Rosa ist die Welt mit tiefblauen Flecken
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Description
Book Information
Author Description
Philipp W. Wilhelm wurde 1981 in Niederbayern geboren. Nach einer rund siebzehnjährigen Laufbahn als freischaffender Schauspieler (geprägt von einer tiefen Verwurzelung im Musiktheater und einer Begeisterung für Kultfilme wie The Rocky Horror Picture Show) wechselte er 2020 hinter die Kamera und arbeitet seitdem im Bereich der Fernsehproduktion. Unter dem Pseudonym KYNDZKOPF widmet er sich dem kreativen und autobiografischen Schreiben. Sein literarisches Werk bewegt sich zwischen introspektiver Prosa, satirischer Kurzgeschichte und lyrischen Texten. Philipp lebt mit seinem Mann sowie drei Kronengeckos, zehn Vogelspinnen und einer Eierschlange in München.
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Dieses Buch hat mich wirklich überrascht! Schon nach den ersten Seiten hatte ich das Gefühl, nicht einfach nur eine Geschichte zu lesen, sondern jemandem zuzuhören, der ehrlich und ungefiltert aus seinem Leben erzählt. Philipp W. Wilhelm schreibt hier nicht einfach nur eine Coming-of-Age-Story über queere Identität, Freundschaft, Familie und das Erwachsenwerden ... vielmehr fühlt sich alles so echt, roh und nahbar an, dass man komplett in Johannes’ Gedankenwelt eintaucht. Besonders Johannes als Protagonist fand ich wahnsinnig stark geschrieben. Seine Unsicherheiten, seine Gefühle und dieses ständige innere Ringen wirken nie überdramatisiert, sondern einfach menschlich. Genau das hat ihn für mich so greifbar gemacht. Was mir außerdem unglaublich gut gefallen hat, war dieses Netz aus Nebencharakteren. Jede Figur hatte ihre eigene Präsenz und hat etwas zur Geschichte beigetragen. Manche Charaktere habe ich sofort ins Herz geschlossen, andere konnte ich kaum ertragen — aber genau das macht das Buch so lebendig. Niemand fühlt sich eindimensional an und alles greift wunderbar ineinander. Auch atmosphärisch hat mich das Buch komplett abgeholt. Diese Mischung aus Nostalgie, Verletzlichkeit, Geborgenheit und gleichzeitig unterschwelliger Schwere zieht sich durch die gesamte Geschichte. Und obwohl das Buch insgesamt eher ruhig erzählt wird, hat es mich gegen Ende emotional wirklich nochmal erwischt 🥺 Für mich ein unglaublich besonderes, sensibles und berührendes Buch über Identität, Erinnerung, Familie und die Spuren, die Menschen in unserem Leben hinterlassen 💙

5 Jahre Schreibprozess
Ich bin Philipp, der Autor von »Rosa ist die Welt mit tiefblauen Flecken«. Im Jahr 2020 habe ich begonnen, die Outline der Geschichte zu schreiben, basierend auf realen Ereignissen in meiner Kindheit und Jugend. Das war emotional fordernd und komplex. Nach knapp einem Jahr war ich fertig und setzte mich ans Ausschreiben. Fast 5 Jahre später ging das Werk dann endlich in den Druck. Ich war 2024 an einen Punkt, da wollte ich das Projekt kippen. Ich hatte gerade meine zweite Therapie beenden und dachte: „Warum soll ich das nochmal durchkauen. Ist doch gut jetzt.“ Und dann kam der Gedanke: „Najaaaa, vielleicht hilft es ja anderen queeren Menschen, zu wissen, dass es anderen vor ihnen ähnlich ging?!“ Tja - und nun hoffe ich, dass Johannes, Becky, Max und Nonna da draußen gut auf- und angenommen werden. Seid nett zu ihnen - sie sind doch auch nur Menschen ;-) Grüße aus München! Der Philipp

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Protagonist(s)
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Author Description
Philipp W. Wilhelm wurde 1981 in Niederbayern geboren. Nach einer rund siebzehnjährigen Laufbahn als freischaffender Schauspieler (geprägt von einer tiefen Verwurzelung im Musiktheater und einer Begeisterung für Kultfilme wie The Rocky Horror Picture Show) wechselte er 2020 hinter die Kamera und arbeitet seitdem im Bereich der Fernsehproduktion. Unter dem Pseudonym KYNDZKOPF widmet er sich dem kreativen und autobiografischen Schreiben. Sein literarisches Werk bewegt sich zwischen introspektiver Prosa, satirischer Kurzgeschichte und lyrischen Texten. Philipp lebt mit seinem Mann sowie drei Kronengeckos, zehn Vogelspinnen und einer Eierschlange in München.
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Dieses Buch hat mich wirklich überrascht! Schon nach den ersten Seiten hatte ich das Gefühl, nicht einfach nur eine Geschichte zu lesen, sondern jemandem zuzuhören, der ehrlich und ungefiltert aus seinem Leben erzählt. Philipp W. Wilhelm schreibt hier nicht einfach nur eine Coming-of-Age-Story über queere Identität, Freundschaft, Familie und das Erwachsenwerden ... vielmehr fühlt sich alles so echt, roh und nahbar an, dass man komplett in Johannes’ Gedankenwelt eintaucht. Besonders Johannes als Protagonist fand ich wahnsinnig stark geschrieben. Seine Unsicherheiten, seine Gefühle und dieses ständige innere Ringen wirken nie überdramatisiert, sondern einfach menschlich. Genau das hat ihn für mich so greifbar gemacht. Was mir außerdem unglaublich gut gefallen hat, war dieses Netz aus Nebencharakteren. Jede Figur hatte ihre eigene Präsenz und hat etwas zur Geschichte beigetragen. Manche Charaktere habe ich sofort ins Herz geschlossen, andere konnte ich kaum ertragen — aber genau das macht das Buch so lebendig. Niemand fühlt sich eindimensional an und alles greift wunderbar ineinander. Auch atmosphärisch hat mich das Buch komplett abgeholt. Diese Mischung aus Nostalgie, Verletzlichkeit, Geborgenheit und gleichzeitig unterschwelliger Schwere zieht sich durch die gesamte Geschichte. Und obwohl das Buch insgesamt eher ruhig erzählt wird, hat es mich gegen Ende emotional wirklich nochmal erwischt 🥺 Für mich ein unglaublich besonderes, sensibles und berührendes Buch über Identität, Erinnerung, Familie und die Spuren, die Menschen in unserem Leben hinterlassen 💙

5 Jahre Schreibprozess
Ich bin Philipp, der Autor von »Rosa ist die Welt mit tiefblauen Flecken«. Im Jahr 2020 habe ich begonnen, die Outline der Geschichte zu schreiben, basierend auf realen Ereignissen in meiner Kindheit und Jugend. Das war emotional fordernd und komplex. Nach knapp einem Jahr war ich fertig und setzte mich ans Ausschreiben. Fast 5 Jahre später ging das Werk dann endlich in den Druck. Ich war 2024 an einen Punkt, da wollte ich das Projekt kippen. Ich hatte gerade meine zweite Therapie beenden und dachte: „Warum soll ich das nochmal durchkauen. Ist doch gut jetzt.“ Und dann kam der Gedanke: „Najaaaa, vielleicht hilft es ja anderen queeren Menschen, zu wissen, dass es anderen vor ihnen ähnlich ging?!“ Tja - und nun hoffe ich, dass Johannes, Becky, Max und Nonna da draußen gut auf- und angenommen werden. Seid nett zu ihnen - sie sind doch auch nur Menschen ;-) Grüße aus München! Der Philipp








