Als die Stadt in Flammen stand
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Description
Lena hat Stil, einen coolen Freund und einen Plan. Campbell dagegen will einfach nur das Jahr an der neuen Schule schaffen. Als die Mädchen ein Footballmatch besuchen, geraten sie plötzlich in eine Masseneskalation. Eine Eskalation, die von Hass und Gewalt getragen ist und bei der sich beide unverhofft Seite an Seite wiederfinden. Lena und Campbell sind nicht befreundet. Doch das ist unwichtig, wenn die Stadt in Flammen steht und man aufeinander angewiesen ist, will man die Nacht überleben ...
Ein aufwühlender und hochaktueller Roman von Autorenduo Kimberly Jones und Gilly Segal, der ein Schlaglicht wirft auf Rassismus und ethnische Beziehungen.
Book Information
Author Description
Kimberly Jones ist die Co-Autorin des New-York-Times-Bestsellers »Als die Stadt in Flammen stand«. Sie arbeitet heute in der Unterhaltungsindustrie und wohnt in Atlanta, Georgia. Ihre Rede zu den Protesten nach dem Tod von George Floyd ging auf YouTube um die Welt. 2020 wurde ihr die Auszeichnung »Voice of the Year« verliehen.
Posts
Lena und Campbell, zwei Mädchen, die unterschiedlicher nicht hätten sein können. Mir haveb beide Charaktere sehr gefallen, obwohl ich zwischendurch von Lenas Leichtgläubigkeit im Bezug auf Black genervt war🤯 Ich habe bisher eher weniger Bücher gelesen, in denen Black Lifes Matter thematisiert wird, deshalb war das Neuland für mich. Ich muss aber sagen, ich bin positiv überrascht und habe auch einiges gelernt. Die Storyline ist sehr spannend und ich bin nur so durch die Seiten geflogen, es ging wirklich Schlag auf Schlag weiter und ich konnte das Buch wirklich kaum aus der Hand legen. Toll fand ich auch, dass wir hier beide Perspektiven, also von Lena und Campbell, bekommen. Das einzige, was ich hier zu kritisieren habe, ist, dass ich von dem Schreibstil genervt war, weil viel zu viel Jugendsprache verwendet wurde. Außerdem wurden so so viele Wörter durch einen Apostroph abgekürzt, das hat mich beim Lesen total gestört. (Bspw. 'nen Nebenjob, 'ne Nachricht, etc.) Das ist mir tatsächlich gleich in den ersten Seiten aufgefallen. Außerdem ist die Handlung teilweise etwas überspitzt und klischeehaft. Insgesamt ein tolles Buch, sehr empfehlenswert!👍
Berührend schön…
Ich hatte das Buch schon einige Jahre auf dem SUB und dass ich nun danach gegriffen habe, war wirklich purer Zufall. Vom Aufbau der Geschichte war ich sehr begeistert. Man begleitet die beiden unterschiedlichen Figuren durch die Geschichte und leidet mit ihnen mit. Mich hat die Story sehr an den Film „The Hate you give“ erinnert, der ja auch auf einem Buch basiert. Das ein oder andere Klischee war mir etwas too much, jedoch hat mich das Ende wirklich berührt und zum nachdenken angeregt.
