Starters
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Description
Book Information
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Das ich die Dilogie in 3 Tagen durchgesuchtet habe, sagt schon viel aus. Der leichte Schreibstil trägt viel dazu bei… YA halt. Genauso wie das futuristische Setting, welches ich in der Art noch nicht gelesen hatte. Mit der Hauptprotagonistin Callie musste ich erst mal warm werden, weil ich manche ihrer Handlungen nicht nachvollziehen konnte. Leider gab es für mich auch ein paar Ungereimtheiten, die für mich nicht logisch waren, sich zum Ende hin aber mehr aufgelöst haben.
Geniale Idee • Storyline mit einigen Schwächen
Ich liebe diese Grundidee und mag auch den Schreibstil von Lissa Price. Die Kapitel sind relativ kurz und man kann sich die Szenen sehr gut bildlich vorstellen. Die Dialoge hingegen wirkten auf mich oft unnatürlich, teilweise etwas merkwürdig. Aber es handelt sich natürlich um Sci-Fi und daher auch um eine völlig andere Gesellschaft, von daher ist das vielleicht so gewollt. Lissa Price hat hier eine super spannende dystopische Gesellschaft und auch verschiedene tolle Charaktere erschaffen. Das Ende hat mich leider etwas enttäuscht - es ging zu schnell, hatte keinen wirklichen Spannungsaufbau und war nicht ganz nachvollziehbar. Auch die gesamte Storyline hat mich nicht so sehr gefesselt, dass ich das Buch verschlingen konnte. Alles in allem aber (vor allem durch die Idee) ein solides und lesenswertes Buch. Ich bin gespannt, wie es im zweiten Teil weiter geht, auch wenn mich das Ende von Teil 1 nicht so heiß drauf gemacht hat wie gehofft.

Fesselnde, einzigartige Dystopie
"Starters" ist ein fesselnder Page-Turner, der mich von der ersten Seite an in seinen Bann gezogen hat. Es spielt in einer einzigartigen futuristischen Welt, ein Jahr nach einer menschlich ausgelösten Pandemie im Krieg. Die Protagonistin ist eine facettenreiche Figur, die die rasante Handlung, gespickt mit unvorhersehbaren Wendungen begleitet. Eine visuell beeindruckende Geschichte, die einen Blick auf eine dystopische Zukunft mit technologischen Innovationen und moralischen Fragen bietet. Mit einem Mix aus Spannung, Intrigen und einer Prise Romantik ist "Starters", meiner Meinung nach, ein Must-Read für Liebhaber von packenden Dystopien und intelligenten Plots.
Wieder eines der Bücher, für die ich womöglich 10 Jahre zu alt bin. Die Geschichte um eine dystopische Welt, in der nur noch Minderjährige und uralte Menschen leben, versprach eine Menge Potential, das durch die Fixierung auf langweilige Actionszenen und einen unzureichenden Plot, sowie absolut flache Charaktere völlig eingerissen wurde. Der gute Arm-Reich-Konflikt wurde maßlos überstrapaziert. Deine Familie ist tot und die Welt steht vor dem Abgrund? Macht doch nichts, solang man Geld hat. Dieses Buch ist dank seiner wirklich furchtbar einfachen Syntax an einem Tag lesbar und bietet kaum überraschende Momente oder Wendungen. 0815-Instant-Lovestory gibt es ebenfalls dazu. Und ein Talent der Autorin, jedes Thema in maximal 10 Sätzen abzuhandeln, um dann handlungstreibend zum nächsten Thema zu springen, ohne dass nur irgendein Gefühl aufkommt. Das "Leid" und die "Gesellschaftskritik" trafen einen auch gar nicht. Keine düstere Atmosphäre, nur verrückte Alte. Das Geheimnis um den "Old Man", der die Body Bank betreibt, ist mir nach der einfachen Handlungsführung von Band 1 leider auch absolut klar. Band 2 wird also nicht gelesen.
In einer einfachen Sprache erzählt uns die Autorin eine Geschichte in naher oder ferner Zukunft. So ganz klar ist das nicht, da sich Lissa Price gar nie gross Zeit nimmt, allzu sehr in die Tiefe zu gehen was das aktuelle Weltbild, die Gesellschaft oder einzelne Figuren betrifft. Dies ist schade, da so nach der Lektüre viele Fragen offen bleiben. Dafür wird die Geschichte zügig vorangetrieben und ist doch auch spannend geschrieben. „Selbstverständlich“ fühlt sich die weibliche Hauptfigur auch in dieser Dystopie zu zwei verschiedenen Jungen hingezogen. Dieser Handlungsstrang wäre eigentlich gar nicht notwendig gewesen, scheint in diesem Genre mittlerweile aber ein Muss zu sein und wird von der Autorin auch mehr abgehakt als gross ergründet. Was bleibt ist der Eindruck, dass aus der Idee mehr hätte gemacht werden können und die Zuversicht, dass im Folgeroman „Enders“ alles schlüssig geklärt wird (Ja, auch diese Geschichte wird nicht komplett in einem Buch erzählt, es ist dafür aber auch keine Trilogie ;-)
Den Schreibstil von Lissa Price finde ich für dieses Jugendbuch wirklich passend. Es lässt sich schnell und flüssig lesen und enthält auch nicht zuviele abgehobene Science Fiction Begriffe, welche den Lesefluss behindert hätten. Als großer Fan von Dystopien finde ich die Grundidee von Starters wirklich toll. Die Thematik Surrogates, also von Körpern als Leihgabe, fand ich schon immer super interessant. Ich finde auch, dass die Autorin das Thema echt gut umgesetzt und erläutert hat, sodass man wirklich das Gefühl hatte, sowas könne in Zukunft wirklich möglich sein. Auch die Sporenkriege, Impfungen und das Überleben der Starters und Enders finde ich sehr glaubwürig. Es ist ja wirklich so, dass vor allem junge und alte Menschen anfälliger sind für Infektionskrankheiten, daher konnte ich die Reihenfolge der Impfungen gut nachvollziehen. Ein bisschen merkwürdig finde ich jedoch, dass laut Buch nur Erwachsene von 30-50 (oder war es 60?) den Sporen zum Opfer gefallen sind. Man hört im Buch ja nur von minderjährigen Startern, aber wo sind dann die Leute in den 20ern? Und wieso werden die Enders so immens alt? Und vor allem, warum sind sie so fit, dass sie mit 150 Jahren noch mit Skates in Bars kellnern können? Warum machen das nicht die Starters in den 20ern? Also gerade das extrem hohe Alter der Enders hat mir an der Geschichte nicht allzu gut gefallen, da konnte ich mir irgendwie nicht erklären. Außerdem finde ich es im Nachhinein Schade, dass nur das Klischee der reichen, alten, raffgierigen Enders bedient wurde aber man keine Enders aus der Mittelschicht kennengelernt hat. Können ja nicht alle Enders stinkreich und griesgrämig sein? Callie hat mir als Charakter ganz gut gefallen. Sie denkt immer gründlich über ihre nächsten Züge nach und handelt nicht allzu überstürzt. Ihre Entscheidung für die Body Bank war natürlich eine schlechte Idee, aber dieses Gefühl hatte sie ja selbst schon, als sie den Vertrag unterschrieben hat. Die anderen Charaktere sind etwas blass geblieben, wobei das wahrscheinlich auch an der Ich-Perspektive liegt, aus der das Buch geschrieben ist. Die Liebesgeschichte in dem Buch fand ich allerdings überhaupt nicht überzeugend. Das ging alles viel zu schnell und Blake blieb auch viel zu blass. Und dann diese Enthüllung rund um Blake am Ende ... hat mir auch nicht so gefallen, konnte ich der Autorin auch nicht ganz abkaufen. Ich bin gespannt, wie sich dieses Thema im nächsten Band noch entwickelt. Für den nächsten Teil würde ich mir wünschen, dass man noch mehr über die Welt an sich erfährt. Wie ist es zu den Sporenkriegen gekommen? Sieht es in allen Ländern der Welt genauso aus? Ich denke, da könnte Lissa Price noch einiges spannendes zu erzählen. Ich werde mir nun auf jeden Fall so schnell wie möglich den zweiten Band besorgen!
In den sogenannten Sporenkriegen starben in den USA alle Menschen zwischen 20 und 60. Seither teilt sich die Gesellschaft in junge Menschen und alte Menschen, genannt Starters und Enders. Minderjährige ohne Großeltern werden in Heimen zusammengepfercht, Sklavenarbeit wurde wieder legalisiert. Die Enders werden bis zu 200 Jahre alt und sehnen sich nach der Beweglichkeit junger Jahre zurück. Die geheime Firma Prime Destinations kann bei diesem “Problem” helfen. Sie vermieten die Körper von Starters gegen Geld an Enders, die sich wieder jung fühlen wollen. Callie ist 16 Jahre alt und schlägt sich zusammen mit ihrem kleinen Bruder Tyler und einem Freund namens Michael gerade so durch. Sie übernachten in verlassenen Bürogebäuden und sind immer auf der Flucht vor den Marshals, die sie einfangen und ins Heim bringen wollen. Tyler ist krank und Callie sieht keinen anderen Ausweg mehr, als ihren Körper an Prime Destinations zu verkaufen, um an Geld zu kommen. Drei Einsätze werden von ihr verlangt. Ihr wird ein Chip ins Gehirn gepflanzt, mit dem das Bewusstsein der Enders in ihr Gehirn übertragen werden kann. Doch etwas geht schief, Callie erwacht in ihrem Körper, bevor die Zeit der Mieterin abgelaufen ist. Als Callie zu Prime Destinations zurückkehren will, hört sie die Stimme der Mieterin, deren Name Helena ist, in ihrem Kopf. Helena warnt sie, zur Firma zu gehen, denn ihrer beider Leben steht auf dem Spiel! Das Grundsetting mit den Körpern, in die ein Bewusstsein übertragen wird, erinnerte mich an die kurzlebige TV-Serie Dollhouse von Joss Whedon, in der Menschen ihren Körper verkaufen und andere Persönlichkeiten in das Gehirn “geladen” werden, die dann Missionen erfüllen. Bis auf diese Übereinstimmung haben Buch und Serie aber wenig gemeinsam. In der Welt von Starters sind junge Menschen nichts wert. Die Enders haben die Herrschaft übernommen und unterdrücken die Starters in allen Bereichen. Erklärt wird dies u.a. damit, dass aufgrund der höheren Lebenserwartung die Enders länger arbeiten und die Starters ihnen die Arbeit wegnehmen würden. Warum die Starters aber vollkommen unterjocht werden und keinerlei Rechte haben – sie dürfen auch nicht wählen – wird nicht zufriedenstellend erklärt. Sollten die Enders die Starters nicht eigentlich fördern und eine Möglichkeit finden, sie wieder fruchtbar zu machen? Seit den Impfungen gegen die Sporen sind Schwangerschaften nämlich ausgeblieben. Früher oder später würde die Gesellschaft also vollkommen aussterben. Dass ein Krieg die Moral eines ganzen Landes so dermaßen über den Haufen werfen kann, fand ich etwas unglaubwürdig, spannend war die Geschichte aber trotzdem. Prime Destinations mit dem gruseligen “Old Man” als Oberhaupt verfolgt grausame Ziele, die nur Callie mit der Unterstützung von Helena vereiteln kann. Dabei muss sie sehr genau aufpassen, wem sie vertraut, denn sie kann sich nie sicher sein, wem sie gerade gegenübersteht. Natürlich darf auch die obligatorische Dreiecksgeschichte nicht fehlen, die allerdings nicht allzu detailliert ausgeschmückt wird und auf jeden Fall in eine andere Richtung geht als normalerweise. Eigentlich streicht sich eine Figur nämlich ganz von selbst aus der Gleichung und wenn sich die Autorin diese Person im nächsten Band trotzdem noch offen hält, möchte ich mir schon jetzt vorsorglich die Haare raufen. Von Romantik keine Spur. Ignorieren wir also die Liebesgeschichte und es bleibt eine spannende Zukunftsvision, bei der man wieder einmal betet, sie möge sich in der Realität niemals so umsetzen lassen!
