Feuerfeder - Briefe an den König

Feuerfeder - Briefe an den König

Hardback
4.429

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Description

Einem König widerspricht man nicht. Oder doch?

Nachdem ich auf dem Acker einen goldenen Mörser ausgegraben habe, verlangte König Laurent den passenden Stößel dazu. Wütend und womöglich nicht sonderlich bedacht antwortete ich mit einem Brief – und einem Widerspruch. Doch obwohl mir der König zunächst zürnte, unterbreitete er mir ein überraschendes Angebot: Ich soll ihn beraten.

Allerdings ist meine neue Aufgabe ernüchternd. Laurent scheint meine Einwände nur zu lesen, um sie dann zu übergehen. Und während ich allmählich an der Starrsinnigkeit des Königs verzweifele, wächst zugleich eine gefährliche Anziehung zwischen uns.

Denn wenn Feuer und Papier aufeinandertreffen, kann am Ende etwas außer Asche bleiben?

„Diese Geschichte ist so viel mehr als eine Märchenadaption - sie steckt voller Tiefe und hat mich durchweg verzaubert.“ - Maya Shepherd

Book Information

Main Genre
Fantasy
Sub Genre
Romantasy
Format
Hardback
Pages
336
Price
25.70 €

Author Description

Anne Danck, geboren 1991 und aufgewachsen in Berlin, war von jeher von zwei Dingen fasziniert: vom Schreiben und von der Biologie. Letzteres führte sie zum Studium aus Berlin fort und anschließend zurück, um als begeisterte Verhaltensbiologin zu promovieren. Das Schreiben wiederum ist die tägliche Therapie, die ihr beim Sortieren der Gedanken hilft.

Posts

23
All
4.5

Wer es wagt, dem König zu widersprechen…

Als die Familie der Bauerntochter Randalín auf ihrem Feld einen goldenen Mörser findet und ihn daraufhin dem König aushändigt, verlangt dieser auch den passenden Stößel dazu, den die armen Bauern natürlich nicht besitzen. Als Dieb angeklagt wird der Vater festgenommen und Randalín macht sich auf den Weg, ihn zu befreien, im Gepäck nichts als Feder, Tinte und Worte. Sie wagt es, dem König zu widersprechen und entgegen allen Erwartungen bietet er ihr eine Stelle als Berater an, womöglich auch, weil er sie für einen Mann hält. Doch damit fangen die Probleme erst richtig an, denn weder passt Randalín an den Königshof, noch stößt ihre schweigsame, direkte Art auf viel Gegenliebe, von ihren persönlichen Gefühlen ganz zu schweigen… Auf den Seiten von „Feuerfeder“ findet der aufmerksame Leser mehr als eine Referenz an alte Geschichten und Grimms Märchen. Tatsächlich ist das Buch im weitesten Sinne eine Nacherzählung des Märchens „Die kluge Bauerntochter“, vermischt mit anderen Elementen, etwa aus „König Drosselbart“. Doch das Buch hat auch genug eigene Ideen zu bieten. Anne Danck erzählt uns hier nämlich nicht nur die Geschichte einer klugen jungen Frau, die sich beweisen will und den König zurechtweist, auch keine dahergelaufene Liebesgeschichte eines Prinzen auf dem weißen Ross. Stattdessen zeichnet sie das Bild einer Protagonistin, der die Schuhe, die sie zu tragen bekommen hat, so gar nicht passen. Sie ist eine Frau, allgemeiner Auffassung nach, doch sie eckt immer wieder an. Ihr Aussehen scheint den Erwartungen der Leute nicht zu entsprechen, sie ist zu grob, zu leise, zu nachdenklich, viel zu wenig kompromissbereit. Sie spricht selten ein Wort, stolpert über ihre eigene Zunge, hat den Kopf aber doch voller kluger Ideen. Am allerwichtigsten ist aber: Sie hat die Nase voll davon, sich in Schubladen stecken zu lassen und rebelliert auf ihre ganz eigene Weise gegen Erwartungen und Rollenbilder, stellt Fragen, stählt ihren Widerspruchsgeist und lehnt sich auf, soweit ihr das möglich ist, in Hosen und mit kargen Worten. Dabei verstrickt sie sich absehbar in ein Konstrukt aus Schwierigkeiten und Halbwahrheiten, lernt sich aber auch auf eine völlig neue Weise selbst kennen. Sie wächst im Schatten des Königs, der doch gar nicht so übel zu sein scheint und eine ungeahnte Faszination ausübt. Die beiden Protagonisten sind wie Feuer und Wasser, geraten ständig aneinander und können doch so viel voneinander lernen. Das Buch erzählt keine klassische Liebesgeschichte, auch wenn diese durchaus eine zentrale Rolle einnimmt, an der Seite von Rätseln und der Suche nach sich selbst. „Feuerfeder“ ist ein Buch über eine Person, die endlich so gesehen und akzeptiert werden will, wie sie wirklich ist und ein Buch für all jene, die das Gefühl haben, in keine Schublade passen zu können oder zu wollen, alle die sich in der Menge manchmal fremd fühlen und alle, die sich wünschen, so gesehen zu werden, wie sie sind, auch wenn sie nicht dem gängigen Muster entsprechen. Es lehrt uns Toleranz und Rücksichtnahme aus einer besonderen, ungewöhnlichen Perspektive, verknüpft mit dem Setting eines Märchens. Dementsprechend haben die letzten Seiten durchaus etwas Klischeepotenzial, doch das sei der Geschichte einmal verziehen, denn sie erinnert uns an das, was in der Realität immer häufiger vergessen wird: Wir sind unsere beste Version, wenn wir ganz wir selbst sind.

