad, du hast etwas wundervolles mit diesen Buch erzeugt und ich wünsche mir in Zukunft mehr von deiner Geschichte zu erfahren.
Sehr berührend 💔
Die beliebte Entertainerin Parshad Esmaeili über das universelle Gefühl einer ganzen Generation: Einsamkeit Der tonnenschwere Scout-Schulranzen liegt in einer dunklen Ecke der Küche, auf MTV trällern die Backstreet Boys “Show me the meaning of being lonely”, Parshad singt mit und wartet. Allein. An ihrem Küchentisch werden keine Kastanienmännchen gebastelt, sondern unbezahlte Rechnungen sortiert, und niemand erinnert sich mehr daran, wann der Fernseher zum Erziehungsberechtigten wurde. Während die Nachbarsmädchen alle 330 Pferderassen kennen, sind die Frauen in Parshads Familie Expertinnen der Einsamkeit. Sie sind es, die die Familie zusammenhalten, während die Männer ständig für Ärger sorgen. Schnell lernt Parshad, die Probleme der Erwachsenen mit guten Noten, noch besserer Laune und viel Dugh herunterzuspülen. Die Lyrics der Single Charts kennt sie auswendig, doch über Gefühle reden kann sie mit niemandem. Heute sieht die Entertainerin es als ihren Lebenssinn, Menschen zum Lachen zu bringen und damit die Welt zu einem besseren Ort zu machen. Durch ihre Fähigkeit, aus jeder Tragödie eine Komödie zu machen, schafft sie es im einsamen, knallharten Show-Business bis ganz nach oben. Ihr lauter und feministischer Humor – das Pflaster gegen die Einsamkeit. Als Papa-Kind ohne Papa nimmt uns Parshad mit durch ihr rasantes Leben und erzählt, was ihre Sehnsucht nach männlicher Validierung mit Safranreis und Frankfurt am Main zu tun hat.

Kurzweilig und gut zu lesen. Wer sich für Parshad und wer die Person dahinter ist interessiert empfehlenswert.
Insgesamt hat mir das Buch schon ganz gut gefallen und mir kamen durchaus ein paar Mal die Tränen. Den Anfang fand ich etwas holprig und ich habe etwas gebraucht um reinzukommen und mich an den Schreibstil zu gewöhnen. Ich fand die Kapitel teilweise etwas random gewählt und hab den roten Faden nicht so gesehen. Das kann aber auch einfach an mir liegen. Dennoch kann ich mir vorstellen, dass viele Leute mit einigen der, wenn auch oft nur oberflächlich, angesprochen Themen relaten können. Die Sprache ist recht einfach gehalten was die Zugänglichkeit erhöht und die Themen für alle öffnet, das sehe ich sehr positiv. Ich möchte noch ergänzen, dass ich wahrscheinlich nicht 100% die richtige Zielgruppe bin und für viele Menschen mit ähnlichen Geschichten das Buch sehr wertvoll sein kann.
Parschad ist mir begegnet als sie das Video gemacht von ihren Parkgebühren beim Flughafen. Sie teilt ihre gesamte Wahrnehmung auf Social Media und tut auch nicht so, als ob die Welt nur super schön ist. Sie gibt tiefe Einblicke in ihr erwachsen werden und teilt ihre Ängste und Erfahrungen, die sie in ihren jungen Jahren schon erlebt hat. Ich möchte dieses Buch mit 5 Sternen bewerten, weil es mich berührt hat und zugleich sehr unterhalten hat, weil sie dieses Buch genauso geschrieben hat wie sie auch spricht. Ihre Geschichte selber kann man nicht beurteilen und steht auch keinem zu.
Lieber als Hörbuch hören!
Denn wenn man das Buch liest, ist der Schreibstil gewöhnungsbedürftig, da er sehr umgangssprachlich ist. Aber gesprochen von der Autorin selbst, richtig richtig gut und sehr authentisch!!! Wir haben hier die sehr bewegende Geschichte der Comedian Parshad, aufgewachsen als Iranerin in Deutschland, mit ihrer alleinerziehenden Mutter. Ich möchte gar nicht viel zum Inhalt sagen. Mir hat das Buch sehr gefallen, da Parshad mit eine Prise Humor sehr anschaulich die Herausforderungen einer Alleinerzogenen erzählt und was es heißt, nicht wie „die anderen“ zu sein. Ich mag Parshads Humor sehr, folge ihr auf Insta und habe durch ihr Buch noch mal einen anderen, ernsteren Blick auf sie bekommen. Sehr mutig, das alles so zu erzählen! Ganz viel ❤️ für Parshad und ihre Geschichte! ❤️
Ein mutiger Roman
„Papa Weg. Mama müde. Ich laut.“ von Parshad Esmaeili hat mich direkt neugierig gemacht, da die Autorin aus dem selben kleinen Dorf kommt wie ich. Die meisten von uns kennen Parshad, durch ihre witzigen Comedy-Auftritte, dass dahinter eine Kindheit voller Einsamkeit und Sorgen steckt denkt man wohl nicht auf den ersten Blick. Umso mehr hat mich ihre Geschichte berührt, wie sie und ihr Bruder aufgewachsen sind, in schwierigen Verhältnissen und mit großer Verantwortung. Das Buch hat sich flüssig lesen lassen, denn die Autorin hat einen lockeren und offenen Schreibstil, der perfekt zu ihr passt, denn so kennen wir sie auch von ihren Auftritten. „Papa weg. Mama müde. Ich laut.“ ist ein mutiges und emotionales Buch, das mich sehr bewegt hat und mir aber auch eine schöne Lesezeit beschert hat.
Ich bin ehrlich gesagt gerade etwas sprachlos. Parshads Buch hat mich auf eine Weise mitgenommen, die ich so nicht habe kommen sehen. Ich wusste, dass es um das Aufwachsen ohne Vater und den Struggle ihrer Mutter geht, aber das Buch bietet so viel mehr Tiefe und Schmerz, als ich erwartet hätte. Parshad öffnet sich hier vollkommen und macht sich extrem verletzlich. Themen wie Einsamkeit, Alkoholismus und die ständige Angst werden nicht nur oberflächlich gestreift, sondern ziehen sich wie ein roter Faden durch die Erzählung. Besonders beeindruckend fand ich, wie sie die Dynamik der Frauen in ihrer Familie beschreibt. Jene, die alles zusammenhalten, während die Männer oft fehlen oder Probleme verursachen. Was mir echt gut gefallen hat, ist ihre metaphorische Sprache. Sie personifiziert Emotionen so bildhaft, dass man ihre inneren Kämpfe fast physisch spüren kann. Die fragmentarische Struktur und die Zeitsprünge wirken gegen Ende wie ein literarischer Fiebertraum und ich glaube damit genau so, wie sie es vermutlich erzeugen wollte, um das Chaos der Erinnerungen greifbar zu machen. Wer Parshad nur als die lustige Entertainerin kennt, wird hier eine ganz neue, rohe und poetische Seite von ihr entdecken. Und ich habs dolle geliebt! Ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen und die letzten 20 Minuten eigentlich nur noch geweint. Es ist ein mutiges, intensives Porträt einer Frau, die gelernt hat, ihre Vergangenheit nicht nur zu überleben, sondern daraus eine eigene, starke Stimme zu entwickeln. Ein riesiges Dankeschön an Parshad für dieses Geschenk an Offenheit. Für mich ein absolutes Highlight, das mich dolle berührt hat.

Emotional und bildlich
Ich liebe Parshad sehr als Entertainerin und Mensch und wusste, dass ich ihr Buch unbedingt lesen muss. Ich habe nun das Hörbuch gehört (große Empfehlung!). Es war als würde sie mir in einem langen und ehrlichen Gespräch ihre Seele zu Füßen legen. Zwischenzeitlich hat mir ein bisschen der rote Faden gefehlt, aber so ist das nunmal bei emotionalen Lebensgeschichten. Besonders der Aspekt mit der Schlafparalyse hat mich extrem bewegt, weil ich auch immer wieder damit zu kämpfen habe. Parshad hat durch ihr Buch meinen Eindruck von ihr bestärkt, dass sie ein wundervoller und herzensguter Mensch ist.
Ein wirklich emotionales und bewegendes Buch. Ich kannte Parshad vorher von ihren Videos auf YouTube, in denen sie immer lustig und gut drauf war. Das Buch zeigt nochmal einen ganz anderen und tiefgründigen Blick auf ihr Leben. Mir hat sehr gut gefallen, das der Schreibstil einfach ihre Sprachweise wieder gespiegelt hat. Auf jeden Fall eine Empfehlung von mir.🤍🎥🪁
Absolute Leseempfehlung 🫰
🆁🅴🆉🅴🅽🆂🅸🅾🅽 [ʷᵉʳᵇᵘⁿᵍ | ʳᵉᶻᵉⁿˢⁱᵒⁿˢᵉˣᵉᵐᵖˡᵃʳ] Hello Bookies, vor kurzem durfte ich dank @netgalleyde , die Biographie von @parshad lesen - und mit diesem Buch liefert sie kein klassisches Erziehungsratgeber Werk, sondern eher eine humorvolle Überlebensstrategie für den modernen Elternalltag 📚✨️😊🫶 Da ihre Videos so abgöttisch feier, war mir klar gewesen - dass ich dieses Buch lesen muss, und man wird hier definitiv nicht enttäuscht ✨️ als Scheidungskind, konnte ich auch viele Textstellen total nachvollziehen - und ich denke dass es vielen Scheidungskindern so geht 🫶 Dennoch war diese Biographie für mich ein kleiner Espresso für Zwischendurch, der auf jeden Fall mit viel Ernsthaftigkeit, tiefen Emotionen und gutem Humor serviert wird 🤭✨️📚💖 Absolute Leseempfehlung 🫶

Rezension: Papa weg, Mama müde, ich laut von Parshad Esmaeili 🤍 Ich wollte dieses Buch lesen, weil es für mich persönlich ist. Ich bin selbst ein Scheidungskind. Mit 10 habe ich entschieden, meinen Vater aus meinem Leben zu streichen. Manchmal habe ich mich gefragt, ob das falsch war. Aber ich sehe meine Mama noch genau vor mir, wie sie geweint hat. Dieses Bild hat sich so eingebrannt, dass ich bis heute weiß: Es war die richtige Entscheidung und ich habe sie nie bereut. In dem Buch erzählt Parshad von ihrer Kindheit, von Einsamkeit und davon, wie ihre Mama alles alleine tragen musste. Und trotzdem schreibt sie mit so viel Humor und Stärke, dass es einen wirklich berührt. Ich habe mich in vielem wiedergefunden. Der Unterschied ist, dass ich zum Glück nie allein war. Ich hatte meine Familie, meine Brüder, meine Großeltern und Freunde. Und ich bin unendlich stolz auf meine Mama. Das Buch zeigt, wie wichtig es ist, sich aus toxischen Beziehungen zu lösen. Es ist nicht immer einfach, aber es wird klar, dass man trotzdem eine schöne Kindheit haben kann und viele Momente erlebt, über die man später lachen kann. Ich habe das Buch an einem Tag verschlungen. 🤍
Insgesamt ist es ein intensives, ehrliches und berührendes Buch, das lange nachwirkt – besonders für diejenigen, die sich in Teilen der Geschichte selbst wiederfinden.
Dieses Buch trifft einen mit einer stillen, aber nachhaltigen Wucht. Auch wenn Pardhad im Titel „laut“ sagt, empfinde ich es gar nicht so. Der autobiografisch geprägte Monolog schafft es, eine Kindheit im Kontext von Scheidung so greifbar zu machen, dass man sich als Leser*in kaum entziehen kann – vor allem dann nicht, wenn man selbst ein Scheidungskind ist. Besonders eindrücklich ist, wie nahbar und ehrlich die Perspektive geschildert wird. Die Gedankenwelt eines Kindes, das zwischen Loyalität, Überforderung und dem Wunsch nach Stabilität steht, wirkt durchgehend authentisch. Viele der beschriebenen Gefühle und inneren Konflikte sind universell – unabhängig vom eigenen Hintergrund. Gleichzeitig wird deutlich, dass der Migrationskontext eine zusätzliche Ebene von Komplexität und Belastung schafft, die das Aufwachsen noch herausfordernder macht. Was das Buch jedoch besonders trägt, sind die Frauenfiguren: Sie strahlen trotz aller Brüche und Schwierigkeiten eine enorme Stärke und Wärme aus. Diese weiblichen Bezugspersonen wirken wie Ankerpunkte in einem ansonsten oft unsicheren Umfeld – beeindruckend, ohne verklärt zu werden. Ein weiteres starkes Element ist die Auseinandersetzung mit tief verankerten patriarchalen Strukturen. Das Buch zeigt sehr feinfühlig, wie subtil und oft unbewusst diese Muster weiterwirken – selbst dann, wenn man sich aktiv dagegenstellt. Diese Beobachtungen passieren ohne erhobenen Zeigefinger, sondern eingebettet in persönliche Erfahrungen, was sie umso wirkungsvoller macht. Dass die Autorin ihr Werk selbst eingesprochen hat, verleiht dem Ganzen eine zusätzliche emotionale Tiefe. Gerade in der Kombination aus Hören und Mitlesen entfaltet sich eine Intensität, die weit über ein klassisches Leseerlebnis hinausgeht. Die Stimme transportiert Zwischentöne, Brüche und Emotionen, die man auf der Seite allein vielleicht weniger stark wahrnehmen würde. Mit dem Blick einer erwachsenen Leserin – insbesondere weil ich selbst mama bin – bekommt die Geschichte noch einmal eine andere Dimension. Die Sensibilität für Kinderherzen, die Notwendigkeit von Schutz und die Langzeitfolgen früher Verantwortung werden besonders greifbar. Es ist erschütternd zu sehen, wie viel Last die Autorin schon in jungen Jahren tragen musste – und gleichzeitig bewundernswert, wie reflektiert sie heute darauf zurückblickt. Bemerkenswert ist auch der Mut, diese sehr persönliche Geschichte öffentlich zu machen, ohne sie in eine übermäßig politische Richtung zu drängen. Stattdessen bleibt der Fokus klar auf der individuellen Erfahrung – und genau darin liegt die Stärke. Ein leises, aber immer wieder aufscheinendes Motiv ist zudem die Frage nach Zufällen im Leben – oder eben deren Gegenteil. Diese Andeutungen geben dem Text eine fast poetische, nachhallende Ebene, die über das konkret Erzählte hinausweist. Insgesamt ist es ein intensives, ehrliches und berührendes Buch, das lange nachwirkt – besonders für diejenigen, die sich in Teilen der Geschichte selbst wiederfinden.