"Als die Stadt in Flammen stand" ist ein Buch, auf welches ich mich sehr gefreut habe. Bereits in der englischsprachigen Buchcommunity wurde dieses Buch oft besprochen, weshalb ich es unbedingt lesen wollte. Wir verfolgen die zwei Protagonistinnen Lena und Campbell, welche sich erst so richtig kennenlernen und miteinander ins Gespräch kommen, als eine Masseneskalation in ihrer Schule gab. Wie es zu dieser Eskalation kam, fand ich schon sehr krass und auch, dass die beiden Mädchen dann versuchen mussten diese eine Nacht in diesem Chaos heile zu überstehen. Was mich jedoch gestört hat und ich nicht ganz logisch fand, war, dass die beiden einfach ihre Eltern hätten anrufen können, damit diese sie abholen könnten. Warum sie dies nicht getan haben und stattdessen den desinteressierten Freund von Lena angerufen haben, verstehe ich nicht. Die Konfrontation mit den Eltern wäre wahrscheinlich angenehmer als die Nacht draußen zu verbringen, während gerade alles in der Gegend eskaliert. Die Protagonistin Lena hat mich sowieso an vielen Stellen genervt, wohingegen Campbell eher die ruhigere und logischere von beiden war. Die Geschichte an sich war ganz nett, aber leider dann doch nichts, was mich umhauen konnte. Man kann sie lesen, muss man aber tatsächlich nicht. Die Thematik ist natürlich wichtig gewesen, aber da gibt es so tolle Bücher, die diese Thematik besser behandeln und rüberbringen. An sich aber trotzdem eine Geschichte die in Ordnung war und die von mir 3 von 5 Sternen bekommt.
Important: Ich habe in meinem Leben noch keine Erfahrungen mit Rassismus gemacht und werde auch keine machen, weshalb ich nur als Außenstehende einen Blick auf dieses Buch werfen kann, nicht als Betroffene. Lena und Campell sind zwei unterschiedliche Charaktere und es war nicht leicht sich schnell an ihre unterschiedlichen Persönlichkeiten und Sichtweisen zu gewöhnen. Jedoch habe ich mich beiden von Seite zu Seite näher und verbundener gefühlt. Das Buch ist sehr gesellschaftskritisch und dadurch unfassbar lehrreich für mich gewesen. Ich war schockiert, voll mit Spannung und am Ende verblüfft von dieser besonderen, kurzen Geschichte. Ich, als Außenstehende, kann das Buch für einige lehrreiche Lesestunden definitiv empfehlen!
In diesem Roman werden zwei jugendliche Mädchen durch einen Zufall für die schrecklichste Nacht ihres Lebens aneinandergebunden. Sie befinden sich beim Football-Spiel ihrer Schule, als ein Tumult ausbricht, der zu einer Massenschlägerei ausartet. Das brisante dabei: viele der Schüler:innen sind Schwarz, sie haben schon etliche Rassismuserfahrungen sammeln müssen, auch und insbesondere mit den Schüler:innen der gegnerischen Mannschaft - und der Polizei, die daraufhin die Schule stürmt. In der ganzen Stadt kommt es zu Demonstrationen von Antirassist:innen, auf die die Polizei mit massiver Gewalt reagiert - ebenso wie gewaltbereite Rassisten. Es kommt zu Plünderungen und alles ist ein riesiges, gefährliches Chaos, natürlich angelehnt an die jüngsten #BLM Proteste. Und mitten drin sind unsere beiden Protagonistinnen - ein beliebtes Schwarzes Mädchen, für das die Polizei kein Freund & Helfer ist, und ein weißes Mädchen, das neu in der Stadt ist und der es an Orientierung & Freund:innen mangelt. Was mir am Buch gefallen hat, ist die sich zuspitzende Dramatik und die Art und Weise, wie die Lesenden durch die beiden Protagonistinnen eine Lehrstunde in (Anti-)Rassismus erhalten. Begünstigt wird es dadurch, dass das Buch von zwei Autorinnen geschrieben wurde - Kimberly Jones ist Schwarz, Gilly Segal ist weiß. Man merkt, dass beide ihre Erfahrungen haben einfließen lassen. Etwas anstrengend fand ich die Ausdrucksweise der Figuren, die für mich eher so klangen, als würden Erwachsene glauben, dass Teenager so sprechen - Urban Dictionary lässt grüßen. Übersetzt wurde der Roman von Doris Attwood.