Wer es wagt, dem König zu widersprechen…
4

So ganz anders als der Klappentext erwarten lässt

Schon faszinierend was man sich so unter einem Klappentext vorstellt, nur um dann überrascht zu werden. Ran passt so garnicht zu dem was ich mir im Vorfeld über sie gedacht habe. Statt sich mit gesprochenen Worten zu beweisen tut sie das mit geschriebenen Worten. Das finde ich sehr gut und ich persönlich kann mich da sehr mit identifizieren. Was mir aufgefallen ist, ist das die Autorin bewusst aktuelle Themen wie Identitätsfindung, Geschlechterrollen und ihre Wirkung nach außen hat einfließen lassen. Man muss es glaube ich mögen um sich ganz auf die Geschichte einlassen zu können.

5

Definitiv anders als man denkt.

Die ausführliche Rezi werdet ihr auf amjbookworld.de finden.

5

„Feuer Feder“ von Anne Dunck ist ein eindrucksvolles Werk, das Leserinnen und Leser mit seiner poetischen Sprache und tiefgründigen Thematik sofort in den Bann zieht. Bereits der Titel deutet die zentrale Spannung des Buches an: das Wechselspiel zwischen Kraft und Sensibilität, zwischen Leidenschaft und feinsinniger Beobachtung. Die Autorin erschafft mit großer sprachlicher Präzision lebendige Bilder, die lange nachhallen. Ihre Ausdrucksweise ist zugleich kraftvoll und zart, wodurch eine besondere Intensität entsteht, die das Lesen zu einem echten Erlebnis macht. Viele Passagen wirken beinahe lyrisch und verleihen dem Text eine zusätzliche emotionale Tiefe. Inhaltlich beschäftigt sich das Buch mit inneren Prozessen, persönlicher Entwicklung und der Suche nach dem eigenen Platz im Leben. Die Figuren sind vielschichtig gestaltet und wirken authentisch, wodurch es leicht fällt, sich in ihre Gedanken und Gefühle hineinzuversetzen. Besonders beeindruckend ist, wie es Anne Dunck gelingt, komplexe Emotionen greifbar zu machen, ohne sie direkt auszuerklären. „Feuer Feder“ überzeugt vor allem durch seine Atmosphäre und die feine Balance zwischen Nachdenklichkeit und Ausdrucksstärke. Es ist ein Buch, das zum Innehalten einlädt und noch lange nach dem Lesen im Gedächtnis bleibt. Insgesamt handelt es sich um ein sensibles und sprachlich schönes Werk, das vor allem Leserinnen und Leser anspricht, die tiefgehende und gefühlvolle Literatur schätzen.

3.5

Randalin ist eine Bauerstochter und möchte ihrer Familie gern helfen. Die steckt in der Klemme, weil ihr Bruder sich das Bein gebrochen hat, der Vater alleine nicht zwei Äcker bearbeiten kann und bich dazu gesundheitlich angeschlagen ist. Als Randalin einen goldenen Stößel im vom Königreich gepachteten Acker findet, könnte das Problem vorerst gelöst sein. Doch ihr Vater gibt den Stößel an den König. Statt dass sich seine Hoheit dankbar über die Ehrlichkeit der Finder und die Rückgabe zeigt, verlangt er nach dem zugehörigen Mörser. Wird dieser nicht gefunden droht Gefängnis. In ihrer "Wut" verfasst Randalin ein Schreiben an den König. Auch wenn der Schuss erstmal nach hinten losgeht, bekommt sie vom König das Angebot ihm zukünftig beratend zu Seite zu stehen. Sie merkt allerdings schnell wie frustrierend das Ganze ist, da ihre Vorschläge ignoriert werden. Und sie bemerkt die Anziehung, der sie sich nicht entziehen. Dem König geht es ähnlich, aber was würde passieren, wenn er hinter Randalins Geheimnis kommt? Puh. Irgendwie weiß ich auch nicht so richtig. Das Buch beginnt auf jeden Fall wirklich toll, da man direkt wissen will, wofür sich die Protagonistin entschuldigt. Hat mir gut gefallen. Im weiteren Verlauf war ich dann etwas am Überlegen, ob es etwas für mich ist. Randalin ist hier und da etwas unsicher, was einfach daraus resultiert, dass Niemand aus ihrer Familie sie wirklich ernst nimmt. Ihre Mutter hat nur Angst was die anderen Leute denken, wenn sie die junge Frau in Hosen sehen und ihr Bruder hält sie für keine Hilfe bei der Arbeit auf dem Bauernhof. Fand ich schon traurig. Laurent war für mich schwer einzuschätzen, da ich ihn irgendwie nicht sonderlich greifbar fand. Sowohl Randalins Stellenangebot, als auch einen Teil seiner Handlungen fand ich eher irritierend. Ich empfand ihn eher als anstrengend. Kurz gesagt, ich mochte Randalin ganz gern, aber mit Laurent hatte ich so meine Probleme. Handlungstechnisch erzählt Randalin ihre Geschichte im Rückblick, wobei es viel Schriftverkehr gibt, da die junge Frau so besser mit Worten umgehen kann. Ich hatte das Gefühl, dass es sich etwas zog und erst ab ca. der Hälfte Fahrt aufnahm ist aber wohl Ansichtssache. Das Ganze kommt auf jeden Fall mit Märchensetting daher, was gut gepasst hat. Fazit Wer auf der Suche nach einer etwas anderen Story ist, dem kann ich dieses märchenhafte Setting empfehlen. Auch wenn ich hin und wieder das Bedürfnis hatte beide Charaktere zu schütteln und zu fragen, was mit ihnen nicht stimmt, finden sie zum Glück ihren Weg. Somit findet die Story dann auch einen Pfad dem ich interessiert gefolgt bin. Am Ende gibt es 3,5 Sterne von mir

