Sputnik

Sputnik

Hardback
3.438

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Description

»Es gibt Menschen, die sind geborene Geschichtenerzähler. Christian Berkel ist so einer.« emotion

»Ich schloss die Augen. Minutenlang schlug mein Herz bis zum Hals. Ich lebte in einem Schloss in Frankreich, es gab vorzügliche Speisen, ein Pierrot deckte den Tisch und räumte ihn wieder ab. Ich hatte zwei Brüder gewonnen, dazu sechs Hunde in einem verwilderten Park.«

Mitreißend und berührend erzählt Christian Berkel den Roman seiner Kindheit und Jugend: eine Geschichte über die Zerrissenheit, den Aufbruch und das Abnabeln – und nebenbei eine Hommage an die Literatur, die Freundschaft und die Liebe.

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
N/A
Format
Hardback
Pages
384
Price
26.80 €

Author Description

Christian Berkel, 1957 in West-Berlin geboren, ist einer der bekanntesten deutschen Schauspieler. Er war an zahlreichen europäischen Filmproduktionen sowie an Hollywood-Blockbustern beteiligt und wurde u.a. mit dem Bambi, der Goldenen Kamera und dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet. Sein Debütroman Der Apfelbaum sowie der Nachfolger Ada wurden von Kritikern und Lesern gleichermaßen gefeiert.

Posts

17
All
3

Schauspielerautobiografie Kindheit, Verunsicherung, jüdische Mutter, Internat, Masturbationsfantasien, Schauspielschule, RAF und verschiedene Drogenerfahrungen werden lang und breit ausgewalzt. Eher was für Fans von Christian Berkel

Es gibt auch richtig gute Autobiografien von Schauspielern, z.B. die von Edgar Selge oder von Joachim Meyerhoff haben eine ganz andere Tiefe.

2.5

Leider hat mich Sputnik nicht überzeugt.

"Leider hat mir das Buch ""Sputnik"" nicht sehr gut gefallen. Ich fand es total langweilig und habe mich nur so durch die Seiten gequält. Es ist ist der Nachfolgeroman von Ada und erzählt die Familiengeschichte aus der Sicht von Sputnik (dem Autoren). Es fängt schon mit der eigentümlichen Perspektive des Fötus im Mutterleib an, am Ende des Romans versteht man dann, wie er auf diese Idee gekommen ist. Christian Berkel erzählt sein Leben in und mit seiner Familie und wie er sich schon relativ früh von ihr entfernt hat und seine Liebe zum Theater gefunden hat. Vielleicht war es ja so beabsichtigt, aber ich fand den ganzen Stil diesmal etwas durcheinander, gerade die Beschreibung der Zeit der Schauspielerei habe ich als chaotisch empfunden, wahrscheinlich nicht unverständlich, da er in dieser Zeit viele Drogen konsumiert hat. Christian Berkels Kindheit war eventuell nicht einfach, was in Anbetracht der Umstände, unter denen er aufgewachsen ist, nicht verwunderlich ist. Seine Eltern waren kriegstraumatisiert, bzw. seine Mutter als Holocaust-Überlebende schwer depressiv. Ich hätte das Buch gerne abgebrochen, da ich mich aber zu einer Lesung angemeldet habe, habe ich es doch beendet.

2

Kein Schwung mehr

Zum Anfang geht es ja noch Berlin Frohnau dann passiert dem jungen Schreckliches und danach ist irgendwie schon die Luft raus Ich empfehle Bd 1. Der Apfelbaum wobei man da achtsam lesen muss ist das jetzt die Großmutter als junge Frau oder die Mutter als junge Frau.usw. Aber es spiegelt das Geschehen um 1920 ganz gut bis in die Jetztzeit.