Meine Meinung: Als ich das erste Mal "Starters" von Lissa Price entdeckte, war mir sofort klar, dass ich dieses Buch lesen musste! Das Cover hat mich auf düstere Art gelockt und der Klappentext hat mich sofort begeistert! Eins kann ich vorweg nehmen: Dieses Buch hat einen Platz auf der Liste meiner Lieblingsbücher erhalten und mich mehr als begeistert! In "Starters" erzählt die Drehbuchautorin Price eine aufwühlende Dystopie, die mich stellenweise schockiert hat. Denn die Welt wie wir sie kennen existiert nicht mehr. Nach einem Sporenbefall, der die Bevölkerung langsam aber sicher dahinrotten ließ, wurde mit dem lebensrettenden Impfstoff gegeizt, so dass es nur noch junge Leute - die sogenannten Starters - und die alten Leute gibt, die Enders genannt werden. Minderjährige Waise werden in Waisenhäuser gebracht, wo sie ein mehr als unwürdiges Leben führen müssen, während sich die Enders auf ihrem Wohlstand und reichtum ausruhen. Und es gibt die Seite, auf der die Hauptprotagonistin Callie Woodland steht: Die der minderjährigen Straßenkinder, die vor dem Gesetz flüchten und in Armut leben. Callie schlägt sich zusammen mit ihrem siebenjährigen Bruder Tyler und ihrem guten Freund Michael durch, doch ihr Bruder ist krank und Callie sieht nur eine Möglichkeit, wie sie ihn retten kann: Sie will ihren Körper vermieten, an die Body Bank, die es reichen Enders ermöglicht noch einmal jung zu sein. Callie hat große Probleme mit diesem System, zumal es illegal ist, aber das viele Geld lockt sie und so entschließt sie sich der Body Bank auszuliefern. Was Callie nicht weiß: Ihre Mieterin hat einen grauenvollen Plan gefasst, den sie auf Callies Rücken austragen will. Schnell muss sich Callie entscheiden auf welcher Seite sie stehen will und was die Wahrheit ist. "Starters" hat mich von der ersten Seite an gepackt. Da das Buch aus Callies Sicht geschrieben wurde, war ich sofort mit ihrem Emotionen verbunden. Callies Gedankengänge sind sehr erwachsen und vernünftig. Sie ist zielorientiert und bereit alles für ihren kleinen Bruder zu tun. Man spürt ihre Verzweiflung und die Wut, aber nichts davon wirkt aufgesetzt. Lissa Price hat eine autentische Schreibweise, die mich beeindruckt hat. Ich wollte das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen, denn jede Seite strotzt vor lauernden Gefahren, Geheimnissen und neuen Entdeckungen. Die Welt in der Callie lebt ist ein einziges Drama und doch scheinen auch noch ein paar Sonnenstrahlen durch. Denn Callies Liebe und Fürsorge für ihren Bruder gibt der düsteren Athmosphäre einen Widersacher. Die Idee der Geschichte hat mich wirklich umgehauen. Hast Du kein Geld, keine Perspektive, keine Zukunft? Dann vermiete Deinen Körper! Hinter jedem System stehen gierige Menschen, die davon profitieren und die Charaktere, die die Body Bank verkörpern haben mich wirklich mit Ekel befallen. Was für ein Schmierentheater! Doch genauso oft habe ich gelacht und für Tyler ein paar Tränchen verdrückt. Ein rundum gelungenes Buch. Überzeugende Charaktere und eine verdammt geile Geschichtsidee - gibt es noch mehr dazu zu sagen? Wer es noch nicht kennt, sollte es kennen lernen! ;-) Fazit: Dieses Buch hat sich wirklich zu meinem Lieblingsbuch gemausert - das war mir schon nach nur fünfzig Seiten klar, denn Price hat mich mitgezogen und Callie ist eine wunderbare Protagonistin, wie die Leserwelt sie lieben wird! Echt, zu allem bereit, aufopferungsvoll und verdammt mutig! Kombiniert mit dieser düsteren Stimmung und einer weltverändernden Idee hat Price wirklich ein Meisterwerk geschrieben. Als Drehbuchautorin weiß sie am besten wie man Worte zu Bildern werden lässt und das hat sie bei mir deutlich geschafft.
Kurz vorweg: Starters spielt nach einem sonderbaren Krieg, bei dem durch einen Sporenangriff die komplette Bevölkerung zwischen Kindern/Teenagern und Senioren ums Leben kommt. Viel mehr erfährt man von dem Krieg auch nicht, aber ehrlich gesagt fand ich das weniger schlimm als kapitelweise mit Geschichte gelangweilt zu werden. Callie lebt seitdem mit ihrem kleinen Bruder Tyler auf der Straße und weil Tyler krank ist, will sie ihren Körper vermieten um Geld zu verdienen. Doof nur, dass sie durch einen Fehler früher als erwartet aufwacht und sich zusätzlich zur Mieterin Helena in ihrem Körper befindet. Zuerst will sie zurück zur Body Bank, doch zusammen mit Helena oder gerade durch Helena kommt sie dann einem ziemlich miesen Plan auf die Spur, den sie natürlich verhindern muss. Die ganze Idee find ich ziemlich interessant, die Umsetzung leider nicht so wirklich. Das Buch und ich hatten eigentlich einen guten Start, doch nach und nach gefiel mir Starters dann immer weniger. Helena und Callie konnten anfangs nicht so richtig kommunizieren, doch nachher unterhalten sie sich quasi. Helena muss dabei nur denken und Callie hört die Stimme in ihrem Kopf, Callie hingegen muss reden. Und genau das war der Schwachpunkt. Selbst in den unmöglichsten Situationen hat sie mit Helena geredet. Wer läuft denn bitte in einem Hotel den Gang entlang und flüstert was von einer Waffe oder Ähnlichem, wenn er nicht auffallen will? Fand ich manchmal ein wenig lächerlich. Lächerlich war dann auch das Ende. Ich hatte viel mehr Action erwartet. Doch auf den letzten paar Seiten geht dann alles zack auf zack und das war irgendwie etwas lahm und unrealistisch. Insgesamt hatte ich aber sowieso den Eindruck, dass das eher eine "leichte" Dystopie war. Gewalt kam nicht wirklich vor oder wurde zumindest nicht so richtig beschrieben. Mit den Charaktern bin ich auch nicht so richtig warm geworden. Ich fand alle Personen sehr oberflächlich abgehandelt und auch Mitgefühl gegenüber Personen, die es ziemlich schlecht haben (z.B. Sara oder Tyler) hat sich bei mir gar nicht eingestellt. Von der Sprache her war das Buch recht angenehm und ziemlich leicht zu lesen. Die Sätze waren teils zwar sehr kurz und aneinandergereiht, aber ich würde in der Situation wohl auch keinen großartigen Satzbau hinkriegen und Starters ist immerhin aus der Sicht von Callie selbst geschrieben. Fazit Wie schon gesagt, ist eher was für sanftere Gemüter. Ich hatte mir ehrlich gesagt mehr von dem Buch erwartet und hoffe, dass die Fortsetzung (Enders, erscheint wohl Ende des Jahres auf Englisch) etwas besser wird. Trotzdem hat mir das Buch besonders am Anfang Spaß gemacht und ich vergebe 3 von 5 Sternen. (April 2012)
Hörbuchedition: tell Dir vor, Deine siebzigjährige Nachbarin mietet Deinen Körper und tut damit Dinge, von denen Du gar nichts wissen willst... Nach einem Sporenkrieg gibt es nur noch junge (Starters) und alte (Enders) Menschen. Viele der Enders sind gutsituiert und haben mit Hilfe der Bodybank die Möglichkeit, sich einen jungen Körper ihrer Wahl zu mieten und so nochmal eine zweite Jugend zu erleben. Natürlich gibt es Einschränkungen - kein Sex, keine Gewalt - aber wer weiß schon, ob sich jeder daran auch hält. Callie hat in diesem Krieg ihre Eltern verloren und muss zusätzlich noch auf ihren siebenjährigen, kranken Bruder aufpassen. Durch einen Zufall gerät sie an die Bodybank und hat so die Möglichkeit auf schnelle Weise zu Geld zu kommen. Doch was passiert, wenn man plötzlich während der sogenannten Traumphase wach wird und festestellt: Das ist gar nicht mein Leben!!! Was ist, wenn nichts so ist, wie es scheint? Ein äußerst spannendes Geschehen, welches sich hier dank Annilla Braunmiller auf meinen Ohren wiedergefunden hat. Die Vorleserin agiert äußerst gefühlvoll, aber mit genauso viel Kraft, wenn es notwendig ist. Gerne würde ich mehr von ihr hören. Alles in allem ein sehr kompaktes Hörbuch, welches sich durch die feine Zeichnung der Charaktere auszeichnet.
Nach einem Krieg in dem genozide Sporen zum Einsatz kamen, blieben nur die am Leben, die rechtzeitig geimpft wurden: die Alten und die Jungen. Somit unterteilt sich die Welt in die meist verarmten und verwaisten Starters und die reichen Enders. Um das Überleben ihres kleinen Bruders Tyler zu retten, begibt Calli sich in die Hände der Body Bank. Diese Firma verspricht Enders einen Ausflug in die Jugendlichkeit, in dem sie den Starters einen Chip implantieren, der die Fernsteuerung der Körper durch die gebrechlichen Alten ermöglicht. Doch die Mieterin von Callies Körper hat weit mehr vor, als ein paar Tage wieder in den Genuss von Sport und aufregenden Partys zu kommen. Dabei kommt es zu einer Fehlsteuerung des Chips und Callie erhält zeitweise die Kontrolle zurück und muss sich in außergewöhnlichen Situationen beweisen, um nicht vertragsbrüchig zu werden. Zudem scheint hinter der seriösen Fassade der Body Bank noch viel mehr zu stecken, als zuerst vermutet und plötzlich ist Callie Mittelpunkt einer Verschwörung zur Versklavung der Starters. Starters ist ein weiterer toller Dystopie-Roman in den Regalen der Buchläden. Lissa Price entwirft ein erschreckend reales Szenario dem ich mich einfach nicht entziehen konnte. Was vor allem an den sympathischen Hauptfiguren Callie, Tyler und Michael lag. Zudem behandelt es die Frage des Generationen-Konflikt und das Unverständnis der beiden Gruppen füreinander. So haben die Alten das Geld, das sie sich hart erarbeitet haben, aber ihnen mangelt es an Agilität um ihren Reichtum zu genießen. Die Jugend hingegen besteht hauptsächlich aus Waisen, die mehr schlecht als recht versuchen auf der Strasse zu überleben. Das weckt auf beiden Seiten Begehrlichkeiten und es kommt unweigerlich zum Konflikt dieser beiden Gruppen. Zudem warf bei mir das Buch die schwierige Frage auf ob ich, wenn ich die Möglichkeit zum ewigen Leben bekommen würde, bereit wäre dafür über Leichen zu gehen. Dieses Buch ist auf dem ersten Blick nur ein weiterer Jugendroman, aber wenn man einmal begonnen hat zu lesen, sieht man sich nicht nur mit der Problematik des Generationenkonflikts konfrontiert, sondern auch mit der klaffenden Schere von Arm und Reich. „Starters“ mag ein Roman sein, der sich leicht liest, aber nicht unbedingt leicht zu verdauen ist.
Ich finde man merkt total, dass Lissa Price in der Filmbranche tätig ist/war. Ich könnte mir jede einzelne Szene perfekt in einem Kinofilm vorstellen. Tolle Ideen und ein unvorhersehbarer Plot-twist. Eine dicke Leseempfehlung ! Für mehr Infos, schaut doch mal auf unserem Blog vorbei. (Monatsrückblick Juli 2015)
Inhalt: Nach dem Krieg leben nur noch junge und sehr alte Menschen. Die alten Enders sind ausnahmslos reich, während die Starters ohne Angehörige auf der Straße ums Überleben kämpfen. Um sich für kurze Zeit wieder jung zu fühlen, können die Enders die Körper der Starters für kurze Zeit mieten. Dabei kommt es den Starters so vor, als würden sie schlafen, während die Enders deren Körper übernehmen. Callie meldet sich bei der Body Bank an, um ihren kleinen Bruder vor dem Verhungern zu retten. Irgendetwas geht jedoch schief und Callie bleibt, anders als es geplant war, in ihrem Körper. Dabei wird sie in das gefährliche Vorhaben ihrer Mieterin verstrickt. Meinung: Zugegeben: Die Grundidee kam mir bekannt vor. In „Seelen“ von Stephenie Meyer stecken auch, mehr oder weniger, zwei Menschen in einem Körper, obwohl das nicht hätte passieren dürfen. Was Ms. Price daraus gemacht hat, ist aber was ganz anderes. Zum einen können die beiden Personen meistens nicht miteinander kommunizieren. Zum anderen ist immer nur eine Person „anwesend“ und hat Kontrolle über den Körper, wobei sich die beiden aber abwechseln. Das Unternehmen, das den Enders ermöglicht, die Körper der Starters zu mieten, heißt „Prime Destinations“. Helena, die Mieterin von Callies Körper, meint, etwas über Prime Destinations zu wissen, was niemand sonst weiß und was unbedingt verhindert werden muss. Für dieses Vorhaben hat sie Callies Körper gemietet. Sie kann jedoch nicht zulassen, dass Helenas Plan durchgesetzt wird – immerhin ist es immer noch ihr Körper und sie sollte darüber entscheiden können, was mit ihm passiert. Das Buch hat mich von Anfang an fasziniert. Schon das Cover sieht ziemlich mysteriös aus, auch wenn es sehr schlicht ist. Man weiß nicht genau, worum es eigentlich geht und der Klappentext macht total neugierig. Das Buch startet damit, dass Callie auf dem Weg zur Body Bank ist. Was das überhaupt ist und was sie dort vor hat, erfährt man erst später. Nach und nach werden zwischen den aktuellen Ereignissen Dinge aus der Vergangenheit erklärt, so dass sich alles Stück für Stück zusammensetzt. Nach ungefähr der Hälfte des Buches dachte ich mir, dass es theoretisch zu Ende sein müsste, weil ich mir nicht vorstellen konnte, was noch passieren kann. Dann kam es zu einer Wende, die mich in die zweite Hälfte des Buches gebracht und nicht mehr losgelassen hat. Von der ersten bis zur letzten Seite war ich gefesselt von der Geschichte. Ich weiß nicht genau was es ist, aber irgendetwas hat dieses Buch an sich, was es mir fast unmöglich gemacht hat, es aus der Hand zu legen. Charaktere: Callie ist eine sympathische Hauptperson mit nachvollziehbaren Handlungen. Manchmal reagiert sie ziemlich überstürzt, aber niemand ist perfekt. ;-) Sie war natürlich ziemlich verwirrt, als sie plötzlich in ihrem Körper wieder aufgewacht ist und sich außerhalb der Body Bank befand, aber sie fing sich schnell wieder und hat sich ihrer Rolle angepasst. Hätte sie das nicht getan, hätte man ihr Vertragsbruch vorgeworfen und sie wäre nicht bezahlt worden. Sie wird in eine ziemlich große und gefährliche Sache verstrickt und das alles nur, um ihrem kleinen Bruder zu helfen. Fazit: Dieses Buch habe ich regelrecht verschlungen. Es ist von der ersten bis zur letzten Seite spannend und ich warte jetzt schon sehnsüchtig auf den 2. Band.