Ein persönlicher Blick auf Einsamkeit Mit Papa weg. Mama müde. Ich laut. legt die Entertainerin und Stand-up-Comedienne Parshad Esmaeili ein sehr persönliches und emotionales Buch vor. In Form eines Monologs erzählt sie von ihrer Kindheit, von Einsamkeit, familiären Konflikten und der Suche nach Zugehörigkeit – aber auch von der Kraft des Humors und davon, wie man trotz schwieriger Voraussetzungen seinen eigenen Weg finden kann. Schon früh wird deutlich, dass es sich hierbei nicht um eine klassische, linear erzählte Lebensgeschichte handelt. Vielmehr gleicht das Buch einem Strom aus Erinnerungen, Gedanken und inneren Dialogen, der die Leser*innen direkt in die Gefühlswelt der Autorin hineinzieht. Handlung und Inhalt Im Mittelpunkt steht Parshads Kindheit als Scheidungskind. Während viele Gleichaltrige eine scheinbar unbeschwerte Kindheit erleben, wächst sie in einem Umfeld auf, das von Überforderung, Abwesenheit und emotionaler Einsamkeit geprägt ist. Ein prägendes Bild aus dem Buch zeigt die junge Parshad mit ihrem schweren Scout-Schulranzen in einer dunklen Küchenecke, während im Fernsehen Musikvideos laufen und sie alleine am Tisch sitzt. In ihrem Zuhause wird weniger gebastelt oder gespielt – stattdessen werden Rechnungen sortiert, und der Fernseher übernimmt eine Rolle, die eigentlich Erwachsenen zukommen sollte. Die Mutter ist erschöpft und mit der Situation überfordert, während der Vater zwar eine starke Präsenz hat, aber gleichzeitig eine Quelle von Konflikten und psychischem Druck darstellt. Besonders eindrücklich beschreibt Esmaeili die Dynamik innerhalb ihrer Familie: Während die Männer häufig Probleme verursachen oder sich entziehen, sind es die Frauen, die versuchen, den Alltag zusammenzuhalten. Diese Frauen entwickeln eine besondere Stärke, aber auch eine gewisse Resignation – eine Art stille Expertise im Umgang mit Einsamkeit. Die junge Parshad reagiert darauf mit Anpassung. Sie lernt früh, Probleme zu überspielen und Erwartungen zu erfüllen: gute Noten schreiben, fröhlich wirken, nicht zur Last fallen. Gleichzeitig bleibt ein starkes Bedürfnis nach Anerkennung und emotionaler Nähe, insbesondere nach männlicher Bestätigung. Im weiteren Verlauf des Buches schlägt die Geschichte den Bogen in die Gegenwart. Parshad beschreibt ihren Weg ins Showgeschäft, ihre Entwicklung als Comedienne und Entertainerin sowie den Moment, in dem sie erkennt, dass Humor für sie mehr ist als Unterhaltung. Er wird zu einem Mittel, um Schmerz zu verarbeiten und anderen Menschen Mut zu machen. Zentrale Themen Das dominierende Thema des Buches ist ohne Zweifel Einsamkeit. Allerdings zeigt Esmaeili diese nicht nur als individuelles Gefühl, sondern auch als gesellschaftliches Phänomen. Besonders Kinder, die in schwierigen Familienverhältnissen aufwachsen, müssen oft früh Verantwortung übernehmen und ihre eigenen Bedürfnisse zurückstellen. Ein weiteres wichtiges Thema ist Identität. Als Tochter einer Familie mit iranischen Wurzeln bewegt sich die Autorin zwischen unterschiedlichen kulturellen Einflüssen. Elemente wie Safranreis, Familienstrukturen oder politische Entwicklungen im Iran tauchen immer wieder auf und geben dem Buch eine zusätzliche gesellschaftliche und kulturelle Ebene. Auch psychische Belastungen innerhalb der Familie spielen eine große Rolle. Die Autorin spricht offen über Panikattacken, innere Konflikte und über die langfristigen Auswirkungen einer schwierigen Kindheit. Dabei beschreibt sie ihre inneren Kämpfe teilweise sehr bildhaft, etwa indem sie Emotionen wie Einsamkeit oder Angst personifiziert. Diese treten beinahe als eigene Figuren auf und machen die inneren Prozesse der Autorin greifbar. Ein weiteres wichtiges Thema ist Humor als Überlebensstrategie. Parshad zeigt sehr deutlich, dass ihr Humor nicht nur ein Stilmittel auf der Bühne ist, sondern auch ein Schutzmechanismus, der ihr geholfen hat, schwierige Erfahrungen zu bewältigen. Schreibstil und Erzählweise Der Stil des Buches ist sehr direkt, laut und emotional – genau so, wie man Parshad Esmaeili auch aus ihren Comedy-Auftritten oder auf Social Media kennt. Die Sprache ist roh, unverblümt und manchmal bewusst derb. Gleichzeitig ist sie aber auch sehr poetisch, wenn es darum geht, Gefühle und Erinnerungen zu beschreiben. Besonders auffällig ist die fragmentarische Struktur. Das Buch springt häufig zwischen verschiedenen Zeiten und Gedanken hin und her. Diese assoziative Erzählweise spiegelt die Funktionsweise von Erinnerungen wider, kann jedoch auch dazu führen, dass man als Leser*in gelegentlich den Überblick verliert. Fazit Papa weg. Mama müde. Ich laut. ist ein mutiges, persönliches und emotional sehr intensives Buch. Parshad Esmaeili schafft es, schwierige Themen wie Einsamkeit, familiäre Konflikte und psychische Belastungen offen anzusprechen, ohne dabei die Hoffnung zu verlieren. Nicht alles wirkt erzählerisch perfekt. Die vielen Zeitsprünge können stellenweise verwirrend sein, und manche metaphorischen Bilder – etwa die personifizierten Emotionen – erscheinen gelegentlich etwas plakativ. Trotzdem bleibt das Buch lange im Gedächtnis, gerade weil es so ehrlich und unverstellt ist. Insgesamt ist Papa weg. Mama müde. Ich laut. ein eindrückliches Porträt einer Frau, die gelernt hat, ihre Vergangenheit nicht nur zu überleben, sondern daraus eine Stimme zu entwickeln, die andere Menschen erreicht und berührt. 4 von 5 Sternen!
Berührend, stark & ein bisschen anders 🫶🏼
Parshad Esmaeili liefert einen erschreckend ehrlichen Einblick in das Leben als Kind einer Alleinerziehenden. Da ich selbst so aufgewachsen bin, wirkten die geschilderten Situationen sehr authentisch und weckten viele eigene Erinnerungen. Ein emotional packendes Buch, das mir das eine oder andere Mal einen Kloß im Hals beschert hat. Besonders positiv für mich: Die Autorin hat das Buch selbst eingesprochen. Dadurch wirkte es auf mich noch einmal viel persönlicher. Ein Buch, das tief berührt und intensiv zur Selbstreflexion über den eigenen Lebensweg anregt. Es appelliert, Kinder nicht in elterliche Konflikte hineinzuziehen, um emotionale Altlasten im Erwachsenenalter zu verhindern. Parshad meistert dabei bravourös den Spagat zwischen emotionaler Tiefe und humorvollen Momenten. Während mich das Buch insgesamt überzeugte, waren ein paar Szenen nicht ganz mein Humor und wirkten etwas bemüht. Manchmal fehlte mir der nötige Kontext, um die Gedankengänge der Autorin vollständig nachzuvollziehen. Die Kapitel wirkten zum Teil eher wie lose aneinandergereihte Episoden als eine geschlossene Erzählung. Ungeachtet der kleinen Kritikpunkte, vergebe ich aber eine klare Leseempfehlung - oder wie in meinem Fall: eine Hörbuch-Empfehlung!

Richtig gut
Ich habe dieses Hörbuch von Netgalley zur Verfügung gestellt bekommen und es weg gesnackt❤️ Parshad verfolge ich schon seit einigen Jahren auf Tiktok und feier ihre Videos immer sehr🤣 umso neugieriger war ich auf ihr Buch❤️ ich wurde auch alleine von meiner Mama aufgezogen, aber die Konstellation war eine andere. Mein Papa ist leider früh von dieser Welt gegangen. Aber dadurch kenne ich es, dass meine Mama viel arbeiten musste um die Wünsche von uns Kindern einigermaßen erfüllen zu können ❤️ und dafür bin ich mehr als dankbar ❤️ Es war sehr persönlich und oft emotional dieses Hörbuch zu hören 🥹 gerade weil Parshad es selbst eingelesen hat ❤️ Absolute Leseempfehlung, wer mal Lust auf eine witzige, emotionale und hessische Biografie hat ❤️
Ich musste mich zwar etwas an den Schreibstil gewöhnen, aber er passt so gut zu der "Stimme" der Autorin. Insgesamt ist die ganze Erzählweise sehr authentisch und ich hätte mir an der ein oder anderen Stelle mehr Seiten gewünscht. Plus, ich konnte mich mit meinem eigenen komplexen migrantischen Hintergrund auch teils sehr gut mit einigen Gedanken und Gefühlen identifizieren.
"Und so werden viele Tage für die nächsten Jahre vergehen. Um 18:45 Uhr werde ich so viele Male bereits angezogen, mit Jacke, Straßenschuhen und Schulranzen, an der Tür bereitstehen, um endlich abgeholt zu werden. Der kleine dicke Uhrzeiger im Flur meiner Tante wird viele Male auf die Sieben vorrücken. Und manchmal, eher öfters als selten, wird Mama zu spät kommen." Ich habe Tränen gelacht und Tränen geweint mit Parshad. In jeder Zeile habe ich ihren Schmerz, ihre Traurigkeit, aber auch den Spaß am Leben und die Liebe zu den Menschen gespürt. 'Papa weg. Mama müde. Ich laut.' ist ein starkes Debüt. Lest es!
Sehr inspirierend
Es hat mich wirklich sehr tief berührt. Ihre Geschichte ist für alle die sich genau so fühlen und sowas erleben unglaublich wichtig. Parshad zeigt, wie sehr man seine Mutter eigentlich schätzen sollte. Es gab viele stellen, an denen ich sehr berührt war. Alle Sachen, die dieser unglaublich starken Frau passiert sind und wie sie damit aufgewachsen ist, sind so unglaublich tiefgründig und haben mich wirklich sehr weitergebildet. Vor allem in ihrer Kindheit war ich den Tränen oft sehr nah. Sie war doch nur ein Kind, was seine Mutter wollte. Wie Sie den Kampf gegen die Einsamkeit gewann, war so unglaublich inspirierend. Wenn ihr Biografien mögt, Parshad sehr gerne online verfolgt, als Alleinerzogene*r aufgewachsen oder an Einsamkeit leidet, dann würde ich euch das Buch sehr empfehlen. Wenn ihr es nur lesen wollt, weil es im Hype ist, dann würde ich es euch eher abraten.
Noch nie so gesehen gefühlt
Ich habe das Buch immersive zusammen mit dem Hörbuch gelesen und kann das wirklich total empfehlen. Dadurch, dass Parshad selbst vorliest, wirkt alles nochmal viel persönlicher und nahbarer. Gerade weil der Schreibstil so Gen-Z-lastig und direkt ist, funktioniert das als Hörbuch extrem gut. Parshad schreibt mit unglaublich viel Humor, aber zwischen den Zeilen steckt so viel Schmerz und Realität. Als Migranten- und Scheidungskind konnte ich mich an vielen Stellen wiederfinden, was das Buch für mich nochmal emotionaler gemacht hat. Es hat mich oft zum Lachen gebracht und genauso oft kurz still gemacht. Klare Empfehlung!
In "Papa weg. Mama müde. Ich laut." erzählt Parshad Esmaeili autobiografisch von einer Kindheit zwischen Chaos, Sehnsucht und dem Wunsch, gesehen zu werden. Parshad wächst mit einer überlasteten Mutter und einem kaum anwesenden Vater auf und fühlt sich oft allein mit ihren Gefühlen. Um Aufmerksamkeit zu bekommen, wird sie laut, rebellisch und versucht gleichzeitig, stark zu wirken. Mit viel Ehrlichkeit und Humor beschreibt sie die Schwierigkeiten des Aufwachsens in einer Familie mit wenig emotionaler und finanzieller Stabilität. Die Geschichte zeigt schließlich, wie sie lernt, ihre Erfahrungen anzunehmen und ihren eigenen Weg zu finden. Als ich Parshad vor ein paar Jahren das erste Mal hier auf Instagram gesehen habe, hab ich gedacht: WOW! Was ist das denn bitte für ein Flummi? (Witzig, dass sie sich im Buch selber als Flummi beschreibt) Sie ist laut. Sie passt sich nicht an. Sie ist echt. Und genau deshalb mochte ich sie einfach auf Anhieb. Endlich jemand, der nicht über seine Herkunft oder Familie Witze macht, sondern einfach mit Funny Bones gesegnet ist. Witzig aus sich heraus. Mit ihrem Buch hat sie mich direkt abgeholt. Allein die Einleitung ist mit so viel Liebe und gleichzeitig unendlichem Schmerz geschrieben. Es tat weh zu lesen und war gleichzeitig so schön. Ich musste aber auch immer wieder Tränen lachen. Ein verschwundender Tampon bei einem westlich orientierten Unterfangen, ich bin gestorben. 😂 Und diese Einsamkeit in dem Buch… Parshad beschreibt sie so unfassbar eindringlich. Wie sie sich betäubt, um nicht zu viel zu fühlen. Wie sie irgendwann aufhört zu hoffen, dass sich jemand meldet. Und gleichzeitig diese Angst davor, laut auszusprechen, dass etwas ganz und gar nicht stimmt. Das hat mich beim Lesen richtig getroffen, weil es sich so roh und ehrlich angefühlt hat. Das Buch ist eine Reise durch den Schmerz, ein Papakind ohne Papa zu sein. Über die Einsamkeit, die einen auffressen kann, bis hin zur eigenen Stärke. Und auch zur Stärke von Familie, Freunden und den Urahnen. Ein Buch, das weh tut, wärmt und lange im Kopf bleibt. 🖤

