Erinnere dich!

Erinnere dich!

Softcover
3.3237

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Description

Was hast du mit ihr gemacht? Du bist für ihren Tod verantwortlich. ERINNERE DICH! »Super spannend.« Bayerischer Rundfunk

Vor zwanzig Jahren verschwand die Abiturientin Maja spurlos bei einer Wanderung. Ihr Freund Arno hat seither jede Erinnerung an das traumatische Ereignis verdrängt. Doch beim Abiturtreffen beschließen die Freunde von damals, den Wanderweg noch einmal gemeinsam zu gehen. Arno gerät unter Druck, plötzlich sind da Bilder, Erinnerungen: Er hat Maja als Letzter gesehen. Er weiß genau, wo sie an jenem Morgen waren. Er hat sie in die Höhle gelockt. Aber was ist dann passiert?

»Der Roman zieht den Leser unentwegt mit in den Sog. Man kann nicht aufhören zu lesen.« Freie Presse

Book Information

Main Genre
Thriller
Sub Genre
Psychological
Format
Softcover
Pages
336
Price
13.40 €

Author Description

Abgründige Gefühle und das Unbekannte in uns haben Max Reiter schon lange fasziniert. In »Erinnere dich!« ging es ihm um die Art, wie wir mit unserer Vergangenheit umgehen. Dies spielt auch in seinen Kriminalromanen aus dem München der 1950er Jahre, die er unter seinem richtigen Namen Andreas Götz veröffentlicht hat, eine wichtige Rolle. Mit »Der Killer in dir« zeigte Reiter den Sog des Bösen. Sein Psychothriller »Du gehörst mir« führt uns in ein Stalker-Szenario, das unter die Haut geht.

Posts

69
All
3.5

Stimmen deine Erinnerungen wirklich?

Ich musste mich erst a den Schreibstil gewöhnen, aber dann bin ich relativ schnell durch das Buch gekommen. Ich habe es als spannend empfunden, wenn nicht an manchen Stellen etwas lang gezogen. Für mich bleiben manche Fragen, bzw. Dinge die passiert sind, noch ungeklärt. An sich aber eine spannende Geschichte, mit der man mitfiebert und sich in die Hauptperson hineinversetzen kann. Der große Plottwist kam unerwartet, wurde aber auch nur kurz geschildert.

3.5

"Manchmal ist nichts so wie es scheint!"

Erinnere Dich! Aber was ist wenn der Schein trügt und du nicht mehr weißt, ob du dir selber trauen kannst? Genau diese Frage stellte sich Arno immer wieder... Hat er seiner Freundin etwas schreckliches angetan und kann sich nicht mehr daran erinnern? Die Geschichte war insgesamt etwas durchwachsen. Bis die Story sich aufgebaut hat war es etwas zäh und die Spannung kam und ging immer wieder, doch dennoch war die Motivation stark und die Neugier groß, weiter zu lesen und herauszufinden was mit Maja passiert ist. Der Hauptprotagonist Arno war anfangs schon nicht ganz so sympathisch und dies hat sich im Verlauf auch nicht wirklich geändert. Seine Art blieb verschlossen und eigen, was aber zu einer trügerischen Atmosphäre geführt hat. Auch die Verdächtigen wechselten im Buch immer hin und her, aber grundsätzlich hatte ich schon relativ am Anfang vor Augen, in welche Richtung sich die Story entwickeln wird. Für mich, bis auf den kleinen Psychologischen Fakt, der sehr gut gewählt wurde und interessant war, nichts Neues. Dennoch brachte die Geschichte insgesamt, durch den Wechsel von Spannung, Ermittlung, Erinnerungen und den ruhigeren Passagen ein angenehmes und eher ruhiges Lese-Vergnügen mit sich. Für Zwischendurch absolut perfekt, da die Kapitel relativ kurz sind und sich der Schreibstil auch sehr flüssig lesen lässt.

2.5

„Erinnere dich“ habe ich sicher schnell vergessen

Mich hat das Buch leider überhaupt nicht überzeugen können. Über die Hälfte plätschert die Geschichte nur vor sich hin. Der Schreibstil ist gut, macht es aber auch nicht wirklich besser. Der Protagonist ist teilweise so extrem nervig, dass ich beim Lesen öfter die Augen verdreht habe. Allein das Ende war ganz gut gelöst, weshalb ich einen halben Stern mehr gebe. Der große Knall blieb aber aus.

„Erinnere dich“ habe ich sicher schnell vergessen
2.5

Ich würde “Erinnere dich” lieber vergessen

Arno Seitz wandert mit alten Schulfreunden auf den Pfad, auf dem vor 20 Jahren seine Freundin Maja spurlos verschwand. Mit dabei sind Schuldgefühle, Selbstzweifel und ein anonymes Handy, das ihm regelmäßig eine „Erinnere dich!“-Aufforderung zusendet. 🔪 Kopfschmerzen garantiert beim Gedankenkarussell mit Ich- vs. Du-Perspektive 🔪 die nervige „Erinnere dich!“-Phrase taucht inflationär auf 🔪 technisch unmögliche KI-Anrufe von Maja 🔪 was sollte Arnos Techtelmechtel mit Majas deutlich jüngerer Schwester?! 🔪 Charaktere allesamt unsympathisch Für einen Thriller ist das alles viel zu unspektakulär und zäh. Spannung? Kaum. Überraschungen? Selten. Die Auflösung? Willkürlich bis grotesk. Dass Arno alles schluckt, was ihm das mysteriöse „lost & found“-Handy serviert, wirkt nicht nur unglaubwürdig, sondern nervt. Heute weiß ich wieder, warum ich das Buch bereits 1x in der Hälfte abgebrochen habe. Ich wünschte bloß, dass ich den zweiten Versuch komplett gelassen hätte. Ist das jemandem hier richtig unter die Haut gegangen oder habt ihr auch mehrere Anläufe gebraucht?