Eine sehr spannende Geschichte mit einem interessanten futuristischen Szenario. Nach einem grandiosen Start gab es allerdings leider auch einige Längen, die Liebesgeschichte empfand ich sogar ein kleines bisschen als störend, muss ich gestehen. Der Roman wäre in meinen Augen runder gewesen, hätte man sich auf den SciFi-Aspekt der Geschichte konzentriert, so wirkte die Story ein wenig im Sinn von "Ich muss alle Leser bedienen" ...
Eigentlich hab ich hin und wieder etwas über für Dystopien und diese klang sehr interessant. Leider konnte sie nicht halten was sie und die positiven Rezensenten versprachen. Meine anfängliche Begeisterung ließ rasch nach. Nach einem Sporenkrieg ist die mittlere Generation zwischen 40-60 komplett ausgelöscht. Die Alten (Enders) werden bis zu 200 Jahre alt und regieren die Welt. Ihre Enkel führen ein priviligiertes Leben, nur die jugendlichen Waisen müssen ums nackte Überleben kämpfen, während sich der Rest der Welt auf ihre Kosten amüsiert. (Panem???!). Der neuste Schrei ist es sich junge Körper zu mieten um mal die Sau rauszulassen. Als sich Callie der "Bodybank" zur Verfügung stellt wird sie Teil einer Verschwörung. Das Problem ist, dass ich mir bei solchen Geschichten zu viele Gedanken darüber mache, ob die Geschichte (in sich) schlüssig ist. Und hier: Nein sie ist es nicht. Vieles ist unglaubhaft, manche Sprünge nicht nachvollziehaber, stellenweise langweilig, dann wieder unnötige Action. Keine der Figuren ist mir wirklich ans Herz gewachsen. "Das höchstgehandelste Debüt der letzten Jahre" sehe ich nicht. Aber es gibt einige gute Kritiken. Entscheidet selber! (Am Ende gibt es einen Cliffhanger... bitte informiere mich einer über den Verlauf der nächsten Teile - falls es welche gibt - denn ich werde sie wohl eher nicht lesen)
"“I need you to go talk to a girl who may have some information about Emma." "Where is she?" "Someplace you're not going to want to go." (...) "I give up. Where?" "Institution 37." I felt a hitch in my breathing. I leaned back against the wall. "Could I pick hell instead?”" "Starters" eine Dystopie, bei der es einem kalt den Rücken herunter läuft. Mit dem heutigen, immer schneller werdenden Fortschritt in der Technologie ist es nicht unvorstellbar, dass es irgendwann möglich sein wird, dass ein Mensch einen anderen Menschen durch einen kleinen Computerchip fernsteuern kann. Genau zu diesem Zweck gibt es in Callies Welt eine "Body Bank". Aber mal von Anfang: Callie ist ein "Starter". In ihrer Welt gibt es nur noch "Starters" und "Enders". Enders sind ganz alte Menschen, und Starters sind junge Kinder. Die ganze Generation dazwischen wurde während eines Krieges durch einen Virus ausgerottet. (Auch das kommt einem nicht unmöglich vor, da doch gerade zuletzt erst ein tödlicher Virus entdeckt wurde, über den heiß debattiert wird, da man ihn als Waffe einsetzen könnte wenn er in die falschen Hände gerät) Die Enders können mittlerweile über 200 Jahre alt werden, dank neuer Technologien. Ein Hoch auf den Fortschritt, denn in dieser Welt vermietet die "Body Bank" die jungen Körper der Starters an die alten Ender. Dabei wird das Bewusstsein der Jungen eine Weile abgeschaltet und die Alten übernehmen die Kontrolle. Aber Callie erwacht bei einem dieser Jobs viel zu früh, nur um festzustellen, dass ihre Mieterin sie benutzen will um einen Mord zu verüben. "Starters" ist dabei Spannung pur, ich konnte es kaum aus der Hand legen. Die ganzen Möglichkeiten, die Technologie in dieser Welt eröffnet hat, sind dabei schon ziemlich beängstigend. Callie ist eine richtig starke Hauptfigur. Ich möchte nicht behaupten, dass ich mich in sie hineinversetzen kann, ihre Situation ist dafür viel zu einzigartig. Aber es war unheimlich spannend, durch ihre Augen zu schauen und Mäuschen spielen zu dürfen. Lissa Price ist es gelungen, einige starke Charaktere zu kreieren: nicht nur die Heldin Callie, die nie aufzugeben scheint, sondern auch die Fieslinge der "Body Bank". Vor allem nach dem aufregenden "Ende" bleibt einem das Bild des "Old Man" in Alpträumen noch lange erhalten. "Ende" habe ich in Anführungszeichen gesetzt, da es bald einen zweiten Teil gibt: "Enders", der nach der Schlussszene von "Starters" viel Spannung verspricht. Einen Stern Abzug gibt es von mir, da manche Szenen mir zwischendurch etwas langatmig vorkamen, ansonsten ist "Starters" auf jeden Fall lesenswert! “Did Cinderella ever consider fessing up to the prince, that night she was enjoying herself in the fancy ball gown? Did she even think of telling him, oh, by the way, Prince, the coach isn’t mine, I’m really a filthy little barefoot servant on borrowed time? No. She took her moment. And then went quietly away after midnight.”
(1st read: April 10, 2012 - April 13, 2012) Kurzbeschreibung: Die 16-jährige Callie verliert ihre Eltern, als eine unheimliche Infektion alle tötet, die nicht schnell genug geimpft werden - nur sehr junge und sehr alte Menschen überleben. Während die Alten ihren Reichtum mehren, verfallen die Jungen der Armut. Hoffnung verspricht die Body Bank, ein mysteriöses Institut, in dem Jugendliche gegen Geld ihre Körper verleihen können. Das Bewusstsein des alten Menschen übernimmt den jungen Körper für eine Zeit, um wieder jung zu sein. Doch bei Callie geht es schief: Sie erwacht, bevor sie erwachen darf - in einem Leben, das ihr völlig unbekannt ist. Anstelle ihrer reichen Mieterin bewohnt sie eine teure Villa, verfügt über Luxus im Überfluss und verliebt sich in den jungen Blake. Bald aber findet sie heraus, dass ihr Körper zu einem geheimen Zweck gemietet wurde - um einen furchtbaren Plan zu verwirklichen, den Callie um jeden Preis verhindern muss... Zur Autorin: Lissa Price ist Drehbuchautorin und lebt nach mehreren Aufenthalten in Japan und Indien heute in Kalifornien. Ihr Roman "Starters" ist das höchstgehandelte Debüt der letzten Jahre. Momentan arbeitet Lissa Price am zweiten Band unter dem Titel "Enders". Rezension: Die USA in der Zukunft: Nach einem verheerenden Sporen-Genozid sind nur noch Teenager, die sogenannten "Starters", und alte Menschen, die "Enders", am Leben, denn sie sind die einzigen, die rechtzeitig gegen die Sporen geimpft wurden. Kinder ohne jedwede Angehörige, so wie die 16-jährige Callie und ihr kleiner Bruder Tyler, leben auf der Straße und müssen jederzeit die Einweisung in eines der brutalen Arbeitslager oder Heime befürchten, wenn sie erwischt werden. Um an etwas Geld zu kommen, entschließt sich Callie zur Body Bank zu gehen, die die Körper von jungen Leuten an die reichen "Enders" vermietet, damit diese sich in einer Art Urlaub nochmals jung fühlen können. Zuerst hat Callie noch Bedenken, doch als sie ihre momentane Unterkunft verliert, entschließt sie sich dazu, bei diesem teuflischen Handel mitzumachen. Doch damit fängt das Unglück erst an: Callie gerät in den Fokus der intriganten Machenschaften der Body Bank und ihre Mieterin Helena Winterhill hat ihre ganz eigenen Pläne mit ihr... Mit "Starters" erwartet den Leser wieder einmal ein Buch aus dem Genre Dystopie, das momentan ja sehr angesagt ist. Doch hebt sich Lissa Price mit ihrem Roman doch recht deutlich von anderen Büchern dieses Genres ab und das in angenehmer Art und Weise: Von Beginn an ist "Starters" spannend und ließ mich beim Lesen kaum durchatmen. Die Grundidee ist genial und gleichzeitig erschreckend. "Starters" wirft sehr viele moralische Fragen auf, die den Leser während der kompletten Handlung beschäftigen und auch nach Beenden noch nachhallen. Alte reiche Menschen, die den Körper von jungen armen Personen mieten können, dieses Grundthema kann nicht kalt lassen. Callie, die jugendliche Protagonistin, wirkt von Beginn an glaubhaft und sympathisch. Man fiebert mit ihr, ob sie sich dazu entscheiden wird, für die Body Bank zu arbeiten oder nicht, und ihre weiteren Erlebnisse sind rasant und spannend bis zum Ende. Auch ihre Fürsorglichkeit gegenüber ihrem kleinen Bruder Tyler ist anrührend und die eingeflochtene, aber nicht zu sehr in den Vordergrund gestellte Liebesgeschichte mit Blake ist keinesfalls schnulzig ausgefallen. Auch ihre "Mieterin" Helena Winterhill ist ein interessanter Charakter und ihr Verhalten und ihre Pläne lassen Callie das ein oder andere Mal staunen. Das Ende bleibt ein wenig offen gehalten, da es noch eine Fortsetzung geben wird. Doch im Gegensatz zum momentanen Hang zu Trilogien wird "Starters" in einer Dilogie enden, dessen Abschlussband den Titel "Enders" tragen wird. Ein Erscheinungstermin ist noch nicht bekannt. Fazit: "Starters" bietet eine Dystopie mit Spannung und vor allem ethischen und moralischen Fragen, die durch das interessante Grundthema aufgeworfen werden. Leser von tiefgründigen Dystopien werden hiermit ihre helle Freude haben!
Da ich schon lange keine Dystopie mehr gelesen habe, war ich sehr gespannt auf "Starters" von Lissa Price. Der Klappentext hat mir schon sehr gut gefallen und auch die Hintergrundidee fand ich interessant, weil ich die so noch bei keiner anderen Dystopie gelesen habe. Der Gedanke, dass ein Krieg mit Sporen alle Menschen zwischen 20 und 60 tötet, scheint mir zwar weit hergeholt. Dass sich jedoch reiche, alte Menschen "junge" Körper mieten, um sich wieder jung zu fühlen, ist dann doch gar nicht so unrealistisch. So etwas könnte irgendwann in der Zukunft wahrscheinlich wirklich möglich sein. Ich glaube auch, dass es Menschen geben würde, die sich auf so etwas einlassen würden. Price hat diese Grundidee auch richtig gut umgesetzt. Meiner Meinung nach wäre es jedoch noch interessant gewesen, mehr über diesen Sporenkrieg und die daraus entstandene 2-Klassen-Gesellschaft zu erfahren. Auch über die Ender hätte ich gern noch mehr erfahren, denn wahrscheinlich sind nicht alle von ihnen so egoistisch, wie sie dargestellt wurden. Die Hauptperson Callie selbst ist eine sehr starke und sympathische Protagonistin. Man fühlt mit ihr mit und vor allem die Beziehung zu ihrem Bruder Tyler, für den sie alles tun würde, macht sie sehr nahbar. Auch ihre Entscheidung zur Body Bank zu gehen fand ich dadurch nachvollziehbar. Ihr Freund Michael wiederum ist mir leider ein bisschen zu undurchsichtig geblieben. Diese Freundschaft hätte man noch mehr ausbauen können. Einer meiner Lieblingscharaktere ist auch Sara geworden, die zwar erst 12 ist, aber die ich unglaublich ins Herz geschlossen habe. Etwas enttäuscht war ich dann leider vom Ende der Geschichte. Es hat sich alles viel zu einfach aufgelöst, da hätte ich mir schon noch kompliziertere Wendungen erwartet. Vielleicht wird es diese aber in "Enders" geben, deshalb werde ich den zweiten Teil definitiv auch noch lesen. Mein Fazit: "Starters" ist eine spannende Dystopie mit einer interessanten Grundidee, die einen schon teilweise zum Nachdenken bringt. Auch die Charaktere waren gut durchdacht und man fühlte auf jeder Seite mit ihnen mit. Ich bin gespannt, wie es mit Callie und dem Old Man weitergeht, und freue mich auf den zweiten Teil. Ich gebe 10 von 10 Punkten.
Ich hatte dieses Buch nun Jahre auf meinem SUB liegen und nie gelesen, weil mich das Cover einfach nicht angesprochen hat. Doch man sagt nicht ohne Grund, bewerte ein Buch niemals nach seinem Cover. Das Buch spielt in der Zukunft nach einem Krieg, der alle Menschen mittleren Alters das Leben gekostet hat, da man nicht genug Impfstoffe hatte. Somit überlebten nur Kinder und Alten. Die Welt ist jetzt in zwei Parteien aufgeteilt. Die alten Menschen mit sehr viel Geld und die Jugendlichen Obdachlosen, die auf der Straße leben und von der Regierung nicht gern gesehen werden. Callie lebt mit ihrem kleinen Bruder auf der Straße, da sie ihre gesamte Familie verloren haben. Leider ist ihr Bruder krank und die Medikamente, die er benötigen würde, sind teuer. Somit fasst sie den Entschluss ihren zur Body Bank zu gehen und ihren Körper zu vermieten, damit "Enders" ihren Körper mieten können und sich nochmals jung fühlen, doch ungünstigerweise läuft nicht alles so glatt wie es sollte. Das Buch ist spannend und liest sich gut, ich glaube, die Autorin hat mit dieser Geschichte eine Lektüre für viele Altersgruppen geschaffen. Ich habe das Buch genossen, mit meinen 27 Jahren und ich glaube, wenn ich es meiner 13-jährigen Cousine geben würde, würde sie es auch lieben.
