Die Toten vom Djatlow-Pass
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Book Information
Author Description
Alexej Rakitin muss aufgrund der Brisanz seiner Recherchen seine Identität schützen. Er schreibt unter Pseudonym, zeigt keine Fotos von sich und tritt öffentlich nicht in Erscheinung.
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Ein Buch zum bis heute ungeklärten Vorfall von 1959, bei dem neun Mitglieder einer Wandergruppe in der ehemaligen Sowjetunion unter mysteriösen Umständen brutal zu Tode kamen. Ein sehr populärer Fall, über den es zahlreiche Filme, Bücher und Blogs gibt - es ranken sich bis heute etliche (Verschwörungs-)Theorien um die Ereignisse, die zum Tod der Gruppe geführt haben. Manche davon sind absurd (Aliens, Yeti, etc.), andere unlogisch (Bombe, Raubüberfall), wieder andere im Bereich des Möglichen, aber nicht eindeutig belegbar. Alexej Rakitin geht auf knapp 700 Seiten dem Fall auf die Spur, hangelt sich an den (sehr lückenhaften) Ermittlungsakten und allen bekannten Details lang. Er geht dabei immer wieder auf bekannte Theorien zum Vorfall ein und widerlegt diese selbstbewusst. Zum Ende hin stellt er selbst eine Theorie auf, die auf den ersten Blick absurd aussieht (Kalter Krieg, Geheimagenten, fehlgeschlagene Übergabe), die er aber sehr gewissenhaft versucht zu belegen. Mir steht nicht zu, ein Urteil über die Richtigkeit von Rakitins Theorie zu treffen - so wie er es schildert, klingt sie glaubwürdiger als alles, was man sonst so liest. Allerdings sind mir kleinere Widersprüche im Verlauf des Buches aufgefallen, die nichts an der Theorie ändern, aber auf nicht immer ganz saubere Arbeit schließen lassen. Zudem war es fast schon lustig, welch riesige Abscheu er gegenüber den "Laienforschern" hat (wie er sie nennt), seine eigenen Ansichten aber stets absolut formuliert und keinen Platz für Zweifel lässt. Für True Crime-Interessierte ist dieses Buch ein Rabbithole, in dem man ewig verweilen kann. Aber Achtung: da es sich um einen Cold Case handelt, führt der Autor wirklich alle Indizien an - auch Fotos aus der Obduktion mit detaillierten Beschreibungen finden sich im Buch. Ich habe das Buch als Recherche für eine Podcast-Folge von @stadtlandwas gelesen, hört gerne rein (dann spart ihr euch auch das Buch 😬). Übersetzt von Kerstin Monschein. CN: T0d, Leichen, detaillierte Fotos und Beschreibungen von Wunden & Verwesung, Krieg, G3walt
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Alexej Rakitin muss aufgrund der Brisanz seiner Recherchen seine Identität schützen. Er schreibt unter Pseudonym, zeigt keine Fotos von sich und tritt öffentlich nicht in Erscheinung.
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Ein Buch zum bis heute ungeklärten Vorfall von 1959, bei dem neun Mitglieder einer Wandergruppe in der ehemaligen Sowjetunion unter mysteriösen Umständen brutal zu Tode kamen. Ein sehr populärer Fall, über den es zahlreiche Filme, Bücher und Blogs gibt - es ranken sich bis heute etliche (Verschwörungs-)Theorien um die Ereignisse, die zum Tod der Gruppe geführt haben. Manche davon sind absurd (Aliens, Yeti, etc.), andere unlogisch (Bombe, Raubüberfall), wieder andere im Bereich des Möglichen, aber nicht eindeutig belegbar. Alexej Rakitin geht auf knapp 700 Seiten dem Fall auf die Spur, hangelt sich an den (sehr lückenhaften) Ermittlungsakten und allen bekannten Details lang. Er geht dabei immer wieder auf bekannte Theorien zum Vorfall ein und widerlegt diese selbstbewusst. Zum Ende hin stellt er selbst eine Theorie auf, die auf den ersten Blick absurd aussieht (Kalter Krieg, Geheimagenten, fehlgeschlagene Übergabe), die er aber sehr gewissenhaft versucht zu belegen. Mir steht nicht zu, ein Urteil über die Richtigkeit von Rakitins Theorie zu treffen - so wie er es schildert, klingt sie glaubwürdiger als alles, was man sonst so liest. Allerdings sind mir kleinere Widersprüche im Verlauf des Buches aufgefallen, die nichts an der Theorie ändern, aber auf nicht immer ganz saubere Arbeit schließen lassen. Zudem war es fast schon lustig, welch riesige Abscheu er gegenüber den "Laienforschern" hat (wie er sie nennt), seine eigenen Ansichten aber stets absolut formuliert und keinen Platz für Zweifel lässt. Für True Crime-Interessierte ist dieses Buch ein Rabbithole, in dem man ewig verweilen kann. Aber Achtung: da es sich um einen Cold Case handelt, führt der Autor wirklich alle Indizien an - auch Fotos aus der Obduktion mit detaillierten Beschreibungen finden sich im Buch. Ich habe das Buch als Recherche für eine Podcast-Folge von @stadtlandwas gelesen, hört gerne rein (dann spart ihr euch auch das Buch 😬). Übersetzt von Kerstin Monschein. CN: T0d, Leichen, detaillierte Fotos und Beschreibungen von Wunden & Verwesung, Krieg, G3walt