5

Rezension [ Genre: Märchen Fantasy Retterling] F: Kennst du das Märchen der klugen Bauerntochter? Wenn nicht, dann lernst du diese durch das Buch ,, Feuerfeder - Briefe an den König “ von Anne Danck kennen. Die Geschichte spielt parallel zu Spielmannsbraut ,kann beides unabhängig voneinander gelesen werden. Ich habe vor zwei Jahren Spielmannsbraut gelesen und war sehr glücklich über die Story und noch zufriedener, dass ein Charakter aus der Geschichte jetzt eine eigene bekommen hat. Die Handlung rund um König Laurent und Ran ist einfach was besonderes. Es geht nicht primär um Liebe, sondern,ob man sich selbst akzeptiert und sich so liebt wie man ist ,aber um Fehler einzugestehen und sich auch zu entschuldigen und neue Wege zu gehen. Wie beide Figuren sich gegenseitig anspornen, dabei Dinge zu hinterfragen, hat mir sehr gefallen. Ich weis was für eine Kraft Briefe haben da ich selber sehr gerne Briefe schreibe und das in einem Buch zu lesen hat mich glücklich gemacht. Wie Ran sich in Briefen öffnet und dabei das Beste gibt, ist toll zu lesen. Die Szenen zwischen Laurent und Ran finde ich feurig und doch ganz ohne Spice sehr gelungen. Andere Figuren wie Victor finde ich sehr amüsant alleine die erste Begegnung mit ihm und Ran ,wenn Blicke schreien könnten haha.Ich hab den Kauz lieb gewonnen.Rans Familie außer der kleinen Schwester mag ich überhaupt nicht wie sie mit xier umgehen.Nein,das hat mich wütend gemacht. Keine Angst, es gibt keine Neo-Pronomen hier. Der Schreibstil ist sehr poetisch geschrieben und ist in meinen Augen besonders. Die Handlung wird aus der Ich-Perspektive von Ran wiedergegeben. Generell ist das keine Geschichte für zwischendurch, bitte nimm dir dafür ausreichend Zeit. Was ich auch anmerken möchte ,es ist keine Tempo Geschichte ,erwartet da keine Actionszenen oder verschiedene Settings. Ein absoluter Tipp für jeden, der einfach etwas neues lesen möchte. Ich glaube, das Märchen ist auch nicht so bekannt. PS: Das Buch ist wunderschön und das Cover hat die Seele der Geschichte drauf. Vielen Dank für das Bereitstellen des Leseexemplar an die Autorin. Alles Gute,eure Jassy!

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4

💌 Wenn Feuer auf Papier trifft, können Worte gefährlicher sein als Schwerter. ⚔️

Als Randalin auf dem Acker einen goldenen Mörser ausgräbt, verlangt König Laurent kurzerhand den passenden Stößel dazu. Wütend schreibt sie ihm einen Brief und widerspricht ihm. Statt einer Strafe erhält sie jedoch ein überraschendes Angebot: Sie soll den König beraten. Doch während sie versucht, mit ihren Argumenten Gehör zu finden, scheint Laurent ihre Einwände eher zu lesen, um sie anschließend zu ignorieren. Und während die Spannungen wachsen, entsteht zwischen ihnen eine gefährliche Anziehung. Der Einstieg in die Geschichte hat mir sehr gut gefallen, weil man direkt neugierig wird und wissen möchte, wofür sich die Protagonistin eigentlich entschuldigt. Der Schreibstil ließ sich angenehm lesen und ich bin schnell in die Handlung eingetaucht. Randalin mochte ich als Protagonistin wirklich gern. Ihre Unsicherheit wirkt sehr nachvollziehbar, da sie in ihrer Familie kaum ernst genommen wird. Ihre Mutter sorgt sich mehr um das Ansehen der Familie, während ihr Bruder ihr wenig zutraut. Das hat mir beim Lesen tatsächlich leid getan. Mit Laurent hatte ich hingegen so meine Schwierigkeiten. Für mich blieb er lange schwer greifbar und einige seiner Entscheidungen wirkten eher irritierend als nachvollziehbar. Die Geschichte wird rückblickend erzählt und enthält viel Schriftverkehr, was sehr gut zu Randalin passt, da sie mit Worten besser umgehen kann als mit direkten Konfrontationen. Das märchenhafte Setting hat mir ebenfalls gut gefallen und verleiht der Geschichte eine besondere Atmosphäre. Allerdings hatte ich zwischendurch das Gefühl, dass sich die Handlung etwas zieht und erst im späteren Verlauf mehr Dynamik entwickelt. Fazit: Anne Danck entführt ihre Leser in „Feuerfeder – Briefe an den König“ in ein märchenhaftes Setting, erzählt die Geschichte auf eine besondere Weise und erschafft mit Randalin eine Protagonistin, die ich sehr gern begleitet habe. ⭐️⭐️⭐️⭐️