Beschreibung Es gibt nur noch junge (Starters) oder alte Menschen (Elders). Die sechzehnjährige Callie und ihr kleiner Bruder schlagen sich mittellos durchs Leben, doch das Überleben wird immer härter. Außerdem ist Callies Bruder schwer krank, so fasst sie einen unvorstellbaren Entschluss, sie verleiht ihren Körper über die Body Bank an alte Menschen, dessen Bewusstsein übernimmt ihren Körper für eine bestimmte Zeit um wieder jung zu sein. Eigentlich hatte Callie nur einen Vertrag für drei Mietungen abgeschlossen, doch es kommt alles anders. Callie erwacht früher als geplant in einem fremden Leben: sie wohnt plötzlich in einer teuren Villa und verfügt über Luxus im Überfluss. Als sie immer mehr in die Welt der reichen Mieterin rutscht stößt sie auf einen schrecklichen Plan, dessen Ausführung sie unbedingt verhinden muss… Meine Meinung Ich war schon die ganze Zeit neugierig auf den hochgehandelten Debütroman >>Starters<>Enders<<, der bereits im November 2012 erscheinen wird, geklärt wird. Über die Autorin Lissa Price ist Drehbuchautorin und lebt nach mehreren Aufenthalten in Japan und Indien heute in Kalifornien. Ihr Roman »Starters« ist das höchstgehandelte Debüt der letzten Jahre. Der Roman erscheint weltweit im April 2012 .(Quelle: Piper Verlag) Information zur Reihe 2012 Starters (eng. Original "Starters") 2012 Enders (erscheint bereits im November) (eng. Original "Enders") Fazit Eine ergreifende Dystopie die in keinem Bücherregal fehlen sollte! Bewertung: 4,5 Sterne ------------------------------------------------------------ © Bellas Wonderworld; Rezension vom 29.05.2012
Wirklich eine einzigartige Dystopie, die zwar erst etwas an Fahrt und Spannung aufnehmen musste und vor allem das Ende hat mich echt begeistert! Habe es als Hörbuch gehört, was noch für mich sehr neu und ungewohnt ist, da es erst mein 2. Hörerlebnis war. Trotzdem habe ich direkt mit dem zweiten Teil, ebenfalls als Hörbuch begonnen und freue mich den "Cliffhanger" auflösen zu können.☺
Spannend von der ersten Seite! Interessante dystopische Idee, Worte die einen direkt in die Geschichte ziehen und eine sympatische Hauptperson (die ein bisschen an Katniss erinnert). Manchmal hätte ich mir etwas mehr Hintergrundinfos noch gewünscht, aber vielleicht hätte das den Lesefluss auch gestört. Denn das Tempo wurde erst im letzten Drittel etwas zurückgenommen um dann mit einem Paukenschlag-Cliffhanger zu enden. Teil 2 muss sofort her!
German Review: Nachdem ich die Vorgeschichte nicht so schlecht fand, habe ich mich auch dazu entschlossen das Buch zu lesen. Zum Glück konnte ich feststellen, dass mich hier die Schreibweise in der Gegenwart weniger gestört hat, da ich das Buch auf Englisch gelesen habe. Zu Beginn war alles noch ziemlich verwirrend, besonders mit diesem Krieg, der nicht wirklich erklärt wurde und warum nur die Alten und die Kinder diesen überlebt haben und wer dabei eigentlich mit wem gekämpft hat, oder um welche Krankheit, bzw. welche Sporen es sich dabei handelte. Das war leider etwas viel am Anfang und man musste doch ein Stück weit lesen, um endlich ein paar Antworten auf viele, wichtige Fragen zu bekommen. Die Grundidee war nicht schlecht, aber mir war es zu überladen und es kamen zu viele verschiedene Dinge in dieser Dystopie vor, wie zum Beispiel: * dieser Krieg, * die tödliche Krankheit/ Sporen, * das die Medizin es geschafft hat, dass die Menschen mehr als 200 Jahre alt werden (Enders) oder * das eine Organisation es den alten Menschen möglich macht, in die Körper von Jugendlichen ‚zu schlüpfen‘. Daher kann ich zwar sagen, dass einige Ideen toll waren und auch zu Beginn die Charaktere gut ausgearbeitet und sympathisch waren, aber es haperte im Verlauf an einer guten Struktur und Ausarbeitung der Geschichte, sowie haben sich auch die Personen darin verändert. Meiner Meinung nach leider zum Negativen. Mir hat die erste Hälfte des Buches wirklich sehr gut gefallen, weil ich mit Callie mitfühlen konnte, die Geschichte und die Twists spannend waren und es für mich ein richtiger Page–Turner war. Außerdem mochte ich es, dass Callie, obwohl sie nun in der luxuriösen Welt war, immer an ihren Bruder und Michel gedacht hat und darauf verwies, was sie für dieses oder jenes in dieser luxuriösen Wohnung bekommen könnte (zb. für einen Ring könnte man eine Woche lang für 10 ‚friendlings‘ das Essen bezahlen, usw.) und das zog sich durch das Buch, was ich gut fand. Aber nach der zweiten Hälfte änderte sich leider meine Begeisterung und danach hat es rapide abgenommen. Die Handlung zog sich die letzten Seiten und vieles war absehbar und sogar Callie wurde mir unsympathischer. Auch der Schluss war eher ‚nichtssagend‘ und nahm eine Wendung (Stichwort: Blake), die mich nur den Kopf schütteln ließ! Es ist auch nicht förderlich für das Buch, dass auch hier wieder eine Dreiecksbeziehung zu finden ist, die mehr als nur unnötig ist und mich nur noch nervt.*seufz* Zum Ende hin war ich wirklich enttäuscht und es hat mich ehrlich gesagt überhaupt nicht mehr interessiert wie es weiter ging. Ich bin nun sehr unentschlossen, ob ich den zweiten Teil überhaupt noch lesen soll. Aber ich habe noch ca. ein halbes Jahr Zeit mir das zu überlegen. :) ! SPOILER Warnung ! Was ich noch sagen möchte: Was soll das mit diesen ewigen Dreiecksbeziehungen? Das kann doch nicht sein! Besonders hier wäre es gut ohne einer ausgekommen. Außerdem fand ich es mehr als idiotisch, dass der eine Typ (Michel) am Schluss einfach davon läuft, ohne ein Wort vorher zu Callie zu sagen und der andere Kerl (Blake), ist nicht mehr der, den sie kannte oder glaubt gekannt zu haben – alles sehr komisch und nicht fesselnd –> im Gegenteil! Diese Sache mit Blake wurmt mich noch immer und ich fand es furchtbar! Meine Frage dazu: Was sagt das dann bitte über Callie aus, wenn Blake nicht der ist, denn sie kannte und in den sie sich verliebt hat, aber sie ihn trotzdem noch immer will? Denn genau betrachtet, hat sie sich eigentlich in den Feind verliebt, also in den ‚Alten Mann‘, was ich ziemlich eklig finde, aber okay… , jeder wie er will. :D Was sagt ihr dazu und hat es euch genauso genervt oder war es euch eher egal? Für mehr Infos: http://martinabookaholic.wordpress.com/2012/06/17/snapshot-starters-dt/
Beschreibung Es gibt nur noch junge (Starters) oder alte Menschen (Elders). Die sechzehnjährige Callie und ihr kleiner Bruder schlagen sich mittellos durchs Leben, doch das Überleben wird immer härter. Außerdem ist Callies Bruder schwer krank, so fasst sie einen unvorstellbaren Entschluss, sie verleiht ihren Körper über die Body Bank an alte Menschen, dessen Bewusstsein übernimmt ihren Körper für eine bestimmte Zeit um wieder jung zu sein. Eigentlich hatte Callie nur einen Vertrag für drei Mietungen abgeschlossen, doch es kommt alles anders. Callie erwacht früher als geplant in einem fremden Leben: sie wohnt plötzlich in einer teuren Villa und verfügt über Luxus im Überfluss. Als sie immer mehr in die Welt der reichen Mieterin rutscht stößt sie auf einen schrecklichen Plan, dessen Ausführung sie unbedingt verhinden muss… Meine Meinung Ich war schon die ganze Zeit neugierig auf den hochgehandelten Debütroman >>Starters<>Enders<<, der bereits im November 2012 erscheinen wird, geklärt wird. Über die Autorin Lissa Price ist Drehbuchautorin und lebt nach mehreren Aufenthalten in Japan und Indien heute in Kalifornien. Ihr Roman »Starters« ist das höchstgehandelte Debüt der letzten Jahre. Der Roman erscheint weltweit im April 2012 .(Quelle: Piper Verlag) Information zur Reihe 2012 Starters (eng. Original "Starters") 2012 Enders (erscheint bereits im November) (eng. Original "Enders") Fazit Eine ergreifende Dystopie die in keinem Bücherregal fehlen sollte! Bewertung: 4,5 Sterne ------------------------------------------------------------ © Bellas Wonderworld; Rezension vom 29.05.2012
German Review: Nachdem ich die Vorgeschichte nicht so schlecht fand, habe ich mich auch dazu entschlossen das Buch zu lesen. Zum Glück konnte ich feststellen, dass mich hier die Schreibweise in der Gegenwart weniger gestört hat, da ich das Buch auf Englisch gelesen habe. Zu Beginn war alles noch ziemlich verwirrend, besonders mit diesem Krieg, der nicht wirklich erklärt wurde und warum nur die Alten und die Kinder diesen überlebt haben und wer dabei eigentlich mit wem gekämpft hat, oder um welche Krankheit, bzw. welche Sporen es sich dabei handelte. Das war leider etwas viel am Anfang und man musste doch ein Stück weit lesen, um endlich ein paar Antworten auf viele, wichtige Fragen zu bekommen. Die Grundidee war nicht schlecht, aber mir war es zu überladen und es kamen zu viele verschiedene Dinge in dieser Dystopie vor, wie zum Beispiel: * dieser Krieg, * die tödliche Krankheit/ Sporen, * das die Medizin es geschafft hat, dass die Menschen mehr als 200 Jahre alt werden (Enders) oder * das eine Organisation es den alten Menschen möglich macht, in die Körper von Jugendlichen ‚zu schlüpfen‘. Daher kann ich zwar sagen, dass einige Ideen toll waren und auch zu Beginn die Charaktere gut ausgearbeitet und sympathisch waren, aber es haperte im Verlauf an einer guten Struktur und Ausarbeitung der Geschichte, sowie haben sich auch die Personen darin verändert. Meiner Meinung nach leider zum Negativen. Mir hat die erste Hälfte des Buches wirklich sehr gut gefallen, weil ich mit Callie mitfühlen konnte, die Geschichte und die Twists spannend waren und es für mich ein richtiger Page–Turner war. Außerdem mochte ich es, dass Callie, obwohl sie nun in der luxuriösen Welt war, immer an ihren Bruder und Michel gedacht hat und darauf verwies, was sie für dieses oder jenes in dieser luxuriösen Wohnung bekommen könnte (zb. für einen Ring könnte man eine Woche lang für 10 ‚friendlings‘ das Essen bezahlen, usw.) und das zog sich durch das Buch, was ich gut fand. Aber nach der zweiten Hälfte änderte sich leider meine Begeisterung und danach hat es rapide abgenommen. Die Handlung zog sich die letzten Seiten und vieles war absehbar und sogar Callie wurde mir unsympathischer. Auch der Schluss war eher ‚nichtssagend‘ und nahm eine Wendung (Stichwort: Blake), die mich nur den Kopf schütteln ließ! Es ist auch nicht förderlich für das Buch, dass auch hier wieder eine Dreiecksbeziehung zu finden ist, die mehr als nur unnötig ist und mich nur noch nervt.*seufz* Zum Ende hin war ich wirklich enttäuscht und es hat mich ehrlich gesagt überhaupt nicht mehr interessiert wie es weiter ging. Ich bin nun sehr unentschlossen, ob ich den zweiten Teil überhaupt noch lesen soll. Aber ich habe noch ca. ein halbes Jahr Zeit mir das zu überlegen. :) ! SPOILER Warnung ! Was ich noch sagen möchte: Was soll das mit diesen ewigen Dreiecksbeziehungen? Das kann doch nicht sein! Besonders hier wäre es gut ohne einer ausgekommen. Außerdem fand ich es mehr als idiotisch, dass der eine Typ (Michel) am Schluss einfach davon läuft, ohne ein Wort vorher zu Callie zu sagen und der andere Kerl (Blake), ist nicht mehr der, den sie kannte oder glaubt gekannt zu haben – alles sehr komisch und nicht fesselnd –> im Gegenteil! Diese Sache mit Blake wurmt mich noch immer und ich fand es furchtbar! Meine Frage dazu: Was sagt das dann bitte über Callie aus, wenn Blake nicht der ist, denn sie kannte und in den sie sich verliebt hat, aber sie ihn trotzdem noch immer will? Denn genau betrachtet, hat sie sich eigentlich in den Feind verliebt, also in den ‚Alten Mann‘, was ich ziemlich eklig finde, aber okay… , jeder wie er will. :D Was sagt ihr dazu und hat es euch genauso genervt oder war es euch eher egal? Für mehr Infos: http://martinabookaholic.wordpress.com/2012/06/17/snapshot-starters-dt/
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
Book Information
Posts
Das ich die Dilogie in 3 Tagen durchgesuchtet habe, sagt schon viel aus. Der leichte Schreibstil trägt viel dazu bei… YA halt. Genauso wie das futuristische Setting, welches ich in der Art noch nicht gelesen hatte. Mit der Hauptprotagonistin Callie musste ich erst mal warm werden, weil ich manche ihrer Handlungen nicht nachvollziehen konnte. Leider gab es für mich auch ein paar Ungereimtheiten, die für mich nicht logisch waren, sich zum Ende hin aber mehr aufgelöst haben.