Was für ein berührendes Buch. Die ersten 100 Seiten brauchte ich etwas, um hineinzufinden, doch dann haben mich Parshads Erzählungen vollkommen in den Bann gezogen. Papa weg. Mama müde. Ich laut. erzählt von einer Kindheit zwischen Fluchtgeschichte, Überforderung und dem Gefühl, nirgends ganz dazuzugehören. Aus dem Iran geflüchtet, wächst Parshad in Deutschland auf – mit einem abwesenden Vater, einer erschöpften Mutter und der ständigen Unsicherheit zwischen zwei Welten. Während ich das Buch am 28. Februar 2026 beendet habe, erreichten mich Nachrichten über eine massive militärische Offensive, bei der die Vereinigten Staaten und Israel koordinierte Angriffe auf Iran gestartet haben, darunter Luftschläge auf Städte wie Teheran. Diese aktuelle Eskalation, die am selben Tag stattfand, unterstreicht, wie real und gegenwärtig die Themen des Buches sind.
Parshad erzählt hier ihre Lebensgeschichte auf eine emotionale Weise die einen sehr mitfühlen lässt.
Ich verfolge Parshad schon länger auf den sozialen Medien. Man kennt sie als Comedienne die immer gut gelaunt ist. Ab und an erzählte sie auch wie sie aufgewachsen ist. In ihrem Buch geht sie genauer darauf ein: Parshads Eltern haben sich getrennt, als sie noch sehr jung war. Ihre Mama war alleinerziehend und somit quasi kaum anwesend. Durch ihre Arbeit. Parshad erzählt hier wie diese Zeit für sie war. Vor allem als totales Papa Kind. Sie erzählt von Situationen in denen sie, laut ihrer Mama, „westlich orientiert“ gehandelt hat und ihre Mama das kritisiert hat. Sie erzählt auch wie sie mit Einsamkeit umgegangen ist und was ihr dabei geholfen hat. Mich hat das Buch emotional wirklich mitgenommen. Ich bin anders aufgewachsen, als Parshad, aber konnte total mitfühlen wie sich Parshad gefühlt hat und immer noch fühlt. Auch ihren schreibstil fand ich total persönlich und echt toll. Das Buch konnte man sehr gut lesen. Danke Parshad für das ehrliche Teilen deiner Geschichte. 🥰
"Wenn du fährst, dann schaust du doch auch nicht in den Rückspiegel, sondern durch die Windschutzscheibe."
Ich sitze hier, das Buch gerade erst zugeklappt, und weiß ehrlich gesagt gar nicht, wie ich das Gelesene in Worte fassen soll. Es gibt Bücher, die liest man, und es gibt Bücher, die man fühlt. Parshad Esmaeilis Geschichte hat mich nicht nur berührt, sie hat mich förmlich zerlegt. Dieses schwere, dumpfe Gefühl von Einsamkeit, das Parshad beschreibt, ist so greifbar, dass es mir beim Lesen mehr als einmal die Kehle zugeschnürt hat. Man leidet mit diesem kleinen Mädchen mit, das in den Trümmern einer Scheidung und der ständigen Unsicherheit zwischen zwei Welten versucht, nicht unterzugehen. Es ist ein emotionales Trümmerfeld, das zeigt, wie tief eine Trennung die Seele eines Kindes prägt, besonders, wenn ein abwesender Vater die Trennung kaum akzeptieren kann und Parshad ihm schon als Kind mutig die Stirn bieten muss. Was mich aber am meisten bewegt hat, ist diese unendliche, tiefe Bindung zu ihrer Mama. Trotz der Erschöpfung und Überforderung strahlt ihre Beziehung eine Wärme aus, die man beim Lesen bis in die Fingerspitzen spürt. Es ist eine Liebe, die alles zusammenhält, während die Welt draußen im Chaos versinkt. Das Buch ist eine Achterbahnfahrt: Parshad gießt ihre Sehnsucht, ihre Wut und ihre Scham in einen rohen, inneren Monolog, verliert dabei aber nie ihren ganz eigenen Humor. Es gibt so viele Szenen, in denen ich erst laut lachen musste, nur um eine Seite weiter bittere Tränen zu vergießen. Dieser Wechsel aus Witz und Schmerz macht das Buch so unglaublich nahbar, fast so, als würde man heimlich in ihrem Tagebuch lesen. Auch die Fluchtgeschichte der Familie aus dem Iran gibt dem Ganzen eine Schwere, die gerade jetzt, angesichts der aktuellen Nachrichten über Luftschläge und die Eskalation in der Region, eine beängstigende Aktualität bekommt. Es unterstreicht nur, wie real die Themen Identität, Flucht und Heimatlosigkeit in diesem Buch sind. Gerade weil es eine Mischung aus Biografie und ungeschöntem Gedankenstrom ist, fällt es mir schwer, dieses Werk klassisch zu „bewerten“. Man urteilt hier nicht über einen Romanplot, sondern über ein offengelegtes Leben und echte Wunden. Bei manchen Rezensionen wird die „brutale Ehrlichkeit“ oft gelobt, und auch wenn manche die Sprunghaftigkeit kritisieren, ist es für mich genau das, was das Chaos im Kopf eines kämpfenden Kindes perfekt einfängt. Das Ende hat mich emotional mitgenommen. Es ist eine Hommage an das innere Kind, das endlich laut sein darf. Ein Buch, das wehtut, das wärmt und das man niemals vergisst.

Dieses Buch hat mich tief berührt. Schon nach wenigen Seiten hatte ich das Gefühl, dass hier endlich jemand die Realität vieler Familien ausspricht, ohne sie zu beschönigen
Ich bin selbst bei einer alleinerziehenden Mutter aufgewachsen und war später auch selbst alleinerziehend. Beim Lesen hatte ich immer wieder das Gefühl: Ja, genau so fühlt es sich an. Die Müdigkeit. Die Überforderung. Die Liebe. Das Chaos. Und dieser ständige Versuch, allem und allen gerecht zu werden. „Papa weg. Mama müde. Ich laut“ erzählt davon auf eine ehrliche, warmherzige und gleichzeitig sehr entlastende Weise. Es ist kein Buch, das mit erhobenem Zeigefinger erklärt, wie Familie funktionieren sollte. Stattdessen beschreibt es das echte Leben: laut, manchmal chaotisch, manchmal traurig, aber immer voller Liebe. Für mich war dieses Buch wie Balsam für die Seele. Es hat mir das Gefühl gegeben, gesehen zu werden und mit meinen Erfahrungen nicht allein zu sein. Ich musste an vielen Stellen schmunzeln, an anderen kurz schlucken – und genau das macht dieses Buch so besonders. Ich kann es allen empfehlen, die in einer Ein-Eltern-Familie groß geworden sind oder selbst ein Kind alleine begleiten. Dieses Buch schenkt Verständnis, Mitgefühl und ein Stück Trost.
Gerade wenn man Parshad kennt sehr schön
Sehr intensiv und krass. Fand es vor allem gegen Ende sehr kryptisch und leider die Reihenfolge etwas komisch also Joker als Kapitel ist krass und bei Amazonas fehlt mir irgendwie noch der Übergang. Also ich verstehe es aber es war schon krass. Sehr emotional und auch nicht einfach zu verarbeiten.
Lustig und traurig
•Buchrezi• 😟 Parshad wächst die ersten Jahre mit ihrem Vater, ihrer Mutter und ihrem Bruder auf, doch die Eltern trennen sich. Als absolutes Papakind lastet die neue Situation schwer auf Parshads Schultern. Denn von jetzt an ist ihr neuer Begleiter die Einsamkeit… Ohne Unterhalt vom Vater muss ihre Mutter sich fortan allein durchs Leben kämpfen. Vor 19 Uhr kommt sie nie von der Arbeit, meistens bleibt sie länger. Parshad verbringt ihre Nachmittage nun bei ihrer Tante oder bei ihrer besten Freundin. Doch ihre Mutter fehlt… Eine Sehnsucht, die sie bis ins Erwachsenenalter begleiten wird. Auch ihre iranischen Wurzeln spielen eine große Rolle. So begleiten wir sie auf einen Besuch im Iran, bei dem sie zwischen Traditionen, gutem Essen und Familie einfach glücklich sein kann. Heute ist es undenkbar, das Land und ihre Wurzeln noch einmal zu besuchen… Doch nicht alle Themen sind ernst und traurig. Wir begleiten Parshad bei ihrem ersten Versuch, einen Tampon zu benutzen, der völlig nach hinten losgeht. Wir fahren mit lauter Musik gemeinsam mit ihr durch Frankfurt. Die Stadt, die sie liebt. Parshad gibt uns Einblicke in ihr Leben. Ein Leben, das von Verlust und Einsamkeit geprägt ist. Aus diesem befreit sie sich jedoch durch ihren Humor und ihre Ambitionen, sich und ihrer Mutter ein besseres Leben zu schaffen. Sie ist laut, unangepasst und liebt es, zu unterhalten. Sie schafft es und wird erfolgreich. Das Buch ist keine klassische Biografie. Es sind vielmehr einzelne Geschichten aus ihrer Vergangenheit, die mal lustig und dann wieder tief traurig sind. Für mich fehlte dabei der rote Faden; häufig werden angeschnittene Themen nicht zu Ende geführt, und warum Parshad genau ein Papakind ist, blieb für mich leider offen… Allerdings fällt es mir immer schwer, eine persönliche Geschichte zu bewerten. Es gibt Dinge, die möchte man nicht mit der Öffentlichkeit teilen oder man darf es vielleicht auch nicht. Das Buch ist super locker geschrieben und lässt sich in wenigen Tagen lesen.