Als die Stadt in Flammen stand hat ein sehr interessantes Cover und auch vom Klappentext war ich fasziniert. Allerdings habe ich während des Lesens gemerkt, dass ich wahrscheinlich zu viel hineininterpretiert habe und die Geschichte von etwas ganz anderem handelt, als ich angenommen habe. Die Geschichte handelt von zwei Mädchen, Lena und Campbell, die sich zufällig in der selben schlimmen Situation befinden und darauf hin sich zusammentun. !Achtung, ab hier könnten Spoilers vorhanden sein! Die ganze Geschichte dauert nur eine Nacht. Lena und Campbell versuchen in dem riesigen Chaos der Gewalt und Schlägereinen einen Weg von der Schule nach Hause zu finden. Zu Beginn war ich sehr neugierig, wie sich die Geschichte entwickeln wird, doch schnell merkte ich, dass eigentlich nichts wirklich passiert. Es geht immer nur um den selben Gedanken, um die selbe Not, nur die Situationen ändern sich ein bisschen. Für mich fühlte es sich während des Lesens leider so an, als wäre ich in einem Albtraum gefangen und würde aber nicht von der Stelle kommen. So wirkte für mich auch die Gefühle von den beiden Protagonisten. Weiterführend hat sich das Buch auch nicht wirklich mit Rassismus auseinandergesetzt, wie man durch den Klappentext annehmen könnte. Die beiden haben sich mehr oder weniger toleriert, damit ihr Überleben gesichert ist, doch sich miteinander auseinandergesetzt haben sie nur bedingt. Fazit: Für mich war die Geschichte leider sehr anstrengend zum Lesen und hat mir auch dementsprechend nicht wirklich gefallen.
5 Sterne|| ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ Dieses Buch spielt nur an einem Abend. Es ist ein Moment. Einige schockierende Stunden, die mich vollkommen umgehauen haben, denn dieses Buch ist ein Pageturner durch und durch. Man fängt einmal an und kann nicht mehr aufhören, denn es ist packend fesselnd, aktuell und wichtig.
Es hat mich sofort neugierig gemacht, weil der Klappentext sich wirklich mysteriös angehört hat und ich gar nicht wirklich wusste, in welches Genre ich das Buch einordnen sollte. Also wollte ich mich einfach mal überraschen lassen. „Als die Stadt in Flammen stand“ beginnt erstmal wie eine klassische High School Story. Lena, das toughe PoC Mädchen mit dem älteren Freund und ihrer frechen Art. Daneben die schüchterne Campbell, die die High School Zeit einfach nur hinter sich bringen will. Lena wollte sich nur das Football Match ansehen, während Campbell im Kiosk hungrige Zuschauer verköstigen soll, doch an dieser Stelle gerät alles aus dem Ruder. Als die Masseneskalation beginnt, hatte ich noch gar keine Ahnung, warum und was los ist. Lena und Campbell ebenso wenig. Man ist also immer auf dem gleichen Wissensstand, wie die Protagonisten. Man kann die Verwirrung und die Angst daher sehr gut fühlen. Die ganze Geschichte spielt in nur einer Nacht. Zu wenig, um Protagonisten bis ins kleinste Detail kennenzulernen? Nein, definitiv nicht. Extremsituationen zeigen die wahren Gesichter von Menschen, das haben die Autorinnen erkannt und perfekt umgesetzt. Ich konnte die Angst der beiden Mädchen sehr gut nachvollziehen und war zusammen mit ihnen wirklich total Lost in dieser prekären Situation, die auch sie nicht einschätzen konnten. Das Einzige, was mich gestört hat, war die Ghetto Sprache, die die Geschichte wahrscheinlich authentischer gestalten sollte. Es liest sich wirklich sehr „american“, mich hat es einfach im Lesefluss gestört, was aber nicht heißt, dass es nicht zur Story gepasst hätte. Lena und Campbell rutschen von Konflikt zu Konflikt auf dem Weg in ihr sicheres Zuhause. Eine wahrlich verstörende Reise, deren Grund sich erst ganz am Ende erschließt. Dieser Storyverlauf hat mir richtig gut gefallen. Diese Problematik der ethnischen Herkunft wurde meiner Meinung nach sehr gefühlvoll zwischen den Zeilen beschrieben. Lena und Campbell, die nie etwas miteinander zu tun hatten und sich situationsbedingt aneinanderklammern, um zu überleben, reißen automatisch diese Barriere ein und sind ein Vorbild für alle, die immer noch zwischen Hautfarben unterscheiden. Thematisch ein unheimlich wichtiges Buch, das mit den Atem nehmen konnte und mir wieder vor Augen geführt hat, wie sehr Toleranz in der ganzen Welt fehlt und was die Abwesenheit ebensolcher alles mit sich bringt. Sprachlich für mich aber leider durchgefallen.