Geniale Idee • Storyline mit einigen Schwächen
Ich liebe diese Grundidee und mag auch den Schreibstil von Lissa Price. Die Kapitel sind relativ kurz und man kann sich die Szenen sehr gut bildlich vorstellen. Die Dialoge hingegen wirkten auf mich oft unnatürlich, teilweise etwas merkwürdig. Aber es handelt sich natürlich um Sci-Fi und daher auch um eine völlig andere Gesellschaft, von daher ist das vielleicht so gewollt. Lissa Price hat hier eine super spannende dystopische Gesellschaft und auch verschiedene tolle Charaktere erschaffen. Das Ende hat mich leider etwas enttäuscht - es ging zu schnell, hatte keinen wirklichen Spannungsaufbau und war nicht ganz nachvollziehbar. Auch die gesamte Storyline hat mich nicht so sehr gefesselt, dass ich das Buch verschlingen konnte. Alles in allem aber (vor allem durch die Idee) ein solides und lesenswertes Buch. Ich bin gespannt, wie es im zweiten Teil weiter geht, auch wenn mich das Ende von Teil 1 nicht so heiß drauf gemacht hat wie gehofft.

Fesselnde, einzigartige Dystopie
"Starters" ist ein fesselnder Page-Turner, der mich von der ersten Seite an in seinen Bann gezogen hat. Es spielt in einer einzigartigen futuristischen Welt, ein Jahr nach einer menschlich ausgelösten Pandemie im Krieg. Die Protagonistin ist eine facettenreiche Figur, die die rasante Handlung, gespickt mit unvorhersehbaren Wendungen begleitet. Eine visuell beeindruckende Geschichte, die einen Blick auf eine dystopische Zukunft mit technologischen Innovationen und moralischen Fragen bietet. Mit einem Mix aus Spannung, Intrigen und einer Prise Romantik ist "Starters", meiner Meinung nach, ein Must-Read für Liebhaber von packenden Dystopien und intelligenten Plots.
Wieder eines der Bücher, für die ich womöglich 10 Jahre zu alt bin. Die Geschichte um eine dystopische Welt, in der nur noch Minderjährige und uralte Menschen leben, versprach eine Menge Potential, das durch die Fixierung auf langweilige Actionszenen und einen unzureichenden Plot, sowie absolut flache Charaktere völlig eingerissen wurde. Der gute Arm-Reich-Konflikt wurde maßlos überstrapaziert. Deine Familie ist tot und die Welt steht vor dem Abgrund? Macht doch nichts, solang man Geld hat. Dieses Buch ist dank seiner wirklich furchtbar einfachen Syntax an einem Tag lesbar und bietet kaum überraschende Momente oder Wendungen. 0815-Instant-Lovestory gibt es ebenfalls dazu. Und ein Talent der Autorin, jedes Thema in maximal 10 Sätzen abzuhandeln, um dann handlungstreibend zum nächsten Thema zu springen, ohne dass nur irgendein Gefühl aufkommt. Das "Leid" und die "Gesellschaftskritik" trafen einen auch gar nicht. Keine düstere Atmosphäre, nur verrückte Alte. Das Geheimnis um den "Old Man", der die Body Bank betreibt, ist mir nach der einfachen Handlungsführung von Band 1 leider auch absolut klar. Band 2 wird also nicht gelesen.
In einer einfachen Sprache erzählt uns die Autorin eine Geschichte in naher oder ferner Zukunft. So ganz klar ist das nicht, da sich Lissa Price gar nie gross Zeit nimmt, allzu sehr in die Tiefe zu gehen was das aktuelle Weltbild, die Gesellschaft oder einzelne Figuren betrifft. Dies ist schade, da so nach der Lektüre viele Fragen offen bleiben. Dafür wird die Geschichte zügig vorangetrieben und ist doch auch spannend geschrieben. „Selbstverständlich“ fühlt sich die weibliche Hauptfigur auch in dieser Dystopie zu zwei verschiedenen Jungen hingezogen. Dieser Handlungsstrang wäre eigentlich gar nicht notwendig gewesen, scheint in diesem Genre mittlerweile aber ein Muss zu sein und wird von der Autorin auch mehr abgehakt als gross ergründet. Was bleibt ist der Eindruck, dass aus der Idee mehr hätte gemacht werden können und die Zuversicht, dass im Folgeroman „Enders“ alles schlüssig geklärt wird (Ja, auch diese Geschichte wird nicht komplett in einem Buch erzählt, es ist dafür aber auch keine Trilogie ;-)
Den Schreibstil von Lissa Price finde ich für dieses Jugendbuch wirklich passend. Es lässt sich schnell und flüssig lesen und enthält auch nicht zuviele abgehobene Science Fiction Begriffe, welche den Lesefluss behindert hätten. Als großer Fan von Dystopien finde ich die Grundidee von Starters wirklich toll. Die Thematik Surrogates, also von Körpern als Leihgabe, fand ich schon immer super interessant. Ich finde auch, dass die Autorin das Thema echt gut umgesetzt und erläutert hat, sodass man wirklich das Gefühl hatte, sowas könne in Zukunft wirklich möglich sein. Auch die Sporenkriege, Impfungen und das Überleben der Starters und Enders finde ich sehr glaubwürig. Es ist ja wirklich so, dass vor allem junge und alte Menschen anfälliger sind für Infektionskrankheiten, daher konnte ich die Reihenfolge der Impfungen gut nachvollziehen. Ein bisschen merkwürdig finde ich jedoch, dass laut Buch nur Erwachsene von 30-50 (oder war es 60?) den Sporen zum Opfer gefallen sind. Man hört im Buch ja nur von minderjährigen Startern, aber wo sind dann die Leute in den 20ern? Und wieso werden die Enders so immens alt? Und vor allem, warum sind sie so fit, dass sie mit 150 Jahren noch mit Skates in Bars kellnern können? Warum machen das nicht die Starters in den 20ern? Also gerade das extrem hohe Alter der Enders hat mir an der Geschichte nicht allzu gut gefallen, da konnte ich mir irgendwie nicht erklären. Außerdem finde ich es im Nachhinein Schade, dass nur das Klischee der reichen, alten, raffgierigen Enders bedient wurde aber man keine Enders aus der Mittelschicht kennengelernt hat. Können ja nicht alle Enders stinkreich und griesgrämig sein? Callie hat mir als Charakter ganz gut gefallen. Sie denkt immer gründlich über ihre nächsten Züge nach und handelt nicht allzu überstürzt. Ihre Entscheidung für die Body Bank war natürlich eine schlechte Idee, aber dieses Gefühl hatte sie ja selbst schon, als sie den Vertrag unterschrieben hat. Die anderen Charaktere sind etwas blass geblieben, wobei das wahrscheinlich auch an der Ich-Perspektive liegt, aus der das Buch geschrieben ist. Die Liebesgeschichte in dem Buch fand ich allerdings überhaupt nicht überzeugend. Das ging alles viel zu schnell und Blake blieb auch viel zu blass. Und dann diese Enthüllung rund um Blake am Ende ... hat mir auch nicht so gefallen, konnte ich der Autorin auch nicht ganz abkaufen. Ich bin gespannt, wie sich dieses Thema im nächsten Band noch entwickelt. Für den nächsten Teil würde ich mir wünschen, dass man noch mehr über die Welt an sich erfährt. Wie ist es zu den Sporenkriegen gekommen? Sieht es in allen Ländern der Welt genauso aus? Ich denke, da könnte Lissa Price noch einiges spannendes zu erzählen. Ich werde mir nun auf jeden Fall so schnell wie möglich den zweiten Band besorgen!
In den sogenannten Sporenkriegen starben in den USA alle Menschen zwischen 20 und 60. Seither teilt sich die Gesellschaft in junge Menschen und alte Menschen, genannt Starters und Enders. Minderjährige ohne Großeltern werden in Heimen zusammengepfercht, Sklavenarbeit wurde wieder legalisiert. Die Enders werden bis zu 200 Jahre alt und sehnen sich nach der Beweglichkeit junger Jahre zurück. Die geheime Firma Prime Destinations kann bei diesem “Problem” helfen. Sie vermieten die Körper von Starters gegen Geld an Enders, die sich wieder jung fühlen wollen. Callie ist 16 Jahre alt und schlägt sich zusammen mit ihrem kleinen Bruder Tyler und einem Freund namens Michael gerade so durch. Sie übernachten in verlassenen Bürogebäuden und sind immer auf der Flucht vor den Marshals, die sie einfangen und ins Heim bringen wollen. Tyler ist krank und Callie sieht keinen anderen Ausweg mehr, als ihren Körper an Prime Destinations zu verkaufen, um an Geld zu kommen. Drei Einsätze werden von ihr verlangt. Ihr wird ein Chip ins Gehirn gepflanzt, mit dem das Bewusstsein der Enders in ihr Gehirn übertragen werden kann. Doch etwas geht schief, Callie erwacht in ihrem Körper, bevor die Zeit der Mieterin abgelaufen ist. Als Callie zu Prime Destinations zurückkehren will, hört sie die Stimme der Mieterin, deren Name Helena ist, in ihrem Kopf. Helena warnt sie, zur Firma zu gehen, denn ihrer beider Leben steht auf dem Spiel! Das Grundsetting mit den Körpern, in die ein Bewusstsein übertragen wird, erinnerte mich an die kurzlebige TV-Serie Dollhouse von Joss Whedon, in der Menschen ihren Körper verkaufen und andere Persönlichkeiten in das Gehirn “geladen” werden, die dann Missionen erfüllen. Bis auf diese Übereinstimmung haben Buch und Serie aber wenig gemeinsam. In der Welt von Starters sind junge Menschen nichts wert. Die Enders haben die Herrschaft übernommen und unterdrücken die Starters in allen Bereichen. Erklärt wird dies u.a. damit, dass aufgrund der höheren Lebenserwartung die Enders länger arbeiten und die Starters ihnen die Arbeit wegnehmen würden. Warum die Starters aber vollkommen unterjocht werden und keinerlei Rechte haben – sie dürfen auch nicht wählen – wird nicht zufriedenstellend erklärt. Sollten die Enders die Starters nicht eigentlich fördern und eine Möglichkeit finden, sie wieder fruchtbar zu machen? Seit den Impfungen gegen die Sporen sind Schwangerschaften nämlich ausgeblieben. Früher oder später würde die Gesellschaft also vollkommen aussterben. Dass ein Krieg die Moral eines ganzen Landes so dermaßen über den Haufen werfen kann, fand ich etwas unglaubwürdig, spannend war die Geschichte aber trotzdem. Prime Destinations mit dem gruseligen “Old Man” als Oberhaupt verfolgt grausame Ziele, die nur Callie mit der Unterstützung von Helena vereiteln kann. Dabei muss sie sehr genau aufpassen, wem sie vertraut, denn sie kann sich nie sicher sein, wem sie gerade gegenübersteht. Natürlich darf auch die obligatorische Dreiecksgeschichte nicht fehlen, die allerdings nicht allzu detailliert ausgeschmückt wird und auf jeden Fall in eine andere Richtung geht als normalerweise. Eigentlich streicht sich eine Figur nämlich ganz von selbst aus der Gleichung und wenn sich die Autorin diese Person im nächsten Band trotzdem noch offen hält, möchte ich mir schon jetzt vorsorglich die Haare raufen. Von Romantik keine Spur. Ignorieren wir also die Liebesgeschichte und es bleibt eine spannende Zukunftsvision, bei der man wieder einmal betet, sie möge sich in der Realität niemals so umsetzen lassen!
