Im Sommer der Wildbienen

Im Sommer der Wildbienen

Softcover
4.243

By using these links, you support READO. We receive an affiliate commission without any additional costs to you.

Description

Das Sommerbuch für alle, die sich nach endlosen Tagen und mehr Natur sehnen

Nach einer Panikattacke in einem Kaufhaus trifft Flora eine überstürzte Entscheidung: Sie verlässt die Großstadt und zieht in das Haus ihrer verstorbenen Großmutter aufs Land. In dessen verwunschenem Garten entdeckt sie einen Schwarm Wildbienen, in deren ruhiger Präsenz sie endlich wieder zur Ruhe kommt. Als sie schließlich noch Eden kennenlernt, die im Dorfcafé arbeitet und ihr vom ersten Moment an seltsam vertraut ist, wird der Sommer zum schönsten ihres Lebens.
Doch dann taucht Floras Familie auf, und plötzlich muss Flora eine Entscheidung treffen: Will sie in ihr altes Leben zurückkehren – auch wenn sie dafür Eden und die Wildbienen zurücklassen muss?

Ein Buch für alle, die endlich Sommer wollen und sich darauf freuen, am Strand oder im Freibad ein Buch zu lesen, das genau dieses Sommergefühl einfängt.

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Contemporary
Format
Softcover
Pages
288
Price
13.40 €

Author Description

Nina Mayen studierte an der Internationalen Filmschule Köln. Sie ist Autorin und schreibt sowohl Drehbücher als auch Hörspiele. Im Sommer der Wildbienen ist ihr erster Roman.

Posts

14
All
3

Der Titel dieses Buches zog mich magisch an, denn Bienen leben im Garten meiner Kindheit und jedes Buch mit Bienen ist für mich interessant. Flora fühlt sich falsch in ihrem Leben. Ihr Studium hat sie abgebrochen, ihre Familie konnte sie nur schwer ertragen, alles ist ihr zu viel und sie hatte gerade im Jaufhaus eine Panikattacke. Zusätzlich ist sie Autistin, allerdings kann sie gut damit umgehen. In dieser Situation beschließt sie, aufs Land, in das alte, seit Jahren leer stehende Haus der verstorbenen Großmutter zu ziehen. Die Beschreibungen der Panikattacke, des Autismus, der Gegühle, der Gegend und des Hauses mit Garten sind sehr schön, bildhaft und greifbar beschrieben. Es gibt auch einige Längen, Situationen und, die zu ausführlich geschildert werden. Flora erzählt in der Ich-Form flüssig, authentisch, gut folgbar. Besonders gut ist die Darstellung der Einschränkungen, die ein Leben mit Autismus mit sich bringt und wie Flora versucht, diese zu bewältigen. Auch die Charaktere sind gut und nachvollziehbar gezeichnet. Besonders gut gefiel mir, wie Flora sich selbst beschreibt, ihre Gedanken, Gefühle, Wünsche. Sehr eindrücklich geschildert, fand ich die zwischenmenschlichen Beziehungen, die Flora als Autistin meistern muss. Etwas zu viel war mir die Liebesgeschichte. Das war mir zu glatt, zu schnell und ich weiß nicht, ob es so einfach mit dieser Krankheit ist und sie nahm für mich zu viel Raum ein. Obwohl man auch bedenken kann, dass die Krankheit unterschiedlich auftritt. Erwähnenswert ist noch August, ein Charakter, der die Geschichte bereichert. Es ist eine ruhige, gefühlvolle Geschichte über eine junge Frau, die trotz ihrer persönlichen Probleme den optimalen Lebensentwurf für sich sucht und mit ihrer Umwelt zurecht kommen muss. Insgesamt bleibt am Ende das Gefühl, dass alles zu glatt lief, dass manches Potential nicht voll ausgeschöpft, dafür an anderen Stellen unnötige Längen eingebaut waren. Aber ein gutes Erstlingswerk von einer Autorin, die es versteht harmonisch zu erzählen. Vanessa Bolder spricht dieses Hörbuch flüssig, deutlich ohne Akzent, aber mit Gefühl in der Stimme und in angenehmer Tonhöhe. Das Sprechtempo ist langsam, nachdenklich. Es passt ausgezeichnet zu den Handlungen der Protagonistin.