"Als die Stadt in Flammen stand" ist ein Buch, auf welches ich mich sehr gefreut habe. Bereits in der englischsprachigen Buchcommunity wurde dieses Buch oft besprochen, weshalb ich es unbedingt lesen wollte. Wir verfolgen die zwei Protagonistinnen Lena und Campbell, welche sich erst so richtig kennenlernen und miteinander ins Gespräch kommen, als eine Masseneskalation in ihrer Schule gab. Wie es zu dieser Eskalation kam, fand ich schon sehr krass und auch, dass die beiden Mädchen dann versuchen mussten diese eine Nacht in diesem Chaos heile zu überstehen. Was mich jedoch gestört hat und ich nicht ganz logisch fand, war, dass die beiden einfach ihre Eltern hätten anrufen können, damit diese sie abholen könnten. Warum sie dies nicht getan haben und stattdessen den desinteressierten Freund von Lena angerufen haben, verstehe ich nicht. Die Konfrontation mit den Eltern wäre wahrscheinlich angenehmer als die Nacht draußen zu verbringen, während gerade alles in der Gegend eskaliert. Die Protagonistin Lena hat mich sowieso an vielen Stellen genervt, wohingegen Campbell eher die ruhigere und logischere von beiden war. Die Geschichte an sich war ganz nett, aber leider dann doch nichts, was mich umhauen konnte. Man kann sie lesen, muss man aber tatsächlich nicht. Die Thematik ist natürlich wichtig gewesen, aber da gibt es so tolle Bücher, die diese Thematik besser behandeln und rüberbringen. An sich aber trotzdem eine Geschichte die in Ordnung war und die von mir 3 von 5 Sternen bekommt.
Description
Lena hat Stil, einen coolen Freund und einen Plan. Campbell dagegen will einfach nur das Jahr an der neuen Schule schaffen. Als die Mädchen ein Footballmatch besuchen, geraten sie plötzlich in eine Masseneskalation. Eine Eskalation, die von Hass und Gewalt getragen ist und bei der sich beide unverhofft Seite an Seite wiederfinden. Lena und Campbell sind nicht befreundet. Doch das ist unwichtig, wenn die Stadt in Flammen steht und man aufeinander angewiesen ist, will man die Nacht überleben ...
Ein aufwühlender und hochaktueller Roman von Autorenduo Kimberly Jones und Gilly Segal, der ein Schlaglicht wirft auf Rassismus und ethnische Beziehungen.
Book Information
Author Description
Kimberly Jones ist die Co-Autorin des New-York-Times-Bestsellers »Als die Stadt in Flammen stand«. Sie arbeitet heute in der Unterhaltungsindustrie und wohnt in Atlanta, Georgia. Ihre Rede zu den Protesten nach dem Tod von George Floyd ging auf YouTube um die Welt. 2020 wurde ihr die Auszeichnung »Voice of the Year« verliehen.