Sehr bewegendes und lustiges Hörbuch 🫶
Ich mag Parshad sehr gerne, daher musste ich mir auch ihr Buch unbedingt anhören. Ich war von Anfang an den Tränen sehr nahe. Ich fand ihr Buch sehr traurig und packend. Sie spricht über Themen wie Einsamkeit, Stress, Alkoholkonsum & andere coping mechanisms, Überforderung, Drogenmissbrauch. Das sind alles Themen, die mich sowieso sehr interessiert haben. Mir hatte allerdings so ein bisschen der rote Faden gefehlt. Manchmal war ich durch die time skips etwas verwirrt. Mal war sie 8, dann wieder über 20, dann wieder 10. Außerdem wurde man manchmal etwas im Dunkeln gelassen über die Bedeutungen gewisser Dinge, zb über den Joker. Das war wirklich etwas abstrakt und personifiziert und etwas verwirrend. Da musste ich googlen was sie damit meint 😂 Fazit: Alles in allem ein super Hörbuch, bewegend aber auch lustig. Mir hätte abschließend am Ende aber noch etwas gefehlt wo man mehr über die Lösung ihrer Probleme erfährt, die sie angesprochen hat 🙈

wichtige message aber zu viel tam tam (für mich)
insgesamt mochte ich es wirklich das buch zu lesen und auch parshad als autorin lag mir am herzen. man durchleidet mir ihr immer wieder die phasen und situationen. allerdings war mir der schreibstil etwas zu viel. zu viele adjektive wie 'aktiv' oder redewendungen aus der vermeintlichen jugendsprache. dennoch machts spaß gemacht zu lesen!
Ein mutiger Monolog
"Papa weg. Mama müde. Ich laut." von Parshad Esmaeili habe ich als Hörbuch gehört, eingelesen von der Autorin selbst. Es hat mich etwas zwiespältig zurück gelassen. Parshad ist ein Scheidungskind, der Vater zahlt keinen Unterhalt. So ist ihre Mutter gezwungen arbeiten zu gehen und Parshad wächst als "Schlüsselkind" auf. Sie ist oft allein, hat kaum Freunde, der beste Freund heißt MTV. Permanente Geldsorgen, aber auch ihre Herkunft und ihre persischen Wurzeln machen es ihr nicht einfach, ihren Platz in einer Gesellschaft zu finden, die auf Konsum ausgerichtet ist. Heute ist sie eine bekannte Comedienne und erzählt uns ihre Geschichte, ihren Kampf mit ihrem Dämonen, der Einsamkeit. Da die Autorin das Hörbuch selbst eingelesen hat, setzt sie ihre Stimme immer passend zur Situation ein. Sie berichtet offen und ehrlich über ihre Kindheit und ihre Mutter, die ihr Halt gibt - wenn sie da ist -. Sie erzählt von ihrer Verbundenheit zum Iran, ihrem Vater und den wenigen Freunden. Sie berichtet von ihrer Karriere auf YouTube und auf der Bühne, was ihr zwar das Gefühl gibt, nicht allein zu sein. Einsam ist sie trotzdem, Denn Clicks ersetzen keine Freundschaften und Menschen, mit denen man reden kann. Und da kommt meine Kritik: Ist Comedy wirklich ein Pflaster gegen Einsamkeit? Oder eher doch eine Ablenkung, um eben nicht allein zu sein? Bewundernswert finde ich den Mut von Parshad Esmaeili, sich öffentlich mit ihren Dämonen, dem Verhältnis zu ihrem Vater und vielem mehr auseinanderzusetzen. Ebenso den Mut, darzulegen , dass eine erfolgreiche Internet- und Bühnenpräsenz nicht nur wunderbar und toll ist, sondern auch sehr viel Arbeit bedeutet und auch Frust (bei hr ging es bis zum Burnout). Auch wenn Parshad nicht zu meiner Generation gehört, hat mir dieser Ansatz gut gefallen. Gute 3 Sterne für dieses Hörbuch, das ich besonders der jüngeren Generation empfehle!
Ich bewerte Sachbücher und autobiografische Bücher aus Prinzip nicht mehr mit Sternen, weil sich das für mich komplett falsch anfühlt. Bei diesem Buch bin ich umso mehr froh über diese Entscheidung, denn zum Teil fand ich es richtig interessant, auf der anderen Seite konnte ich aber auch mit ganzen Passagen so rein gar nichts anfangen.
Es ist ein ehrlicher, roher und ungeschönter Einblick in die echte Parshad, die man so nie zu sehen bekommt. Das Buch besteht aus vielen kleinen Anekdoten und Erinnerungen aus ihrer Kindheit bis hin zu ihren 20ern und gibt einen sehr persönlichen Einblick in ihr Leben, ihre Gedanken und ihre Erfahrungen. Besonders beeindruckt hat mich, wie offen und mutig sie über schwierige Themen spricht: Trauer, Vaterprobleme, Alkohol, Armut, Einsamkeit, Angst und auch politische Themen. Man merkt beim Lesen, dass hier nichts beschönigt wird. Ihre Erzählweise ist direkt, authentisch und völlig unverfälscht, teilweise auch sehr metaphorisch, aber trotzdem unglaublich eindrucksvoll und emotional. Das Buch schafft es gleichzeitig witzig und traurig zu sein. Genau dieser Mix macht es so besonders, weil man beim Lesen oft lachen muss, während einem an anderen Stellen das Herz schwer wird. Obwohl das Buch recht kurz ist und sich sehr schnell lesen lässt, bleibt es lange im Kopf und hinterlässt einen nachhaltigen Eindruck. Ich mochte Parshad vorher schon sehr, weil ich ihre Art und ihren Humor liebe und sie immer als starke und beeindruckende Frau wahrgenommen habe. Aber nach diesem Buch bewundere ich sie noch mehr – vor allem dafür, wie ehrlich sie mit ihren Dämonen umgeht und wie sie über die Jahre gelernt hat, Frieden mit ihrer Vergangenheit zu schließen. Für Fans von Parshad ist das Buch definitiv eine tolle und sehr persönliche Lektüre.
Mutige Einsamkeit
Ich verfolge sie auf TikTok schon ein bisschen länger, und als ich gesehen habe, dass sie ihr Buch rausbringt, wollte es unbedingt lesen. Das Buch habe ich innerhalb sehr kurze Zeit inhaliert. Ich finde das Thema generell, worüber sie schreibt, sehr emotional von das Thema Einsamkeit und ich kenne das auch weil unter anderem bin ich auch ein Scheidung Kind und weiß, womit das alles ein hergeht. Das Buch hat mich emotional mitgenommen.
So emotional 💔
Ich habe das Buch in einem Rutsch gelesen. Parshad kann wirklich stolz auf sich sein und auf alles, was sie hinter sich hat. Auf 214 Seiten habe ich mit mitgefiebert, war wütend, traurig und habe gelacht. Mehr als einmal habe ich gemerkt, wie sehr mich ihre Worte persönlich berühren. Einige Stellen haben mich regelrecht erschüttert. Mit den aktuellen schmerzhaften Nachrichten, die uns erreichen, schmerzen sie noch mehr. 💔 Danke für dieses offene und sehr persönliche Buch. Ich wünsche mir, dass es viele Menschen erreicht. „Dass ich eigentlich eine viel größere Familie haben könnte, zerreißt mich. Je mehr Zeit vergeht, je älter ich werde, umso mehr verzweifle ich an meinem fast leeren Buch.“ 🥺💔
Description
Book Information
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»Wenn du fährst, dann schaust du doch auch nicht in den Rückspiegel, sondern durch die Windschutzscheibe.«
Fand das Buch sehr bewegend geschrieben. 🥹 Man hat richtig mitgefühlt, vor allem, wenn man sich bewusst macht, dass es vielen Menschen so wie ihr ergangen ist bzw. noch immer ergeht. 💔 Ein wirklich emotionales Buch ❤️🩹

Laut. Ehrlich. Mutig. Ein Blick zum Rückspiegel - oder doch durch die Windschutzscheibe?
Parshad Esmaeili erzählt in ihrem Debüt eine Geschichte, die viele kennen, aber kaum jemand ausspricht. Als Scheidungskind habe ich mich gehört und gesehen gefühlt. Manchmal musste ich echt schlucken. Aber manchmal habe ich auch gelacht. Parshad beherrscht es aus einer Tragödie eine Komödie zu schaffen, ohne dabei die harte Wahrheit aus den Augen zu verlieren. Ihren inneren Monolog gibt sie uns an die Hand. Parshad ist ein Papa-Kind aber wächst ohne ihn auf. Ihre Mutter ist vor lauter Arbeit kaputt & müde. Als Mädchen verbringt sie viel Zeit bei ihrer Tante und kann es kaum abwarten, bis es endlich 19 Uhr ist. Schon als Kind begegnet ihr die Einsamkeit und verfolgt sie bis ins Erwachsenenalter. Parshad beschreibt die Einsamkeit so deutlich und greifbar, dass man sie beinahe selber spüren kann. Die Comedy begleitet sie seitdem sie klein ist & darin findet Parshad Kraft. 🇮🇷Die Iranischen Wurzeln werden oftmals thematisiert und Parshad beschreibt, dass ein Besuch zur heutigen Situation undenkbar ist. Ihre Zerrissenheit, die Einflüsse des Regimes auf ihre Familie, ihre Kultur und die Erziehung beschreibt die Autorin offen und unbeschönigt. Die politische Tiefe dahinter ist deutlich erkennbar. Der Einstieg ins Buch ist mir sehr gut gelungen und waren für mich mit die stärksten Momente im Buch. Doch auch das Ende war sehr eindrucksvoll. Die Worte ihrer Mutter in Bezug auf den Rückspiegel des Autos haben sich festgesetzt. Ich habe das Buch als Hörbuch gehört. Parshad selbst hat es eingesprochen und das hat das Buch besonders nahbar gemacht, da sie voll und ganz ihre eigene Geschichte erzählt hat. Ihre persischen Ausdrücke waren eine wundervolle Ergänzung. Fazit: Wer sich selbst gesehen, gehört oder einfach nur berührt werden möchte, hier seid ihr richtig. Ein mutiges, lautes und ehrliches Buch von einer Frau, die gelernt hat durch die Windschutzscheibe zu blicken. Vielen lieben Dank an NetGalleyDE und den argon HörbuchVerlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.
Die Lustigste im Raum ist oft die Einsamste. 🎭
Viele kennen sie – oder auch nicht. 🫣 Parshad Esmaeili bringt viele Menschen mit ihrer Tour, ihren Instagram Reels und Stories oder ihren YouTube-Videos zum Lachen. Immer gut gelaunt, immer schlagfertig, immer einen flotten Spruch auf Lager. Wenn man aber ihr Buch gelesen hat, merkt man schnell: Vieles davon ist auch eine Maske. Hinter dem Humor steckt eine Frau, die schon früh sehr viele Päckchen tragen musste. Schon das erste Kapitel von Papa weg. Mama müde. Ich laut. ist unglaublich ergreifend. Man spürt sofort, dass dieses Buch ehrlich ist – manchmal schmerzhaft ehrlich. Parshad erzählt von Einsamkeit, vom Gefühl der Leere und davon, wie sie lange Zeit versucht hat, genau vor diesem Gefühl wegzulaufen. Vielleicht ist genau deshalb Humor für sie so wichtig geworden: andere Menschen zum Lachen zu bringen, damit sie für einen Moment vergessen, wie schwer sich das Leben manchmal anfühlen kann. Das Buch hat mich wirklich berührt. Es ist traurig, nachdenklich und regt dazu an, über Einsamkeit und mentale Belastungen nachzudenken. Viele Menschen kennen dieses Gefühl – manche lernen damit umzugehen, andere kämpfen täglich damit. Parshad schafft es, genau darauf aufmerksam zu machen, ohne dabei belehrend zu wirken. Trotz der schweren Themen gibt es auch immer wieder Momente, die zum Lachen bringen. Besonders die Geschichte mit dem Date auf dem Kieselsteinparkplatz hat mich wirklich zum Lachen gebracht. 😂 Und beim Thema mit dem blauen Bändchen werde ich in Zukunft garantiert immer an sie denken und dabei schmunzeln. Für mich ist dieses Buch eine sehr ehrliche Mischung aus Humor und Schmerz – ein Blick hinter die Kulissen einer Person, die viele von uns sonst nur als witzig und laut kennen. 💜
Ach Parshad🫶🏼
Ein super ehrliches Buch, das mich einerseits berührt hat, aber auch oft zum Lachen gebracht hat. Parshad erzählt viele persönliche Geschichten aus ihrer Kindheit und Jugend und macht das total offen und ohne sich zu verstellen. Besonders schön fand ich, wie liebevoll sie über ihre Mutter schreibt und wie man die Liebe zu ihr einfach spüren kann. Ich hätte gern fünf Sterne gegeben, aber für mich blieben ein paar Geschichten und Themen irgendwie unfertig, was ich schade fand. Ich hätte gerne mehr erfahren. Trotzdem hat mir das Buch insgesamt echt sehr gut gefallen und nochmal gezeigt, wie sympathisch sie ist.