Meine Meinung: Als ich das erste Mal "Starters" von Lissa Price entdeckte, war mir sofort klar, dass ich dieses Buch lesen musste! Das Cover hat mich auf düstere Art gelockt und der Klappentext hat mich sofort begeistert! Eins kann ich vorweg nehmen: Dieses Buch hat einen Platz auf der Liste meiner Lieblingsbücher erhalten und mich mehr als begeistert! In "Starters" erzählt die Drehbuchautorin Price eine aufwühlende Dystopie, die mich stellenweise schockiert hat. Denn die Welt wie wir sie kennen existiert nicht mehr. Nach einem Sporenbefall, der die Bevölkerung langsam aber sicher dahinrotten ließ, wurde mit dem lebensrettenden Impfstoff gegeizt, so dass es nur noch junge Leute - die sogenannten Starters - und die alten Leute gibt, die Enders genannt werden. Minderjährige Waise werden in Waisenhäuser gebracht, wo sie ein mehr als unwürdiges Leben führen müssen, während sich die Enders auf ihrem Wohlstand und reichtum ausruhen. Und es gibt die Seite, auf der die Hauptprotagonistin Callie Woodland steht: Die der minderjährigen Straßenkinder, die vor dem Gesetz flüchten und in Armut leben. Callie schlägt sich zusammen mit ihrem siebenjährigen Bruder Tyler und ihrem guten Freund Michael durch, doch ihr Bruder ist krank und Callie sieht nur eine Möglichkeit, wie sie ihn retten kann: Sie will ihren Körper vermieten, an die Body Bank, die es reichen Enders ermöglicht noch einmal jung zu sein. Callie hat große Probleme mit diesem System, zumal es illegal ist, aber das viele Geld lockt sie und so entschließt sie sich der Body Bank auszuliefern. Was Callie nicht weiß: Ihre Mieterin hat einen grauenvollen Plan gefasst, den sie auf Callies Rücken austragen will. Schnell muss sich Callie entscheiden auf welcher Seite sie stehen will und was die Wahrheit ist. "Starters" hat mich von der ersten Seite an gepackt. Da das Buch aus Callies Sicht geschrieben wurde, war ich sofort mit ihrem Emotionen verbunden. Callies Gedankengänge sind sehr erwachsen und vernünftig. Sie ist zielorientiert und bereit alles für ihren kleinen Bruder zu tun. Man spürt ihre Verzweiflung und die Wut, aber nichts davon wirkt aufgesetzt. Lissa Price hat eine autentische Schreibweise, die mich beeindruckt hat. Ich wollte das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen, denn jede Seite strotzt vor lauernden Gefahren, Geheimnissen und neuen Entdeckungen. Die Welt in der Callie lebt ist ein einziges Drama und doch scheinen auch noch ein paar Sonnenstrahlen durch. Denn Callies Liebe und Fürsorge für ihren Bruder gibt der düsteren Athmosphäre einen Widersacher. Die Idee der Geschichte hat mich wirklich umgehauen. Hast Du kein Geld, keine Perspektive, keine Zukunft? Dann vermiete Deinen Körper! Hinter jedem System stehen gierige Menschen, die davon profitieren und die Charaktere, die die Body Bank verkörpern haben mich wirklich mit Ekel befallen. Was für ein Schmierentheater! Doch genauso oft habe ich gelacht und für Tyler ein paar Tränchen verdrückt. Ein rundum gelungenes Buch. Überzeugende Charaktere und eine verdammt geile Geschichtsidee - gibt es noch mehr dazu zu sagen? Wer es noch nicht kennt, sollte es kennen lernen! ;-) Fazit: Dieses Buch hat sich wirklich zu meinem Lieblingsbuch gemausert - das war mir schon nach nur fünfzig Seiten klar, denn Price hat mich mitgezogen und Callie ist eine wunderbare Protagonistin, wie die Leserwelt sie lieben wird! Echt, zu allem bereit, aufopferungsvoll und verdammt mutig! Kombiniert mit dieser düsteren Stimmung und einer weltverändernden Idee hat Price wirklich ein Meisterwerk geschrieben. Als Drehbuchautorin weiß sie am besten wie man Worte zu Bildern werden lässt und das hat sie bei mir deutlich geschafft.
Kurz vorweg: Starters spielt nach einem sonderbaren Krieg, bei dem durch einen Sporenangriff die komplette Bevölkerung zwischen Kindern/Teenagern und Senioren ums Leben kommt. Viel mehr erfährt man von dem Krieg auch nicht, aber ehrlich gesagt fand ich das weniger schlimm als kapitelweise mit Geschichte gelangweilt zu werden. Callie lebt seitdem mit ihrem kleinen Bruder Tyler auf der Straße und weil Tyler krank ist, will sie ihren Körper vermieten um Geld zu verdienen. Doof nur, dass sie durch einen Fehler früher als erwartet aufwacht und sich zusätzlich zur Mieterin Helena in ihrem Körper befindet. Zuerst will sie zurück zur Body Bank, doch zusammen mit Helena oder gerade durch Helena kommt sie dann einem ziemlich miesen Plan auf die Spur, den sie natürlich verhindern muss. Die ganze Idee find ich ziemlich interessant, die Umsetzung leider nicht so wirklich. Das Buch und ich hatten eigentlich einen guten Start, doch nach und nach gefiel mir Starters dann immer weniger. Helena und Callie konnten anfangs nicht so richtig kommunizieren, doch nachher unterhalten sie sich quasi. Helena muss dabei nur denken und Callie hört die Stimme in ihrem Kopf, Callie hingegen muss reden. Und genau das war der Schwachpunkt. Selbst in den unmöglichsten Situationen hat sie mit Helena geredet. Wer läuft denn bitte in einem Hotel den Gang entlang und flüstert was von einer Waffe oder Ähnlichem, wenn er nicht auffallen will? Fand ich manchmal ein wenig lächerlich. Lächerlich war dann auch das Ende. Ich hatte viel mehr Action erwartet. Doch auf den letzten paar Seiten geht dann alles zack auf zack und das war irgendwie etwas lahm und unrealistisch. Insgesamt hatte ich aber sowieso den Eindruck, dass das eher eine "leichte" Dystopie war. Gewalt kam nicht wirklich vor oder wurde zumindest nicht so richtig beschrieben. Mit den Charaktern bin ich auch nicht so richtig warm geworden. Ich fand alle Personen sehr oberflächlich abgehandelt und auch Mitgefühl gegenüber Personen, die es ziemlich schlecht haben (z.B. Sara oder Tyler) hat sich bei mir gar nicht eingestellt. Von der Sprache her war das Buch recht angenehm und ziemlich leicht zu lesen. Die Sätze waren teils zwar sehr kurz und aneinandergereiht, aber ich würde in der Situation wohl auch keinen großartigen Satzbau hinkriegen und Starters ist immerhin aus der Sicht von Callie selbst geschrieben. Fazit Wie schon gesagt, ist eher was für sanftere Gemüter. Ich hatte mir ehrlich gesagt mehr von dem Buch erwartet und hoffe, dass die Fortsetzung (Enders, erscheint wohl Ende des Jahres auf Englisch) etwas besser wird. Trotzdem hat mir das Buch besonders am Anfang Spaß gemacht und ich vergebe 3 von 5 Sternen. (April 2012)
Hörbuchedition: tell Dir vor, Deine siebzigjährige Nachbarin mietet Deinen Körper und tut damit Dinge, von denen Du gar nichts wissen willst... Nach einem Sporenkrieg gibt es nur noch junge (Starters) und alte (Enders) Menschen. Viele der Enders sind gutsituiert und haben mit Hilfe der Bodybank die Möglichkeit, sich einen jungen Körper ihrer Wahl zu mieten und so nochmal eine zweite Jugend zu erleben. Natürlich gibt es Einschränkungen - kein Sex, keine Gewalt - aber wer weiß schon, ob sich jeder daran auch hält. Callie hat in diesem Krieg ihre Eltern verloren und muss zusätzlich noch auf ihren siebenjährigen, kranken Bruder aufpassen. Durch einen Zufall gerät sie an die Bodybank und hat so die Möglichkeit auf schnelle Weise zu Geld zu kommen. Doch was passiert, wenn man plötzlich während der sogenannten Traumphase wach wird und festestellt: Das ist gar nicht mein Leben!!! Was ist, wenn nichts so ist, wie es scheint? Ein äußerst spannendes Geschehen, welches sich hier dank Annilla Braunmiller auf meinen Ohren wiedergefunden hat. Die Vorleserin agiert äußerst gefühlvoll, aber mit genauso viel Kraft, wenn es notwendig ist. Gerne würde ich mehr von ihr hören. Alles in allem ein sehr kompaktes Hörbuch, welches sich durch die feine Zeichnung der Charaktere auszeichnet.
Nach einem Krieg in dem genozide Sporen zum Einsatz kamen, blieben nur die am Leben, die rechtzeitig geimpft wurden: die Alten und die Jungen. Somit unterteilt sich die Welt in die meist verarmten und verwaisten Starters und die reichen Enders. Um das Überleben ihres kleinen Bruders Tyler zu retten, begibt Calli sich in die Hände der Body Bank. Diese Firma verspricht Enders einen Ausflug in die Jugendlichkeit, in dem sie den Starters einen Chip implantieren, der die Fernsteuerung der Körper durch die gebrechlichen Alten ermöglicht. Doch die Mieterin von Callies Körper hat weit mehr vor, als ein paar Tage wieder in den Genuss von Sport und aufregenden Partys zu kommen. Dabei kommt es zu einer Fehlsteuerung des Chips und Callie erhält zeitweise die Kontrolle zurück und muss sich in außergewöhnlichen Situationen beweisen, um nicht vertragsbrüchig zu werden. Zudem scheint hinter der seriösen Fassade der Body Bank noch viel mehr zu stecken, als zuerst vermutet und plötzlich ist Callie Mittelpunkt einer Verschwörung zur Versklavung der Starters. Starters ist ein weiterer toller Dystopie-Roman in den Regalen der Buchläden. Lissa Price entwirft ein erschreckend reales Szenario dem ich mich einfach nicht entziehen konnte. Was vor allem an den sympathischen Hauptfiguren Callie, Tyler und Michael lag. Zudem behandelt es die Frage des Generationen-Konflikt und das Unverständnis der beiden Gruppen füreinander. So haben die Alten das Geld, das sie sich hart erarbeitet haben, aber ihnen mangelt es an Agilität um ihren Reichtum zu genießen. Die Jugend hingegen besteht hauptsächlich aus Waisen, die mehr schlecht als recht versuchen auf der Strasse zu überleben. Das weckt auf beiden Seiten Begehrlichkeiten und es kommt unweigerlich zum Konflikt dieser beiden Gruppen. Zudem warf bei mir das Buch die schwierige Frage auf ob ich, wenn ich die Möglichkeit zum ewigen Leben bekommen würde, bereit wäre dafür über Leichen zu gehen. Dieses Buch ist auf dem ersten Blick nur ein weiterer Jugendroman, aber wenn man einmal begonnen hat zu lesen, sieht man sich nicht nur mit der Problematik des Generationenkonflikts konfrontiert, sondern auch mit der klaffenden Schere von Arm und Reich. „Starters“ mag ein Roman sein, der sich leicht liest, aber nicht unbedingt leicht zu verdauen ist.
Ich finde man merkt total, dass Lissa Price in der Filmbranche tätig ist/war. Ich könnte mir jede einzelne Szene perfekt in einem Kinofilm vorstellen. Tolle Ideen und ein unvorhersehbarer Plot-twist. Eine dicke Leseempfehlung ! Für mehr Infos, schaut doch mal auf unserem Blog vorbei. (Monatsrückblick Juli 2015)
Inhalt: Nach dem Krieg leben nur noch junge und sehr alte Menschen. Die alten Enders sind ausnahmslos reich, während die Starters ohne Angehörige auf der Straße ums Überleben kämpfen. Um sich für kurze Zeit wieder jung zu fühlen, können die Enders die Körper der Starters für kurze Zeit mieten. Dabei kommt es den Starters so vor, als würden sie schlafen, während die Enders deren Körper übernehmen. Callie meldet sich bei der Body Bank an, um ihren kleinen Bruder vor dem Verhungern zu retten. Irgendetwas geht jedoch schief und Callie bleibt, anders als es geplant war, in ihrem Körper. Dabei wird sie in das gefährliche Vorhaben ihrer Mieterin verstrickt. Meinung: Zugegeben: Die Grundidee kam mir bekannt vor. In „Seelen“ von Stephenie Meyer stecken auch, mehr oder weniger, zwei Menschen in einem Körper, obwohl das nicht hätte passieren dürfen. Was Ms. Price daraus gemacht hat, ist aber was ganz anderes. Zum einen können die beiden Personen meistens nicht miteinander kommunizieren. Zum anderen ist immer nur eine Person „anwesend“ und hat Kontrolle über den Körper, wobei sich die beiden aber abwechseln. Das Unternehmen, das den Enders ermöglicht, die Körper der Starters zu mieten, heißt „Prime Destinations“. Helena, die Mieterin von Callies Körper, meint, etwas über Prime Destinations zu wissen, was niemand sonst weiß und was unbedingt verhindert werden muss. Für dieses Vorhaben hat sie Callies Körper gemietet. Sie kann jedoch nicht zulassen, dass Helenas Plan durchgesetzt wird – immerhin ist es immer noch ihr Körper und sie sollte darüber entscheiden können, was mit ihm passiert. Das Buch hat mich von Anfang an fasziniert. Schon das Cover sieht ziemlich mysteriös aus, auch wenn es sehr schlicht ist. Man weiß nicht genau, worum es eigentlich geht und der Klappentext macht total neugierig. Das Buch startet damit, dass Callie auf dem Weg zur Body Bank ist. Was das überhaupt ist und was sie dort vor hat, erfährt man erst später. Nach und nach werden zwischen den aktuellen Ereignissen Dinge aus der Vergangenheit erklärt, so dass sich alles Stück für Stück zusammensetzt. Nach ungefähr der Hälfte des Buches dachte ich mir, dass es theoretisch zu Ende sein müsste, weil ich mir nicht vorstellen konnte, was noch passieren kann. Dann kam es zu einer Wende, die mich in die zweite Hälfte des Buches gebracht und nicht mehr losgelassen hat. Von der ersten bis zur letzten Seite war ich gefesselt von der Geschichte. Ich weiß nicht genau was es ist, aber irgendetwas hat dieses Buch an sich, was es mir fast unmöglich gemacht hat, es aus der Hand zu legen. Charaktere: Callie ist eine sympathische Hauptperson mit nachvollziehbaren Handlungen. Manchmal reagiert sie ziemlich überstürzt, aber niemand ist perfekt. ;-) Sie war natürlich ziemlich verwirrt, als sie plötzlich in ihrem Körper wieder aufgewacht ist und sich außerhalb der Body Bank befand, aber sie fing sich schnell wieder und hat sich ihrer Rolle angepasst. Hätte sie das nicht getan, hätte man ihr Vertragsbruch vorgeworfen und sie wäre nicht bezahlt worden. Sie wird in eine ziemlich große und gefährliche Sache verstrickt und das alles nur, um ihrem kleinen Bruder zu helfen. Fazit: Dieses Buch habe ich regelrecht verschlungen. Es ist von der ersten bis zur letzten Seite spannend und ich warte jetzt schon sehnsüchtig auf den 2. Band.