3.5

🎧🎭🇫🇷🧭

Der Einstieg hat mich überrascht — wir beginnen mit den Gedanken eines Fötus. So etwas habe ich bisher noch nicht gelesen. Und genau so geht es weiter: ungewöhnlich, aber intensiv. Berkel erzählt sehr persönlich, episodisch und mit starken Bildern. Es geht ums Aufwachsen in einem instabilen Umfeld, ums Theater, um erste Erfahrungen mit Drogen und Sexualität — einfach ums Suchen, Zweifeln, Werden. Was mir leider gefehlt hat: mehr Einbettung in die gesellschaftliche Zeit.

🎧🎭🇫🇷🧭
3

Der Mai entwickelt sich bei mir zum Monat der eher schwierigeren Bücher. Die bei mir Unwohlsein, Genervtheit und Überdruss auslösen. Christian Berkels " Spztnik" gehört leider auch dazu. Zu spoilern gibt es bei diesem Buch ( es erscheint demnächst) nicht wahnsinnig viel. Zumindest nicht für den, der bereits die Vorgängerbücher " Der Apfelbaum" und " Ada" gelesen hat. Es geht in erster Linie um ihn selbst, seine Kindheit und Jugend, die ersten Anfänge am Theater, um Liebe, Sex, Drogen, die Eltern Sala und Otto sind natürlich dabei, auch Ada taucht auf. Ganz ehrlich: den Beginn mit Leben im Bauch der Mutter und die Geburt fand ich völlig cringe. Keine Ahnung, was das sollte. Später gibt es einige gute Passagen, die mich fesseln konnten. Aber insgesamt? Puh, nee. Ich werde mir den Schauspieler nie wieder unvoreingenommen im Film ansehen können.

3

Bereits zum dritten Mal macht Christian Berkel die Geschichte seiner Familie zum Inhalt eines Romans. Diesmal spielt er selbst die Hauptrolle, und auch „Der Apfelbaum“ und „Ada“ sind wieder mit von der Partie. „An Sonntagen stellte ich bei schönem Wetter ein paar Stühle unter dem Apfelbaum auf. Wer den Apfelkuchen meiner Mutter genießen wollte, musste zuerst meine Vorstellung besuchen.“ Mit dieser Szene wird das Fundament für die Theater-Begeisterung gelegt, die ihn im weiteren Leben begleiten wird. Wir erleben den Ich-Erzähler in seiner Sturm-und-Drang-Phase, in der er Mädchen, ein anderes Land und Drogen kennenlernt. Insbesondere seine Frankreichaufenthalte prägen seine Identität, muss er sich doch als Außenseiter behaupten, bevor er den Weg zur Schauspielerei beschreitet. Das Buch beginnt aus der Sicht des Fötus, die eigene Geburt beobachtend, und endet mit einer Wiedergeburtserfahrung bei einer Schauspielübung, was eine gelungene Klammer bildet. Zwar gibt es einige eher langatmige Passagen, doch insbesondere die Selbstfindung in Paris wird authentisch dargestellt. Für Reihenverfolger und Schauspielbegeisterte ist „Sputnik“ die passende Lektüre, die Einblicke in die Bühnenkunst gewährt und eine gute Ergänzung zu den Vorgängern darstellt. Im Vergleich wirkt dieser Teil inhaltlich etwas blasser, auch wenn der Autor ihn sprachlich ansprechend verfasst hat.

3

Bereits zum dritten Mal macht Christian Berkel die Geschichte seiner Familie zum Inhalt eines Romans. Diesmal spielt er selbst die Hauptrolle, und auch „Der Apfelbaum“ und „Ada“ sind wieder mit von der Partie. „An Sonntagen stellte ich bei schönem Wetter ein paar Stühle unter dem Apfelbaum auf. Wer den Apfelkuchen meiner Mutter genießen wollte, musste zuerst meine Vorstellung besuchen.“ Mit dieser Szene wird das Fundament für die Theater-Begeisterung gelegt, die ihn im weiteren Leben begleiten wird. Wir erleben den Ich-Erzähler in seiner Sturm-und-Drang-Phase, in der er Mädchen, ein anderes Land und Drogen kennenlernt. Insbesondere seine Frankreichaufenthalte prägen seine Identität, muss er sich doch als Außenseiter behaupten, bevor er den Weg zur Schauspielerei beschreitet. Das Buch beginnt aus der Sicht des Fötus, die eigene Geburt beobachtend, und endet mit einer Wiedergeburtserfahrung bei einer Schauspielübung, was eine gelungene Klammer bildet. Zwar gibt es einige eher langatmige Passagen, doch insbesondere die Selbstfindung in Paris wird authentisch dargestellt. Für Reihenverfolger und Schauspielbegeisterte ist „Sputnik“ die passende Lektüre, die Einblicke in die Bühnenkunst gewährt und eine gute Ergänzung zu den Vorgängern darstellt. Im Vergleich wirkt dieser Teil inhaltlich etwas blasser, auch wenn der Autor ihn sprachlich ansprechend verfasst hat.