4

Das Buch hat mich etwas überrascht. Es sehr gut beschrieben, wie das Gehirn Sachen über die Zeit einfach anders abspeichert. Aber auch, wie es nach so vielen Jahren alles wieder aus den Schubladen holen kann. Auch am Ende war nicht voraus zu sehen, wer diese psychospielchen spielt. Aber es gab viele Andeutungen. Also was nettes für zwischendurch.

3

Sehr gut vorgelesen. Mir hat einfach die Spannung gefehlt. Ein ewiges Hin und Her.

3

Gute Story, fehlende Spannung

Die 3 Sterne Bewertung erfolgt aufgrund der guten Story, das Buch verleitet zum rätseln und lockt einen häufig auf die falsche Fährte. Der Plot war unerwartet. Dennoch empfand ich es als recht langatmig, die Spannung war wenig vorhanden. Es dient als guter Krimi, hat für mich allerdings wenig mit einem Thriller zutun. Vieles Szenen wurden unnütz in die Länge gezogen und zu sehr umschrieben.

2

ERINNERE DICH! ...aber nicht an dieses Buch

Bei einer Wanderung verschwindet Maja spurlos. 20 Jahre später erhält ihr damaliger Freund Arno, der bei der Wanderung dabei war, seltsame SMS, die ihb auffordern, sich an die schicksalhaften Tage zu erinnern. Nicht überall wo Thriller draufsteht, ist auch Thriller drin...

3

Das Buch hat mich etwas zwiegespalten zurückgelassen. Die Grundidee der Geschichte ist spannend und macht neugierig darauf, wohin sich die Handlung entwickelt. Besonders der psychologische Ansatz und die Frage, was Erinnerung eigentlich wert ist und wie verlässlich sie sein kann, geben dem Buch eine interessante Grundlage. Leider hatte die Geschichte für mein Empfinden einige Längen. Immer wieder zog sich die Handlung etwas, wodurch die Spannung zwischendurch verloren ging. Gerade bei einem Psychothriller hätte ich mir stellenweise mehr Tempo und mehr Nervenkitzel gewünscht. Trotzdem war das Buch insgesamt solide geschrieben und die Geschichte interessant genug, um bis zum Ende dranzubleiben. Wer ruhigere, eher langsam aufgebaute Thriller mag, könnte hier gut unterhalten werden .Für mich persönlich bleibt es am Ende ein solider, aber nicht überragender Psychothriller.

4

Kannst du dir selbst trauen?

Der Einstieg in das Buch fällt leicht, man taucht gleich ein in die Geschichte. Es ist ein ewiges Hin und Her. Zwischendrin hat man eine Vermutung, aber dann kommt es doch wieder ganz anders! So wurde es auch nie langweilig und das Ende kam doch überraschend für mich!

3

Gutes Buch für zwischendurch jedoch nichts für echte Thrillerfans aber ein guter Einstieg als erster Thriller.

2

Schwierig nachvollziehbar, teilweise langatmig und zu stark umschrieben. Ich habe bei einem Buch noch nie so viel überflogen beim lesen,wie in diesem.

3

Flüssig geschrieben und teilweise auch spannend. Hat mich alles in Allem aber nicht überzeugt

3

Ganz nett, aber leider auch nicht mehr. Für Thrillerneulinge könnte es aber ein gutes Buch sein.

4

Es ist nicht alles, wie es scheint

Ich brauchte zwei Anläufe für diesen Thriller. Nach circa 70 Seiten habe ich ihn vorerst weggelegt. Ich kann nicht mal genau sagen, warum… der Anfang der Geschichte hatte mich nicht so in den Bann gezogen. Aus einem Gefühl heraus griff ich dann doch wieder zu dem Buch und bereue es nicht! Ich konnte mich beim zweiten Mal auf die Geschichte einlassen, die wirklich einige Wendungen parat hatte und sehr flüssig zu lesen war. Ein gut geschriebener Thriller, mit dessen Ende ich nicht gerechnet hätte.

2

Leider sehr langatmigund vorhersehbar, überhaupt nicht mein Fall

3

Spannend geschriebener Thriller über eine alte Liebe und unser Erinnerungsvermögen.

Man bleibt dran, von der ersten bis zur letzten Seite. Will die Wahrheit wissen. Wird auf falsche Fährten gelenkt und psychologisch an der Nase herumgeführt. Wie die Hauptfigur. Mit ihr stolpert man durch die Erinnerungen eines Mordes bis zum überraschenden Ende. Bei Max Reiter sind alle Zutaten dabei für eine gute Thriller-Unterhaltung, nicht herausragend, aber trotzdem lesenswert.

