die dinge, die ich denke, während ich höflich lächle … und Synchronicity

die dinge, die ich denke, während ich höflich lächle … und Synchronicity

Softcover
3.910
AktivistenVerlustRassismusAfrodeutsche

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Description

Ingeborg-Bachmann-Preis 2016: Sharon Dodua Otoo »hat den wohl angesehensten deutschsprachigen Literaturpreis gewonnen« Philip Oltermann, The Guardian

»fabelhaft«, »beeindruckend«, »lang nachwirkende Stolpersteine«, »Satire, Witz und Ironie« – Sharon Dodua Otoo löst mit ihrem Schreiben und Denken große Begeisterung aus.
In ihren ersten beiden Novellen ›die dinge, die ich denke, während ich höflich lächle‹ und ›Synchronicity‹ erzählt Sharon Dodua Otoo mit phantastischer Leichtigkeit, herzlichem Humor und schonungslosem Scharfsinn von Farben und Grautönen, von Unsicherheiten und Empowerment.

Sie hat einen deutschen Mann geheiratet, den schönsten Mann, und seinen Namen stolz getragen, bis sich herausstellt, dass seine andere Frau ausgewiesen wird. In ›die dinge, die ich denke, während ich höflich lächle‹ erzählt Sharon Dodua Otoo von einem bitteren Verlust, einer schonungslosen Bilanz und einer mutigen, trotzigen und willensstarken Frau, die sich neu erfindet.

Erst ist das Gelb weg, dann das Grün, das Blau und schließlich das Braun. Cee sieht keine Farben mehr, auch nicht ihre eigene Haut. Dann kehren die Farben zurück. Aber so einfach ist es nicht ... ›Synchronicity‹ ist eine irrwitzige und verblüffende Geschichte, eine Adventsgeschichte.

»die Welt ist jederzeit zu erschüttern«, Sandra Kegel, Jurorin Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Contemporary
Format
Softcover
Pages
256
Price
12.40 €

Author Description

Sharon Dodua Otoo ist Schriftstellerin, Herausgeberin der englischsprachigen Buchreihe »Witnessed« und Kuratorin des Schwarzen Literaturfestivals »Resonanzen«. Mit dem Text »Herr Gröttrup setzt sich hin« gewann Otoo 2016 den Ingeborg-Bachmann-Preis. 2020 hielt sie die Klagenfurter Rede zur Literatur »Dürfen Schwarze Blumen Malen?«, die im Verlag Heyn erschien. Ihr erster Roman »Adas Raum« wurde 2023 für die Shortlist des BücherFrauen-Literaturpreises »Christine« ausgewählt und in mehrere Sprachen übersetzt. Es folgten weitere Auszeichnungen und Stipendien; 2025 hielt sie die Zürcher Poetikvorlesung. 2026 erschien ihr zweiter Roman »So, in etwa, ist es geschehen«. Sie lebt mit ihrer Familie in Berlin.

Posts

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All
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Gut anders

Die beiden Novellen sind erfrischend anders. Ein bisschen Zeit habe ich gebraucht, um in den Stil der Kapitel und die Schreibweise hinein zu finden. Eine Mischung aus Alltagsleben, Gedanken und Situationen, die einen auch viel das Thema Rassismus näher bringen und helfen mal einen anderen Blickwinkel einzunehmen. Die zweite Novelle mit dem Verlust der Farben fand ich fast ein wenig magisch. Mein Fazit ist also es lohnt manchmal außerhalb seiner Komfortzone zu lesen.

4

Die meisten kennen die Autorin über ihren Roman Adas Raum - eine herausfordernde Story mit vielen Metaebenen, zu der nicht jede*r einen Zugang findet. Ich habe zunächst mit den zwei frühen Novellen der Autorin begonnen und habe beide Geschichten sehr genossen! Vor allem die experimentelle Erzählweise und der bemerkenswerte Schreibstil haben mir gefallen. Ironisch-witzig und locker berichten beide Novellen aus dem Leben zweier Schwarzer deutscher Frauen. Familiäre Themen finden genauso Einzug in die Geschichten wie Alltägliches und natürlich der omnipräsente Rassismus. Beeindruckt hat mich dabei, wie feministisch, intersektional und sensibel die Autorin schreibt - und sich schon 2012 auf einem Erzählniveau befand, das viele Autor*innen und Verlage selbst 2022 noch längst nicht erreicht haben. Wer Schwarze deutsche Autor*innen supporten möchte, sollte sich dieses Büchlein definitiv näher anschauen!

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