📺🧑🧑🧒🧒🏀🎥🌻💰
Dieses Buch startet direkt unglaublich emotional & hat mir schon auf den ersten Seiten die Tränen in die Augen getrieben. Parshads Geschichte ist einfach unfassbar & sie ist für mich eine unglaublich inspirierende Persönlichkeit. Ich bewundere sehr, dass sie trotz allem versucht, mit Humor mit ihrer Vergangenheit umzugehen & all das irgendwie zu verarbeiten. Ich finde, das ist ein beeindruckender Weg, um zu wachsen & mit schwierigen Erfahrungen klarzukommen. Die gesamte Geschichte war wirklich nervenaufreibend, super emotional, unglaublich packend & stellenweise auch richtig schockierend. Immer wieder gab es Momente, in denen ich einfach nur fassungslos war. Für mich ist das ein Buch, das viele Eltern unbedingt lesen sollten. Es regt stark zum Nachdenken an, vor allem darüber, wie sehr die Kindheit einen Menschen prägt. Erlebnisse & vor allem Traumata aus der Kindheit können so viel in einem Menschen auslösen & langfristig beeinflussen, oft mehr, als vielen bewusst ist. Ein unglaublich berührendes & wertvolles Buch, das auch dazu anregt, sich mit sich selbst auseinanderzusetzen. Für mich definitiv ein wichtiger Reminder. 10/10 – Parshad, du bist eine Queen. Lass dich nicht unterkriegen & mach weiter so.

„Wie viele Kilo wiegt eigentlich mein Herz?“ - Eine Frage physischer und psychischer Natur
An das Reel, in dem Parshad damals ihr Buch das erste Mal in den Händen hielt, erinnere ich mich noch genau. Mit Tränchen in den Augen, aber auch Stolz präsentierte sie ihr Debüt. Diese Emotionen spürte ich noch, während ich das Hörbuch zu „Papa weg, Mama müde, ich laut - Monolog einer Alleinerzogenen“ hörte. Ich bedanke mich bei argon hörbuch und NetGalleyDE für das Rezensionsexemplar. In ihrem Monolog begleiten wir die Autorin auf ihrer Reise der Auseinandersetzung und Reflexion sowie der Aufarbeitung und des Loslassens. Ungeschönt, ehrlich, mit dem ihr typischen Humor und einer manchmal derben Sprache in guter alter „Bro“-Manier nimmt Parshad uns mit.Ihre Sprecherinnenleistung in der Hörbuchversion empfand ich insgesamt passabel, aber vor allem echt. Der wunderschöne Klang des persischen Wortes „Azizam“ liegt mir noch in den Ohren. Im Hörbuch kamen die persischen Anteile definitiv in den Genuss einer korrekten Aussprache (zumindest außerhalb von Restaurants). Mich bewegten die Abschnitte zu den kulturellen Diskrepanzen und dem Leben in Iran, die mir das Gefühl, was es bedeuten kann zwischen zwei Kulturen aufzuwachsen, zu nachvollziehbar transportierten. Durch die Erzählungen von „Klein-Parshi“ erinnerte ich mich an das Gefühl, meinen pinken Scout durch die Gegend zu schleppen (bis heute nicht vermisst!), zu den Backstreet Boys zu performen und MTV zu konsumieren. „Sei ein Mann“ lief zwar auch bei mir nicht an Skater-Area, kann aber definitiv als Kulturgut durchgehen, dessen Text bis heute aus der „Pistole geschossen“ wiedergegeben werden kann. So ganz nebenbei machte auch ich einen kleinen Ausflug in meine Kindheit und Jugend. Parshad erzählt aber auch von dem wohl übergreifendsten Gefühl, „zwar nicht allein gewesen zu sein, aber einsam“. In meiner Wahrnehmung prägte dieses eine Erfahrung besonders: Als Kind des Rosenkriegs ihrer Eltern, als Teil einer Armee verletzter und gepeinigter Seelen, die nicht greifen können, aber von den Erwachsenen in Gräben von Kämpfen geschickt werden, die sie selbst nie kämpfen wollten, lässt dieses Gefühl wahrscheinlich selten lange auf sich warten. Die Schilderungen machen wütend und betroffen, sie irritieren und lassen fassungslos zurück. Dass die Autorin mit ihrem Werk mit der „Einsamkeit“ jedoch „das universelle Gefühl einer ganzen Generation“ abbilde, hinterlässt bei mir eine Unsicherheit und die Frage, ist das denn wirklich so. Die Inhaltsangabe ließ mich ebenso über den Vergleich mit dem Pferdemädchen stolpern. Der stellt die Annahme in den Raum, dass dieses Mädchen überspitzt in einer „heilen“ Welt groß wurde. Für mich hätte es diese Vergleiche nicht gebraucht, weil das Werk sich durch seine Komplexität und Themenvielfalt ganz ohne Vergleiche auszeichnet. Neben der Einsamkeit erleben wir Prozesse der Ablösung und Abgrenzung, der Entwicklung und des Erkennen eigener Bedürfnisse, begleiten gesunde und ungesunde Mechanismen des Selbstschutzes, das Erlernen von Achtsamkeit, erfahren kulturelle Unterschiede und Konflikte zwischen Rollenbildern und Lebenswelten, erkennen transgenerationale Traumata und innerfamiliäre Konflikte, erleben Prozesse der Identitätsbildung und -findung und noch so vieles mehr. An mancher Stelle hätte ich mir eine kritischere Darstellung oder vertiefende Erklärungen gewünscht, um Verhalten oder Zusammenhänge für mich nachvollziehbarer zu rekonstruieren und Erkenntnisse zu erkennen. So blieb bspw. die Beziehung zu Parshads Bruder für mich an der Oberfläche. Aber welchen Anspruch habe ich, denn um mich geht es hier nicht 😉. Der Untertitel des Buches ist für mein Empfinden ziemlich hervorragend gewählt. Denn dieses Werk ist genau das: ein Monolog, den die Autorin mit uns teilt. Für mich gleicht es am ehesten autobiografischen Erfahrungen. Ich hoffe sehr, dass dieser Monolog seinen Teil zu Parshads Reise und Entwicklung zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft leisten konnte und sie ihren Frieden abseits der Joker, Dämonen und Scheinwelten findet.

Wunderbares Buch mit viel Tiefgang
Parshad schreibt wie sie spricht und macht das Buch dadurch wunderbar lebendig. Es fühlt sich an als steht sie neben dir und liest dir das Buch vor bzw erzählt dir ihre Geschichten persönlich. Parshad, du hast etwas wundervolles mit diesen Buch erzeugt und ich wünsche mir in Zukunft mehr von deiner Geschichte zu erfahren.
Sehr berührend 💔
Die beliebte Entertainerin Parshad Esmaeili über das universelle Gefühl einer ganzen Generation: Einsamkeit Der tonnenschwere Scout-Schulranzen liegt in einer dunklen Ecke der Küche, auf MTV trällern die Backstreet Boys “Show me the meaning of being lonely”, Parshad singt mit und wartet. Allein. An ihrem Küchentisch werden keine Kastanienmännchen gebastelt, sondern unbezahlte Rechnungen sortiert, und niemand erinnert sich mehr daran, wann der Fernseher zum Erziehungsberechtigten wurde. Während die Nachbarsmädchen alle 330 Pferderassen kennen, sind die Frauen in Parshads Familie Expertinnen der Einsamkeit. Sie sind es, die die Familie zusammenhalten, während die Männer ständig für Ärger sorgen. Schnell lernt Parshad, die Probleme der Erwachsenen mit guten Noten, noch besserer Laune und viel Dugh herunterzuspülen. Die Lyrics der Single Charts kennt sie auswendig, doch über Gefühle reden kann sie mit niemandem. Heute sieht die Entertainerin es als ihren Lebenssinn, Menschen zum Lachen zu bringen und damit die Welt zu einem besseren Ort zu machen. Durch ihre Fähigkeit, aus jeder Tragödie eine Komödie zu machen, schafft sie es im einsamen, knallharten Show-Business bis ganz nach oben. Ihr lauter und feministischer Humor – das Pflaster gegen die Einsamkeit. Als Papa-Kind ohne Papa nimmt uns Parshad mit durch ihr rasantes Leben und erzählt, was ihre Sehnsucht nach männlicher Validierung mit Safranreis und Frankfurt am Main zu tun hat.

Kurzweilig und gut zu lesen. Wer sich für Parshad und wer die Person dahinter ist interessiert empfehlenswert.
Insgesamt hat mir das Buch schon ganz gut gefallen und mir kamen durchaus ein paar Mal die Tränen. Den Anfang fand ich etwas holprig und ich habe etwas gebraucht um reinzukommen und mich an den Schreibstil zu gewöhnen. Ich fand die Kapitel teilweise etwas random gewählt und hab den roten Faden nicht so gesehen. Das kann aber auch einfach an mir liegen. Dennoch kann ich mir vorstellen, dass viele Leute mit einigen der, wenn auch oft nur oberflächlich, angesprochen Themen relaten können. Die Sprache ist recht einfach gehalten was die Zugänglichkeit erhöht und die Themen für alle öffnet, das sehe ich sehr positiv. Ich möchte noch ergänzen, dass ich wahrscheinlich nicht 100% die richtige Zielgruppe bin und für viele Menschen mit ähnlichen Geschichten das Buch sehr wertvoll sein kann.
Parschad ist mir begegnet als sie das Video gemacht von ihren Parkgebühren beim Flughafen. Sie teilt ihre gesamte Wahrnehmung auf Social Media und tut auch nicht so, als ob die Welt nur super schön ist. Sie gibt tiefe Einblicke in ihr erwachsen werden und teilt ihre Ängste und Erfahrungen, die sie in ihren jungen Jahren schon erlebt hat. Ich möchte dieses Buch mit 5 Sternen bewerten, weil es mich berührt hat und zugleich sehr unterhalten hat, weil sie dieses Buch genauso geschrieben hat wie sie auch spricht. Ihre Geschichte selber kann man nicht beurteilen und steht auch keinem zu.
Lieber als Hörbuch hören!
Denn wenn man das Buch liest, ist der Schreibstil gewöhnungsbedürftig, da er sehr umgangssprachlich ist. Aber gesprochen von der Autorin selbst, richtig richtig gut und sehr authentisch!!! Wir haben hier die sehr bewegende Geschichte der Comedian Parshad, aufgewachsen als Iranerin in Deutschland, mit ihrer alleinerziehenden Mutter. Ich möchte gar nicht viel zum Inhalt sagen. Mir hat das Buch sehr gefallen, da Parshad mit eine Prise Humor sehr anschaulich die Herausforderungen einer Alleinerzogenen erzählt und was es heißt, nicht wie „die anderen“ zu sein. Ich mag Parshads Humor sehr, folge ihr auf Insta und habe durch ihr Buch noch mal einen anderen, ernsteren Blick auf sie bekommen. Sehr mutig, das alles so zu erzählen! Ganz viel ❤️ für Parshad und ihre Geschichte! ❤️
Ein mutiger Roman
„Papa Weg. Mama müde. Ich laut.“ von Parshad Esmaeili hat mich direkt neugierig gemacht, da die Autorin aus dem selben kleinen Dorf kommt wie ich. Die meisten von uns kennen Parshad, durch ihre witzigen Comedy-Auftritte, dass dahinter eine Kindheit voller Einsamkeit und Sorgen steckt denkt man wohl nicht auf den ersten Blick. Umso mehr hat mich ihre Geschichte berührt, wie sie und ihr Bruder aufgewachsen sind, in schwierigen Verhältnissen und mit großer Verantwortung. Das Buch hat sich flüssig lesen lassen, denn die Autorin hat einen lockeren und offenen Schreibstil, der perfekt zu ihr passt, denn so kennen wir sie auch von ihren Auftritten. „Papa weg. Mama müde. Ich laut.“ ist ein mutiges und emotionales Buch, das mich sehr bewegt hat und mir aber auch eine schöne Lesezeit beschert hat.
Ich bin ehrlich gesagt gerade etwas sprachlos. Parshads Buch hat mich auf eine Weise mitgenommen, die ich so nicht habe kommen sehen. Ich wusste, dass es um das Aufwachsen ohne Vater und den Struggle ihrer Mutter geht, aber das Buch bietet so viel mehr Tiefe und Schmerz, als ich erwartet hätte. Parshad öffnet sich hier vollkommen und macht sich extrem verletzlich. Themen wie Einsamkeit, Alkoholismus und die ständige Angst werden nicht nur oberflächlich gestreift, sondern ziehen sich wie ein roter Faden durch die Erzählung. Besonders beeindruckend fand ich, wie sie die Dynamik der Frauen in ihrer Familie beschreibt. Jene, die alles zusammenhalten, während die Männer oft fehlen oder Probleme verursachen. Was mir echt gut gefallen hat, ist ihre metaphorische Sprache. Sie personifiziert Emotionen so bildhaft, dass man ihre inneren Kämpfe fast physisch spüren kann. Die fragmentarische Struktur und die Zeitsprünge wirken gegen Ende wie ein literarischer Fiebertraum und ich glaube damit genau so, wie sie es vermutlich erzeugen wollte, um das Chaos der Erinnerungen greifbar zu machen. Wer Parshad nur als die lustige Entertainerin kennt, wird hier eine ganz neue, rohe und poetische Seite von ihr entdecken. Und ich habs dolle geliebt! Ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen und die letzten 20 Minuten eigentlich nur noch geweint. Es ist ein mutiges, intensives Porträt einer Frau, die gelernt hat, ihre Vergangenheit nicht nur zu überleben, sondern daraus eine eigene, starke Stimme zu entwickeln. Ein riesiges Dankeschön an Parshad für dieses Geschenk an Offenheit. Für mich ein absolutes Highlight, das mich dolle berührt hat.