💌 Wenn Feuer auf Papier trifft, können Worte gefährlicher sein als Schwerter. ⚔️
4

Märchen Retelling

König Laurent bekam einen goldenen Mörser, der auf einem Acker ausgegraben wurde, und verlangte daraufhin den passenden Stößel.  Da dieser nicht gefunden wurde konnte dem König dieser auch nicht überreicht werden. Daraufhin verhängte der König eine Strafe. Ran lässt dies aber nicht auf sich sitzen und schreibt dem König einen Brief, denn in Briefen kann sie sich alles von der Seele schreiben. Anstatt einer Antwort erhält Ran eine Anstellung als Berater. Denn es wird ein Mann erwartet.  Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Er ist fesselnd und nimmt einen ab den ersten Seiten mit. Von mir gibt es 4 🌟 Sterne.

4

Erster Satz: „Zunächst: Es tut mir leid.“ ✨Der Schreibstil✨ist sehr angenehm und flüssig zu lesen. Die Kapitel sind aus Rans Perspektive geschrieben, immer wieder sind die Briefe, welche an den König gerichtet sind, eingeflochten. Im Grunde ist das ganze Buch ein Rückblick aus Rans Sicht, um das Geschehene am Königshof zu erklären. Das wird im Buch selbst aber gut erläutert, sodass man sich schnell zurechtfindet. ✨Die Figuren✨ Randalin, die Prota, ist eine Bauerntochter, die die meiste Zeit in Männerkleidung verbringt. Es wirkt zuerst, als wäre dies um akzeptiert zu werden, mit der Zeit aber auch, weil Ran sich so wohler fühlt und eine andere Seite zeigen, leben kann. Am Anfang war ich deswegen leicht verwirrt, da dies "mehrere Figuren" mit sich bringt (auch weil die königliche Hoheit Laurenz ebenflls als "andere Figur" auftritt am Anfang), als ich das dann aber verstanden hatte, war alles wieder klar :). Die Figuren sind wirklich schön geschrieben. Oft sind die Protas etwas verkopft, aber auch sehr selbstreflektiert, erwachsen und dadurch auf Augenhöhe. Es gibt natürlich einige Nebenfiguren, die gut in die Geschichte passen, auch wenn man nicht viel über sie erfährt. Im Nachwort verweist Anne Danck auf andere Bücher, die ihre Geschichten erzählen. Das finde ich eine richtig tolle Idee!! Uuuuund ich muss es einfach sagen: Es gibt einen Esel als Sidekick! Wie cool ist das bitte? 🥰🤣 ✨Meine Meinung✨ Feuerfeder ist wirklich ein sehr schönes Buch. Es gibt ein tolles Setting, eine stimmige, märchenhafte Welt voller Gefühle wie Liebe, Freude, Trauer und Leid. Alles passt gut zusammen! Leider bin ich manchmal etwas zu kritisch, das weiss ich. Aber ich habe mich zwischendurch gefragt, wie die Geschichte funktioniert hätte, wenn Ran etwas mehr gesprochen hätte. Ich möchte niemandem Eigenheiten absprechen, dennoch war mir das Schweigen stellenweise etwas zu stark im Fokus. Dass Ran keine grossen Monologe hält, verstehe ich. Aber dass Ran an manchen Stellen kaum zwei Worte herausbekommt und an anderen ganze Sätze spricht, hat sich für mich nicht immer ganz stimmig angefühlt. Umso schöner fand ich, dass Ran von Laurenz trotzdem akzeptiert und ernst genommen wird! Das ist aber definitiv der einzige Kritikpunkt, den ich habe. Ansonsten ist dieses Buch für mich ein sehr angenehmer, sanfter Wegbegleiter gewesen, der mich jeweils sacht und entspannt Morgens in den Tag starten liess. Auch die Liebesgeschichte, welche für daa Buch wichtig ist, wirkte nie erzwungen oder heftig, sondern sanft, liebevoll und glaubhaft leicht in die Handlung eingebunden. ♥️Ein sehr schönes, märchenhaftes Buch.♥️

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5

Wow!

Ich finde es richtig schwer hier in Worte zufassen, was dieses Buch mit mir gemacht hat. Und das passt so perfekt zu Randalin, der Hauptcharaktere! Diese Geschichte und vor allem Randalins Weg zu sich selbst, hat mich extrem tief berührt. So ein Märchen hätte ich mit 13/14 Jahren gebraucht! Die Liebesgeschichte ist natürlich ein essenzieller Teil, aber eigentlich geht es vor allem um die Suche nach sich selbst! Um den Twist, wenn die zugeschriebene Rolle und die damit verbundenen Erwartungshaltungen nicht passen, wenn Mensch sich ständig fragt, was stimmt denn mit mir nicht? - manchmal braucht es eine andere Person, die eine:n so sieht wie Mensch wirklich ist. Ohne Wertung, ohne Wichtigkeit der von außen angepassten Normen. Hier wird nicht nur TIN* Personen eine Bühne gegeben, sondern auch neurodivergenten Menschen. Ran fällt das gesprochene Wort äusserst schwer und ist von äußeren Reizen oft schnell überfordert. Dieses Märchen schafft Sichtbarkeit und lehrt die Welt zu hinterfragen! „Es fühlt sich an, als wäre die Welt das Missverständnis, nicht ich.“ 𝕄𝕖𝕚𝕟 𝔽𝕒𝕫𝕚𝕥 Bitte lest dieses Buch! Märchen Retelling, wie wir sie brauchen. Ich hab so viel gefühlt, mich gesehen & gehört gefühlt! Hab mit Ran geweint, gezweifelt & herzhaft gelacht! Smash the CIStem 🫰🏼