Eine sehr spannende Geschichte mit einem interessanten futuristischen Szenario. Nach einem grandiosen Start gab es allerdings leider auch einige Längen, die Liebesgeschichte empfand ich sogar ein kleines bisschen als störend, muss ich gestehen. Der Roman wäre in meinen Augen runder gewesen, hätte man sich auf den SciFi-Aspekt der Geschichte konzentriert, so wirkte die Story ein wenig im Sinn von "Ich muss alle Leser bedienen" ...
Eigentlich hab ich hin und wieder etwas über für Dystopien und diese klang sehr interessant. Leider konnte sie nicht halten was sie und die positiven Rezensenten versprachen. Meine anfängliche Begeisterung ließ rasch nach. Nach einem Sporenkrieg ist die mittlere Generation zwischen 40-60 komplett ausgelöscht. Die Alten (Enders) werden bis zu 200 Jahre alt und regieren die Welt. Ihre Enkel führen ein priviligiertes Leben, nur die jugendlichen Waisen müssen ums nackte Überleben kämpfen, während sich der Rest der Welt auf ihre Kosten amüsiert. (Panem???!). Der neuste Schrei ist es sich junge Körper zu mieten um mal die Sau rauszulassen. Als sich Callie der "Bodybank" zur Verfügung stellt wird sie Teil einer Verschwörung. Das Problem ist, dass ich mir bei solchen Geschichten zu viele Gedanken darüber mache, ob die Geschichte (in sich) schlüssig ist. Und hier: Nein sie ist es nicht. Vieles ist unglaubhaft, manche Sprünge nicht nachvollziehaber, stellenweise langweilig, dann wieder unnötige Action. Keine der Figuren ist mir wirklich ans Herz gewachsen. "Das höchstgehandelste Debüt der letzten Jahre" sehe ich nicht. Aber es gibt einige gute Kritiken. Entscheidet selber! (Am Ende gibt es einen Cliffhanger... bitte informiere mich einer über den Verlauf der nächsten Teile - falls es welche gibt - denn ich werde sie wohl eher nicht lesen)
"“I need you to go talk to a girl who may have some information about Emma." "Where is she?" "Someplace you're not going to want to go." (...) "I give up. Where?" "Institution 37." I felt a hitch in my breathing. I leaned back against the wall. "Could I pick hell instead?”" "Starters" eine Dystopie, bei der es einem kalt den Rücken herunter läuft. Mit dem heutigen, immer schneller werdenden Fortschritt in der Technologie ist es nicht unvorstellbar, dass es irgendwann möglich sein wird, dass ein Mensch einen anderen Menschen durch einen kleinen Computerchip fernsteuern kann. Genau zu diesem Zweck gibt es in Callies Welt eine "Body Bank". Aber mal von Anfang: Callie ist ein "Starter". In ihrer Welt gibt es nur noch "Starters" und "Enders". Enders sind ganz alte Menschen, und Starters sind junge Kinder. Die ganze Generation dazwischen wurde während eines Krieges durch einen Virus ausgerottet. (Auch das kommt einem nicht unmöglich vor, da doch gerade zuletzt erst ein tödlicher Virus entdeckt wurde, über den heiß debattiert wird, da man ihn als Waffe einsetzen könnte wenn er in die falschen Hände gerät) Die Enders können mittlerweile über 200 Jahre alt werden, dank neuer Technologien. Ein Hoch auf den Fortschritt, denn in dieser Welt vermietet die "Body Bank" die jungen Körper der Starters an die alten Ender. Dabei wird das Bewusstsein der Jungen eine Weile abgeschaltet und die Alten übernehmen die Kontrolle. Aber Callie erwacht bei einem dieser Jobs viel zu früh, nur um festzustellen, dass ihre Mieterin sie benutzen will um einen Mord zu verüben. "Starters" ist dabei Spannung pur, ich konnte es kaum aus der Hand legen. Die ganzen Möglichkeiten, die Technologie in dieser Welt eröffnet hat, sind dabei schon ziemlich beängstigend. Callie ist eine richtig starke Hauptfigur. Ich möchte nicht behaupten, dass ich mich in sie hineinversetzen kann, ihre Situation ist dafür viel zu einzigartig. Aber es war unheimlich spannend, durch ihre Augen zu schauen und Mäuschen spielen zu dürfen. Lissa Price ist es gelungen, einige starke Charaktere zu kreieren: nicht nur die Heldin Callie, die nie aufzugeben scheint, sondern auch die Fieslinge der "Body Bank". Vor allem nach dem aufregenden "Ende" bleibt einem das Bild des "Old Man" in Alpträumen noch lange erhalten. "Ende" habe ich in Anführungszeichen gesetzt, da es bald einen zweiten Teil gibt: "Enders", der nach der Schlussszene von "Starters" viel Spannung verspricht. Einen Stern Abzug gibt es von mir, da manche Szenen mir zwischendurch etwas langatmig vorkamen, ansonsten ist "Starters" auf jeden Fall lesenswert! “Did Cinderella ever consider fessing up to the prince, that night she was enjoying herself in the fancy ball gown? Did she even think of telling him, oh, by the way, Prince, the coach isn’t mine, I’m really a filthy little barefoot servant on borrowed time? No. She took her moment. And then went quietly away after midnight.”
(1st read: April 10, 2012 - April 13, 2012) Kurzbeschreibung: Die 16-jährige Callie verliert ihre Eltern, als eine unheimliche Infektion alle tötet, die nicht schnell genug geimpft werden - nur sehr junge und sehr alte Menschen überleben. Während die Alten ihren Reichtum mehren, verfallen die Jungen der Armut. Hoffnung verspricht die Body Bank, ein mysteriöses Institut, in dem Jugendliche gegen Geld ihre Körper verleihen können. Das Bewusstsein des alten Menschen übernimmt den jungen Körper für eine Zeit, um wieder jung zu sein. Doch bei Callie geht es schief: Sie erwacht, bevor sie erwachen darf - in einem Leben, das ihr völlig unbekannt ist. Anstelle ihrer reichen Mieterin bewohnt sie eine teure Villa, verfügt über Luxus im Überfluss und verliebt sich in den jungen Blake. Bald aber findet sie heraus, dass ihr Körper zu einem geheimen Zweck gemietet wurde - um einen furchtbaren Plan zu verwirklichen, den Callie um jeden Preis verhindern muss... Zur Autorin: Lissa Price ist Drehbuchautorin und lebt nach mehreren Aufenthalten in Japan und Indien heute in Kalifornien. Ihr Roman "Starters" ist das höchstgehandelte Debüt der letzten Jahre. Momentan arbeitet Lissa Price am zweiten Band unter dem Titel "Enders". Rezension: Die USA in der Zukunft: Nach einem verheerenden Sporen-Genozid sind nur noch Teenager, die sogenannten "Starters", und alte Menschen, die "Enders", am Leben, denn sie sind die einzigen, die rechtzeitig gegen die Sporen geimpft wurden. Kinder ohne jedwede Angehörige, so wie die 16-jährige Callie und ihr kleiner Bruder Tyler, leben auf der Straße und müssen jederzeit die Einweisung in eines der brutalen Arbeitslager oder Heime befürchten, wenn sie erwischt werden. Um an etwas Geld zu kommen, entschließt sich Callie zur Body Bank zu gehen, die die Körper von jungen Leuten an die reichen "Enders" vermietet, damit diese sich in einer Art Urlaub nochmals jung fühlen können. Zuerst hat Callie noch Bedenken, doch als sie ihre momentane Unterkunft verliert, entschließt sie sich dazu, bei diesem teuflischen Handel mitzumachen. Doch damit fängt das Unglück erst an: Callie gerät in den Fokus der intriganten Machenschaften der Body Bank und ihre Mieterin Helena Winterhill hat ihre ganz eigenen Pläne mit ihr... Mit "Starters" erwartet den Leser wieder einmal ein Buch aus dem Genre Dystopie, das momentan ja sehr angesagt ist. Doch hebt sich Lissa Price mit ihrem Roman doch recht deutlich von anderen Büchern dieses Genres ab und das in angenehmer Art und Weise: Von Beginn an ist "Starters" spannend und ließ mich beim Lesen kaum durchatmen. Die Grundidee ist genial und gleichzeitig erschreckend. "Starters" wirft sehr viele moralische Fragen auf, die den Leser während der kompletten Handlung beschäftigen und auch nach Beenden noch nachhallen. Alte reiche Menschen, die den Körper von jungen armen Personen mieten können, dieses Grundthema kann nicht kalt lassen. Callie, die jugendliche Protagonistin, wirkt von Beginn an glaubhaft und sympathisch. Man fiebert mit ihr, ob sie sich dazu entscheiden wird, für die Body Bank zu arbeiten oder nicht, und ihre weiteren Erlebnisse sind rasant und spannend bis zum Ende. Auch ihre Fürsorglichkeit gegenüber ihrem kleinen Bruder Tyler ist anrührend und die eingeflochtene, aber nicht zu sehr in den Vordergrund gestellte Liebesgeschichte mit Blake ist keinesfalls schnulzig ausgefallen. Auch ihre "Mieterin" Helena Winterhill ist ein interessanter Charakter und ihr Verhalten und ihre Pläne lassen Callie das ein oder andere Mal staunen. Das Ende bleibt ein wenig offen gehalten, da es noch eine Fortsetzung geben wird. Doch im Gegensatz zum momentanen Hang zu Trilogien wird "Starters" in einer Dilogie enden, dessen Abschlussband den Titel "Enders" tragen wird. Ein Erscheinungstermin ist noch nicht bekannt. Fazit: "Starters" bietet eine Dystopie mit Spannung und vor allem ethischen und moralischen Fragen, die durch das interessante Grundthema aufgeworfen werden. Leser von tiefgründigen Dystopien werden hiermit ihre helle Freude haben!
Da ich schon lange keine Dystopie mehr gelesen habe, war ich sehr gespannt auf "Starters" von Lissa Price. Der Klappentext hat mir schon sehr gut gefallen und auch die Hintergrundidee fand ich interessant, weil ich die so noch bei keiner anderen Dystopie gelesen habe. Der Gedanke, dass ein Krieg mit Sporen alle Menschen zwischen 20 und 60 tötet, scheint mir zwar weit hergeholt. Dass sich jedoch reiche, alte Menschen "junge" Körper mieten, um sich wieder jung zu fühlen, ist dann doch gar nicht so unrealistisch. So etwas könnte irgendwann in der Zukunft wahrscheinlich wirklich möglich sein. Ich glaube auch, dass es Menschen geben würde, die sich auf so etwas einlassen würden. Price hat diese Grundidee auch richtig gut umgesetzt. Meiner Meinung nach wäre es jedoch noch interessant gewesen, mehr über diesen Sporenkrieg und die daraus entstandene 2-Klassen-Gesellschaft zu erfahren. Auch über die Ender hätte ich gern noch mehr erfahren, denn wahrscheinlich sind nicht alle von ihnen so egoistisch, wie sie dargestellt wurden. Die Hauptperson Callie selbst ist eine sehr starke und sympathische Protagonistin. Man fühlt mit ihr mit und vor allem die Beziehung zu ihrem Bruder Tyler, für den sie alles tun würde, macht sie sehr nahbar. Auch ihre Entscheidung zur Body Bank zu gehen fand ich dadurch nachvollziehbar. Ihr Freund Michael wiederum ist mir leider ein bisschen zu undurchsichtig geblieben. Diese Freundschaft hätte man noch mehr ausbauen können. Einer meiner Lieblingscharaktere ist auch Sara geworden, die zwar erst 12 ist, aber die ich unglaublich ins Herz geschlossen habe. Etwas enttäuscht war ich dann leider vom Ende der Geschichte. Es hat sich alles viel zu einfach aufgelöst, da hätte ich mir schon noch kompliziertere Wendungen erwartet. Vielleicht wird es diese aber in "Enders" geben, deshalb werde ich den zweiten Teil definitiv auch noch lesen. Mein Fazit: "Starters" ist eine spannende Dystopie mit einer interessanten Grundidee, die einen schon teilweise zum Nachdenken bringt. Auch die Charaktere waren gut durchdacht und man fühlte auf jeder Seite mit ihnen mit. Ich bin gespannt, wie es mit Callie und dem Old Man weitergeht, und freue mich auf den zweiten Teil. Ich gebe 10 von 10 Punkten.
Ich hatte dieses Buch nun Jahre auf meinem SUB liegen und nie gelesen, weil mich das Cover einfach nicht angesprochen hat. Doch man sagt nicht ohne Grund, bewerte ein Buch niemals nach seinem Cover. Das Buch spielt in der Zukunft nach einem Krieg, der alle Menschen mittleren Alters das Leben gekostet hat, da man nicht genug Impfstoffe hatte. Somit überlebten nur Kinder und Alten. Die Welt ist jetzt in zwei Parteien aufgeteilt. Die alten Menschen mit sehr viel Geld und die Jugendlichen Obdachlosen, die auf der Straße leben und von der Regierung nicht gern gesehen werden. Callie lebt mit ihrem kleinen Bruder auf der Straße, da sie ihre gesamte Familie verloren haben. Leider ist ihr Bruder krank und die Medikamente, die er benötigen würde, sind teuer. Somit fasst sie den Entschluss ihren zur Body Bank zu gehen und ihren Körper zu vermieten, damit "Enders" ihren Körper mieten können und sich nochmals jung fühlen, doch ungünstigerweise läuft nicht alles so glatt wie es sollte. Das Buch ist spannend und liest sich gut, ich glaube, die Autorin hat mit dieser Geschichte eine Lektüre für viele Altersgruppen geschaffen. Ich habe das Buch genossen, mit meinen 27 Jahren und ich glaube, wenn ich es meiner 13-jährigen Cousine geben würde, würde sie es auch lieben.