Posts
Lena und Campbell, zwei Mädchen, die unterschiedlicher nicht hätten sein können. Mir haveb beide Charaktere sehr gefallen, obwohl ich zwischendurch von Lenas Leichtgläubigkeit im Bezug auf Black genervt war🤯 Ich habe bisher eher weniger Bücher gelesen, in denen Black Lifes Matter thematisiert wird, deshalb war das Neuland für mich. Ich muss aber sagen, ich bin positiv überrascht und habe auch einiges gelernt. Die Storyline ist sehr spannend und ich bin nur so durch die Seiten geflogen, es ging wirklich Schlag auf Schlag weiter und ich konnte das Buch wirklich kaum aus der Hand legen. Toll fand ich auch, dass wir hier beide Perspektiven, also von Lena und Campbell, bekommen. Das einzige, was ich hier zu kritisieren habe, ist, dass ich von dem Schreibstil genervt war, weil viel zu viel Jugendsprache verwendet wurde. Außerdem wurden so so viele Wörter durch einen Apostroph abgekürzt, das hat mich beim Lesen total gestört. (Bspw. 'nen Nebenjob, 'ne Nachricht, etc.) Das ist mir tatsächlich gleich in den ersten Seiten aufgefallen. Außerdem ist die Handlung teilweise etwas überspitzt und klischeehaft. Insgesamt ein tolles Buch, sehr empfehlenswert!👍
Berührend schön…
Ich hatte das Buch schon einige Jahre auf dem SUB und dass ich nun danach gegriffen habe, war wirklich purer Zufall. Vom Aufbau der Geschichte war ich sehr begeistert. Man begleitet die beiden unterschiedlichen Figuren durch die Geschichte und leidet mit ihnen mit. Mich hat die Story sehr an den Film „The Hate you give“ erinnert, der ja auch auf einem Buch basiert. Das ein oder andere Klischee war mir etwas too much, jedoch hat mich das Ende wirklich berührt und zum nachdenken angeregt.
"Als die Stadt in Flammen stand" ist ein Buch, auf welches ich mich sehr gefreut habe. Bereits in der englischsprachigen Buchcommunity wurde dieses Buch oft besprochen, weshalb ich es unbedingt lesen wollte. Wir verfolgen die zwei Protagonistinnen Lena und Campbell, welche sich erst so richtig kennenlernen und miteinander ins Gespräch kommen, als eine Masseneskalation in ihrer Schule gab. Wie es zu dieser Eskalation kam, fand ich schon sehr krass und auch, dass die beiden Mädchen dann versuchen mussten diese eine Nacht in diesem Chaos heile zu überstehen. Was mich jedoch gestört hat und ich nicht ganz logisch fand, war, dass die beiden einfach ihre Eltern hätten anrufen können, damit diese sie abholen könnten. Warum sie dies nicht getan haben und stattdessen den desinteressierten Freund von Lena angerufen haben, verstehe ich nicht. Die Konfrontation mit den Eltern wäre wahrscheinlich angenehmer als die Nacht draußen zu verbringen, während gerade alles in der Gegend eskaliert. Die Protagonistin Lena hat mich sowieso an vielen Stellen genervt, wohingegen Campbell eher die ruhigere und logischere von beiden war. Die Geschichte an sich war ganz nett, aber leider dann doch nichts, was mich umhauen konnte. Man kann sie lesen, muss man aber tatsächlich nicht. Die Thematik ist natürlich wichtig gewesen, aber da gibt es so tolle Bücher, die diese Thematik besser behandeln und rüberbringen. An sich aber trotzdem eine Geschichte die in Ordnung war und die von mir 3 von 5 Sternen bekommt.
Important: Ich habe in meinem Leben noch keine Erfahrungen mit Rassismus gemacht und werde auch keine machen, weshalb ich nur als Außenstehende einen Blick auf dieses Buch werfen kann, nicht als Betroffene. Lena und Campell sind zwei unterschiedliche Charaktere und es war nicht leicht sich schnell an ihre unterschiedlichen Persönlichkeiten und Sichtweisen zu gewöhnen. Jedoch habe ich mich beiden von Seite zu Seite näher und verbundener gefühlt. Das Buch ist sehr gesellschaftskritisch und dadurch unfassbar lehrreich für mich gewesen. Ich war schockiert, voll mit Spannung und am Ende verblüfft von dieser besonderen, kurzen Geschichte. Ich, als Außenstehende, kann das Buch für einige lehrreiche Lesestunden definitiv empfehlen!