Emotional und bildlich
Ich liebe Parshad sehr als Entertainerin und Mensch und wusste, dass ich ihr Buch unbedingt lesen muss. Ich habe nun das Hörbuch gehört (große Empfehlung!). Es war als würde sie mir in einem langen und ehrlichen Gespräch ihre Seele zu Füßen legen. Zwischenzeitlich hat mir ein bisschen der rote Faden gefehlt, aber so ist das nunmal bei emotionalen Lebensgeschichten. Besonders der Aspekt mit der Schlafparalyse hat mich extrem bewegt, weil ich auch immer wieder damit zu kämpfen habe. Parshad hat durch ihr Buch meinen Eindruck von ihr bestärkt, dass sie ein wundervoller und herzensguter Mensch ist.
Ein wirklich emotionales und bewegendes Buch. Ich kannte Parshad vorher von ihren Videos auf YouTube, in denen sie immer lustig und gut drauf war. Das Buch zeigt nochmal einen ganz anderen und tiefgründigen Blick auf ihr Leben. Mir hat sehr gut gefallen, das der Schreibstil einfach ihre Sprachweise wieder gespiegelt hat. Auf jeden Fall eine Empfehlung von mir.🤍🎥🪁
Absolute Leseempfehlung 🫰
🆁🅴🆉🅴🅽🆂🅸🅾🅽 [ʷᵉʳᵇᵘⁿᵍ | ʳᵉᶻᵉⁿˢⁱᵒⁿˢᵉˣᵉᵐᵖˡᵃʳ] Hello Bookies, vor kurzem durfte ich dank @netgalleyde , die Biographie von @parshad lesen - und mit diesem Buch liefert sie kein klassisches Erziehungsratgeber Werk, sondern eher eine humorvolle Überlebensstrategie für den modernen Elternalltag 📚✨️😊🫶 Da ihre Videos so abgöttisch feier, war mir klar gewesen - dass ich dieses Buch lesen muss, und man wird hier definitiv nicht enttäuscht ✨️ als Scheidungskind, konnte ich auch viele Textstellen total nachvollziehen - und ich denke dass es vielen Scheidungskindern so geht 🫶 Dennoch war diese Biographie für mich ein kleiner Espresso für Zwischendurch, der auf jeden Fall mit viel Ernsthaftigkeit, tiefen Emotionen und gutem Humor serviert wird 🤭✨️📚💖 Absolute Leseempfehlung 🫶

Rezension: Papa weg, Mama müde, ich laut von Parshad Esmaeili 🤍 Ich wollte dieses Buch lesen, weil es für mich persönlich ist. Ich bin selbst ein Scheidungskind. Mit 10 habe ich entschieden, meinen Vater aus meinem Leben zu streichen. Manchmal habe ich mich gefragt, ob das falsch war. Aber ich sehe meine Mama noch genau vor mir, wie sie geweint hat. Dieses Bild hat sich so eingebrannt, dass ich bis heute weiß: Es war die richtige Entscheidung und ich habe sie nie bereut. In dem Buch erzählt Parshad von ihrer Kindheit, von Einsamkeit und davon, wie ihre Mama alles alleine tragen musste. Und trotzdem schreibt sie mit so viel Humor und Stärke, dass es einen wirklich berührt. Ich habe mich in vielem wiedergefunden. Der Unterschied ist, dass ich zum Glück nie allein war. Ich hatte meine Familie, meine Brüder, meine Großeltern und Freunde. Und ich bin unendlich stolz auf meine Mama. Das Buch zeigt, wie wichtig es ist, sich aus toxischen Beziehungen zu lösen. Es ist nicht immer einfach, aber es wird klar, dass man trotzdem eine schöne Kindheit haben kann und viele Momente erlebt, über die man später lachen kann. Ich habe das Buch an einem Tag verschlungen. 🤍
Insgesamt ist es ein intensives, ehrliches und berührendes Buch, das lange nachwirkt – besonders für diejenigen, die sich in Teilen der Geschichte selbst wiederfinden.
Dieses Buch trifft einen mit einer stillen, aber nachhaltigen Wucht. Auch wenn Pardhad im Titel „laut“ sagt, empfinde ich es gar nicht so. Der autobiografisch geprägte Monolog schafft es, eine Kindheit im Kontext von Scheidung so greifbar zu machen, dass man sich als Leser*in kaum entziehen kann – vor allem dann nicht, wenn man selbst ein Scheidungskind ist. Besonders eindrücklich ist, wie nahbar und ehrlich die Perspektive geschildert wird. Die Gedankenwelt eines Kindes, das zwischen Loyalität, Überforderung und dem Wunsch nach Stabilität steht, wirkt durchgehend authentisch. Viele der beschriebenen Gefühle und inneren Konflikte sind universell – unabhängig vom eigenen Hintergrund. Gleichzeitig wird deutlich, dass der Migrationskontext eine zusätzliche Ebene von Komplexität und Belastung schafft, die das Aufwachsen noch herausfordernder macht. Was das Buch jedoch besonders trägt, sind die Frauenfiguren: Sie strahlen trotz aller Brüche und Schwierigkeiten eine enorme Stärke und Wärme aus. Diese weiblichen Bezugspersonen wirken wie Ankerpunkte in einem ansonsten oft unsicheren Umfeld – beeindruckend, ohne verklärt zu werden. Ein weiteres starkes Element ist die Auseinandersetzung mit tief verankerten patriarchalen Strukturen. Das Buch zeigt sehr feinfühlig, wie subtil und oft unbewusst diese Muster weiterwirken – selbst dann, wenn man sich aktiv dagegenstellt. Diese Beobachtungen passieren ohne erhobenen Zeigefinger, sondern eingebettet in persönliche Erfahrungen, was sie umso wirkungsvoller macht. Dass die Autorin ihr Werk selbst eingesprochen hat, verleiht dem Ganzen eine zusätzliche emotionale Tiefe. Gerade in der Kombination aus Hören und Mitlesen entfaltet sich eine Intensität, die weit über ein klassisches Leseerlebnis hinausgeht. Die Stimme transportiert Zwischentöne, Brüche und Emotionen, die man auf der Seite allein vielleicht weniger stark wahrnehmen würde. Mit dem Blick einer erwachsenen Leserin – insbesondere weil ich selbst mama bin – bekommt die Geschichte noch einmal eine andere Dimension. Die Sensibilität für Kinderherzen, die Notwendigkeit von Schutz und die Langzeitfolgen früher Verantwortung werden besonders greifbar. Es ist erschütternd zu sehen, wie viel Last die Autorin schon in jungen Jahren tragen musste – und gleichzeitig bewundernswert, wie reflektiert sie heute darauf zurückblickt. Bemerkenswert ist auch der Mut, diese sehr persönliche Geschichte öffentlich zu machen, ohne sie in eine übermäßig politische Richtung zu drängen. Stattdessen bleibt der Fokus klar auf der individuellen Erfahrung – und genau darin liegt die Stärke. Ein leises, aber immer wieder aufscheinendes Motiv ist zudem die Frage nach Zufällen im Leben – oder eben deren Gegenteil. Diese Andeutungen geben dem Text eine fast poetische, nachhallende Ebene, die über das konkret Erzählte hinausweist. Insgesamt ist es ein intensives, ehrliches und berührendes Buch, das lange nachwirkt – besonders für diejenigen, die sich in Teilen der Geschichte selbst wiederfinden.

Ein persönlicher Blick auf Einsamkeit Mit Papa weg. Mama müde. Ich laut. legt die Entertainerin und Stand-up-Comedienne Parshad Esmaeili ein sehr persönliches und emotionales Buch vor. In Form eines Monologs erzählt sie von ihrer Kindheit, von Einsamkeit, familiären Konflikten und der Suche nach Zugehörigkeit – aber auch von der Kraft des Humors und davon, wie man trotz schwieriger Voraussetzungen seinen eigenen Weg finden kann. Schon früh wird deutlich, dass es sich hierbei nicht um eine klassische, linear erzählte Lebensgeschichte handelt. Vielmehr gleicht das Buch einem Strom aus Erinnerungen, Gedanken und inneren Dialogen, der die Leser*innen direkt in die Gefühlswelt der Autorin hineinzieht. Handlung und Inhalt Im Mittelpunkt steht Parshads Kindheit als Scheidungskind. Während viele Gleichaltrige eine scheinbar unbeschwerte Kindheit erleben, wächst sie in einem Umfeld auf, das von Überforderung, Abwesenheit und emotionaler Einsamkeit geprägt ist. Ein prägendes Bild aus dem Buch zeigt die junge Parshad mit ihrem schweren Scout-Schulranzen in einer dunklen Küchenecke, während im Fernsehen Musikvideos laufen und sie alleine am Tisch sitzt. In ihrem Zuhause wird weniger gebastelt oder gespielt – stattdessen werden Rechnungen sortiert, und der Fernseher übernimmt eine Rolle, die eigentlich Erwachsenen zukommen sollte. Die Mutter ist erschöpft und mit der Situation überfordert, während der Vater zwar eine starke Präsenz hat, aber gleichzeitig eine Quelle von Konflikten und psychischem Druck darstellt. Besonders eindrücklich beschreibt Esmaeili die Dynamik innerhalb ihrer Familie: Während die Männer häufig Probleme verursachen oder sich entziehen, sind es die Frauen, die versuchen, den Alltag zusammenzuhalten. Diese Frauen entwickeln eine besondere Stärke, aber auch eine gewisse Resignation – eine Art stille Expertise im Umgang mit Einsamkeit. Die junge Parshad reagiert darauf mit Anpassung. Sie lernt früh, Probleme zu überspielen und Erwartungen zu erfüllen: gute Noten schreiben, fröhlich wirken, nicht zur Last fallen. Gleichzeitig bleibt ein starkes Bedürfnis nach Anerkennung und emotionaler Nähe, insbesondere nach männlicher Bestätigung. Im weiteren Verlauf des Buches schlägt die Geschichte den Bogen in die Gegenwart. Parshad beschreibt ihren Weg ins Showgeschäft, ihre Entwicklung als Comedienne und Entertainerin sowie den Moment, in dem sie erkennt, dass Humor für sie mehr ist als Unterhaltung. Er wird zu einem Mittel, um Schmerz zu verarbeiten und anderen Menschen Mut zu machen. Zentrale Themen Das dominierende Thema des Buches ist ohne Zweifel Einsamkeit. Allerdings zeigt Esmaeili diese nicht nur als individuelles Gefühl, sondern auch als gesellschaftliches Phänomen. Besonders Kinder, die in schwierigen Familienverhältnissen aufwachsen, müssen oft früh Verantwortung übernehmen und ihre eigenen Bedürfnisse zurückstellen. Ein weiteres wichtiges Thema ist Identität. Als Tochter einer Familie mit iranischen Wurzeln bewegt sich die Autorin zwischen unterschiedlichen kulturellen Einflüssen. Elemente wie Safranreis, Familienstrukturen oder politische Entwicklungen im Iran tauchen immer wieder auf und geben dem Buch eine zusätzliche gesellschaftliche und kulturelle Ebene. Auch psychische Belastungen innerhalb der Familie spielen eine große Rolle. Die Autorin spricht offen über Panikattacken, innere Konflikte und über die langfristigen Auswirkungen einer schwierigen Kindheit. Dabei beschreibt sie ihre inneren Kämpfe teilweise sehr bildhaft, etwa indem sie Emotionen wie Einsamkeit oder Angst personifiziert. Diese treten beinahe als eigene Figuren auf und machen die inneren Prozesse der Autorin greifbar. Ein weiteres wichtiges Thema ist Humor als Überlebensstrategie. Parshad zeigt sehr deutlich, dass ihr Humor nicht nur ein Stilmittel auf der Bühne ist, sondern auch ein Schutzmechanismus, der ihr geholfen hat, schwierige Erfahrungen zu bewältigen. Schreibstil und Erzählweise Der Stil des Buches ist sehr direkt, laut und emotional – genau so, wie man Parshad Esmaeili auch aus ihren Comedy-Auftritten oder auf Social Media kennt. Die Sprache ist roh, unverblümt und manchmal bewusst derb. Gleichzeitig ist sie aber auch sehr poetisch, wenn es darum geht, Gefühle und Erinnerungen zu beschreiben. Besonders auffällig ist die fragmentarische Struktur. Das Buch springt häufig zwischen verschiedenen Zeiten und Gedanken hin und her. Diese assoziative Erzählweise spiegelt die Funktionsweise von Erinnerungen wider, kann jedoch auch dazu führen, dass man als Leser*in gelegentlich den Überblick verliert. Fazit Papa weg. Mama müde. Ich laut. ist ein mutiges, persönliches und emotional sehr intensives Buch. Parshad Esmaeili schafft es, schwierige Themen wie Einsamkeit, familiäre Konflikte und psychische Belastungen offen anzusprechen, ohne dabei die Hoffnung zu verlieren. Nicht alles wirkt erzählerisch perfekt. Die vielen Zeitsprünge können stellenweise verwirrend sein, und manche metaphorischen Bilder – etwa die personifizierten Emotionen – erscheinen gelegentlich etwas plakativ. Trotzdem bleibt das Buch lange im Gedächtnis, gerade weil es so ehrlich und unverstellt ist. Insgesamt ist Papa weg. Mama müde. Ich laut. ein eindrückliches Porträt einer Frau, die gelernt hat, ihre Vergangenheit nicht nur zu überleben, sondern daraus eine Stimme zu entwickeln, die andere Menschen erreicht und berührt. 4 von 5 Sternen!
Berührend, stark & ein bisschen anders 🫶🏼
Parshad Esmaeili liefert einen erschreckend ehrlichen Einblick in das Leben als Kind einer Alleinerziehenden. Da ich selbst so aufgewachsen bin, wirkten die geschilderten Situationen sehr authentisch und weckten viele eigene Erinnerungen. Ein emotional packendes Buch, das mir das eine oder andere Mal einen Kloß im Hals beschert hat. Besonders positiv für mich: Die Autorin hat das Buch selbst eingesprochen. Dadurch wirkte es auf mich noch einmal viel persönlicher. Ein Buch, das tief berührt und intensiv zur Selbstreflexion über den eigenen Lebensweg anregt. Es appelliert, Kinder nicht in elterliche Konflikte hineinzuziehen, um emotionale Altlasten im Erwachsenenalter zu verhindern. Parshad meistert dabei bravourös den Spagat zwischen emotionaler Tiefe und humorvollen Momenten. Während mich das Buch insgesamt überzeugte, waren ein paar Szenen nicht ganz mein Humor und wirkten etwas bemüht. Manchmal fehlte mir der nötige Kontext, um die Gedankengänge der Autorin vollständig nachzuvollziehen. Die Kapitel wirkten zum Teil eher wie lose aneinandergereihte Episoden als eine geschlossene Erzählung. Ungeachtet der kleinen Kritikpunkte, vergebe ich aber eine klare Leseempfehlung - oder wie in meinem Fall: eine Hörbuch-Empfehlung!