4

Sommer-Wohlfühlroman

Überfordert von Tempo und Lärm der Großstadt Köln flüchtet Flora sich nach einer Panikattacke in das leer stehende Haus ihrer verstorbenen Oma auf dem Land. In dem verwilderten Garten und der Ruhe, die Haus und Umgebung bieten, hofft sie zu sich selbst zu finden. Über ihre betagte Nachbarin lernt sie August kennen, der sich unter anderem für die bedrohten Wildbienen einsetzt und schließlich Eden, die mit ihrer Mutter ein Teecafe und -geschäft führt. Zwischen Eden und Flora entfaltet sich eine zarte Liebesgeschichte,  doch auch auf dem Dorf gibt es einige Probleme und nicht alles (aber vieles) lässt sich mit Nachbarschaftshilfe und Naturverbundenheit lösen.  Geschickt verknüpft Nina Mayen Fachwissen über Wildbienen mit der Handlung, so dass die ökologischen Botschaften sich ganz nebenbei einfügen. Flora ist Autistin und auch hierzu berücksichtigt die Autorin, die Herausforderungen und ihre teilweise andere Wahrnehmung fließend und unaufgeregt. Ein ansprechender Debütroman, mit den Themen Familie, Selbstfindung, Zugehörigkeit, Liebe w-w und Autismus.  Vanessa Bolder liest mit ruhiger, unaufgeregter Stimme, das hat mir gut gefallen und vermittelt eine beinah heilsame Atmosphäre.  

4.5

Mehr als eine Sapphic Romance

Für mich hätte es gern länger sein können. Es war so eine schöne Zeit das ich jetzt am liebsten in die Eifel fahren will und mich zu Flora und Eden ins Café setzen möchte. Warum länger? Weil ich gerne einzelne Protagonisten noch besser kennen gelernt hätte und in den ein oder anderen Handlungsstrang gern noch tiefer eingetaucht wäre. Klare Leseempfehlung vor allem jetzt im Sommer.

Mehr als eine Sapphic Romance
4

Von Wildbienen, Liebe & der Freiheit, man selbst zu sein 🐝

Es ist so ein richtig schönes Sommerhörbuch für alle, die sich nach langen Tagen, Natur, offenen Fenstern, warmem Licht und ein bisschen Wegträumen sehnen. 🌿☀️🐝 Flora erlebt nach einer Panikattacke in einem Kaufhaus einen kompletten Cut und zieht ziemlich spontan in das Haus ihrer verstorbenen Großmutter aufs Land. Dort findet sie einen verwunschenen Garten, einen Schwarm Wildbienen und langsam auch wieder mehr Ruhe in sich selbst. 🏡🌼 Im Dorf lernt sie Eden kennen, die im Café arbeitet und ihr vom ersten Moment an irgendwie vertraut ist. Zwischen den beiden entsteht eine leise, schöne Verbindung, die ich wirklich gern mochte. 🫶🏼 Flora und Eden fand ich als Paar total süß und angenehm zu lesen beziehungsweise zu hören. Besonders schön war für mich, dass Eden Flora von Anfang an so akzeptiert, wie sie ist — sogar bevor sie von Floras Autismus weiß. 🌷 Es fühlt sich nicht so an, als müsste Flora sich erst erklären, damit sie liebenswert ist. Eden kommuniziert klar, liebevoll und geduldig mit ihr, und genau das hat die Beziehung für mich so besonders gemacht. 💌 Auch die Darstellung von Autismus fand ich gut rübergebracht. Vor allem, weil es nicht einfach als quirky personality trait benutzt wird, sondern wirklich ernst genommen wird. Gleichzeitig finde ich wichtig zu sagen: Autismus sieht nicht bei allen Menschen gleich aus. Das hier ist eine mögliche Darstellung, nicht die eine „richtige“. 🧠✨ Spoiler zum Ende: Den Moment, in dem Flora merkt, dass Eden sie so sein lässt, wie sie ist, und dass sie Eden deshalb auch diese Freiheit geben muss, fand ich wunderschön. 🥹 Das war so ein ruhiger, aber richtig starker Gedanke und hat das Ende für mich sehr schön gemacht. Trotzdem hätte ich mir im Epilog noch ein bisschen mehr gewünscht, vor allem dazu, wie es mit Floras Familie weitergeht und ob da wirklich Akzeptanz entsteht. Was ich auch sehr mochte, war August und die Geschichte mit seiner Tochter. Das war eher ein Nebenstrang, aber einer, der bei mir hängen geblieben ist, weil da so viel Gefühl drinsteckte. 🥀 Die Sprecher haben das Hörbuch sehr angenehm getragen. Die Stimmen haben super zur ruhigen, sommerlichen Stimmung gepasst und ich konnte der Geschichte total leicht zuhören. Gerade bei so einem leisen Hörbuch ist es wichtig, dass die Atmosphäre nicht verloren geht, und das hat hier für mich gut funktioniert. 🎧🌞 Insgesamt ist Im Sommer der Wildbienen ein warmes, sanftes Hörbuch über Ankommen, Natur, Liebe, Akzeptanz und darüber, wo man wirklich man selbst sein darf. 🐝🌿 Nicht ganz ein 5-Sterne-Hörbuch für mich, weil mir an manchen Stellen noch ein kleines bisschen gefehlt hat, aber trotzdem richtig schön zum Wegträumen. ✨