1.5

Ja ich erinnere mich. Hätte ich das Buch bloß abgebrochen.

Gut gemeinter Krimi aber kein Thriller Für mich war es das erste Buch von Max Reiter und das wird es auch bleiben. Es zog sich so sehr und war langatmig.Das hätte so gut werden können.Hier wurde so viel Potenzial verschenkt. Nun also zum Inhalt.Der war für mich leider Enttäuschend. Ich fand das Buch langweilig und uninteressant. Es gab kein Spannungsbogen. Irgendwann war ich einfach nur genervt von dem ganzen „Erinnere dich.“Die ersten 200 Seiten kann man getrost überspringen weil nichts wichtiges passiert.Ich muss gestehen,dass ich die erste Hälfte sooft zurück geblättert habe weil null Spannungsbogen war und ich dermaßen oft abdriftete.Auch der Gedanke,abzubrechen,war sehr präsent. Ja ich erinnere mich.Hätte ich das Buch bloß abgebrochen. Fazit:Das Thema an sich war grandios und hätte wirklich richtig gut werden können.Hier wurde es aber verschenkt.Einfach nur langweilig und unglaublich unsympathischer Protagonist.Von mir leider keine Leseempfehlung aber entscheidet es für euch selbst.

3

Erinnere Dich! Sehr guter Anfang, flüssig geschrieben und auch ein interessantes Thema. Wer will nicht wissen ob man jemanden umgebracht hat. Blöd das man sich nicht mehr dran erinnert. War man es oder nicht? Sagt die unbekannte Stimme am Handy die Wahrheit oder spielt jemand ein falsches Spiel.. Wer auf wirklich langatmige Krimis steht, ist hier richtig. Hier wird auf zwei Seiten beschrieben wie der Mann (endlich!) seine Tür aufschließt! Oh man...

Erinnere Dich!

Sehr guter Anfang, flüssig geschrieben und auch ein interessantes Thema.
Wer will nicht wissen ob man jemanden umgebracht hat. Blöd das man sich nicht mehr dran erinnert.
War man es oder nicht? Sagt die unbekannte Stimme am Handy die Wahrheit oder spielt jemand ein falsches Spiel..
Wer auf wirklich langatmige Krimis steht, ist hier richtig. Hier wird auf zwei Seiten beschrieben wie der Mann (endlich!) seine Tür aufschließt! Oh man...
3

Ganz okay für zwischendurch…

Die Geschichte klang auf dem Klappentext super fesselnd und verpasste mit durch die paar Zeilen einen kalten Schauer, das Buch blieb dann am Ende alles in allem leider etwas flach! Es lies sich gut lesen, der Schreibstil war angenehm zu lesen. Der Hauptprotagonist war mir allerdings von Anfang an unsympathisch und der Verlauf der Geschichte konnte mich nicht richtig fesseln. Ich wollte schon irgendwie wissen was dahinter steckt, aber es baute sich keine Spannung auf, die ganze Zeit war mir ziemlich egal wie genau es sich auflöst! Es gibt auch noch die eine oder andere Frage die am Ende irgendwie offen geblieben ist! Alles in allem in Ordnung, aber mehr auch nicht!

2

Was für ein Käse und was für ein doofer Protagonist. Edgar Allen Poe, der des Öfteren herhalten musste, würde sich im Grab rumdrehen!!!

2.5

Das Buch hatte tolle Ansätze sowie eine spannende Grundidee, jedoch kam mir die Umsetzung eher substanzlos vor. Es fehlte mir an emotionaler Tiefe. Das Geschehene wurde irgendwie lieblos dargelegt, ständig wiederholten sich gewisse Inhalte („Erinnere dich“ und „lost&found“ kann ich von nun an nicht mehr hören😂), die Handlung war um Spannung bemüht, aber richtig packen & überraschen konnte es mich nicht. Der Schreibstil war an sich okay, aber durch die besagten Punkte, konnte auch dieser mich nicht ganz überzeugen. Der Autor hat viele Wendungen eingebracht, um die Story undurchschaubar zu machen - am Ende war meine erste Theorie aber trotzdem genau die Richtige. Wirklich gut fand ich tatsächlich das Thema & den psychologischen Hintergrund des Ganzen. Es hatte viel Potenzial, aber für mich war’s eher nichts. Schade!

3.5

In dem Buch begleiten wir Arno auf seiner Reise zurück in die Vergangenheit. Zu dem Tag, an dem seine Freundin Maya nach einer Wanderung spurlos verschwunden ist. Nach 20 Jahren bekommt er plötzlich mysteriöse Nachrichten und versucht daraufhin herauszufinden ob er etwas mit dem Geschehen von damals zu tun hat. Mir hat das Buch gut gefallen, obwohl ich sagen muss dass ich die Auflösung etwas unzureichend fand. Zum Schluss ging es doch etwas schnell. Aber ich mochte die Erinnerungsfetzen die immer wieder eingestreut wurden und wie man versucht hat den Leser in die Irre zu führen.