Wow!
5

So schön, so anders

Randalin, genannt Ran ist eine Bauerntochter. Nachdem sich ihr Bruder das Bein bricht, schnappt sie sich seine Hosen und gräbt die Felder um, um ihrer Familie zu zeigen das sie auch als Frau "Männerarbeit" verrichten kann. Ja, normalerweise hätte sie das auch einfach kommunizieren können, aber es fällt ihr schwer zu sprechen und die richtigen Worte zu finden. Auf dem Feldern findet sie dann eine goldene Schale, der Vater bringt sie dem König, da es ja nur gepachtete Felder sind. anstatt dankbar zu sein verlangt dieser auch noch den passenden Stößel dazu und stellt ein Ultimatum. Ran die ihrem Vater helfen will spricht beim König vor... und damit beginnt die Reise durch dieses für mich unwahrscheinlich gefühlvolle Geschichte. ich habe mich so dermaßen mitreißenden lassen und sämtliche Gefühle durchlebt. das Buch zur Seite legen, ganz schwer. Wer auf eine gefühlvolle, mal ganz andere Story und ohne Spice, dafür fürs Herz Lust hat, sollte die Story von@annedanck unbedingt lesen.

5

Ich habe das ebook als Reziexemplar erhalten, das ändert aber nichts an meiner Meinung. Das Cover ist sehr schön, die Farben harmonieren gut miteinander und es passt so schön zur Geschichte. Ich finde es toll, das es eine Farbschnittgarantie gibt, denn der ist echt klasse geworden. Als ich gelesen habe, das es eine Märchenadaption von „Die kluge Bauerntochter“ geben wird, war ich sehr interessiert, davon gab es bisher noch keine. Ich mag das Märchen sehr (zugegeben, ich habe es durch die ARD Verfilmung das erste Mal gesehen) und Adaptionen erst recht. Die Geschichte spielt im gleichen Land wie „Spielmannsbraut“ und daher kommt wohl auch König Laurent. Ich habe „Spielmannsbraut“ zwar zu Hause, aber noch nicht gelesen. Feuerfeder ist das erste Buch das ich von Anne Danck gelesen habe, aber jetzt bin ich natürlich erst recht auf „Spielmannsbraut“ gespannt. :) Wie schon geschrieben, hat mir das Setting gut gefallen und ich mochte Ran von Anfang an. Sie ist eben nicht die Person die alle von ihr erwarten und sie muss sich selbst erst finden. Das geschieht im Laufe der Geschichte, aber sie muss auch einige Hürden dafür überwinden. Aus Laurent wurde ich nicht so ganz schlau, er war so undurchsichtig. Aber das ist bei vielen Männern ja so, wenn es um Gefühle geht. Ich hätte ihn gerne mal getroffen und ihn geschüttelt, aber auch Ran hätte ich gerne was erzählt. Aber sie hatte ja zum Glück ihre Freundin Tascha, die hat das für mich übernommen. ;) Anne Danck hat einen flüssigen und bildhaften Schreibstil und ich konnte mir alles sehr gut vorstellen. Das die Briefe in Schreibschrift gedruckt wurden, fand ich toll. Das hob sich dann gut von dem anderen ab. Die Ich-Perspektive von Ran hat mir auch gefallen. Mehr mag ich gar nicht erzählen. Fazit: Es ist eine ruhige und tiefgründige Geschichte und sehr emotional. Wer Märchendaptionen mag, ist hier genau richtig.

4

2 Märchenadaptionen fließen ineinander

Was haben die kluge Bauertochter und Königdrosselbart geminsam ? Richtig , sie entstammen der Feder der Gebrüder Grimm und ja sie finden in einer perfekten Harmonie eines retellings hier zusammen. Das Buch habe innerhalb 2 Stunden verschlungen. Ich konnte der Handlung gut folgen und fand mich amüsiert an vielen des Buches schmunzeln. Was mich jedoch am meisten gefordert hat war die verwirrung der Geschlechtsidentität des Protagonisten. Mir war bewusst welche Geschlechtsidentität ich habe jedoch durfte ich alle paar minuten an dieser Zweifeln. Das Buch ist optischt eine 10 /10 vorallem die 3D Details auf der Außenklappe und das Seiten innendesigne waren ein Highlight. Zwischendrin gab es auch kleine Zeichnungen und der Esel war super. Ich empfehle dieses Buch Träumern die gerne in alten Buchseiten Blättern und sich verzaubern lassen.