Von Wildbienen, Liebe & der Freiheit, man selbst zu sein 🐝
4

Sommer zum Träumen

Meine Meinung: ⬇️ Hier geht es um Flora die unter ADHS und Panikattacken leidet. Und ihre Familie konnte sie nur schwer ertragen, alles ist ihr zu viel geworden, daher flüchtet sie in die Eifel in das Haus ihrer verstorbenen Oma. Es ist eine sehr schöne Geschichte über eine tolle Frau die trotz ihrer schwierigen Zeiten, versucht ihr Leben neu zu ordnen. Dieses Buch ist ein toller Sommer Roman, kann ich nur empfehlen.

4

Mir wurde die Geschichte empfohlen, und da ich sowieso schon am überlegen war und der Klappentext meinen Namen geschrien hat, durfte das Hörbuch bei mir einziehen. Flora ist Autistin und nach einer Panikattacke kehrt sie der Großstadt den Rücken und zieht erst zu ihren Eltern, dann aber in das alte Haus ihrer verstorbenen Großmutter auf dem Land. Dort hat sie einen großen Garten, Wildbienen und ganz wichtig: Ihre Ruhe! Zuerst hatte sie mit Bienen nicht viel zu tun, aber nach und nach beschäftigt sie sich immer mehr damit, bekommt sogar Hilfe von einem Nachbarn. Als sie auf der Suche nach neuem Tee ist, begegnet sie Eden im Dorfcafé. Ihrer Mutter gehört das Café und die beiden scheinen sofort auf Anhieb einander zu gefallen. Aber Flora fällt es zuerst schwer, sich auf Eden einzulassen. Die Dynamik zwischen Eden und Flora war teilweise ein wenig kitschig, aber dennoch hat die zarte Liebesgeschichte gut zur Story gepasst. Es war schön, Flora beim Heilen zu beobachten. Der Abstand zur Großstadt und der Kontakt zu vereinzelten Menschen, wie z.B ihrer Nachbarin und Eden haben ihr so gut getan. Einfach mal machen und sich nicht für Dinge rechtfertigen, die man nicht getan hat. Man muss nicht immer mit dem Strom schwimmen, nur weil alle es so machen. Das Hörbuch ist wirklich sehr gefühlvoll von Vanessa Bolder eingelesen. Ihre Stimme passt perfekt zur Protagonistin, denn genau so habe ich mir Flora vorgestellt. Ich kann euch die Geschichte sehr empfehlen, vor allem auch als Hörbuch !

Post image
4.5

Feinfühlig, ruhig und der perfekte Hörbuch Start in den Frühsommer -

..dass war das Hörbuch "Im Sommer der Wildbienen" von Nina Mayer für mich. Die Autorin hat es geschafft auf eine sehr feinfühlige Art über die Hauptprotagonistin Flora zu schreiben. Sie hat genug von dem Großstadttrubel und sucht im alten Haus ihrer Oma einen Ort, den sie nach ihren Bedürfnissen einrichten kann und um sich selbst zu hören. In einem großen Haus auf dem Land mit wildem Garten gibt es viel für Flora zu tun und zu entdecken. Wie zum Beispiel ein Bienenvolk das sich eines Tages in ihrem Apfelbaum verirrt hat. Durch die Hilfe ihrer Nachbarin trifft sie auf August einen alten Freund ihrer Großmutter. Er ist sehr Hilfsbereit und braut zusammen mit Flora Wildbienennester in ihrem Garten und bleibt im weiteren verlauf der Geschichte eine wichtige Person. Zusätzlich zu Floras Haus und Garten spielen viele Szenen im Teeladen und Café von Eden und ihrer Mutter. Und hier entsteht auf eine sehr unaufgeregt Art ein kleines Knistern zwischen Flora und Eden. Es sind die kleinen Aufmerksamkeiten, Blicke und Pausen, die die Liebesgeschichte zwischen den beiden entstehen lässt. Die Sprecherin Vanessa Bolder war meiner Meinung nach die perfekte Wahl für "Im Sommer der Wildbienen". Ihre einfühlsamen und ruhigen Stimme hat die Atmosphäre der Natur und dem alten Haus so gut eingefangen und so wunderbar zu der zarten Verbindung von Flora und Eden gepasst. Es war eine wundervolle einfühlsame kurze Geschichte, die durch ihre passende Hörbuchsprecherin nochmal auf ein anderes Level gebracht wurde. Das Hörbuch zu hören war für mich super entspannend und wie ein kurz Trip aufs Land. --- Rezensionsexemplar

4

Ein süßer netter Sommerroman. Fühlt sich an wie ein warmer Sommerwind. Die Protagonisten und die Natur, der Garten und das Dorf sind gut beschrieben.Teilweise hätte ich mir etwas mehr Tiefgang gewünscht, manches klärte sich für mich zu schnell bzw. hätten ein paar Seiten mehr gut getan. Am Ende fand ich es schade, dass es vorbei war, hätte gerne noch länger am Leben der Beiden teilgenommen.