4

Hab das Buch gerade beendet.Wie so oft mit einem unerwarteten Ende.Ich fand es echt gut . Spannend bis zum Schluss.Der Schreibstil war flüssig,so das ich gar nicht aufhören konnte zu lesen.😃

3

Die Story hatte mich direkt angesprochen, doch hier wurde einiges Potential verschenkt. Eine wirkliche Thriller-Stimmung kam bei mir nicht auf. Der Protagonist trinkt lieber zu viel Alkohol, als sich mit den Gegebenheiten auseinanderzusetzen. Ein großer Teil des Buchs dreht sich um die Gedanken des Protagonisten. Diese wiederholen sich auch des öfteren. Nur gelegentlich kam etwas Spannung auf. Einzig meine Neugier, wie sich die Ereignisse tatsächlich zugetragen haben, wer ein perfides Spielchen betreibt, hat mich am Ball bleiben lassen. Doch auch zum Ende hin gab es keine nennenswerte Steigerung. Meiner Meinung nach gibt es wesentlich spannendere Thriller, die der Genrebezeichnung auch entsprechend gerecht werden.

4

Toller Thriller🥸

Ich kam gut in das Buch rein und die Geschichte nahm auch schnell Fahrt auf. Ich hatte den Großteil auch in einem Rutsch gelesen, weil es wirklich spannend wurde 🤗 nur das Ende hatte mir nicht wirklich zugesagt. Wobei es mir nicht um die Handlung ging, sondern eher dass es nochmal in die Länge gezogen wurde, obwohl eigentlich alles gesagt wurde 🙄

3.5

Arnos Freundin Maja ist vor 20 Jahren verschwunden. Als er die Einladung zu einem Klassentreffen bekommt, reißen alte Wunden auf. Doch was weiß er wirklich über Majas Tod? Stück für Stück kehrt die Erinnerung zurück und Arno traut sich bald selbst nicht mehr. "Erinnere dich!" ist spannend, keine Frage, das Ende war mir jedoch ein wenig zu sehr an den Haaren herbeigezogen.

4

Ein Thriller, der mich von Anfang bist Ende begeistern konnte. Dem Autor ist bis zur entgültigen Auflösung ein spannendes Verwirrspiel gelungen. Man hatte jeden Charakter in Verdacht und doch kam es am Ende anders, als man anfangs geglaubt hat.

4

Manipulativ!

Dieses Buch hat mir von Anfang bis Ende gefallen. Der Anfang ist sehr schön aufgebaut, alle nötigen Details um eine so verwobene Geschichte zu verstehen. Schön in dem Buch von Kapitel zu Kapitel verteilt, werden immer wieder neue und interessante Fakten verraten, die einen zum weiterlesen motivieren. Das Ende hatte auch seine Überraschungen, zwar waren diese (zum Teil) schon vorherzusehen, und trotzdem war es vom Gefühl her so, als hätte man nichts geahnt, als es dann doch tatsächlich so passierte! Es ist keine Geschichte bei der das Blut nur so fließt, aber durch Manipulation, Lüge und Intrigen schön für zwischendurch. Ich hoffe man versteht hier was ich meine :) Insgesamt ein tolles Buch, empfehlenswert!😇

3

Zu wenig Spannung.

Erinnere dich ! " ist das erste Buch von diesem Autor der mir bis dahin unbekannt war. Es versteckt sich aber niemand anderes als der Krimi Autor Andreas Götz hinter diesem Pseudonym und der hat bereits einige Bücher veröffentlicht. Durch den flüssigen und angenehmen Schreibstil des Autors, findet der Leser schnell in die Geschichte hinein. Arno Seitz , ist der Protagonist des Buches und aus seiner Sicht werden die Handlungen erzählt. Das Verschwinden seiner großen Liebe Maja hat er nie wirklich verarbeiten können, stattdessen hat er es verdrängt so gut es ging. Er ist im weiteren Verlauf des Buches aber gezwungen, sich mit seiner Vergangenheit auseinander zu setzen. Seine Gedanken und auch Gefühle werden authentisch geschildert, sodass man sich gut in ihn hinein versetzen kann. Er ist ein Charakter mit Ecken und Kanten. Beim weiteren Lesen hatte ich aber leider das Gefühl, Arno nicht richtig kennengelernt zu haben. Er blieb mir irgendwie fremd. Bei den anderen Charakteren ging es mir ähnlich. Sie wirkten auf mich schwammig und schwer zu greifen, da man auch hier zu wenig über sie erfahren hat. Im Fokus standen hier mehr die Gefühle von Arno und dadurch fehlte es mir persönlich mehr an Spannung. Die einzelnen Beschreibungen fand ich auch zu detailliert, jedoch hat mich das Ende doch überrascht. Leider konnte mich dieses Buch nicht wirklich überzeugen und ich vergebe hier 💫 💫 💫.

