Manchmal musst du einfach leben

Manchmal musst du einfach leben

Softcover
3.531
EmanzipationGehenKarriereFreundschaft

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Description

Manchmal musst du einfach leben - Ein ergreifender Roman über den Mut, sich für das Leben zu entscheiden

Maribeth Klein, Anfang 40, lebt in New York und ist damit beschäftigt, die perfekte Mutter von Zwillingen, Ehefrau und Mitarbeiterin zu sein. Vor lauter Stress bemerkt sie nicht einmal, dass sie einen Herzinfarkt hatte. Erst nach einer Notoperation, als sie völlig geschwächt nach Hause kommt und begreift, dass Familie und Job ihr keine Möglichkeit lassen, zu Kräften zu kommen, trifft sie eine unglaubliche Entscheidung: Sie packt eine kleine Tasche und geht.

In Manchmal musst du einfach leben erzählt Gayle Forman auf ergreifende Weise davon, wie viel Mut es braucht, sich für das Leben zu entscheiden, und dass man manchmal von zu Hause fortgehen muss, um wieder dorthin zurückfinden zu können. Ein Roman, der große Fragen stellt und uns mitnimmt bis dorthin, wo sich Liebe und Leben treffen.

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Generational Novels
Format
Softcover
Pages
368
Price
11.30 €

Author Description

Gayle Forman, geboren 1971, begann ihre journalistische Karriere beim ›Seventeen Magazine‹ und arbeitete dann für große Zeitschriften wie ›Cosmopolitan‹, ›Glamour‹ und ›Elle‹, bevor sie anfing, Romane zu schreiben. Inzwischen hat sie etliche Bestseller veröffentlicht. Sie lebt mit ihrer Familie in Brooklyn, New York.

Posts

2
All
4.5

Gutes und ansprechendes Buch

Mir hat das Buch gut gefallen. Nur das Ende war mir zu aprupt. Da haette ich mir ein ausgereifteres gewuenscht. Aber generell ist die Geschichte toll.

4

Inhalt Maribeth Klein versucht überall ihr Bestes zu geben. Ihr Job, ihre Freunde, ihr Mann und ihre Kinder nehmen sie so sehr in Anspruch, dass sie nicht einmal bemerkt, dass sie einen Herzinfarkt hat - und das Mitte vierzig! Sie merkt erst jetzt, wie gestresst underschöpft sie ist und dass sie eine Veränderung braucht. Maribeth muss auch mal an sich selbst denken und beschließt kurzerhand, ihre Tasche zu packen und zu gehen ... Protagonisten Maribeth hat eigentlich immer hart gearbeitet, aber konnte dennoch nicht alles erreichen. Ihr Job fordert alles von ihr, und ihre ehemals beste Freundin Elizabeth hat zwar alles erreicht, arbeitet aber nicht so, wie Maribeth es gutheißen würde. Also ist die Arbeit nicht so zufriedenstellend, wie Maribeth sich das erhofft hätte und das macht ihr zu schaffen. Sie hat auch sonst viele Pflichten und versucht alle möglichst perfekt zu erfüllen, aber das geht halt nicht immer. Ihre ganzen Aufgaben halten sie ständig auf Trab und auch ihre kleinen Zwillinge sind sehr anstrengend. Ihr Mann ist meistens arbeiten und kann bei den häuslichen Aufgaben kaum helfen. Alle Last der Familie liegt auf Maribeths Schultern und irgendwann wird ihr das eben zu viel. Jason verspricht ihr nach dem Herzinfarkt eine "Blase", in der sie sich erholen soll, aber das kann er nicht wirklich erfüllen und Maribeth fühlt sich erschöpfter als je zuvor. Sie merkt nach dieser kurzen Pause im Krankenhaus einfach mehr als früher, dass sie das alles nicht mehr aushält. Sie geht weg, weil sie nunmal die Zeit braucht, um sich zu erholen. Egal, was die anderen tun, sie müsste immer noch etliche Aufgaben erledigen und könnte sich nicht um ihre eigene Gesundheit kümmern. Ihren Mann mit den zwei Kindern allein zu lassen, ist nicht das Beste, aber ich kann ihre Entscheidung verstehen. Jason ist zwar der Ehemann, mit dem Maribeth schon eine längere Geschichte hat, aber er kümmert sich nicht so sehr um die Familie, wie er vielleicht sollte. Aus Maribeths Sicht sieht man immer wieder, wie er ihr die Aufgaben überlässt und sich kaum selbst um etwas kümmert. Die Zwillinge, Liv und Oscar, waren auch interessant und auch ein weiterer Faktor in Maribeths Leben. Oscar ist eher das tollpatschige Kind und Liv das reife. Beide sind auf ihre eigene Art anstrengend und dass sie so unterschiedlich sind, macht die Sache nicht leichter. Ich habe mich teilweise schon über die Kinder aufgeregt, weil sie es Maribeth so schwer machen, aber sie sind halt vier Jahre alt und da kann man sie ja nicht wirklich für ihre Handlungen beschuldigen. Dann gab es noch weitere Charaktere, vor allem alle, die Marybeth in Pittsburgh kennenlernt und mit denen sie ihre Zeit verbringt, aber man kann unmöglich auf alle eingehen. Sie hat ihre Nachbarn, ihren Arzt und eine weitere sehr wichtige Frau. Sie sieht in ihren Leben die Schwierigkeiten, die andere haben und lernt auch daraus, darum sind schon alle Charaktere wichtig. Handlung und Schreibstil Ich bin ja selbst gerade 19 Jahre alt und habe beim Lesen manchmal fast Angst bekommen. Maribeth arbeitet sehr hart und hat trotzdem so viel Stress und schafft es trotz aller Anstrengungen nicht, sich den Aufgaben gewachsen zu fühlen, die eigentlich jeder Erwachsener zu bewältigen hat. Diese Passagen haben mir dadurch auch sehr gefallen, weil ich Maribeths Stress eben richtig nachvollziehen konnte. Auch hat es mich schrecklich aufgeregt, dass alle sie so mies behandeln in ihrem Leben. Dass sie ihre Aufgaben erfüllt und manchmal auch noch mehr als das tut, ist für alle selbstverständlich und sie - also vor allem Jason - wissen das gar nicht zu schätzen. Also meistens konnte ich alles gut nachvollziehen und habe mit Maribeth gelitten, aber manchmal konnte ich ihre Handlungen nicht wirklich verstehen und fand sie etwas zu unnahbar. Fazit "Manchmal musst du einfach leben" hat mir wirklich gut gefallen, weil ich mit der überforderten Maribeth gut mitfühlen konnte!

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