Mein Schmerz trägt deinen Namen
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Description
Ein Martyrium mitten in Deutschland
«Meine Tochter Ulerika ist tot. Ihr Vater hat sie getötet. Sie war erst sechzehn. Ja, nicht nur in fernen Ländern, auch mitten in Deutschland werden Frauen und Mädchen aus Gründen der Ehre getötet. Deshalb erzähle ich Ulerikas Geschichte. Es ist auch die Geschichte meiner Ehe. Sie begann mit einer Zwangsheirat im Kosovo.» Hanife Gashi
Book Information
Author Description
geboren 1968 im albanischen Kosovo, kommt 1989 mit Mann und Tochter nach Deutschland, lernt gegen den Willen ihres Mannes die deutsche Sprache und absolviert eine Ausbildung als Altenpflegerin. Sie lebt in der Nähe von Tübingen.
Posts
Ein Buch was jeder lesen sollte. Es ist kein Einzelfall. Ehrenmörder passieren mitten in Deutschland !
M „Mein Schmerz trägt deinen Namen – Ein Ehrenmord in Deutschland“ von Hanife Gashi ist kein Buch, das man einfach liest und wieder weglegt. Es bleibt. Es tut weh. Und genau deshalb ist es so wichtig. Dieses Buch erinnert mich daran, warum ich Feministin bin – und warum ich es immer sein werde. Ich komme aus derselben Kultur wie Hanife Gashi. Und obwohl wir im Jahr 2026 leben und ich 25 Jahre alt bin, begegnen mir noch immer Denkweisen, die sich anfühlen, als wären sie Jahrhunderte alt. Besonders für junge Albanerinnen in Deutschland, die in sehr traditionellen Haushalten aufwachsen, ist Freiheit oft kein selbstverständliches Recht, sondern ein täglicher Kampf. Ich hatte Glück. Mein Vater war modern, reflektiert und fair. Er hat uns nie Dinge verboten, die er selbst getan hat. Rausgehen, Jungs treffen, Tattoos, Piercings – für ihn war klar: Das ist menschlich. Das gehört zu dieser Zeit. Und dieses Glück ist mir erst durch solche Geschichten wirklich bewusst geworden. Denn Hanifes Geschichte ist kein Einzelfall. Ehrenmorde sind keine „Geschichten von früher“ und kein Problem, das weit weg passiert. Sie passieren hier. Mitten in Deutschland. Und sie entstehen aus einem Ehrbegriff, der Kontrolle über Frauen stellt und Gewalt mit Tradition verwechselt. Was ich an diesem Buch besonders stark finde: Hanife Gashi zeigt die albanische Kultur differenziert. Sie macht deutlich, dass Kultur nichts Starres ist. Dass sie sich entwickelt. Dass sie in jedem Haushalt anders gelebt wird. Und dass Tradition niemals als Rechtfertigung für Unterdrückung oder Gewalt dienen darf. Dieses Buch hat mich traurig gemacht. Wütend. Nachdenklich. Aber auch dankbar – für meine Familie, für meine Freiheit. Und es hat mich darin bestärkt, meine Stimme zu erheben. Für die Frauen, die es nicht können. Lest dieses Buch. Wirklich. Es geht uns alle an. 🤍

😢😢😢
In diesem Buch geht es um Ulrerika, die von ihrem eigenen Vater umgebracht wurde. Das Buch wurde von ihrer Mutter Hanife geschrieben. Sie erzählt von ihrer Zwangsheirat im Kosovo und der Flucht nach Deutschland. Sie erzählt von der schrecklichen Ehe und wie Ulerika bei ihrem Vater böse aufstößt, weil sie sich an das westliche Leben angepasst hat. Irgendwann hat Ulerika einen Freund, dies passt ihrem Vater überhaupt nicht. Eine sehr schreckliche Geschichte, welche leider immer noch viel zu häufig vorkommt.
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Ein Martyrium mitten in Deutschland
«Meine Tochter Ulerika ist tot. Ihr Vater hat sie getötet. Sie war erst sechzehn. Ja, nicht nur in fernen Ländern, auch mitten in Deutschland werden Frauen und Mädchen aus Gründen der Ehre getötet. Deshalb erzähle ich Ulerikas Geschichte. Es ist auch die Geschichte meiner Ehe. Sie begann mit einer Zwangsheirat im Kosovo.» Hanife Gashi
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geboren 1968 im albanischen Kosovo, kommt 1989 mit Mann und Tochter nach Deutschland, lernt gegen den Willen ihres Mannes die deutsche Sprache und absolviert eine Ausbildung als Altenpflegerin. Sie lebt in der Nähe von Tübingen.
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Ein Buch was jeder lesen sollte. Es ist kein Einzelfall. Ehrenmörder passieren mitten in Deutschland !
M „Mein Schmerz trägt deinen Namen – Ein Ehrenmord in Deutschland“ von Hanife Gashi ist kein Buch, das man einfach liest und wieder weglegt. Es bleibt. Es tut weh. Und genau deshalb ist es so wichtig. Dieses Buch erinnert mich daran, warum ich Feministin bin – und warum ich es immer sein werde. Ich komme aus derselben Kultur wie Hanife Gashi. Und obwohl wir im Jahr 2026 leben und ich 25 Jahre alt bin, begegnen mir noch immer Denkweisen, die sich anfühlen, als wären sie Jahrhunderte alt. Besonders für junge Albanerinnen in Deutschland, die in sehr traditionellen Haushalten aufwachsen, ist Freiheit oft kein selbstverständliches Recht, sondern ein täglicher Kampf. Ich hatte Glück. Mein Vater war modern, reflektiert und fair. Er hat uns nie Dinge verboten, die er selbst getan hat. Rausgehen, Jungs treffen, Tattoos, Piercings – für ihn war klar: Das ist menschlich. Das gehört zu dieser Zeit. Und dieses Glück ist mir erst durch solche Geschichten wirklich bewusst geworden. Denn Hanifes Geschichte ist kein Einzelfall. Ehrenmorde sind keine „Geschichten von früher“ und kein Problem, das weit weg passiert. Sie passieren hier. Mitten in Deutschland. Und sie entstehen aus einem Ehrbegriff, der Kontrolle über Frauen stellt und Gewalt mit Tradition verwechselt. Was ich an diesem Buch besonders stark finde: Hanife Gashi zeigt die albanische Kultur differenziert. Sie macht deutlich, dass Kultur nichts Starres ist. Dass sie sich entwickelt. Dass sie in jedem Haushalt anders gelebt wird. Und dass Tradition niemals als Rechtfertigung für Unterdrückung oder Gewalt dienen darf. Dieses Buch hat mich traurig gemacht. Wütend. Nachdenklich. Aber auch dankbar – für meine Familie, für meine Freiheit. Und es hat mich darin bestärkt, meine Stimme zu erheben. Für die Frauen, die es nicht können. Lest dieses Buch. Wirklich. Es geht uns alle an. 🤍

😢😢😢
In diesem Buch geht es um Ulrerika, die von ihrem eigenen Vater umgebracht wurde. Das Buch wurde von ihrer Mutter Hanife geschrieben. Sie erzählt von ihrer Zwangsheirat im Kosovo und der Flucht nach Deutschland. Sie erzählt von der schrecklichen Ehe und wie Ulerika bei ihrem Vater böse aufstößt, weil sie sich an das westliche Leben angepasst hat. Irgendwann hat Ulerika einen Freund, dies passt ihrem Vater überhaupt nicht. Eine sehr schreckliche Geschichte, welche leider immer noch viel zu häufig vorkommt.