Zu wenig Spannung.
2.5

Was wenn deine Erinnerungen nicht echt sind

Arno hat vor 20 Jahren seine große Liebe direkt nach dem Abitur verloren. Sie verschwand auf einer Wanderung spurlos. Warum blieb ungeklärt. Zum Abitur-Jubiläum kehrt er nun zurück. Und anonyme Nachrichten fordern von ihm „Erinnere dich!“ Aber kann er diesen Erinnerungen wirklich vertrauen? Die Idee zum Buch ist soweit so spannend. Auch die kleinen Twists in der Geschichte fand ich ganz interessant. Aber ich fand den Hauptcharakter leider persönlich ganz schrecklich und darum hat mich das Buch am Ende nicht so mitgenommen wie erhofft. Aber immerhin soweit dran zu bleiben, damit ich erfahren habe, was damals wirklich passiert ist.

3

Ein solider Thriller, den man zwischendurch lesen kann

Also erstmal liebe ich das Cover, mit der einsamen Berghütte passt es perfekt zur Story! Der Schreibstil von Max Reiter ist leicht und locker und lässt einen schnell in die Geschichte von Arno eintauchen. Mit Arno bin ich jedoch semi warm geworden, da er eigentlich immer seine Probleme in Alkohol ertränkt und mit der Schwester seiner verschwunden Freundin schläft. Die vielen Wortwiederholungen von "Erinnere dich" und "Lost&Found" haben mich irgendwann auch ein wenig gestört. Außerdem konnte ich nicht ganz nachvollziehen, dass Arno 20 Jahre lang quasi alles vergessen hat, was in der Nacht von Majas Verschwinden passiert ist, und dann durch mysteriöse Anrufe und SMS sich plötzlich an alles erinnert. Mit den Geschehnissenen und Plottwists (Ja, Mehrzahl!) am Ende habe ich jedoch nicht gerechnet und die haben für mich einiges rausgehauen! An sich ein solider Thriller, den man gut zwischendurch lesen kann😊

Ein solider Thriller, den man zwischendurch lesen kann
3

Guter Thriller, wenn auch teils etwas konstruiert und vorhersehbar.

Spannend, interessant, aber nicht blutrünstig

Die Inhaltsangabe hat mich direkt gepackt und ich wurde nicht enttäuscht. „Erinnere Dich!“ ist mal ein etwas anderer Thriller - wirklich spannend und interessant, aber nicht blutig. Unser Protagonist Arno wird nach 20 Jahren dazu „gezwungen“ sich an den Tod seiner damaligen Freundin zu erinnern. Aber was heißt schon erinnern und kann man seinen Erinnerungen wirklich trauen? Man wird mit Arno gemeinsam immer wieder auf falsche Fährten geführt und man weiß am Ende nicht mehr was stimmt hier eigentlich. Der Schreibstil war für mich wirklich angenehm zu lesen, auch wenn das Buch zwischendrin etwas an Tempo verloren hat. Das Ende holt es für mich wirklich raus. Ein spannender Psychothriller, den ich gerne weiter empfehle.

Spannend, interessant, aber nicht blutrünstig
1.5

Für mich war das Buch ein Flop, es hat für mich nicht im geringsten etwas mit Thriller zu tun.

3

Gelungenes Debüt mit leichten Schwächen

Thriller Debüt von Max Reiter bzw. Andreas Götz. Unter dem richtigen Namen Andreas Götz wurden bereits Kriminalromane veröffentlicht, diese habe ich allerdings nicht gelesen. Der Schreibstil ist sehr angenehm, das Buch lässt sich gut und flüssig lesen. Die Kapitel haben eine angenehme Länge. Es wird aus Sicht des Hauptcharakteres geschrieben, es gibt Rückblenden, die sich als solche gut identifizieren lassen. Der Haupthandlung lässt sich gut folgen. Vor 20 Jahren ist die Freundin von Arno bei einer Wanderung verschwunden. Durch anonyme Hinweise, kommen Arno jedoch Erinnerungen und er ist sich seiner Rolle des Verschwindens nicht mehr so sicher. Leider passiert auf den ersten 200 Seiten recht wenig, Schwung nimmt die Geschichte erst im letzten Drittel auf. Es gibt einen weiteren Handlungsstrag mit einer Studentin der sich mir am Ende nicht erschließt. Für einen Thriller meiner Meinung nach auch recht harmlos. Aber trotzdem in Summe ein gelunges Thriller Debüt, was hier und da kleine Schwächen hat.

3

Ich hatte mich so auf dieses Buch gefreut. Der Klappentext sprach mich an, das Cover fiel mir sofort auf und ich kenne einige andere Bücher des Autors unter seinem richtigen Namen. Alles gute Voraussetzungen. Grundsätzlich gefiel mir die Grundidee richtig gut, was wir für Erinnerungen an und mit der Vergangenheit haben und verbinden. Was blenden wir aus? Erinneren wir uns bewusst an einiges nicht? Können wir wieder Zugang zu diesen verschütteten Erinnerungen bekommen? Das Setting in den Bergen bei der Wanderung gefiel mir sehr gut, der Teil hat mich auch mitgerissen. Leider wurde diesem viel zu wenig Beachtung geschenkt und somit zu schnell abgehandelt. Bei dem Rest des Plots fehlte es mir an Spannung, oft plätscherte es dahin,dass Ende und die Auflösung für mich schon relativ bald vorhersehbar. Schade, man hätte da sicher so viel mehr daraus machen können.