2 Märchenadaptionen fließen ineinander
4.5

Briefe voller Funken und unausgesprochener Gefühle

Zwischen funkelnden Worten und leisen Gefühlen entfaltet sich eine Geschichte, die sich anfühlt wie ein geflüsterter Brief bei Kerzenschein. Feuerfeder Briefe an den König beginnt beinahe unscheinbar mit einem gefundenen Mörser auf einem Acker und entwickelt daraus ein zartes, kluges Spiel aus Widerspruch, Stolz und unerwarteter Nähe. Die Briefe zwischen der Protagonistin und König Laurent tragen die Handlung mit einer Intensität, die mich schnell in ihren Bann gezogen hat. Jeder Austausch wirkt wie ein kleines Gefecht aus Worten, voller Ironie, Trotz und unterschwelliger Spannung. Besonders faszinierend ist dabei die Dynamik zwischen beiden Figuren. Laurent ist nicht der klassische Märchenkönig, sondern ein widersprüchlicher Charakter, der zwischen Macht, Sturheit und verletzlicher Neugier schwankt. Während die Geschichte voranschreitet, wächst nicht nur die politische Spannung, sondern auch eine leise, gefährliche Anziehung. Genau dieses langsame Annähern hat mich besonders berührt. Es knistert zwischen den Zeilen, manchmal zart, manchmal wie ein Funke, der jederzeit ein größeres Feuer entfachen könnte. Anne Danck schafft eine Atmosphäre, die sich märchenhaft und zugleich erstaunlich menschlich anfühlt. Manche Passagen hätten für meinen Geschmack etwas mehr Tempo vertragen, doch die emotionale Tiefe, der poetische Ton und die ungewöhnliche Erzählform haben mich dennoch verzaubert. Eine Geschichte über Mut zum Widerspruch, über Stolz, Worte und darüber, dass selbst zwischen Feuer und Papier etwas Wunderschönes entstehen kann.

Briefe voller Funken und unausgesprochener Gefühle
5

Feuerfeder Briefe an den König von @annedanck aus dem @drachenmondverlag ist mehr als ich erwartet habe und gänzlich einzigartig. Protagonistin Randalin ist nicht gut mit Worten und auch nicht darin so Frau zu sein wie ihre Familie sich das wünschen würde. In den Kleidern ihres Bruders sieht ihre Welt auf einmal ganz anders aus und plötzlich befindet sich Randalin in einer gänzlich neuen Position - als Berater des Königs. Anne Danck schafft hier eine Welt in der die Hauptfigur Stereotypen hinterfragt und ein König zeigt, dass das Geschlecht keine Rolle spielen muss. Auch Schwächen wie Randalins Schwierigkeit Worte zu sprechen die auf Papier dafür fließen ist ein großes Thema das die Storyline trägt und authentisch dargestellt ist. Barrieren die dadurch entstehen, der Widerwille anderer Randalin die Möglichkeit der eigenen Stimme zu geben und in mitten davon Gefühle die aufkommen und verwirren. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen so hat es mich gefesselt. Nicht nur die Thematik selbst, auch der Umgang damit in einem Märchensetting und die vielen Emotionen gepaart mit der Romantik die immer wieder Raum einnimmt ohne aufdringlich zu sein. Ich liebe einfach alles an der Geschichte. Fazit: Ein Buch das Mut erfordert und Verständnis lehrt. Komplex aber auf eine sehr sanfte Weise und dabei so bildhaft und empathisch. Danke Anne für dieses wunderbare Buch.

5

Bitte mehr davon 🥰

Beim Lesen wird man direkt hinein gezogen in eine märchenhafte Atmosphäre und man ist direkt mittendrin in der Geschichte. Aus einem Brief der ein mutiges Widersetzen gegen ungerechte Handlungen des Königs ist entwickelt sich eine ganz besondere Story mit einer speziellen Form von Nähe. Die Geschichte von Ran und Laurent hat mich sehr berührt, weil sie tiefer geht, hinter die äußere Mauer schaut und zeigt das (geschriebene) Worte und Sprache es schaffen Menschen zu verbinden die aus völlig unterschiedlichen Welten und Lebensrealitäten kommen. Es braucht viel mehr Personen wie Ran und Laurent auch in unserer heutigen Welt, Personen die sich mutig gegen Widerstände stellen, für Ihre Überzeugungen eintreten und auch mal die Wege verlassen die für sie vorgezeichnet sind, Menschen die ein goldenes Herz haben, die Vielfalt als etwas kostbares sehen und mit Offenheit und Toleranz durchs Leben gehen und den Menschen Drumherum vermitteln, dass sie genauso richtig sind wie sie sind. Kurzum, ich habe dieses Buch nicht nur inhaliert, sondern auch wirklich sehr geliebt, da es gleichermaßen eine tolle Märchenadaption ist und eine so wichtige Message transportiert.