Richtig gut
Ich habe dieses Hörbuch von Netgalley zur Verfügung gestellt bekommen und es weg gesnackt❤️ Parshad verfolge ich schon seit einigen Jahren auf Tiktok und feier ihre Videos immer sehr🤣 umso neugieriger war ich auf ihr Buch❤️ ich wurde auch alleine von meiner Mama aufgezogen, aber die Konstellation war eine andere. Mein Papa ist leider früh von dieser Welt gegangen. Aber dadurch kenne ich es, dass meine Mama viel arbeiten musste um die Wünsche von uns Kindern einigermaßen erfüllen zu können ❤️ und dafür bin ich mehr als dankbar ❤️ Es war sehr persönlich und oft emotional dieses Hörbuch zu hören 🥹 gerade weil Parshad es selbst eingelesen hat ❤️ Absolute Leseempfehlung, wer mal Lust auf eine witzige, emotionale und hessische Biografie hat ❤️
Ich musste mich zwar etwas an den Schreibstil gewöhnen, aber er passt so gut zu der "Stimme" der Autorin. Insgesamt ist die ganze Erzählweise sehr authentisch und ich hätte mir an der ein oder anderen Stelle mehr Seiten gewünscht. Plus, ich konnte mich mit meinem eigenen komplexen migrantischen Hintergrund auch teils sehr gut mit einigen Gedanken und Gefühlen identifizieren.
"Und so werden viele Tage für die nächsten Jahre vergehen. Um 18:45 Uhr werde ich so viele Male bereits angezogen, mit Jacke, Straßenschuhen und Schulranzen, an der Tür bereitstehen, um endlich abgeholt zu werden. Der kleine dicke Uhrzeiger im Flur meiner Tante wird viele Male auf die Sieben vorrücken. Und manchmal, eher öfters als selten, wird Mama zu spät kommen." Ich habe Tränen gelacht und Tränen geweint mit Parshad. In jeder Zeile habe ich ihren Schmerz, ihre Traurigkeit, aber auch den Spaß am Leben und die Liebe zu den Menschen gespürt. 'Papa weg. Mama müde. Ich laut.' ist ein starkes Debüt. Lest es!
Sehr inspirierend
Es hat mich wirklich sehr tief berührt. Ihre Geschichte ist für alle die sich genau so fühlen und sowas erleben unglaublich wichtig. Parshad zeigt, wie sehr man seine Mutter eigentlich schätzen sollte. Es gab viele stellen, an denen ich sehr berührt war. Alle Sachen, die dieser unglaublich starken Frau passiert sind und wie sie damit aufgewachsen ist, sind so unglaublich tiefgründig und haben mich wirklich sehr weitergebildet. Vor allem in ihrer Kindheit war ich den Tränen oft sehr nah. Sie war doch nur ein Kind, was seine Mutter wollte. Wie Sie den Kampf gegen die Einsamkeit gewann, war so unglaublich inspirierend. Wenn ihr Biografien mögt, Parshad sehr gerne online verfolgt, als Alleinerzogene*r aufgewachsen oder an Einsamkeit leidet, dann würde ich euch das Buch sehr empfehlen. Wenn ihr es nur lesen wollt, weil es im Hype ist, dann würde ich es euch eher abraten.
Noch nie so gesehen gefühlt
Ich habe das Buch immersive zusammen mit dem Hörbuch gelesen und kann das wirklich total empfehlen. Dadurch, dass Parshad selbst vorliest, wirkt alles nochmal viel persönlicher und nahbarer. Gerade weil der Schreibstil so Gen-Z-lastig und direkt ist, funktioniert das als Hörbuch extrem gut. Parshad schreibt mit unglaublich viel Humor, aber zwischen den Zeilen steckt so viel Schmerz und Realität. Als Migranten- und Scheidungskind konnte ich mich an vielen Stellen wiederfinden, was das Buch für mich nochmal emotionaler gemacht hat. Es hat mich oft zum Lachen gebracht und genauso oft kurz still gemacht. Klare Empfehlung!
In "Papa weg. Mama müde. Ich laut." erzählt Parshad Esmaeili autobiografisch von einer Kindheit zwischen Chaos, Sehnsucht und dem Wunsch, gesehen zu werden. Parshad wächst mit einer überlasteten Mutter und einem kaum anwesenden Vater auf und fühlt sich oft allein mit ihren Gefühlen. Um Aufmerksamkeit zu bekommen, wird sie laut, rebellisch und versucht gleichzeitig, stark zu wirken. Mit viel Ehrlichkeit und Humor beschreibt sie die Schwierigkeiten des Aufwachsens in einer Familie mit wenig emotionaler und finanzieller Stabilität. Die Geschichte zeigt schließlich, wie sie lernt, ihre Erfahrungen anzunehmen und ihren eigenen Weg zu finden. Als ich Parshad vor ein paar Jahren das erste Mal hier auf Instagram gesehen habe, hab ich gedacht: WOW! Was ist das denn bitte für ein Flummi? (Witzig, dass sie sich im Buch selber als Flummi beschreibt) Sie ist laut. Sie passt sich nicht an. Sie ist echt. Und genau deshalb mochte ich sie einfach auf Anhieb. Endlich jemand, der nicht über seine Herkunft oder Familie Witze macht, sondern einfach mit Funny Bones gesegnet ist. Witzig aus sich heraus. Mit ihrem Buch hat sie mich direkt abgeholt. Allein die Einleitung ist mit so viel Liebe und gleichzeitig unendlichem Schmerz geschrieben. Es tat weh zu lesen und war gleichzeitig so schön. Ich musste aber auch immer wieder Tränen lachen. Ein verschwundender Tampon bei einem westlich orientierten Unterfangen, ich bin gestorben. 😂 Und diese Einsamkeit in dem Buch… Parshad beschreibt sie so unfassbar eindringlich. Wie sie sich betäubt, um nicht zu viel zu fühlen. Wie sie irgendwann aufhört zu hoffen, dass sich jemand meldet. Und gleichzeitig diese Angst davor, laut auszusprechen, dass etwas ganz und gar nicht stimmt. Das hat mich beim Lesen richtig getroffen, weil es sich so roh und ehrlich angefühlt hat. Das Buch ist eine Reise durch den Schmerz, ein Papakind ohne Papa zu sein. Über die Einsamkeit, die einen auffressen kann, bis hin zur eigenen Stärke. Und auch zur Stärke von Familie, Freunden und den Urahnen. Ein Buch, das weh tut, wärmt und lange im Kopf bleibt. 🖤

Was für ein berührendes Buch. Die ersten 100 Seiten brauchte ich etwas, um hineinzufinden, doch dann haben mich Parshads Erzählungen vollkommen in den Bann gezogen. Papa weg. Mama müde. Ich laut. erzählt von einer Kindheit zwischen Fluchtgeschichte, Überforderung und dem Gefühl, nirgends ganz dazuzugehören. Aus dem Iran geflüchtet, wächst Parshad in Deutschland auf – mit einem abwesenden Vater, einer erschöpften Mutter und der ständigen Unsicherheit zwischen zwei Welten. Während ich das Buch am 28. Februar 2026 beendet habe, erreichten mich Nachrichten über eine massive militärische Offensive, bei der die Vereinigten Staaten und Israel koordinierte Angriffe auf Iran gestartet haben, darunter Luftschläge auf Städte wie Teheran. Diese aktuelle Eskalation, die am selben Tag stattfand, unterstreicht, wie real und gegenwärtig die Themen des Buches sind.
Parshad erzählt hier ihre Lebensgeschichte auf eine emotionale Weise die einen sehr mitfühlen lässt.
Ich verfolge Parshad schon länger auf den sozialen Medien. Man kennt sie als Comedienne die immer gut gelaunt ist. Ab und an erzählte sie auch wie sie aufgewachsen ist. In ihrem Buch geht sie genauer darauf ein: Parshads Eltern haben sich getrennt, als sie noch sehr jung war. Ihre Mama war alleinerziehend und somit quasi kaum anwesend. Durch ihre Arbeit. Parshad erzählt hier wie diese Zeit für sie war. Vor allem als totales Papa Kind. Sie erzählt von Situationen in denen sie, laut ihrer Mama, „westlich orientiert“ gehandelt hat und ihre Mama das kritisiert hat. Sie erzählt auch wie sie mit Einsamkeit umgegangen ist und was ihr dabei geholfen hat. Mich hat das Buch emotional wirklich mitgenommen. Ich bin anders aufgewachsen, als Parshad, aber konnte total mitfühlen wie sich Parshad gefühlt hat und immer noch fühlt. Auch ihren schreibstil fand ich total persönlich und echt toll. Das Buch konnte man sehr gut lesen. Danke Parshad für das ehrliche Teilen deiner Geschichte. 🥰
"Wenn du fährst, dann schaust du doch auch nicht in den Rückspiegel, sondern durch die Windschutzscheibe."
Ich sitze hier, das Buch gerade erst zugeklappt, und weiß ehrlich gesagt gar nicht, wie ich das Gelesene in Worte fassen soll. Es gibt Bücher, die liest man, und es gibt Bücher, die man fühlt. Parshad Esmaeilis Geschichte hat mich nicht nur berührt, sie hat mich förmlich zerlegt. Dieses schwere, dumpfe Gefühl von Einsamkeit, das Parshad beschreibt, ist so greifbar, dass es mir beim Lesen mehr als einmal die Kehle zugeschnürt hat. Man leidet mit diesem kleinen Mädchen mit, das in den Trümmern einer Scheidung und der ständigen Unsicherheit zwischen zwei Welten versucht, nicht unterzugehen. Es ist ein emotionales Trümmerfeld, das zeigt, wie tief eine Trennung die Seele eines Kindes prägt, besonders, wenn ein abwesender Vater die Trennung kaum akzeptieren kann und Parshad ihm schon als Kind mutig die Stirn bieten muss. Was mich aber am meisten bewegt hat, ist diese unendliche, tiefe Bindung zu ihrer Mama. Trotz der Erschöpfung und Überforderung strahlt ihre Beziehung eine Wärme aus, die man beim Lesen bis in die Fingerspitzen spürt. Es ist eine Liebe, die alles zusammenhält, während die Welt draußen im Chaos versinkt. Das Buch ist eine Achterbahnfahrt: Parshad gießt ihre Sehnsucht, ihre Wut und ihre Scham in einen rohen, inneren Monolog, verliert dabei aber nie ihren ganz eigenen Humor. Es gibt so viele Szenen, in denen ich erst laut lachen musste, nur um eine Seite weiter bittere Tränen zu vergießen. Dieser Wechsel aus Witz und Schmerz macht das Buch so unglaublich nahbar, fast so, als würde man heimlich in ihrem Tagebuch lesen. Auch die Fluchtgeschichte der Familie aus dem Iran gibt dem Ganzen eine Schwere, die gerade jetzt, angesichts der aktuellen Nachrichten über Luftschläge und die Eskalation in der Region, eine beängstigende Aktualität bekommt. Es unterstreicht nur, wie real die Themen Identität, Flucht und Heimatlosigkeit in diesem Buch sind. Gerade weil es eine Mischung aus Biografie und ungeschöntem Gedankenstrom ist, fällt es mir schwer, dieses Werk klassisch zu „bewerten“. Man urteilt hier nicht über einen Romanplot, sondern über ein offengelegtes Leben und echte Wunden. Bei manchen Rezensionen wird die „brutale Ehrlichkeit“ oft gelobt, und auch wenn manche die Sprunghaftigkeit kritisieren, ist es für mich genau das, was das Chaos im Kopf eines kämpfenden Kindes perfekt einfängt. Das Ende hat mich emotional mitgenommen. Es ist eine Hommage an das innere Kind, das endlich laut sein darf. Ein Buch, das wehtut, das wärmt und das man niemals vergisst.