In diesem Roman werden zwei jugendliche Mädchen durch einen Zufall für die schrecklichste Nacht ihres Lebens aneinandergebunden. Sie befinden sich beim Football-Spiel ihrer Schule, als ein Tumult ausbricht, der zu einer Massenschlägerei ausartet. Das brisante dabei: viele der Schüler:innen sind Schwarz, sie haben schon etliche Rassismuserfahrungen sammeln müssen, auch und insbesondere mit den Schüler:innen der gegnerischen Mannschaft - und der Polizei, die daraufhin die Schule stürmt. In der ganzen Stadt kommt es zu Demonstrationen von Antirassist:innen, auf die die Polizei mit massiver Gewalt reagiert - ebenso wie gewaltbereite Rassisten. Es kommt zu Plünderungen und alles ist ein riesiges, gefährliches Chaos, natürlich angelehnt an die jüngsten #BLM Proteste. Und mitten drin sind unsere beiden Protagonistinnen - ein beliebtes Schwarzes Mädchen, für das die Polizei kein Freund & Helfer ist, und ein weißes Mädchen, das neu in der Stadt ist und der es an Orientierung & Freund:innen mangelt. Was mir am Buch gefallen hat, ist die sich zuspitzende Dramatik und die Art und Weise, wie die Lesenden durch die beiden Protagonistinnen eine Lehrstunde in (Anti-)Rassismus erhalten. Begünstigt wird es dadurch, dass das Buch von zwei Autorinnen geschrieben wurde - Kimberly Jones ist Schwarz, Gilly Segal ist weiß. Man merkt, dass beide ihre Erfahrungen haben einfließen lassen. Etwas anstrengend fand ich die Ausdrucksweise der Figuren, die für mich eher so klangen, als würden Erwachsene glauben, dass Teenager so sprechen - Urban Dictionary lässt grüßen. Übersetzt wurde der Roman von Doris Attwood.
Als die Stadt in Flammen stand hat ein sehr interessantes Cover und auch vom Klappentext war ich fasziniert. Allerdings habe ich während des Lesens gemerkt, dass ich wahrscheinlich zu viel hineininterpretiert habe und die Geschichte von etwas ganz anderem handelt, als ich angenommen habe. Die Geschichte handelt von zwei Mädchen, Lena und Campbell, die sich zufällig in der selben schlimmen Situation befinden und darauf hin sich zusammentun. !Achtung, ab hier könnten Spoilers vorhanden sein! Die ganze Geschichte dauert nur eine Nacht. Lena und Campbell versuchen in dem riesigen Chaos der Gewalt und Schlägereinen einen Weg von der Schule nach Hause zu finden. Zu Beginn war ich sehr neugierig, wie sich die Geschichte entwickeln wird, doch schnell merkte ich, dass eigentlich nichts wirklich passiert. Es geht immer nur um den selben Gedanken, um die selbe Not, nur die Situationen ändern sich ein bisschen. Für mich fühlte es sich während des Lesens leider so an, als wäre ich in einem Albtraum gefangen und würde aber nicht von der Stelle kommen. So wirkte für mich auch die Gefühle von den beiden Protagonisten. Weiterführend hat sich das Buch auch nicht wirklich mit Rassismus auseinandergesetzt, wie man durch den Klappentext annehmen könnte. Die beiden haben sich mehr oder weniger toleriert, damit ihr Überleben gesichert ist, doch sich miteinander auseinandergesetzt haben sie nur bedingt. Fazit: Für mich war die Geschichte leider sehr anstrengend zum Lesen und hat mir auch dementsprechend nicht wirklich gefallen.
5 Sterne|| ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ Dieses Buch spielt nur an einem Abend. Es ist ein Moment. Einige schockierende Stunden, die mich vollkommen umgehauen haben, denn dieses Buch ist ein Pageturner durch und durch. Man fängt einmal an und kann nicht mehr aufhören, denn es ist packend fesselnd, aktuell und wichtig.