5

Mehr als nur eine Märchenadaption… ✨

📚✨ Bloggerwerbung | Rezensionsexemplar ✨📚 ✨ Mehr als nur eine Märchenadaption… ✨ Was geschieht, wenn man einem König widerspricht? Als auf einem Acker ein goldener Mörser gefunden wird, fordert König Laurent den dazugehörigen Stößel. Doch statt gehorsamer Zustimmung erhält er einen Brief voller Widerspruch. Ein mutiger Moment. Ein gefährliches Spiel. Und plötzlich ein unerwartetes Angebot: eine beratende Position am Königshof. Doch Worte verhallen. Einwände werden gelesen und übergangen. Zwischen Macht, Stolz und politischen Spannungen entsteht etwas, das keiner kommen sah: eine verbotene, knisternde Anziehung. 🔥 Feuer trifft auf Papier. Und die Frage bleibt: Wird alles zu Asche oder kann daraus etwas Neues wachsen? Dieses Buch ist weit mehr als klassische Romantasy. Es greift ein aktuelles und zugleich sensibles Thema auf mit beeindruckender Feinfühligkeit. Es geht um Identität. Um Selbstwahrnehmung. Um das Gefühl, in eine Rolle gedrängt zu werden, die nicht die eigene ist. Und um die tiefe Sehnsucht, wirklich gesehen zu werden im eigenen Körper, im eigenen Sein. Denn am Ende zählt nicht das Pronomen. Sondern wer man im Innersten ist. Ich habe gelacht, gezweifelt und am Ende mit einem breiten Lächeln dagelegen. Ran ist facettenreich, faszinierend und steht sinnbildlich dafür, wie wichtig es ist, zu sich selbst zu stehen. König Laurent konnte mich erneut überraschen, und auch die Nebenfiguren fügen sich lebendig und stimmig ins Gesamtbild ein. Für mich: tiefgründig, berührend und eine klare Leseempfehlung. 💛 #buchliebe #rezensionsexemplar #romantasy #queerbooks #lesetipp

 Mehr als nur eine Märchenadaption… ✨
5

Diese Geschichte ist einzigartig!

Nicht nur wie Ran kommuniziert sondern auch wie wir in die Gefühlswelt mitgenommen werden. Wie die eigenen Taten und Gedanken hinterfragt werden. Die Geschichte ist eher ruhig und doch so aufwühlend, so ernst und doch zucken manchmal die Mundwinkel und so fesselnd, dass man seine eigene Umgebung vergisst und dort verweilen möchte.

4

Tolles Märchen Retelling

(Rezensionsexemplar) „Feuerfeder- Briefe an den König“ von Anne Danck. Das Buch ist eine faszinierende und tiefgründige Neuinterpretation des Grimm’schen Märchens „Die kluge Bauerntochter“ und bewegt sich im Genre Romantasy. Worum geht es? Die Geschichte beginnt mit einem scheinbar einfachen Konflikt: Ran gräbt auf einem Acker einen goldenen Mörser aus. König Laurent fordert daraufhin den passenden Stößel ein. Anstatt sich dem Willen des Monarchen gehorsam zu beugen, antwortet Ran mit einem Brief. Ein gefährliches Spiel, doch statt einer Strafe erhält Ran ein unerwartetes Angebot: Eine Position als Berater*in des Königs. Was folgt, ist ein ständiges Kräftemessen. Laurent scheint die gut durchdachten Einwände nur zu lesen, um sie direkt im Anschluss zu übergehen. Doch durch den intensiven Briefwechsel und die hitzigen Wortgefechte entspinnt sich zwischen den beiden eine verbotene, knisternde Anziehungskraft. Was das Buch besonders macht Ein sensibler Blick auf Identität und Selbstwahrnehmung „Feuerfeder“ ist weit mehr als eine gewöhnliche Liebesgeschichte. Anne Danck webt auf beeindruckend feinfühlige Weise queere Themen in die Handlung ein. Es geht um die schmerzhafte Erfahrung, in Rollen gedrängt zu werden, die nicht dem eigenen Ich entsprechen, und um den mangelnden Rückhalt in der eigenen Familie. Die Geschichte zeigt Rans inneren Kampf und die Sehnsucht danach, im eigenen Körper wirklich gesehen und akzeptiert zu werden. Scharfsinnige Charakterdynamik Die Entwicklung zwischen Ran und Laurent ist ein hervorragendes Beispiel für „Slow-Burn“-Romance. Es geht nicht in erster Linie um körperliche Leidenschaft, sondern um eine geistige Verbindung. Die beiden fordern sich gegenseitig heraus, zwingen sich, eigene Fehler einzugestehen und neue Perspektiven einzunehmen. Auch Nebencharaktere wie Victor bereichern die Geschichte und lockern die stellenweise schwere Thematik wunderbar auf. Die Macht der Worte Da ein großer Teil der Beziehungsentwicklung über Briefe stattfindet, spielt die Kommunikation eine zentrale Rolle. Es ist faszinierend zu lesen, wie Ran sich in diesen Schriftstücken öffnet, Schutzmauern fallen lässt und sich dem König auf einer verletzlichen Ebene nähert. Poetischer, entschleunigter Schreibstil Anne Dancks Sprache ist leise, nachdenklich und sehr elegant. Die Geschichte wird aus Rans Ich-Perspektive erzählt, was eine emotionale Nähe schafft. Wer hier allerdings epische Schlachten, ständige Szenenwechsel oder rasante Action erwartet, ist an der falschen Adresse. „Feuerfeder“ ist ein ruhiges, charaktergetriebenes Buch, das sich Zeit für die inneren Monologe und die schleichende Entwicklung der Figuren nimmt. Fazit Bewertung: (4 von 5 Sternen) Anne Danck gelingt es, ein klassisches Märchen abzustauben und ihm durch das Einweben aktueller Themen wie Selbstliebe, Identität und Queerness eine völlig neue, tiefgründige Relevanz zu verleihen. Es ist das perfekte Wohlfühlbuch, das einen mit Worten wärmt. Für wen ist dieses Buch geeignet? Fans von Märchenadaptionen (Retellings) und emotionaler Romantasy. Leser*innen, die ruhige, „Slow-Burn“-Geschichten ohne großen Action-Fokus lieben. Alle, die sich für tiefgründige Themen rund um Identität und Selbstakzeptanz begeistern können.