Beschreibung Es gibt nur noch junge (Starters) oder alte Menschen (Elders). Die sechzehnjährige Callie und ihr kleiner Bruder schlagen sich mittellos durchs Leben, doch das Überleben wird immer härter. Außerdem ist Callies Bruder schwer krank, so fasst sie einen unvorstellbaren Entschluss, sie verleiht ihren Körper über die Body Bank an alte Menschen, dessen Bewusstsein übernimmt ihren Körper für eine bestimmte Zeit um wieder jung zu sein. Eigentlich hatte Callie nur einen Vertrag für drei Mietungen abgeschlossen, doch es kommt alles anders. Callie erwacht früher als geplant in einem fremden Leben: sie wohnt plötzlich in einer teuren Villa und verfügt über Luxus im Überfluss. Als sie immer mehr in die Welt der reichen Mieterin rutscht stößt sie auf einen schrecklichen Plan, dessen Ausführung sie unbedingt verhinden muss… Meine Meinung Ich war schon die ganze Zeit neugierig auf den hochgehandelten Debütroman >>Starters<>Enders<<, der bereits im November 2012 erscheinen wird, geklärt wird. Über die Autorin Lissa Price ist Drehbuchautorin und lebt nach mehreren Aufenthalten in Japan und Indien heute in Kalifornien. Ihr Roman »Starters« ist das höchstgehandelte Debüt der letzten Jahre. Der Roman erscheint weltweit im April 2012 .(Quelle: Piper Verlag) Information zur Reihe 2012 Starters (eng. Original "Starters") 2012 Enders (erscheint bereits im November) (eng. Original "Enders") Fazit Eine ergreifende Dystopie die in keinem Bücherregal fehlen sollte! Bewertung: 4,5 Sterne ------------------------------------------------------------ © Bellas Wonderworld; Rezension vom 29.05.2012
Wirklich eine einzigartige Dystopie, die zwar erst etwas an Fahrt und Spannung aufnehmen musste und vor allem das Ende hat mich echt begeistert! Habe es als Hörbuch gehört, was noch für mich sehr neu und ungewohnt ist, da es erst mein 2. Hörerlebnis war. Trotzdem habe ich direkt mit dem zweiten Teil, ebenfalls als Hörbuch begonnen und freue mich den "Cliffhanger" auflösen zu können.☺
Spannend von der ersten Seite! Interessante dystopische Idee, Worte die einen direkt in die Geschichte ziehen und eine sympatische Hauptperson (die ein bisschen an Katniss erinnert). Manchmal hätte ich mir etwas mehr Hintergrundinfos noch gewünscht, aber vielleicht hätte das den Lesefluss auch gestört. Denn das Tempo wurde erst im letzten Drittel etwas zurückgenommen um dann mit einem Paukenschlag-Cliffhanger zu enden. Teil 2 muss sofort her!
German Review: Nachdem ich die Vorgeschichte nicht so schlecht fand, habe ich mich auch dazu entschlossen das Buch zu lesen. Zum Glück konnte ich feststellen, dass mich hier die Schreibweise in der Gegenwart weniger gestört hat, da ich das Buch auf Englisch gelesen habe. Zu Beginn war alles noch ziemlich verwirrend, besonders mit diesem Krieg, der nicht wirklich erklärt wurde und warum nur die Alten und die Kinder diesen überlebt haben und wer dabei eigentlich mit wem gekämpft hat, oder um welche Krankheit, bzw. welche Sporen es sich dabei handelte. Das war leider etwas viel am Anfang und man musste doch ein Stück weit lesen, um endlich ein paar Antworten auf viele, wichtige Fragen zu bekommen. Die Grundidee war nicht schlecht, aber mir war es zu überladen und es kamen zu viele verschiedene Dinge in dieser Dystopie vor, wie zum Beispiel: * dieser Krieg, * die tödliche Krankheit/ Sporen, * das die Medizin es geschafft hat, dass die Menschen mehr als 200 Jahre alt werden (Enders) oder * das eine Organisation es den alten Menschen möglich macht, in die Körper von Jugendlichen ‚zu schlüpfen‘. Daher kann ich zwar sagen, dass einige Ideen toll waren und auch zu Beginn die Charaktere gut ausgearbeitet und sympathisch waren, aber es haperte im Verlauf an einer guten Struktur und Ausarbeitung der Geschichte, sowie haben sich auch die Personen darin verändert. Meiner Meinung nach leider zum Negativen. Mir hat die erste Hälfte des Buches wirklich sehr gut gefallen, weil ich mit Callie mitfühlen konnte, die Geschichte und die Twists spannend waren und es für mich ein richtiger Page–Turner war. Außerdem mochte ich es, dass Callie, obwohl sie nun in der luxuriösen Welt war, immer an ihren Bruder und Michel gedacht hat und darauf verwies, was sie für dieses oder jenes in dieser luxuriösen Wohnung bekommen könnte (zb. für einen Ring könnte man eine Woche lang für 10 ‚friendlings‘ das Essen bezahlen, usw.) und das zog sich durch das Buch, was ich gut fand. Aber nach der zweiten Hälfte änderte sich leider meine Begeisterung und danach hat es rapide abgenommen. Die Handlung zog sich die letzten Seiten und vieles war absehbar und sogar Callie wurde mir unsympathischer. Auch der Schluss war eher ‚nichtssagend‘ und nahm eine Wendung (Stichwort: Blake), die mich nur den Kopf schütteln ließ! Es ist auch nicht förderlich für das Buch, dass auch hier wieder eine Dreiecksbeziehung zu finden ist, die mehr als nur unnötig ist und mich nur noch nervt.*seufz* Zum Ende hin war ich wirklich enttäuscht und es hat mich ehrlich gesagt überhaupt nicht mehr interessiert wie es weiter ging. Ich bin nun sehr unentschlossen, ob ich den zweiten Teil überhaupt noch lesen soll. Aber ich habe noch ca. ein halbes Jahr Zeit mir das zu überlegen. :) ! SPOILER Warnung ! Was ich noch sagen möchte: Was soll das mit diesen ewigen Dreiecksbeziehungen? Das kann doch nicht sein! Besonders hier wäre es gut ohne einer ausgekommen. Außerdem fand ich es mehr als idiotisch, dass der eine Typ (Michel) am Schluss einfach davon läuft, ohne ein Wort vorher zu Callie zu sagen und der andere Kerl (Blake), ist nicht mehr der, den sie kannte oder glaubt gekannt zu haben – alles sehr komisch und nicht fesselnd –> im Gegenteil! Diese Sache mit Blake wurmt mich noch immer und ich fand es furchtbar! Meine Frage dazu: Was sagt das dann bitte über Callie aus, wenn Blake nicht der ist, denn sie kannte und in den sie sich verliebt hat, aber sie ihn trotzdem noch immer will? Denn genau betrachtet, hat sie sich eigentlich in den Feind verliebt, also in den ‚Alten Mann‘, was ich ziemlich eklig finde, aber okay… , jeder wie er will. :D Was sagt ihr dazu und hat es euch genauso genervt oder war es euch eher egal? Für mehr Infos: http://martinabookaholic.wordpress.com/2012/06/17/snapshot-starters-dt/
Beschreibung Es gibt nur noch junge (Starters) oder alte Menschen (Elders). Die sechzehnjährige Callie und ihr kleiner Bruder schlagen sich mittellos durchs Leben, doch das Überleben wird immer härter. Außerdem ist Callies Bruder schwer krank, so fasst sie einen unvorstellbaren Entschluss, sie verleiht ihren Körper über die Body Bank an alte Menschen, dessen Bewusstsein übernimmt ihren Körper für eine bestimmte Zeit um wieder jung zu sein. Eigentlich hatte Callie nur einen Vertrag für drei Mietungen abgeschlossen, doch es kommt alles anders. Callie erwacht früher als geplant in einem fremden Leben: sie wohnt plötzlich in einer teuren Villa und verfügt über Luxus im Überfluss. Als sie immer mehr in die Welt der reichen Mieterin rutscht stößt sie auf einen schrecklichen Plan, dessen Ausführung sie unbedingt verhinden muss… Meine Meinung Ich war schon die ganze Zeit neugierig auf den hochgehandelten Debütroman >>Starters<>Enders<<, der bereits im November 2012 erscheinen wird, geklärt wird. Über die Autorin Lissa Price ist Drehbuchautorin und lebt nach mehreren Aufenthalten in Japan und Indien heute in Kalifornien. Ihr Roman »Starters« ist das höchstgehandelte Debüt der letzten Jahre. Der Roman erscheint weltweit im April 2012 .(Quelle: Piper Verlag) Information zur Reihe 2012 Starters (eng. Original "Starters") 2012 Enders (erscheint bereits im November) (eng. Original "Enders") Fazit Eine ergreifende Dystopie die in keinem Bücherregal fehlen sollte! Bewertung: 4,5 Sterne ------------------------------------------------------------ © Bellas Wonderworld; Rezension vom 29.05.2012
German Review: Nachdem ich die Vorgeschichte nicht so schlecht fand, habe ich mich auch dazu entschlossen das Buch zu lesen. Zum Glück konnte ich feststellen, dass mich hier die Schreibweise in der Gegenwart weniger gestört hat, da ich das Buch auf Englisch gelesen habe. Zu Beginn war alles noch ziemlich verwirrend, besonders mit diesem Krieg, der nicht wirklich erklärt wurde und warum nur die Alten und die Kinder diesen überlebt haben und wer dabei eigentlich mit wem gekämpft hat, oder um welche Krankheit, bzw. welche Sporen es sich dabei handelte. Das war leider etwas viel am Anfang und man musste doch ein Stück weit lesen, um endlich ein paar Antworten auf viele, wichtige Fragen zu bekommen. Die Grundidee war nicht schlecht, aber mir war es zu überladen und es kamen zu viele verschiedene Dinge in dieser Dystopie vor, wie zum Beispiel: * dieser Krieg, * die tödliche Krankheit/ Sporen, * das die Medizin es geschafft hat, dass die Menschen mehr als 200 Jahre alt werden (Enders) oder * das eine Organisation es den alten Menschen möglich macht, in die Körper von Jugendlichen ‚zu schlüpfen‘. Daher kann ich zwar sagen, dass einige Ideen toll waren und auch zu Beginn die Charaktere gut ausgearbeitet und sympathisch waren, aber es haperte im Verlauf an einer guten Struktur und Ausarbeitung der Geschichte, sowie haben sich auch die Personen darin verändert. Meiner Meinung nach leider zum Negativen. Mir hat die erste Hälfte des Buches wirklich sehr gut gefallen, weil ich mit Callie mitfühlen konnte, die Geschichte und die Twists spannend waren und es für mich ein richtiger Page–Turner war. Außerdem mochte ich es, dass Callie, obwohl sie nun in der luxuriösen Welt war, immer an ihren Bruder und Michel gedacht hat und darauf verwies, was sie für dieses oder jenes in dieser luxuriösen Wohnung bekommen könnte (zb. für einen Ring könnte man eine Woche lang für 10 ‚friendlings‘ das Essen bezahlen, usw.) und das zog sich durch das Buch, was ich gut fand. Aber nach der zweiten Hälfte änderte sich leider meine Begeisterung und danach hat es rapide abgenommen. Die Handlung zog sich die letzten Seiten und vieles war absehbar und sogar Callie wurde mir unsympathischer. Auch der Schluss war eher ‚nichtssagend‘ und nahm eine Wendung (Stichwort: Blake), die mich nur den Kopf schütteln ließ! Es ist auch nicht förderlich für das Buch, dass auch hier wieder eine Dreiecksbeziehung zu finden ist, die mehr als nur unnötig ist und mich nur noch nervt.*seufz* Zum Ende hin war ich wirklich enttäuscht und es hat mich ehrlich gesagt überhaupt nicht mehr interessiert wie es weiter ging. Ich bin nun sehr unentschlossen, ob ich den zweiten Teil überhaupt noch lesen soll. Aber ich habe noch ca. ein halbes Jahr Zeit mir das zu überlegen. :) ! SPOILER Warnung ! Was ich noch sagen möchte: Was soll das mit diesen ewigen Dreiecksbeziehungen? Das kann doch nicht sein! Besonders hier wäre es gut ohne einer ausgekommen. Außerdem fand ich es mehr als idiotisch, dass der eine Typ (Michel) am Schluss einfach davon läuft, ohne ein Wort vorher zu Callie zu sagen und der andere Kerl (Blake), ist nicht mehr der, den sie kannte oder glaubt gekannt zu haben – alles sehr komisch und nicht fesselnd –> im Gegenteil! Diese Sache mit Blake wurmt mich noch immer und ich fand es furchtbar! Meine Frage dazu: Was sagt das dann bitte über Callie aus, wenn Blake nicht der ist, denn sie kannte und in den sie sich verliebt hat, aber sie ihn trotzdem noch immer will? Denn genau betrachtet, hat sie sich eigentlich in den Feind verliebt, also in den ‚Alten Mann‘, was ich ziemlich eklig finde, aber okay… , jeder wie er will. :D Was sagt ihr dazu und hat es euch genauso genervt oder war es euch eher egal? Für mehr Infos: http://martinabookaholic.wordpress.com/2012/06/17/snapshot-starters-dt/














