Dieses Buch hat mich tief berührt. Schon nach wenigen Seiten hatte ich das Gefühl, dass hier endlich jemand die Realität vieler Familien ausspricht, ohne sie zu beschönigen
Ich bin selbst bei einer alleinerziehenden Mutter aufgewachsen und war später auch selbst alleinerziehend. Beim Lesen hatte ich immer wieder das Gefühl: Ja, genau so fühlt es sich an. Die Müdigkeit. Die Überforderung. Die Liebe. Das Chaos. Und dieser ständige Versuch, allem und allen gerecht zu werden. „Papa weg. Mama müde. Ich laut“ erzählt davon auf eine ehrliche, warmherzige und gleichzeitig sehr entlastende Weise. Es ist kein Buch, das mit erhobenem Zeigefinger erklärt, wie Familie funktionieren sollte. Stattdessen beschreibt es das echte Leben: laut, manchmal chaotisch, manchmal traurig, aber immer voller Liebe. Für mich war dieses Buch wie Balsam für die Seele. Es hat mir das Gefühl gegeben, gesehen zu werden und mit meinen Erfahrungen nicht allein zu sein. Ich musste an vielen Stellen schmunzeln, an anderen kurz schlucken – und genau das macht dieses Buch so besonders. Ich kann es allen empfehlen, die in einer Ein-Eltern-Familie groß geworden sind oder selbst ein Kind alleine begleiten. Dieses Buch schenkt Verständnis, Mitgefühl und ein Stück Trost.
Gerade wenn man Parshad kennt sehr schön
Sehr intensiv und krass. Fand es vor allem gegen Ende sehr kryptisch und leider die Reihenfolge etwas komisch also Joker als Kapitel ist krass und bei Amazonas fehlt mir irgendwie noch der Übergang. Also ich verstehe es aber es war schon krass. Sehr emotional und auch nicht einfach zu verarbeiten.
Lustig und traurig
•Buchrezi• 😟 Parshad wächst die ersten Jahre mit ihrem Vater, ihrer Mutter und ihrem Bruder auf, doch die Eltern trennen sich. Als absolutes Papakind lastet die neue Situation schwer auf Parshads Schultern. Denn von jetzt an ist ihr neuer Begleiter die Einsamkeit… Ohne Unterhalt vom Vater muss ihre Mutter sich fortan allein durchs Leben kämpfen. Vor 19 Uhr kommt sie nie von der Arbeit, meistens bleibt sie länger. Parshad verbringt ihre Nachmittage nun bei ihrer Tante oder bei ihrer besten Freundin. Doch ihre Mutter fehlt… Eine Sehnsucht, die sie bis ins Erwachsenenalter begleiten wird. Auch ihre iranischen Wurzeln spielen eine große Rolle. So begleiten wir sie auf einen Besuch im Iran, bei dem sie zwischen Traditionen, gutem Essen und Familie einfach glücklich sein kann. Heute ist es undenkbar, das Land und ihre Wurzeln noch einmal zu besuchen… Doch nicht alle Themen sind ernst und traurig. Wir begleiten Parshad bei ihrem ersten Versuch, einen Tampon zu benutzen, der völlig nach hinten losgeht. Wir fahren mit lauter Musik gemeinsam mit ihr durch Frankfurt. Die Stadt, die sie liebt. Parshad gibt uns Einblicke in ihr Leben. Ein Leben, das von Verlust und Einsamkeit geprägt ist. Aus diesem befreit sie sich jedoch durch ihren Humor und ihre Ambitionen, sich und ihrer Mutter ein besseres Leben zu schaffen. Sie ist laut, unangepasst und liebt es, zu unterhalten. Sie schafft es und wird erfolgreich. Das Buch ist keine klassische Biografie. Es sind vielmehr einzelne Geschichten aus ihrer Vergangenheit, die mal lustig und dann wieder tief traurig sind. Für mich fehlte dabei der rote Faden; häufig werden angeschnittene Themen nicht zu Ende geführt, und warum Parshad genau ein Papakind ist, blieb für mich leider offen… Allerdings fällt es mir immer schwer, eine persönliche Geschichte zu bewerten. Es gibt Dinge, die möchte man nicht mit der Öffentlichkeit teilen oder man darf es vielleicht auch nicht. Das Buch ist super locker geschrieben und lässt sich in wenigen Tagen lesen.

Sehr bewegendes und lustiges Hörbuch 🫶
Ich mag Parshad sehr gerne, daher musste ich mir auch ihr Buch unbedingt anhören. Ich war von Anfang an den Tränen sehr nahe. Ich fand ihr Buch sehr traurig und packend. Sie spricht über Themen wie Einsamkeit, Stress, Alkoholkonsum & andere coping mechanisms, Überforderung, Drogenmissbrauch. Das sind alles Themen, die mich sowieso sehr interessiert haben. Mir hatte allerdings so ein bisschen der rote Faden gefehlt. Manchmal war ich durch die time skips etwas verwirrt. Mal war sie 8, dann wieder über 20, dann wieder 10. Außerdem wurde man manchmal etwas im Dunkeln gelassen über die Bedeutungen gewisser Dinge, zb über den Joker. Das war wirklich etwas abstrakt und personifiziert und etwas verwirrend. Da musste ich googlen was sie damit meint 😂 Fazit: Alles in allem ein super Hörbuch, bewegend aber auch lustig. Mir hätte abschließend am Ende aber noch etwas gefehlt wo man mehr über die Lösung ihrer Probleme erfährt, die sie angesprochen hat 🙈

wichtige message aber zu viel tam tam (für mich)
insgesamt mochte ich es wirklich das buch zu lesen und auch parshad als autorin lag mir am herzen. man durchleidet mir ihr immer wieder die phasen und situationen. allerdings war mir der schreibstil etwas zu viel. zu viele adjektive wie 'aktiv' oder redewendungen aus der vermeintlichen jugendsprache. dennoch machts spaß gemacht zu lesen!
Ein mutiger Monolog
"Papa weg. Mama müde. Ich laut." von Parshad Esmaeili habe ich als Hörbuch gehört, eingelesen von der Autorin selbst. Es hat mich etwas zwiespältig zurück gelassen. Parshad ist ein Scheidungskind, der Vater zahlt keinen Unterhalt. So ist ihre Mutter gezwungen arbeiten zu gehen und Parshad wächst als "Schlüsselkind" auf. Sie ist oft allein, hat kaum Freunde, der beste Freund heißt MTV. Permanente Geldsorgen, aber auch ihre Herkunft und ihre persischen Wurzeln machen es ihr nicht einfach, ihren Platz in einer Gesellschaft zu finden, die auf Konsum ausgerichtet ist. Heute ist sie eine bekannte Comedienne und erzählt uns ihre Geschichte, ihren Kampf mit ihrem Dämonen, der Einsamkeit. Da die Autorin das Hörbuch selbst eingelesen hat, setzt sie ihre Stimme immer passend zur Situation ein. Sie berichtet offen und ehrlich über ihre Kindheit und ihre Mutter, die ihr Halt gibt - wenn sie da ist -. Sie erzählt von ihrer Verbundenheit zum Iran, ihrem Vater und den wenigen Freunden. Sie berichtet von ihrer Karriere auf YouTube und auf der Bühne, was ihr zwar das Gefühl gibt, nicht allein zu sein. Einsam ist sie trotzdem, Denn Clicks ersetzen keine Freundschaften und Menschen, mit denen man reden kann. Und da kommt meine Kritik: Ist Comedy wirklich ein Pflaster gegen Einsamkeit? Oder eher doch eine Ablenkung, um eben nicht allein zu sein? Bewundernswert finde ich den Mut von Parshad Esmaeili, sich öffentlich mit ihren Dämonen, dem Verhältnis zu ihrem Vater und vielem mehr auseinanderzusetzen. Ebenso den Mut, darzulegen , dass eine erfolgreiche Internet- und Bühnenpräsenz nicht nur wunderbar und toll ist, sondern auch sehr viel Arbeit bedeutet und auch Frust (bei hr ging es bis zum Burnout). Auch wenn Parshad nicht zu meiner Generation gehört, hat mir dieser Ansatz gut gefallen. Gute 3 Sterne für dieses Hörbuch, das ich besonders der jüngeren Generation empfehle!
Ich bewerte Sachbücher und autobiografische Bücher aus Prinzip nicht mehr mit Sternen, weil sich das für mich komplett falsch anfühlt. Bei diesem Buch bin ich umso mehr froh über diese Entscheidung, denn zum Teil fand ich es richtig interessant, auf der anderen Seite konnte ich aber auch mit ganzen Passagen so rein gar nichts anfangen.
Es ist ein ehrlicher, roher und ungeschönter Einblick in die echte Parshad, die man so nie zu sehen bekommt. Das Buch besteht aus vielen kleinen Anekdoten und Erinnerungen aus ihrer Kindheit bis hin zu ihren 20ern und gibt einen sehr persönlichen Einblick in ihr Leben, ihre Gedanken und ihre Erfahrungen. Besonders beeindruckt hat mich, wie offen und mutig sie über schwierige Themen spricht: Trauer, Vaterprobleme, Alkohol, Armut, Einsamkeit, Angst und auch politische Themen. Man merkt beim Lesen, dass hier nichts beschönigt wird. Ihre Erzählweise ist direkt, authentisch und völlig unverfälscht, teilweise auch sehr metaphorisch, aber trotzdem unglaublich eindrucksvoll und emotional. Das Buch schafft es gleichzeitig witzig und traurig zu sein. Genau dieser Mix macht es so besonders, weil man beim Lesen oft lachen muss, während einem an anderen Stellen das Herz schwer wird. Obwohl das Buch recht kurz ist und sich sehr schnell lesen lässt, bleibt es lange im Kopf und hinterlässt einen nachhaltigen Eindruck. Ich mochte Parshad vorher schon sehr, weil ich ihre Art und ihren Humor liebe und sie immer als starke und beeindruckende Frau wahrgenommen habe. Aber nach diesem Buch bewundere ich sie noch mehr – vor allem dafür, wie ehrlich sie mit ihren Dämonen umgeht und wie sie über die Jahre gelernt hat, Frieden mit ihrer Vergangenheit zu schließen. Für Fans von Parshad ist das Buch definitiv eine tolle und sehr persönliche Lektüre.
Mutige Einsamkeit
Ich verfolge sie auf TikTok schon ein bisschen länger, und als ich gesehen habe, dass sie ihr Buch rausbringt, wollte es unbedingt lesen. Das Buch habe ich innerhalb sehr kurze Zeit inhaliert. Ich finde das Thema generell, worüber sie schreibt, sehr emotional von das Thema Einsamkeit und ich kenne das auch weil unter anderem bin ich auch ein Scheidung Kind und weiß, womit das alles ein hergeht. Das Buch hat mich emotional mitgenommen.
So emotional 💔
Ich habe das Buch in einem Rutsch gelesen. Parshad kann wirklich stolz auf sich sein und auf alles, was sie hinter sich hat. Auf 214 Seiten habe ich mit mitgefiebert, war wütend, traurig und habe gelacht. Mehr als einmal habe ich gemerkt, wie sehr mich ihre Worte persönlich berühren. Einige Stellen haben mich regelrecht erschüttert. Mit den aktuellen schmerzhaften Nachrichten, die uns erreichen, schmerzen sie noch mehr. 💔 Danke für dieses offene und sehr persönliche Buch. Ich wünsche mir, dass es viele Menschen erreicht. „Dass ich eigentlich eine viel größere Familie haben könnte, zerreißt mich. Je mehr Zeit vergeht, je älter ich werde, umso mehr verzweifle ich an meinem fast leeren Buch.“ 🥺💔






















