3

Es fing soooo gut an …

… und ließ dann sehr schnell nach. Zu Beginn der Geschichte erfährt man viel über Flora, ihre Sinneswahrnehmung, ihre Gedankenwelt, ihre Empfindungen und ihre Herausforderungen im Alltag aufgrund ihres Autismus. Alles sehr eindrücklich und nachvollziehbar geschildert. Die Überforderung bzw. die ständige Überreizung in ihrer Familie wird zwar deutlich, wieso sie jedoch ständig das Gefühl hat maskieren zu müssen innerhalb der Familie bzw. wo genau sie das tut, wird nicht erklärt. Da sie sich z.B. bei einer Familienfeier zurückzieht und versteckt hat man eher den Eindruck, dass sie zumindest im engsten Kreis so sein kann wie sie ist. Der Aufbruch in ein neues Leben kommt recht überstürzt daher und von da an bleibt es oberflächlich. Tolle Nebenfiguren kreuzen ihren Weg. Nur leider darf man als lesende Person diese nicht näher kennenlernen. Alle sind nur blass gezeichnet. Was außerordentlich schade ist. Die Liebesgeschichte zw. Flora & Eden ist zu rasant, ohne entsprechende Tiefe und nicht selten nervt Floras Blockade zu kommunizieren. Im Buch wird der Autismus als Ursache beschrieben. Nur sind Erklärungen ja keine Entschuldigung. Klar, jede:r auf dem autistischen Spektrum ist anders. Hier hätte ich mir persönlich mehr Tiefgang gewünscht. Denn einerseits ist Flora super schnell und klar in dem was sie will und was sie nicht will und andererseits… ja, ich weiß: Autismus. Erklärbar, aber dennoch schwer auszuhalten beim Lesen. Insgesamt plätscherte die Geschichte seicht daher. Ein paar schöne Umgebungsbeschreibungen, garniert mit ein paar frischen Kräutern, viel Natur und Bienen als Randfiguren. Das Buch liest sich gut, auch nebenher oder während der Fernseher läuft. Dass die Hauptprotagonistin Neurodivergent ist finde ich ganz charmant. Allerdings hätte ich einen Hinweis am Ende des Buches zum Thema Autismus-Spektrum-Störung gewünscht. Nicht, dass es nun zu neuen Klischees über Autist:innen kommt (Männer = Nerds, Frauen = überfordert und emotional nicht verfügbar). Das wäre echt schade. Fazit: kann man machen. Macht man nichts mit falsch. Wenn man eine oberflächliche Geschichte ohne Tiefgang sucht.

3.5

Kommt langsam in Fahrt

Am Anfang war ich recht skeptisch und mir verlief die Geschichte recht langsam, ohne rechte Tiefe. Aber sie nahm dann doch an Fahrt auf, und wurde zu einer schönen, queeren Lovestory. Manchmal haben mich beide Mädels etwas genervt. Die eine reagiert oft über, die andere bezeichnet einmal ihre Autismus als Behinderung, während sie so viele Dinge tut, die eigentlich das Gegenteil zeigen, es scheint sie nicht wirklich zu "behindern". Dennoch ist es zwar recht seicht, aber man mag gerne zuhören. Die Stimme ist vor allem sehr angenehm.

5

So lebhaft und bildlich beschrieben, das ich das Gefühl hatte selber in Floras Garten zu stehen.

4

Süße Geschichte

Das Buch war eine süß Geschichte, die sich super einfach lesen lies. Es war an manchen Stellen sehr stumpf & auch wiederholend, aber man liest sie aus der Sicht einer Autistin, was es so spannend macht. Die queere (wlw) Liebesgeschichte war etwas schnell und wirkte teils gefühllos, hätte mir gewünscht ein wenig mehr Gefühle spüren zu können. Jedoch bin ich mir auch nicht sicher, ob das vllt sogar so gewollt war, aufgrund des Autismus. Alles in allem ein schöner leichter Roman, den man gut mal so eben lesen kann. Jetzt habe ich Lust meinen Garten wildbienen tauglich zu machen 😂🐝

5

So ein schöner Roman mit einem Thema, das mich selbst beschäftigt, richtig toll.

5

Ein unglaublich feines, verständnisvolles Buch über eine autistische Frau, ihre Probleme und Selbstfindung

Ein unglaublich feines, verständnisvolles Buch über eine autistische Frau, ihre Probleme und Selbstfindung
Create Post