3

Ja, aber...

Die Hauptfigur war mir wirklich unsympathisch 🤭ich hatte die ganze Zeit beim. Lesen ein beklemmendes Gefühl, was sich bis zum Ende zog. Kein schlechter Thriller, aber in der Summe kein Highlight für mich. 👀

4.5

Fesselnd, etwas verwirrend aber mit schlüssigem Ende

"Erinnere Dich" hat mich wirklich gefesselt und bis zum Ende hin gut unterhalten. Besonders gut finde ich, dass sich zum Ende hin wirklich alles aufklärt und man nicht mit offenen Fragen zurück bleibt.

1.5

Ne. Ne, echt nicht.

📚Rezension | #ErinnereDich - #MaxReiter | Thriller | unbez. Werbung📚 Moin, Boah hab ich mich gefreut über das Paket von @ehrlichanders & @sfischerverlage , die sich wie immer selbst übertreffen. (herzlichen Dank 🙏) Cool war auch die Idee mit dem Abi-Treff-Tischen, denn so konnten @bennicullen , @annithrill_ & @buchstabensammlerin und ich gemeinsam etwas über das Buch fachsimpeln. Den Inhalt findet ihr auf Bild 2! 📚Bewertung📚 Tja, leider habe ich fast alle guten Worte schon verloren, als ich über die Box und den #buddyread gesprochen habe. Man kann noch den Schreibstil positiv erwähnen, denn der war auf jeden Fall flüssig, ganz im Gegenteil zu der Story. Gefühlt hätte das Buch besser als Kurzgeschichte funktioniert, denn vieles wirkte fast lieblos dazu geschustert und hat mich zeitweise echt fluchen lassen. Noch nerviger war die Figur „Lost&Found“ und dieses ständige „Erinnere dich“… „Godverdomme“ würden Martin S. Snejder und @mickys.buecherwelt jetzt wohl sagen. See Hauptcharakter Arno ging mir ebenfalls gepflegt auf den Sack, auch weil ich es mit der psychologischen Brille gesehen als so gut wie unmöglich halte, dass das so passiert. Spoiler: Unterbewusste Gedankenmanipulation bei einem schwer traumatisierten Jugendlichen über Textnachrichten usw. Sorry da steige ich intellektuell aus. Nice Try, aber das Ding ist weder Thriller noch empfehlenswert! Ich bin raus! Und erinnern will ich mich jetzt auch erstmal nicht mehr! 3/10 ⭐️ Und ihr so? Schon gelesen? Welches Buch war eure letzte Enttäuschung? Schönen Sonntag! #sfischerverlage #igreads #bookstagram #books #bookstagramgermany #fürmehrmänneraufbookstagram #bookaholic #leseliebe #bücherliebe #booklove #rezension #bücherbücherbücher #lesenmachtglücklich #buchempfehlung #buchblogger #buchtipp #buchliebe #thriller #thrillerlove #brosofbookstagram #book #igbooks

1.5

Leider nicht meins. Ich hatte mir eine fesselnde Geschichte mit emotionaler Tiefe erhofft – bekommen habe ich stattdessen eine langatmige Erzählung, die mich weder berührt noch wirklich interessiert hat. Besonders störend war für mich die ständige Wiederholung der Phrase „erinnere dich“, die bald nur noch ermüdend wirkte und dem Text jegliche Leichtigkeit nahm. Die Handlung zog sich über weite Strecken, ohne dass echte Spannung aufkam. Viele Passagen wirkten unnötig gestreckt, und es fiel mir schwer, eine Verbindung zu den Figuren aufzubauen. Trotz des vielversprechenden Titels blieb das Buch für mich blass und monoton. Insgesamt konnte mich der Roman weder inhaltlich noch sprachlich überzeugen. Schade – da war deutlich mehr Potenzial vorhanden.

3

War ein ganz guter kurzer Psycho Thriller. Ich hab das Ende irgendwie kommen sehen aber dennoch war es gut geschrieben. Ich habs als Hörbuch gehört und der Sprecher hat mich nicht ganz so gefallen weil er die Charaktere alle unsympathisch rüberkommen lassen hat. Außerdem das „Bayrisch“ gesprochene war nicht so meins und hat mehr genervt. War trotzdem gut und ich habs relativ schnell durchgehört.

3

Zwanzig Jahre ist es her, dass Arnos Freundin Maja bei einer Wanderung verschwunden ist und für tot erklärt wurde. Obwohl Arno diesen Teil seines Lebens hinter sich gelassen hat, reißen ein Klassentreffen und unbekannte Nachrichten alte Wunden wieder auf und Arno muss sich seiner Vergangenheit stellen… Die Grundidee des Buches fand ich sehr interessant, deswegen habe ich mich sehr auf das Buch gefreut! Obwohl der Schreibstil recht angenehm ist und man schnell durch die Geschichte kommt, konnte mich der Anfang nicht wirklich packen - ich kann nicht mal genau sagen, woran es lag, aber wirklich gut fand ich das Buch erst ab der zweiten Hälfte und das Ende hat mich dann wiederum positiv überrascht! Die Charaktere sind interessant, Arno selbst mochte ich allerdings gar nicht gerne, was irgendwie auch wieder zum Buch passend war. Ein Thriller mit einem interessanten Thema, bei dem man allerdings ein kleines bisschen Durchhaltevermögen braucht, welches allerdings mit einem grandiosen Ende belohnt wird!