Es hat mich sofort neugierig gemacht, weil der Klappentext sich wirklich mysteriös angehört hat und ich gar nicht wirklich wusste, in welches Genre ich das Buch einordnen sollte. Also wollte ich mich einfach mal überraschen lassen. „Als die Stadt in Flammen stand“ beginnt erstmal wie eine klassische High School Story. Lena, das toughe PoC Mädchen mit dem älteren Freund und ihrer frechen Art. Daneben die schüchterne Campbell, die die High School Zeit einfach nur hinter sich bringen will. Lena wollte sich nur das Football Match ansehen, während Campbell im Kiosk hungrige Zuschauer verköstigen soll, doch an dieser Stelle gerät alles aus dem Ruder. Als die Masseneskalation beginnt, hatte ich noch gar keine Ahnung, warum und was los ist. Lena und Campbell ebenso wenig. Man ist also immer auf dem gleichen Wissensstand, wie die Protagonisten. Man kann die Verwirrung und die Angst daher sehr gut fühlen. Die ganze Geschichte spielt in nur einer Nacht. Zu wenig, um Protagonisten bis ins kleinste Detail kennenzulernen? Nein, definitiv nicht. Extremsituationen zeigen die wahren Gesichter von Menschen, das haben die Autorinnen erkannt und perfekt umgesetzt. Ich konnte die Angst der beiden Mädchen sehr gut nachvollziehen und war zusammen mit ihnen wirklich total Lost in dieser prekären Situation, die auch sie nicht einschätzen konnten. Das Einzige, was mich gestört hat, war die Ghetto Sprache, die die Geschichte wahrscheinlich authentischer gestalten sollte. Es liest sich wirklich sehr „american“, mich hat es einfach im Lesefluss gestört, was aber nicht heißt, dass es nicht zur Story gepasst hätte. Lena und Campbell rutschen von Konflikt zu Konflikt auf dem Weg in ihr sicheres Zuhause. Eine wahrlich verstörende Reise, deren Grund sich erst ganz am Ende erschließt. Dieser Storyverlauf hat mir richtig gut gefallen. Diese Problematik der ethnischen Herkunft wurde meiner Meinung nach sehr gefühlvoll zwischen den Zeilen beschrieben. Lena und Campbell, die nie etwas miteinander zu tun hatten und sich situationsbedingt aneinanderklammern, um zu überleben, reißen automatisch diese Barriere ein und sind ein Vorbild für alle, die immer noch zwischen Hautfarben unterscheiden. Thematisch ein unheimlich wichtiges Buch, das mit den Atem nehmen konnte und mir wieder vor Augen geführt hat, wie sehr Toleranz in der ganzen Welt fehlt und was die Abwesenheit ebensolcher alles mit sich bringt. Sprachlich für mich aber leider durchgefallen.
"Als die Stadt in Flammen stand" ist ein Buch, auf welches ich mich sehr gefreut habe. Bereits in der englischsprachigen Buchcommunity wurde dieses Buch oft besprochen, weshalb ich es unbedingt lesen wollte. Wir verfolgen die zwei Protagonistinnen Lena und Campbell, welche sich erst so richtig kennenlernen und miteinander ins Gespräch kommen, als eine Masseneskalation in ihrer Schule gab. Wie es zu dieser Eskalation kam, fand ich schon sehr krass und auch, dass die beiden Mädchen dann versuchen mussten diese eine Nacht in diesem Chaos heile zu überstehen. Was mich jedoch gestört hat und ich nicht ganz logisch fand, war, dass die beiden einfach ihre Eltern hätten anrufen können, damit diese sie abholen könnten. Warum sie dies nicht getan haben und stattdessen den desinteressierten Freund von Lena angerufen haben, verstehe ich nicht. Die Konfrontation mit den Eltern wäre wahrscheinlich angenehmer als die Nacht draußen zu verbringen, während gerade alles in der Gegend eskaliert. Die Protagonistin Lena hat mich sowieso an vielen Stellen genervt, wohingegen Campbell eher die ruhigere und logischere von beiden war. Die Geschichte an sich war ganz nett, aber leider dann doch nichts, was mich umhauen konnte. Man kann sie lesen, muss man aber tatsächlich nicht. Die Thematik ist natürlich wichtig gewesen, aber da gibt es so tolle Bücher, die diese Thematik besser behandeln und rüberbringen. An sich aber trotzdem eine Geschichte die in Ordnung war und die von mir 3 von 5 Sternen bekommt.