5

Auch Papier hat seine Grenzen. Es kann Dir nur zurückwerfen, was Du hinein gibst." "Die eigenen Gedanken in Tinte niederzuschreiben, bringt eine eigentümliche Klarheit und Struktur hinein." Dies sind zwei Textstellen aus dem Buch die ich sehr treffend fand. Erstmal ein großes Dankeschön an Anne Danck, dass ich ihr Werk rezensieren darf und den mega angenehmen Mail-Austausch während des Lesens. Denn hinter jeder Geschichte, steckt halt auch immer etwas von der Eigenen des Autors/Autorin. 🙃💫 Wir Alle sind mit Märchen aufgewachsen und können sie teilweise mitsprechen. Um so schöner ist es, dass es Menschen gibt die dem Alten etwas Neues einhauchen. Habt ihr Lust auf meinungsstarke Charaktere die nicht unvorbereiteter aufeinander treffen konnten? Dann holt euch das Buch und lasst euch voll und ganz auf die "neue" Geschichte ein. Ihr werdet es nicht bereuen. Zum Schluss noch zwei Zitate die mir sehr gefallen haben...... "Ich brauch Dich für das Dazwischen. Für Grenzen zwischen Entweder und Oder. Für das Wachsen, das Besserwerden." "Gab es nicht mehr als nur zwei Seiten? Was waren Regeln denn, wenn nicht etwas, das sich Jemand ausgedacht hatte? Männer trugen Hosen, Frauen Kleider. Ein König hatte Recht, selbst wenn er im Unrecht war. Was wenn die verdammten Regeln erneuert, die Linien neu gezogen werden mussten? Wer würde das tun, wenn niemand sie hinterfragt?"

5

Großartig! Wirklich mir fällt kein anderes Wort dazu ein. Ich habe die Geschichte, die Themen und auch die Emotionen so gefühlt beim Lesen. Ein wundervolles Buch.

3

Schöne Märchenadaptation, die von ihren Charakteren getragen wird

In dem Buch spielen Briefe, die die Protagonistin schreibt, eine wichtige Rolle, was mir sehr gut gefällt. Die Dialoge und Briefe werden von Ironie und einer unterschwelligen Spannung getragen, was das Lesen sehr amüsant gemacht hat. Besonders gut hat mir zudem die Spannung in den Dynamiken zwischen den Charakteren gefallen. Meiner Meinung nach lebt die Geschichte von ihren vielschichtigen Figuren. Die Atmosphäre, die von der Autorin geschaffen wird, ist gleichzeitig märchenhaft wie realistisch. Der einzige Kritikpunkt, den ich habe, ist, dass mir das Tempo fast durchgehend zu niedrig war. Dadurch verlor die Handlung für mich ziemlich an Spannung. Im Gesamten ist die Geschichte jedoch wirklich schön und die Charaktere machen für mich den größten Pluspunkt aus.

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Ein großartiges Märchenretelling mit einer anders außergewöhnlichen Protagonistin

Feuerfeder von Anne Danck ist ein Märchenretelling von zwei Märchen der Gebrüder Grimm, die hier perfekt ineinander greifen. Beide thematisieren eine versteckte Identität auf ihre eigene Weise. In Feuerfeder wurden beide Märchen nochmal ausdrucksstark dargestellt mit komplexer Charakterarbeit und stetigen Entwicklungen eben jener. Denn während die Protagonistin sich selbst noch zu finden sucht und, unter anderem wegen äußerer Umstände, ihre wahre Identität eher hinter Briefen versteckt, ist sich der Protagonist seiner Rolle vermeintlich bewusst und versteckt sch gerade deswegen hinter gesellschaftlichen Erwartungen. Eine Thematik, die nicht nur in der Gesellschaft aktuell ist, sondern auch jeden Menschen individuell in den verschiedensten Lebenslagen betrifft. Der Schreibstil ist stark an der Erzählweise der Gebrüder Grimm gelehnt und verbindet somit Altes mit Neuem. Dabei mit einem persönlichen Touch natürlich. Da die Perspektive die der Protagonistin ist, geht man den Entwicklungsprozess der Identitätsfindung komplett mit als Leser*in und lernt dabei vielleicht selbst noch das Ein oder Andere. Auch die Tatsache, dass sich hier sehr auf die Emotionale Ebene der Protagonistin konzentriert wurde, trägt dazu bei, dass man diese sehr gut nachvollziehen kann. Einseitig ist das ganze aber trotzdem nicht. Der Protagonistin wurde eine wunderbare Beobachtungsgabe mitgegeben. Mir persönlich hat das mit unter am besten am Buch gefallen. Es räumt so ein wenig mit Vorurteilen auf und regt zum Denken an. Auch dass die Protagonistin nicht sehr gut im gesprochenen Wort ist, mochte ich sehr gerne. Ich konnte mich da sehr gut wiederfinden. Generell wirklich gut umgesetzt, auch wenn ich ein paar Seiten brauchte um in den Schreibstil zu finden. Aber einmal reingefunden, war es ein grandioses Leseerlebnis mit einer wunderschönen Geschichte. Von der Optik und Verarbeitung des Buches von außen muss ich glaube ich, nicht all zu viel sagen. Der Drachenmondverlag hat es einfach drauf. Also ganz lieben Dank fürs zusenden des Rezensionsexemplares. Es war wunderbar!

Ein großartiges Märchenretelling mit einer anders außergewöhnlichen Protagonistin
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