3

Allein der Titel "Erinnere dich!" von Max Reiter klingt nach so unglaublich viel. Der perfekte Thriller sozusagen.  Nur das es in meinen Augen eher ein Psychothriller oder doch eher Spannungsroman ist. Denn gerade auf der psychologischen Ebene passiert hier eine ganze Menge.  Der Schreibstil des Autors ist sehr angenehm. Die Atmosphäre drückend und beklemmend. Im Fokus steht der liebe Arno, dessen Perspektive wir auch erfahren. Hier hätte ich mir eindeutig mehr Sichtweisen gewünscht, um das Ganze einfach vielschichtiger und brisanter zu gestalten.  Arno ist kein schlechter Kerl. Er ist vom Wesen her sehr trocken und in sich gekehrt. Der typische Einzelgänger, der nur selten jemand an sich heranlässt. Ich konnte ihn nie ganz greifen. Ebenso verhielt es sich mit den übrigen Charakteren. Sie waren da, aber auch wieder nicht. Wie ein Schatten aus der Vergangenheit, der nie ganz verschwindet. Hier bekommt man es mit einigen Charakteren zu tun. Nicht jeder ist wichtig und trotzdem hätte man gerade aus diesen sehr viel mehr herausholen können.  So schien mehr oder weniger jeder sein eigenes Ding zu machen. Die Thematik selbst hat mir unglaublich gut gefallen und versprach einiges an Intensität und nervenaufreibenden Momenten.  Leider war die Umsetzung nicht ganz so wie erhofft. Es ist sehr ruhig und unaufgeregt. Man muss sehr tief graben, damit sich überhaupt etwas bewegt. Dafür verliert sich der Autor allzu gern in den Details der Vergangenheit und der Umgebung. Und er vergisst auch niemals mehrfach daran zu erinnern, dass man seine Schuld zu begleichen hat. Was hin und wieder doch etwas zu viel des Guten war. Doch ist das überhaupt der Fall? Maja hängt wie ein dunkler Schatten über allem und man ist sich nie sicher, ob sie wirklich tot ist, oder eben nicht. Die Psychospielchen haben mir dagegen richtig gut gefallen.  Subtil, tiefsinnig, grausam. Er gräbt nicht nur in der Vergangenheit, sondern man spürt direkt, wie gezielt manipuliert und zermürbt wird. Das lässt direkt alle Alarmglocken losschrillen. Und ganz nebenbei bricht auch noch die Seele auseinander.  Begleitet wird es unablässig von Paranoia und Wahn, was immer wieder Wunden aufplatzen lässt. Man lauscht immer wieder Arnos Selbstgeißelung. Was eigentlich richtig gut ist. Mich aber auch zermürbt hat. Denn vom emotionalen her war es staubtrocken. Es war kein Leben, keine Energie vorhanden.  Keine Verzweiflung, keine innere Zerrissenheit, die man als solches hätte fühlen können. Aber das ist genau das, was diesen Roman hätte ausmachen können und müssen. Der Autor wechselt dafür gerne mal die Richtungen und das nicht zu knapp.  Was ihm äußerst gut gelungen ist.  Mit dem Ende konnte er mich wirklich noch positiv überraschen. Denn dort waren Energie und Emotionen vorhanden.  Man wird von einem Abgrund verschluckt, der es wirklich in sich hat. Wie eine kalte Dusche, die schon so viel eher zum Einsatz hätte kommen müssen.  Insgesamt kein schlechter Roman, aber hier wäre eindeutig mehr möglich gewesen. Es ist allerdings beängstigend und zutiefst verstörend, wie leicht der Mensch manipuliert und angreifbar gemacht werden kann. Fazit: "Erinnere dich" von Max Reiter ist ein sehr subtiler und psychologischer Roman, der in die tiefsten Abgründe der menschlichen Seele führt. Mir persönlich war es leider überwiegend etwas zu ruhig und unaufgeregt, dafür punktet der Autor mit einem Ende, das mich positiv überraschen konnte. Insgesamt wurde hier jedoch einiges an Potenzial verschenkt. 

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3.5

Ein netter, schnell zu lesender Thriller. Allerdings fehlte mir irgendwas… die Charaktere waren mir stellenweise etwas zu flach. Obwohl die Story schon gut war, wirkt sie an manchen Stellen etwas ungelenk. Dennoch ganz gut für zwischendurch.

