Die Legende vom letzten Bücherjäger

Die Legende vom letzten Bücherjäger

Hardback
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Description

Eine Hafenstadt, am Hang gelegen, wo die Kaufleute in Villen leben. Zwei Leuchttürme und eine Burg schmücken die Meeresbucht. Hier ist Jelto im Dienst der Fürstin unterwegs – als Bücherjäger: Jelto hat die besondere Gabe, Papier, Leder, sogar Tinte riechen zu können. Seine Aufgabe ist es, in Häuser einzudringen und Bücher ausfindig zu machen, denn Bücher, das weiß in Brück jedes Kind, sind gefährlich und daher verboten. Die Bücherjäger schwärmen nachts aus und treffen sich am nächsten Morgen, um die gesammelten Bücher zu verbrennen. Sie beschützen die Bewohner Brücks, denkt Jelto, denn so wurde es ihm sein Leben lang erzählt. Eines Abends bekommt er einen geheimnisvollen Auftrag: In einem Kontor im Hafen soll ein ganz besonders magisches Buch versteckt sein. Danach ist in Jeltos Leben nichts mehr wie zuvor. Er weiß nicht, wem er noch trauen kann – bis er die Drachenzüchterin Wyona kennenlernt. Auch Wyona besitzt Bücher, denn die sind, so beginnt Jelto zu verstehen, alles andere als gefährlich …

Book Information

Main Genre
Young Adult Books
Sub Genre
Fantasy
Format
Hardback
Pages
416
Price
20.60 €

Author Description

Diana Menschig lebt und schreibt am Niederrhein. Seit der Veröffentlichung ihres Debüts Hüter der Worte 2012 folgten mehr als fünfundzwanzig Romane in verschiedenen Genres. Neben dem Schreiben als Hauptberuf gibt sie ihre Erfahrung als Mentorin oder Dozentin weiter. Sie ist Mitglied im PAN und bei den Mörderischen Schwestern. Inspiration findet sie auf Spaziergängen mit ihren beiden Hunden oder auf Rennradtouren im deutsch-niederländischen Grenzgebiet. Weitere Informationen über die Autorin auf seitenrauschen.de.

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Eine Welt in der Bücher verboten sind?

Eine Welt in der Bücher verboten sind? Ja! Darum geht es in „Die Legende vom letzten Bücherjäger“! Buchjäger müssen Bücher jagen und sie vernichten. Wie passend das Jelto Papier, Leder und Tinte riechen kann und damit seine Aufgabe perfekt erledigen kann. Bis er Wyona trifft, die Taschendrachenzüchterin. Von ihr erhält er den Auftrag, ein ganz besonderes Buch zu finden. Was er aber noch findet ist die Wahrheit über sich und seine Heimat der Hafenstadt Brück. Diana Menschig hat eine mitreißende Erzählweise. Ich konnte einfach nur staunend durch diese tolle Jugend Geschichte rauschen. Es hat ein fantastisches Setting mit einem Bonus von einer wunderbaren Übersichtskarte und einem Personenverzeichnis. Was dem Leser sehr hilfreich sein kann. Es gibt wundervolle Charaktere. Angefangen bei Jelto- auch wenn ich mir am Anfang noch nicht sicher war 🤭. Tolle Wesen, wie die farbenfrohen Taschendrachen oder einem sprechendem Buch. Ich kann dieses Buch jedem empfehlen der Jugendbücher mag. Bei mir wird es auf jeden Fall einen Platz zwischen der Tintenwelt und den Buchspringern bekommen 🥰

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Ungenutztes Potential liebevoll eingepacktKurzmeinung: Eine Liebeshymne an Bücher, der es gelegentlich an Spannung und einem klaren Ziel fehltDer Roman beginnt direkt mit warmherzigen Drachen, vielsprechenden Charakteren und der Grundeinstellung, „Bücher sind gefährlich,“.Die Autorin malt mit Ihren Worten eine lebendige Welt und erschafft Charaktere, von denen man immer mehr wissen möchte, als man geboten bekommt. Die Liebe zu Geschichten lässt sich in jeder Seite herauslesen.Die erste Hälfte lässt den Leser mit witzigen Dialogen, spannenden Buchjagten und einer magischen Welt aufhorchen. Ab der Mitte jedoch lässt sich der Spannungsbogen nur schwer halten, da es nur schwierig ist mit Charakteren mitzufiebern, wenn man überhaupt nicht weiß, worauf man eigentlich hofft. Einen klassischen Bösewicht wie es in solchen Romanen üblich ist, gibt es so nicht, stattdessen ein Ende, das sich schon fast überlesen lässt. Dennoch darf man eine Charakterwandlung miterleben, die einen glücklich schmunzeln lässt und seine eigenen Theorien aufstellen bzgl. der verschiedenen Intrigen und möglichen Mitspieler in dieser Bücher-Rebellion. Die Drachen sind selbstverständlich nicht zu missachten und ein Highlight auf jeder Seite.

3.5

Hmm. Also die Idee ist richtig gut, dass Bücher gefährlich sind, viele nicht mehr lesen können und eine Stadt deswegen leidet. Aber irgendwie sind in der Geschichte viele Fragen offen geblieben und Handlungsstränge nicht fertig erzählt. Was war denn jetzt zB mit Rona? Auch sind manche Sachen zu einfach gelöst. Jelto wird sehr schnell davon überzeugt, dass Bücher nicht gefährlich sind, dafür dass er sein Leben lang daran geglaubt hat. Er verzeiht seinem Vater sehr schnell, dass er ihn regelmäßig verprügelt hat. Die Fürstin will bzgl. der wahren Geschichte von nichts gewusst haben? Und gefühlt Jeltos ganzes Umfeld hatte was mit Büchern zu tun und hat es vor ihm verheimlicht? Den zweiten Erzählstrang mit den Manufakturdrachen hätte es meiner Meinung nach gar nicht gebraucht, mit dem Lesen und den Büchern war man schon genug beschäftigt und das hätte auch noch etwas ausgebaut werden können. Nichtsdestotrotz eine schöne Geschichte mit netten Figuren und einer schönen Message.

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