5

Das war einfach unerwartet beeindruckend

4

Wieder sehr zu empfehlen!

4

In "Apfelbaum" schreibt Christian Berkel über die Geschichte seiner Eltern, in "Ada" schreibt er die Familiengeschichte fort mit einer fiktiven Schwester als Hauptcharakter und in "Sputnik" ist es nun er selber, dessen Leben die Grundlage zu diesem Roman liefert.

Definitiv faszinierend, interessant und richtig gut geschrieben. Wen das Aufwachsen des Schauspielers interessiert, oder aber die Schauspielerei selber, kommt hier voll auf seine Kosten.

3

Am Anfang hat mich gewundert, dass so viele meinten, das Buch sei zäh. Diesen Eindruck konnte ich zu Beginn gar nicht bestätigen, fand ich die Kindheit- und Jugenderlebnisse doch sehr kurzweilig erzählt. Zäh wurde es für mich erst mit den Drogenerlebnissen und auch die Beschreibungen am Theater fand ich anstrengend zu lesen. „Der Apfelbaum“ und „Ada“ haben mir deutlich besser gefallen.

2.5

Ich konnte keinen Zugang zum Buch finden

Sprachlich ist es eher gehoben und es lässt sich gut anhören. Inhaltlich hat es mich leider nicht abholen können. Ich konnte keinen Zugang zu den Charakteren und der Geschichte finden. Ich habe dennoch auf eine Art gerne zugehört, auch wenn es mir selbst fremd geblieben ist.

3

Christian Berkel erzählt die Geschichte seiner Jugend. Grundsätzlich spannend und erzählen kann er. Leider verliert er sich immer wieder in Details. So erreicht dieser Roman nicht die Tiefe der beiden ersten Bücher.

4

Sehr außergewöhnlicher Roman, in dem gleichzeitig viel und wenig passiert. Wer Dialoge in Büchern mag, der ist hier genau richtig. Ich konnte aufgrund des episodischen Aufbaus keine richtige Nähe aufbauen und dennoch hat mich der Roman fasziniert. Die Fragen, was einen Heranwachsenden prägt und wie man Identität beschreibt sind sehr gut eingebettet und einen poetischen Schreibstil gibts auch noch. Gleichzeitig fand ich das Buch etwas schwächer als die ersten Bände des Autors.

4

Eine andere, amüsante Art der Autobiografie.

Christian Berkels „Sputnik“ ist ein unterhaltsames Werk der gehobenen Art, das stellenweise skurril wirkt. In diesem autofiktionalen Entwicklungsroman schildert Berkel das überaus abwechslungsreiche Leben des Protagonisten Sputnik – zwischen Frankreich und Deutschland, zwischen der Flucht vor der eigenen Familiengeschichte und der Annäherung an sie, zwischen Rauschmitteleskapaden und Theaterleben, zwischen Vergessen und Aufarbeitung. Eine andere, amüsante Art der Autobiografie.

3

Einanderreihung von Lebensereignissen, immer auf der Suche nach eigener Identität im Mantel der familiären Vergangenheit.

3

Eigentlich mochte ich den Anfang total gerne. Auch dadurch, dass Sputnik von außen seine eigene Geburt beobachtet. Ich konnte aber im Verlauf der Geschichte einfach keine richtige Nähe aufbauen

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