5

Ein Meisterwerk 😳🤫

Mein erstes Buch von Max Reiter und ich war so gespannt was mich hier erwarten wird. Das Cover gefällt mir sehr sehr gut und ist schon ziemlich spannend gestaltet. Aber um was geht es hier eigentlich? Im Mittelpunkt steht der Universitätsdozent Arno Seitz, der bei einer Wanderung vor zwanzig Jahren seine damalige Partnerin Maja verlor. Sein Leben ging weiter, der Stachel des Verlustes blieb aber tief. Bis er auf einmal Nachrichten bekommt, die ihn auffordern sich zu erinnern. Nach und nach erscheinen Erinnerungen, die ein Bild zeichnen, dass sich Arno niemals zugetraut hätte. Doch kann er den Erinnerungen trauen? Wow, was ein Meisterwerk! Ich konnte das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen und habe es in einem Rutsch beendet. Die Geschichte ist so gut durchdacht, es ist von Anfang an bis zum Ende spannend und hier kommt man aus dem miträtseln wirklich nicht mehr hinaus. Bis zum Schluss wusste ich nicht was mich erwarten wird und genau das habe ich geliebt. Ich war verwirrt und jedes Mal wenn ich eine Spur hatte dachte sich der Autor: Jetzt fangen wir das Spiel nochmal von vorne an.😃 Für mich ist dieses Buch ein absolutes Highlight und ich kann es kaum erwarten wieder etwas von dem Autor zu lesen. 😍

3.5

Ich fand es stellenweise durchaus spannend, allerdings hat es mich zwischendurch nervös gemacht wobei ich nicht erklären kann woran das lag. Dreieinhalb Sterne.

5

Nichts ist wie es scheint…

3

Sehr durcheinander aber auch sehr fesselnd

Das Buch wirkte auf mich sehr durchwachsen. Zuerst war der Verlauf unklar. Der Anfang hat sich meiner Meinung nach sehr gezogen. Wirklich interessant wurde es erst ab dem Abiturtreffen. Dort wurde das Ziel klar; Den Möder von Maja finden. Am besten fand ich Arnos Erinnerungen. Wie er an Maja denkt, wie sie sich seine Erinnerungen verändern und auch wie er am Ende auf diese Momente zurück blickt. Das Buch gibt viel Potenzial zum überlegen. Wem man vertrauen kann steht nie genau fest. Arno zweifelt an jedem und teilweise sogar an sich selbst. Es gab auch tiefgründige Momente. Hierbei fällt mir vor allem das letzte Kapitel auf. Nicht das beste Buch welches ich je gelesen habe, aber trotzdem sehr spannend.

3.5

Verwirrender Thriller, der einen an der eigenen Urteilsfähigkeit zweifeln lässt.

Als Arno eine Einladung zum Abitreffen erhält, kommen nicht nur Erinnerungen an seine Schulzeit wieder auf, sondern auch das traumatische Erlebnis von damals kommt an die Oberfläche: Vor 20 Jahren verschwand seine Freundin Maja spurlos bei einer Wanderung. Befeuert von anonymen Nachrichten, die Arno immer wieder auffordern sich zu erinnern, und der Wanderung, die er und seine alten Freunde zum Gedenken an Maja erneut unternehmen, sind da plötzlich Bilder und Erinnerungen in seinem Kopf, die seine Welt ins Wanken bringen. Er hat Maja an jenem Tag als Letzter gesehen. Er hat sie in die Höhle gelockt. Doch was ist dann passiert? Der Thriller beginnt mit einem kurzen Ausblick, ehe die eigentliche Handlung einige Wochen davor einsetzt. Obwohl diese Passage sehr kurz ist, haben diese zwei Seiten zu Beginn sofort mein Interesse geweckt und außerdem Spannung aufgebaut. Gleichzeitig wurde mir dadurch der Einstieg ins Buch erleichtert, was zudem auch an dem angenehmen und leichten Schreibstil liegt. Leider nimmt die Spannung nach den ersten Seiten ziemlich schnell wieder ab, da erst einmal die Geschehnisse aus der Vergangenheit näher beleuchtet werden, bevor die Handlung weiter voran schreitet. Die Umstände von Majas Verschwinden sind jedoch so mysteriös und rätselhaft, dass es trotz fehlender Spannung kontinuierlich interessant bleibt. Nach dem Abitreffen nimmt die Handlung dann richtig an Fahrt auf und die Spannung kehrt zurück. Obwohl viele Wendungen sowie die Auflösung meiner Meinung nach ziemlich vorhersehbar waren, war es dennoch großartig geschrieben. Zum einen aufgrund all der versteckten Hinweise zwischen den Zeilen, die zum Aufstellen eigener Theorien ermuntert haben und zum anderen aufgrund der Art des Erzählens, in der sich für mich der eigentliche Thriller-Aspekt zeigt. Max Reiter lockt einen nicht nur auf falsche Fährten, er setzt alldem noch einen drauf: Während seine Figur anfängt an seinen Erinnerungen und sich selbst zu zweifeln, überträgt Reiter das auf den/die Leser/in und treibt es derart auf die Spitze, dass ich mehrmals wirklich an meiner eigenen Urteilsfähigkeit gezweifelt habe. Es war in dem Kontext einfach großartig. Max Reiter ist ein Meister der unterschwelligen Manipulation. Dementsprechend hat mir „Erinnere Dich!“ ein unterhaltsames, zugleich jedoch auch nervenaufreibendes Leseerlebnis beschert und so für einige spannende Lesestunden gesorgt.

Verwirrender Thriller, der einen an der eigenen Urteilsfähigkeit zweifeln lässt.
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